Virtuoses Orgelspiel mit Professor Heelein

Schlussakkord für den Kunstherbst ’21

Orgelwerke aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte, eindruckvoll interpretiert von Prof. Steven Heelein, standen im Mittelpunkt der kirchenmusikalischen Andacht. Foto (c)Peter Pavlas

Orgelwerke aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte, eindruckvoll interpretiert von Prof. Steven Heelein, standen im Mittelpunkt der kirchenmusikalischen Andacht. Foto (c)
Peter Pavlas

Als das Präludium h-moll von Johann Sebastian Bach am frühen Abend des Christkönig-Sonntags in der „alten Pfarrkirche“ verhallte, war dies gleichbedeutend mit dem Schlussakkord für die neunte Saison des Neunburger Kunstherbstes. Denn nach der erneuten Verschärfung der Corona-Regeln, die am heutigen Mittwoch inkraft tritt, war eine Absage des finalen Kunstherbst-Events mit einem „Solo“-Abend des TV-Kabarettisten Hannes Ringlstetter am 27. November in der Schwarzachtalhalle vorprogrammiert.
„Lassen Sie sich von der Schönheit der Musik tragen“, hatte Stadtpfarrer Stefan Wagner die Zuhörerschaft zu Beginn dieses Benefizkonzerts zugunsten des Neunburger Orgelprojekts ermuntert. Mit Professor Steven Heelein, der an der Bayreuther Musikhochschule lehrt und seit über einem Jahr als Kirchenmusiker in Neunburg-St.Josef fungiert, war ein hervorragender Kenner und Könner engagiert, welcher die „Königin der Instrumente“ meisterhaft beherrscht. Nach der einleitenden Passacaglia d-moll von Dietrich Buxtehude und drei Choralvorspielen op. 122 von Johannes Brahms („Schmücke dich, o liebe Seele“, „O Gott, du frommer Gott“ und „O Welt ich muss dich lassen“) im ersten Teil sowie vor der Ciacona f-moll von Johann Pachelbel bildete Steven Heeleins machtvolle Orgelimprovisation über das Christkönigs-Lied das klangliche Zentrum dieser 45-minütigen kirchenmusikalischen Andacht. Es war ein würdiger Ausklang für diesen „Corona-Kunstherbst“ im zweiten Jahr der Pandemie…LogoKH

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Vogtland Philharmonie gastiert – Kunstverein Gastgeber

Neujahrskonzert ’22: musikalische Weltreise

Sie stellten das Programm des Neunburger Neujahrskonzerts am 15. Januar 2022 den Medienvertretern vor. (v. li.) Karl Stumpfi, Rosa Schafbauer, Chefdirigent Dorian Keilhack, Bürgermeister Martin Birner und Peter Wunder.

Sie stellten das Programm des Neunburger Neujahrskonzerts am 15. Januar 2022 den Medienvertretern vor. (v. li.) Karl Stumpfi, Rosa Schafbauer, Chefdirigent Dorian Keilhack, Bürgermeister Martin Birner und Peter Wunder.

Das neue Jahr startet mit einer musikalischen Premiere in der Schwarzachtalhalle. Erstmals gastiert die Vogtland Philharmonie beim Neunburger Neujahrskonzert am Samstag, 15. Januar. Motto: „Beliebte Melodien zum Jahreswechsel“. Gastgeber ist der Kunstverein Unverdorben. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.
Zur Programm-Präsentation konnten KVU-Vorsitzender Peter Wunder und KVU-Medienreferent Karl Stumpfi neben 1. Bürgermeister Martin Birner und Hallenmanagerin Rosa Schafbauer auch Chefdirigent Dorian Keilhack begrüßen. Er hat am Samstag, 15. Januar nicht nur die musikalische Leitung inne, er wird auch mit einer humorvollen Moderation durchs Programm führen. Es beinhaltet  viele „Ohrwürmer“ aus populären Opern, Operetten und Musicals. Gesangsolisten sind die Sopranistin Andrea Jörg und der aus Argentinien stammende Tenor Santiago Buergi. Begleitet werden sie von 50 professionellen Orchestermusiker*innen aus 13 Nationen unter der Flagge „Vogtland Philharmonie“.Werbeposter

MUSIK-ANGEBOT AN DIE REGION

„Nach der Corona bedingten Absage des Neujahrskonzerts 2021 wollen wir es diesmal wagen“, betonte Vorsitzender Wunder und ließ nicht unerwähnt, dass der Kunstverein erstmals als Veranstaltungsträger firmiere. Es sei im Interesse aller Beteiligter, so Bürgermeister Birner, dass die aktuell geltenden Pandemieauflagen eingehalten und alle Gäste einen unbeschwerten Musikgenuß haben werden. Der Kunstverein wolle sämtlichen Anforderungen durch sein Hygienekonzept Rechnung tragen. Sollte zum Konzerttermin die Regel 2-G-plus gelten, erwägt der KVU sogar den Einsatz eines mobilen Testzentrums. Schmerzvolle Erfahrungen, dass Kultur in einem Lockdown-Szenario weggesperrt wird, sollten sich im Winter 2021/22 nicht mehr wiederholen.
„Dieses Neujahrskonzert ist Einladung an alle Klassikfans der Region, an einer musikalischen Weltreise teilzunehmen“, warb Karl Stumpfi für das Crossover-Programm der Vogtländer. So werden populäre Stücke der Unterhaltungsklassik erklingen, zum Beispiel „Radetzkymarsch“ von Johann Strauß Vater, Ouvertüre und Csardas aus der „Fledermaus“ von Johann Strauß Sohn, die große Tenorarie aus Franz Lehárs „Land des Lächelns“, das Trinklied aus Verdis „La Traviata“, die Polonaise aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und ein Walzer aus dem Ballett „Maskerade“ von Chatschaturjan. Aber auch das Musical bereichert diesen spritzigen Neujahrs-Cocktail mit Evergreens aus „Westside Story“ von Leonard Bernstein oder „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber. Nicht zuletzt erweist die Vogtland Philharmonie mit dem Medley „Tribut an Henry Mancini“ einem der berühmtesten Filmmusik-Komponisten ihre Reverenz. Er könne sich nicht erinnern, so Stumpfi, dass hier jemals eine spanische Zarazuela auf einem Konzertprogramm gestanden habe. Bis zum 15. Januar 2022, dann sei die Tenor-Arie „No puede ser“ zu hören.

AUF NEUJAHRSKONZERT-TOURNEE

Neunburg vorm Wald ist erstmals Station einer insgesamt 25 Auftrittstermine umfassende Neujahrskonzert-Tournee der Vogtland-Philharmonie.Dorian Anfang 2021 musste die Rundreise Corona bedingt komplett gestrichen werden. Lediglich eine halbstündige Video-Aufnahme vermittelte Eindrücke der einstudierten musikalischen Neujahrsgrüße. Dorian Keilhack – er ist seit 2020 Orchesterchef – hob die lange Tradition der Vogtland Philharmonie als vielseitiger Klangkörper hervor. Im Repertoire befänden sich nicht nur Werke aus Klassik, Romantik und Moderne. Mittlerweile seien auch gemeinsame Konzertprojekte mit Rocksängern und -bands Standard geworden. Auftritte absolvierte das Orchester auch in berühmten Konzertsälen wie das Leipziger Gewandhaus, „allerdings auch schon in Feuerwehrhäusern“. Umso mehr weiß der Maestro die Akustik und Bühnenausstattung der Schwarzachtalhalle zu schätzen.
Seine persönliche Beziehung zum Genre „Operette“ begründete Keilhack mit familären Wurzeln. So habe seine Urgroßmutter die Adele in der „Fledermaus“ an der Wiener Volksoper gesungen. Dirigiert hat damals kein geringerer als Komponist und „Walzerkönig“ Johann Strauß. Nach Studium der Fächer Klavier und Dirigieren kletterte Dorian Keilhack die klassische Karriereleiter des Musiktheaters im In- und Ausland hoch -Studioleiter, 2.Kapellmeister, Kapellmeister – bis er vor zwei Jahren von der Vogtland Philharmonie zum Chefdirigenten gewählt wurde. Eine besondere künstlerische Förderung erfuhr er während seine Engagements am Tiroler Landestheater in Innsbruck durch die dortige Intendantin Brigitte Faßbender, welche allen Opernfans als Mezzosopranisten von Weltformat in bester Erinnerung geblieben ist.

KONZERT BEGINNT UM 16 UHR

Das Neujahrskonzert beginnt zu einer seniorenfreundlichen Zeit nachmittags um 16 Uhr. Saalöffnung und Restkartenverkauf um 15 Uhr. Im Vorverkauf können Tickets der Preiskategorien 40, 35 und 30 Euro bei den Stadtwerken Neunburg gebucht werden. eMail: www.schwarzachtalhalle@stadtwerke-neunburg.de oder telefonisch unter (09672) 9208-514 (Rosa Schafbauer).

Die Vogtland Philharmonie gastiert zum Neujahrskonzert am Samstag, 15. Januar, 16 Uhr, erstmals in der Neunburger Schwarzachtalhalle. Foto: Christian Freund

Die Vogtland Philharmonie gastiert zum Neujahrskonzert am Samstag, 15. Januar, 16 Uhr, erstmals in der Neunburger Schwarzachtalhalle.
Foto: Christian Freund


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VOGTLAND PHILHARMONIE: NEUJAHRSKONZERT-VIDEO ’21
Link zu youtube:

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MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 17. November 2021 als JPG-Datei: Teilseite _STN2_
Zusammenhalten

 

 

 

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Blauer Montag mit Comeback der Vier Unverdorbenen

Viel Beifall für „Auf den Hund gekommen“

Im gut besuchten Sporrersaal präsentierten die Vier Unverdorbenen ihr neues Programm (v.li) Franz Schöberl (Akkordeon), Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach (Bass/Gesang) und Klaus Götze (E-Gitarre). Foto: Roland Thäder, Agnes Jonas

Im gut besuchten Sporrersaal präsentierten die Vier Unverdorbenen ihr neues Programm (v.li) Franz Schöberl (Akkordeon), Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach (Bass/Gesang) und Klaus Götze (E-Gitarre). Fotos: Roland Thäder, Agnes Jonas

Nach 20 Monaten Corona-Zwangspause endlich Rückkehr „auf die Bühne“: Die Vier Unverdorbenen, das Kleinkunst-Ensemble des Neunburger Kunstvereins, sind wieder zurück. Und es war das erklärte Bedürfnis des Quartetts, das neue literarisch-musikalische Programm mit dem Chanson „Gut wieder hier zu sein“ von Hannes Wader einzuleiten. Nach einem weiteren deutschen Liedermacher-Klassiker – Sommermorgen“ von Reinhard Mey, in der Version der Unverdorben-Hauscombo – sprach Rezitator Karl Stumpfi von „Musik, die wie Balsam auf unsere waidwunden Seelen wirkt“.
An einem Sommermorgen habe auch Thomas Mann, der große Romancier und Erzähler, sich zu einer Liebeserklärung aufgeschwungen – nämlich an Bauschan. Das ist sein kurzhaariger deutscher Hühnerhund. In „Herr und Hund“, Untertitel „Ein Idyll“ – erschienen im Kriegsjahr 1918 – schildert er die täglichen Spaziergänge in der Gegend seines Münchner Wohnhauses, beschreibt unnachahmlich das Benehmen seines Begleiters, seine Reaktionen auf die Eindrücke der Umwelt und das beredte Einverständnis mit seinem Herrn. Karl Stumpfi las aus der ersten Episode der Novelle. Auf den Hund gekommen sei auch der Satiriker Kurt Tucholsky. Zwischen 1914 und 1931 hat einer in einer Reihe von Prosatexten, Feuilletons und Gedichten ein eher problematisches Verhältnis zum Vierbeiner thematisiert und aufgearbeitet. Drei Beispiele vermittelte der Vorleser seiner Zuhörerschaft – zuerst das 1922 veröffentlichte Gedicht „Der kleine Hund an der Ecke“ und zwei Prosastücke, welche der Autor unter den Pseudonymen Peter Panter und Ignaz Wrobel herausbrachte: „Der Straßenkaiser“ (1927) und „Der Hund als Untergebener“ (1922). Es scheine wirklich so, folgert der Verfasser, als ob die meisten Menschen hierzulande einen Hund nur deshalb besäßen, um noch einen unter sich zu haben. O-Ton Tucholsky: „Nein, ich hasse den Hund nicht. Wohl aber eine bestimmte Gattung Mensch, die ihn behandelt wie ein Brigadekommandeur die unterstellte Formation, und die mit ihm herumwirtschaftet, weil auch er aus Deutschland ist“.
Umrahmt wurde dieser textliche Komplex von den drei Musikanten Jürgen Zach (Bass/Gesang), Klaus Götze (E-Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon/Konzertflöte) mit einer Liederauswahl von beachtlicher Bandbreite: Wiener Schrammelmusik („Das Lied von der Hundetreue“) über einen Boarischen („Bauer, bind‘ den Pudel an“) bis Rock ’n Roll („Hound Dog“).
Der Vorleser beim Vortrag...

Der Vorleser beim Vortrag…

Nach der Reichshauptstadt Berlin der zwanziger Jahre verlagerte sich die Szenerie in den Freistaat Bayern – mit einem Stück „ganz normalen Wahnsinns“ der weiß-blauen Kabarettisten-Ikone Gerhard Polt („Hindemith“) und nach diesem „tierischen Telefongespräch“ eine Geschichte aus dem Bayerischen Dekameron. Oskar Maria Graf schildert hier in seiner ureigenen Art, wie ein Wachhund zur Urteilsfindung vor Gericht beiträgt und einen Zeugen des Meineids überführt.
Musikalisches Vorspiel zum zweiten Teil der Lesung war der L.O.V.E.-Foxtrott von Frank Sinatra, wie auch der Wolfgang-Ambros-Song „I versteh di ned“ und der „Comedian Harmonist“-Evergreen „Veronika, der Lenz ist da“ in den unverwechselbaren Fassungen der Unverdorben-Combo. Die aus altböhmischem Adel stammende Marie von Ebner-Eschenbach gilt mit ihren psychologisch einfühlsamen Erzählungen und Romanen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des späten 19. Jahrhunderts. Bis heute ihr populärstes Werk ist „Krambambuli“, die tragische Novelle um einen Jagdhund – eine Kurzfassung brachte Rezitator Stumpfi zu Gehör. In der Sparte „Satire“ ist ein 1984 erschienener Prosatext von Wolfgang Hildesheimer zu verorten: „Aus der Laufbahn meines Pudels Cassius“ thematisiert ein grundlegendes und tiefgreifendes Missverständnis zwischen Mensch und Hund. Nächste Station der Lesereise führte in die Donaumetropole Wien der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts – und zu einer weiteren Anekdote aus „Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten“, genüßlich erzählt von Friedrich Torberg. „Gogo, der bissige Boxer“ korrespondierte inhaltlich sehr zutreffend mit dem Max-Raabe-Cover „Mein Hund beißt jede schöne Frau ins Bein“.
Zum Ausklang des Blauen Montags avisierte der Vorleser „noch einen massiven Vulkanausbruch, auch Frühlingsgefühle genannt“. In seinem Gedicht „Der Lenz ist da“
komme der Verfasser ohne zweideutige Anspielungen auf Spargelwuchs, grüne Wiesen und lauschige Wälder aus. Selbstredend sei Tucholsky eindeutig und wieder einmal auf den Hund gekommen… Als Zugabe hatten die Vier Unverdorbenen eine Bildergeschichte von Wilhelm Busch mitgebracht: „Der zu wachsame Hund“. Die Presse wertete sie als „Wiedergeburt des Bänkelgesangs“, bei der auch die Gäste gestaltend mitwirken durften. Renate Ullmann von der KVU-Vorstandschaft hatte die gezeichneten Wilhelm-Busch-Vorlagen gekonnt koloriert. Den Dank an allen Mitwirkenden formulierte 1. Vorsitzender Peter Wunder in seinen Schlussworten. Er verhehlte hierbei seine Freude nicht über das Zustandekommen dieses Blauen Montags nach zwei Terminverschiebungen. Der aktuellen pandemischen Lage hatte der Veranstalter durch die Anwendung der 2-G-Regel (geimpft/genesen) Rechnung getragen. Die Freude über das Comeback der Vier Unverdorbenen brachte das Publikum nach zweieinhalb unterhaltsamen Stunden in einem tosenden Schlussapplaus unüberhörbar zum Ausdruck.

ZACH-G’STANZLN DÜRFEN NICHT FEHLEN

Fester und unverzichtbarer Bestandteil jeder Programme zum Blauen Montag ist der Einschub von G’stanzln zwischen die Literaturblöcke. Hier nimmt Schnadahüpfl-Dichter Jürgen Zach die Tradition altbairischer Volkssänger auf und stellt in seinen oft beißend kritischen Versen lokale Bezüge her. Von seinem Generalangriff auf alle Lachmuskeln nachfolgend einige Auszüge:

In unserer historisch’n Altstadt brauchst zum Flaniern bald an Helm,
mittendrin konn’s da passiern, dass über dir d’Häuser z’ammfalln!
********
Unser grüner See is bald so sauber, dass ma ernsthaft überlegt,
ob man niad des Projekt mit dem Titel „Bad Eixendorf“ honoriert.
********
Die Betweiber in da altn Kircha wern se oschauer in da nächstn Zeit,
da Altar is nach’m Umbau drei Stufn haicha, eizt sengs goar nix mehr vo de Leut.
Aber wenn da Pforrer weider obn ist, fallt er an Herrgott no besser aaf.
No kummt er bestimmt schneller im Himmel oder zumindest ins Ordinariat.
*********
Die hiesige SPD ist im Höhenflug, denn da Scholz macht grod sein Plan,
der Schmid-Erich is scho nervös woarn, weils an Postbot saoucha dan.
*********
Das neue Rathaus is bald fertig, da Platz im „Medizinischen Versorgungszentrum für ganz Osteuropa“ ist z’eng.
Drum mein ma die neue Abteilung, aas Schlaflabor, fachlich passend ins Neunburger Headquarter verlegn.
*********
Unser Stadt als kulturelles Zentrum wird gerne beworbn,
wenn’s dann ans Arbeitn geht macht’s ja da Kunstverein Unverdorbn.
Bittschei schreibts des aa in d’Zeitung, dass die Stadträte aa dafoahrn.
Denn egal, wos laous ist, sie liegn aufm Kanapee dahoam!
*********

BMSporrersaal

BLAUER MONTAG ’21:
MUSIK & LITERATUR

Schön wieder hier zu sein, Hannes-Wader-Cover

Schickeria, Spider-Murphy-Gang-Cover

Sommermorgen , Reinhard-Mey-Cover

Thomas Mann („Herr und Hund“, 1. Episode: Er kommt um die Ecke)

Das Lied von der Hundetreue, Ernst-Arnold-Cover

Kurt Tucholsky („Der kleine Hund an der Ecke“, „Der Straßenkaiser“)

„Hound Dog“ Elvis-Presley-Cover

Kurt Tucholsky („Der Hund als Untergebener“)

Gerhard Polt („Hindemith“)

Bauer, bind‘ den Pudel an Boarischer

Oskar Maria Graf („Der ungewöhnliche Zeuge“)

Neunburger Gstanzln von Jürgen Zach

L.O.V.E.-Foxtrott Frank-Sinatra-Cover

Marie von Ebner-Eschenbach (Krambambuli, Kurzfassung)

„I vasteh di ned“ Wolfgang-Ambros-Cover

Wolfgang Hildesheimer („Aus der Laufbahn meines Pudels Cassius“)

„Mein Hund beißt jede hübsche Frau ins Bein“ Max-Raabe-Cover

Friedrich Torberg („Gogo, der Boxer“ aus „Die Tante Jolesch“)

Veronika, der Lenz ist da Comedian-Harmonists-Cover

Kurt Tucholsky („Der Lenz ist da“)

Wilhelm Busch („Der zu wachsame Hund“)/

David Douglas Duncan („Picassos Lump“)

Gruß an Hubert (Instrumental)
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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 11. 11. 2021 als JPG-Datei: Teilseite _STN2_

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 13. 11. 2021 als JPG-Datei: NTblauer

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Corona: OVIGO cancelt „Emil und die Detektive“

Kein Familientheater am Wochenende!

Die für das Wochenende 13./14. November geplanten Vorstellungen "Emil und die Detektive" müssen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Foto: OVIGO-Theater

Die für das Wochenende 13./14. November geplanten Vorstellungen „Emil und die Detektive“ müssen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Foto: OVIGO-Theater

Aufgrund der aktuellen Pandemielage mit weiter steigenden Infektionszahlen haben sich die Stadt Neunburg vorm Wald und das OVIGO Theater zur Absage der am kommenden Wochenende in der Schwarzachtalhalle geplanten Aufführungen des Familientheaters „Emil und die Detektive“ entschieden. Der Schutz der Gesundheit aller habe nach wie vor für alle oberstes Priorität. Unter den Besuchern wären besonders viele Kinder unter 12 Jahren gewesen, für die es derzeit noch keine Impfempfehlung gibt. Besonders diese Gruppe gelte es jetzt unbedingt zu schützen. Hinzu kommt, dass mit dem Umschalten der Corona-Ampel auf „Rot“ zudem weitere Beschränkungen in Kraft treten, die eine Durchführung der Veranstaltung unmöglich gemacht hätten.

°Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: OVIGO Theater wird in Kürze Ersatztermine bekannt geben. Bisher gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden. Weitere Informationen folgen schnellstmöglich.Verschoben

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Aktuelle Pandemielage bitte beachten!

Blauer Montag: Jetzt gilt die 2 G Regel

Verehrte Fans und Besucher der „Blauen Montage“ des Neunburger Kunstvereins, wir alle verfolgen derzeit mit Sorge die rasante Entwicklung der Corona-Pandemie. Unser Landkreis ist kurz vor der Schwelle von der 3 G+ zur 2 G Regelung. Um überhaupt noch den mehrfach verschobenen „Blauen Montag“ am Montag, 8. November im Sporrer-Saal durchführen zu können, haben wir uns kurzfristig entschlossen, auf die G2 Regel umzustellen. Wir bitten um Verständnis, es ist zu unserer aller Sicherheit.
Dazu bitten wir die angemeldeten Gäste:
• mit Maske vor dem Gasthaus Sporrer zu erscheinen und sich mit dem notwendigen Abstand anzustellen.
• bei der Kontrolle im Eingangsbereich Impfpass bzw. einen Genesungsnachweis vorzulegen. Test aller Art gelten nicht.
• im Saal an Ihrem zugeteilten Tisch Platz zu nehmen. Dort kann die Maske abgenommen werden. Umplatzierungen sind nicht möglich.
• beim Besuch der Toiletten und beim Ein- und Ausgang immer die Maske aufzusetzen.
Danke für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis – wir freuen uns auf einen vergnüglichen Abend. Wer nicht dabei sein kann: Die musikalische Lesung „Auf den Hund gekommen“ mit den Vier Unverdorbenen wird Ende Januar wiederholt. Genaue Termin- und Lokalverlautbarung folgt!2Gregel

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AHOJ ’21-Ausstellung schloss die Pforten

Am Sonntag, 31. Oktober bestand letztmals die Möglichkeit, die Kunstwerke der Internationalen Ausstellung AHOJ 21 zu besichtigen: „Rund um den Kirchturm“, eine Kunstfotoserie von Agnes Jonas, heimische Landschaftsporträts in Öl und Aquarellen von Edmund Keilhammer, „Das Auge zur Seele“, Collagen in verschiedenen Maltechniken, von Simona Baselidesová (Kunstschule Klatovy), Pop-Art/Op-Art von Klára Záková, (Kunstschule Klatovy) sowie „Gesichter“, 18 Aquarelle (prämierte Arbeiten) der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule, Klasse 9d.
Die drei Ausstellungs-Lokationen Pfarrheim St. Georg, Alte Fronfeste (Im Berg) und Spitalkirche (Hauptstraße) sind in der Zeit von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Es gilt die 3G-Regel. Beim Eingang werden vom KVU-Aufsichtspersonal Impfnachweis, Genesenzertifikat und Schnelltestbeleg kontrolliert.
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„Für mein letztes Werk habe ich mich von der Op-Art inspirieren zu lassen, die versucht eine optische Täuschung oder Bewegung zu erreichen, indem sie hauptsächlich schwarze und weiße geometrische Formen und sich gegenseitig überschneidende lineare Formen verwendet“, beschreibt die 19-jährige Klára Záková ihre Neunburger Ausstellungsexponate und bekennt: „Ich war fasziniert von der Art und Weise wie die Bilder auf den Betrachter wirken“.

Op-Art-Motiv von Klára Zákova,  Klatovy(CR). Foto: Karl Stumpfi

Op-Art-Motiv von Klára Zákova, Klatovy(CR). Foto: Karl Stumpfi


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MEDIEN-ECHO

Artikel über den AHOJ21-Aussteller Edmund Keilhammer in der MZ, Ausgabe SAD, v. 29. 10. 2021 als JPG-Datei:Teilseite _STN1_LogoKH

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Lesung & Musik mit den Vier Unverdorbenen:

Der „Blaue Montag“ kommt wieder zurück!

Die Vier Unverdorbenen, das Kleinkunst-Ensemble des Neunburger Kunstvereins, v. li. n. re.: Musiker Jürgen Zach, Franz Schöberl, Klaus Götze und Rezitator Karl Stumpfi.

Die Vier Unverdorbenen, das Kleinkunst-Ensemble des Neunburger Kunstvereins, v. li. n. re.: Musiker Jürgen Zach, Franz Schöberl, Klaus Götze und Rezitator Karl Stumpfi.

Blauer Montag: Dieser Begriff wurde vor Jahrhunderten durch das alte Färberhandwerk gesprägt – der Neunburger Kunstverein Unverdorben hat ihn übernommen und „Blauer Montag“ vor zehn Jahren zur Marke für seine regelmäßigen Künstlertreffs gemacht. Seit dem ersten NEUNBURGER KUNSTHERBST 2013 ist er zu einer tragenden Programm-Säule geworden – neben der Internationalen AHOJ-Kunstausstellung und Neunburger Klassik-Gala am 2. Oktober.

IN WECHSELNDEN LOKALEN

Schon in der Gründerzeit des KVU gab es den Blauen Montag im ersten Kunstquartier „Hirschenwirt“ – als periodischen Künstlertreff ohne programmatische Vorgabe. Seit 2013 bietet das „clubeigene“ Kleinkunst-Ensemble, die Vier Unverdorbenen, dem Publikum zur Neunburger Kunstherbst-Saison eine literarisch-musikalischen Lesung.

Geburtsort des Blauen Montags war das 1. Kunstquartier "Hirschenwirt"...

Geburtsort des Blauen Montags war das 1. Kunstquartier „Hirschenwirt“…

Die in diesem Rahmen vorgetragenen und zu Gehör gebrachten Prosa-/Lyriktexte sowie Musiktitel sind unter ein gemeinsames Motto gestellt und soweit möglich eng aufeinander abgestimmt. „Live“ aufgeführt werden die Programme in wechselnden örtlichen Gastro-Standorten wie das Altstadt-Wirtshaus „Zur Goldenen Gans“ (2013 – 2018) und das Szenelokal in der Hauptstraße „Alte Seilerei“ (ab 2015). Die Vier Unverdorbenen wurden in der Vergangenheit auch zu Gastauftritten nach Ensdorf, Cham und Oberviechtach eingeladen.
Die bisherigen Programme der literarisch-musikalischen Lesungen am Blauen Montag:
„Denk‘ ich an Deutschland…“ (2013).
„Mit freudigem Geifern“ (2014),
„Von komischen Käuzen“ (2015),
„Himmlisches und Höllisches“ (2016),
„Best of Blauer Montag“ und „Sati(e)risches Neunburg“ (2017),
„Gefüllt mit Trüffeln“ (2018) und
„Gesegnete Wahlzeit!“ (2019).
Die Vier Unverdorbenen in der "Alten Seilerei"...

Die Vier Unverdorbenen in der „Alten Seilerei“…


Corona-bedingt fielen der Blaue Montag 2020 und ein für Frühjahr 2021 vorgesehener Nachholtermin aus. Das einstudierte neue Programm „Auf den Hund gekommen“ wird nunmehr am 8. November, 19 Uhr, erstmals im Saal des Gasthofs Sporrer präsentiert.
Für den „Text-Teil“ des unterhaltsamen Abends ist Rezitator Karl Stumpfi zuständig: Für „Auf den Hund gekommen“ hat er Beiträge von Thomas Mann, Kurt Tucholsky, Marie von Ebner-Eschenbach, Friedrich Torberg, Oskar Maria Graf u. a. ausgewählt. Die Musiker Jürgen Zach (Gesang/Bass), Klaus Götze (E-Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon/Querflöte) steuern Cover-Versionen aus Rock, Pop, Chanson und Folklore bei. Es erklingen bekannte und populäre „Oldies“ von Elvis Presley, Frank Sinatra, Hannes Wader, Reinhard Mey, Max Raabe, Wolfgang Ambros u. a. Fürs Lokalkolorit sorgen nicht zuletzt die zeitkritischen, humorigen „Neunburger Gstanzl’n“ von und mit Jürgen Zach.

SPENDEN SIND ERWÜNSCHT

Tradition hat auch der „freie Eintritt“ zu den Blauen Montagen mit den Vier Unverdorbenen. Allerdings immer in Verbindung mit einem Spendenaufruf zugunsten des veranstaltenden Neunburger Kunstvereins. Hingewiesen werden muss weiterhin auf die pandemischen Auflagen seitens des Gesetzgebers. Es gelten die 2G-Regel sowie Maskenpflicht (bis zum reservierten Sitzplatz).
°Personalisierte Anmeldungen für Montag, 8. November (Beginn 19 Uhr, Saaleinlass 18.30 Uhr) im Sporrersaal nimmt der Kunstverein Unverdorben unter Telefon (09672-4337) und eMail: peter_wunder@web.de entgegen.
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MEDIEN-ECHO

Vorschau in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 30. Oktober 2021 als JPG-Datei:Teilseite _STN2_

Vorschau in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 5. November 2021 als JPG-Datei: ntBlauerMonLogoKH

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🔴 ACHTUNG, VERANSTALTUNG ABGESAGT‼️

Das Gastspiel von Martin Rohn fällt aus

Veranstalter Alois Feldmeier hat den für Freitag, 22. Oktober in der Alten Seilerei geplanten Kleinkunst-Abend mit dem fränkischen Liedermacher Martin Rohn abgesagt. Die Veranstaltung wird deshalb ersatzlos aus dem Neunburger Kunstherbst-Programm gestrichen. Der Kunstverein Unverdorben bittet um Kenntnisnahme und Verständnis für die Terminabsage!

Liedermacher Martin Rohn tritt am 22. 10. nicht in der Alten Seilerei auf.

Liedermacher Martin Rohn tritt am 22. 10. nicht in der Alten Seilerei auf.

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Musik & Kulinarik setzt nächsten Kunstherbst-Akzent

Die Lieblingslieder einer Chansonette

Auf diesen Abend hatten die (Musik)Genießer lange warten müssen: Das musikalisch-kulinarische Event „Chansons für Feinschmecker“ mit Anja Killermann & Toby Mayerl stand schon auf dem Programm des Neunburger Kunstherbstes 2020, sollte Mitte April nachgeholt werden und am 15. Oktober war es in der Schwarzachtalhalle endlich so weit…

Mit deutschen Chansons und Filmschlagern der 20er und 30er Jahre gelang es dem Duo Anja Killermann & Toby Mayerl, den Funken aufs Publikum überspringen zu lassen.

Mit deutschen Chansons und Filmschlagern der 20er und 30er Jahre gelang es dem Duo Anja Killermann & Toby Mayerl, den Funken aufs Publikum überspringen zu lassen.

Ein in mildes Kerzenlicht getauchter großer Saal bot das passende Ambiente, ganz nach den Intentionen des gastgebenden Kunstvereins Unverdorben. Dieser hatte nach 2016 („Adventkabarett“ mit Silke Heimann & Martin Kubetz) und 2018 („Heurigenabend“ mit Trio Wien) ein drittes Mal Ton- und Kochkünstler zusammengeführt. Und damit, wie 1. Vorsitzender Peter Wunder in seinen Grußworten ausführte, einen weiteren Akzent im ohnehin facettenreichen Neunburger Kunstherbst-Programm gesetzt. Als Protagonisten des musikalischen Parts stellte er den Gästen die in Regensburg lebende und wirkende Chansonette Anja Killermann vor. Bei der aus Altendorf stammenden 51-jährigen Künstlerin könne man sogar von einem „Heimspiel“ sprechen. Mit dem Amberger Pianisten Toby Mayerl brachte sie einen kongenialen Begleiter in die Schwarzachtalhalle mit. Sowohl beide Ausführende als auch das Publikum brannten förmlich darauf, nach überlanger Corona-Pause wieder Live-Musik produzieren beziehungsweise konsumieren zu können.

FAIBLE FÜR „AUSTRIA-CHANSONS“

Anja Killermann – ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie im Oberviechtacher Schultheater – hat sich schon seit langem als Liebhaberin des deutschsprachigen Chansons und Filmschlagers geoutet. Dabei zeigt sie auch eine Affinität zur österreichischen Spielart des Schwarzen Humors. Als Einstieg wählte sie ganz bewusst den ersten Teil einer frivol-satirischen „Trilogie“ mit dem Titel „Der Nowak lässt mich nicht verkommen“. Sie erlangte einen besonderen Bekanntheitsgrad im reichen, über 500 Chansons umfassenden Schaffens des Komponisten, Pianisten und Autors Hugo Wiener (1904 – 1993). Im Jahr 1954 veröffentlicht, musste diese Fassung in Deutschland später mit dem Vermerk versehen werden: „Achtung! Verkauf an Jugendliche verboten!“AnjainAction
Georg Kreisler (1922 – 2011) stand stilistisch in der Tradition des singenden Klavierhumoristen, der sich zu eigenkomponierten Liedern selbst begleitet. Seit Mitte der 1950er Jahre wurde er im deutschen Sprachraum durch Lieder wie „Der Tod, das muss ein Wiener sein“ populär. Mit seinem schwarzen, tiefsinnigen Humor und Sprachwitz hat Kreisler das musikalische deutschsprachige Kabarett seiner Zeit als Interpret und Verfasser eigener Werke stark beeinflusst.Anjasitzt Als virtuoser Meister der Sprache, Mimik und Gestik schlüpfte Georg Kreisler in dutzende verschiedene Sprachmasken, mal als verführerischer Frauenmörder oder als gewalttätiger Kapitalist. Als er dann auch noch das Wienerlied makaber parodierte, fiel Kreisler als „Nestbeschmutzer“ bei seinen Landsleuten in Ungnade. Für die Killermann eine Steilvorlage, sich mehrmals am „Kreisler-Buffet“ zu bedienen und dabei durfte „Gemma Tauben vergiften“ natürlich nicht fehlen…

HOMMAGE AN HILDEGARD KNEF

Den so genannten Deutschen Schlager möchte die Sängerin nicht despektierlich behandelt sehen. Namentlich die Filmmusik der 20er- und 30er Jahren, geprägt von genialen Songschreibern wie Friedrich Hollaender, Theo Mackeben, Walter Kollo und Michael Jary, gilt heutzutage als Fabrik für Evergreens. Anja Killermann wandelte so in den Spuren von Marlene Dietrich und Zarah Leander, interpretierte in ihrem ureigenen, unverwechselbaren Stil die Erfolgstitel „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ aus dem „Blauen Engel“ (1929), „Kann denn Liebe Sünde sein“ aus dem „Blaufuchs“ (1938) und „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ aus „Tanz auf dem Vulkan“ (1938). Dazu passten weitere Highlights aus der Goldenen Ära Berliner Revue- und Tanzmusik wie „Solang die Hose nicht am Kronleuchter hängt“. Die persönliche Favoritin der Chansonette Killermann ist und bleibt Hildegard Knef. Die berühmte deutsche Schauspielerin und Chanson-Sängerin hätte 2021 den 95. Geburtstag feiern können. Mit dem Knef-Titel „In dieser Stadt, da kenn‘ ich mich aus“ schloss sich der Kreis an diesem rundum gelungenen Gourmet-Abend. Als Altendorferin kennt Anja Killermann die Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald in- und auswendig…

Pianist Toby Mayerl, Amberg, am Boston-Flügel der Schwarzachtalhalle.

Pianist Toby Mayerl, Amberg, am Boston-Flügel der Schwarzachtalhalle.


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KULINARISCHE GENÜSSE

Aus der Restaurantküche „Esszimmer“ wurde serviert: Sellerie-Schaum-Süppchen * Tranchen vom Oberpfälzer Jungschwein mit Kürbis-Risotto * Ricotta-Gnocchi mit gegrillter Paprika, Rispentomaten und Rucola * Créme brulée von der Orange mit Macadamia-Eiscreme

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Abend für Genießer bei Kerzenschein und Gaumenfreuden im großen Saal.

Abend für Genießer bei Kerzenschein und Gaumenfreuden im großen Saal.

Vorsitzender Peter Wunder dankte dem Esszimmer-Küchenteam mit seinen Chefs Martin Pongratz und Matthias Bartcyk am Ende eines sinnenfrohen Abends. Fotos: Maria Wunder / Karl Stumpfi

Vorsitzender Peter Wunder dankte dem Esszimmer-Küchenteam mit seinen Chefs Martin Pongratz und Matthias Bartcyk am Ende eines sinnenfrohen Abends. Fotos: Maria Wunder / Karl Stumpfi


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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 22. Oktober 2021 als JPG-Datei:3

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 21. Oktober 2021, als JPG-Datei:Teilseite _STN1_

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„Wunderbares Team und Publikum“

Grüße der Königgrätzer Philharmoniker

Mitglieder der KVU-Vorstandschaft empfingen am Nachmittag des 2. Oktober die Gäste der Filharmonie Hradec Králové im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Mitglieder der KVU-Vorstandschaft empfingen am Nachmittag des 2. Oktober die Gäste der Filharmonie Hradec Králové im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Noch ist bei den „Klassikern“ in der Region das Gala-Konzert der Filharmonie Hradec Kralóvé am 2. Oktober im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes in aller Munde ist, erreichte die Gastgeber und Organisatoren des Neunburger Kunstvereins Unverdorben ein Brief aus der tschechischen Stadt Hradec Králové (Königgrätz) mit folgendem Wortlaut:

Poděkování Neunburg…srdečně vás zdravíme z Filharmonie Hradec Králové. Rádi bychom vám touto cestou poděkovali za skvělou organizaci koncertu, za vstřícné jednání, výborné jídlo a rodinnou péči. Bylo nám velkým potěšením zahrát si ve vašem sále a setkat se s báječným kolektivem a publikem.
Pokud budete mít cestu do Čech, rádi vás přivítáme u nás na koncertě, či návštěvě. Podívejte se na náš program www.fhk.cz a neváhejte se kdykoli ozvat.
Budeme se těšit na další spolupráci.
Se vřelým pozd celý kolektiv Filharmonie Hradec Králové
Wir grüßen Sie herzlich von der Philharmonie Hradec Králové. Wir möchten uns an dieser Stelle für die tolle Organisation des Konzerts, für die hilfsbereite Art, das hervorragende Essen und die familiäre Betreuung bedanken. Es war uns eine große Freude, in Ihrem Saal zu spielen und ein wunderbares Team und Publikum zu treffen.
Wenn Sie eine Reise nach Tschechien unternehmen, begrüßen wir Sie gerne bei einem Konzert oder Besuch. Schauen Sie sich unser Programm www.fhk.cz an und zögern Sie nicht, uns jederzeit zu kontaktieren. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! Mit freundlichen Grüßen
Unterzeichnet von Intendant Dr. Václav Derner und Magister Tereza Fabiánková.
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