Neunburger Klassik-Rock-Gala am 2. Oktober 2019:

Kunstverein packt den Konzert-Hammer aus!

KlassikRockGala2019

Bei der Medienpräsentation der Klassik-Rock-Gala 2019 v. li.: Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi, 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, Sänger Markus Engelstaedter, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer und KVU-Vorsitzender Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Medienpräsentation der Klassik-Rock-Gala 2019 v. li.: Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi, 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, Sänger Markus Engelstaedter, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer und KVU-Vorsitzender Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

„Fusion der Klangwelten“ im Neunburger Kunstherbst 2019: Die Smetana Philharmoniker Prag treffen Engelstaedter & Band. Der Kunstverein Unverdorben stellte die Klassik-Rock-Gala der Öffentlichkeit vor.

„Klassiker“ und „Rocker“ werden sich am Vorabend des Nationalfeiertags in der Schwarzachtalhalle auf Augenhöhe begegnen. Über Details eines Musikspektakels der besonderen Art am 2. Oktober 2019, 20 Uhr, informierte der KVU-Vorstand die regionalen Medienvertreter beim Pressegespräch im Hallenfoyer. „Wir betreten mit dieser Klassik-Rock-Gala Neuland  und das mit einem enormen technischen Aufwand“, betonte 1. Vorsitzender Peter Wunder. Er freute sich ganz besonders darüber, mit  Dirigent Hans Richter (Smetana Philharmoniker Prag) und Sänger Markus Engelstaedter zwei gebürtige Oberpfalzer als Protagonisten präsentieren zu können.

Hans Richter (mit Maskottchen) und Markus Engelstaedter erläuterten den Medienvertretern ihre Pläne für den 2. 10. 2019.

Hans Richter (mit Maskottchen) und Markus Engelstaedter erläutern den Medienvertretern ihre Pläne für den 2. Oktober.

„Die Chemie stimmt“, bestätigten die Musiker ihrerseits – beide stehen schon seit Längerem in Kontakt, stecken zurzeit schon mitten in der Entwicklung eines gemeinsamen Programmkonzepts. Spannend sei der Ansatz, klassische Orchesterwerke mit Rockballaden zu kombinieren. „Wir treten nicht nacheinander oder gegeneinander, sondern miteinander auf“, erläuterte Richter. Der Maestro hatte bereits mehrfach Erfahrungen bei „Rock meets Classic“-Formaten mit Bands in der Tschechischen Republik gesammelt. Bei der 1. Neunburger Klassik-Rock-Gala wollen die Mitwirkenden dieses Muster variieren, sozusagen zwei unterschiedliche Klangwelten verschmelzen.

         Orchestertänze und Rockballaden

Das Prager Sinfonieorchester wird populäre Orchestertänze der Landsleute Antonin Dvorak, Bedrich Smetana und Leos Janacek beisteuern. Alle drei Komponisten schöpften hierbei aus Quellen böhmischer und mährischer Volksmusik. „Unsere jungen Instrumentalisten reißen sich darum, bei diesem Konzert dabei zu sein“, berichtet der Dirigent. Er könne sich sogar vorstellen, dass die von Engelstaedter verpflichteten Bandmitglieder „mit uns spielen“. Das Orchester wird den vorgesehenen Rock-Balladen den Klangteppich ausrollen. Beim erklärten „Queen“-Spezialisten Markus Engelstaedter gelten einige der bekannten Erfolgstitel von Freddie Mercury als gesetzt. „To love somebody“ und „Who wants to live forever“ sollen ebenso auf der Play-List stehen wie „Barcelona“ – im Duett mit einer Gesangsolistin. Ein Wiederhören gibt’s mit „Klassikern“ der Beatles und anderer Pop-Ikonen wie David Bowie, Lou Reed, Bob Geldof oder Prince.

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SONY DSC„Was wir für den Neunburger Kunstherbst im Schilde führen, das ist eine – unsere – musikalische Oktober-Revolution!“

(Programm-Koordinator Karl Stumpfi über die 1. Klassik-Rock-Gala am 2.10.19 in der Schwarzachtalhalle)

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Für 2. Bürgermeisterin Margit Reichl gab es bei der Medienpräsentation nicht den geringsten Zweifel: „Diese Klassik-Rock-Gala wird die Erfolgsgeschichte der Neunburger Konzertreihe in der Schwarzachtalhalle um ein weiteres Kapitel fortschreiben“.  Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, der auch für die Programm-Koordination des Neunburger Kunstherbstes zuständig ist, stellte die Hauptakteure des Konzerts am 2. Oktober näher vor.

       Von Jackson zu Jesus Superstar

Markus Engelstaedter (Jg. 1977) wuchs in Pressath auf. Sein gesangliches Talent zeichnete sich bereits als Kind ab, so „doubelte“ er Michael Jackson. Die musikalische Ausbildung begann er in Alter von sieben Jahren mit dem Saxofonunterricht u.a. bei Juri Smirnov.  Mit 16 Jahren trat Engelstaedter in die erste Classic-Rock-Band ein, mit der er erstmals als Sänger auf der Bühne stand. Nach einer handwerklichen Lehre folgte der Nordoberpfälzer seiner Berufung, nahm ein Studium an der Berufsfachschule „Music College“ in Regensburg auf. Tätigkeiten als Vocalcoach, u.a. an der Akademie der Künste Regensburg und am Landestheater Oberpfalz schlossen sich nahtlos an. 2004 feierte er sein Debut als Darsteller im Musical „Linie 1“. Haupt- und Titelrollen in „Fame“, „Little Shop of Horrors“, „Xanadu“ (Europäische Erstaufführung) und „The Rocky Horror Picture Show“ folgten. Am Theater Regensburg gab Engelstaedter die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“. Mit großem Orchester arbeitete der Sänger im Herbst zusammen und präsentierte mit den Nürnberger Symphonikern seine „Heroes“-Show mit großem Erfolg.

      „Erbe“ eines Stardirigenten       

Hans Richter, geboren 1950 in Neunburg vorm Wald, ist Nachfahre eines Stardirigenten Ende des 19. Jahrhunderts. Urgroßvater Richter stand den Wiener Philharmonikern zwischen 1874 und 1896 bei den Philharmonischen Konzerten vor, leitete viele Uraufführungen, z.B. Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ im Festspielhaus Bayreuth sowie Sinfonien von Brahms,  Bruckner und Elgar. Der Urenkel gleichen Namens studierte nach dem Abitur in München, absolvierte Meisterklassen bei Masur und Celibidache, wurde Assistent von Pult-Star Herbert von Karajan. Erste Dirigentenstellen trat Richter in Biel und Zürich an, seit 2004 ist er Chef der Smetana Philharmoniker Prag. In seine Geburtsstadt kehrte er 2012 zurück und leitete dort das Eröffnungskonzert in der Schwarzachtalhalle.

  • Für das neueste Konzertprojekt „Klassik-Rock-Gala“ am 2. Oktober hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen: www.okticket de; www.nt-ticket.de; örtliche VVK-Stellen.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD v. 5. Januar 2019, als pdf- und JPG-Datei: 2019.05_Jan.STN1

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