{"id":7591,"date":"2019-09-04T22:24:37","date_gmt":"2019-09-04T22:24:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/?p=7591"},"modified":"2019-09-07T21:24:24","modified_gmt":"2019-09-07T21:24:24","slug":"kuenstlerinnen-der-ausstellung-ahoj-19-kunst-und-natur-1rose-heuberger-vertrauen-in-das-sichtbare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/2019\/09\/kuenstlerinnen-der-ausstellung-ahoj-19-kunst-und-natur-1rose-heuberger-vertrauen-in-das-sichtbare\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstlerinnen der Ausstellung &#8222;Ahoj 19 &#8211; Kunst und Natur&#8220; (1)<h1>Rose Heuberger &#8211; Vertrauen in das Sichtbare<\/h1>"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7592\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1.jpeg\" alt=\"Heuberger 1\" width=\"7324\" height=\"5470\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1.jpeg 7324w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1-300x224.jpeg 300w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1-768x574.jpeg 768w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heuberger-1-1024x765.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 7324px) 100vw, 7324px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sand2_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7594\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sand2_01.jpg\" alt=\"SAND: Digitaldruck auf Textil, \u2022 Gr\u00f6\u00dfen: 80x80 cm bis 89x130 cm \" width=\"714\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sand2_01.jpg 714w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/sand2_01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 714px) 100vw, 714px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rose Heuberger <em>&#8222;SAND&#8220;<\/em>: Digitaldruck auf Textil, \u2022 Gr\u00f6\u00dfen: 80&#215;80 cm bis 89&#215;130 cm<\/p>\n<div id=\"attachment_7595\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7595\" class=\"size-medium wp-image-7595\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger-226x300.png\" alt=\"Kunstfotografin Rose Heuberger, Regensburg\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger-226x300.png 226w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger-768x1018.png 768w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger-773x1024.png 773w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/12RoseHeuberger.png 808w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7595\" class=\"wp-caption-text\">Kunstfotografin Rose Heuberger, Regensburg<\/p><\/div>\n<p>Die sich ver\u00e4ndernden Landschaften waren ihr schon als Kind vertraut. Sie sah, wie aus bewaldeten H\u00fcgeln binnen kurzer Zeit kahle Landschaftslinien wurden. Scharf konturiert. Doch auch diese Silhouette hatte keinen Bestand. Schweres Ger\u00e4t r\u00fcckte an, Schaufelbagger trugen die H\u00fcgel ab bis tief in den Grund. Schicht um Schicht. Phantastische Farben und mineralhaltige Stoffe kamen zum Vorschein. Quarzsand. So wei\u00df wie der Strand am Meer, so gelb wie die Sonnenblumen, rosarot wie der Abendhimmel oder sogar nachtblau. Quarzsand in allen Farbschattierungen. 500 000 Tonnen verschwanden Jahr um Jahr. Eine neue Landschaft entstand. Wie das geht, lernte Rose Heuberger schon in fr\u00fchen Jahren kennen, als sie noch nicht ahnen konnte, was sie einmal alles unter der Sonne ablichten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nur ein paar Kilometer sind es von Gro\u00dfsch\u00f6nbrunn, dem Bauerndorf in der Ebene, zu den H\u00fcgeln am s\u00fcdlichen Rand des Truppen\u00fcbungsplatzes Grafenw\u00f6hr.<\/p>\n<div id=\"attachment_7596\" style=\"width: 145px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Mohnblume.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7596\" class=\"size-medium wp-image-7596\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Mohnblume-135x300.jpg\" alt=\"Rose Heuberger: Mohnblume\" width=\"135\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Mohnblume-135x300.jpg 135w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Mohnblume.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7596\" class=\"wp-caption-text\">Rose Heuberger: Mohnblume<\/p><\/div>\n<p>Etwa drei\u00dfig Kilometer westlich von Weiden in der Oberpfalz. N\u00e4her ist Amberg, das Gro\u00dfsch\u00f6nbrunn \u00fcber Jahrhunderte hinweg zur Hofmark z\u00e4hlte. Hier ist Rose Heuberger 1957 geboren und aufgewachsen. In der zweiklassigen Dorfschule, acht Klassen in zwei Schulr\u00e4umen, lernt sie das Alphabet und sich zu f\u00fcgen. Sie ist die \u00e4lteste Tochter des Dorfb\u00e4ckers und erf\u00e4hrt beizeiten das harte Brot der fr\u00fchen Jahre. Da ist sie neun und steht nachmittags hinter der Ladentheke. Denn jede Hand wird in der sich entwickelnden B\u00e4ckerei gebraucht. Und da gibt es noch die beiden j\u00fcngeren Br\u00fcder und das besondere Konzept des B\u00e4ckers Heuberger.<\/p>\n<p>\u201eDas Getreide der Bauern lagerte in der gro\u00dfen Scheune des Vaters und er gab Brotmarken aus Aluminium aus, das die Bauern sp\u00e4ter gegen ihr Brot eintauschten. Es war ein System der Naturwirtschaft, das den Bauern das Brot aus ihrem angebauten Roggen und Weizen garantierte.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_7597\" style=\"width: 164px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Osterglocke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7597\" class=\"size-medium wp-image-7597\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Osterglocke-154x300.jpg\" alt=\"Rose Heuberger: Osterglocke\" width=\"154\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Osterglocke-154x300.jpg 154w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Osterglocke.jpg 328w\" sizes=\"auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7597\" class=\"wp-caption-text\">Rose Heuberger: Osterglocke<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weil es sein musste, stieg Rose in den Verkaufswagen ein, wenn ihre Mutter die Kundschaft in den umliegenden D\u00f6rfern und H\u00f6fen belieferte. Zu diesen Kunden geh\u00f6rten auch die Familien der Sandgrubenarbeiter, die in den 60-er Jahren im Bauernland in der Oberpfalz ein eigenes soziales Leben f\u00fchrten.<\/p>\n<p><em>\u201eF\u00fcr die Arbeiter der Sandgrube war es ganz unm\u00f6glich von den Bauern Land zu kaufen, um sich ein eigenes Haus zu bauen. Es gab eine strikte Trennung. Das hat sich erst im Laufe der Jahre ge\u00e4ndert. Heute ist es den Bauern egal, wer von ihnen ein Grundst\u00fcck kauft, um ein Haus zu bauen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Von der 6. Klasse an werden Roses Schulwege l\u00e4nger. Sie wechselt in eine weiterf\u00fchrende Schule in Amberg und setzt erfolgreich ihren Willen durch: <em>\u201eIch will etwas von der Welt erfahren, ich will lernen.\u201c Damit durchkreuzt sie Omas archaisches Konzept, \u201adie wird sowieso geheiratet, solange kann sie im Laden helfen\u2019.\u201c <\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_7598\" style=\"width: 141px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Christrose.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7598\" class=\"size-medium wp-image-7598\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Christrose-131x300.jpg\" alt=\"Rose Heuberger: Christrose \" width=\"131\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Christrose-131x300.jpg 131w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Christrose.jpg 279w\" sizes=\"auto, (max-width: 131px) 100vw, 131px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7598\" class=\"wp-caption-text\">Rose Heuberger: Christrose<\/p><\/div>\n<p>Nach der Mittleren Reife besuchte sie zwei Jahre die \u201eFachakademie f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik\u201c in Hof, dem sich ein einj\u00e4hriges Praktikum in einer Einrichtung f\u00fcr k\u00f6rperbehinderte Kinder und Jugendliche in Coburg anschlie\u00dft. Ihr vorl\u00e4ufiges Berufsziel: Erzieherin. Da ist sie 19 und holt ihren Kindheitstraum von der weiten Welt wieder hervor. Mutig und mit einem Schuss Tollk\u00fchnheit f\u00fcr ein M\u00e4dchen der 70-er Jahr aus der Oberpfalz.<\/p>\n<p><strong>13 Monate in Kanada<\/strong><\/p>\n<p>Das Einfallstor in die unbekannte Weite hei\u00dft f\u00fcr Rose Heuberger zun\u00e4chst \u201eMother\u2019s Helper\u201c, die Frankfurter Vermittlungsstelle f\u00fcr Arbeit im Ausland, die junge Frauen in Gastfamilien vermittelt. Gegen Unterkunft, Verpflegung und ein geringes Taschengeld helfen sie im Haushalt. Rose trifft es gut mit ihrer Gastfamilie. Im November 1976 macht sie sich auf zu dem kleinen Ort in der N\u00e4he von Toronto. Sie trifft auf ein freundliches, junges Ehepaar mit Kleinkind und Hund, das ein ehemaliges Schulhaus in ein Wohnhaus verwandelt hat und in der nahen Gro\u00dfstadt arbeitet.<\/p>\n<p>In der R\u00fcckschau sieht Rose ihr kanadisches Jahr als die eindr\u00fccklichste Erfahrung:<br \/>\n<em>\u201eEs war die Offenheit der Begegnungen, die mich ber\u00fchrte und ver\u00e4nderte. Ich staunte \u00fcber die Vielfalt der Einwanderer, die mit ihren Biographien kamen und sich einklinkten, wo immer sich eine Gelegenheit bot.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Was sie sieht, macht ihr Mut, sich selbst zu erproben. Sie zieht weiter, macht Station in einer Werkstatt f\u00fcr Gebrauchskeramik, schaut den T\u00f6pfern \u00fcber die Schulter und packt mit an, wo sie gebraucht wird und willkommen ist. Wie in einer Galerie von Glask\u00fcnstlern, die sich auf Schmuck und Tiffanylampen spezialisierten. Nach Monaten in den Weiten Kanadas zieht sie es nach Vancouver, in die Glitzerstadt an der pazifischen Ostk\u00fcste. Wie es der Zufall will, kommt sie im Hafen in Kontakt mit Lachsfischern und bew\u00e4hrt sich zwei Monate auf Kutterfahrten. Im Dezember 1977, nach 13 Monaten in Kanada, setzt sie den Schlusspunkt: Spontan l\u00f6st sie das R\u00fcckflugticket nach Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Studium in Regensburg<\/strong><\/p>\n<p>Es ist nahe liegend, dass sie den losen Faden ihres Berufsziels \u201eErzieherin\u201c wieder aufgreift. In Regensburg schreibt sie sich in der st\u00fcrmisch wachsenden Uni f\u00fcr das Fach Sozialp\u00e4dagogik ein und konzentriert sich auf das Studium. Mit der ihr eigenen Zielstrebigkeit zieht sie es erfolgreich durch und ist guten Willens, sich in diesem Metier zu verankern. Mit Zuversicht tritt Rose Heuberger den Job bei der Stadt Regensburg an, um mit arbeitslosen Jugendlichen an deren Eingliederung ins Berufsleben zu arbeiten. &lt;\/p&gt;<\/p>\n<p>Es sind die Vorschriften, Verbote und Sanktionen, die ihr in die Quere kommen. In der Oberpfalz weht der Wind des Widerstands gegen die beschlossene atomare Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf. Der Protest aus der breiten gesellschaftlichen Mitte befl\u00fcgelt und ist ansteckend. Klar, dass die junge Sozialp\u00e4dagogin Heuberger mit ihren \u201eJungs und M\u00e4dels\u201c zum Bauzaun in den Tax\u00f6ldener Forst will. Trotz des Verbots durch das Jugendamt.<\/p>\n<p><em>\u201eEs wurde f\u00fcr mich zum Schl\u00fcsselerlebnis: Wenn mir jemand vorschreibt, was ich zu tun und lassen habe, dann kann ich das nicht. Dann wird mir ohne Mitspracherecht die Autonomie der Entscheidung genommen. Die Obrigkeit oktroyiert ihr Regelwerk ohne R\u00fccksicht darauf, ob es auf diesen Fall passt oder genau das Gegenteil erreicht wird.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Berlins Architektur<\/strong><\/p>\n<p>Rose Heuberger nimmt eine Auszeit und zieht nach West-Berlin. Sie bleibt f\u00fcnf Jahre, erlebt die Wendezeit und entdeckt die Architektur der Gro\u00dfstadt. Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht. Diese F\u00e4higkeit, Nischen f\u00fcr sich zu entdecken und zu nutzen, kam ihr in Berlin zugute. Und Rose ist dabei nicht zimperlich.<\/p>\n<p>Sie l\u00f6st die \u00dcberlebensfrage auf pragmatische Weise. Aus einer inneren St\u00e4rke heraus, entscheidet sie, was sie sich zutraut. Zum Beispiel: Taxifahren. Binnen drei Monate machte sie den Taxischein und w\u00e4hlt die Nachtschichten hinter dem Steuer. Die unerl\u00e4ssliche Ortskundepr\u00fcfung schaffte sie innerhalb von drei Monaten. In ihrem typischen Understatement erw\u00e4hnt sie noch: <em>\u201eManche brauchten daf\u00fcr ein Jahr.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eBei meinen Fahrten durch die Stadt, insbesondere nachts und sonntags wenn es ruhiger war, sah ich das Stra\u00dfenbild mitunter wie durch die Videokamera. In Regensburg hatte ich eine Weile bei meiner Arbeit mit Jugendlichen mit der Videokamera gearbeitet. Es entstanden experimentelle Videofilme, die wir am Schneidetische bearbeitetet hatten. Es machte mir Freude, Bilderkonzepte zu entwickeln. Nun interessierte mich, wie aus dem bewegten Bild ein stehendes wird, das den Betrachter wie eine Skulptur anmutet.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Es war mehr als nur ein Impuls, der sie in den Berliner Frauen-Foto-Laden f\u00fchrte. Mit dem Erwerb ihrer ersten Nikon Spiegelreflexkamera buchte sie den angebotenen Fotokurs, denn wie die drei Frauen im Foto-Laden wollte auch Rose keine halben Sachen. Von Anfang an entwickelte sie ihre Fotoarbeiten selbst im Labor.<\/p>\n<p><em>\u201eIch mag es genauer wissen, damit ich das Ergebnis erhalte, das ich mir beim Betrachten vorstellte. Nach einiger Zeit wusste ich, ob meine Bildkonzepte stimmig waren und sp\u00fcrte, wenn mir ein gutes Bild gelang. Dann passt einfach alles zusammen.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Dieses altmodische Vertrauen in das Sichtbare erprobte sie erstmals in Ost-Berlin. Es war kurz nach dem Mauerfall, als sie mit dem West-Berliner Taxi Fahrg\u00e4ste in den Osten der Stadt fuhr. Es wurden immer mehr Fahrten zu Zielen im \u201ewilden Osten\u201c und Rose erschloss sich mit der Kamera die Vielfalt der Berliner Architektur. Die noch erhaltenen Stra\u00dfenz\u00fcge aus der wilhelminischen Zeit, Funktionsgeb\u00e4ude aus der Bauhauszeit und die \u00c4ra des stalinistischen Wiederaufbaus. In strenger Reduktion der Realit\u00e4t arbeitete sie die Struktur der Geb\u00e4ude heraus. M\u00f6glich, dass sich hier ihr Blick f\u00fcr die unwillk\u00fcrliche Sch\u00f6nheit von Zweckbauten entwickelte, die allein nach statischen Berechnungen und \u00f6konomischen Gegebenheiten errichtet wurden. Davon zeugen ihre Bilder der \u201eFranzensfeste\u201c von 2008 in Oberitalien.<\/p>\n<p>Mit dem festen Vorsatz, das Fotografieren zu ihrem Beruf zu machen und das Handwerk von Grund auf zu lernen, verlie\u00df sie Anfang der 90-er Jahre Berlin. Sie kehrte nach Regensburg zur\u00fcck, um sich hier in einem Foto-Studie ausbilden zu lassen. Lange hatte sie gesucht und zig H\u00fcrden genommen, denn die staatliche Berufsf\u00f6rderung sieht die \u201eUmschulung\u201c von einem akademischen Abschluss in einen \u201eHandwerksberuf\u201c nicht vor.<\/p>\n<p><strong>Ein Preis von Sinar Photography<\/strong><\/p>\n<p>Wie gr\u00fcndlich sie ihr Foto-Handwerk lernte, machte 1993 der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb der Z\u00fcricher \u201eSinar Photography\u201c deutlich. Als Anwender von professionellen Fotoprodukten wollten die Schweizer wissen, wie kreativ eine Fachkamera eingesetzt werden kann. Rose lotete aus, entschied sich f\u00fcr geometrische Formen, Lichtbrechungen und extreme Einstellungen und \u00fcberzeugte. Als eine von vier Preistr\u00e4gern fuhr sie zum einw\u00f6chigen Workshop nach Z\u00fcrich. Im Jahr darauf gab sie in Freihung\/ Oberpfalz mit der Ausstellung \u201eSand I\u201c ihr Deb\u00fct als freie Fotografin.<\/p>\n<p>Mit der Zuversicht und dem notwendigen Schuss Unbek\u00fcmmertheit \u201ees im neuen Job zu schaffen\u201c, zog es sie wieder in die weite Welt. Einige Monate dauerte die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Prag \u00fcber Moskau bis Wladiwostok. Auf dem R\u00fccken ein 30-Kilo-Rucksack inklusive zwei Kameras und Wechselobjektive in der Fototasche. \u201eIch habe das Leben dort fotografiert\u201c, kommentiert sie das Unternehmen, das sie bis in die ehemaligen milit\u00e4rischen Sperrbezirke f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Das Honorar einer Reise-Zeitschrift deckt bei weitem nicht ihre Unkosten. Rose lernt die Zw\u00e4nge als freie Fotografin und sucht in den folgenden zw\u00f6lf Jahren den Kompromiss zwischen den Ambitionen der k\u00fcnstlerischen Fotografie mit dem Broterwerb der Berufsfotografie. In der Engelburgergasse mietet sie gemeinsam mit einem Kollegen ein Ladenlokal an, richtet ein Labor ein und erprobt sich.<\/p>\n<p><strong>Fotografieren bleibt die Passion<\/strong><\/p>\n<p>2003 erh\u00e4lt sie den Kulturpreis der Oberpfalz und stellt aus. In mehr als 30 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen pr\u00e4sentiert sie ihre Sicht auf \u201eHerrschaftsr\u00e4ume\u201c, \u201eBilder aus China\u201c, \u201eFrauenzimmer\u201c oder \u201eDrahtgewebe und Eisengesenk\u201c. Vieles in schwarz\/wei\u00df, ihre bevorzugte Pr\u00e4sentation, wenn es um das Verdichtete einer kristallklaren Fotografie geht. Den Brotberuf als Fotografin muss sie 2006 aufgeben, als eine Tumorerkrankung ihr fortan das schwere Heben und Tragen verbietet. Und eine gepackte Fototasche wiegt locker etliche Kilo.<\/p>\n<p>Rose Heuberger kehrt nach erfolgreicher Rehabilitation in ihrem ersten Beruf als Sozialp\u00e4dagogin zur\u00fcck. Die k\u00fcnstlerische Fotografie bleibt ihre Passion. Mit einer neuen Empfindlichkeit der Sinne erkundet sie mit der Kamera, was es hei\u00dft zu pendeln: \u201eEinmal Parsberg und zur\u00fcck\u201c hei\u00dft das Thema ihrer letzten Ausstellung 2014, in der sie in einer verdichteten Erz\u00e4hlung vom Alltag zwischen den Bahnh\u00f6fen in Bildern berichtet.<\/p>\n<p><strong>Text: Waltraud Bierwirth<\/strong> \/ Quelle: Neuer Kunstverein Regensburg<\/p>\n<div id=\"attachment_7606\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7606\" class=\"size-large wp-image-7606\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg-1024x768.jpg\" alt=\"Vorbereitendes Gespr\u00e4ch zwischen K\u00fcnstlerin Rose Heuberger und KVU-Vorstandsmitgliedern kurz vor der &quot;Ahoj-19-Vernissage&quot;. Foto: K. Stumpfi\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RoseHeuberg.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7606\" class=\"wp-caption-text\">Vorbereitendes Gespr\u00e4ch zwischen K\u00fcnstlerin Rose Heuberger und KVU-Vorstandsmitgliedern kurz vor der &#8222;Ahoj-19-Vernissage&#8220;. <em>Foto: K. Stumpfi<\/em><\/p><\/div>\n<p>*******************************************<\/p>\n<p><strong>Rose Heuberger: Biografie<\/strong><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\">Geboren 1957 in Gro\u00dfsch\u00f6nbrunn \/ Oberpfalz<\/p>\n<p>Fotografin seit 1993<br \/>\n2011 &#8211; Aufnahme in den BBK Niederbayern\/Oberpfalz<br \/>\n2003 &#8211; Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz<br \/>\n1993 &#8211; Preistr\u00e4gerin des Sinar-Bundeswettbewerbs<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong><u><br \/>\nAusstellungen<\/u><\/strong>:<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2017<\/td>\n<td>Gro\u00dfe Ostbayerische Kunstausstellung 2017<br \/>\nBerufsverband Bildender K\u00fcnstler Niederbayern\/Oberpfalz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Kunstverein Weiden in Kooperation mit dem BBK<br \/>\nNiederbayern\/Oberpfalz \u201eVon A bis Zett&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>51. Bad K\u00f6tztinger Kunstausstellung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2015<\/td>\n<td>\u201eZeit und Raum\u201d Gemeinschaftsausstellung mit Th. Finkler;<br \/>\nKultur im Krankenhaus Barmherzige Br\u00fcder in Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eGro\u00dfe Ostbayerische Kunstausstellung\u201d<br \/>\nMitglieder des BBK Niederbayern\/Oberpfalz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eSAND II\u201d Kunstgalerie Wunderhof, Birgland Eckertsfeld<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2014<\/td>\n<td>\u201e1x Parsberg \u2013 und zur\u00fcck&#8220;<br \/>\nZehentstadel Beratzhausen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eSAND II\u201d Galerie Bilderb\u00fccher, Amberg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201ePASST VIII\u201d Mitgliederausstellung Kunstverein Weiden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eFinale&#8220; Gemeinschaftsausstellung des NKVR<br \/>\nKunstraum K\u00f6nigswiesen, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gro\u00dfe Ostbayerische Kunstausstellung 2014<br \/>\n\u201eLandschaftsdialog&#8220;, Deggendorf<br \/>\nMitglieder des BBK Niederbayern\/Oberpfalz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201ecome together\u201d Gemeinschaftsausstellung des NKVR<br \/>\nKunstraum K\u00f6nigswiesen, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2013<\/td>\n<td>Kevins Bistro, Nadines Nagelstudio und Toskanische Palazzi<br \/>\n&#8211; Leben auf dem Dorf &#8211; gestern, heute, morgen<br \/>\n\u00d6sterreicherstadel, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>PASST VIII \u2013 \u201eIn Bewegung&#8220;<br \/>\nMitgliederausstellung des Kunstverein Weiden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2012<\/td>\n<td width=\"83%\">Im Bilde \u2013 Lebensr\u00e4ume, Kulturamt Regensburg, DEZ<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Symposium der Bildenden Kunst in Neukirchen bei Haggn<br \/>\n\u201eKevins Bistro, Nadines Nagelstudio und Toskanische Palazzi&#8220;<br \/>\n&#8211; Leben auf dem Dorf &#8211; gestern heute morgen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"128\"><\/td>\n<td width=\"83%\">\u201eZeitgen\u00f6ssische Bildende Kunst&#8220;, Gemeinschaftsausstellung im Rahmen des 39. Bayerischen Nordgautages 2012 in Lappersdorf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"128\">2011\/2012<\/td>\n<td>\u201eAtelierprofile 5&#8243; im Kunstraum des Neuen Kunstvereins Regensburg Gemeinschaftsausstellung der K\u00fcnstlerInnen des NKVR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eSoll und Haben&#8220;, Mitgliederausstellung des Kunstvereins Weiden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2011<\/td>\n<td>\u201eHerrschaftsr\u00e4ume\u201d, Gemeinschaftsausstellung Oberpf\u00e4lzer K\u00fcnstlerInnen Oberpf\u00e4lzer K\u00fcnstlerhaus Schwandorf\u00adFronberg und Finanzamt Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2010<\/td>\n<td>\u201eAtelierprofile 4&#8243;, Gemeinschaftsausstellung des NKVR, Kunstraum, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u00c4pfel und Birnen &#8211; PASST V, Mitgliederausstellung des Kunstvereins Weiden<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eDrahtgewebe und Eisengesenk&#8220;, galerie konstantin b., Regensburg und Kloster Ensdorf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2009<\/td>\n<td>\u201eNeue Heimat in der Heimat&#8220;, Kunstraum des NKVR in Regensburg Gemeinschaftsausstellung der K\u00fcnstlerInnen des NKVR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2008<\/td>\n<td>\u201eAtelierprofile 3&#8243; im Kunstraum des Neuen Kunstvereins Regensburg<br \/>\nGemeinschaftsausstellung der K\u00fcnstlerInnen des NKVR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eOpen Air &#8211; Ausstellung&#8220;, flowers &#8211; Fahnen im Rahmen von Entente Florale Maximilianstra\u00dfe Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2006<\/td>\n<td>\u201eLand am Rand&#8220;, Zollstationen an der ostbayerisch\/westb\u00f6hmischen Grenze Galerie des Kunstvereins Weiden in Kooperation mit FAMU Prag<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2003<\/td>\n<td>\u201eFrauen&#8220; und \u201eflowers&#8220; , Galerie im Landkreis Cultur Centrum Amberg-Sulzbach<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2002<\/td>\n<td>\u201eFrauenzimmer&#8220;, Bildungszentrum ver.di, Gladenbach bei Marburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eWestnerwacht&#8220; Banner, Ankauf der Kunstsammlung Sparkasse Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2001<\/td>\n<td>\u201eflowers&#8220; &#8211; Landesgartenschau, Landratsamt Cham und Rosarium im D\u00f6rnbergpark, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eBilder aus China&#8220;, Fotoatelier Engelburgergasse 9, Regensburg und Sommerakademie Lao Shan Zentrum in Schwarzenberg, \u00d6sterreich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2000<\/td>\n<td>\u201eINTERFACE WEN&#8220;, Galerie des Kunstvereins Weiden und Fotogalerie G 3 in Cheb, Tschechische Republik Installation<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eEngelburgergasse&#8220;, Galerie Hammer&amp;Herzer, Weiden und Fotogalerie G 3 in Cheb, Tschechische Republik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eDer Blick von innen&#8220;, Installation \u201eEngelburgergasse&#8220;,<br \/>\nSt\u00e4dtische Galerie, Leerer Beutel, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1998<\/td>\n<td>\u201eFrauenbilder&#8220;, M\u00e4dchenprojekt des BJR \u201eFAM total&#8220; Neumarkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eHerkules&#8220;, Ausstellung zur Performance \u201eHerkules&#8220;, Bertband Jazzclub, Leerer Beutel in Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1996<\/td>\n<td>\u201eHerzgeschichten&#8220;, Teilnahme am Mail-Art-Projekt im \u201eHerzmuseum auf Zeit&#8220; Galerie am Wiedfang, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eVrouwenzimmer&#8220;, Napoleonsaal, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1995<\/td>\n<td>\u201ePortrait-Studien in Schwarz-Wei\u00df&#8220;, Filmgalerie, Leerer Beutel, Regensburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>\u201eSand&#8220;, Ausstellung in Freihung\/Oberpfalz<a href=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/EinladungAhoj.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-7599\" src=\"http:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/EinladungAhoj-139x300.jpeg\" alt=\"EinladungAhoj\" width=\"139\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/EinladungAhoj-139x300.jpeg 139w, https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/EinladungAhoj.jpeg 148w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rose Heuberger &#8222;SAND&#8220;: Digitaldruck auf Textil, \u2022 Gr\u00f6\u00dfen: 80&#215;80 cm bis 89&#215;130 cm Die sich ver\u00e4ndernden Landschaften waren ihr schon als Kind vertraut. Sie sah, wie aus bewaldeten H\u00fcgeln binnen kurzer Zeit kahle Landschaftslinien wurden. Scharf konturiert. Doch auch diese &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/2019\/09\/kuenstlerinnen-der-ausstellung-ahoj-19-kunst-und-natur-1rose-heuberger-vertrauen-in-das-sichtbare\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7591","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7591"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7608,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7591\/revisions\/7608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kunstverein-unverdorben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}