Am 7. November Kulinarik & Musik im Hallenfoyer

Zwischen den Gängen „Dinnermusic“

Die Musiker der Combo „Dinnermusic“ (v. li.): Siegfried Mühlbauer, Thomas Jobst, Paul Windschüttl und Jaroslav Lukac.

 An diesem Abend geht die Liebe zur Kunst durch den Magen: Die musikalisch-kulinarischen Abende des Kunstvereins Unverdorben gehören seit zehn Jahren zu den attraktivsten Programm-Elementen des Neunburger Kunstherbstes. Die Serie startete der Kunstverein Unverdorben am 10. Dezember 2016 mit „Kabarett für Feinschmecker“. Im dekorierten und illuminierten Foyer der Schwarzachtalhalle gastierte das Duo Martin Kubetz & Silke Heimann aus Regensburg mit dem Programm „Das X-mas ist voll“. Zwei Jahre später folgte ein musikalischer Kulinarik-Abend unter dem Motto „Wienerisches für Feinschmecker“. Protagonisten war das Trio Wien aus der österreichischen Hauptstadt. Die nächsten beiden Folgen von Kulinarik & Musik standen unter dem Motto „Chansons für Feinschmecker“. Zu Gast waren im Neunburger Kunstherbst 2021 die Diseuse Anja Killermann, am Piano begleitet von Toby Mayerl und im Kunstherbst 2023 das Romy Börner-Quartett.

Zehn Jahre nach dem Startschuss für diese Kunstherbst-Erfolgserie kommt es am Samstag, 7. November, 19 Uhr, zu einer Neuauflage. Aus der Freude am gemeinsamen Musizieren entstand die Gruppe „Dinnermusic“. Die Mitglieder des Ensembles sind  als Pädagogen an der Landkreismusikschule  Cham tätig: Jaroslav Lucak, Violine; Paul Windschüttl, Klavier; Siegfried Mühlbauer, Schlagzeug; und Thomas Jobst, E-Bass. Allesamt bestens ausgebildete Musiker mit Konservatorium oder Hochschulausbildung, die neben ihrem Hauptinstrument  auch noch andere Instrumente beherrschen. Das Repertoire des Ensembles  umfasst Literatur von der klassischen Musik bis hin zur Moderne. Dabei wird besonders die Wiener-Kaffeehaus-Musik mit Walzer und Polka gepflegt. Auch die Tanzmusik mit Swing, Pop und Jazz ist im Repertoire der Gruppe vertreten. 

Die Playlist dieses genussvollen Abends – den Gästen wird ein leckeres Menü aus der „Esszimmer“-Küche serviert – spiegelt diese musikalische Vielfalt wider. So wird als „Begrüßungsmusik“ ein Arrangement der „Kleinen Nachtmusik“ von W. A. Mozart erklingen. Dinnermusic wird zwischen den Gängen ihre Gustostückl servieren, zunächst mit Schwerpunkt auf den Klassikern Luigi Boccherini (Menuett), Johannes Brahms (Ungarischer Tanz Nr. 5), Camille Saint-Saens (Der Schwan) und Antonin Dvorak (Humoreske). Nach dem Menü wird das Musikprogramm mit bekannten Melodien aus der Welt der Operette und des Wienerlieds fortgesetzt: Walzer und Polkas von Johann Strauß Sohn, der Carlotta-Walzer von Carl Millöcker, der Boccaccio-Marsch von Franz von Suppé und „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel. Tänzerisch beschwingt klingt der Abend aus, unter anderem mit den Erfolgstiteln „Quando“ (Elio Cesari), „How deep ist your love“ (Bee Gees) oder „Fly me to the moon“ (Bart Howard).

Eintrittskarten im Preis von 53 Euro inklusive Abendmenü können im Vorverkauf bei Rosa Schafbauer erworben werden (Telefon 09672 / 3435 und Mail: schafbauerrosa@gmail.com) oder an der Abendkasse ab 18.30 Uhr. Beginn um 19 Uhr, Ende gegen 22 Uhr.

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Internationale Kunstausstellung vom 25. September bis 25. Oktober

Heute ist AHOJ 26 Finissage!

Die Internationale Kunstausstellung AHOJ 26 im Rahmen des 14. Neunburger Kunstherbsts wird wie in den Vorjahren in zwei Quartieren der Öffentlichkeit präsentiert: Alte Fronfeste, Im Berg 17, und Spitalkirche, Hauptstraße 3. Eine Besichtigung der Kunstwerke ist zum letzten Mal am Sonntag, 25. Oktober, 14 bis 16 Uhr, möglich. Ausstellende Künstler sind auf tschechischer Seite Alena Anderlová und auf bayerischer Seite Ingrid Prey aus Amberg-Nabburg, die sich mit Malerei, Druckgrafik und Skupturen beschäftigt. Abgerundet wird die Ausstellung durch Schülerarbeiten der Kunstschule Klatovy, Kunstzweig der Gregor-von-Scherr-Realschule und von Asylantenkindern. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben sind erbeten.

#neunburgerkunstherbst
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Internationale Kunstausstellung vom 25. September bis 25. Oktober

AHOJ 26 Kirwa-Sonntag offen

Die Internationale Kunstausstellung AHOJ 26 im Rahmen des 14. Neunburger Kunstherbsts wird wie in den Vorjahren in zwei Quartieren der Öffentlichkeit präsentiert: Alte Fronfeste, Im Berg 17, und Spitalkirche, Hauptstraße 3. Eine Besichtigung der Kunstwerke ist am Kirchweihsonntag, 18. Oktober, 14 bis 16 Uhr, möglich. Ausstellende Künstler sind auf tschechischer Seite Kunstmalerin Alena Anderlová aus Klatovy und auf bayerischer Seite Ingrid Prey aus Amberg-Nabburg, die sich mit Malerei, Druckgrafik und Skupturen beschäftigt. Abgerundet wird die Ausstellung durch Schülerarbeiten der Kunstschule Klatovy, Kunstzweig der Gregor-von-Scherr-Realschule und von Asylantenkindern. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben sind erbeten.

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Pfarrei Neunburg St. Josef inthronisiert die „Königin der Instrumente“

Ein kulturelles Kirchenereignis, das auch auf den 14. Neunburger Kunstherbst ausstrahlt: Am 17. Oktober wird die neue Orgel durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer geweiht, am 18. Oktober gibt es in der Pfarrkirche St. Josef ein festliches Orgelkonzert.. Foto: Karl Stumpfi, KVU

Nach festlicher Weihe folgt Orgelkonzert der Superlative

Das Festkonzert zur Orgelweihe setzt am Wochenende 17./18. Oktober ein weiteres Kultur-Glanzlicht im laufenden 14. Neunburger Kunstherbst.

Die Installation und Weihe einer neuen Kirchenorgel in Neunburg-St. Josef ist ein Jahrhundertprojekt der katholischen Stadtpfarrei in der Pfalzgrafenstadt. Das erste öffentliche Orgelkonzert am Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, strahlt Glanz aus, zumal ein hervorragender Virtuose auf der „Königin der Instrumente“ für ein Gastspiel gewonnen werden konnte: Martin Riccabona (geboren 1993 in Hall in Tirol) ist ein international konzertierender österreichischer Organist, Cembalist und Musikpädagoge. Er gilt als einer der herausragenden Orgelvirtuosen seiner Generation und verbindet künstlerische Exzellenz mit tiefer Expertise im historischen und modernen Orgelbau.

Prof. Martin Riccabona und der Neunburger Kirchenmusiker Prof. Steven Heelein gestalten gemeinsam das erste öffentliche Konzert an der am Vorabend durch Bischof Dr. Voderholzer geweihten neuen Neunburger Kirchenorgel. Foto: Theresa Pewal


Ausbildung und Werdegang


Sein musikalischer Weg begann in seiner Heimatstadt Innsbruck mit Klavier- und Orgelunterricht. Bereits im Herbst 2009 wurde er als Jungstudent an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz aufgenommen. Seine akademische Ausbildung führte ihn im Anschluss an renommierte Musikhochschulen in Linz, Hamburg, München und Wien, wo er seine Studien ausnahmslos mit Höchstnoten abschloss.
Neben seiner interpretatorischen Ausbildung vertiefte er sein Wissen im Orgelbau – unter anderem ab 2018 durch die intensive Zusammenarbeit mit dem renommierten Orgelbauer Rowan West. Dadurch erwarb er ein ausgeprägtes technisches und historisches Verständnis, das seine musikalische Arbeit stark prägt.


Künstlerisches Wirken


Riccabona konzertiert als Solist an historisch bedeutenden Instrumenten sowie an modernen Konzertsaalorgeln im In- und Ausland.
* Kustos im Brucknerhaus Linz: Seit der Fertigstellung der symphonischen Konzertsaalorgel im Brucknerhaus Linz im Jahr 2018 ist Riccabona Kustos dieses Instruments. Er hatte das Projekt bereits im Vorfeld beratend begleitet.
* Orgelbauexperte: Er ist regelmäßig als gefragter Berater und Experte bei Orgelbau- und Restaurierungsprojekten aktiv.
* Kammermusik & Einspielungen: Er widmet sich neben der Orgel auch dem Cembalospiel und ist auf verschiedenen CD- und Rundfunkaufnahmen zu hören.


Akademische Laufbahn


Nachdem er in den Jahren 2021 und 2022 Lehraufträge für Orgel und Generalbass an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz innehatte, folgte der nächste große Karriereschritt:
* Seit März 2023 ist Martin Riccabona Professor für Orgel an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.


Auszeichnungen (Auswahl)


Riccabona ist Preisträger mehrerer renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (u. a. in Brixen, Alkmaar und Innsbruck). Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen:
* Grand Prix d’ECHO (2014): Erster Preis beim prestigeträchtigen Wettbewerb im Dom zu Freiberg.
* Young ECHO Organist of the Year (2015): Durch diesen Titel folgten zahlreiche internationale Einladungen und Konzertreihen in ganz Europa.

Beim Festkonzert zur Orgelweihe, zu dem der Orgelbauverein der Stadtpfarrei St. Josef am 18. Oktober, 17 Uhr, einlädt, spielen sowohl Martin Riccabona als auch der Neunburger Kirchenmusiker und Bayreuther Professorenkollege Steven Heelein große Werke der Orgelliteratur und eigene Improvisationen.

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Guadignini-Trio kehrt zurück in den Schlosssaal

Eine kammermusikalische Sternstunde

Das Guadignini-Trio zog das Publikum im Historischen Schlosssaal Neunburg erneut in seinen Bann. Foto: K. Stumpfi, KVU

Den Gastauftritt beim 12. Neunburger Kunstherbst vor drei Jahren noch in bester Erinnerung, kehrte das international renommierte Guadignini-Trio am Sonntag, 11. Oktober auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach in den Historischen Schlosssaal zurück. Um es gleich vorwegzunehmen, es war ein triumphales Comeback dieses litauisch-rumänischen-belgischen Ensembles und es ist keine Übertreibung, von einer Sternstunde der Kammermusik zu sprechen! Die beim Konzert anwesenden beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Unverdorben freuten sich über eine signifikante Aufwertung des laufenden Neunburger Kunstherbstes.Die an Perfektion heranreichende Wiedergabe der drei Trio-Kompositionen von Joseph Haydn („Zigeunertrio“), Ludwig van Beethoven („Geistertrio“) und Antonin Dvorak (g-moll-Trio) legt eine hohe Messlatte für die künstlerische Bewertung aller kammermusikalischen Darbietungen, welche in „Neunburgs schönster Stube“ hinkünftig zu Gehör gebracht werden.

Alina Armonas-Tambrea brachte ihre künstlerische Vielfalt während ihrer über 20 Jahre andauernden Konzerttätigkeit schon als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin zum Ausdruck. In Rumänien während der Ceaucescu-Ära geboren, kam sie als Jugendliche nach Nordrhein-Westfalen. Im zarten Alter von fünf Jahren begann sie das Violinspiel von ihren Eltern zu erlernen, setzte ihre Studien an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf sowie an der Hochschule für Musik in Köln fort. Bereits mit 14 Jahren gab sie ihr Konzertdebüt. Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben begleiteten ihren künstlerischen Werdegang. Aufgrund des ihr verliehenen Bundespreises bei „Jugend musiziert“ nahm Alina Tambrea auf Einladung des Deutschen Musikrates hin am Bundesjugendorchester teil. Nach ihrer Funktion als Konzertmeisterin des Staatstheaters Darmstadt folgte sie 2010 der Berufung zur Dozentin für Violine und Kammermusik an die Akademie für Tonkunst. Ihr Kammermusik-Ensemble Guadignini-Trio ist nach der von ihr gespielten Violine benannt. Ihr Ehemann, der in Litauen geborene Cellist Edvardas Armonas konzertierte bereits auf vielen interntionalen Podien in Europa, Asien und in den USA. Zahlreiche Meisterkurse ergänzten seine Ausbildung, so dass er 2016 die künstlerische Leitung der Kammerkonzerte Darmstadt übernehmen konnte. Seine CD mit Werken von Brahms, Schumann und Franck, die in Kooperation mit dem Litauischen Rundfunk und dem Litauischen Kulturministeriums erschien, stieß auf höchstes Lob in Fachkreisen. Darüber hinaus kann Edvardas Armonas als Manager des Guadignini-Trios auf eine 20-jährge erfolgreiche Betätigung im Bereich der Konzertvermittlung und -organisation zurückblicken.

Der in Antwerpen geborene Yannick Van de Velde widmete sich schon früh der Musik und zählt inzwischen zu den führenden Musikern Belgiens. Der Pianist nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und gewann mehr als 20 Preise, darunter der ihm im Brüsseler Rathaus verliehene Chopin-Preis. Meisterkurse u. a. bei Paul Badura-Skoda, Menahem Pressler und Rudolf Buchbinder ergänzten seine Ausbildung. Heute unterrichtet Van de Velde an der Akademie für Tonkuinst in Darmstadt und am Conservatoire Grand Duchee in Luxemburg.

Das im 14. Neunburger Kunstherbst präsentierte Abendprogramm stellte das Guadignini-Trio unter das Motto „Zwischen Licht und Schatten“. Dabei verfestigten die drei Instrumentalisten den ihnen vorauseilenden Ruf, Repräsentanten von ausgereifter und brillanter Kammermusik von internationalem Niveau zu sein, ein weiteres Mal beeindruckend. Die ihnen zugewiesenen Attribute empfindsam und variabel in der Tongebung, achtsam und eloquent im Zusammenspiel zu sein, münzten Armonas-Tambrea, Armonas und Van de Velde auch beim zweiten Neunburger Gastspiel in eine 90-minütige Kammermusik-Gala um.Im ersten Teil wurde Haydns Trio G-Dur Hob XB:25 als Referenzstück für kantabel-beschwingte Wiener Klassik (und hier auch politically correct als „Zigeuner-Trio“ firmierend) dem Frühromantiker Beethoven gegenüber gestellt. Als dieser offenbart er sich insbesondere im Largo assai ed espressivo des Mittelsatzes im so genannten „Geistertrio“ D-Dur op. 70.1 – entstand es doch unmittelbar nach der Symphonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“ und vor dem Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur („Kaiserkonzert“). Nach der Pause wurde die Wiedergabe von Dvoraks viersätzigem Trio g-moll für Violine, Violoncello und Klavier op. 26 zu einem dahin wirbelnden, mitreissenden Glanzstück böhmischen Musikantentums. Nach soviel überbordend spätromanischer Emotionaliät wirkte die Zugabe aus Mendelssohns „Lieder ohne Worte“ wie ein kontemplativer Tranquilizer auf ein zuletzt begeistert applaudierendes Publikum. Fazit: Europäische Spitzenklasse adelt den Neunburger Kunstherbst! Aufrichtiger und herzlicher Dank an die Freunde der Kunst Oberviechtach, die es möglich machten.

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Kunstverein Unverdorben bekam Besuch aus dem Nachbarland

Eine Künstler-Gruppe aus Klatovy

…stattete am Sonntag, 11. Oktober der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald einen Freundschaftsbesuch ab. Kunstmalerin Alena Anderlová (2. v. re.), tschechische Repräsantantin bei der Internationalen Kunstausstellung Ahoj 26, holte bei dieser Gelegenheit, nach, was ihr vor zwei Wochen aus terminlichen Gründen bei der Vernissage verwehrt geblieben war. Sie hatte zum Ausstellungsstart nicht in die Oberpfalz kommen können. Mit der Kunstschule Klatovy (Klattau) verbinden den Kunstverein Unverdorben bereits jahrelange enge Kontakte. Empfangen wurde die kleine Abordnung der tschechischen Kunstschule durch 1. Vorsitzenden Peter Wunder (re.) und die Beauftragte für die bayerisch-böhmischen Künstlerkontakte, Vorstandsmitglied Dana Ettl (3 v. li.). Die Besucher wurden durch die beiden Ahoj 26-Quartiere geführt: die Alte Fronfeste (dort sind die Schülerarbeiten der Kunstschule Klatovy zu besichtigen) und Spitalkirche (wo die Kunstwerke von Alena Anderlová präsentiert werden). Zweimal besteht noch die Möglichkeit, Ahoj 26 persönlich in Augenschein zu nehmen, nämlich am kommenden Kirchweihsonntag, 18. Oktober, sowie am Sonntag, 25. Okober, jeweils von 14 bis 16 Uhr (Finissage). Die Neunburger Stippvisite der böhmischen Kunstvereins-Partner klang bei einem Sonntagskaffee in der Bistro „Auzeit“ harmonisch aus.

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Internationale Kunstausstellung vom 25. September bis 25. Oktober

AHOJ 26 am Sonntag geöffnet

Die Internationale Kunstausstellung AHOJ 26 im Rahmen des 14. Neunburger Kunstherbsts wird wie in den Vorjahren in zwei Quartieren der Öffentlichkeit präsentiert: Alte Fronfeste, Im Berg 17, und Spitalkirche, Hauptstraße 3. Eine Besichtigung der Kunstwerke ist am Sonntag, 11. Oktober, 14 bis 16 Uhr, möglich. Ausstellende Künstler sind auf tschechischer Seite Kunstmalerin Alena Anderlová aus Klatovy und auf bayerischer Seite Ingrid Prey aus Amberg-Nabburg, die sich mit Malerei, Druckgrafik und Skupturen beschäftigt. Abgerundet wird die Ausstellung durch Schülerarbeiten der Kunstschule Klatovy, Kunstzweig der Gregor-von-Scherr-Realschule und von Asylantenkindern. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben sind erbeten.

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Neunburger Endspiel für die Ritter der Kokosnuss

Musical „Spamalot“ mit einem spektakulären Showdown

An den Wochenenden 10./11. Oktober und 16./17. Oktober ist das Erfolgs-Musical „Spamalot“ mit dem Ovigo-Ensemble letztmals in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald zu sehen. Fotos: Florian Wein/Ovigo Theater

„Es werden Tränen fließen, so viel ist jetzt schon klar“, sagt Regisseur und Ovigo-Intendant Florian Wein, wenn er auf die letzten Aufführungen von „Spamalot“ im Oktober blickt. Neben „Das Leben des Brian“ ist „Die Ritter der Kokosnuss“ der wohl bekannteste und beliebteste Film der legendären Komikertruppe Monty Python aus England und kommt nun erneut in einer Musical-Fassung auf die Bühne.

Im Oktober 2024 feierte die Musical-Umsetzung „Spamalot“ vom OVIGO Theater Premiere in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald. Das Stück lief jahrelang erfolgreich am New Yorker Broadway oder in London. Nach bislang 25 Vorstellungen unter anderem in Neustadt an der Waldnaab, Bad Abbach, Grafenwöhr, Amberg oder Nabburg kommt das Stück im Oktober ein weiteres Mal nach Neunburg vorm Wald. „Der Kreis wird sich schließen“, so Intendant und Regisseur Wein. „Da wo es die Premiere gegeben hat, wird auch die letzte Aufführung steigen – und aus dieser Show machen wir eine große Party“, sagt Wein, der dann auf 29 Aufführungen des Erfolgsmusicals zurückblicken kann.

Die letzten „Spamalot“-Termine in der Schwarzachtalhalle im Rahmen des 14. Neunburger Kunstherbsts sind für Samstag, 10. Oktober (20 Uhr), Sonntag, 11. Oktober (19 Uhr), Freitag, 16. Oktober (20 Uhr) und Samstag, 17. Oktober (20 Uhr) angesetzt. Zur letzten Vorstellung am 17. Oktober gibt es ein Sonderangebot für OVIGO-Mitglieder, die jeweils nur 5 € pro Ticket zahlen. „Wir werden dann an der Marke von 10.000 Besuchern für dieses außergewöhnliche Stücke kratzen“, so Wein. Damit ist „Spamalot“ die erfolgreichste Produktion der Ovigo-Geschichte. Insgesamt sind rund 50 Menschen bei der Produktion „Spamalot“ beteiligt. Neben den Schauspielern gibt es Live-Musiker, Techniker, Bühnen-, Kostüm- und Maskenbildner, Requisiteure, Kulissenschieber und einen Inspizienten. Der riesige Aufwand, der betrieben wurde, hat sich ausgezahlt. Schon frühzeitig hatte sich herumgesprochen, dass Ovigo mit „Spamalot“ wohl einen Megahit auf die Bühne bringt. Verblüffend spektakulär, ungemein witzig und musikalisch ausgezeichnet.

Wie auch im Film geht es um König Artus, der seine Ritter der Tafelrunde um sich schart und von Gott höchstpersönlich userkoren wird, den Heiligen Gral zu finden. Auf dem Weg dahin erleben die Ritter allerlei kuriose und sehr lustige Abenteuer. Das Killerkaninchen, der arm- und beinlose schwarze Ritter („nur eine Fleischwunde“) oder die gemeinen Franzosen sind längst in die Filmgeschichte eingegangen. Neben bekannten Szenen aus dem Film gibt es eigens für das Stück geschriebene Lieder. Dazu gehört aber auch „Always Look on the Bright Side of Life“, das dank des Films „Das Leben des Brian“ bekannt wurde.

DARSTELLER AUS DER REGION

Die Darsteller kommen aus allen Winkeln der Oberpfalz und darüber hinaus. Michael Zanner (aus Lappersdorf) schlüpft in die Rolle des König Artus. An seiner Seite sind unter anderem Stephanie Meier (Schwarzhofen) als Fee aus dem See, Thomas Gitter (Oberviechtach) als sein Knappe Patsy, Daniel Adler (Bad Abbach) als Sir Lancelot, schwarzer Ritter oder Zauberer Tim (Bad Abbach) oder Markus Pleyer (Weiden) als Historiker und Gott zu sehen. Die zehnköpfige Live-Band wird von Andreas Lehmann (Neunburg vorm Wald) dirigiert. Um die Technik kümmert sich Patrick Seibicke (Vohenstrauß). Die Choreografien wurden von der Kanadierin Melanie Old erstellt. Das Bühnen- und Kostümbild lag in der Hand von Leni Wimmer (Andechs).

Eintrittskarten für „Spamalot“ sind über ovigo-theater.de und an der Abendkasse zu bekommen. Der Preis für ein Ticket liegt je nach Kategorie und Rabatt zwischen 15 und 21 €. Für größere Gruppen, spezielle Vereine, Schüler oder beeinträchtigte Personen gibt es verschiedene Ermäßigungen.

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Künstlerin Xisha Angelova porträtierte zu langen Haftstrafen Verurteilte

Die Posterausstellung in der evangelischen Versöhnungskirche kann noch bis 31. Oktober besichtigt werden. Foto: K. Stumpfi

Politisch verfolgt in Belarus

Weit über 1000 Menschen sind gegenwärtig in Weissrussland (Belarus) als politisch Gefangene in Haft. Die Künstlerin Xisha Angelova gibt ihnen ein Gesicht. In eindrucksvollen Porträtzeichnungen erinnert sie an all jene, die unschuldig verurteilt wurden, weil sie sich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben. Die 14 farbigen Porträts werden ergänzt durch biografische Informationen zu den bis zu 15 Jahren Inhaftierten. Die Ausstellung „Ich bin hier“: Gefangen in Belarus“ mit den Werken von Xisha Angelova im Rahmen des 14. Neunburger Kunstherbsts ist in der evangelischen Versöhnungskirche Neunburg, Bahnhofstrasse 5, Neunburg vorm Wald, noch bis 31. Oktober, tgl.von 9 bis 18 Uhr, geöffnet.

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Quartett entführte in eine Welt der Harmonie und des Wohlklangs

„Da geht’s lang!“ Mit dem Quartett Daniel Hinterberger (Bariton), Stephan Schlögl (Tenor), Veronika Pröbstl (Violine) und Julia Vogl (Klavier) auf musikalischer Weltreise. Foto: K. Stumpfi

Evergreen-Coctail vom Allerfeinsten kredenzt

Mit dem Comedian Harmonists Kult-Song „Irgendwo auf der Welt“ klang am Abend des Nationalfeiertags in der Schwarzachtalhalle ein weiteres künstlerisch hochkarätiges Musikereignis im 14. Neunburger Kunstherbst aus. Das Vokal- und Instrumentalquartett mit Stephan Schlögl (Tenor), Daniel Hinterberger (Bariton), Veroniker Pröbstl (Violine) und Julia Vogl (Klavier) nahm das Publikum mit auf eine mit „Ohrwürmern“ nur so gespickte zweistündige Tour d’horizon. Unter dem Motto „Ein Lied geht um die Welt“ sorgte dieser ausgewogene Evergreen-Mix für ein Wiederhören mit Operettenhits wie „Schau einer schönen Frau nie zu tief in die Augen“ (aus „Maske in Blau“ von Fred Raymond) oder „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ (aus „Die Csardasfürstin“ von Emmerich Kalman) sowie Schlagern aus der Ufa-Filmepoche der 20er- und 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die kosteten beide zur Hochform auflaufenden Sänger in vollen Zügen aus, während die Instrumentalsolistinnen am Piano (Danzon Nr. 2 von Marquez) und an der Geige (Meditation von Massenet) mit viruoser Noblesse zu glänzen verstanden. Welch ein Kontrastprogramm aus einem Paralleluniversum ausgefüllt von Harmonie und Wohlklang im Vergleich zu den schrillen Dissonanzen aus einer verstörenden medialen Bad-News-Kakophonie!

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PLAY-LIST DES EVERGREEN-ABENDS

DEUTSCHLAND: Ein Lied geht um die Welt (Hans May); Man müsste Klavier spielen können (Friedrich Schröder); Schau einer schönen Frau nie zu tief in die Augen (Fred Raymond). ÖSTERREICH: Es wird a Wein sein (Ludwig Gruber); Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht (Emmerich Kalman); Mein Weib will mich verlassen (Georg Kreisler); Wien wird bei Nacht erst schön (Robert Stolz). FRANKREICH: Meditation aus „Thais“ (Jules Massenet); Chanson d’amour (Gabriel Fauré). ITALIEN: L’Ultima Canzone (Francesco Tosti); „La serenata“ (Francesco Tosti). USA: Heute Nacht oder nie (Mischa Spoliansky); I kiss your hand, Madame (Ralph Erwin); I got Rhythm (George Gershwin); Autumn Leaves (Joseph Kosma). LATEINAMERIKA: Der Onkel Bumba aus Kalumba (Herman Hupfeld); Por una cabeza (Carlos Gardel); Danzon Nr. 2 (Arturo Marquez). ASIEN: Was macht der Maier am Himalaya? (Anton Profes); Rinderwahn (Max Raabe). AFRIKA: In der Bar zum Krokodil (Willy Engel-Berger); ZURÜCK IN DEUTSCHLAND: So richtig nett (Stephan Schlögl); Ein bisschen Leichtsinn kann nicht schaden (Friedrich W. Rust); Irgendwo auf der Welt (Werner Heymann).

Im Duett: Tenor Stephan Schlögl (li.) und Bariton Daniel Hinterberger. Foto: Ralf Gohlke, MZ
Pianistin Juli Vogl und Violinistin Veronika Pröbstl „on stage“ in der Schwarzachtalhalle. Foto: Ralf Gohlke, MZ

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 5. Oktober 2026 (JPG- und PDF-Datei):

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