OVIGO gastiert am Samstagabend mit „A Clockwork Orange“

Ein Kult-Roman kommt auf die Bühne

Die Probenarbeit für "A Clockwork Orange" befinden sich in der Endphase, Premiere ist Anfang Mai. Foto: Florian Wein

Die Probenarbeit für „A Clockwork Orange“ befinden sich in der Endphase, Premiere ist Anfang Mai. Foto: Florian Wein

Hauptsache ultrabrutal! Alex und seine „Droogs“ posen, pöbeln und prügeln willkürlich auf alles und jeden ein, schrecken selbst vor Vergewaltigung nicht zurück. Ihr Umfeld ist hilflos. Also muss der Staat eingreifen und bedient sich einer radikalen Maßnahme: Alex soll an einer neuartigen Therapie teilnehmen, bei der der Kriminelle mittels Gehirnwäsche zu einem guten Bürger konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment über die Grenzen der eigenen Selbstbestimmung nimmt seinen Lauf.

Das ist die Geschichte von „A Clockwork Orange“. Der britische Schriftsteller Anthony Burgess schrieb diesen Roman im Jahr 1962. Weltweit bekannt wurde neun Jahre später die Verfilmung von Stanley Kubrick. Burgess verfasste später die Theaterversion, die das OVIGO Theater zwischen Mai und Juli 2019 auf die Bühne bringen wird. Hierfür laufen aktuell die Proben bereits auf Hochtouren.

„Es gibt 14 Darsteller in rund 50 Rollen, verschiedene Schauplätze und viel Musik“, so Regisseur Florian Wein, der eine „spannende und überraschende Inszenierung“ verspricht. Um bestmöglich proben zu können, wurde das Bühnenbild bereits fertig gestellt. Neben den Proben der einzelnen Schauspielszenen, werden auch die musikalischen Einlagen einstudiert. Hierfür zeichnet sich Sabrina Niebling-Gau verantwortlich. „Es gibt keine klassischen Instrumente. Die Musik entsteht jeweils aus dem Moment und wird aus dem Bühnenbild heraus entwickelt“, verrät Wein.

In die Hauptrolle des jungen und brutalen Alex schlüpft der 18-jährige Daniel Adler aus Regensburg. Seine „Droogs“ werden von Sarah Ebnet (Schönsee), Claudiu Soanca (Regensburg) und Julia Gitter (Oberviechtach) dargestellt. Als Innenminister wird Bernhard Zellner (Regensburg) zu sehen sein, der bei OVIGO zuletzt die Hauptrolle in „Scrooge“ innehatte. Als Pfarrer und Schriftsteller F. Alexander spielt Bernhard Neumann (Wiesau), der auch das Bühnenbild baute. Weitere Darsteller sind Michael Zanner (Obertraubling), Lisamarie Berger, André Gießübl (Oberviechtach), Roman Fuchs, Sina Schröder, Enis Somrani (Regensburg), Christina Götz (Traßlberg) und Stephanie Most (Pfreimd). Regie-Assistenz ist die Bundesfreiwillige Paula Klepser aus Teunz.

AM 25. MAI IN NEUNBURG

Am 4. Mai 2019 feiert „A Clockwork Orange“ Premiere im Regensburger W1. Drei weitere Termine (5., 10., 11. Mai) folgen. Am 17. und 18. Mai gastiert OVIGO in der Glashütte Lamberts in Waldsassen. Am 24. Mai kommt das Stück in die kleine Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd. Einen Tag später steht die Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein Late-Night-Special in der Gärtnerei Baumer Oberviechtach (6. Juli). „Bei schönem Wetter das Gewächshaus sogar zu einer Art Cabrio werden, denn das Dach ist ausfahrbar“, so Florian Wein.

Das OVIGO Theater hatte vor kurzem erneut Grund zum Jubeln. Denn eine Produktion des Vereins „Mein Freund, der Schrank“ aus dem Jahr 2017  wurde für den internationalen Papageno-Award nominiert. Sowohl in der Kategorie „Beste Produktion“, als auch die Darsteller Leonhard Lippert, Lena Biegerl, Anna Klepser, Lisa Reitinger, Lena Putzer und Leon Roiger. Das Stück wurde mit Schülern des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach produziert und direkt im Klassenzimmer aufgeführt. Die Preisverleihung im österreichischen Wels erfolgte am 30. März 2019.image001

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Oberpfälzer Kammerorchester gastiert am 9. März in Neunburg v. W.

Bunter Melodienstrauß stimmt auf Frühling ein

 

Das Oberpfälzer Kammerorchester Regensburg wird von Peter Pfundtner dirigiert.

Das Oberpfälzer Kammerorchester Regensburg wird von Peter Pfundtner dirigiert.

Das Oberpfälzer Kammerorchester der  Privaten Musiklehrerinstitute Ostbayern (PMIO) gastiert am Samstag, 9. März 2019, 20 Uhr, erstmals in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald.  Eingeladen hat das Ensemble der Verein „Partner für den Landkreis Schwandorf“.             

Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters, das sich aus PMIO-Dozenten und Meisterschülern zusammensetzt, präsentieren an diesem Konzertabend beliebte Melodien, mal beschwingt, mal nachdenklich, u.a. der Komponisten Johann Strauss, Franz Lehar, Antonio Vivaldi und Johannes Brahms. Begleitet werden die Weisen vom Philharmonischen Chor Regensburg unter der Leitung von Thomas Gruber und den Solisten – die aus Maxhütte-Haidhof stammende Sängerin Ingrid Hummel (Sopran), Valeria Zlatareva (Sopran) und Tibor Tasnade (Tenor). Konzertmeister Peter Pfundtner leitet das Orchester und spielt selbst Violine. Durch das Programm führt Thomas Gruber. Das Orchester verspricht den Besuchern nicht nur einen beschwingten Abend, sondern auch die eine und andere Überraschung.

Es erklingen zwei der populärsten Werke des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß Sohn, nämlich die Tritsch-Tratsch Polka und der Walzer „Rosen aus dem Süden“. Von seinem Pariser Pendant Jacques Offenbach ist die berühmte Barcerole aus „Hoffmanns Erzählungen“ zu hören. Die Silberne Operettenepoche repräsentiert Franz Lehár mit dem Wolgalied aus der Operette „Der Zarewitsch“. W. A. Mozart ist mit der Chormotette „Ave verum“, M. A. Charpentier mit dem Prelude aus dem „Te Deum“, und Henry Purcell mit „Air“ vertreten. Aus der Spätromantik erklingen „Capriccio Italien“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky, die Melodie in F von Anton Rubinstein und der Zweite Walzer von Dimitri Schostakowisch. Das Programm bereichern Filmmusik-Stücke wie Laras Thema aus „Doktor Schiwago“ und Orchesterbearbeitungen wie „Impressionen aus Russland“ von Alfred Portner oder eine von Georg Pfundtner sen. arrangierte Toselli-Serenade. Das Abendlied „Guten Abend, gute Nacht“ von Johannes Brahms beschließt das breitgefächerte Programm dieses Kammerorchester-Konzerts.

  • Eintrittskarten zum Preis von 15 € (erm. 13 €) gibt es bei OK-Ticket unter www.okticket.de und an folgenden Vorverkaufsstellen:

Schwandorf: Reisebüro im Bahnhof, Bahnhofsplatz 1; DER Deutsches Reisebüro, Postgartenstr. 4-6; Mittelbayer. Verlag KG, Fronberger Str. 2; Tourismusbüro Schwandorf, Kirchengasse 1
Neunburg v.W.: Büro und Pressezentrum, Hauptstr. 50; Buchhandlung am Tor, Hauptstr. 35; Mimamo, Am Pfalzgrafencenter 11
Bruck: Schreibwaren Multerer, Hauptstr. 1; Maria’s Reisestube, Hauptstr. 19
Bodenwöhr: Tourist-Information, Hauptstr. 5; Schreibwaren Stangl, Ludwigsheide 4
Neukirchen-Balbini: Gemischtwaren Probst, Marktplatz 12
Oberviechtach: Reiseland Oberviechtach, Dr.-Max-Schwarz-Platz 1; Touristinformation, Nabburger Str. 2
Wernberg-Köblitz: Musik-Cafe-B14, Nürnberger Str. 10
Schönsee: Touristinformation, Freyung 1
Burglengenfeld: Mittelbayer. Kartenvorverkauf GmbH, Marktplatz 10
Maxhütte-Haidhof: Lottoladen, Bahnhofstr. 8
Nittenau: Reisebüro Sonne & Mehr, Hauptstr. 20, Touristikbüro, Hauptstr. 14

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

10. März: Liederabend im historischen Schlosssaal

Klänge aus Mähren und Böhmische Tänze

10Maerz2019Werke von Antonin Dvorák und Bedrich Smetana stehen am Sonntag, 10. März, 19 Uhr, auf dem Programm eines Liederabends mit Klavierbegleitung im historischen Schlosssaal. Veranstalter ist das Solistenensemble Lashon, es gastieren Elisabeth Margraf (Sopran), Astrid Mathyshek (Mezzosopran) und Karl Macourek (Piano).
Die „Klänge aus Mähren“, ursprünglich ein Hausmusikwerk, erfreuten sich schon bald nach ihrer Entstehung großer Popularität. Die nach Volksdichtungen entstandenen Duette handeln von Liebesglück und Liebesweh, von Freude und Trauer, Erfüllung und Verlust, immer eingebettet in die Schönheit der tschechischen Landschaft, die mit jeder Note hörbar wird. partiturDank dieser Sammlung für zwei Singstimmen mit Klavierbegleitung wurde dem jungen Dvorak ein großzügiges Stipendium erteilt, so dass er sich keine weiteren Existenzsorgen  mehr machen musste. Kein geringerer als Johannes Brahms verhalf Dvořák 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich bei seinem Verleger  Fritz Simrock für die Veröffentlichung der Duette einsetzte. Die folgende Druckausgabe bei Simrock öffnete dem Komponisten den Weg in die Welt. Gleichzeitig war dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten. Kurz danach bearbeitete Leos  Janacek die sechs Duette („Die Bescheidene“, „Der Ring“, „Grüne, du Gras“, „Die Gefangene“, „Der Trost“, „Wilde Rose“) für  vierstimmigen gemischten Chor, dabei verwendete er Dvoraks Klavierbegleitung und erweiterte mit seiner Bearbeitung das Chorrepertoire um weitere Stücke.

Bedrich Smetana hat neben seinen berühmten sinfonischen Dichtungen („Mein Vaterland“) und Opern („Die verkaufte Braut“, „Libussa“) auch viele  Klavierkompositionen geschrieben, die seine Virtuosität belegen. Zu den bekanntesten und meist gespielten Werken gehören seine Salonpolkas, die Poetischen Polkas sowie die Konzertetüde „Auf dem Seegestade“. Die Böhmischen Tänze sind der Höhepunkt von Smetanas Klavierwerken. Zudem sind es die letzten Klavierkompositionen, die der Komponist schrieb. Die erste Reihe des Zyklus bilden vier Polkas aus dem Jahr 1877. Die zweite Reihe der Böhmischen Tänze ist aus stilisierten Volkstänzen zusammengesetzt, die in das Jahr 1879 datiert sind. Die Tänze haben oft poetische Namen wie „Furiant“, „Slepička“ (Hühnchen) oder „Cibulička“ (Zwiebelchen). Dabei wechseln sich lustige Jungentänze mit lyrischen Mädchentänzen ab. Der Zyklus schließt mit zwei Kollektivtänzen ab: „Sousedská“ (Nachbartanz) und „Skočná“ (Springtanz).

ELISABETH MARGRAF (SOPRAN)

elisabethMargraf1Nach ihrem Studium der Musikwissenschaft an der Pariser Sorbonne absolvierte die Südtirolerin Elisabeth Margraf ihre Musicalausbildung an der American Musical and Dramatic Academy (AMDA) in New York und eine zusätzliche Tanzausbildung am Broadway Dance Center. Ihre wahre Begeisterung – die Oper – entdeckte die Meranerin während ihrer weiteren musikalischen Studien an der Evening Division der Juilliard School und ist nach Europa, der Heimat der Oper, zurück gekehrt, um diesen Weg weiter zu verfolgen.

Elisabeth Margraf hat bei verschiedenen Musik- und Filmproduktionen u.a. in New York, Paris, Lausanne, Padua und München mitgewirkt; jüngst schlüpfte sie in die Rolle der jungen Aristokratin für den vom ORF 3 ausgestrahlten Kulturfilm Gottfried Deghenghis „Erinnerung an Meran”. Im Oktober 2015 trat sie in der St. Raphael Kirche in Haar als Sopransolistin in der Schöpfung auf. Des weiteren ist sie auch regelmäßig als Liedsängerin und Choreographin tätig; so auch für das Cole Porter Musical “Nicht von dieser Welt” bei Opera Incognita unter der Regie von Andreas Wiedermann und der musikalischen Leitung von Ernst Bartmann, sowie für „Jekyll & Hyde“ bei der Crazy Musical Company.

ASTRID MATHYSHEK (MEZZOSOPRAN)

AstridMathyshek1Astrid Myriam Mathyshek wurde 1989 in Wörth an der Donau geboren. Sie erhielt Gesangsunterricht bei KMD Hubert Velten in Regensburg. Seit dem 13. Lebensjahr konzertante Auftritte bei geistlichen und weltlichen Konzerten, Preisträgerkonzerten in Regensburg, Alteglofsheim, Radiokonzert des Bayrischen Rundfunks in Nürnberg (2008), sowie bei Konzerten am Chiemsee. Mit 15 Jahren (2005) gewann sie den 2. Platz und mit 18 Jahren (2008) den 3. Platz beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. 1. Preis beim Lions-Club Wettbewerb Regensburg 2007. Seit 2008 sang sie im Bayerischen Landesjugendchor und hatte Stimmbildung bei Prof. Elbert in München.  Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Anton Scharinger  (2009) und in München bei Prof. Ingeborg Hallstein (2013). Weitere biografische Daten unter dem Link https://www.theapolis.de/de/profil/astrid-mathyshek

KARL MACOUREK (PIANIST)

MacourekKarl1960 in Wien geboren, erhielt Karl Macourek seit seinem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht bei Prof. Hans Schwestka. Anschliessend liess er sich von Prof. Björn Maseng am Konservatorium der Stadt Wien zum Liedbegleiter und Korrepetitor ausbilden. Er bestreitet Konzertauftritte und Kirchenkonzerte.
Auftritte erfolgten bei den Schlossspielen Kobersdorf, dem Lehár-Festival in Bad Ischl, im Jüdischen Museum Wien, im Eroica Saal des Österreichischen Theatermuseums, der Österreichischen Gesellschaft für Musik, Mozarthaus Vienna, sowie im Schloss Montfort am Bodensee.

Weiters fungierte Karl Macourek bei Theater- und Kabarettproduktionen. Unter anderem wirkte er bei Produktionen am Wiener Burgtheater und Kleinbühnen mit Werken wie Lola Blau mit, sowie bei Programmen mit Schlagern der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, sowie Programme mit Ausschnitten aus Oper und Operette. Sein Repertoire  umfasst Stücke aus Oper, Operette, Musical und Kunstlied. Er ist Korrepetitor  für Sänger, die sich auf Wettbewerbe vorbereiten und arbeitet mit Instrumentalisten und Schauspielern zusammen. Seine erste CD-Einspielung erfolgte im November 2005 mit Mozartbearbeitungen diverser Komponisten.

Als Solist bei Klavierabenden widmet er sich unbekannter Klaviermusik wie z.B. Werken von Ferdinand Ries, Friedrich Kuhlau, Heinrich von Herzogenberg, Johann Rufinatscha, dem Umkreis von Johannes Brahms (z.B. Carl Goldmark, Ignaz Brül, Friedrich Gernsheim, Leaner Schlegel) oder Erich Wolfgang Korngold aber auch der eher unbekannten Klaviermusik von Operettenkomponisten wie Robert Stolz, Franz Lehár, Leo Fall  Oscar Straus und Carl Millöcker und den bekanntesten Werken großer Komponisten. Im Herbst 2008 erfolgte die Aufführung von Klaviermusik und Kunstliedern von Franz Lehár und im September 2010 die Aufführung von Kunstliedern, Kammer- und Klaviermusik von Leo Fall.

  • Eintrittskarten im Preis von zwölf Euro gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße, und an der Abendkasse

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 19. März 2019 als jpg-Datei:

Teilseite _STN3_

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Orchester Am Singrün Regensburg gibt Gastkonzert

Spätromantiker in der OGO-Sporthalle

Bei der Präsentation des Sinfoniekonzerts mit dem Singrün-Orchester Regensburg im Ortenburg-Gymnasium v. li. n. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder (KVU), Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer (OGO), Orchestermanager Florian Baueregger (OaS), 2. Vorsitzender Karl Stumpfi (KVU) und Musiklehrer Andreas Lehmann (OGO). Foto: Alfred Grassmann

Bei der Präsentation des Sinfoniekonzerts mit dem Singrün-Orchester Regensburg im Ortenburg-Gymnasium v. li. n. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder (KVU), Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer (OGO), Orchestermanager Florian Baueregger (OaS), 2. Vorsitzender Karl Stumpfi (KVU) und Musiklehrer Andreas Lehmann (OGO). Foto: Alfred Grassmann

Mit einem Sinfoniekonzert in großer Besetzung (rund 90 Musiker) gastiert der Orchester Am Singrün Regensburg auf Einladung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben am Samstag, 29. Juni 2019, 20 Uhr, in der Stadt Oberviechtach. Der KVU kooperiert bei diesem Klassik-Event mit dem Ortenburg-Gymnasium. Die Pressepräsentation fand kürzlich in der OGO-Sporthalle statt, welche für einen Sommerabend in eine Philharmonie mit über 500 Sitzplätzen umfunktioniert werden wird.

Auf dem Programm stehen Werke großer Komponisten der spätromantischen Epoche. Zu Beginn spielt das Singrün Orchester unter Leitung von Dirigent Michael Falk die Ouvertüre zur Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Darauf folgt das Konzert für Violine und Violoncello a-moll op. 102 von Johannes Brahms. Solisten im sogeannten Doppelkonzert sind Benedikt Wiedmann (Geige) und Bendikt Don Strohmeier (Cello). Nach der Pause erklingt eine der drei letzten Meistersinfonien des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak. Seine „Achte“ in G-Dur op. 88 hatte er dem von ihm hoch geachteten Wiener Dirigenten Hans Richter gewidmet.

Florian Baueregger (r.) und Presseverteter Georg Lang bei der Programm-Vorstellung.

Florian Baueregger (r.) und Presseverteter Georg Lang bei der Programm-Vorstellung.

Intensive Orchesterarbeit mit leidenschaftlichem Musizieren zu verbinden ist das Anliegen des Regensburger Orchesters am Singrün. Ihre Mitglieder wollen die Freude an der Musik zusammen erleben und ihre Begeisterung mit ins Publikum tragen. 2013 erhielt der Klangkörper den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz. Nach Besichtigung der OGO-Sporthalle zeigte sich Orchestermanager Florian Baueregger von der Auswahl der Konzertlocation sehr angetan. Die Akustik komme den drei prächtig instrumentierten Orchesterwerken sehr entgegen. Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das Ortenburg Gymnasium Veranstaltungsort für dieses herausragende Konzert sein darf. Die beiden KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi betonten die Motivation des Neunburger Kunstvereins, die großen Werke der klassischen Musik auch abseits der Metropolen erlebbar und sie insbesondere der jüngeren Generation zugänglich zu machen.

Dazu soll auch die „volkstümliche“ Preisgestaltung bei den Eintrittskarten beitragen. Die Tickets kosten 16 und 12 Euro, für Schüler gilt ein Sonderpreis von 2 Euro. Der Vorverkauf hat bereits begonnen: Online unter www.okticket.de (Stichwort Singrün) und in den örtlichen Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn am Eingang zur OGO-Sporthalle.

Das Sinfonieorchester Am Singrün Regensburg gastiert mit rund 90 Musikern am 29. Juni, 20 Uhr, in der OGO-Sporthalle in Oberviechtach. Unsere Aufnahme zeigt den Klangkörper bei einem Konzert im Jahr 2017 im Audimax der Universität Regensburg. Foto: Stefan Weinert

Das Sinfonieorchester Am Singrün Regensburg gastiert mit rund 90 Musikern am 29. Juni, 20 Uhr, in der OGO-Sporthalle in Oberviechtach. Unsere Aufnahme zeigt den Klangkörper bei einem Konzert im Jahr 2017 im Audimax der Universität Regensburg.
Foto: Stefan Weinert

MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ / Ausgabe Schwandorf als jpg-Datei:NTsingrünVorschau

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

KVU-Quartett Die 4 Unverdorbenen live!

„Gefüllt mit Trüffeln“ in der Alten Seilerei

Ein köstliches Satire & Musik-Menue servieren die Vier Unverdorbenen in der Alten Seilerei (v. re.) Klaus Götze, Karl Stumpfi, Jürgen Zach und Franz Schöberl. Foto: Grassmann, NT

Ein köstliches Satire & Musik-Menue servieren die Vier Unverdorbenen in der Alten Seilerei (v. re.) Klaus Götze, Karl Stumpfi, Jürgen Zach und Franz Schöberl. Foto: Grassmann, NT

Programm-Start ins neue Neunburger Kunstjahr 2019 am Dienstag, 5. Februar, 19 Uhr, in der Alten Seilerei:  Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins wiederholen ihre musikalische Lesung aus dem vergangenen Neunburger Kunstherbst unter dem Titel „Gefüllt mit Trüffeln“. Für einen unterhaltsamen Abend sorgen satirische und humoristische Texte bekannter Autoren aus Deutschland und Österreich (Rezitation: Karl Stumpfi), umrahmt von Cover-Bearbeitungen bekannter Pop-, Film- und Volksmusikschlager, Selberg’strickten und Gstanzln (Jürgen Zach, Gesang und Bassgitarre; Klaus Götze, Gitarre; Franz Schöberl, Akkordeon). Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben erwünscht.BDalteseilerei19

Platzreservierungen bei Alois Feldmeier, Alte Seilerei, Hauptstraße 40; Tel. (09434) 3672 / eMail kontakt@feldmeier-vm.de!

MEDIENECHO

Vorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 4. 2. 2019 als jpg-Datei: VorschauNT

KVULogo2017

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ex-Bäckerei Hösl am Jobplatz im KVU-Fokus

Option für ein „Kunstquartier in spe“?

aa-baeckerei-hoesl-6

Für das leer stehende Gebäude der früheren Hösl-Bäckerei wird eine Nachfolgenutzung gesucht. Der KVU könnte sich unter passenden Rahmenbedingungen den (sanierten) Altbau als neues Kunstquartier vorstellen. Fotos: Roland Thaeder, MZ / Videos: Anna-Maria Ascherl, MZ

Für das leer stehende Gebäude der früheren Hösl-Bäckerei wird eine Nachfolgenutzung gesucht. Der KVU könnte sich bei passenden Rahmenbedingungen den (sanierten) Altbau als neues Kunstquartier vorstellen. Fotos: Roland Thaeder, MZ / Videos: Anna-Maria Ascherl, MZ

Die öffentliche Immobilien-Ausschreibung der Stadt Neunburg und die unmittelbar darauf Bezug nehmende MZ-Multimedia-Reportage „Unterwegs in Neunburgs Altstadtschätzen“ registriert der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben e.V. mit großem Interesse. Denn bereits das Objekt Nr. 1 dieser heute Online gestellten Doku, das Gebäude der ehemaligen Bäckerei Hösl, Jobplatz Nr. 4 – Tor zur Altstadt – ist seit Längerem in den Fokus der KVU-Verantwortlichen gerückt. Sie können sich gut vorstellen, dieses leer stehende Anwesen – eine bauliche Sanierung vorausgesetzt – zukünftig als neues Kunstquartier zu beziehen. Eine solche Lösung der gegenwärtig akuten Domizilfrage hätte den doppelten Charme, einerseits das Gelände zwischen überbrücktem Rötzerbach und hinter dem früheren Rot-Kreuz-Haus für eine Freiflächennutzung einzubeziehen. Andererseits könnte von dem Standort aus die benachbarte profanierte Spitalkirche dauerhaft „bespielt“ werden.

Ob derartige Überlegungen zum Tragen kommen, wird sich in absehbarer Zeit zeigen…

**************************

Der LINK zur MZ-Multimedia-Reportage:

https://stories.mittelbayerische.de/reportagen/unterwegs-in-neunburgs-altstadtschaetzen-artid17095?fbclid=IwAR3sdqrqMDk4Ytkwq9Y5FGuv7k9Kgw-B8Uf8rX_cgSMs4eQhragSj3XnhsY

***************************

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Neunburger Kunstjahr 2019 nimmt Konturen an

Neue Peilung nach Kunstquartier-Auszug

Nach Räumung des alten Kunstquartiers Im Berg Nr. 7 am 10. November 2018 ist der KVU zurzeit auf der Suche nach einem neuen Domizil. Foto: Karl Stumpfi

Nach Räumung des alten Kunstquartiers Im Berg Nr. 7 im November 2018 ist der KVU zurzeit auf der Suche nach einem neuen Domizil. Foto: Karl Stumpfi

„Jahr 1“ nach Auszug aus dem alten Kunstquartier: Die Vorstandschaft des Neunburger Kunstvereins Unverdorben beriet in der ersten Arbeitssitzung 2019 über das weitere Vorgehen. Klarheit und Übereinstimmung besteht darin: Auch ein „heimatloser“ KVU wird im regionalen Kulturleben Akzente setzen. Das neue Kunstjahr weist indessen einige Änderungen und Besonderheiten auf.

Das "letzte Bier" im alten Kunstquartier Im Berg 7... Foto: Maria Wunder

Das „letzte Bier“ im alten Kunstquartier Im Berg 7… Foto: Maria Wunder

Am Samstag, 10. November 2018 räumten Mitglieder des KVU in einem großangelegten Arbeitseinsatz u. a mit angemieteten Transportfahrzeugen das Kunstquartier im früheren Altmannhaus, Im Berg Nr. 7 (im Frühjahr 2013 von der Stadt Neunburg an den KVU zur Nutzung als Kunstquartier übertragen). Das gesamte Inventar ist seither im Anwesen der Mitglieder Dana und Georg Ettl im Ortsteil Pissau zwischengelagert. Sondierungen mit der Stadt Neunburg zur Findung eines neuen Kunstquartiers in der Innenstadt wurden Mitte 2018 durch den Vereinsvorstand aufgenommen.

In Gesprächen mit dem vormaligen Rathaus-Geschäftsleiter rückte die ehemalige Bäckerei Hösl in den Fokus. Es könnte im Falle einer Sanierung durch die Kommune und öffentliche Nachfolgenutzung (z.B. Kunstquartier) bis zu ca. 80 Prozent bezuschusst werden. Momentaner Sachstand: Das Hösl-Haus ist zum Verkauf ausgeschrieben. Über das weitere Procedere wird der Stadtrat in Kürze entscheiden. Die Verantwortlichen des Kunstvereins können sich eine Umwidmung bzw. Umgestaltung der ehemaligen Bäckerei am Eingang zur Altstadt zwecks Nachfolgenutzung als neues Kunstquartier vorstellen. Eine solche Lösung hätte den Charme, dass der KVU auch die benachbarte Spitalkirche als Ausstellungsraum und kleine Vortrags- oder Spielstätte in sein Raumkonzept integrieren könnte.

Die zukünftige Nutzung der Spitalkirche für kulturelle Vorhaben bleibt ein Anliegen des KVU-Vorstandes. Foto: Agnes Jonas

Die zukünftige Nutzung der Spitalkirche für kulturelle Vorhaben bleibt ein Anliegen des KVU-Vorstandes. Foto: Agnes Jonas

Wegen fehlender Räumlichkeiten wird der KVU 2019 erstmals seine Mitgliederausstellung extern veranstalten (Kreuzgang Kloster Ensdorf durch Vermittlung des Vorstandsmitglieds Jürgen Zach). Vorbereitet wird die Werkschau (vom 4. bis 26. Mai) wieder durch die Kuratorin Renate Ullmann. Erstmals veranstaltet der KVU auch ein Klassik-Konzert außerhalb Neunburgs, nämlich den Gastauftritt des Singrün-Orchesters Regensburg in der OGO-Sporthalle. Der Verein trägt damit der bisher guten Zusammenarbeit mit dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach mit Oberstudiendirektor. Ludwig Pfeiffer und Musiklehrer Andreas Lehmann Rechnung.

Ein Novum 2019 ist auch eine erstmals vom KVU organisierte Kunstreise ins Nachbarland Tschechische Republik. Unter anderem ist geplant, Friedenstauben aus der Kreativaktion bei „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ an tschechische Kulturträger zu überbringen und dort auszustellen. Dieses Vorhaben sowie die Internationale Kunstaustellung AHOJ 19 – diesmal wieder als „kleine Kunstprozession“ von der Schwarzachtalhalle bis zur Spitalkirche konzipiert – werden vom KVU  zwecks Förderung an den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond in Prag eingereicht.

Das Programm des Neunburger Kunstherbsts soll 2019 auf rund 12 bis 15 Veranstaltungen begrenzt werden. Grund: Organisatorische Entlastung für die wenigen und in den KVU-Großprojekten der Jahren 2016 – 2018 bis zum Anschlag belasteten Leistungsträger. Die angestrebte Vernetzung lokaler Kulturträger auf der Plattform Neunburger Kunstherbst wird weiter forciert. Programm-Koordinator Karl Stumpfi (k.stumpfi@t-online.de) bittet um Beiträge zur Aufnahme unter dem Label „Neunburger Kunstherbst 2019“ bis spätestens Ostern 2019 unter der angegegbenen Mail-Adresse!

Neue Wege beschreitet der Kunstverein Unverdorben – wie bei der Pressekonferenz am Anfang Januar bereits näher ausgeführt – mit seiner Neunburger Klassik-Rock-Gala. Der Online-VVK wurde bereits gestartet und registriert  ein erfreulich reges Publikumsinteresse in der Region!

Die Vier Unverdorbenen, das seit 2013 aktive Kleinkunst-Ensemble des KVU, erhielten nach 2018 (Gasthaus „Zum Ödenturm“, Cham) eine weitere Einladung zu einem auswärtigen Gastspiel. Es wird bei den Freunden der Kunst Oberviechach im dortigen Doktor-Eisenbarth-Museum auftreten und sein aktuelles Satire & Musik-Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ präsentieren.

Last but not least greift der Vorstand eine Anregung aus den Vorstandsreihen auf und reichte diese inzwischen an 1. Bürgermeister Martin Birner weiter. Wortlaut: „Hinsichtlich der durch den Kunstverein erbrachten gesellschaftlichen und ehrenamtlichen Leistungen sowie aufgrund der anstehenden „Quartiersuche“ wäre es eine gute Gelegenheit, sich (KUV) mit Stadt / Stadträten / Entscheidungsträgern zusammen zu setzen und ein tabufreies Gespräch über Arbeit, Stellenwert, Ziele, Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung, Quartier … zu führen. Es geht dabei darum ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeit herzustellen und um das Sammeln oder Vorbringen von Ideen. Es geht nicht um Entscheidungen. Wir bitten darum, ein solches Gespräch – vielleicht nach den Verkaufsentscheidungen Hösl-Haus – also im Februar 2019 zu ermöglichen“.

************************************

TERMINE  im  Neunburger Kunstjahr 2019:

  • 5. Februar, 19h, Alte Seilerei: Lesung & Musik „Gefüllt mit Trüffeln“; die Vier Unverdorbenen des KVU.
  • 27./28. April, 9 bis 18h, Schwarzachtalhalle: Infostand des Kunstvereins Unverdorben bei der Schwarzachtalmesse.
  • 4. Mai, 19h – 26. Mai, Kloster Ensdorf, Kreuzgang: Mitglieder-Werkschau ’19 des Kunstvereins Unverdorben.
  • 26. Mai, 18h, Kloster Ensdorf: Lesung & Musik „Gefüllt mit Trüffeln“; die Vier Unverdorbenen des KVU.
  • 29. Juni, 20h, OGO-Mehrzweckhalle Oberviechtach: Sinfoniekonzert; Singrün-Orchester Regensburg; Werke von Humperdinck, Brahms und Dvorak. Instrumentalsolisten: Benedikt Wiedmann (Violine), Don Strohmeier (Violoncello). Dirigent: Michael Falk.
  • LogoKH6. – 09. September: Ahoj 19-Kunstreise nach Brünn  (Tschechische Republik).
  • 13. September, 19h – 20. Oktober: Internationale Kunstausstellung „Ahoj 19“ Vernissage Hallenfoyer, anschl. Kunstprozession zur Spitalkirche.
  • 15. September, 19h, Alte Seilerei: „Echt verboten“ – Joachim-Ringelnatz-Abend mit Achim Amme (Rezitation) & Ulrich Wendt (Akkordeon).
  • 2. Oktober, 20h, Schwarzachtalhalle: Neunburger Klassik-Rock-Gala; Smetana Philharmoniker Prag & Markus Engelstaedter, Orchestertänze von Dvorak, Janacek u. Smetana, Rockballaden von Lennon/McCartney, Mercury, Bowie, Reed, Geldof, Prince u. a.
  • 11. Oktober, 20h, Eisenbarth-Museum Oberviechtach: Gastspiel der Vier Unverdorbenen (Satire/Musikprogramm „Gefüllt mit Trüffeln“).
  • 16. Oktober, 19.30h, ev. Versöhnungskirche: Edgar-Allan-Poe-Abend mit dem Schauspieler Markus Veith.
  • 19./26. Oktober, 19h, Landhotel Neunburg v. W.: „Dinner mit Killer“ mit dem OVIGO-Theater.
  • 2. November, 20h, Schwarzachtalhalle: Werke für Klavier, vierhändig. Instrumentalsolisten: Anna Nan und Anton Zapf (Piano).
  • 10. November, ?, Schwarzachtalhalle: Konzert der Stevie-Wonder-Tribute Band.
  • 16. November, 19.30h, Schwarzachtalhalle: Böhmisch-Mährisches Blasmusikkonzert mit „Mission Böhmisch“ und Gästen.
  • 25. November u. 26. November, 19h, Gasthaus Jakobsbrauerei: Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen  (Neues Programm: „Gesegnete Wahlzeit!“, Lokalsatiren). *********************************

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, als jpg-Datei: ntKunstjahr19

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 17. 1. 2019, als jpg-Datei:

Teilseite _STN1_

Bericht in der Regionalzeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, als jpg-Datei:MVimNT (1)KVULogo2017

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

KVU-Vorstand gab Visitenkarte in der Elbphilharmonie Hamburg ab:

Im „Flaggschiff“ der deutschen Konzertsäle

KVU-Vorsitzende Peter Wunder (li.) und Karl Stumpfi erwartungsvoll kurz vor Konzertbeginn in der Elbphilharmonie. Fotos: Maria Wunder

KVU-Vorsitzende Peter Wunder (li.) und Karl Stumpfi erwartungsvoll kurz vor Konzertbeginn in der Elbphilharmonie. Fotos: Maria Wunder

Nach den zurückliegenden „Heimspielen“ in Neunburgs Schwarzachtalhalle mit ihrem anerkannt schönen Konzertsaal  sah sich die KVU-Vorstandsspitze AufiElphimit 1. Vorsitzendem Peter Wunder und Stellvertreter Karl Stumpfi dieser Tage in Deutschlands neuer „Nummer 1“ der Konzert-Locations um – die Elbphilharmonie in Hamburg! Fast exakt zum zweiten Jahrestag der Eröffnung besuchten sie einen Gastauftritt des renommierten englischen Orchesters Academy of St. Martin in the Fields unter Leitung des US-Weltstars Joshua Bell (Violine). Auf dem Programm standen u. a. Bizets C-Dur-Symphonie und Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur op. 35. Der große Saal mit ca. 2100 Plätzen war – wie bei Klassik-Konzerten bisher üblich – restlos ausverkauft. Eine brillante Orchester- und Solistenleistung, gepaart mit der vom Japaner Yasuhisa Toyota konzipierten (T)Raumakustik, lösten das Versprechen ein und boten ein mit Standing Ovations gefeiertes Kunstereignis!

Nach Neunburg zurückgekehrt, warten bereits die nächsten Organisationsaufgaben auf die KVU-Verantwortlichen: Vorbereitung des Online-Kartenvorverkaufs und Lokalaugenschein für das Sinfoniekonzert am 29. Juni mit dem Regensburger Singrün-Orchester in der OGO-Sporthalle Oberviechtach und Fertigstellung der Förderanträge für das länderübergreifende Musikprojekt „Klassik-Rock-Gala“ am 2. Oktober an den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Und noch ein weiteres Klassik-Konzert ist für den kommenden Neunburger Kunstherbst bereits in der konkreten Planungsphase: Klavierabend „vierhändig“ mit den Münchner Pianisten Anna Nan und Anton Zapf am 2. November im kleinen Saal der Schwarzachtalhalle.

Der große Saal der "Elphi" bietet 2150 Zuhörern Platz. Die Klassik-Konzerte sind bis ins Jahr 2020 bereits ausverkauft.

Der große Saal der „Elphi“ bietet 2150 Zuhörern Platz. Die Klassik-Konzerte sind bis ins Jahr 2020 bereits ausverkauft.

Das Konzert der Academy of St. Martin in the Fields unter Leitung von Joshua Bell (Violine) war nicht zuletzt dank der großartigen Saalakustik ein unvergessliches Klangerlebnis.

Das Konzert der Academy of St. Martin in the Fields unter Leitung von Joshua Bell (Violine) bot nicht zuletzt dank der großartigen Saalakustik ein unvergessliches Klangerlebnis.

Bell

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Neunburger Klassik-Rock-Gala am 2. Oktober 2019:

Kunstverein packt den Konzert-Hammer aus!

KlassikRockGala2019

Bei der Medienpräsentation der Klassik-Rock-Gala 2019 v. li.: Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi, 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, Sänger Markus Engelstaedter, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer und KVU-Vorsitzender Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Medienpräsentation der Klassik-Rock-Gala 2019 v. li.: Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi, 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, Sänger Markus Engelstaedter, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer und KVU-Vorsitzender Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

„Fusion der Klangwelten“ im Neunburger Kunstherbst 2019: Die Smetana Philharmoniker Prag treffen Engelstaedter & Band. Der Kunstverein Unverdorben stellte die Klassik-Rock-Gala der Öffentlichkeit vor.

„Klassiker“ und „Rocker“ werden sich am Vorabend des Nationalfeiertags in der Schwarzachtalhalle auf Augenhöhe begegnen. Über Details eines Musikspektakels der besonderen Art am 2. Oktober 2019, 20 Uhr, informierte der KVU-Vorstand die regionalen Medienvertreter beim Pressegespräch im Hallenfoyer. „Wir betreten mit dieser Klassik-Rock-Gala Neuland  und das mit einem enormen technischen Aufwand“, betonte 1. Vorsitzender Peter Wunder. Er freute sich ganz besonders darüber, mit  Dirigent Hans Richter (Smetana Philharmoniker Prag) und Sänger Markus Engelstaedter zwei gebürtige Oberpfalzer als Protagonisten präsentieren zu können.

Hans Richter (mit Maskottchen) und Markus Engelstaedter erläuterten den Medienvertretern ihre Pläne für den 2. 10. 2019.

Hans Richter (mit Maskottchen) und Markus Engelstaedter erläutern den Medienvertretern ihre Pläne für den 2. Oktober.

„Die Chemie stimmt“, bestätigten die Musiker ihrerseits – beide stehen schon seit Längerem in Kontakt, stecken zurzeit schon mitten in der Entwicklung eines gemeinsamen Programmkonzepts. Spannend sei der Ansatz, klassische Orchesterwerke mit Rockballaden zu kombinieren. „Wir treten nicht nacheinander oder gegeneinander, sondern miteinander auf“, erläuterte Richter. Der Maestro hatte bereits mehrfach Erfahrungen bei „Rock meets Classic“-Formaten mit Bands in der Tschechischen Republik gesammelt. Bei der 1. Neunburger Klassik-Rock-Gala wollen die Mitwirkenden dieses Muster variieren, sozusagen zwei unterschiedliche Klangwelten verschmelzen.

         Orchestertänze und Rockballaden

Das Prager Sinfonieorchester wird populäre Orchestertänze der Landsleute Antonin Dvorak, Bedrich Smetana und Leos Janacek beisteuern. Alle drei Komponisten schöpften hierbei aus Quellen böhmischer und mährischer Volksmusik. „Unsere jungen Instrumentalisten reißen sich darum, bei diesem Konzert dabei zu sein“, berichtet der Dirigent. Er könne sich sogar vorstellen, dass die von Engelstaedter verpflichteten Bandmitglieder „mit uns spielen“. Das Orchester wird den vorgesehenen Rock-Balladen den Klangteppich ausrollen. Beim erklärten „Queen“-Spezialisten Markus Engelstaedter gelten einige der bekannten Erfolgstitel von Freddie Mercury als gesetzt. „To love somebody“ und „Who wants to live forever“ sollen ebenso auf der Play-List stehen wie „Barcelona“ – im Duett mit einer Gesangsolistin. Ein Wiederhören gibt’s mit „Klassikern“ der Beatles und anderer Pop-Ikonen wie David Bowie, Lou Reed, Bob Geldof oder Prince.

*******************************************************

SONY DSC„Was wir für den Neunburger Kunstherbst im Schilde führen, das ist eine – unsere – musikalische Oktober-Revolution!“

(Programm-Koordinator Karl Stumpfi über die 1. Klassik-Rock-Gala am 2.10.19 in der Schwarzachtalhalle)

**********************************************************

Für 2. Bürgermeisterin Margit Reichl gab es bei der Medienpräsentation nicht den geringsten Zweifel: „Diese Klassik-Rock-Gala wird die Erfolgsgeschichte der Neunburger Konzertreihe in der Schwarzachtalhalle um ein weiteres Kapitel fortschreiben“.  Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, der auch für die Programm-Koordination des Neunburger Kunstherbstes zuständig ist, stellte die Hauptakteure des Konzerts am 2. Oktober näher vor.

       Von Jackson zu Jesus Superstar

Markus Engelstaedter (Jg. 1977) wuchs in Pressath auf. Sein gesangliches Talent zeichnete sich bereits als Kind ab, so „doubelte“ er Michael Jackson. Die musikalische Ausbildung begann er in Alter von sieben Jahren mit dem Saxofonunterricht u.a. bei Juri Smirnov.  Mit 16 Jahren trat Engelstaedter in die erste Classic-Rock-Band ein, mit der er erstmals als Sänger auf der Bühne stand. Nach einer handwerklichen Lehre folgte der Nordoberpfälzer seiner Berufung, nahm ein Studium an der Berufsfachschule „Music College“ in Regensburg auf. Tätigkeiten als Vocalcoach, u.a. an der Akademie der Künste Regensburg und am Landestheater Oberpfalz schlossen sich nahtlos an. 2004 feierte er sein Debut als Darsteller im Musical „Linie 1“. Haupt- und Titelrollen in „Fame“, „Little Shop of Horrors“, „Xanadu“ (Europäische Erstaufführung) und „The Rocky Horror Picture Show“ folgten. Am Theater Regensburg gab Engelstaedter die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“. Mit großem Orchester arbeitete der Sänger im Herbst zusammen und präsentierte mit den Nürnberger Symphonikern seine „Heroes“-Show mit großem Erfolg.

      „Erbe“ eines Stardirigenten       

Hans Richter, geboren 1950 in Neunburg vorm Wald, ist Nachfahre eines Stardirigenten Ende des 19. Jahrhunderts. Urgroßvater Richter stand den Wiener Philharmonikern zwischen 1874 und 1896 bei den Philharmonischen Konzerten vor, leitete viele Uraufführungen, z.B. Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ im Festspielhaus Bayreuth sowie Sinfonien von Brahms,  Bruckner und Elgar. Der Urenkel gleichen Namens studierte nach dem Abitur in München, absolvierte Meisterklassen bei Masur und Celibidache, wurde Assistent von Pult-Star Herbert von Karajan. Erste Dirigentenstellen trat Richter in Biel und Zürich an, seit 2004 ist er Chef der Smetana Philharmoniker Prag. In seine Geburtsstadt kehrte er 2012 zurück und leitete dort das Eröffnungskonzert in der Schwarzachtalhalle.

  • Für das neueste Konzertprojekt „Klassik-Rock-Gala“ am 2. Oktober hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen: www.okticket de; www.nt-ticket.de; örtliche VVK-Stellen.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Wochenzeitung „Rundschau“, Ausgabe SAD, v. 16. Januar 2019 als pdf- und jpg-Datei: RSRock201916_Jan.81_09

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 12. Januar 2019, als jpg-Datei: KlassikRockNTBericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD v. 5. Januar 2019, als pdf- und JPG-Datei: 2019.05_Jan.STN1

05_Jan.STN1

LogoKH

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Neujahrsgrüße des KVU Neunburg:

Abschied anno 2018 – Willkommen anno 2019!

weihnachtlichesNeunburg18DER NEUNBURGER KUNSTVEREIN UNVERDORBEN WÜNSCHT EINEN HARMONISCHEN AUSKLANG DES (KUNST)JAHRES 2018 UND GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR 2019!

* * * * * *
Neunburg vorm Wald im weihnachtlichen Lichterglanz, eine Aufnahme unseres Mitglieds und Neunburger Stadtfotografin
Agnes Jonas

* * * * * *Kalender19neuKVULogo2017

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar