Königgrätzer Philharmoniker gastieren – Vorverkauf läuft

„Beethoven-Nacht“ nach langer Konzertpause

Sie präsentierten das Neunburger Klassik-Galakonzert 2. Oktober 2021 (v. li.): 1. Bürgermeister Martin Birner, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Kulturbeauftragter und 2. KVU-Vorsitzender Karl Stumpfi, Dirigent Andreas Sebastian Weiser und Intendant Vacláv Derner von der Filhamonie Hradec Králové (Königgrätz). Foto: Alfred Grassmann

Sie präsentierten das Neunburger Klassik-Galakonzert 2. Oktober 2021 (v. li.): 1. Bürgermeister Martin Birner, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Kulturbeauftragter und 2. KVU-Vorsitzender Karl Stumpfi, Dirigent Andreas Sebastian Weiser und Intendant Vacláv Derner von der Filhamonie Hradec Králové (Königgrätz). Foto: Alfred Grassmann

Auf Einladung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. gastiert am Samstag, 2. Oktober, 20 Uhr, die Filharmonie Hradec Králové aus Tschechien mit einem reinen Beethoven-Programm – als Nachklang des 250.Geburtsjubiläums: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 – Solist ist der slowakische Geiger Milan Pala – und Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92. „Damit endet eine monatelange, durch die Pandemie bedingte Zwangspause für große Konzertveranstaltungen“, freuten sich beim offiziellen PräsentationsterminBeethoven 1. Bürgermeister Martin Birner, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, 2. Vorsitzender des Kunstvereins, mit ihren tschechischen Gästen, Intendant Vacláv Derner und Maestro Andreas Sebastian Weiser, Gastdirigent der Königgrätzer Philharmoniker. Fortgesetzt wird ein „Neunburger Zyklus“ aller 9 Symphonien Ludwig van Beethovens: Nach der „Ersten“ (Junge Philharmonie Ostbayern, 2012), der „Neunten“ (Chorphilharmonie Regensburg mit Partnerchor Kobe, Japan, 2013) und Nr. 6 „Pastorale“ (Thüringen Philharmonie Gotha, 2014) jetzt auch die „Siebte“: Der Meister selbst adelte sie als „eines meiner besten Werke“, mit ihrem rhythmischen Elan beeinflusste Opus 92 nachfolgende Komponisten-Generationen. Für Wagner war diese Symphonie eine „Apotheose des Tanzes“.LogoKHDer Abend verspricht nicht nur ein musikalischer Kunstherbst-Höhepunkt zu werden, sondern soll zur Wiederbelebung eines dauerhaft Länder übergreifenden Kulturaustauschs beitragen. Deshalb wird dieses KVU-Konzertprojekt vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen und Bezirk Oberpfalz gefördert.
Der 2. Oktober gilt in der Pfalzgrafenstadt seit 2012 als ein bei Musikliebhaber*innen viel beachteter „Feiertag der Klassik“. Seit Eröffnung der Schwarzachtalhalle ist dieser Termin für glanzvolle Operngalas oder Orchesterkonzerte mit namhafter internationaler Besetzung reserviert. Daran soll sich auch im Corona-Jahr 2021 nichts ändern. Zu beachten sind aber weiterhin Hygienevorschriften und Abstandsregeln. So ist das Kartenkontingent für die „Beethoven-Nacht“ auf insgesamt 250 Plätze begrenzt. Angehörige eines Hausstandes können nebeneinder sitzen, FFP2-Masken mitbringen. Wegen erforderlicher Personalisierung der Eintrittskarten ist kein Online-Vorverkauf möglich.
Konzert-Tickets der Preiskategorien I (40 €), II (35 €) und III (30 €) können ab sofort bei den Neunburger Stadtwerken bestellt werden – unter eMail: schwarzachtalhalle@stadtwerke-neunburg.de oder telefonisch: (09672) 9208514. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr im Hallenfoyer.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „DER NEUE TAG“, Ausgabe SAD, v. 19. Juli 2021 als PDF- und JPG-Datei:pdfNT21021
NTKonzVor
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 22. Juli 2021 als JPG-Datei: Teilseite _STN1_

Zusammenhalten

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Kunstverein Unverdorben gratuliert und ehrt 18 Hobby-Autor*innen

Aus „Neunburg schreibt“ wird eine Erfolgsstory!

"Neunburg schreibt" als eine Generationen übergreifende Kreativ-Aktion...

„Neunburg schreibt“ als eine Generationen übergreifende Kreativ-Aktion…

"Neunburg - A place to relax", Emma Oberndorfer (13) trägt ihr in englischer Sprache verfasstes Gedicht vor.  Fotos: Alfred Grassmann

„Neunburg – A place to relax“, Emma Oberndorfer (13) trägt ihr in englischer Sprache verfasstes Gedicht vor. Fotos: Alfred Grassmann

Am 1. Juli wurde das letzte Kapitel geschrieben: Mit rund sechs Monaten Verspätung ließ eine abendliche Feierstunde die Kreativ-Aktion „Neunburg schreibt“ harmonisch ausklingen. Die Corona-Pandemie konnte im Frühjahr einen termingerechten Abschluss verhindern, nicht aber eine positive Schlussbilanz. Denn „Neunburg schreibt“ hatte sich selbst zu einer „Erfolgsstory“ entwickelt!
KVU-Vorsitzender Peter Wunder führt durch das Programm.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder führt durch das Programm.


Dazu passt, dass die Abschlussveranstaltung in der Schwarzachtalhalle das erste öffentliche Kulturereignis seit Langem war. Diese Tatsache hob 2. Bürgermeisterin Margit Reichl in ihrer Grußbotschaft an die versammelten Hobby-Schriftsteller*innen samt Begleitung und alle KVU-Organisatoren besonders hervor. Wiederum sei es der Kunstverein Unverdorben, der in einer schwierigen Zeit eine Vorreiterrolle übernehme und Akzente in der regionalen Kulturszene setze – ein Stück Weg zurück in die Normalität. Margit Reichl nannte es eine „einmalige Idee“, junge und ältere Mitbürger*innen aus Neunburg und Umgebung aufzurufen, eigene Geschichten und Gedichte zu verfassen und zur Bewertung einzureichen. Das Echo, so bestätigte auch 1. Vorsitzender Peter Wunder, habe alle Erwartungen noch weit übertroffen. 18 Autoren*innen im Alter von 9 bis 83 Jahren, dazu zwei Neunburger Realschulklassen,
2. Bürgermeisterin Margit Reichl richtet Grußworte an die Gäste.

2. Bürgermeisterin Margit Reichl richtet Grußworte an die Gäste.

hatten sich aktiv bei „Neunburg schreibt“ beteiligt und dabei eine bemerkenswerte literarische Vielfalt an den Tag gelegt. Denn nicht nur Geschichten und Gedichte in Mundart, Hochdeutsch oder sogar Englisch gingen bis zum Anmeldeschluss 10. Januar 2021 ein, auch ein Berufsporträt, diverse Erlebnisberichte, Märchen, Fabeln, Rätsel, Bildergeschichten und erfundene Witze befanden sich im Rücklauf. Gefordert waren keine literarischen Höhenflüge, die Lesbarkeit und die Originalität der Texte dienten als alleinige Richtschnur. Deshalb stand am Ende auch keine Preisvergabe an prämierte Teilnehmer, sondern eine generelle Anerkennung der erbrachten Schreibleistungen. Jede Autorin bzw. jeder Autor erhielt einen Buchgutschein im Wert von 20 Euro ausgehändigt, der in der Neunburger Buchhandlung am Rathaustor einzulösen ist. Diese Ehrengaben wurden von einheimischen Firmen und privaten Förderern gesponsert, welche der KVU-Vorsitzende in seiner Einführung namentlich erwähnte. Dazu gab’s noch jeweils einen Lyrikband „Ich war noch nie in Abrams Schoß“ von Joachim Kendzia (2016 vom Kunstverein Unverdorben herausgegeben).
Karl Stumpfi (Jury) rezitiert Heinrich Heine.

Karl Stumpfi (Jury) rezitiert Heinrich Heine.

Die Schwierigkeit bestand darin, einen repräsentativen Querschnitt zu finden, der in das (wegen der Corona-Auflagen) zeitlich knapp bemessene Programm-Korsett passen musste. Insgesamt 90 Minuten standen für den „Leseteil“ des Abschluss-Festakts zur Verfügung, Gruß- und Schlussworte, musikalische Intermezzi und Lüftungspause inklusive. Nach längeren Überlegungen kam es bei den KVU-Organisatoren schließlich zu dieser Kompromisslösung: Vorrang haben die Kinder und Jugendlichen!
Auf den ersten Leseblock stimmte das Gitarrenduo Jürgen Zach & Cyrus Saleki mit jazzig angehauchten Klängen ein. Danach hieß es „Mikrofon frei!“ für die Lyriker in der „Neunburg schreibt“-Gilde. Dank einer von Peter Wunder arrangierten Powerpoint-Präsentation konnte man die Texte sämtlicher Vorträge auf einer im Bühnenbereich installierten Leinwand mitlesen.
Der Poetin Carolin Schmuck mit ihren Beiträgen „Mutter“ und „Die großen Schwingen“ folgten ein Oberpfälzer Mundart-Gedicht – „Blalla tanzen“, geschrieben und gelesen von Andreas Ebnet – und ein Gedicht von Andreas Ritter von der Aller („Vollmond“).
"Alles fort!" Elisabeth Krämer trägt ihr heiteres Mundartgedicht vor.

„Alles fort!“ Elisabeth Krämer trägt ihr heiteres Mundartgedicht vor.

Dieser unter Pseudonym schreibende Dichter ist mit 83 Lebensjahren der Älteste unter allen Teilnehmern. Nach einem weiteren Musikstück war die Jüngste an der Reihe: Die neunjährige Sophie Stöckerl las einen kurzen Auszug aus ihrer Vampirgeschichte „Mila und Ripmav“. Nur drei Jahre älter ist Annika Scheifl – sie erzählte eine Begebenheit nach, die sich tatsächlich im häuslichen Umfeld ereignet hatte. Ein Missgeschick, das Mama widerfuhr: „Aus einem Stressmoment heraus habe ich mir beim Gegen-die-Türkante-laufen die Nase angebrochen“. Zur Kreativ-Aktion des Kunstvereins eingereicht hatte „Hallo, Schmerz!“ allerdings die Mutter – sie fand den Text ihrer Tochter nämlich „sehr unterhaltsam“…
Mit dem Etikett „Modernes Märchen“ versah Jurorin Sabine Eva Rädisch, eine in Regensburg wirkende Schreibpädagogin, den Beitrag von Herbert Antes. Er brachte eine in die jüngere Vergangenheit angesiedelte und im Schönseer Land verortete Froschkönig-Version zu Papier. Auf einer anderen Ebene nahmen Jugendliche der Klasse 9d, Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W., die literarische Herausforderung „Neunburg schreibt“ an: Sie interpretierten und parodierten Heinrich-Heine-Gedichte in Oberpfälzer Mundart. Die Originalfassungen von „Das Fräulein stand am Meere“ und „Leise zieht durch mein Gemüt“ rezitierte Juror Karl Stumpfi, während die Oberpfalz-Transkriptionen auf dem Screen von den Gästen nachverfolgt werden konnten: „A Moidl steit am Meer, und woint scho ganz schei lang. Der packt sie hald so sehr, da Sonnenuntergang…“
Im Vorfeld der Kreativ-Aktion hatte der Kunstverein einen Workshop „Lust am Schreiben“ innerhalb des Neunburger Kunstherbst-Programms 2020 angeboten. Elena Zimmer machte mit und steuerte gleich mehrere von der Jury gelobte Kurzprosa-Texte bei. Vorgelesen hat sie „Die Tür“, eine Ich-Erzählung aus der Perspektive einer Tür, die mit Metaphern spielt und Zeitgeschichte reflektiert. Abschließend wurden zwei höchst unterschiedliche Texte zu Gehör gebracht, welche die Corona-Pandemie und ihre weitreichenden Folgen thematisieren. Die Grundschülerin Miriam Schwarzhuber (9) ließ sich dazu die moderne Fabel „Der Geist, der die Welt rettet“ einfallen. Die 53-jährige Elisabeth Krämer erhielt ihre Inspiration zu einer Mundart-Satire in Versform „Alles fort!“ im Supermarkt: beim Wettrennen um Klopapier-Restbestände – und hatte die Lacher auf ihrer Seite.
Alle zur Veröffentlichung freigebenen Beiträge können auf der KVU-Webseite unter dem Menüpunkt „Neunburg schreibt“ nachgelesen werden.
Die Gitarristen Jürgen Zach & Cyrus Saleki umrahmten den Abend mit einem gelungen Song-Mix

Die Gitarristen Jürgen Zach & Cyrus Saleki umrahmten den Abend mit einem gelungenen Song-Mix

Sophie Stöckerl (hier bei der Lesung eines Auszugs ihrer Vampirgeschichte) und Miriam Schwarzhuber waren mit neun Jahren die jüngsten Autoren.

Sophie Stöckerl (hier bei der Lesung eines Auszugs ihrer Vampirgeschichte) und Miriam Schwarzhuber waren mit neun Jahren die jüngsten Autoren.

Anna Huber liest einen Auszug aus ihrem Fantasyroman "Lana's Abenteuer".

Anna Huber liest einen Auszug aus ihrem Fantasyroman „Lana’s Abenteuer“.

Den Nachruf auf einen ausgestorbenen Handwerksberuf hielt Horst Meinelt mit seinem "Waldsteinhauer"-Porträt.

Den Nachruf auf einen ausgestorbenen Handwerksberuf hielt Horst Meinelt mit seinem „Waldsteinhauer“-Porträt.

Den Lyrik-Programmteil gestalteten Carolin Schmuck ("Mutter", "Die großen Schwingen"),  Andreas Ebnet mit dem Mundartgedicht "Blalla tanzen" und Andreas Ritter v. d. Aller ("Vollmond").

Den Lyrik-Programmteil gestalteten Carolin Schmuck („Mutter“, „Die großen Schwingen“), Andreas Ebnet mit dem Mundartgedicht „Blalla tanzen“ und Andreas Ritter v. d. Aller („Vollmond“).


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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung Der Neue Tag, Ausgabe Schwandorf, vom 6. Juli 2021 als PDF-JPG-Datei: AutorenNTAutorenNT

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 6. Juli 2021 als JPG-Datei:
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KVU-Vorstand: Treffen nach langer Corona-Zwangspause

In Planung ist ein Kunstherbst ’21 „light“

Die erste Vorstandsrunde '21 des Kunstvereins fand am 22. Juni "openair" in Pissau statt. Foto: Karl Stumpfi, KVU

Die erste Vorstandsrunde `’21 des Kunstvereins fand am 22. Juni „openair“ in Pissau statt. Foto: Karl Stumpfi, KVU

The Show must go on! Nach den Corona-Wellen Nummer 2 und 3 sowie den damit einhergehenden Lockdowns versucht die Vorstandschaft des gemeinnützigen Neunburger Kunstvereins Unverdorben in diesen Tagen den Neustart. Wohl wissend, dass die Pandemie längst nicht überstanden ist. Die Programm-Macher der regionalen Kunstszene treibt derzeit um, was bei anhaltend unsicherer Planungslage in den kommenden Wochen und Monaten überhaupt „veranstaltet“ werden kann. Die aktuell geltenden Regelungen nach dem Bundesseuchenschutzgesetz sind bis 30. September 2021 befristet, Verlängerung bis Jahresende wahrscheinlich.
Die KVU-Verantwortlichen sind d’accord, ein möglichst pandemiegerechtes Programm für den Neunburger Kunstherbst 2021 aufzulegen – nach den praktischen Erfahrungen aus der Vorsaison wohl als „Light“-Version mit limitierter Veranstaltungszahl. Über den Sachstand informierten 1. Vorsitzender Peter Wunder und 2. Vorsitzender Karl Stumpfi. Aufgrund des fehlenden organisatorischen Vorlaufs wird es – nicht wie in den Jahren 2014 bis 2020 gewohnt – eine große Internationale Herbstausstellung mit Kunstprozession geben. Stattdessen ist eine AHOJ-21-Ausstellung in Kooperation mit der Pfarrei St. Josef Neunburg (mit Agnes-Jonas-Fotografien „Rund um den Kirchturm“) und der Kunstschule Klatovy (Klattau) vorgesehen bzw. in Vorbereitung. Die Vernissage, gleichzeitig Kunstherbst-Saisoneröffnung, ist für Freitag, 17. September, Alte Fronfeste, terminiert. Weitere Details gilt es noch auszuarbeiten.
Weiterverfolgt wird ein länderübergreifendes Musikprojekt für den Traditionstermin „Neunburger Klassik-Gala 2. Oktober“. Hierzu laufen vorbereitende Gespräche mit der Filharmonie Hradec Kralové (Philharmonie Königgrätz). Das tschechische Sinfonieorchester unter Leitung von Gastdirigent Andreas Sebastian Weiser plant als „Nachklang“ des 250-jährigen Geburtsjubiläums ein Programm mit sinfonischen Meisterwerken Ludwig van Beethovens. Nachgeholt werden mindestens zwei der im Neunburger Kunstherbst 2020 leider abgesagten Kleinkunst-Events: „Chansons für Feinschmecker“ mit Anja Killermann (Gesang) & Toby Mayerl (Piano) inklusive „Esszimmer-Menue“ am Freitag, 15. Oktober, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle und der Blaue Montag mit den Vier Unverdorbenen – Musikalische Lesung „Auf den Hund gekommen“ (Termin und Lokal werden noch bekannt gegeben).
Die ebenfalls mehrfach verschobene Mitgliederversammlung des Kunstvereins Unverdorben wird für Freitag, 6. August 2021, 19 Uhr, ins Gasthaus Ettl, Pissau, einberufen.
KVULogo

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Neunburgs Mehrgenerationenhaus wiederbelebt

Bürgermeister-Lob für „aktives KVU-Team“

Anerkennungspräsente in Form eines "edlen Tropfens" übergab Bürgermeister Martin Birner (re.) an Karl Stumpfi (unten Mitte), Tanja & Valentin Lennert (unten li.), Peter Wunder (oben re.) sowie Renate & Jochen Ullmann.

Anerkennungspräsente in Form eines „edlen Tropfens“ übergab Bürgermeister Martin Birner (re.) an Karl Stumpfi (unten Mitte), Tanja & Valentin Lennert (unten li.), Peter Wunder (oben re.) sowie Renate & Jochen Ullmann.

Für das Stadtoberhaupt war es ein Auftakt nach Maß im Neunburger Mehrgenerationenhaus: die Jugend-Workshops im Rahmen der Kunst-und-Kulturtage des Landkreises Schwandorf von 1. bis 4. Juni. Damit endete ein durch das Covid19-Virus ausgelöste monatelange „Koma“ in der Alten Fronfeste, welche der Kunstverein Unverdorben seit 2019 als Kunstquartier nutzen kann. Seit der Internationalen AHOJ-Ausstellung „kunst@heim“ Ende Oktober 2020 lagen die vollsanierten Räume brach. Den gelungenen Re-Start würdigte 1. Bürgermeister Martin Birner zum Abschluss der Workshop-Tage in höchsten Tönen – und er postete danach im Facebook: „Kreatives Gestalten mit der aktiven Mannschaft des Kunstvereins Unverdorben mit Unterstützung des Kreisjugendrings und viele Kinder aus Nah und Fern nutzten dieses tolle Angebot. Herzlichen Dank!“

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MEDIENECHO

Bildbericht in der Zeitung „DER NEUE TAG“, Ausgabe SAD, v. 9. Juni 2021 als JPG-Datei:
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Kunst im Großstadt-Stil beim dritten Jugendworkshop

„Graffiti“: Es geht auch ohne Spraydose!

Linda (14) zaubert das Motto "ECO NOT EGO" im Graffiti-Style mit Pinsel und Acryfarben auf die Leinwand.

Linda (14) zaubert das Motto „ECO NOT EGO“ im Graffiti-Style mit Pinsel und Acryfarben auf die Leinwand.


Die kleine, aber rührige Graffiti-Malgruppe mit den Workshop-Leitern Valentin und Tanja Lennert (re. unten) sowie KVU-Vorsitzendem Peter Wunder. Fotos: Karl Stumpfi

Die kleine, aber rührige Graffiti-Malgruppe mit den Workshop-Leitern Valentin und Tanja Lennert (re. unten) sowie KVU-Vorsitzendem Peter Wunder. Fotos: Karl Stumpfi


„Wer Lust hat, sich an Kunst im Großstadt-Stil auszuprobieren, ist hier an der richtigen Adresse“: Mit diesen Worten animierte der Kreisjugendring Schwandorf zur Teilnahme am Jugendworkshop „Kreatives Malen“ in der Neunburger Fronfeste. Für Organisation und Realisierung vor Ort zeichnete als KJR-Kooperationspartner der Kunstverein Unverdorben verantwortlich. Nach rund einem halben Jahr Corona-Zwangspause kehrt nun wieder Leben ins neue Kunstquartier, Im Berg 17, ein.
Auf einer Schautafel im Seminarraum gab es Orientierungshilfen bezüglich Graffiti-Schrift.

Auf einer Schautafel im Seminarraum gab es Orientierungshilfen bezüglich Graffiti-Schrift.

Als Leitmotiv der Kunst-Kultur-Tage 2021 im Landkreis Schwandorf hatte der KJR auf NACHHALTIGKEIT gesetzt und daran die Fragestellung geknüpft: Nachhaltigkeit und Kunst – wie passt das zusammen? Für die vielfältigen Aspekte und Herausforderungen eines nachhaltigen, klima- und umweltfreundlichen Lebens jetzt und in der Zukunft gibt es zahlreiche Varianten. Die Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit dem Thema funktioniert laut Kreisjugendring am einfachsten über die Kunst. Denn Kunst biete eine Spielwiese, um mögliche nachhaltige Lebens- und Verhaltensweisen aktiv, schöpferisch und mit viel Fantasie in Erfahrung zu bringen.OLYMPUS DIGITAL CAMERADazu offerierte der Schwandorfer Kreisjugendring während des Aktionszeitraums vom 27. Mai bis 6. Juni, unterstützt von zahlreichen Kooperationspartnern, diverse Kreativangebote und Mitmachaktionen im Kreisgebiet. Sich aktiv mit ihrer Vision einer lebenswerten Zukunft auseinanderzusetzen, lautete die Aufforderung an alle Interessenten am „Jugendworkshop 3“ in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald. Zielgruppe für das „Kreative Malen“ waren 12- bis 19-Jährige. Die Teilnehmer sollten in lockerer Runde im Graffiti-Style zum Thema Nachhaltigkeit eine Botschaft künstlerisch gestalten. „Dazu brauchen wir aber keine Spraydosen“, stellte gleich eingangs des Workshop-Nachmittags am 4. Juni Kursleiterin Tanja Lennert heraus. Mauern und Wände farbig zu besprühen, entspräche wohl kaum dem Nachhaltigkeits-Ideal. So griffen die anwesenden „Graffiti-Teenies“ zu Pinseln aller Größenordnungen und tauchten diese in ein breites Spektrum von Acrylfarben, um damit blanke Leinwände zu bearbeiten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Graffiti“ steht für ein modernes Genre der bildenden Kunst: ein Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder Zeichen, die mit verschiedenen Techniken auf Oberflächen gelangen. Beim Neunburger Workshop stand den Jugendlichen mit Valentin Lennert ein wahrer Kenner und Könner des Genres mit Rat und Tat beiseite. Eingangs vermittelte er eine Reihe praktischer Tipps. Zum Beispiel, wie man Buchstaben einen 3D-Effekt verleihen kann. Zuerst war den Junioren die Aufgabe gestellt, sich auf einen Slogan, Claim oder Spontispruch individuell festzulegen. Während Linda einen auf der Schautafel fixierten Vorschlag aufgriff – ECO NOT EGO – wandelte ihre Cousine Sarah einen anderen Musterspruch nach ihrem Gutdünken ab und aus „Go green“ wurde bei ihr THINK GREEN. Nur Marco kreierte ein eigenes Motto: NO SCHOOL – GO COOL.
Die Slogans galt es danach mit Bleistift zu skizzieren, also das kantige Grundgerüst des jeweiligen Buchstabens – ein Graffiti-Letter besteht aus Balken oder Kästen – mit einfachen Strichen zu Papier zu bringen. Anschließend konnte das so konzipierte Werk auf Leinwand übertragen, ausgemalt und noch mit kleineren Details angereichert werden. Die jungen Grafitti-Schüler wurden hierbei von ihren Mentoren ausdrücklich und wiederholt zum Experimentieren ermuntert. Dass die drei Workshop-Stunden (unterbrochen durch zehn Minuten Eis-Pause) wie im Flug vergingen, sei hier nur am Rande erwähnt…

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Beim Workshop 3 „Kreatives Malen im Graffiti-Style“ haben mitgemacht: Linda Mösbauer (14 Jahre), Winklarn; Sarah Röhrich (14 Jahre), Winklarn; Marco Meier (12 Jahre), Neunburg vorm Wald.

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Die Workshop-Leiter Tanja und Valentin Lennert standen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Workshop-Leiter Tanja und Valentin Lennert standen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

MEDIEN-ECHO

Bildbericht in MZ ONLINE v. 18. Juni 2021. Web-Link:
https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/graffiti-ohne-sprayen-21416-art2013408.html

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Nachhaltigkeit im Fokus des ersten Jugendworkshops

Wenn Mädels und Jungs sich kreativ ent-falten

Viktoria (10) aus Neunburg vorm Wald  ist beim "Auftrag", einen ausrangierten Fahrplan in einen Igel zu verwandeln, hoch konzentriert  bei der Sache...

Viktoria (10) aus Neunburg vorm Wald ist beim „Auftrag“, einen ausrangierten Fahrplan in einen Igel zu verwandeln, hoch konzentriert bei der Sache…


Diese Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren aus dem Landkreis beteiligten sich am Workshop 1 "Falten von Objekten aus Altpapier" in der Fronfeste. Begrüßt und eingewiesen wurden sie vom 1. Vorsitzenden Peter Wunder und Workshopleiterin Renate Ullmann, Kunstverein Unverdorben Neunburg. Fotos: Karl Stumpfi, KVU

Diese Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren aus dem Landkreis beteiligten sich am Workshop 1 „Falten von Objekten aus Altpapier“ in der Fronfeste. Begrüßt und eingewiesen wurden sie vom 1. Vorsitzenden Peter Wunder und Workshopleiterin Renate Ullmann, Kunstverein Unverdorben Neunburg. Fotos: Karl Stumpfi, KVU


Weggeworfene NVV-Fahrpläne entpuppen sich als Igel-Familien, aus alten Büchern wachsen Rundhaus-Modelle: Am Ende des ersten Jugendworkshops im Rahmen der Kunst- und Kulturtage 2021 des Kreisjugendringes Schwandorf in Kooperation mit dem Neunburger Kunstverein gab es Sehenswertes vorzuzeigen. Neun angemeldete Mädchen und Buben aus Schwarzenfeld und Neunburg vorm Wald stellten hierbei nicht nur viel Geduld, Fingerfertigkeit und Feinmotorik unter Beweis, sondern entsprachen auch voll der idellen Vorgabe dieses Kursangebots:“Nachhaltig – Jugend gestaltet“.
Renate Ullmann gibt den Kindern fachliche Tipps.

Renate Ullmann gibt den Kindern fachliche Tipps.


Nachhaltig meint, dass wir Menschen uns so verhalten sollen, dass alle Lebewesen auf der Welt gut leben können und die Erde auch in Zukunft noch lebenswert ist. Dazu gehört unter anderem, dass wir mit den Schätzen der Erde fürsorglich umgehen, das heißt Luft, Wasser und Boden sauber halten sowie Pflanzen und Tiere schützen. Außerdem gehört hierzu auch ein respektvoller Umgang mit sich selbst und anderen Menschen. Bewusst und mit Weitsicht handeln ist hier ganz wichtig. Beispiel: Täglich fallen große Mengen von Altpapier an.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Dafür müssen große Waldflächen gerodet werden. Altpapier wird in Deutschland gesammelt und wieder aufbereitet. Man stellt Papier und Kartonagen her. Zuhause kann man es auch wiederverwenden, um damit schöne Objekte wie Igel als Zettelhalter, Kegel, Rundhäuser und viele andere schöne Kunstwerke herzustellen. Dies wollte der erste Neunburger Jugendworkshop „Falten von Objekten aus Altpapier“ unter fachkundiger Anleitung von Renate Ullmann (Kunstverein Unverdorben) den jungen Leuten vermitteln. Bei all der notwendigen Konzentration sollte natürlich auch der Spaß nicht unter den Tisch fallen.

Am Veranstaltungstag 1. Juni meinte es auch Petrus sehr gut mit Veranstaltern und Teilnehmern. Blauer Himmel und Sonnenschein sorgten für eine wunderbare Witterungskulisse beim Eintreffen der Workshop-Kindern im Neunburger Burghof. Vor der Fronfeste, dem neuen „Kunstquartier“, überantworteten die Mamis ihre Kids der Obhut von vier KVU-Betreuern. Zunächst erfolgte die Registratur durch Jochen Ullmann, der auch die vom Kreisjugendring bereitgestellten farbenfrohen Schals aushändigte. Unverzichtbar war danach die Pandemie bedingte hygienische Einweisung durch den 1. Vorsitzenden Peter Wunder. Er rief in der kurzen Begrüßungsrede die so genannten „AHA-Regeln“ in Erinnerung. Ausgestattet mit FFP2-Masken für Mund- und Nasenschutz betraten dann die Akteure die Seminarräume. Im Erdgeschoß der Fronfeste waren je neuen Tische mit je einem Stuhl aufgebaut worden. Alle 45 bis 60 Minuten während des drei Stunden dauernden Workshops war eine Lüftungspause vorgesehen. Zwei vom städtischen Gesundheitsbeauftragten Maximilian Lang zur Verfügung gestellte CO2-Messgeräte wurden zur Raumluftkontrolle aktiviert.

Bei der Workshop-Eröffnung von li.: KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Bürgermeister Martin Birner und WS-Leiterin Renate Ullmann.

Bei der Workshop-Eröffnung von li.: KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Bürgermeister Martin Birner und WS-Leiterin Renate Ullmann.

Kurz nach der Eröffnung bekam die Gruppe „hohen Besuch“: 1. Bürgermeister Martin Birner freute sich über Interesse und Akzeptanz der Teilnehmer sowie das Engagement vor Ort des Kunstvereins Unverdorben. Das „Knoffhoff“ des Faltens und Falzens nahm Neunburgs Stadtoberhaupt nach einem „Minuten-CrashkursOLYMPUS DIGITAL CAMERAdurch Renate Ullmann mit ins Rathaus zurück.
Nach erfolgreichem Start werden die Kunst-Kultur-Tage ’21 des Landkreises Schwandorf unter dem Motto „Jugend gestaltet Zukunft“ in der Stadt Neunburg vorm Wald nach zwei Tagen Pause fortgesetzt. Am Freitag, 4. Juni, 14 bis 17 Uhr, folgt der Jugendworkshop Numero 3 in der Fronfeste. Diesmal lautet die Themenstellung „Kreatives Malen im Graffiti-Style“ mit den beiden Kursleitern Tanja & Valentin Lennert vom Kunstverein Unverdorben. Es sind noch Plätze frei, Anmeldung vor Workshop-Start möglich!

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Beim Workshop 1 „Falten von Objekten aus Altpapier“ mitgemacht haben: Anna Lang (10 Jahre), Neunburg v. W.; Lena Baier (8 Jahre), Neunburg v. W; Josef Esche (8 Jahre), Neunburg v. W.; Matthias Esche (5 Jahre), Neunburg v. W.; Valentin Kullen (6 Jahre), Schwarzenfeld; Viktoria Klatzka (10 Jahre), Neunburg v. W.; Anton Stöckl (6), Schwarzenfeld; Carina Stöckl (10 Jahre), Schwarzenfeld, Jasmin Stöckl (6 Jahre), Schwarzenfeld); Lola Müller (6 Jahre), Neunburg v. W.

Die alten und ausgemusterten Fahrpläne sind nicht mehr wieder zu erkennen - sie wurden von den jungen WS-Teilnehmern in große und Kleine Igel verwandelt!

Die alten und ausgemusterten Fahrpläne sind nicht mehr wieder zu erkennen – sie wurden von den jungen WS-Teilnehmern in große und Kleine Igel verwandelt!

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „DER NEUE TAG“, Ausgabe Schwandorf, vom 15. Juni 2021 als JPG-Datei: NTBFaltkurs

Bericht in der MZ, Ausgabe SAD, vom 21. Juni 2021 als JPG-Datei:

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Kunst-Kultur-Tage ’21 im Landkreis Schwandorf

LAST CALL 📢: Anmeldung für Workshops

LASTCALL

Noch bis einschließlich Freitag, 28.Mai 2021 sind Anmeldungen für unterschiedliche Mitmach-Aktionen im Rahmen der Kunst-Kultur-Tage im Landkreis Schwandorf möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Folgende Workshop-Angebote für Jugendliche sind verfügbar, darunter auch Termine beim Neunburger Kunstverein Unverdorben in der Alten Fronfeste Nr. 17 (Burghof) in der Stadt Neunburg vorm Wald:

°31.05.21, 13-18 Uhr: Kunst aus Schrott – Kreativschweißkurs im Kunstatelier Zeitler in Teublitz (ab 14 Jahren)
°01.06.21, 14-16 Uhr: Milchtüten-Upcycling im Jugendtreff Schwandorf (ab 8 Jahren)
°02.06.21, 14-17 Uhr: Plastikfasten im Jugendtreff Schwandorf (ab 12 Jahren)
°02.06.21, 14-17 Uhr: ABGESAGT!!! Lavendelsäckchen aus Altmaterial in der Fronfeste in Neunburg v. Wald (8-14 Jahre)
°02.06.21, 14-16 Uhr: Baumperlen – Schmuckstücke aus unseren Wäldern im Jugendtreff Wackersdorf (ab 10 Jahren)
°04.06.21, 14-17 Uhr: Kreatives Malen im Graffiti-Style in der Fronfeste in Neunburg v. Wald (13-19 Jahre)
°04.06.21, 14-17 Uhr: Kunstwerke gestalten aus Müll in der Mittelschule Nittenau (ab 6 Jahren)
°04.06.21, 15-17 Uhr: Gestalten mit Blechdosen im Jugendtreff Wackersdorf (ab 10 Jahren)
°05.06.21, 14-16:30 Uhr: Aus Müll wird Deko im Jugendtreff Nabburg (ab 6 Jahren)

Kooperationspartner des Kreisjugendringes Schwandorf sind: Stadt Schwandorf, Schwandorf Tourismus, Gemeinde Wackersdorf, Gemeinde Steinberg am See, Stadt Nabburg, Stadt Nittenau, Gemeinde Bodenwöhr, Stadt Oberviechtach, Stadt Neunburg vorm Wald, Markt Schwarzenfeld, Stadt Maxhütte-Haidhof, Stadt Burglengenfeld, Stadt Teublitz, Neunburger Kunstverein Unverdorben, K3 Junge Kultur-Jugendtreff Schwandorf, Jugendbeirat Schwandorf, KLJB Nittenau, Mehrgenerationenhaus Wackersdorf.
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Kreisjugendring kooperiert mit Kunstverein Unverdorben

Kreatives Gestalten in den Pfingstferien

Drei Workshops bietet der KVU Neunburg im Rahmen der Kunst- und Kulturtage 2021 des Kreisjugendrings an, darunter auch "Kreatives Malen im Graffiti-Style".

Drei Workshops bietet der KVU Neunburg im Rahmen der Kunst- und Kulturtage 2021 des Kreisjugendrings an, darunter auch „Kreatives Malen im Graffiti-Style“.

In Zusammenarbeit mit den Kunst- und Kulturtagen des Kreisjugendrings Schwandorf zum Thema „Nachhaltigkeit – Jugend gestaltet“ – lädt der Kunstverein Unverdorben zu drei Kreativ-Angeboten in die Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald ein. Geplant sind Workshops, die vorbehaltlich der Coronalage und unter Einhaltung der dann gültigen Hygieneregeln im neuen Zuhause des Kunstvereins – Fronfeste im Burghof – über die Bühne gehen sollen. Herzlich dazu eingeladen sind alle interessierten Junioren, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene, die Lust auf kreatives Gestalten haben. Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben. Das für die Workshop-Arbeit benötigte Material besorgt der Kunstverein. Auch ein Schutz- und Hygienekonzept hat der KVU-Vorstand erstellt und bittet alle Teilnehmer FFP 2 Masken mitzubringen und während der Veranstaltung zu tragen.

WORKSHOP 1: Falten von Objekten aus Altpapier
Termin: Dienstag 1. Juni 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr
Alter: 6 – 12 Jahre, maximal 12 Teilnehmer.

GrafikAltpaperTäglich fallen große Mengen von Altpapier an. Dafür müssen große Waldflächen gerodet werden. Altpapier wird in Deutschland gesammelt und wieder aufbereitet. Man stellt Papier und Kartonagen her. Zuhause kann man es auch wiederverwenden , um damit schöne Objekte wie Igel als Zettelhalter, Kegel, Rundhäuser und viele andere schöne Kunstwerke herzustellen. Das wollen wir unter fachkundiger Anleitung von Renate Ullmann (Kunstverein Unverdorben) machen.

WORKSHOP 2:‼️WEGEN ZU GERINGER MELDEZAHL ABGESAGT‼️
Herstellen von Lavendelsäckchen aus Altmaterial
Termin: Mittwoch 2. Juni 2021, von 14:00 bis 17:00 Uhr
Alter: 8 – 14 Jahre, maximal 12 Teilnehmer.

Grafik2LavendelDer angenehme Duft aus dem Wäscheschrank kommt meist von Lavendel. Dazu kann man Fläschchen mit einem Konzentrat oder mit Lavendel gefüllte Säckchen kaufen. Beides wird meist in Fabriken hergestellt. Wir machen alles selber. Aus alten Stoffen nähen wir von Hand Säckchen und füllen sie mit getrockneten Lavendelblüten, die im Sommer in einem Bio-Garten geerntet wurden. Alle Zutaten werden zur Verfügung gestellt und können verarbeitet werden. Das könnte auch ein schönes Geschenk für Mama oder Oma werden. Anleitung und Tipps von Renate Ullmann (Kunstverein Unverdorben).

WORKSHOP 3: Kreatives Malen
Termin: Freitag 4. Juni 2021, von 14:00 bis 17:00 Uhr
Alter: 13 – 19 Jahre, maximal 12 Teilnehmer. Bitte Schürze und Pinsel mitbringen!

Ein Angebot des Kunstvereins Unverdorben an alle, die sich trauen mal in lockerer Runde mit Acrylfarben im Graffiti Style auf Leinwand zum Thema „Nachhaltigkeit“ eine Botschaft zu gestalten. Die Künstler Tanja und Valentin Lennert geben Tipps und werden die Aktion begleiten.

Es ist geplant, aus allen drei Workshops Kunstwerke in der nächsten Internationalen Kunstausstellung in Neunburg vorm Wald zu zeigen und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.KJRKunstKulturtageLogo

ANMELDUNG zu den Workshops in der Fronfeste bitte bis spätestens Donnerstag, 27. Mai bei:

Renate Ullmann (Thema 1 / Thema 2), Telefon (09672) 3453 und
Tanja Lennert (Thema 3), Mobiltelefon 0171 490 1016 oder E-Mail tanja.lennert@iks-kuehlung.de

Weitere Informationen zum Ablauf der Kreativ-Workshops erfolgen nach Anmeldung der Teilnehmer.

KJR: „NACHHALTIGKEIT IST BUNT“

Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, die sie vor viele ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen stellt: Die Meere sind voller Plastik und Müll, Monokulturen treten an die Stelle von Biodiversität, billiges Fleisch wird trotz des ungünstigen CO2-Abdrucks verstärkt konsumiert. Kurz gesagt: Unsere Erde ist erschöpft. Die Folgen sind bereits spürbar und sichtbar: Unser Klima wird wärmer, Hochwasser, Trockenheit, Stürme und viele andere Umweltkatastrophen mehren sich…Für die vielfältigen Aspekte und Herausforderungen eines nachhaltigen, klima- und umweltfreundlichen Lebens jetzt und in der Zukunft gibt es nicht den einen „richtigen“ Weg, sondern zahlreiche Varianten. Nachhaltigkeit ist bunt. Die Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit dem Thema funktioniert am einfachsten über die Kunst. Die Kunst bietet eine Spielwiese, um mögliche nachhaltige Lebens- und Verhaltensweisen aktiv, schöpferisch und mit viel Fantasie in Erfahrung zu bringen. In der Kunst ist alles möglich, denkbar und mit allen Sinnen erfahrbar!
Im Aktionszeitraum bietet der Kreisjugendring Schwandorf gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern verschiedene kreative Angebote mit Mitmachaktionen im ganzen Landkreis an. Ganz nach dem Motto „Jugend gestaltet Zukunft“ setzen sich die Teilnehmer/-innen in unterschiedlichen kreativen Ausdruckformen aktiv mit ihrer Vision einer lebenswerten Zukunft auseinander und erstellen hierbei kleine oder auch große Kunstwerke.

ObjektefaltenGraffitimalen

Weitere Infos zum Programm der Kunst- und Kulturtage 2021 auf der Homepage des Kreisjugendrings: www.kjr-schwandorf.de

Das Video zu den Projekttagen gibt es hier:

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Kreatives Gestalten in den Pfingstferien

„Neunburg schreibt“: Abschlussveranstaltung am 1. Juli ’21

Jury bewertete 77 Beiträge von 53 Autoren

Drei Generationen von Hobby-Autoren folgten der KVU-Einladung zur Kreativ-Aktion "Neunburg schreibt".  Foto (c): S.E.Rädisch

Drei Generationen von Hobby-Autoren folgten der KVU-Einladung zur Kreativ-Aktion „Neunburg schreibt“ in der Kunstherbst-Saison 2021. Foto (c): S.E.Rädisch

Das Interesse war erfreulich groß, die „Ernte“ entsprechend reichlich: Der Neunburger Kunstverein Unverdorben als Initiator des Kreativ-Wettbewerbs „Neunburg schreibt“ zieht eine positive Bilanz seiner Kunstherbst-Aktion 2020. Der Jury lagen 44 Beiträge von 20 Einzeleinsendern aus Stadt und Landkreis zur Bewertung vor. Dazu kamen weitere 33 Schülerarbeiten aus zwei Klassen der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W. Manuskripte vom Haiku (Kurzgedicht) mit drei Zeilen bis zum angefangenen Roman mit über 20 Seiten galt es nach dem verlängerten Einsendeschluss ab 10. Januar 2021 zu sichten. Einen zeitnahen Abschluss des Schreibwettbewerbs hat die Corona-Notbremse verhindert. Nachdem es die pandemischen Rahmenbedingungen nun zulassen, wird eine öffentliche Abschlussfeier am Donnerstag, 1. Juli, 18 bis 19.30 Uhr, in der Schwarzachtalhalle den Schlusspunkt hinter „Neunburg schreibt“ setzen.
Foto4LogoNEN schreibt
Ausschreibung: Im ersten Quartal des Jahres 2020 musste der gemeinnützige Kunstverein Unverdorben e. V. coronabedingt den örtlichen Kunst- und Kulturbetrieb nahezu vollständig herunterfahren. Bedingt durch die Vorgaben des Bundesinfektionschutzgesetzes und daraus resultierenden Maßregeln war Eigeninitiative gefragt. Ausgangspunkt der Überlegungen, eine Literatur- und Schreibaktion zu starten, war die Frage: Warum sollten wir die Ergebnisse der Beschäftigung mit uns selber im Laufe der Ausgangsbeschränkungen nicht einmal zu Papier bringen und eventuell sogar anderen zugänglich machen? Hierbei sollten weder Themen noch Textformen vorgegeben werden, ganz nach dem Motto „Es darf in alle Richtungen gedacht und geschrieben werden“: Prosatexte (z.B. Erzählungen, Kurzgeschichten, Berichte, Beschreibungen, Stimmungsbilder, Aufsätze, Betrachtungen) und Lyrik-Formate (Gedankenlyrik, Kindergedichte, Elfchen, Haikus). Zielgruppe bzw. teilnahmeberechtigt sollten nicht professionell Schreibende sein, die ihren Wohnsitz im Landkreis Schwandorf haben und an der Kulturarbeit des KVU interessiert sind. Besonders angesprochen fühlen sollten sich Schüler aller Altersstufen, schon ab der Grundschule. Die in der Zeit vom 1. August bis 30. November 2020 einzusendenden Beiträge sollten nicht mehr als 7.500 Zeichen (ohne Leerzeichen) umfassen. Der Einsendeschluss wurde über Weihnachten und Neujahr hinaus bis 10. Januar 2021 verlängert.

Bewertung: Die Aktion „Neunburg schreibt“ ist als ein Prozess angedacht, welcher mit dem Tag der Ausschreibung beginnt und mit einerLogoKH öffentlichen Präsentation im Rahmen einer Abschlussfeier endet. Einsendungen waren nach Lesbarkeit/Verständlichkeit, Orginalität, Ausdruck, Eignung für Büchlein und/oder Lesung zu bewerten, die vom KVU eingesetzte Jury sollte zusätzlich eine freie Fachbewertung abgeben. Als Juroren berufen wurden die Regensburger Schreibpädagogin und Autorin Sabine Eva Rädisch, Schriftsteller Bernhard Setzwein, Waldmünchen; Bibliothekar a. D. und Autor Alfred Wolfsteiner, Schwarzhofen; und Redakteur a. D. und 2. KVU-Vorsitzender Karl Stumpfi, Neunburg v. W. Das Bewertungsschema zur Kreativ-Aktion „Neunburg schreibt“ entwickelten Schreibpädagogin Sabine Eva Rädisch, Regensburg, und KVU-Vorsitzender Peter Wunder. Pro Autor/Autorin wurden maximal drei Beiträge angenommen und mussten eine Einverständniserklärung zur Veröffentlichung mit oder ohne Namen oder mit Pseudonym enthalten. Die insgesamt eingereichten 77 Beiträge stammten aus der Feder von 53 Hobby-Autoren im Alter von 9 bis 82 Jahren. Darunter befinden sich auch vier Teilnehmer am Workshop „Kreatives Schreiben“, den der Kunstverein Unverdorben im Rahmen des 8. Neunburger Kunstherbstes 2020 unter Leitung von Sabine Eva Rädisch in der Alten Fronfeste angeboten hatte. „Grundsätzlich sollte man natürlich schon sehen, dass es Laien waren und vor allem auch die literarischen Bemühungen junger Menschen würdigen und keine professionellen Maßstäbe anlegen“, brachte Jury-Mitglied Wolfsteiner die angewandten Bewertungskriterien auf den Punkt.

Hobby-Autor/Innen „Neunburg schreibt“: Lorna Simone Baier, Hans Xaver Nenzac (Pseudonym), Carolin Schmuck, Elena Zimmer, Kyra T. Eckl, Herbert Antes, Horst Meinelt, Anneli Meinelt-Möbius, HF (Pseudonym), Andreas Ebnet, Led_Zepp (Pseudonym), Lisa Krämer, Annika Scheifl, Angelika Scheifl, Sophie Stöckerl, Miriam Schwarzhuber, Andreas Ritter v. d. Aller (Pseudonym), Anna Huber, Emma Oberndorfer, Johanna Zwicknagel und die Neunburger Realschulklassen von Isabell Kelnhofer und Michael Fleischmann.

Prämierung und Publikation: Als Anerkennung werden zum Abschluss der Aktion „Neunburg schreibt“ unter allen Teilnehmern Büchergutscheine verlost (einzulösen bei der Neunburger Buchhandlung am Rathaustor). Eine Auswahl der eingesandten Texte wird während der öffentlichen Abschlussfeier am 1. Juli 2021, ab 18 Uhr, in der Schwarzachtalhalle entweder von den Verfasser/Innen oder von einem KVU-Rezitator vorgetragen werden. Nachzulesen sind alle Beiträge (bei vorliegender Einverständniserklärung durch die Verfasser/Innen) in lockerer Reihenfolge auf der Homepage des Kunstvereins Unverdorben (siehe Menüleiste: „Neunburg schreibt“)!

Einladung zur Abschlussfeier am 1. Juli 2021 (als PDF-Datei): EinladungJuli

Zusammenhalten

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KVU richtet Depot in alter Frankbräuhalle ein

Die

Die vereinseigenen Biertisch/-bankgarnituren sind jetzt im neuen KVU-Depot untergebracht.

Nach seinen Heimstätten in der Hauptstraße (Früherer „Hirschenwirt“) und Im Berg („Altmannhaus“) hat der Kunstverein Unverdorben seit 2019 eine neues Quartier in der Alten Fronfeste bezogen. Das Vereinsinventar und -mobilar blieb für eine Übergangszeit im Anwesen der Familie Georg und Dana Ettl im Ortsteil Pissau zwischengelagert. Jetzt verfügt der Kunstverein auch über ein eigenes Depot im ältesten Neunburger Stadtteil „Aign“ (ehemaliges Kühlhaus der alten Frankbräuhalle).
Dieser Lagerraum wurde in den zurückliegenden Wochen vom 1. Vorsitzenden Peter Wunder und dessen Helfer Jochen Ullmann neu gestaltet und geordnet. Damit ist der KVU wieder voll einsatzbereit und hofft bald wieder aktiv an der Neunburger Kunstszene mitwirken zu können.
Die

Die neue KVU-Lagerstätte ist auf dem früheren Frankbräugelände eingerichtet worden.

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