15. Oktober: Restkarten für den Feinschmecker-Abend

Chansons werden mit einem Menü serviert

Anja Killermann, begleitet von Toby Mayerl (E-Piano) präsentiert Chansons vom Feinsten...

Anja Killermann, begleitet von Toby Mayerl (E-Piano) präsentiert Chansons vom Feinsten…


Nach zwei coronabedingten Veranstaltungsabsagen gibt es für das musikalisch-kulinarische Event „Chansons für Feinschmecker“ im laufenden Neunburger Kunstherbst einen Re-Start! Das Künstler-Duo Anja Killermann & Toby Mayerl gastiert am Freitag, 15. Oktober, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle. Der Vorstand des Kunstvereins Unverdorben bestätigte, dass diese Veranstaltung unter den aktuell geltenden Pandemie-Regeln jetzt endlich stattfinden kann.
Anja Killermann singt auf Einladung des gemeinnützigen Kunstvereins Unverdorben e. V. bekannte und beliebte Chanson-Klassiker: Skurrile und schöne Geschichten über Liebe, Lust und Laster, nostalgische Chansons und humorvolle Hits sind die Zutaten für einen musikalischen Abend der ganz besonderen Art. Hier wird geliebt, verlassen, erobert, die Unschuld verloren, aus diversen Nähkästchen geplaudert, hart gearbeitet und hoffentlich viel gelacht. Über Friedrich Holländer, Georg Kreisler und Hugo Wiener spannt sich der Bogen bis zu Hildegard Knef – Lieblingslieder eben! Kongenial begleitet wird die Chansonette von ihrem Pianisten Toby Mayerl. „Die Grand Dame des Chansons gibt ein Konzert und jetzt weiß es jedermann, es kann nur eine geben – die Killermann!“, schrieb ein euphorischer Amberger Kritiker nach einem vom Publikum umjubelten Konzert – und in Neunburg gibt’s mit Gaumenfreuden aus dem „Esszimmer“ noch eine Genuss-Steigerung!

Eintritt: 40 Euro auf allen Plätzen, inklusive Drei-Gänge-Menü (Abendkasse). Einlass und Verkauf von Restkarten ab 19.30 Uhr.
Personalisierte Anmeldung erforderlich unter Tel. (09672) 4337, eMail: peter_wunder@web.de – Es gilt die 3G-Regel: Impfnachweis, Genesenzertifikalt, 24h-Schnelltest; Schutzmaske kann am Sitzplatz abgenommen werden!LogoKH

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Just One More „live“ in der Alten Seilerei

Musik-Mix mit Blues, Rock, Jazz und Pop

Am Samstag, 16. Oktober ab 20 Uhr spielt die Band Just One More "unplugged" in der Alten Seilerei.

Am Samstag, 16. Oktober ab 20 Uhr spielt die Band Just One More „unplugged“ in der Alten Seilerei.

Die Gruppe Just One More ist spezialisiert auf Blues, Rock, Jazz und Pop. Es ist nicht das Laute, es ist der eigene Spaß an guter und gut gemachter Musik – so lautet die Motivation der fünf Bandmitglieder. Dazu gesellt sich noch das sichere Gefühl, dass sich beim Publikum das Mitwippen zu den Songs aus der Jugendzeit, das Mitsingen der unbeschwerten Hits der siebziger Jahre nicht vermeiden lassen wird…Am Samstag, 16. Oktober, 20 Uhr, gastiert Just One More im Neunburger Szenelokal Alte Seilerei, Hauptstraße 40, in der Besetzung Jürgen Zach, Cyrus Saleki, Christian Schmid und Franz Prechtl „unplugged“ und ohne Schlagzeug. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben erwünscht.
ACHTUNG! Es gilt die 2G- / 3Gplus-Regel. Kontrolliert werden beim Einlass: Impfnachweis, Genesenzertifikat und ein 48 Stunden gültiger PCR-Test-Beleg. Keine Maskenpflicht und kein Mindestabstand im Lokal!
Personalisierte Anmeldung ist notwendig unter eMail www.kontakt@feldmeier-vm.de oder Telefon 09434/3672 / Mobil 0173 9560092.LogoKH

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Erstklassiges Orchester und ein brillanter Virtuose

„Slowakei-Paganini“ begeistert Klassik-Fans

Der slowakische Geiger Milan Pal’a brillierte als Solist des Beethoven-Violinkonzerts, begleitet von den Königgrätzer Philharmonikern unter Dirigent Andreas Sebastian Weiser. Fotos: Stephan Wunder

Der slowakische Geiger Milan Pal’a brillierte als Solist des Beethoven-Violinkonzerts, begleitet von den Königgrätzer Philharmonikern unter Dirigent Andreas Sebastian Weiser. Fotos: Stephan Wunder

Zwei Jahre dauerte die Corona-Zwangspause für große Orchesterkonzerte. Das Comeback am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle war mega-stark: Die Filharmonie Hradec Králové (Königgrätz) hat mit einem reinen Beethoven-Programm für den absoluten Kunstherbst-Höhepunkt gesorgt. 200 Klassik-Fans aus der Region feierten Orchester und Solist Milan Pal’a (Violine) mit frenetischem Schlussapplaus.
„Sie haben es alle gehört, der Kunstverein spielt jetzt in einer anderen Liga!“ Mit diesem sportiven Vergleich hatte der 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben Peter Wunder, noch in den tosenden Beifallsorkan hinein, das soeben verklungene Beethoven-Konzert belegt – und er hatte nicht zu hoch gegriffen.
Grußworte des KVU-Vorsitzenden ans Publikum und an die Königgrätzer Philharmoniker.

Grußworte des KVU-Vorsitzenden ans Publikum und an die Königgrätzer Philharmoniker.

„Das war ein wunderbarer Abend“, hörte man Gäste der Klassik-Gala ’21 auf dem Nachhauseweg schwärmen. Immer noch hingerissen von einem Klangerlebnis als Resultat bestechend präziser Orchesterarbeit und genuiner böhmischer Musizierfreude.
Dirigent Andreas Sebastian Weiser Abendprogrammspornte die Königgrätzer Philharmoniker in Beethovens Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 zu einer nahe an Perfektion grenzenden Ensembleleistung an: Streicher und Holzbläser bereiten schon in den Eingangstakten „poco sostenuto“ den Boden für das rhythmische Spektakel , welches im Allegretto phasenweise abbremst und im furios dahinwirbelnden Presto nun auch die Blechbläser mächtig auftrumpfen lässt. „Con brio“ mündet der Finalsatz in eine überschäumende, mitreißende Tanz-Ekstase.
Spontane Bravo-Rufe auch nach der leidenschaftlichen Interpretation des einzigen Beethoven-Violinkonzerts D-Dur op. 61 durch den „slowakischen Paganini“ Milan Pal’a. Die Parforcejagden in den Kadenzen von Guillou und Pal’a mit spieltechnisch horrenden Schwierigkeitsgraden gerieten sowohl für den Solisten als auch fürs Instrument buchstäblich zur Zerreißprobe. Ein Spiel in einer anderen Liga eben…Nach dem langen Orchester-Lockdown hat sich die „Klassik-Hochburg“ Neunburg mit diesem Sinfoniekonzert eindrucksvoll zurückgemeldet. Und die „Beethoven-Nacht“ macht Appetit auf mehr. Alle freuen sich jetzt auf das Neunburger Neujahrskonzert am Samstag, 15. Januar, 18 Uhr, mit Gesangsolisten und der Vogtland-Philharmonie in der Schwarzachtalhalle!
Die "Apotheose des Tanzes", Beethovens 7. Symphonie  A-Dur op. 92, wurde dank der großartig disponierten Königgrätzer Philharmoniker unter Leitung von Dirigent Andreas ebastian Weiser in der Schwarzachtalhalle zu einem grandiosen Hörerlebnis. Foto: Karl Stumpfi

Die „Apotheose des Tanzes“, Beethovens 7. Symphonie A-Dur op. 92, wurde dank der großartig disponierten Königgrätzer Philharmoniker unter Leitung von Dirigent Andreas ebastian Weiser in der Schwarzachtalhalle zu einem grandiosen Hörerlebnis. Foto: Karl Stumpfi

Die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi gratulieren dem Geigenvirtuosen Milan Pal'a.

Die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi gratulieren dem Geigenvirtuosen Milan Pal’a.

Dr. Karel Rechlik (2 v. re. mit Gattin) war aus Brünn zur Beethoven-Nacht angereist. Er hatte dem KVU das Gastkonzert der Königgrätzer Philharmoniker vermittelt. Foto: Stephan Wunder

Dr. Karel Rechlik (2 v. re. mit Gattin) war aus Brünn zur Beethoven-Nacht angereist. Er hatte dem KVU das Gastkonzert der Königgrätzer Philharmoniker vermittelt. Foto: Stephan Wunder

Vor der Klassik-Gala: Konzertbesucher aus München, unter ihnen Komponist und Dirigent Anton Zapf (im Gespräch mit Dr. Vaclav Derner, Direktor der Königgrätzer Philharmoniker) Foto: Karl Stumpfi

Vor der Klassik-Gala: Konzertbesucher aus München, unter ihnen Komponist und Dirigent Anton Zapf (im Gespräch mit Dr. Vaclav Derner, Direktor der Königgrätzer Philharmoniker) Foto: Karl Stumpfi

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NEUNBURGER BEETHOVEN-SYMPHONIEN-ZYKLUS

In der im Juli 2012 eröffneten Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald wurden bis dato vier der insgesamt neuen Symphonien Ludwig van Beethovens von verschiedenen Orchestern aufgeführt:Beethoven

Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 am Samstag, 10. September 2012 mit dem Ostbayerischen Jugendorchester unter Leitung von Dirigent Hermann Seitz.

Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor „An die Freude“ am Samstag, 26. Oktober 2013 mit Chor und Orchester der Chorphilharmonie Regensburg und dem Kammerchor Kobe (Japan) unter Leitung von Dirigent Horst Frohn.

Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ am Freitag, 26. April 2014 mit der Thüringen Philharmonie Gotha unter Leitung von Dirigent Juri Lebedew.

Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 am Samstag, 2. Oktober 2021 mit der Filharmonie Hradec Králové (Königgrätz), Tschechien, unter Leitung von Dirigent Andreas Sebastian Weiser.

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ v. 7. 10. 2021 als JPG-Datei: HradecKral

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. Dienstag, 6. Oktober als JPG-Datei:

Teilseite _STN2_

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AHOJ ’21-Kunstausstellung geöffnet

Ausstelllungsbesucher vor der Alten Fronfeste.

Ausstelllungsbesucher vor der Alten Fronfeste.

Die Internationale Ausstellung AHOJ 21 im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes ist heute, Sonntag, 3. Oktober, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, geöffnet. Die Kunstwerke können in der Alten Fronfeste und im Pfarrsaal St. Georg, Im Berg, sowie in der Spitalkirche, Hauptstraße, besichtigt werden. Eingewiesene KVU-Mitglieder führen die Aufsicht. 3G-Regel bitte beachten, Schutzmaske mitbringen!LogoKH

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AHOJ ’21-Kunstausstellung geöffnet

Die Internationale Ausstellung AHOJ 21 im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes ist heute, Sonntag, 26. September, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, geöffnet. Die Kunstwerke können in der Alten Fronfeste und im Pfarrsaal St. Georg, Im Berg, sowie in der Spitalkirche, Hauptstraße, besichtigt werden. Eingewiesene KVU-Mitglieder führen die Aufsicht. 3G-Regel bitte beachten, Schutzmaske mitbringen!

"Herbst im Kulzer Moos", Ölgemälde von Edmund Keilhammer

„Herbst im Kulzer Moos“, Ölgemälde von Edmund Keilhammer

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Konzert endet in einem „Taumel der Ekstase“, aber:

Es beginnt mit vier leisen Paukenschlägen…

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Zur „Nachfeier“ des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens am 2. Oktober bringen die Königgrätzer Philharmoniker zwei Werke mit, die im reichhaltigen Schaffen des Meisters sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal tragen. Das Violinkonzert, Opus 61, blieb die einzige Auseinandersetzung Beethovens mit dieser Kategorie orchestraler Musik – und gilt bis heute als edelstes und bedeutendstes Werk seiner Gattung. Rätselhaft beginnt es mit vier pulsierenden, leisen Paukenschlägen, bevor in den Holzbläsern eine choralartige Melodie einsetzt. Und die siebte Symphonie, Opus 92, wird von einem alles beherrschenden Element geprägt – dem Rhythmus! Sie sei, wie es Richard Wagner formulierte, die „Apotheose des Tanzes“. Nachfolgend ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte und Werkanalyse dieser beiden Beethoven-Meisterstücke.

GEIGE UND ORCHESTER IM DIALOG

Sein einziges Violinkonzert komponierte Beethoven in wenigen Wochen zwischen November und Dezember 1806. Auf dem Höhepunkt seiner gestalterischen Kraft waren zuvor die vierte Symphonie, das vierte Klavierkonzert, die Sonate „Appassionata“ und das Tripelkonzert entstanden. Als „Vorstudien“ kann man die beiden 1802/03 geschriebenen Romanzen für Violine und Orchester betrachten. Der Pianist Beethoven hatte sich intensiv in den Charakter des Streichinstrumentes eingefühlt. Er spürte genau auch den Gegensatz eines Geigenkonzertes zu dem eines Konzertes für Klavier und Orchester. Hier bleibt das Tasteninstrument aufgrund seines natürlichen Klanges selbständig – es tritt dem von Streichern und Bläsern gebildeten Orchesterklang kontrastierend gegenüber. Die Geige hingegen steht von Natur aus dem Orchester näher. Sie gelangt weniger in einen konzertierenden Wettbewerb mit ihm als zu einem gemeinsam geführten Dialog. Das Solo-Instrument ist in den sinfonischen Verlauf des Ganzen völlig eingebunden. Diese organische Struktur verlangt vom Solisten, dass er weit über Technik und individuellen Ausdruck hinaus in die Form, die Substanz, den geistigen Gehalt des Werkes einzudringen vermag. Gelingt dies, dann strahlen Größe und Tiefe dieses Violinkonzertes auf die seiner würdigen Interpreten zurück.
Der erste Satz (Allegro ma non troppo) beginnt mit dem besagten rhythmischen Paukenmotiv, dem ein kantables Holzbläsermotiv folgt. Etwas Mysteriöses haftet der gesamten Orchestereinleitung an: mit ihrem An- und Abschwellen zwischen dramatischen Ausbrüchen und lyrischen Klängen erzeugt sie eine erwartungvolle Spannung vor dem ersten Soloeinsatz der Violine. Voller Eleganz und Anmut schwingt sie sich zu manchem Höhenflug empor. Die Möglichkeit, Virtuosität unter Beweis zu stellen, besteht insbesondere bei den Kadenzen, also jenen solistischen Improvisationen gegen Ende eines Satzes. Vom Komponisten sind keine Kadenzen zu seinem Violinkonzert überliefert. Nur für eine spätere Fassung als Klavierkonzert, Opus 61b, hat Beethoven Kadenzen geschrieben. Bei vielen bekannten Einspielungen auf Tonträgern hört man an dieser Stelle von den jeweiligen Interpreten ausgewählte Kadenzen, zum Beispiel die des berühmten Geigenvirtuosen Fritz Kreisler.
Bei der Neunburger Aufführung des Beethoven-Violinkonzerts werden übrigens sehr „moderne“ Geigenklänge die Partitur infiltrieren. Denn Solist Milan Pal’a verwendet in den ersten beiden Sätzen zeitgenössische Kadenzen des französischen Komponisten Jean Guillou und im dritten Satz eine eigene „Pal’a-Kadenz“!
Im zweiten Satz (Larghetto) beweist das Solo-Instrument mit weit gespannten Bögen abermals ihre lyrisch-melodischen Fähigkeiten. Der gesamte langsame Mittelsatz verströmt zarten, romantischen Duft. Die Melodie wird zuerst von den Streichern, später den Hörnern und Klarinetten vorgetragen, anmutig umspielt von der Solovioline. Eine Kadenz leitet unvermittelt zum dritten Satz (Rondo) über. Die Violine bringt zweimal das nach Art der Jagdmusiken rhythmisierte Thema, das dann vom ganzen Orchester jubelnd aufgegriffen und wiederholt wird. Dieses finale Rondo präsentiert sich als das glanzvolle Schlussstück und die Krönung des Konzerts: heiter, fast ausgelassen fröhlich in der Stimmung, farbig und brillant in der Orchesterbehandlung und besonders des Solo-Instruments, das in spielerischen Läufen glitzernd, das Violinkonzert Opus 61 zu einem temperamentvoll-strahlenden Abschluss führt.
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Milan Pal’a spielt Beethovens Violinkonzert (1.Satz) – Link zu youtube

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Die Uraufführung von Beethovens Symphonie Nr. 7 A-Dur fand am 8. Dezember 1813 statt – sechs Wochen nach der Volkerschlacht von Leipzig, die Napoleons Untergang einleitete. Im Gegensatz zur Symphonie Nr. 6 „Pastorale“ verfolgt Opus 92 keine programmatische Absicht, obwohl man darin Anspielungen auf politische Ereignisse heraushören könnte: Kollektives Gefühl eines gemeinsam errungenen Sieges, als ob die ganze Menschheit in Bewegung gerate und vor Freude miteinander zu tanzen beginne. Es kristallisiert sich ein punktierter und damit tänzerischer Rhythmus heraus, der nicht nur den gesamten ersten Satz prägen, sondern auch Keimzelle aller weiteren Motive der ganzen Sinfonie sein wird. Nie vorher oder nachher hat Beethoven eine Musik geschrieben, die so ausschließlich von einem prägnanten, mit geringfügigen Abwandlungen unablässig wiederholten rhythmischen Grundmotiv beherrscht wird.
Den zweiten Satz könnte man als Pavane oder einen anderen Schreittanz aus alten Zeiten empfinden. Nach einem fahlen a-moll-Akkord setzt geheimnisvoll in den Bässen das Allegretto ein. In allmählichem Crescendo erhebt sich der Hauptteil dieses geballten, in der Stimmung höchst intensiven Satzes. Das Schreiten steigert sich im strahlenden Glanz des vollen Orchesters, um dann wieder in die Anfangstimmung abzugleiten. Dann folgt eine zarte Dur-Melodie wie ein Intermezzo. Diese Idylle wird aber hart unterbrochen. Das erste Thema, nunmehr herb und kämpferisch, beherrscht den weiteren Verlauf des Satzes, der wie begonnen mit einem geheimnisvollen Bläserakkord verklingt. Auf einen ähnlichen Kontrast ist auch der dritte Satz (Presto) aufgebaut: Neben dem sprühend lebhaften, wirbelnden Scherzo steht die besinnliche Ruhe der Trio-Melodie (die angeblich auf ein österreichisches Wallfahrtslied zurückgehen soll). Der Schlusssatz (Allegro con brio) trumpft vital auf, bringt ein schmetterndes Nebenthema und ist von einer überschäumenden Lebensfreude getragen. Das Finale erreicht in seiner fulminanten Schlusssteigerung einen Taumel der Ekstase. Und wieder tritt der Rhythmus entfesselt in Aktion und entfacht einen wahren Wirbelsturm von mitreissender Tanzbewegung. Beethoven-Biograf Walter Rietzler hat die Siebte einen „Sieg der Symphonie über die Alleinherrschaft des Rhythmus“ genannt.
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Symphonie Nr. 7 A-Dur, 3. Satz (Presto) – Link zu youtube

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°Es gibt noch TICKETS für die Beethoven-Nacht am 2. Oktober, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle mit den Königgrätzer Philharmonikern unter Leitung von Andreas Sebastian Weiser und Solist Milan Pal’a (Violine) bei den Neunburger Stadtwerken: Telefon (09672) 9208514 oder eMail: schwarzachtalhalle@stadtwerke-neunburg.de ES GILT DIE 3G-REGEL!LogoKH

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Beethoven-Nacht mit Milan Pal’a und den Königgrätzern

Violinkonzert und die „Siebte“ im Paket

Der slowakische Geiger Milan Pal'a (Jg. 1982) spielt am 2. Oktober den Solopart in Beethovens einzigem Violinkonzert.

Der slowakische Geiger Milan Pal’a (Jg. 1982) spielt am 2. Oktober den Solopart in Beethovens einzigem Violinkonzert.

Im Nachklang des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 bietet der Neunburger Kunstherbst eine Klassik-Gala mit internationaler Besetzung am Samstag, 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle. Es gastieren der slowakische Geiger Milan Pal’a und die Filharmonie Hradec Králové aus der Tschechischen Republik. Auf dem Programm stehen zwei Meisterwerke, die den berühmten Komponisten auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft zeigen: sein einziges Konzert für Violine und Orchester (uraufgeführt 1806 in Wien) und die Symphonie Nr. 7 (uraufgeführt 1813 in Wien).Beethoven
Milan Pal’a (Jg. 1982) übernimmt den Solopart im Violinkonzert D-Dur op. 61 mit zeitgenössischen Solo-Kadenzen von Jean Guillou und Milan Pal’a. Während seines Studiums am Konservatorium J.L. Bellu in Banska Bystrica gewann er zahlreiche Preise und erlangte internationale Aufmerksamkeit bei europäischen Wettbewerben wie dem Concourse Moderne in Riga, dem Anglo-Czecho-Slovak Trust in London, dem Leoš Janáček International Competition in Brno und unter anderem beim Bohuslav-Martinu-Wettbewerb. Der Geiger setzte sein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und der Janáček Academy of Performing Arts in Brünn fort, wobei er immer mehr zu einer Kombination von Violinschulen neigte. In einer Privatklasse bei Semyon Yaroshevich lernte er die legendäre russische Schule von David Oistrach kennen, doch eine enge Beziehung und kreative Zusammenarbeit mit dem legendären französischen Komponisten und Organisten Jean Guillou veranlasste ihn, sich mehr und mehr auf die Elemente der französischen Moderne zu konzentrieren. Während dieser Zeit besuchte Milan Pal’a regelmäßig die internationalen Meisterkurse von Vladimir Spivakov in Zürich.
Heute ist der 39-Jährige ein prominenter und gefeierter Geiger, und Experten ordnen ihn längst der Elite der jungen Künstlergeneration zuPalaMilan. Als Solist hat er mit dem National Radio Symphony Orchestra Kiew, der Kioi Sinfonietta Tokyo, dem Prager Symphonieorchester, dem Sankt Petersburger Philharmonischen Kongressorchester, der Sankt Petersburger Philharmonie zusammengearbeitet; St. Petersburg State, Capella Symphony Orchestra, Brünner Philharmonie, Altenburg-Gera Orchestra, Slowakische Philharmonie, Slowakisches Radio Symphony Orchestra und andere. Er arbeitete auch mit Dirigenten wie Theodor Guschlbauer, Howard Arman, Alexander Cernusenko, Leos Svarovsky, Mario Kosik, Aleksandar Markovic, Andreas Sebastian Weiser, Ondrej Vrabec, Ondrej Olos, David Svec, Peter Gribanov und anderen zusammen.
Die Diskographie von Milan Pal’a besteht aus über zwanzig Aufnahmen.
Eines davon ist ein einzigartiges und unübertroffenes Projekt; eine Anthologie slowakischer Werke für Solovioline, die 2009 mit dem Ľudovít Rajter-Preis ausgezeichnet wurde. Pal’a ist einer von nur zwei jungen Interpreten der slowakischen Musik, die diesen Preis erhalten haben, den er nicht nur für seine außergewöhnlichen darstellerischen Fähigkeiten, sondern auch für seinen einzigartigen Zugang zur slowakischen Musik erhielt. 2014 gewann er den Kunstpreis des Kulturministeriums und der Tatra Banka Foundation. Einige der außergewöhnlichen Qualitäten von Milan Pal’a sind in der Dokumentation des Tschechischen Fernsehens von 2012 zu sehen, die sich auf das Leben der besten jungen tschechischen klassischen Musiker konzentriert.

ORCHESTER-TRADITION SEIT 1887

Im zweiten Teil des Gala-Konzerts am 2. Oktober erklingt die Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92. Beethoven nannte sie „das Beste meiner Werke“ und Richard Wagner rühmte Beethovens Siebte als die „Apotheose des Tanzes“. Auf Einladung des Neunburger Kunstvereins gastiert erstmals das tschechische Traditionsorchester Filharmonie Hradec Králové (Philharmonie Königgrätz). Am Pult steht Maestro Andreas Sebastian Weiser. Er war Chefdirigent dieses Orchesters in den Jahren 2012 bis 2018, bevor er an die Prager Staatsoper wechselte. Im Jahr 1978 unter dem Namen „Hradec Králové City Orchestra“ gegründet, wurde es ein Jahr später in „Hradec Králové Symphony Orchestra“ und 1987 in „Hradec Králové State Symphony Orchestra“ umbenannt. Seit der Gründung der Tschechischen Republik (1. Januar 1993) heißt das Orchester Philharmonie Hradec Králové, was eine historische Kontinuität ausdrückt, die sich von der Sokol-Philharmonie in Hradec Králové (1921 bs 1965) bis zur seit dem Jahr 1887 in der Stadt Königgrätz tätigen Philharmonischen Einheit erstreckt .
Eine bedeutende künstlerische Periode dieses Klangkörpers ist mit dem Namen von Prof. František Vajnar verbunden, der von 1991 bis 2001 ununterbrochen als Chefdirigent mit dem Orchester zusammenarbeitete, bis er zum Ehrenchef des Ensembles ernannt wurde. In den Jahren 2001 bis 2012 war Ondřej Kukal Chefdirigent des Ensembles tätig, von 2012 bis 2018 war Andreas Sebastian Weiser der künstlerische Leiter.Weiser_Andreas_Sebastian
Er bekam bereits als Kind Klavier-, Cello- und später ebenfalls Dirigierunterricht und war Mitglied der Stuttgarter Hymnus Chorknaben. Beim ersten internationalen «Arturo Toscanini Dirigier-Wettbewerb» in Italien 1985 gehörte er zu den Finalisten. In der Saison 1987/1988 absolvierte er ein Meisterstudium bei Václav Neumann, dem Chefdirigenten der Tschechischen Philharmonie. 1990 wurde Weiser zum Chefdirigenten der Jenaer Philharmoniker gewählt. In den Folgejahren arbeitete Andreas Weiser mit bedeutenden europäischen Klangkörpern und Solisten zusammen, unter anderen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Berner Sinfonieorchester, dem MDR Sinfonieorchester und gastiert an der Opéra de Lille, der Opéra de Nice, dem Staatstheater Kassel und der Staatsoper Prag. Seine CD-Einspielungen mit dem Tschechischen philharmonischen Kammerorchester erschienen bei Artesmon. Im Jahre 2009 dirigierte Weiser das Qatar Philharmonic Orchestra bei seinem Auslands-Debut in Washington D.C., zudem studierte er im Rahmen des Castleton Musikfestivals in den USA Brittens Oper «The Turn of the Screw» ein. Sein Nachfolger als Chefdirigent bei der FHK ist seit der Spielzeit
2018/2019 der prominente Schweizer Dirigent Kaspar Zehnder.

Dirigent Andreas Sebastian Weiser (li.) und Dr. Vaclav Derner, Intendant der Königgrätzer Philharmoniker, besichtigten am 7. Juli die Schwarzachtalhalle im Hinblick auf die Klassik-Gala 2021. Foto: Karl Stumpfi

Dirigent Andreas Sebastian Weiser (li.) und Dr. Vaclav Derner, Intendant der Königgrätzer Philharmoniker, besichtigten am 7. Juli die Schwarzachtalhalle im Hinblick auf die Klassik-Gala 2021. Foto: Karl Stumpfi


Das FHK ist auf den Bühnen der großen europäischen Konzertsäle aufgetreten (Großer Musikvereinssaal Wien, Gewandhaus Leipzig, Victoria Hall Genf, Queen Elizabeth Hall Antwerpen, Tonhalle Düsseldorf, Neue Flora Hamburg, KKL Luzern etc.) in Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Spanien und Murten, Schweiz. Ausgewählte Konzerte werden vom Tschechischen Fernsehen, Television Noe und dem Tschechischen Rundfunk übertragen. Die erreichte interpretatorische Qualität des Orchesters wird durch zahlreiche CD-Aufnahmen für in- und ausländische Gesellschaften oder für den Tschechischen Rundfunk dokumentiert. Das FHK tritt bei bedeutenden Festivals auf (Prager Frühling, Smetanas Litomyšl, Janáčeks Hukvaldy, Český Krumlov usw.).
Seit 2005 organisiert das HK in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Rundfunk Vltava ein einzigartiges Festival – das Musikforum Hradec Králové – in dem tschechische Uraufführungen von Werken von Schnittke, Penderecký, Henze, Kančeli, Gubajdulina, Corigliano, Tan Dun, Pärt u. a. stattfanden. Alle Konzerte des Musikforums werden regelmäßig vom Tschechischen Radio Moldau live übertragen. Das Philharmonische Orchester Hradec Králové spricht seit langem ein jüngeres Publikum an, verwebt musikalische Genres und bietet Crossover-Konzerte.
Der Neunburger Kunstverein setzt den 2012 in der Schwarzachtalhalle begonnenen Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien fort. Hier wurden bereits die 1., 6. und 9. Symphonie aufgeführt. Zur Reaktivierung der infolge Corona unterbrochenen bzw. stark eingeschränkten grenzüberschreitenden Kulturbeziehungen wird dieses Klassik-Konzert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds Prag, vom Sonderfonds des Bundes für Kultur-Veranstaltungen und vom Bezirk Oberpfalz gefördert.

°Eintrittskarten zu 40 € / 35 € / 40 € – Abendkasse am 2. Oktober ab 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle
Es gilt die 3G-Regel, Schutzmasken können auf dem Sitzplatz abgenommen werden!
Das Konzert beginnt um 20 Uhr mit einem Grußwort des 1. Vorsitzenden Peter Wunder, Kunstverein Unverdorben e. V., anschließend Beethovens Violinkonzert. Lüftungs- und Umbaupause von ca. 20.50 bis 21 Uhr, das Publikum bleibt auf den Plätzen. Nach der Pause Beethovens 7. Symphonie. Ende des Konzerts ca. 22 Uhr.

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MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 1. Oktober 2021 als JPG-Datei:NTBeethoven
Konzertvorschau in der Chamer Zeitung vom 30. September 2021 als JPG-Datei:
ChamerZtg
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Platzkonzert mit dem Reservistenmusikzug Oberpfalz

Den Kunstherbst ’21 musikalisch eingeläutet

Der Reservistenmusikzug Oberpfalz in großer Besetzung bei seinem Neunburg-Debüt am Sonntagnachmittag im Burghof. Fotos: Karl Stumpfi

Der Reservistenmusikzug Oberpfalz in großer Besetzung bei seinem Neunburg-Debüt am Sonntagnachmittag im Burghof. Fotos: Karl Stumpfi

Zwei Tage nach Eröffnung der Internationalen Kunstausstellung AHOJ 21 ist der Neunburger Kunstherbst nun auch „mit Pauken und Trompeten“ auf den Weg gebracht worden.
Anton Lottner führte gemeinsam mit Christian Ziegler durchs Programm.

Anton Lottner führte gemeinsam mit Christian Ziegler durchs Programm.

In großer, wenn auch nicht in kompletter Besetzung, war der Reservistenmusikzug Oberpfalz (einer von 19 in der Bundesrepublik) erstmals in die Pfalzgrafenstadt gekommen. Für den mächtigen Klangkörper war es zugleich der erste öffentliche Auftritt nach einer eineinhalb Jahre dauernden Corona-Zwangspause. Das rund 75 Minuten dauernde „Platzkonzert“ bot einen repräsentativen Querschnitt der symphonischen Blasmusikliteratur. Vereint in dem um Percussion-Instrumente und einen Kontrabass angereicherten Ensemble, bescherten die uniformierten Musikanten dem Publikum ein prächtiges Klangerlebnis.
„Mit vereinten Kräften“, einem Marsch aus Südtirol, stieg das von Thomas Prechtl dirigierte Blasorchester schwungvoll in das Programm ein. Gut aufgelegt, schlagfertig und humorvoll erläuterten Anton Lottner und Christian Ziegler in „Doppelconference“ die nachfolgenden Musiktitel,
Dirigent Thomas Prechtl gab den Takt vor.

Dirigent Thomas Prechtl gab den Takt vor.

darunter den „Marsch der Medici“ von Johan Wichers, drei Sätze aus der „Theatre Music“ von Philip Sparke, die Serenade op. 22 von Derek Bourgoeois und einen russischen Marsch. Eine weitere Steigerung schien kaum mehr möglich, doch mit dem neuen Arrangement für Blasorchester eines Musical-Klassikers legte der Oberpfälzer Reservistenmusikzug noch eine Schippe drauf: Leonard Bernsteins „Westside Story“ wirbelte klanglich – und allesamt mitreißend – über die Neunburger Festspielbühne! Die Ohrwürmer „I feel pretty“, „Somewhere“, „Maria“, „Tonight“ und „America“ stimulierten Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer wahren Schlussapplaus-Orgie. Nach Dankesworten des KVU-Vorsitzenden Peter Wunder verhallten dann auch „Zugabe“-Rufe nicht ungehört. Der RMZO intonierte „Highland Cathedral“, eine beliebte Dudelsackmelodie, welche von Ulrich Roever und Michael Korb 1982 anlässlich der Highland Games in Deutschland komponiert wurde.
Keine Zugabe, sondern „Pflicht“ für das vorwiegend aus Soldat/innen und Reservist/innen formierte Blasorchester sind die ultimativen Musikstücke eines jeden ihrer Konzerte: Bayernhymne und Deutschlandlied.
Bei herbstlichen Temperaturen ließen sich Zuhörerinnen und Zuhörer von den Melodien und Rhythmen des Reservistenmusikzugs erwärmen.

Bei herbstlichen Temperaturen ließen sich Zuhörerinnen und Zuhörer von den Melodien und Rhythmen des Reservistenmusikzugs erwärmen.

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Wegen Erkrankung und Quarantäne:

Theaterpremiere am 25. September abgesagt!

previewNuesslanAufgrund einer akuten Erkrankung und einer damit verbundenen Quarantäne-Maßnahme im Produktionsteam, muss die für Samstag, 25. September, 19 Uhr, in der Alten Glasschleife Untermurnthal geplante Premiere des Schauspiels „Liebe Frau Nüsslan“ abgesagt werden. Die im Rahmen des laufenden Neunburger Kunstherbstes gastierende Kulturbühne Regensburg bemüht sich gegenwärtig um einen Ersatztermin. Auch der Kunstverein Unverdorben unterstützt alle Bestrebungen, die Erstaufführung des Bühnenstücks nach einem Roman von George Farmer in der Bearbeitung von Johann G. Maierhofer zeitnah nachzuholen.
Aktuelle Informationen hierzu folgen in Kürze!
Verlegt (1)

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Foto-Impressionen von der Kunstherbst-Eröffnung ’21

Ahoj-Vernissage beendet Corona-Kunst-Pause

Der NEUNTE NEUNBURGER KUNSTHERBST ist eröffnet! Auch im Corona-Krisenjahr Nr. 2 setzt er wieder ein starkes Zeichen: „Jetzt merken wir, was uns die ganze Zeit gefehlt hat, nämlich Kunst und Kultur“. Das betonte 2. Bürgermeisterin Margit Reichl am Freitagabend in ihrer Grußbotschaft an alle vor der Fronfeste versammelten Kunstliebhaber/Innen. Unter den Besuchern der Ahoj-21-Vernissage befanden sich auch Landrat Thomas Ebeling, Staatssekretärin a. D. Marianne Deml, Ehrenbürger Theo Männer und FWG-Kreistagssprecher Martin Scharf. Der 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, Peter Wunder, stellte die Protagonisten der Kunstausstellung Ahoj 21 vor und erinnerte an die folgenden Besichtigungszeiten jeweils an Sonntagen von 14 bis 16 Uhr.
Die Foto-Kollektion mit Aufnahmen von Karl Stumpfi und Gudrun Volpini vermittelt Eindrücke von einem vielversprechenden Start in die neue Neunburger Kunstherbstsaison.

Landrat Thomas Ebeling und KVU-Vorsitzender Peter Wunder besichtigen Kunstwerke in der Spitalkirche: Prämierte Porträts der RS-Klasse 9e der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.

Landrat Thomas Ebeling und KVU-Vorsitzender Peter Wunder besichtigen Kunstwerke in der Spitalkirche: Prämierte Porträts der RS-Klasse 9e der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.


Sie stellen bei AHOJ 21 im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes aus (v. re.): Edmund Keilhammer und Agnes Jonas.

Sie stellen bei AHOJ 21 im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes aus (v. re.): Edmund Keilhammer und Agnes Jonas.


Ehrengäste und Pressevertreter bei der Ausstellungseröffnung vor der Fronfeste.

Ehrengäste und Pressevertreter bei der Ausstellungseröffnung vor der Fronfeste.

Im Pfarrsaal St. Georg werden Kunstfotografien "Rund um den Kirchturm" von Agnes Jonas präsentiert.

Im Pfarrsaal St. Georg werden Kunstfotografien „Rund um den Kirchturm“ von Agnes Jonas präsentiert.

Kunstliebhaber/innen aus Stadt und Land kamen am Freitagabend "in die Burg".

Kunstliebhaber/innen aus Stadt und Land kamen am Freitagabend „in die Burg“.

Die Ahoj-21-Ausstellung eröffnet einen bunten Kunstherbst-Reigen mit insgesamt 14 Kultur-Events bis Ende November.

Die Ahoj-21-Ausstellung eröffnet einen bunten Kunstherbst-Reigen mit insgesamt 14 Kultur-Events bis Ende November.

Der Landrat hat "Neunburg" fest im Blick...

Der Landrat hat „Neunburg“ fest im Blick…

Die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi (v. re.) freuen sich gemeinsam mit Ehrenbürger Theo Männer und Ausstellerin Agnes Jonas auf die Ahoj-21-Eröffnung.

Die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi (v. re.) freuen sich gemeinsam mit Ehrenbürger Theo Männer und Ausstellerin Agnes Jonas auf die Ahoj-21-Eröffnung.

Das KVU-Serviceteam bei der Ahoj-21-Vernissage (v. re.) Tanja Lennert, Renate Ullmann, Maria Bücherl und Dana Ettl.

Das KVU-Serviceteam bei der Ahoj-21-Vernissage (v. re.) Tanja Lennert, Renate Ullmann, Maria Bücherl und Dana Ettl.


PLKunstherbst2007-02

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Beethoven – FHK hostuje v Německu

Beethoven – FHK zu Gast in Deutschland

FilharmonieHradecKral2/10
Samstag
20:00

Neunburg vorm Wald, Schwarzachtalhalle Beethoven

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-Dur op. 61
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Milan Paľa, Violine
Filharmonie Hradec Králové FHK
Andreas Sebastian Weiser, Dirigent

Tickets 30/35/40€ / www.schwarzachtalhalle@stadtwerke-neunburg.de
3G-Regel!
LogoKHZusammenhalten

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