Vorstandschaft des Kunstvereins Unverdorben neu aufgestellt

Peter Wunder in der KVU-Führungsposition

Peter Wunder präsentierte den KVU-Geschäftsbericht 2017 in einem Powerpointvortrag.

Peter Wunder präsentierte den KVU-Geschäftsbericht 2017 in einem Powerpointvortrag. Im Anschluss wurde er von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Nachfolger von Beate Seifert als 1. Vorsitzender des  Neunburger Kunstvereins Unverdorben gewählt.

Der Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V. hat am Montagabend bei seiner Jahresmitgliederversammlung im Restaurant „Zum Pfalzgrafen“ eine neue Vorstandschaft gewählt.  Die Führung übernimmt als 1. Vorsitzender Peter Wunder, bisher Geschäftsführer und Schatzmeister des KVU. Sein Stellvertreter ist Karl Stumpfi als 2. Vorsitzender, zugleich Medienreferent und Kunstherbst-Programmkoordinator. Als neuer Schatzmeister fungiert Ingo Simandi, das Schriftführeramt besetzt Gabriele Irlbacher.
Die bisherigen Beisitzer Renate Ullmann (weiterhin Kuratorin der Mitgliederwerkschau), Dana Ettl (Kontaktfrau zu den tschechischen Künstlern), Jürgen Zach (Musik und Blaue Montage), Hans Fischer (Kontaktmann zur Akademie Ostbayern-Böhmen) und Tanja Lennert (Support) wurden in ihren Funktionen bestätigt. Maria Bücherl und Dr. Hella Simandi kommen neu ins Beiratsgremium. Die Kassenprüfer-Aufgaben übernehmen Klaus Goetze und Irene Ehemann. Die Neuwahl vor Ablauf der Vorstandsperiode im Frühjahr 2019 war durch den Rücktritt der seit 2015 amtierenden 1. Vorsitzenden Beate Seifert notwendig geworden.

Das neue KVU-Vorstandsteam, untere Reihe v. li. mit Bürgermeister Birner, Gabi Irlbacher, Peter Wunder, Karl Stumpfi, Ingo Simandi und Jürgen Zach; obere Reihe v. li.: Hans Fischer, Tanja Lennert, Dana Ettl, Renate Ullmann, Maria Bücherl u. Hella Simandi.

Das neue KVU-Vorstandsteam, untere Reihe v. li. mit Bürgermeister Birner, Gabi Irlbacher, Peter Wunder, Karl Stumpfi, Ingo Simandi und Jürgen Zach; obere Reihe v. li.: Hans Fischer, Tanja Lennert, Dana Ettl, Renate Ullmann, Maria Bücherl und Dr. Hella Simandi.

Mit einem imposanten Rechenschaftsbericht konnte Geschäftsführer und Schatzmeister Peter Wunder aufwarten. So hatte der KVU-Vorstand für die Programmgestaltung im Stadtjubiläumsjahr „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ 2017 Sponsorengelder und öffentliche Fördermittel in Gesamthöhe von ca. 75 000 Euro aquiriert. Damit wurden überregional und regional viel beachtete Kulturprojekte wie das „Jahrtausendkonzert“ mit der Bayerischen Philharmonie und die Internationale Herbstausstellung „Ahoj 17 –  Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ organisiert. Besonders hob Wunder hervor, dass dank dieser ehrenamtlichen Tätigkeit in KVU-Reihen eine Summe von rund 35 000 Euro der einheimischen Wirtschaft (Hotellerie & Gastronomie, Transporte, Druckgewerbe usw.) direkt zugute kam. Der Mitgliederstand des Kunstvereins Unverdorben beläuft sich aktuell auf 72 Personen. Ein abschließender Appell erging an alle Mitglieder, sich aktiver ins Vereinsleben einzuschalten und die „bis zum Anschlag arbeitende Vereinsführung“  etwas zu entlasten.

Interessiert verfolgten die KVU-Mitglieder den Rechenschaftsbericht 2017 des Vorstandes.

Interessiert verfolgten die KVU-Mitglieder den Rechenschaftsbericht 2017 des Vorstandes.

1. Bürgermeister Martin Birner griff die Erfolgszahlen des Rechenschaftsberichts in seinem Grußwort auf. Er freute sich, dass es vor mehreren Jahren gelungen sei, in Neunburg v. W. unter Federführung des Kunstvereins Unverdorben eine kulturelle Plattform zu schaffen. Der Bürgermeister attestierte eine „Magnetwirkung“, die weit über die Stadtgrenzen hinaus reiche.  „Man muss weit gehen, um so ein Kulturprogramm zu finden, wie es unser Kunstverein alljährlich präsentiert“, betonte Birner. Er gratulierte dem neu formierten Vorstandsteam zur Wahl und wünschte eine glückliche Hand sowie viel Erfolg bei den vielfältigen KVU-Kulturaktivitäten im laufenden Kunstjahr 2018 – darunter „Highlights“ wie Mitglieder-Werkschau (Juli/August), Altstadtfest-Weinhof (18./19. August), sowie Internationale Herbstausstellung AHOJ 18 (September/Oktober) und große KLASSIK-GALA „Tschaikowsky-Nacht“ (2. Oktober) im Rahmen des 🍁6. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS 🍁.

Die weiteren Tagesordnungspunkte wie Bericht der Kassenprüfer Klaus Götze und Karl Haberl mit nachfolgender Entlastung der alten Vorstandschaft sowie Satzungsänderungen waren reine Formsache. Die notwendigen Mitgliedervoten fielen samt und sonders einstimmig aus. Per Akklamation wurde der Wahlvorgang unter Leitung des Wahlausschuss-Vorsitzenden Alois Feldmeier reibungslos über die Bühne gebracht. Bei der Vorstellung des Kunstjahr-Programms durch Peter Wunder und Karl Stumpfi (Neunburger Kunstherbst 2018) verwies der neu gewählte 1. Vorsitzende abschließend noch auf einen besonderen Arbeitsschwerpunkt: Räumung des alten Kunstquartiers Im Berg 7 im Spätherbst 2018 und Suche nach einem neuen Vereinsdomizil.

26 KVU-Mitglieder nahmen an der Jahresversammlung im Restaurant "Zum Pfalzgrafen" teil. Fotos: K. Stumpfi (2), A. Feldmeier

26 KVU-Mitglieder nahmen an der Jahresversammlung im Restaurant „Zum Pfalzgrafen“ teil. Fotos: K. Stumpfi (3), A. Feldmeier

EIN APPELL AN ALLE KVU-ler: MITMACHEN, BITTE!!!

Liebe Mit-Vereinsmitglieder,

wir, das sind Dana Ettl und Tanja Lennert, sitzen gerade zusammen beim Italiener und machen uns Gedanken über unseren Kunstverein, die Mitglieder und die diesjährigen Aktivitäten.Ettl

Unser Verein zählt momentan ca. 75 Mitglieder, jedoch sind davon nur ca. 10 Mitglieder sogenannte aktive Mitglieder. Das bedeutet, es ist wirklich eine ganz kleine Menge, die aktiv versucht, kunst- und kulturmäßig in Neunburg etwas auf die Beine zu stellen, wie jedes Jahr die Mitgliederausstellung, den Weinhof, die Blauen Montage und natürlich die ganzen Events im Rahmen des Kunstherbstes.

Dass natürlich die zehn aktiven Mitglieder zeitweilig ziemlich am Rotieren sind, könnt Ihr Euch sicher gut vorstellen. Und das finden Dana und ich Tanja-Lennertsehr schade, da wir doch eigentlich so viele Mitglieder haben und sich doch nur so wenige mit einbringen. Derweil wäre es gar kein großer Arbeitsaufwand, wenn viele mitmachen würden.

Deshalb unsere Bitte an Euch:

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Eine oder Andere bzw. ganz viele von Euch versuchen könntet, uns zukünftig ein bisschen zu unterstützen – ein Stündchen würde genügen.

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern!

MEDIENECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Kreisausgabe SAD, vom 29.3.18 als PDF- und JPG-Datei: 2018.29_Mar.STN1

29_Mar.STN1

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