{"id":12400,"date":"2024-04-24T00:20:24","date_gmt":"2024-04-24T00:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/?p=12400"},"modified":"2024-05-18T23:28:59","modified_gmt":"2024-05-18T23:28:59","slug":"am-17-mai-tango-nuevo-mit-der-gruppe-trionfalim-alten-schloss-der-geist-von-astor-piazzolla","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/2024\/04\/am-17-mai-tango-nuevo-mit-der-gruppe-trionfalim-alten-schloss-der-geist-von-astor-piazzolla\/","title":{"rendered":"Am 17. Mai Tango nuevo mit TRIOnfal: Restkarten-Verkauf!<h1>Im Alten Schloss der Geist von Astor Piazzolla<\/h1>"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_12402\" style=\"width: 863px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12402\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano.jpg\" alt=\"Tango vom Feinsten im Historische Schlosssaal, Im Berg 20,  mit der Gruppe TRIOnfal. Foto: Alex Pissano\" width=\"853\" height=\"1280\" class=\"size-full wp-image-12402\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano.jpg 853w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/TRIOnfal-Alex-Pissano-682x1024.jpg 682w\" sizes=\"auto, (max-width: 853px) 100vw, 853px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12402\" class=\"wp-caption-text\">Tango vom Feinsten im Historische Schlosssaal, Im Berg 20,  mit der Gruppe TRIOnfal. Foto: Alex Pissano<\/p><\/div> In der Besetzung Susanne Hofmann (Violine), Carlos Nozzi (Violoncello) und Gustavo La Cruz (Klavier) gastiert am Freitag, 17. Mai, 19.30 Uhr, die Gruppe TRIOnfal in der Pfalzgrafenstadt und bietet einen glanzvollen Konzertabend mit Tango nuevo von Astor Piazzolla (&#8222;Estaci\u00f3nes portenas&#8220;), Gustavo La Cruz (&#8222;Esbozos Latinoamericanos&#8220;) und Judith Brandenburg (&#8222;Vier Jahreszeiten&#8220;).<br \/>\nVioline, Cello und Piano durchwandern das Jahr im Tango nuevo-Stil, inspiriert von den Jahreszeiten Astor Piazzollas und doch ganz anders. Der Herbst empf\u00e4ngt uns mit seinen warmen Farben und einem kraftvollen, rhythmischen Passagen, bevor die morgendlichen Nebel heranziehen. Der Winter bringt die Erstarrung und den Schneesturm &#8211; wie vertont man Minusgrade, Frost, schwarz und wei\u00df? Der Fr\u00fchling ist ein launenhafter Mix, von der argentinischen Zamba \u00fcber einen 7\/4-Takt bis hin zu einem burlesken Vals. Und nach einem gro\u00dfen Klaviersolo besingt die Violine die Impression einer warmen Sommernacht.<br \/>\nDas Werk Esbozos Latinoamericanos von C\u00e9sar Gustavo La Cruz entstand in zwei Etappen: die zwei ersten S\u00e4tze &#8211; beide Habaneras &#8211; etwa um das Jahr 2010, die letzten S\u00e4tze erst im Jahr 2020. Der Tango-Habanera und das Scherzo-Habanera sind eine Art Studie f\u00fcr ein Instrument, welches sich nicht durchsetzen konnte: die Viola Profonda (eine Oktave unterhalb der Violine gestimmt) &#8211; das Scherzo alternativ auch f\u00fcr Violoncello m\u00f6glich. Der Schwierigkeitsgrad des Tango grenzt an Unspielbarkeit und ist von seinen Harmonien und Melodien ziemlich traditionell. Das Scherzo ist im 7\/4-Takt, weswegen der Habanera-Rhythmus etwas verzerrt erscheint; das h\u00e4ufige Erscheinen des Themas aus der ber\u00fchmten Arie der Carmen in der gleichnamigen Oper von Bizet hilft jedoch bei der Identifizierung der Habanera. Dieser Satz ist deshalb auch eine Carmen-Paraphrase.<br \/>\nDer dritte und vierte Satz sind eigentlich ein Satz mit Einleitung. Die Einleitung ist ein Triste Enzambado (&#8222;Einzambiertes&#8220; Trauerlied), welches in einen peruanischen Walzer m\u00fcndet, der etwa im traditionellen Stil von der quasi &#8222;Nationalkomponistin&#8220; Chabuca Granda komponiert ist und mit dem Triste ein gemeinsames Leitthema aufweist. Drei Walzer von ihr werden zitiert, allerdings bereits bevor das jeweilige Thema zum Ende kommt, verselbst\u00e4ndigt sich dieses oder wird kombiniert mit dem Leitmotiv des Triste bzw. des Walzers. Drei Minifughetten umrahmen den Satz, alle mit dem Leitthema, jedoch jedes Mal anders ausgehend &#8211; beim letzten Mal erscheinen kontrapunktisch alle vier Themen und bilden den kr\u00f6nenden Schluss. Diese zwei S\u00e4tze sind urspr\u00fcnglich konzipiert f\u00fcr Stimme und Klavier (beim Text geht es um die Einschr\u00e4nkungen w\u00e4hrend der Coronapandemie und die Vorteile, die die Umwelt dadurch gewinnen konnte). Bei der Bearbeitung f\u00fcr Klaviertrio wurden wesentliche Ver\u00e4nderungen vorgenommen.<\/p>\n<p><em>DIE K\u00dcNSTLER-PORTR\u00c4TS<\/em><\/p>\n<p><strong>Susanne Hofmann<\/strong> beendete ihr Studium an der Franz-Liszt-Akademie Budapest bei Prof. Eszter Per\u00e9nyi. Neben ihrer T\u00e4tigkeit als stellvertrende Konzertmeisterin der zweiten Violinen in der Magdeburgischen Philharmonie gilt ihre Passion der Kammermusik. Sie wurde eingeladen in die Berliner Philharmonie, zu den Potsdamer Hofkonzerten, den Max-Reger Tagen und konzertierte in England, Spanien, \u00d6sterreich, Schweiz, Frankreich und Japan. Weiterer Schwerpunkt sind die Durchf\u00fchrung und Konzeption von Kinderkonzerten. Sie ist Gr\u00fcnderin und Organisatorin des Oberpf\u00e4lzer<br \/>\nTango-Festivals, bei dem sie seit vielen Jahren mit dem Bandoneonisten und Komponisten Mat\u00edas Gonzalez konzertiert. Highlight der Zusammenarbeit war die Auff\u00fchrung von Piazzollas Concierto de Nacar mit dem Fracanapa Tango Quintet und der Magdeburgischen Philharmonie. <\/p>\n<p><strong>Carlos Nozzi<\/strong> wurde 1951 in Rosario geboren. Seine ersten Cellokenntnisse erlernt er bei seinem Vater. Danach tritt er dem &#8222;Instituto Superior de M\u00fasica&#8220; bei, indem er mit Maestro Ernesto Cobelli seine F\u00e4higkeiten erweitert. 1970 beginnt er als Ersatzsolist im Sinfonie Orchester von Rosario zu spielen. Nach einer Aufnahmepr\u00fcfung im Jahr 1973 ist er der sechste Cellist des &#8222;Orquesta Filarm\u00f3nica&#8220; von Buenos Aires. 1975 ist er der dritte Cellist in dem &#8222;Orquesta Filarm\u00f3nica de Las Am\u00e9ricas&#8220; mit Sitz in Mexico D.F. auf. Auf demselben Weg wird er zum ersten Solisten des &#8222;Orquesta del T\u00eaatre Royal de la Monnaie&#8220; in Br\u00fcssel, Belgien ernannt. Er perfektioniert seine F\u00e4higkeiten im Robert Schumann Institut in D\u00fcsseldorf mit Professor Johannes Goritzky. Darauf folgt seine Anstellung f\u00fcr zwei Saison als Cellosolist am &#8222;Orquesta Estable&#8220; des &#8222;Teatro Col\u00f3n&#8220;. Er spielte als erster Solist im &#8222;Ensamble Musical de Buenos Aires&#8220; unter dem Dirigenten Maestro Pedro I. Calder\u00f3n mit. Desweiteren verbesserte er sich mit Arto Noras im Luzerner Konservatorium in der Schweiz. Seit 1983 ist er der erste Solist des Violoncellos des &#8222;Orquesta Filarm\u00f3nica&#8220; von Buenos Aires. Auch hat er f\u00fcr das Orchester von Rosario, Mar del Plata, Curitiba (Brasil), &#8222;Juvenil de L.R.A&#8220;, Lan\u00fas und &#8222;Filarm\u00f3nica de Buenos Aires&#8220; als Gastsolist gespielt. Er repr\u00e4sentierte Argentinien im internationalen Wettbewerb von Vi\u00f1a del Mar, Chile. Zudem<br \/>\nist er Mitglied in der Gruppe &#8222;Encuentros de M\u00fasica Contempor\u00e1nea&#8220; (moderne Musik) mit der er Konzerte in Europa, USA, China und Lateinamerika gibt. Ebenso ist er in wichtigen Gruppen der Popul\u00e4rmusik, wie der Band &#8222;Tangu\u00edsimo&#8220;, mit der er Japan bei zwei Gelegenheiten durchreiste, und dem Sex-Tet, die letzte Gruppe, die Maestro Astor Piazzolla 1989 gr\u00fcndete und mit welcher er in ganz Europa Konzerte gab. In den letzten Jahren intensivierte er seine T\u00e4tigkeit als Solist mit bemerkenswertem Erfolg in Argentinien ebenso wie im Ausland.<br \/>\nEr koordinierte ein Seminar zur Celloperfektionierung, das Maestro Yo-Yo-Ma in Mai 1996 in &#8222;Teatro Col\u00f3n&#8220; anbot. Auch genoss er das Privileg mit diesem ausgezeichneten Cellisten zusammen das Duo von Jean Barri\u00e8re spielen zu d\u00fcrfen, ein unvergessliches Ereignis, das sowohl das Publikum als auch die Kritiker mitriss. Er wird regelm\u00e4\u00dfig als Solist zum Orchestre Symphonique du Jura in Del\u00e9mont, Schweiz, eingeladen. Er ist Gr\u00fcnder und Leiter des Ensembles \u201cVioloncellos Argentinos\u201d mit Sitz in Buenos Aires, des Ensembles \u201cAcht Celli\u201d mit Sitz in Stuttgart sowie des Ensembles \u201eDie Meistercelli von N\u00fcrnberg\u201c mit Sitz in N\u00fcrnberg. <\/p>\n<p><strong>C\u00e9sar Gustavo  La Cruz<\/strong> wurde 1963 in Lima (Peru) geboren. Mit f\u00fcnf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Teresa  La Torre. Mit sechs Jahren gewann er den Ersten Preis beim Nationalen Wettbewerb W.A. Mozart in seiner Heimatstadt. 1971 wurde er an der Staatlichen Musikschule aufgenommen und hatte seitdem Klavierunterricht bei Frau Luisa Negri, die ihn bis zu seinem dortigen Abschluss fortbrachte. W\u00e4hrend der Studienzeit an der Musikschule (bzw. des Besuchs der Musikschule) gab er \u00f6fters Klavierabende und Konzerte mit dem National Symphonischen Orchester in Lima und anderen St\u00e4dten des Landes. 1981 ging er nach Berlin und studierte an der Hochschule der K\u00fcnste (heute Universit\u00e4t der K\u00fcnste) bei Prof. Georg Sava. W\u00e4hrend des Studiums besuchte er Meisterkurse im In- und Ausland; auch nahm er an einigen Wettbewerben teil, u.a. am Lateinamerikanischen Wettbewerb &#8218;Teresa Carreno&#8216; in Caracas-Venezuela (Zweiter Preis), am Internationalen &#8218;Franz Liszt&#8216;-Wettbewerb  in Utrecht-Niederlande (Vierter Preis), etc.<br \/>\nEnde des vorigen Jahrtausends ging er einer weiteren Berufung nach und begann Kirchenmusik zu studieren, zun\u00e4chst in Berlin, sp\u00e4ter an der Ev. Hochschule f\u00fcr Kirchenmusik in Halle\/Saale, wo er das B- und das A-Diplom erlangte. Auch w\u00e4hrend dieses Studiums besuchte er Fortbildungsseminare in den entsprechenden F\u00e4chern und gab Orgelkonzerte in Per\u00fa und verschiedenen St\u00e4dten Deutschlands. Er war jahrelang Leiter des Frauenchores Zehlendorf 1952 in Berlin und hatte eine Organistenstelle am Paul-Gerhardt-Stift in Berlin inne. Zurzeit ist er Kirchenmusiker in Schm\u00f6lln und Ronneburg (jeweils seit 2018 und 2020). Die Konzertt\u00e4tigkeit f\u00fchrt er nach M\u00f6glichkeit und je nach Kapazit\u00e4ten fort, u.a. bei Familienkonzerten.<\/p>\n<p><strong>Der Eintritt<\/strong> betr\u00e4gt 15 Euro. Vorverkauf online unter www.nt-ticket.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 18.30 Uhr am Eingang zum Schlosssaal. Die Pausenbewirtung \u00fcbernimmt ein Team des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Tangoabend.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Tangoabend-213x300.jpeg\" alt=\"Tangoabend\" width=\"213\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-12475\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Tangoabend-213x300.jpeg 213w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Tangoabend.jpeg 709w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/LogoKultur.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/LogoKultur-300x207.jpg\" alt=\"LogoKultur\" width=\"300\" height=\"207\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-11498\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/LogoKultur-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/LogoKultur.jpg 389w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Besetzung Susanne Hofmann (Violine), Carlos Nozzi (Violoncello) und Gustavo La Cruz (Klavier) gastiert am Freitag, 17. 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