Bayerisch Böhmischer Ukulele-Tag 2024

Frank DeKleer

Frank DeKleer


Nach den positiven Rückmeldungen im vergangenen Jahr, findet der völkerverbindende Ukulele-Tag seine Fortsetzung: Samstag, 07. 09., 10.00 bis 22.30 Uhr.
Im Pfalzgrafenschloss werden, neben einem kostenlosen „Auftakt-Workshop“ zu Johann Pachelbels „Canon in C“, erneut eine „Offene Bühne“ sowie verschiedene Konzertauftritte geboten sein. Am Nachmittag können in der Fronfeste sowohl Anfänger wie auch Ukulele-Spieler ihre Kenntnisse in zahlreichen attraktiven Workshops erweitern. Das abwechslungsreiche Abendkonzert gestaltet von böhmischer Seite aus die vielstimmige Ukulele-Formation „U-Kúže“ aus Prag, während die Münchener Band “The Ukelites“ den bayerischen Teil repräsentiert. Internationalen Flair wird das „Duo De Kleer“ aus den Niederlanden mit ihrem virtuosen Spiel auf dem kleinen Viersaiter versprühen.
Ort: Historischer Schlosssaal und Fronfeste (Im Berg 12 und 17)
Eintritt (jeweils Vor-Ort-Kasse):
Auftakt-Workshop am Vormittag, Offene Bühne und Konzertbeiträge am Nachmittag: frei
Workshops am Nachmittag: Unkostenbeitrag 15 € pro Workshop
Abendkonzert: 15 €
Teilnahme-Anmeldungen unter: KVUke@gmx.de

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—programm—kunstherbst 24—programm—kunstherbst 24—programm—

Ein attraktives Kultur-Angebot für die Region

Kunstherbst2024Fr., 6. 9. – 18.00 bis 23.00 Uhr Kunstaktionen° Kulturni akce
Die Nacht der offenen Kirchen
Noc otevřených kostelů
Zur Einstimmung in die zwölfte Saison des Neunburger KunstherbstesKirchentuerBildNr1 (1) gibt es wieder eine Nacht der offenen Kirchen mit Musik, Gebet, Meditation, Stille, Kunst und Begegnung in den Sakralräumen der Altstadt und Vorstadt: Ev. Versöhnungskirche, Jakobskirche, Spitalkirche, Stadtpfarrkirche St. Josef, Klosterkirche und Friedhofskirche. Beginn ist um 18 Uhr mit einer ökumenischen Eröffnungsandacht in der evangelischen Versöhnungskirche, Bahnhofstraße. Den Abschluss bildet der Segen für die Nacht um kurz vor 23 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Josef. Programmblätter liegen ab August 2024 in den Neunburger Kirchen und an anderen Stellen auf.

Sa., 7. 9. – 10.00 bis 22.30 Uhr Workshop und Konzert ° Dilna a Koncert
Bayerisch-böhmischer Tag der Ukulele
Den bavorsko-českých ukulele

Nach dem Premierenerfolg 2023 findet der völkerverbindende Ukulele-Tag im 12. Kunstherbst seine Fortsetzung:

Frank DeKleer

Frank DeKleer

Im Pfalzgrafenschloss werden neben einem kostenlosen „Auftakt-Workshop“ zu Johann Pachelbels „Canon in C“, erneut eine „Offene Bühne“ sowie verschiedene Konzertauftritte geboten. Nachmittags können Ukulele-Spieler ihre Kenntnisse in zahlreichen attraktiven Workshops erweitern. Das Abendkonzert gestaltet die vielstimmige Ukulele-Formation „U-Kúže“ aus Prag, während die Münchener Band “The Ukelites“ den bayerischen Teil repräsentiert. Internationalen Flair wird das „Duo De Kleer“ aus den Niederlanden mit ihrem virtuosen Spiel auf dem kleinen Viersaiter versprühen.
Veranstaltungsorte sind der Schlosssaal und Fronfeste (Im Berg 12 und 17)
Eintritt (jeweils Vor-Ort-Kasse): Auftakt-Workshop am Vormittag, Offene Bühne und Konzertbeiträge am Nachmittag: frei
Workshops am Nachmittag: Unkostenbeitrag 15 € pro Workshop
Abendkonzert: 15 €, Schüler, Studierende und Auszubildende frei.
Teilnahme-Anmeldungen unter: KVUke@gmx.de
 "Ukelites"

„Ukelites“

Fr., 20. 9. – 18.00 Uhr Ausstellung° Výstava
Internationale Kunstausstellung Ahoj 24
Mezinárodní výstava Ahoj 24

Öffentliche Vernissage, musikalisch umrahmt von Gitarrenduo „La Fresa“ aus Kralovice/CR, im Foyer des Neuen Rathauses, anschließend Rundgang
zu den Quartieren Spitalkirche und Fronfeste mit Ausklang. Öffnungszeiten jeweils Sonntag, 14 bis 16 Uhr, letztmals 27.Oktober. Gezeigt werden Arbeiten der Westböhmische Universität in Pilsen, Fakultät für Design und Kunst Ladislav Sutnar (Prof. MgA Vladimir Véla, Andrea Uhliárová, Kristýna Nejedla Bujárková, Jakub Černý, Kateřina Frgalová und Veronika Zpěváková); Kunstschule Královice, Kunstschule Klatovy („Umwandlung der Natur im Böhmerwald“, Keramik-Kunstobjekte), Werke der bayerischen Künstlerin Katharina Gierlach sowie des Kunstzweigs der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.
Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erbeten.Klatovy1

Katharina Gierlach (Foto: Jörg Henkel)

Katharina Gierlach (Foto: Jörg Henkel)

Fr., 27. 9. – 18.00 Uhr Theater°Divadlo
Rabenschwarze Nachtgeschichten
Příběhy havraní černé noci

Das ist neu im Neunburger Kunstherbst: Ein gruselhumoriger Theaterspaziergang mit Schauspieler Markus Veith im Mustergarten der Alten Glasschleife, Untermurnthal! Edgar Allen Poes Rabe löst sich aus dem Gruselgedicht und übernimmt die Führung: Durch den Busch, wo Ringel natzen, Fontanen krächzen und über allem der Morgenstern glimmt… Diese schaurig-makabre Wanderung durchs Dunkelgrüne kommt ohne Schock-Effekte aus und ist auch für Schulkinder geeignet. Karten gibt es an der Abendkasse!
Eintritt: 12 € Erwachsene, 7 € Kinder (AK ab 17 Uhr).MarkusVeith24

Mo., 2. 10. – 19.00 Uhr Konzert°Koncert
Klassik-Gala: Georgisches Kammerorchester
Klasické-Gala Gruzínský komorní orchestr

Ein europäisches Spitzenensemble kommt erstmals zu einem Gastkonzert in die Schwarzachtalhalle. Gegründet wurde es 1964 in Tbilisi (Tiflis). Beim Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 beschließt das Orchester während einer Auslandstournee im Westen zu bleiben. Seither hat das GKO seinen Sitz in Ingolstadt. Auf Vermittlung des Gastdirigenten Reinhold Mages wird die Pfalzgrafenstadt Station einer Herbsttournee der Georgier. Auf dem Programm stehen Meisterwerke der Wiener Klassik: Die Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro“ und das Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 von W. A. Mozart sowie die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 von Ludwig van Beethoven. Solist ist der in Wien lebende Oberpfälzer Pianist Alexander Maria Wagner.
Eintritt: 35 € / 40 € / 45 €. Schüler, Studierende und Auszubildende frei. Abendkasse ab 18.00 im Hallenfoyer; Kartenvorverkauf unter der Order-Mail: schafbauerrosa@gmail-com, Karten-Telefon (09672) 3425 und Büro- und Pressezentrum Neunburg, Hauptstraße 1.GeorgKammerorchest

Alexander Maria Wagner (Foto: Maria Siebenhaar)

Alexander Maria Wagner (Foto: Maria Siebenhaar)

Fr., 4. 10. – 18.00 Uhr Ausstellung° Výstava
Mit dem Mund gemalt
Výstava “ Malováno ústy

Mit dem Mund oder mit dem Fuß zu malen, ist eine besondere Kunst. Diese Technik wird fast ausschließlich von Künstlern und Künstlerinnen angewendet, die aufgrund ihrer Erkrankung oder Behinderung nicht mit den Händen malen können. In der Ausstellung „ Mit dem Mund gemalt“ zeigen Markus Koska, ein querschnittgelähmter Regensburger Mundmaler und sein Kollege Lars Höllerer ihre Werke. Workshop und Vernissage findet von 18 bis 20 Uhr in der ev. Versöhnungskirche, Bahnhofstraße, statt. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von der integrativen Musikgruppe „Kraut und Rüben“ aus Neunburg v.W. Die Ausstellung kann in der Zeit vom Samstag, 5. Oktober bis einschließlich Donnerstag, 31. Oktober, 9 bis 18 Uhr, besichtigt werden.
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Markus Koska

Markus Koska

Sa., 12. 10. – 20.00 Uhr Theater ° Divadlo
Musical-Premiere „Spamalot“
Premiéra muzikálu „Spamalot“

Was 1975 mit dem Film „Ritter der Kokosnuss“ begann, führte Eric Idle mit „Monty Python’s Spamalot“ fort. Dieses abgefahrene Musical kommt nun auf Oberpfälzer Bühnen in einer knalligen und aufwendigen OVIGO-Produktion mit großem Schauspiel-Ensemble, Live-Band, furchterregenden Hasen und schwarzen Rittern. Florian Wein führt Regie. Ort und Zeit sind das mittelalterliche England. An König Artus‘ Tafelrunde läuft es nicht mehr so rund. Bis eines Tages Gott höchstpersönlich den König und seine Ritter aussendet, sich auf die Suche nach dem heiligen Gral zu begeben… Die Premiere in der Schwarzachtalhalle ist ausverkauft, weitere Aufführungen folgen dort am 13. 10. (19h), 19. 10., 25. 10. und 26. 10.
Eintritt (je nach Kategorie): 18 bzw. 19 € (Erwachsene) / 12 bzw. 13 € (Schüler & Studenten); Gruppentickets: 12 % Rabatt ab 10 Personen, 18 % ab 20 Personen, 22 % ab 30 Personen. Special Rabatte für Vereine, Bestellung mit Wunschtermin per Mail an tickets@ovigo-theater.de.Spamalot Webseite

Do., 31. 10. – 20.00 Uhr Konzert °Koncert
Lieder am „All Hallows Eve“
Písně v předvečer Všech svatých

Wer sich fragt, was Halloween ursprünglich bedeutet, kommt dem ersten November schon näher: „All-Hallows-Evening“, Aller-Heiligen-Abend, also der Vorabend von Allerheiligen. Der Neunburger Chor Contigo bleibt sich treu und inszeniert wieder einmal einen „Lost Place“, nämlich die Friedhofskirche, neu. Mit einer Vigil zum Allerheiligenfest kommen die passenden Lieder zum
Tragen: „O when the saints“, „My sweet Lord“ und Hoffnungslieder aus dem
Bereich des Modernen Geistlichen Liedguts ergänzen die Texte zum Fest.
Eintritt frei, Spenden erwünscht.ContigoFriedhof

Sa., 2. 11. – 19.30 Uhr Konzert °Koncert
Mozart-Requiem d-moll KV 626
Mozartovo Requiem d moll KV 626
Das Westböhmische Symphonieorchester
Marianske Lazne (Marienbad) und der Chercovan-Chor Domazlice (Taus) unter Leitung der Dirigentin Alena Hron gastieren erstmals im Rahmen des Neunburger Kunstherbsts in der Schwarzachtalhalle. Auf dem Programm steht eines der bekanntesten und populärsten Werke der klassischen Geistlichen Musik. Während W. A. Mozart Anfang Dezember 1891 an einer großen Totenmesse als Auftragswerk arbeitete, starb der erst 35 Jahre alte Komponist. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendete auf Wunsch der Witwe das Werk im Geiste seines Schöpfers.
Eintritt: 40 €, 35 €, 30 €. Schüler, Studierende und Auszubildende frei. Abendkasse ab 18.30 Uhr im Hallenfoyer. Kartenvorverkauf unter Order-Mail: schafbauerrosa@gmail.com, Kartentelefon: (09672) 3435 und Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 1, Neunburg v. W.ChorCerchovanTaus1

Fr., 9. 11. – 19.00 Uhr Konzert°Koncert
Sinfonische Musik „made in USA“
Symfonická hudba „made in USA“

Das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach feiert sein 60-jähriges Bestehen. Zum Jubiläumskonzert, das von den Freunden der Kunst OVI und dem Kunstverein Unverdorben unterstützt wird, spielt das Regensburger Singrün Orchester in der Sporthalle, Wolfgrubenweg 25. Auf dem Programm steht die Amerikanische Suite von Antonin Dvorak, Colours for Trompone and Orchestra von Bert Appermont (Solist: Helmut Schätz, Posaune) und die Symphonie Nr. 1 e-moll von Florence Price. Am Dirigentenpult steht Michael Falk.
Eintritt: 20 Euro, Schüler und Studierende frei. Vorverkauf bei nt-ticket.de und im Büro- und Pressezentrum Neunburg.SingrünOrchestra

Mi., 13. 11. – 19.00 Uhr Lesung ° Cteni
Abend der Schelmenromane
Večer pitoreskních románů

Der Schelmenroman, dessen Ursprung im 16. Jahrhundert in Spanien liegt, schildert aus der Perspektive seines Helden, wie sich dieser durchs Leben schlägt. In der Absicht, die soziale Stigmatisierung aufgrund seiner niederen Geburt zu überwinden, ist er ständig auf der Suche nach Aufstiegsmöglichkeiten, durchläuft alle gesellschaftlichen Schichten und wird zu deren Spiegel. In einem Rezitationsabend in der Spitalkirche, Hauptstraße 3, unternimmt der Literatur-Experte Wolfgang Huber einen Exkurs durch diese Genre u. a. mit Auszügen aus „Das Leben des Lazarillo von Tormes“, einer von drei Romanen, welche die Gattung begründeten. Auf der Liste stehen auch „Simplicius Simplicissimus“, „Till Eulenspiegel“, Thomas Manns „Hochstapler Felix Krull“ oder Giovanni Guareschis „Don Camillo“.
Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erbeten.

Wolfgang Huber

Wolfgang Huber

Sa., 16. 11. – 18.00 Uhr Konzert°Koncert
Songs of Love and Hate
Písně o lásce i nenávisti

Die Jahreslosung „Alles, was Ihr tut, geschehe in Liebe“ gibt den Impuls für ein Konzert der besonderen Art: Das Bad Kötztinger Pfarrerehepaar Kathrin und Stefan Nagel präsentiert „Lieder und Lyrik“ in der ev. Versöhnungskirche, eine subjektive Auswahl an Liebesliedern aus der Rock- und Popmusik, welche in der Originalsprache ins Liedermacherformat umarrangiert wurden. Jeweils vor einem Lied vermittelt Kathrin Nagel die deutsche Übersetzung, um so beim anschließenden Hören einen umfassenden Eindruck des Liedes zu gewinnen.
Eintritt frei, Spenden sind erbeten.SängerpaarNagel

Fr., 22. 11. – 19.00 Uhr Lesung & Musik ° Cteni a Muzika
Ludwig Thoma & Gospel-Songs
Ludwig Thoma & gospelové písně

Das MusiTextical, eine von Autor Dr. Klaus Sauerbeck entwickelte Bühnenform zwischen Konzert und Musical, macht Station im Schlosssaal. Mit seinem kongenialen Bühnenpartner Reiner Kowalski, einem der besten deutschen Gospel-Interpreten, verbindet Sauerbeck die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma mit internationaler Gospelmusik. Verblüffend sind dabei die Verbindungen und Gemeinsamkeiten, die aufgezeigt werden zwischen dieser in bayerischer Mundart verfassten Weihnachtsgeschichte und unterschiedlichsten Gospelsongs. Als „Xaver“, enger Freund des Dichters, interpretiert Sauerbeck die „Heilige Nacht“. Kowalski umrahmt die Erzählung mit einer Stimme, die gewaltig und zart, laut und leise, ausdrucksstark und sensibel ist.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf für 15 € in der Tourist-Information, Schrannenplatz, erhältlich. Schüler, Studierende und Auszubildende frei. Restkarten gibt es für 17 € ab 18 Uhr an der Abendkasse.2b_Thoma_Foto_Darsteller

Mo., 25. 11. – 19.00 Uhr Lesung & Musik ° Cteni a Muzika
POLTerabend, VALENTINstag
POLTer večer, Den svatého Valentýna

Der Blaue Montag beim „Sporrer“ ist aus dem Neunburger Kunstherbst nicht mehr wegzudenken. Das Kleinkunst-Ensemble „Die 4 Unverdorbenen“ mit Karl Stumpfi (Rezitaton), Jürgen Zach (Bassgitarre, Gesang), Klaus Götze (E-Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) kehren nach dem Österreich-Ausflug im Vorjahr zu den Wurzeln zurück. Texte von zwei Ikonen des hintergründigen Weiß-Blauen Humors, Karl Valentin und Gerhard Polt, stehen im Mittelpunkt eines unterhaltsamen Abends im Hotel-Gasthof am Jobplatz. Begleitet werden die Bayern-Klassiker von beliebten Musiktiteln bayerischer Gruppen und Liedermacher wie Biermösl Blosn, Haindling, Spider Murphy Gang, Konstantin Wecker, Fredl Fesl, Willy Michl u. a. Und ein Intermezzo mit „Neunburger Gstanzln“ wird sicher nicht fehlen…
Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein erbeten. Anmeldung/Platzreservierung ist erforderlich beim Kunstverein unter eMail: k.stumpfi@t-online.de oder Mobil-Tel. 0171 4158745!Plakatfoto 2024-2

Mi., 4. 12. – 20.00 Uhr Comedy ° Komedie
Harry G., ein Grantler rechnet ab
Harry G., bručoun si vyřizuje účty

2024 startete sein viertes Programm „Hoam Stories“ in gewohnter Manier: grantig, sarkastisch und humorvoll – knöpft sich Harry G. aktuelle Themen vor, die er auf der Bühne zerlegt. Seine Shows leben von Situationskomik und Selbstironie sowie der Gabe, kleine Dinge des Alltags zu beobachten, um sie auf eigene unnachahmliche Art einzuordnen. Saalöffnung in der Schwarzachtalhalle um 19 Uhr.
Eintritt: 42, 25 € (freie Platzwahl) im Vorverkauf. Tickets unter www.eventim.de und in allen örtlichen VVK-Stellen.HarryGHoamstory

So., 22. 12. – 17.00 Uhr Konzert ° Koncert
Weihnachtssingen im Schloss
Vánoční zpívání koled na hradě

Eine lange Tradition hat das vorweihnachtliche Konzert des Gesangvereins 1861 in der Stadt Neunburg vorm Wald. Im historischen Schlosssaal präsentieren unter der Leitung von Andreas Lehmann die Sängerinnen und Sänger eine Mischung aus traditioneller, klassischer und moderner Chormusik. Besinnliche Instrumentalstücke, Geschichten und Gedichte rund um die Weihnachtszeit tragen zu einem kurzweiligen Programm bei, das die Zuhörer aufs bevorstehende Fest bestens einstimmen wird.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.12Gesangverein
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Programm-Medienpräsentation für die zwölfte Saison

16 Kultur-Events im Neunburger Kunstherbst

Sie stellten das Programm des 12. Neunburger Kunstherbsts und der Neunburger Klassik-Gala  im Hallenfoyer vor (v. li.): Vizebürgermeisterin Margit Reichl, Dirigent Reinhold Mages, KVU Vorsitzender Peter Wunder, Ticket-Marketing-Leiterin Rosa Schafbauer und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi. Foto: Alexandra Lohrer

Sie stellten das Programm des 12. Neunburger Kunstherbsts und der Neunburger Klassik-Gala im Hallenfoyer vor (v. li.): Vizebürgermeisterin Margit Reichl, Dirigent Reinhold Mages, KVU Vorsitzender Peter Wunder, Ticket-Marketing-Leiterin Rosa Schafbauer und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi. Foto: Alexandra Lohrer

Der Kunstverein Unverdorben hat das Dutzend voll gemacht und präsentierte kürzlich im Foyer der Schwarzachtalhalle die zwölfte Auflage des Neunburger Kunstherbstes. Ein absolutes Glanzlicht in dieser 16 Termine zählenden Kultur-Veranstaltungsreihe setzt das erstmalige Gastspiel des Georgischen Kammerorchesters: Am 2. Oktober spielt dieses europäische Spitzenensemble Wiener Klassiker.
In unruhigen Zeiten mit Kriegsangst, Inflationssorgen und Haushaltsebbe starte nach Worten des KVU-Vorsitzenden Peter Wunder die 12. Neunburger Kunstherbst-Saison. Geboten wird wieder ein bunter Programm-Mix, der viele kulturelle Sektoren einbezieht. Die Verantwortlichen dieses gemeinnützigen Vereins hätten alle Register gezogen, um das oftmals noch im „Corona-Blues“ verharrende Publikum in die verschiedenen Spielstätten zu locken.Kunstherbst2024 Wunder verwies auf schwierigste Rahmenbedingungen bei der Finanzierung des vorliegenden Veranstaltungs-Pakets: „Staatliche Fördermittel sind weg gebrochen und auch die Kommune hat ihren Kunstherbst-Zuschuss gekürzt“. Umso mehr gelte es nun, über Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Spenden die Finanzlücken zu überbrücken. Der Kunstverein – er tritt immerhin in sieben von insgesamt 16 Kultur-Events als Gastgeber auf und trägt das volle Veranstalter-Risiko – könnte andernfalls bald „das Ende der Fahnenstange erreichen“.

2. Bürgermeisterin Margit Reichl zeigte in ihren Grußworten auf zwei konträre Seiten der Medaille: „Einerseits kann die bisherige Kulturförderung so nicht weitergehen, andererseits wissen wir alle: Ohne Kultur geht es auch nicht!“ Die Verdienste des ehrenamtlichen Engagements um die Belange der Kunst könnten deshalb nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Karl Stumpfi, Kunstherbst-Koordinator und städtischer Kulturbeauftragter, freute sich besonders über die bevorstehende Fortsetzung des Neunburger Beethoven-Symphonien-Zyklus: „Das ist in einer ländlichen Region durchaus unüblich. Seit 2012 sind hier bei uns von verschiedenen internationalen und nationalen Orchestern die Symphonien Nummer 1, 6, 7 und 9 bereits aufgeführt worden“. Am 2. Oktober folge nun die „Zweite“ mit dem Georgischen Kammerorchester. Dieses Gastspiel sei durch die persönliche Vermittlung des Dirigenten Reinhold Mages zustande gekommen. Er kannte die Schwarzachtalhalle schon seit einem von ihm geleiteten Konzerts der Vogtland Philharmonie im Kunstherbst 2022 u. a. mit Antonin Dvoráks „Symphonie aus der Neuen Welt“. Mages, der zum Pressetermin eigens aus dem Fichtelgebirge angereist kam, machte nun Appetit auf die nicht ganz so bekannte frühe D-Dur-Symphonie Beethovens. Obwohl der Komponist ob seiner sich anbahnenden Taubheit in Depressionen verfallen war, schäume sein Opus 36 geradezu vor Lebensfreude über. Es knüpft deshalb nahtlos an die im Abendprogramm voraus gehenden Mozart- Werke „Figaro“-Ouvertüre und Klavierkonzert A-Dur KV 488 an.

Auch der Solist des Abends, Pianist Alexander Maria Wagner aus Höhhof bei Cham, ist beim regionalen Klassik-Publikum kein Unbekannter mehr. Unvergesslich sind seine Interpratationen der Klavierkonzerte b-moll von Tschaikowksy und d-moll von Johannes Brahms. „Jetzt sind wir auf seinen Mozart gespannt“, schloss der Kunstherbst-Koordinator. Der Kartenvorverkauf für die Neunburger Klassik-Gala ist schon angelaufen. Gruppenbestellungen (ab 10 Personen) erhalten Preisnachlässe in den Kategorien 40 €, 35 € und 30 €. Tickets können über die Order-Mail: schafbauerrosa@gmail.com, Karten-Telefon (09672) 3435 oder im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 1, Neunburg v. W. gebucht werden.

Der Kunstherbst prägt das Neunburger Stadtbild mit... Foto: J. G. Maierhofer

Der Kunstherbst prägt das Neunburger Stadtbild mit… Foto: J. G. Maierhofer


PROGRAMM-TABLEAU
des 12. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS 2024

I Fr 6. 09.: Auftakt: Die Nacht der offenen Kirchen

Von 18 bis 23h Musik, Malerei & Meditation in Sakralräumen

II Sa 7. 09.: Bayerisch-Böhmischer Ukulele-Tag

Von 10 bis 22.30h Konzert & Workshop; Schlosssaal u. Fronfeste

III Fr 20. 09.: Internationale Kunstausstellung AHOJ 24

Ab 18h Vernissage Rathaus-Foyer; Spitalkirche und Fronfeste

IV Fr 27. 09., 18h: Rabenschwarze Nachtgeschichten

Theaterspaziergang mit Markus Veith, Garten Alte Glasschleife Untermurnthal

V Mi 2. 10., 19h: Klassik-Gala: Georgisches Kammerorchester

Werke von Mozart und Beethoven, Solist A. M. Wagner, Klavier; Schwarzachtalhalle

VI Fr 4. 10., 18h: Ausstellung „Mit dem Mund gemalt“

Workshop/Vernissage mit M. Kostka & L. Höllerer; evangelische Versöhnungskirche

VII Sa 12. 10., 20h: Musical-Premiere: „Spamalot“ + Reprisen

13., 18,. 19., 26., 27. 10.; Theater-Ensemble OVIGO; Schwarzachtalhalle

VIII Do 31. 10., 20h: All-Hallows-Eve-Chorkonzert

Contigo mit „alternativem Halloween-Angebot“ in der Friedhofskirche

IX Sa 2. 11., 19.30h: Requiem d-moll von W. A. Mozart

Westböhmisches Sinfonieorchester & Cerchovan-Chor Domazlice; Schwarzachtalhalle

X Sa 9. 11., 19h: Jubiläumskonzert im OGO

Singrün Orchester Regensburg mit US-Amerika-Programm in Oberviechtach

XI Mi 13. 11., 19h: Abend der Schelmenromane

Literarischer Exkurs mit Wolfgang Huber in der Spitalkirche

XII Sa 16. 11., 18h: Songs of Love and Hate

Neues Format „Lieder und Lyrik“ in der evangelischen Versöhnungskirche

XIII Fr 22. 11., 19h: Ludwig Thoma & Gospel-Songs

Hl.-Nacht-Crossover mit Reiner Kowalski & Klaus Sauerbeck im Historischen Schlosssaal

XIV Mo 25. 11., 19h: Blauer Montag beim „Sporrer“

Die Vier Unverdorbenen diesmal bayerisch mit Karl Valentin & Gerhard Polt

XV Mi 4. 12.20h: „Hoam Stories“ mit Harry G.

Ein bayerischer Comedian grantelt in der Schwarzachtalhalle

XVI So 22. 12., 17h: Weihnachtssingen im Schloss

Gesangverein 1861 bietet Besinnliches in Wort und Musik LogoKH

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Foto-Rückblende auf die „Tango Nuevo Nacht“

Das Tango-Ensemble TRIOnfal am 17. Mai 2024 im Historischen Schlosssaal Neunburg vorm Wald (v.li.) Susanne Hofmann, César La Cruz und Carlos Nozzi. Auf dem Programm standen Werke von La Cruz (

Das Tango-Ensemble TRIOnfal am 17. Mai 2024 im Historischen Schlosssaal Neunburg vorm Wald (v.li.) Susanne Hofmann, César La Cruz und Carlos Nozzi. Auf dem Programm standen Werke von La Cruz („Esbozos Latinoamericanos“), Brandenburg („Vier Jahreszeiten“) und Piazzolla („Cuatro Estaciones“)

Judith Brandenburg erklärte dem Publikum ihre Tango-nuevo-Komposition "Vier Jahreszeiten".

Judith Brandenburg erklärte dem Publikum ihre Tango-nuevo-Komposition „Vier Jahreszeiten“.

Cellist Carlos Nozzi musizierte Ende der Achtziger Jahre noch in der Combo von Astor Piazzolla.

Cellist Carlos Nozzi musizierte Ende der Achtziger Jahre noch in der Combo von Astor Piazzolla.

Pianist César Gustavo LaCruz am Flügel der Städtischen Musikschule im Schlosssaal.

Pianist César Gustavo LaCruz am Flügel der Städtischen Musikschule im Schlosssaal.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder dankte den Instrumentalisten Nozzi, Hofmann und LaCruz für ein eindrucksvolles Tango-Nuevo-Gastkonzert in Neunburg sowie Komponistin Judith Brandenburg für ihre fachlichen Erläuterungen. Fotos: Karl Stumpfi

KVU-Vorsitzender Peter Wunder dankte den Instrumentalisten Nozzi, Hofmann und LaCruz für ein eindrucksvolles Tango-Nuevo-Gastkonzert in Neunburg sowie Komponistin Judith Brandenburg für ihre fachlichen Erläuterungen. Fotos: Karl Stumpfi

KVULogo

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Vernissage der RS-Bilderausstellung im Hallenfoyer

Kunst und Kreativität als Anker in unruhiger Zeit

Schülerinnen und Schüler der "Kunst-Klasse 10 c" der Gregor-von-Scherr-Realschule präsentieren im Foyer der Schwarzachtalhalle ihre Werke. Fotos: Karl Stumpfi

Schülerinnen und Schüler der „Kunst-Klasse 10 c“ der Gregor-von-Scherr-Realschule präsentieren im Foyer der Schwarzachtalhalle ihre Werke. Fotos: Karl Stumpfi

Ehrengäste aus Politik und Schule sowie Schülereltern beim Rundgang durch die Ausstellung.

Ehrengäste aus Politik und Schule sowie Schülereltern beim Rundgang durch die Ausstellung.

Seit Mittwoch, 15. Mai 2024 ist das Foyer der Schwarzachtalhalle wieder in eine Bildergalerie umfunktioniert. Die Staatliche Gregor-von-Scherr-Realschule präsentiert gegenwärtig das Schaffen seines Kunstzweiges in den Schuljahren 2020 bis 2024. Die Vernissage ging im Beisein zahlreicher Vertreter der Öffentlichkeit und Schulfamilie über die Bühne.
Querschnitt der Projektarbeiten des RS-Kunstzweiges.

Querschnitt der Projektarbeiten des RS-Kunstzweiges.

„An der Gregor-von-Scherr-Realschule sollen sich Schüler, Lehrkräfte und Eltern als Schulfamilie wohl fühlen, sich mit ihren Stärken als auch ihren Schwächen in ihrer Vielfalt aufgehoben und angenommen fühlen“, lautet eine Passage aus dem Leitbild dieser Bildungseinrichtung in der Stadt Neunburg vorm Wald.
KVU-Vorsitzender Peter Wunder

KVU-Vorsitzender Peter Wunder

Und weiter: „In einer Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt will die Schulfamilie jedem Schüler und jeder Schülerin eine individuelle Schwerpunktsetzung zur Persönlichkeitsbildung ermöglichen. Dafür prüfen wir neue, innovative Ideen und halten an Bewährtem fest“. Bewährt hat sich in der Neunburger Realschule das Angebot einer „Wahlpflichtfächergruppe IIIb“ mit dem Schwerpunkt Musisch-gestalterischer Bereich und dem Profilfach Kunsterziehung. Begzüglich Zielgruppe richtet sich diese Wahlpflichtfächergruppe vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Berufe im handwerklich gestalterischen Bereich ergreifen wollen. Die Wahlpflichtfächergruppe IIIb gilt auch eine gute Vorbereitung für die Berufliche Oberschule (FOS/BOS), insbesondere für der Bereich Gestaltung. Zu den Abschlussprüfungsfächer zählen Deutsch, Englisch, Mathematik II und Kunsterziehung.
1. Bürgermeister Martin Birner

1. Bürgermeister Martin Birner

Bevor im Monat Juni die heiße Phase mit den schriftlichen Abschlussprüfungen des Schuljahres 2023/24 beginnt, hatten die ersten Schüler bereits im Vorfeld praktische und mündliche Teile der Prüfung absolviert.
Im Fach Kunst wurde die praktische Prüfung abgelegt. Unter dem Motto „Alles wandelt sich – nichts vergeht“ mussten die Kunstabsolventen eine Physalis zuerst im Original zeichnen und dann als Metamorphose die Frucht in etwas Anderes verwandeln. Zum Abschluss fand am 15. Mai ab 18 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle eine Vernissage der Kunstklasse 10 c statt, in der Kunstwerke der vergangenen vier Jahre ausgestellt werden. Die musikalische Umrahmung übernahm ein Realschüler-Trio bestehend aus den Vokalisten Sophie Janner und Petr Korda sowie Gitrarristin Lena Borowski. Fast schon einer alten Tradition folgend, übernahm der 1. Vorsitzende des Neunburger Kunstvereins Peter Wunder den rhetorischen Part der „Ausstellungs-Einführung“. Er hatte zuvor wiederum bei den Aufbauarbeiten im Hallenfoyer mit Hand angelegt. Grußworte ließen anschließend Stellvertretender Landrat Jakob Scharf, 1. Bürgermeister Martin Birner, Realschuldirektorin Diana Schmidberger und Kunsterzieherin Katharina Stang folgen.
Realschuldirektorin Diana Schmidberger

Realschuldirektorin Diana Schmidberger

Wie ein Roter Faden zog sich durch all diese Ausführungen, dass die Kunstausstellung der Gregor-von-Scherr-Realschule in bewegten und unruhigen Zeiten vonstatten gehe. Umso bedeutungsvoller erscheine deshalb die integrative Kraft der Kunst und Kreativität. Diese seien als verbindende Elemente über Landesgrenzen hinweg unverzichtbarer denn je geworden. Das Jahresmotto „Alles wandelt sich“ findet in der Strukturierung der ausgestellten Schülerarbeiten sichtbaren Ausdruck. In der Retrospektive der vergangenen vier Jahre ist die Schwerpunktsetzung auf Comics, perspektivischem Zeichnen und Malen, Bewegungsstudien bis hin zum Kubismus klar erkennbar, mithin die künstlerische Entwicklung der jungen Akteure von 2020 bis 2024 deutlich nachvollziehbar. So war es folgerichtig, den Reigen der Grußworte mit einer jungen Künstlerin aus der Wahlpflichtfächergruppe IIIb zu beschließen. Luisa Scharf bemühte dann keinen Geringeren als jenen Nobelpreisträger, welcher bekanntlich auch ein leidenschaftlicher Violinist war. Sie zitierte nämlich Albert Einstein mit den Worten: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“.
Sie führten musikalisch durch die Vernissage (v. li.): Petr Korda, Sophie Janner und Lena Borowski. Sie führten musikalisch durch die Vernissage (v. li.): Petr Korda, Sophie Janner und Lena Borowski.kunst-logo-v2

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Brillant-Feuerwerk im „Jahr der böhmischen Musik 2024“

KVU-Vorstand beim WBSO-Eröffnungskonzert

Das Westböhmische Sinfonieorchester unter Leitung ihres Chefdirigenten Radek Baborák präsentierte  Werke von Smetana, Dvorák, Martinu und Janácek.

Das Westböhmische Sinfonieorchester unter Leitung ihres Chefdirigenten Radek Baborák präsentierte Werke von Smetana, Dvorák, Martinu und Janácek.

Der Casino-Festsaal im Zentrum Marienbads bietet einen respräsentativen Rahmen für Tagungen und Konzerte.

Der Casino-Festsaal im Zentrum Marienbads bietet einen respräsentativen Rahmen für Tagungen und Konzerte.

Das Eröffnungskonzert zum Auftakt der Kursaison in Marianske Lazne markiert alljährlich einen Höhepunkt des kulturellen Lebens in der bekannten tschechischen Bäderstadt. Im „Jahr der böhmischen Musik 2024“ – das Nachbarland gedenkt des 200. Geburtstags von Bedrich Smetana, des 170. Geburtstags von Leos Janácek, des 120. Todestags von Antonin Dvorák und des 65. Todestags von Bohuslav Martinu – war das Programm des Abends eigentlich vorgegeben: Im Zentrum standen Kompositionen der genannten Tonkünstler.Marienbad3 Mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad verbindet den Neunburger Kunstverein Unverdorben im laufenden Jahr ein gemeinsames Musikprojekt, das vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert wird. Im Rahmen des 12. Neunburger Kunstherbsts werden die Marienbader Sinfoniker gemeinsam mit dem Cerchovan Chor Domazlice (Taus) am 2. November, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle das Mozart-Requiem aufführen. Um die im Vorjahr angebahnten Kontakte zu vertiefen, nahm eine Vorstandsdelegation des KVU eine Einladung zum Eröffnungskonzert am 10. Mai im Marienbader Casino-Festsaals gerne an.
Zu Beginn des festlichen Abends intonierte das Orchester die tschechische Nationalhymne. Nach kurzen Grußworten des Orchesterdirektors und Bürgermeisters eröffnete die sinfonische Dichtung „Muj domov“ (Mein Heim) von Antonin Dvorák das Programm. Vom selben Komponisten erklang die Mazurka für Violine und Orchester. Den Solopart gestaltete hochvirtuos der junge Geiger Milan Al-Ashab.Marienbad1 Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der renommierte Fritz Kreisler International Violin Competition in Wien und der Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. „Stadt der lebenden Wasser“ ist eine im Jahr 1935 eigens für Marianske Lazne komponierte Doku-Filmmusik von Bohuslav Martinu (1890 – 1959) mit den Satzbezeichnungen „Grave“ und „Poco allegro“. Das danach in Vergessenheit geratene Werk wurde fast 90 Jahre später von Chefdirigent Baborák wieder „ausgegraben“ und aufs Programm des Saison-Eröffnungskonzerts `24 gesetzt. Aus der Sammlung der Lachischen Tänze von Leos Janácek (1854 – 1928) hatte Radek Baborák drei Titel ausgewählt: „Starodavny“, „Pozehnany“ und „Pilky“. Der zweite Programmteil blieb der Komischen Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana vorbehalten. Mit ihr schuf der Komponist (der wie Beethoven in den letzten Lebensjahren vollkommen taub war) den Typus der tschechischen Nationaloper. Nach der schwungvollen Ouvertüre wechselten Arien, Duette und Terzette der Protagonisten – das Liebespaar Marie und Hans sowie der schrullige Heiratsvermittler Kezal – mit rhythmisch-elekrisierenden Intermezzi des Orchesters ab. Die böhmischen Volkstänze Polka und Furiant sowie ein dahin wirbelnder „Tanz der Komödianten“ rissen die Zuhörerschaft förmlich von den Sitzen. Lange anhaltender, begeisterter Schlussapplaus honorierten die sängerischen Darbietungen von Sopranistin Barbora Perná (seit 2019 Ensemblemitglied des Mährischen Theaters Olomouc), Tenor Martin Srejma (Nationaltheater und Staatsoper Prag) und Bassbariton Pavel Klecka (regelmäßiger Gast von führenden Opernhäusern im In- und Ausland).Tosende Ovationen gab es auch für das Westböhmischen Symphonieorchesters und ihres Chefdirigenten. Radek Baborák hat erneut bewiesen, Emotionen und Nuancen der Musik zu vermitteln und unvergessliche Konzerterlebnisse zu schaffen. So wird er im laufenden Jahr 2024 noch Dirigentendebüts bei der Slowakischen Philharmonie Bratislava, dem Oxford Philharmonic Orchestra London und der Nationalen Philharmonie Lviv (Lemberg) geben. In Neunburg vorm Wald hatten die Marienbader beim Neujahrskonzert am 6. Januar in der Schwarzachtalhalle ihre musikalische Visitenkarte abgegeben und erhielten ebenso große Zustimmung beim örtlichen Publikum. Deshalb freut sich der Kunstverein Unverdorben auf eine Fortsetzung der Grenzen überschreitenden Zusammenarbeit im Neunburger Kunstherbst 2024 und voraussichtlich auch im 13. Neunburger Kunstherbst 2025.
Vokal-Trio Martin Srejma, Barbora Perná und Pavel Klecka mit Chefdirigent Radek Baborak (r.) Foto: Jiri Puzej

Vokal-Trio Martin Srejma, Barbora Perná und Pavel Klecka mit Chefdirigent Radek Baborak (r.) Foto: Jiri Puzej

Beim Pausensekt (v. l.) Maria Wunder, Peter Wunder, Georg Ettl und Dana Ettl. Fotos: Karl Stumpfi

Beim Pausensekt (v. l.) Maria Wunder, Peter Wunder, Georg Ettl und Dana Ettl. Fotos: Karl Stumpfi

Katarina Honysová (2 v. re.) empfing die Abordnung des Neunburger Kunstvereins im Foyer des Casinos Marienbad.

Katarina Honysová (2 v. re.) empfing die Abordnung des Neunburger Kunstvereins im Foyer des Casinos Marienbad.


2024 - das Jahr der Tschechischen Musik.

2024 – das Jahr der tschechischen Musik.

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Georgisches Kammerorchester gastiert am 2. Oktober

Klassik-Gala ’24: Startschuss für Kartenverkauf

Ein europäisches Spitzenensemble der klassischen Musik tritt im Neunburger Kunstherbst auf: Georgisches Kammerorchester unter Leitung von Gastdirigent Reinhold Mages.

Ein europäisches Spitzenensemble der klassischen Musik tritt im Neunburger Kunstherbst auf: Georgisches Kammerorchester unter Leitung von Gastdirigent Reinhold Mages.

Seit 2012 ist die Klassik-Gala am 2. Oktober eine tragende Säule des Neunburger Kunstherbstes. Für die zwölfte Auflage im Jahr 2024 kann der Kunstverein Unverdorben e. V. mit einem großen Wurf aufwarten. Mit dem Georgischen Kammerorchester wird ein europäisches Spitzenensemble der Klassik-Musiksparte in der Schwarzachtalhalle auftreten. Das Gastspiel dieses hochkarätigen Klangkörpers konnte im Rahmen einer Bayerntournee verwirklicht werden, denn die Georgier werden nach der Pfalzgrafenstadt auch in der oberfränkischen Stadt Selb im Rosenthal-Theater sowie im renommierten Konzerthaus Blaibach musizieren.
Gastdirigent Reinhold Mages – er leitete bereits 2022 die Vogtland-Philharmonie bei der Klassik-Gala am 2. Oktober u. a. mit Antonin Dvoraks 9. Symphonie e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“ – hat für den 2. Oktober 2024 ein Programm mit Meisterwerken von „Wiener Klassikern“ ausgewählt. So wird im ersten Teil des Gala-Konzerts die spritzige Ouvertüre zur Oper „Le nozze di Figaro“ (Figaros Hochzeit“) von W. A. Mozart erklingen. Alexander-Maria-Wagner-4-1030x687Darauf folgt ebenfalls von Mozart dessen Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488. Solist ist der in Wien lebende und aus dem Landkreis Cham stammende Pianist und Komponist Alexander Maria Wagner. Das regionale Klassik-Publikum kennt und schätzt den 29-
jährigen seit seinen Kunstherbst-Gastspielen 2018 (Klavierkonzert Nr. 1 b-moll von P. I. Tschaikowsky) und 2022 (Klavierkonzert Nr. 1 d-moll von Johannes Brahms). Nach der Pause steht die Symphonie Nr. 2 D-Dur op.36 von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Der Kunstverein setzt damit den vor zwölf Jahren begonnenen Neunburger Beethoven-Symphonienzyklus fort: Die Symphonien Nr. 1, 6, 7 und 9 wurden schon in der Schwarzachtalhalle von verschiedenen Orchestern und Dirigenten aufgeführt.
Der Kartenvorverkauf für dieses regionale Klassikmusik-Highlight startet am 2. Mai. Tickets in den Preiskategorien 1 (40 Euro), PK 2 (35 Euro) und PK 3 (30 Euro) können per eMail (schafbauerrosa@gmail.com) oder telefonisch (Nr. 09672 3435) bestellt oder im Pressezentrum Neunburg, Hauptstraße 1, erworben werden. Restkartenverkauf am 2. Okober ab 18 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle. Das Gala-Konzert beginnt um 19 Uhr.LogoKH

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Am 17. Mai Tango nuevo mit TRIOnfal: Restkarten-Verkauf!

Im Alten Schloss der Geist von Astor Piazzolla

Tango vom Feinsten im Historische Schlosssaal, Im Berg 20,  mit der Gruppe TRIOnfal. Foto: Alex Pissano

Tango vom Feinsten im Historische Schlosssaal, Im Berg 20, mit der Gruppe TRIOnfal. Foto: Alex Pissano

In der Besetzung Susanne Hofmann (Violine), Carlos Nozzi (Violoncello) und Gustavo La Cruz (Klavier) gastiert am Freitag, 17. Mai, 19.30 Uhr, die Gruppe TRIOnfal in der Pfalzgrafenstadt und bietet einen glanzvollen Konzertabend mit Tango nuevo von Astor Piazzolla („Estaciónes portenas“), Gustavo La Cruz („Esbozos Latinoamericanos“) und Judith Brandenburg („Vier Jahreszeiten“).
Violine, Cello und Piano durchwandern das Jahr im Tango nuevo-Stil, inspiriert von den Jahreszeiten Astor Piazzollas und doch ganz anders. Der Herbst empfängt uns mit seinen warmen Farben und einem kraftvollen, rhythmischen Passagen, bevor die morgendlichen Nebel heranziehen. Der Winter bringt die Erstarrung und den Schneesturm – wie vertont man Minusgrade, Frost, schwarz und weiß? Der Frühling ist ein launenhafter Mix, von der argentinischen Zamba über einen 7/4-Takt bis hin zu einem burlesken Vals. Und nach einem großen Klaviersolo besingt die Violine die Impression einer warmen Sommernacht.
Das Werk Esbozos Latinoamericanos von César Gustavo La Cruz entstand in zwei Etappen: die zwei ersten Sätze – beide Habaneras – etwa um das Jahr 2010, die letzten Sätze erst im Jahr 2020. Der Tango-Habanera und das Scherzo-Habanera sind eine Art Studie für ein Instrument, welches sich nicht durchsetzen konnte: die Viola Profonda (eine Oktave unterhalb der Violine gestimmt) – das Scherzo alternativ auch für Violoncello möglich. Der Schwierigkeitsgrad des Tango grenzt an Unspielbarkeit und ist von seinen Harmonien und Melodien ziemlich traditionell. Das Scherzo ist im 7/4-Takt, weswegen der Habanera-Rhythmus etwas verzerrt erscheint; das häufige Erscheinen des Themas aus der berühmten Arie der Carmen in der gleichnamigen Oper von Bizet hilft jedoch bei der Identifizierung der Habanera. Dieser Satz ist deshalb auch eine Carmen-Paraphrase.
Der dritte und vierte Satz sind eigentlich ein Satz mit Einleitung. Die Einleitung ist ein Triste Enzambado („Einzambiertes“ Trauerlied), welches in einen peruanischen Walzer mündet, der etwa im traditionellen Stil von der quasi „Nationalkomponistin“ Chabuca Granda komponiert ist und mit dem Triste ein gemeinsames Leitthema aufweist. Drei Walzer von ihr werden zitiert, allerdings bereits bevor das jeweilige Thema zum Ende kommt, verselbständigt sich dieses oder wird kombiniert mit dem Leitmotiv des Triste bzw. des Walzers. Drei Minifughetten umrahmen den Satz, alle mit dem Leitthema, jedoch jedes Mal anders ausgehend – beim letzten Mal erscheinen kontrapunktisch alle vier Themen und bilden den krönenden Schluss. Diese zwei Sätze sind ursprünglich konzipiert für Stimme und Klavier (beim Text geht es um die Einschränkungen während der Coronapandemie und die Vorteile, die die Umwelt dadurch gewinnen konnte). Bei der Bearbeitung für Klaviertrio wurden wesentliche Veränderungen vorgenommen.

DIE KÜNSTLER-PORTRÄTS

Susanne Hofmann beendete ihr Studium an der Franz-Liszt-Akademie Budapest bei Prof. Eszter Perényi. Neben ihrer Tätigkeit als stellvertrende Konzertmeisterin der zweiten Violinen in der Magdeburgischen Philharmonie gilt ihre Passion der Kammermusik. Sie wurde eingeladen in die Berliner Philharmonie, zu den Potsdamer Hofkonzerten, den Max-Reger Tagen und konzertierte in England, Spanien, Österreich, Schweiz, Frankreich und Japan. Weiterer Schwerpunkt sind die Durchführung und Konzeption von Kinderkonzerten. Sie ist Gründerin und Organisatorin des Oberpfälzer
Tango-Festivals, bei dem sie seit vielen Jahren mit dem Bandoneonisten und Komponisten Matías Gonzalez konzertiert. Highlight der Zusammenarbeit war die Aufführung von Piazzollas Concierto de Nacar mit dem Fracanapa Tango Quintet und der Magdeburgischen Philharmonie.

Carlos Nozzi wurde 1951 in Rosario geboren. Seine ersten Cellokenntnisse erlernt er bei seinem Vater. Danach tritt er dem „Instituto Superior de Música“ bei, indem er mit Maestro Ernesto Cobelli seine Fähigkeiten erweitert. 1970 beginnt er als Ersatzsolist im Sinfonie Orchester von Rosario zu spielen. Nach einer Aufnahmeprüfung im Jahr 1973 ist er der sechste Cellist des „Orquesta Filarmónica“ von Buenos Aires. 1975 ist er der dritte Cellist in dem „Orquesta Filarmónica de Las Américas“ mit Sitz in Mexico D.F. auf. Auf demselben Weg wird er zum ersten Solisten des „Orquesta del Têatre Royal de la Monnaie“ in Brüssel, Belgien ernannt. Er perfektioniert seine Fähigkeiten im Robert Schumann Institut in Düsseldorf mit Professor Johannes Goritzky. Darauf folgt seine Anstellung für zwei Saison als Cellosolist am „Orquesta Estable“ des „Teatro Colón“. Er spielte als erster Solist im „Ensamble Musical de Buenos Aires“ unter dem Dirigenten Maestro Pedro I. Calderón mit. Desweiteren verbesserte er sich mit Arto Noras im Luzerner Konservatorium in der Schweiz. Seit 1983 ist er der erste Solist des Violoncellos des „Orquesta Filarmónica“ von Buenos Aires. Auch hat er für das Orchester von Rosario, Mar del Plata, Curitiba (Brasil), „Juvenil de L.R.A“, Lanús und „Filarmónica de Buenos Aires“ als Gastsolist gespielt. Er repräsentierte Argentinien im internationalen Wettbewerb von Viña del Mar, Chile. Zudem
ist er Mitglied in der Gruppe „Encuentros de Música Contemporánea“ (moderne Musik) mit der er Konzerte in Europa, USA, China und Lateinamerika gibt. Ebenso ist er in wichtigen Gruppen der Populärmusik, wie der Band „Tanguísimo“, mit der er Japan bei zwei Gelegenheiten durchreiste, und dem Sex-Tet, die letzte Gruppe, die Maestro Astor Piazzolla 1989 gründete und mit welcher er in ganz Europa Konzerte gab. In den letzten Jahren intensivierte er seine Tätigkeit als Solist mit bemerkenswertem Erfolg in Argentinien ebenso wie im Ausland.
Er koordinierte ein Seminar zur Celloperfektionierung, das Maestro Yo-Yo-Ma in Mai 1996 in „Teatro Colón“ anbot. Auch genoss er das Privileg mit diesem ausgezeichneten Cellisten zusammen das Duo von Jean Barrière spielen zu dürfen, ein unvergessliches Ereignis, das sowohl das Publikum als auch die Kritiker mitriss. Er wird regelmäßig als Solist zum Orchestre Symphonique du Jura in Delémont, Schweiz, eingeladen. Er ist Gründer und Leiter des Ensembles “Violoncellos Argentinos” mit Sitz in Buenos Aires, des Ensembles “Acht Celli” mit Sitz in Stuttgart sowie des Ensembles „Die Meistercelli von Nürnberg“ mit Sitz in Nürnberg.

César Gustavo La Cruz wurde 1963 in Lima (Peru) geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Teresa La Torre. Mit sechs Jahren gewann er den Ersten Preis beim Nationalen Wettbewerb W.A. Mozart in seiner Heimatstadt. 1971 wurde er an der Staatlichen Musikschule aufgenommen und hatte seitdem Klavierunterricht bei Frau Luisa Negri, die ihn bis zu seinem dortigen Abschluss fortbrachte. Während der Studienzeit an der Musikschule (bzw. des Besuchs der Musikschule) gab er öfters Klavierabende und Konzerte mit dem National Symphonischen Orchester in Lima und anderen Städten des Landes. 1981 ging er nach Berlin und studierte an der Hochschule der Künste (heute Universität der Künste) bei Prof. Georg Sava. Während des Studiums besuchte er Meisterkurse im In- und Ausland; auch nahm er an einigen Wettbewerben teil, u.a. am Lateinamerikanischen Wettbewerb ‚Teresa Carreno‘ in Caracas-Venezuela (Zweiter Preis), am Internationalen ‚Franz Liszt‘-Wettbewerb in Utrecht-Niederlande (Vierter Preis), etc.
Ende des vorigen Jahrtausends ging er einer weiteren Berufung nach und begann Kirchenmusik zu studieren, zunächst in Berlin, später an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale, wo er das B- und das A-Diplom erlangte. Auch während dieses Studiums besuchte er Fortbildungsseminare in den entsprechenden Fächern und gab Orgelkonzerte in Perú und verschiedenen Städten Deutschlands. Er war jahrelang Leiter des Frauenchores Zehlendorf 1952 in Berlin und hatte eine Organistenstelle am Paul-Gerhardt-Stift in Berlin inne. Zurzeit ist er Kirchenmusiker in Schmölln und Ronneburg (jeweils seit 2018 und 2020). Die Konzerttätigkeit führt er nach Möglichkeit und je nach Kapazitäten fort, u.a. bei Familienkonzerten.

Der Eintritt beträgt 15 Euro. Vorverkauf online unter www.nt-ticket.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 18.30 Uhr am Eingang zum Schlosssaal. Die Pausenbewirtung übernimmt ein Team des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V.
TangoabendLogoKultur

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Start der „Rollierenden KVU-Mitgliederausstellung“

Gärtnereiladen in der Altstadt ist Kunst-Station

Künstlerin Renate Ullmann und Kuratorin nach Eröffnung der 1. Station der rollierenden KVU Werkschau im Gartenfachgeschäft Sturm. Foto: K. Stumpfi

Künstlerin Renate Ullmann (links) und Kuratorin Tanja Lennert nach Eröffnung der 1. Station der Rollierenden KVU Werkschau im Gartenfachgeschäft Sturm. Foto: K. Stumpfi

Das neue KVU-Projekt auf dem Sektor Bildende Kunst, die „Rollierende Ausstellung“, ist jetzt angelaufen: Erste Station ist seit einigen Tagen das Gärtnerei-Fachgeschäft Sturm in der oberen Hauptstraße.
Künstlerin und Gründungsmitglied des Neunburger Kunstvereins Renate Ullmann tritt als Ausstellerin auf und zeigt dort in den kommenen Wochen eine Auswahl ihrer Blumen-Aquarelle. Die Kunstwerke sind mit Vita, Preisschild und Kontaktdaten versehen. Tanja Lennert ist zurzeit damit beschäftigt, weitere Stationen mit öffentlichem Publikumsverkehr ausfindig zu machen und appellierte nochmals an alle Kreativ-Kräfte des Neunburger Kunstvereins, sich als Teilnehmer der Rollierenden Werkschau ’24 baldmöglichst anzumelden.
Bitte detaillierte Angaben zu Anzahl, Größe und Art der Exponate an die Kuratorin weiterleiten, um die Planung zu erleichtern. Ihre Kontaktdaten sind Mobil: 0171 4901016; E-Mail: tanja.lennert@iks-kuehlung.deKVULogo

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Der Kunstverein setzt weiter kulturelle Akzente in der Region

Kunstherbst auch mit weniger Unterstützung

Nach den Jahresberichten der Vorstandschaft über das abgelaufene Kunstjahr 2023 gab Programm-Koordinator Karl Stumpfi (re.) einen Ausblick auf die Planungen für den 12. Neunburger Kunstherbst. Foto: Maria Wunder

Nach den Jahresberichten der Vorstandschaft über das abgelaufene Kunstjahr 2023 gab Programm-Koordinator Karl Stumpfi (re.) einen Ausblick auf die Planungen für den 12. Neunburger Kunstherbst. Foto: Maria Wunder

Der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V. hat in der Mitgliederversammlung am 15. April in der Fronfeste das vergangene Kunstjahr 2023 bilanziert und über die Planungen im laufenden Jahr 2024 informiert. Den Berichten der Vorstandschaft ließ sich entnehmen, dass der KVU auch unter schwierigen Rahmenbedingungen wichtige kulturelle Akzente nicht nur für die Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald setzt, sondern mit vielfältigen Aktivitäten die Kunst-Szene in der Region belebt und bereichert. So fiel wie ein „Wermutstropfen in den Freudenbecher“ eine Ankündigung der anwesenden 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, wonach der bisherige Stadtzuschuss an den Kunstverein Unverdorben im Haushaltsjahr 2024 um 20 Prozent gekürzt werden wird.
1. Vorsitzender Peter Wunder hatte eingangs der Mitgliederversammlung die Stellvertreterin des 1. Bürgermeisters Martin Birner im Kreis von rund 20 eingetragenen KVU-Angehörigen begrüßt, anschließend erstattete er seinen Jahresbericht 2023 als Powerpoint-Präsentation. Eingeläutet wurde eine beachtliche Veranstaltungs-Serie am 14. Januar in der Schwarzachtalhalle: Nachgeholtes 8. Neunburger Neujahrskonzert mit der Vogtlandphilharmonie unter Chefdirigent Dorian Keilhack – der ursprünglich vorgesehene Termin 15. Januar 2022 musste wegen Corona-Auflagen kurzfristig abgesagt werden. Wunder erinnerte weiter daran, dass kurz nach Jahresbeginn 2023 eine Kontaktanfrage des Westböhmischen Sinfonieorchesters Marienbad an den Neunburger Kunstverein gerichtet worden war, dem sich ein Treffen mit der Auslandsagentin Katarina Honysová Mitte Februar in der Stadt Neunburg anschloss. Gerne kam eine Vereinsabordnung der Einladung zum Saisoneröffnungskonzert am 12. Mai in das bekannte tschechische Kurbad nach. Weitere Gespräche und Vertragsverhandlungen führten schließlich zum erfolgreichen Abschluss eines ersten Gastauftritts der Marienbader Sinfoniker anlässlich des 9. Neunburger Neujahrskonzerts an 6. Januar 2024. In das Kunstjahr 2023 startete „Unverdorben“ am 13. Mai mit einer Reprise der Schönwerth-Märchenwanderung im Garten der Alten Glasschleife Kopp-Martz in Untermurnthal. Wegen nasskalter Witterung musste die Performance des Kleinen Theaters Blaue Blume Regensburg unter Leitung von Hermann Schmucker kurzfristig in den Saal der Glaspolier verlegt werden. Ende Mai wurde in der Fronfeste die erstmals von Kuratorin Tanja Lennert organisierte Mitgliederausstellung eröffnet. Im Vorfeld der 11. Neunburger Kunstherbst-Saison verbrachten 25 Pilsener Kunst- und Pädagogik-Studenten zum FreshAir-Workshop unter Leitung von Professor Vaclav Vela in Untermurnthal. Kombiniert wurde der viertägige Aufenthalt mit einer Land-Art-Aktion der Studierenden aus dem Nachbarland unter Einbindung von Oberviechtacher Gymnasiasten und Neunburger Realschülern. Das Kunstprojekt wurde ebenso durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert wie die nachfolgende Internationale Kunstausstellung AHOJ 23 „Hoffnung“, der erste Bayerisch-Böhmische Ukulele-Tag und die Neunburger Klassik-Gala mit der Filharmonie Hradec Kralové. Besonders engagiert hatten sich beim FreshAir-Malereiprojekt Dana Ettl, Tanja Lennert und Maria Bücherl, sowie bei der Vorbereitung und Durchführung des Ukulele-Tags Jörg Maderer – Vorsitzender Wunder dankte den Vorstandskollegen und -kolleginnen besonders für ihren Einsatz. Aus „fördertechnischen Gründen“ war die Klassik-Gala 23 mit einem Schülerworkshop gekoppelt: Zwölf Jugendliche aus dem Ortenburg-Gymnasium und aus der Gregor-von-Scherr-Realschule durften bei der Anspielprobe den Königsgrätzer Philharmonikern über die Schulter blicken. Abschließend erläuterte Dirigent Andreas Weiser die Konzertstücke „Tschechische Suite“ von Antonin Dvorak, Tondichtung „Die Moldau“ von Bedrich Smetana und die 2. Symphonie D-Dur von Johannes Brahms.OGODank 2. KVU-Vorsitzender Karl Stumpfi vermittelte den Jugendlichen, dass die langjährige Künstler-Freundschaft zwischen Brahms und Dvorak für die Länder übergreifenden Kulturaktivitäten des Neunburger Kunstvereins von der Gründung 2011 bis heute Beispielcharakter habe. Wie stark das Konzertsaal-Erlebnis nachwirkte, dokumentierten die OGO-Schüler mit einem an die Adresse des KVU versandten Dankschreiben.
Unvergessen sind auch andere künstlerische Kunstherbst-Sternstunden wie die Krieg-und-Frieden-Performance der gebürtigen Russin Regisseurin Katja Ladynskaya und des Exil-Ukrainers Konstantin Skiba in der Versöhnungskirche, „Orgelmusik und Tanz“ mit Steven Heelein und Julia Koderer in der Pfarrkirche St. Josef, „Chansons für Feinschmecker“ mit dem Romy-Börner-Quartett im Foyer der Schwarzachtalhalle und der Blaue Montag „O du mein Österreich“ mit den Vier Unverdorbenen im ausgebuchten Sporrersaal. Die vorzügliche Publikumsresonanz auf den 1. Bayerisch-Böhmischen Ukulele-Tag mit Workshops und Konzerten unter Einbeziehung tschechischer, niederländischer, US-amerikanischer und deutscher InstrumentalistInnen sei ein starkes Argument, dieses Musik-Event auch auf das Programm des 12. Neunburger Kunstherbstes zu setzen.
2. Bürgermeisterin Margit Reichl (2.v.li.) verfolgt die Ausführungen der KVU Vorstandsmitglieder.

2. Bürgermeisterin Margit Reichl (2.v.li.) verfolgt die Ausführungen der KVU Vorstandsmitglieder.


Nach den Rechenschaftsberichten von Schatzmeisterin Tanja Lennert und dem Kassenprüfbericht, vorgetragen von 1. Revisor Alois Wild, wurde der amtierenden Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt. Beim Tagesordnungpunkt „Aktivitäten und Planungen im Kunstjahr 2024“ stellte Kuratorin Tanja Lennert – sie trat im Vorjahr die Nachfolge von Renate Ullmann an – den neuen Modus der jährlichen Mitgliederausstellung in kurzen Umrissen vor. Demnach werde im laufenden Jahr die „stationäre“ Werkschau in der Fronfeste durch eine „rollierende“ in mehreren öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten abgelöst. Dadurch erwarte sich der Kunstverein eine deutlich bessere Publikumsfrequenz. „Das liegt ganz im Sinn der beteiligten Kunstschaffenden“, betonte Lennert. Die erste Station der Ausstellung im Gärtnereifachgeschäft Sturm, Hauptstraße, wurde inzwischen eröffnet. Angenommen wird eine Offerte des Initiators der Neuen Galerie NEN, Dr. Günter Toth, ab August 2024 Kunstwerke von KVU-Mitgliedern in den Räumen der vormaligen Commerzbank, Jakobstraße, öffentlich zu präsentieren.
Den aktuellen Planungsstand für die zwölfte Auflage der regionalen Kulturfestivals Neunburger Kunstherbst erläuterte Programm-Koordinator Karl Stumpfi. Zehn Termine seien mit Stand Mitte April 2024 schon fest gebucht bzw. vertraglich abgesichert. Trotz sich ständig verschlechtender Rahmenbedingungen bei der finanziellen Ausstattung, sprich Förderung, dieser teils hochkarätig besetzten Veranstaltungen werde laut Stumpfi der KVU mit dem Neunburger Kunstherbst „das Dutzend voll machen“ und wiederum mehrere Schwergewichte stemmen. Er nannte exemplarisch die Verpflichtung des europäischen Spitzenensembles Georgisches Kammerorchester und des international agierenden und in Wien lebenden Oberpfälzer Pianisten Alexander Maria Wagner für die Klassik-Gala am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle. Großen Dank zollte er weiters dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad und dem Cerchovan Chor Domazlice, welche am Allerseelentag das berühmte Mozart-Requiem erstmals in Neunburg vorm Wald aufführen werden. Als beträchtliche Aufwertung des nächsten Kunstherbst-Programms wertete er den Premierenzyklus des Musicals „Spamalot“ ab 12. Oktober durch das OVIGO-Ensemble in der Schwarzachtalhalle. Das Team um Intendant Florian Wein bezeichnete Karl Stumpfi als gern gesehene „Kunstherbst-Stammgäste“ seit der ersten Saison 2013. Zur organisatorischen Vorbereitung der Internationalen Kunstausstellung AHOJ 24 – Vernissage ist am Freitag, 19. September, 18 Uhr, im neuen Rathaus-Foyer – werden noch im Monat April Repräsentanten des Kunstvereins Unverdorben nach Pilsen reisen, um mit der dortigen Fakultät für Kunst und Design zu konferieren. Der Koordinator kündigte die Drucklegung und Vorstellung des Neunburger Kunstherbst-Programmfolders für Ende Juni an.
Der aktuelle Mitgliederstand des gemeinnützigen Kunstvereins Unverdorben Neunburg e. V. beziffert sich auf 103 Personen. Der Jahresbeitrag in Höhe von 30 Euro wird beibehalten und sollte nach übereinstimmender Meinung des KVU-Vorstandes einen Kunst affinen Personenkreis in der Region eigentlich nicht daran hindern, sich den Reihen von „Unverdorben“ anzuschließen. Denn frei nach Karl Valentin „ist Kunst schön, macht aber viel Arbeit“ – und kostet Geld, wie Vorsitzender Peter Wunder bei dieser Gelegenheit gerne hinzufügt.
Mit großem Interesse verfolgten rund 20 Mitglieder in der Fronfeste den Ausführungen der Vorstandsmitglieder Peter Wunder, Karl Stumpfi und Tanja Lennert.

Mit großem Interesse verfolgten rund 20 Mitglieder in der Fronfeste den Ausführungen der Vorstandsmitglieder Peter Wunder, Karl Stumpfi und Tanja Lennert.


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MEDIEN-ECHO
Bericht in der Zeitung DER NEUE TAG, Ausgabe SAD, v. 3. Mai 2024 als JPG-Datei: 2024-05-03_Schwandorf_Nabburg_KunstherbstPlanung_lauft_in_Neunburg_auf_Hochtouren
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