{"id":14901,"date":"2026-10-14T16:07:20","date_gmt":"2026-10-14T16:07:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/?p=14901"},"modified":"2026-10-14T16:11:23","modified_gmt":"2026-10-14T16:11:23","slug":"guadignini-trio-kehrt-zurueck-in-den-schlosssaal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/2026\/10\/guadignini-trio-kehrt-zurueck-in-den-schlosssaal\/","title":{"rendered":"Guadignini-Trio kehrt zur\u00fcck in den Schlosssaal"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kammermusikalische Sternstunde<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14903\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/GuadigniTriospielt.jpg 1224w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Guadignini-Trio zog das Publikum im Historischen Schlosssaal Neunburg erneut in seinen Bann. Foto: K. Stumpfi, KVU<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Gastauftritt beim 12. Neunburger Kunstherbst vor drei Jahren noch in bester Erinnerung, kehrte das international renommierte Guadignini-Trio am Sonntag, 11. Oktober auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach in den Historischen Schlosssaal zur\u00fcck. Um es gleich vorwegzunehmen, es war ein triumphales Comeback dieses litauisch-rum\u00e4nischen-belgischen Ensembles und es ist keine \u00dcbertreibung, von einer Sternstunde der Kammermusik zu sprechen! Die beim Konzert anwesenden beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Unverdorben freuten sich \u00fcber eine signifikante Aufwertung des laufenden Neunburger Kunstherbstes.Die an Perfektion heranreichende Wiedergabe der drei Trio-Kompositionen von Joseph Haydn (&#8222;Zigeunertrio&#8220;), Ludwig van Beethoven (&#8222;Geistertrio&#8220;) und Antonin Dvorak (g-moll-Trio) legt eine hohe Messlatte f\u00fcr die k\u00fcnstlerische Bewertung aller kammermusikalischen Darbietungen, welche in &#8222;Neunburgs sch\u00f6nster Stube&#8220; hink\u00fcnftig zu Geh\u00f6r gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alina Armonas-Tambrea brachte ihre k\u00fcnstlerische Vielfalt w\u00e4hrend ihrer \u00fcber 20 Jahre andauernden Konzertt\u00e4tigkeit schon als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin zum Ausdruck. In Rum\u00e4nien w\u00e4hrend der Ceaucescu-\u00c4ra geboren, kam sie als Jugendliche nach Nordrhein-Westfalen. Im zarten Alter von f\u00fcnf Jahren begann sie das Violinspiel von ihren Eltern zu erlernen, setzte ihre Studien an der Robert-Schumann-Hochschule in D\u00fcsseldorf sowie an der Hochschule f\u00fcr Musik in K\u00f6ln fort. Bereits mit 14 Jahren gab sie ihr Konzertdeb\u00fct. Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben begleiteten ihren k\u00fcnstlerischen Werdegang. Aufgrund des ihr verliehenen Bundespreises bei &#8222;Jugend musiziert&#8220; nahm Alina Tambrea auf Einladung des Deutschen Musikrates hin am Bundesjugendorchester teil. Nach ihrer Funktion als Konzertmeisterin des Staatstheaters Darmstadt folgte sie 2010 der Berufung zur Dozentin f\u00fcr Violine und Kammermusik an die Akademie f\u00fcr Tonkunst. Ihr Kammermusik-Ensemble Guadignini-Trio ist nach der von ihr gespielten Violine benannt. Ihr Ehemann, der in Litauen geborene Cellist Edvardas Armonas konzertierte bereits auf vielen interntionalen Podien in Europa, Asien und in den USA. Zahlreiche Meisterkurse erg\u00e4nzten seine Ausbildung, so dass er 2016 die k\u00fcnstlerische Leitung der Kammerkonzerte Darmstadt \u00fcbernehmen konnte. Seine CD mit Werken von Brahms, Schumann und Franck, die in Kooperation mit dem Litauischen Rundfunk und dem Litauischen Kulturministeriums erschien, stie\u00df auf h\u00f6chstes Lob in Fachkreisen. Dar\u00fcber hinaus kann Edvardas Armonas als Manager des Guadignini-Trios auf eine 20-j\u00e4hrge erfolgreiche Bet\u00e4tigung im Bereich der Konzertvermittlung und -organisation zur\u00fcckblicken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der in Antwerpen geborene Yannick Van de Velde widmete sih schon fr\u00fch der Musik und z\u00e4hlt inzwischen zu den f\u00fchrenden Musikern Belgiens. Der Pianist nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und gewann mehr als 20 Preise, darunter der ihm im Br\u00fcsseler Rathaus verliehene Chopin-Preis. Meisterkurse u. a. bei Paul Badura-Skoda, Menahem Pressler und Rudolf Buchbinder erg\u00e4nzten seine Ausbildung. Heute unterrichtet Van de Velde an der Akademie f\u00fcr Tonkuinst in Darmstadt und am Conservatoire Grand Duchee in Luxemburg. Das im 14. Neunburger Kunstherbst pr\u00e4sentierte Abendprogramm stellte das Guadigni-Trio unter das Motto &#8222;Zwischen Licht und Schatten&#8220;. Dabei stellten die drei Instrumentalisten den ihnen vorauseilenden Ruf, Repr\u00e4sentanten von ausgereifter und brillanter Kammermusik von internationalem Niveau zu sein, ein weiteres Mal ihre Zuh\u00f6rerschaft beeindruckend unter Beweis. Die ihnen zugewiesenen Attribute empfindsam und variabel in der Tongebung, achtsam und eloquent im Zusammenspiel zu sein, m\u00fcnzten Armonas-Tambrea, Armonas und Van de Velde auch beim zweiten Neunburger Gastspiel in eine 90-min\u00fctige Kammermusik-Gala um.Im ersten Teil wurde Haydns Trio G-Dur Hob XB:25 als Referenzst\u00fcck f\u00fcr kantabel-beschwingte Wiener Klassik (und hier auch politcally correct als &#8222;Zigeuner-Trio&#8220; firmierend) dem Fr\u00fchromantiker Beethoven gegen\u00fcber gestellt. Als dieser offenbart er sich insbesondere im Largo asssai ed esspressivo des Mittelsatzes im so genannten &#8222;Geistertrio&#8220; D-Dur op. 70.1 &#8211; entstand es doch unmittelbar nach der Symphonie Nr. 6 &#8222;Pastorale&#8220; und dem Klavierkonzert Nr. 5 Es Dur (&#8222;Kaiserkonzert&#8220;). Nach der Pause wurde die Wiedergabe von Dvoraks viers\u00e4tzigem Trio g-moll f\u00fcr Violine, Violoncello und Klavier op. 26 zu einem dahin wirbelnden, mitreissenden Glanzst\u00fcck b\u00f6hmischen Musikantentums. Nach soviel \u00fcberbordender sp\u00e4tromanischer Emotionali\u00e4t, wirkte die Zugabe aus Mendelssohns &#8222;Lieder ohne Worte&#8220; wie ein konteplativer Tranquilizer auf ein zuletzt begeistert applaudierendes Publikum. Fazit: Europ\u00e4ische Spitzenklasse adelt den Neunburger Kunstherbst! Aufrichtiger und herzlicher Dank an die Freunde der Kunst Oberviechtach, die es m\u00f6glich machten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/LogoKH.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"430\" height=\"430\" src=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/LogoKH.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13501\" style=\"width:228px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/LogoKH.jpg 430w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/LogoKH-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/LogoKH-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kammermusikalische Sternstunde Das Guadignini-Trio zog das Publikum im Historischen Schlosssaal Neunburg erneut in seinen Bann. 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