26. Januar 2026: „Kaffeehaus-G’schichten“ 2.0

Die Vier Unverdorbenen v. li. Franz Schöberl, Jürgen Zach, Klaus Götze und Karl Stumpfi machen am 26. Januar den „Sporrer“ ein weiteres Mal zu einem Alt-Wiener Kaffeehaus…
Foto: Christina Ziereis

Blauer Montag geht in die Verlängerung…

Der Blaue Montag mit dem Kleinkunst-Ensemble „Die Vier Unverdorbenen“ – seit dem ersten Neunburger Kunstherbst 2013 auf dem Programm – hat sich zum echten „Renner“ entwickelt. Das neue Programm der Musikalischen Lesung „Kaffeehaus-G’schichten“ ist wieder sehr gefragt und der Blaue Montag am 24. November 2025, 19 Uhr, im Sporrersaal inzwischern schon restlos ausgebucht. Deshalb gibt es am 26. Januar 2026, 19 Uhr, im selben Lokal eine weitere Vorstellung. Der Vorkauf (10 €) startet am 1. Dezember im Büro- und Pressezentrum.

Der Abend bietet einen sowohl kulturgeschichtlich interessanten als auch literarisch-musikalisch unterhaltsamen Exkurs durch die Epochen. Texte von Friedrich Torberg, Alfred Polgar, Peter Altenberg, André Heller u. a. werden begleitet von „Ohrwürmern“ der Liedermacher und Gruppen wie Georg Danzer, Peter Cornelius, Trio Wien und LaBrassBanda. Als Sahnehäubchen auf dieser Melange gibt’s wieder ein Intermezzo mit satirischen Neunburger G`stanzln. Übrigens: In Geschenkpapier eingepackte Blaue-Montag-Tickets unterm Christbaum garantieren eine „schöne Bescherung“!

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Termin-Absage: Heute Abend keine „Wasserwelten“!

Multivisionsschau verschoben

Fotograf Josef Merkl, Zangenstein.

Die Multivisionsschau „Wasserwelten“ von Fotograf Josef Merkl, Zangenstein, kann aus organisatorischen Gründen nicht wie, im Kunstherbstprogramm angekündigt, heute Freitag, 7. November, 19 Uhr, in der Spitalkirche stattfinden. Die Veranstaltung muss auf einen späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Frühjahr 2026, verlegt werden. Dies geht aus einer Presseverlautbarung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben hervor.

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Ensemble Sine Nomine gestaltet Jubiläumskonzert

Das Oberpfälzer Männerensemble Sine Nomine blickt auf sein zehnjähriges Bestehen zurück und lädt am Samstag, 8. November zu einem zweiteiligen Jubiläumskonzert in die Stadtpfarrkirche St. Josef und anschließend ins Pfarrheim St. Georg ein. Foto: Patrick Ehrich

Lieder über Gott und die Welt

Für Freunde der A-capella-Chormusik hält das Programm des 13. Neunburger Kunstherbst einen echten Hörgenuss bereit: Die neun Männerstimmen um ihren Leiter Alexander Lottner präsentieren am 8. November ab 19 Uhr anlässlich des zehnjährigen Bestehens ein Jubiläumskonzert unter dem Motto „Lieder über Gott und die Welt“. Dazu hat das Ensemble ein besonderes Format ausgewählt – ein Konzert, das an einem Abend an zwei Veranstaltungsorten über die Bühne gehen wird.

Allgemeiner Schwerpunkt der Gesangsliteratur für Sine Nomine ist die geistliche Chormusik, das Ensemble verfügt aber auch über eine Vielzahl von weltlichem Liedgut. Die katholische Stadtpfarrkirche St. Josef bietet den würdigen Rahmen für den ersten Teil mit Schwerpunkt geistliche Lieder alter Meister, wie Georg Friedrich Händel, Orlando di Lasso und Anton Bruckner (vierstimmige Motette „Locus iste“). Aber auch moderne Kompositionen von Franz Biebl (doppelchöriges „Ave Maria“), David Hamilton und Ola Gjeilo werden aufgeführt. Die Mehrzahl dieser geistlichen Lieder hat das Ensemble über die vergangenen Jahre fest in ihr Repertoire aufgenommen. Einige neue Lieder wurden extra für das Jubiläumskonzert von Sine Nomine einstudiert.

Für den zweiten, den weltlichen Teil folgt ein Lokalwechsel. Im Pfarrheim St. Georg warten die Sänger mit traditionellen, modernen, aber auch humoristischen Liedern, teils mit Klavierbegleitung auf. Zu hören sind unter anderem Swing the Prelude, das Bayernlied und der Donaustrudel. Am Ende des Konzerts hält das Ensemble mit dem bekannten Klassiker von Billy Joel „And so it goes“ (ein Arrangment von Patrick Ehrich) sozusagen eine musikalische Rückschau. In der Pause lädt der Neunburger Orgelbauverein im Pfarrsaal zu Speisen und Getränken ein. Der Eintritt zum Jubiläumskonzert ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

OHNE NAMEN UND OHNE KAPELLE

Das vor zehn Jahren gegründete Oberpfälzer Ensemble besteht aus ausgebildeten Sängern vorwiegend aus dem Landkreis Schwandorf und tritt ohne „Kapelle“, also als A-capella Ensemble auf. Noch aktive Gründungsmitglieder sind Alexander Lottner (Neunburg vorm Wald) und Bernd Gaisa (Heselbach).

Sine Nomine-Konzert in der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche Schwandorf.

Sine Nomine, das Ensemble ohne Namen, grenzt sich bewusst von einem klassischen Männerchor oder -gesangsverein ab, weswegen die Ensemblegröße bewusst auf acht bis zehn Sänger begrenzt ist. Somit sind alle Stimmlagen von Tenor1, Tenor 2, Bariton und Bass mit jeweils zwei Sängern besetzt. Deshalb können auch über die klassischen vierstimmigen Lieder hinaus, fünf- bis achtstimmige Lieder aufgeführt werden. Die meisten Sänger sind ehemaligen Regensburger Domspatzen. Dies war und ist allerdings kein „Muss“ für eine Aufnahme ins Ensemble.

 „Wichtig ist es uns die Freude am Singen zu behalten und somit auch in unseren Auftritten an unser Publikum weiterzugeben“, betont der Ensemble-Leiter Alexander Lottner. Der Probenort ist Wackersdorf, wo sich die Ensemblemitglieder einmal Monat zu Proben treffen. Auftritte absolvierte Sine Nomine in den vergangenen zehn Jahren in der gesamten Oberpfalz, z. B. auf Weihnachtsmärken, zu Gottesdiensten und Maiandachten oder im Rahmen von Advents-, Weihnachts- und Passionskonzerten. Konzertorte waren Schwandorf, Neunburg, Weiding, Nittenau, Waldmünchen, Wackersdorf, Ensdorf, Guteneck u. a.

Sine Nomine bei einem Auftritt in der Spitalkirche während der Nacht der offenen Kirchentüren im 12. Neunburger Kunstherbst 2024. Foto: Karl Stumpfi

Ensemble-Mitglieder von Sine Nomine

Tenor
Alexander Lottner (Leitung)

Florian Weindler 
Patrick Ehrich (Klavier)
Rudolf Mandl
Uwe Jäger

Bariton/Bass
Bernd Gaisa
Clemens Reimer (Orgel)
Franz Weindler
Anton Seilbeck

Weitere Informationen zum Ensemble:  

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VIDEO-CLIP: Sine Nomine live im Neunburger Kunstherbst 2022

https://photos.google.com/photo/AF1QipMQYNJ2CNssDQxOuYlgJYI9zV3MO9ugW6CqLtG3

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„Elvis und die BRAVO“ ließ Senioren wieder jung werden…

Sie drückten der Elvis-Nacht im Schlosssaal ihren Stempel auf: Sänger Marc Charro und Rezitator Dr. Klaus Sauerbeck. Fotos: Karl Stumpfi und Josef Egartner

MusiTextical begeistert Alt-Rocker

An diesem Abend werde der alt-ehrwürdige Schlosssaal mit hier eher ungewohnten, weil rockigen Klängen ausgefüllt und zum Vibrieren gebracht werden. Mit diesen Worten kündigte der 2. Vorsitzende des Kunstvereins und Programm-Koordinator Karl Stumpfi das Gastspiel des Duos Marc Charro & Klaus Sauerbeck an. Nach der Premiere am 18. Oktober in Burglengenfeld ging das neue MusiTextical „Elvis und die BRAVO“ im Rahmen des 13. Neunburger Kunstherbsts über die Bühne.

Fast ein halbes Jahrhundert ist vergangen. Am 16. August 1977 – „Dieses Datum hat sich eingebrannt“, so der KVU-Repräsentant – erlag der „King of Rock ’n‘ Roll“, erst 42 Jahre alt, in Memphis/Tennessee einem akuten Herzversagen und trat für immer aus dem Rampenlicht. Doch mit seiner vitalen und emotionalen Musik gibt er bis heute immer wieder kraftvolle Lebenszeichen. Weniger bekannt, so Stumpfi, sei sein anderes Datum: 5. Febuar 1960. „An diesem Tag ist der US-Soldat Elvis Presley der Stadt Neunburg vorm Wald schon einmal sehr nahe gekommen“, blendete er zurück. Während eines Manövers tauchte Elvis, rund 40 Kilometer Luftlinie entfernt, in Hirschau auf und kehrte dort im Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“ ein.

Eine umfangreiche Bildergalerie mit Elvis-Titelseiten der BRAVO aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren empfing am Abend des 25. Okober die Konzertbesucher in der „Lobby“ des historischen Schlosssaals. Eine geniale Einstimmung auf die kommenden zwei Stunden eines großartigen Throw-backs in die Goldene Ära des „Kings“ of Rock ’n‘ Roll“. Der MusiTextical-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck und Sänger Marc Charro, als einer der besten Elvis-Interpreten Deutschlands, holten die Ikone mit einem Potpourri der größten Hits, garniert mit vielen Background-Infos, wieder „on stage“. Der Burglengenfelder Autor warf sich dazu in die Reporter-Schale und mimte den BRAVO-Journalisten Thomas Beyl. Dieser führte zahlreiche Interviews mit dem Superstar und dessen Recherchen bildeten die Grundlage für viele Geschichten und Anekdoten, welche wiederum spezielle und geradezu intime Einblicke in Elvis Presleys Gefühls- und Gedankenwelt vermittelten. Kein Medium aus dieser Zeit berichtete so positiv über den Künstler und Menschen, BRAVO sah sich sozusagen als Bollwerk gegen viele durch die Gazetten schwirrenden Unwahrheiten, Sticheleien und Desinformations-Kampagnen. Der „King“ belohnte dieses wohlwollende Verhalten, die Kontakte zwischen dem Jugendmagazin und dem Superstar verdichteten sich und mündeten in eine wahre Love-Story. Dies dokumentierte Klaus Sauerbeck alias Thomas Beyl mit Kopien von handgeschriebenen Briefen, die Elvis an die BRAVO-Redaktion adressierte.

Musikalisch war Marc Charro als Elvis-Double ein kongenialer Partner des Rezitators. Sogar der berühmte Elvis-Move ist bei ihm eingepreist. Volle Energie, Intensität und Emotionalität packte er in seine Cover-Versionen nicht nur der „Smash Hits“, sondern auch vieler Raritäten aus dem Presley-Repertoire. Beginnend vom ersten Nummer-1-Song „I forget to remember to forget you“ in lokalen Sendern (1955) und Heartbreak Hotel (1956) in den internationalen Charts. Als am 12. August 1977 eine BRAVO-Reportage über das neueste Studioalbum „Moody Blue“ erschien, ahnte noch niemand, was vier Tage später zur traurigen Gewissheit wurde. „Elvis Presley, der King of Rock ’n‘ Roll, ist tot!“, meldeten die Nachrichtenagenturen am 16. August 1977. Bewusst setzten Charro & Sauerbeck einen Song aus dieser letzten Produktion an das Ende der Playlist: „She thinks, I still care“. Es war auch das Lieblingslied des BRAVO-Reporters Thomas Beyl…

Selbstverständlich durften die Protagonisten des Abends das Feld nicht ohne Zugaben räumen. „Wooden Heart“ war so gut wie gesetzt. Dieses Lied aus dem Film „G. I. Blues“ (1960) ist eine Adaption des alten schwäbischen Volkslieds „Muss i denn zum Städtele hinaus“. Elvis singt darin den Großteil auf Englisch, verwendet aber den bekannten Refrain des Volkslieds im Original und schwäbischem Dialekt: „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus. Und du, mein Schatz bleibst hier“. Nach dem beifallsumrauschten Finale des neuen MusiTexticals mussten Sänger Charro und Erzähler Sauerbeck zwar selber wieder zum „Städtele Neunburg“ hinaus, doch die Worte des 2. KVU-Vorsitzenden bei dessen Einleitung hatten sich an diesem Abend im historischen Schlosssaal bestätigt: „Wir können sicher sein, heute wird der „King“ endlich ganz in Neunburg ankommen!“

Für den Kunstverein bedankte sich 2. Vorsitzender Karl Stumpfi bei den Akteuren für eine eindrucksvolle Elvis-Nacht in Neunburg.

Das geradezu euphorische Publikumsecho fand noch Tage nach dem Konzert seinen Widerhall in den Sozialen Netzwerken. So schwärmte Josef Egartner in einem Facebook-Post unter anderem: „Wir waren dabei – ein unvergesslicher Abend in Neunburg vorm Wald! Klaus Sauerbeck entführte uns mit Witz, Charme und viel Herzblut in eine Zeit, in der Elvis Presley die Welt eroberte und die BRAVO zum Spachrohr der jungen Generation wurden. Seine Geschichten waren spannend, informativ und detailreich. Marc Charro brachte mit seiner großartigen Stimme den „King“ zum Leben – jedes Lied ein Volltreffer, jedes Stück pure Gänsehaut! Der Funke sprang sofort aufs Publikum über, und am Ende hielt es niemanden mehr auf den Sitzen! Es war ein Abend voller Musik, Nostalgie und Emotion – perfekt inszeniert, wunderbar präsentiert und zurecht mit viel Applaus gefeiert“.

Beste Werbung für ein weiteres Gastspiel des Erfolgsdoppels Charro & Sauerbeck, welches noch auf dem Spielplan des laufenden 13. Neunburger Kunstherbsts steht. Am Freitag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, präsentieren sie das MusiTextical „Stille Nacht – Geschichte eines Liedes“ in der Stadtpfarrkirche St. Josef. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Tickets gibt’s für 13 Euro im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35. An der Abendkasse (ab 18.30 Uhr, Eingang Alte Kirche) kostet die Eintrittskarte 15 Euro.

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VIDEO-CLIP: „I need your love tonight“ (Marc Charro & Klaus Sauerbeck in Neunburg v. W.)

https://photos.app.goo.gl/Dy9xTagJnTChzuWV6

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Mitreißend: „Singende Klarinetten“ aus der Goldenen Stadt!

Cross-over von Oper bis Klezmer

„Noch auf der Heimfahrt waren wir immer noch so beschwingt wie über das ganze wunderbare Konzert“, schwärmte ein Ehepaar aus dem Nachbarlandkreis Cham – und das hatte den Weg zum historischen Schlosssaal Neunburger bestimmt nicht bereut. Denn dort gab es ein nicht alltägliches Instrumental-Setting zu bestaunen: Vier Damen, vier Klarinetten! Cantarina Clarinete Prag – ein gelungener Coup, der dem Kunstverein Unverdorben am Kirchweihsamstag, 18. Oktober im Rahmen des laufenden 13. Neunburger Kunstherbst gelungen war…

Das Quartett aus der Goldenen Stadt mit Hana Bahniková (Gesang/Klarinette), Jana Cernohouzová (Klarinette), Jana Lahodná (Klarinette) und Vera Kestránková (Bassklarinette) führten ein polyglottes Crossover-Programm aus der Alten und der Neuen Welt mit in ihrem Gepäck. Heißes südländisches Temperament entfachte schon der Auftakt mit dem Opernklassiker „Carmen“ von Georges Bizet mit der Ouvertüre (arrangiert von David Silva Monje) und die Aragonaise (arrangiert von Marco Mazzini). Nach der Humoreske, ein „Ohrwurm“ des böhmischen Spätromantikers Antonin Dvorák, folgten zwei Klassiker der Moderne: Drei rumänische Volkstänze von Bela Bartok und die „Brazileira“ aus der Scaramouche-Suite von Darius Milhaud. Zum Abschluss des ersten Konzertteils tauchten die „Singenden Klarinetten“ in die Welt des Musicals ein. Und Hana Bahniková als Solo-Vokalistin legte Ehre für den Gruppennamen ein, als sie den Welt-Hit „Memory“ aus Andrew Lloyd-Webbers „Cat“ stimmlich souverän gestaltete. Danach schickte ein vor Lebenslust schier überbordendes „America“ aus der West Side Story von Leonhard Bernstein die Zuhörerschaft in die Pause.

Im zweiten Programmteil dieses lange noch nachhallenden Konzertabends wandte sich das Damen-Quartett den Sparten Pop und Latin zu, jazzte das Stimmungsbarometer im Schlosssaal hoch und schlug den Bogen zu Klezmer. Der im Nachbarland populäre zeitgenössische Komponist Jaroslav Jezek war auf der Play-List mit zwei Swing-Titeln – „Carioca“ und Bugatti Step (arrangiert von Petr Kaspar) vertreten. Die rhythmische Parforce-Jagd ging weiter mit „Lebedik un Freylach“, „Rebn’s Tanz“ und „Freylacher Bulgar“ aus dem Klezmer-Triptychon von Mike Curtis. Beim Leonard Cohen-Klassiker „Halleluja“ (arrangiert von Vera Kestránková) überzeugte auch der chorische Einsatz der Cantarina Clarinete. Zum finalen Höhepunkt dieser temparamentvollen Cross-over-Tour durch die Musikepochen zogen die Klarinetten-Damen nochmals zwei Trümpfe mit „Somewhere over the Rainbow“ (arrangiert von Zdenek Novák) und „Libertango“ von Astor Piazzola (arrangiert von Guido Arbonelli).

KVU-Vorsitzender Peter Wunder dankte „Cantarina Clarinete Prag“ für tolle Konzert-Eindrücke. Fotos: Karl Stumpfi, Eva Willert

Der Schlussbeifall steigerte sich zu einem nicht mehr enden wollenden Jubel-Orkan. Dieser zwang die „Singenden Klarinetten“ noch zu zwei Zugaben auf die Bühne. Hana, Vera und die beiden Janas nutzten das gerne, um dem Wiener Walzerkönig Johann Strauß zum 200. Geburtstag zu huldigen – mit der „Tritsch Tratsch Polka“ und „Perpetuum mobile“. KVU-Vorsitzender Peter Wunder überraschte die Musikerinnen mit „Kunstverein Unverdorben“-Rebensaft und machte schon den Mund wäßrig für den nächsten Musik-Import aus der Tschechischen Republik: Am Samstag, 3. Januar 2026 gastiert das Westböhmische Symphonieorchester beim 11. Neunburger Neujahrskonzert mit einem Johann-Strauß-Jubiläumsprogramm in der Schwarzachtalhalle.

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VIDEOCLIP: „Somewhere over the Rainbow“ (Cantarina Clarinete Prag in Neunburg v. W.)

https://photos.app.goo.gl/A8h8zY4c9XdtXcmHA

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Kunstausstellung schließt wieder ihre Pforten

AHOJ 25-Finissage in der Fronfeste

Nach fünf Wochen ist am Sonntag Nachmittag in der Alten Fronfeste die Internationale Kunstausstellung AHOJ 25 zu Ende gegangen. Der Auftakt am 19. September war gleichzeitig offizielle Eröffnung des regionalen Saisonfestivals 13. NEUNBURGER KUNSTHERBST. Mit Werken vertreten waren die vom Neunburger Kunstverein Unverdorben eingeladenen bildenden Künstler Michael Fuchs (Bayern), Mag. Alice Markova (Tschechien), Marina Nadirova (Kasachstan) und Taraneh Akhbar (Iran) sowie Kunstklassen aus Tschechien (Klatovy/Kralovice) und Bayern (RS Neunburg vorm Wald). Kurz vor Torschluss kam auch 1. Bürgermeister Martin Birner in die Fronfeste und stiess mit den KVU Vorstandsmitgliedern Maria Bücherl und Karl Stumpfi auf den Abschluss der Kunstausstellung AHOJ 25 an. Die Kunstherbst-Saison läuft noch bis Dezember unter anderem mit den KVU-Veranstaltungen „Wasserwelten“ (Multivision-Show Josef Merkl am 7. November, 19 Uhr, Spitalkirche) und Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen (Musikalische Lesung „Kaffeehaus-G’schichten“ am 24. November, 19 Uhr, Sporrersaal).
Foto: Jörg Maderer

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MusiTextical über die „Lovestory Elvis & BRAVO“

Am Samstag, 25. Oktober ab 19 Uhr werden ungewohnt rockige Klänge den alt-ehrwürdigen Saal des Neunburger Pfalzgrafenschlosses erfüllen…

Der King rockt das alte Schloss

Das „MusiTextical“ „Elvis und die Bravo“ kommt am Samstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in den Historischen Schlosssaal nach Neunburg vorm Wald. Thematisiert wird die jahrelange, enge Beziehung zwischen dem deutschen Jugendmagazin „Bravo“ und Superstar Elvis Presley, garniert mit der großartigen Musik des King of Rock ´n´ Roll.

„MusiTextical“-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck, in der Rolle eines mit Elvis befreundeten Journalisten, erzählt aus persönlichen Briefen, die Elvis der „Bravo“ schrieb, von exklusiven Interviews, die er gab, von intimsten Einblicken in seine Seele und in sein Luxusleben, die er ausschließlich der „Bravo“ gewährte. Die Besucher erfahren unter anderem, was Elvis von den Beatles hielt, wieso er und Peter Kraus in der gleichen „Bravo“-Ausgabe Briefe zum gleichen Thema veröffentlichten, wie die DDR-Stasi über den King dachte, wie „Bravo“ Elvis begleitete vom ersten Artikel, der in Deutschland über ihn erschien, bis zu Aktionen nach seinem Tod, die journalistisch völlig neue Wege betraten. Zu jedem Artikel, zu jedem Brief, zu jedem Interview präsentiert Marc Charro, einer der besten Elvis-Interpreten Deutschlands, genau abgestimmte und thematisch passende Elvis-Musik. Diesem einmaligen Abend im Schlosssaal beizuwohnen, ist ein „must have“ für alle Fans des „Kings“ in der Region!

BRAVO-Coverboy: Soldat Elvis

Das könnte Sie auch interessieren: Elvis Presley in der Oberpfalz

Elvis Presley war während seiner Dienstzeit als US-Army-Soldat in Deutschland hauptsächlich in Friedberg (Hessen) stationiert. In der Oberpfalz kam er jedoch zeitweise auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zum Einsatz. Dies geschah während Manövern seiner Einheit, der 3. US-Panzerdivision. Die wichtigsten Aufenthalte waren vom 3. November bis 20. Dezember 1958 und einen weiteren 1959. Andere Quellen erwähnen den Zeitraum 1958 bis 1960 für mehrmalige Manöveraufenthalte in Grafenwöhr. Darüber hinaus besuchte er auch Orte außerhalb des Truppenübungsplatzes, wie beispielsweise Hirschau (Anfang 1960) und Amberg.

°Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 35, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, sowie an der Abendkasse für 15 Euro ab 18 Uhr im Schlosssaal. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse freien Eintritt. Zur Kontrolle bitte Ausweise, Bescheinigungen etc. mitbringen!

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Kunstprojekt im evangelischen Blühgarten

„Gedanken im Wind“…

…ist der Titel einer besonderen Ausstellung, die am Mittwoch, 22. Oktober, 18 Uhr, im Garten hinter der evangelischen Versöhnungskirche, Bahnhofstraße, im Rahmen des 13. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS eröffnet wird. Akteure sind Jugendliche der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald: Mit Gebetsfahnen, Windwichteln und Wimpeln gestalten sie den Garten auf ihre Weise um

und tragen ihre Gedanken auf ihre Weise in die Welt, heißt es in einer Mitteilung der evangelischen Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung stellt Pfarrer Gerhard Beck das neueste Projekt der evangelischen Kirchengemeinde vor. Mithilfe von Schulen, Firmen und Ehrenamtlichen wird der Garten hinter dem Kirchengebäude als neuer Blühgarten angelegt, bei dem Artenvielfalt groß geschrieben werden soll und der als Lernort verwendet werden kann. Zur Ausstellungseröffnung am 22. Oktober, 18 Uhr, sind alle Interessenten willkommen. Die Ausstellung kann besichtigt werden, solange Wind und Wetter es zulassen.

#neunburgerkunstherbst

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Vier Unverdorbene letztmals mit ihrem Bayern-Programm

Ein fulminantes Staffel-Finale!

Letztmals präsentierten die Vier Unverdorbenen (v. li. Jürgen Zach, Karl Stumpfi, Franz Schöberl u. Klaus Götze) im Kulturzentrum Marktmühle Oberviechtach die Musikalische Lesung „POLTerabend, VALENTINstag“. Foto: Elfriede Weiß, Oberpfalz Medien / Der Neue Tag

Das „Bayerische Programm“ des Neunburger Kleinkunst-Ensembles hatte am traditionellen Blauen Montag 2024 – immer gesetzt im letzten November-Wochenende der Kunstherbst-Saison – seine Premiere im vollbesetzten Sporrersaal. Der Ansturm des „Stammpublikums“ auf die rund 90 Plätze machten eine weitere Terminansetzung für diese Musikalische Lesung erforderlich. So gab es am 15. Januar die zweite Aufführung, die immerhin nochmals knapp 80 Gäste anlockte. Am 25. März folgte eine Auskoppelung der Gerhard-Polt-Texte sowie die komplette Wiederholung des musikalischen Teils anlässlich eines „Nostalgieabends“ in der Alten Seilerei. Also jener Neunburger Altstadt-Szenekneipe, die den „Unverdorbenen“ bei vielen Live-Auftritten zwischen 2016 und 2020 ans Herz gewachsen ist. Für eine gastronomische Wiederbelebung dieses seit Anfang 2023 geschlossenen Lokals sollte nun die Initialzündung gegeben werden. Auf Vermittlung von Jürgen Zach, dessen berufliches Engagement im Bildungszentrum Kloster Ensdorf im September altersbedingt zu Ende ging, gastierten dort die Vier Unverdorbenen am 4. Mai mit einer weiteren Da Capo-Vorstellung.

Am Sonntag, 11. Oktober musste das Kleinkunst-Ensemble auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach im Kulturforum Marktmühle neben dem Doktor-Eisenbarth-Heimatmuseum ein fünftes Mal im Bayern-Modus ran. Das Auditorium war mit rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörern bis auf den letzten Platz besetzt. 1. Vorsitzende Monika Krauss betonte in ihren Grußworten, dass diese Publikumsresonanz eindeutig dafür spräche, das Neunburger Ensemble bei drei vorausgegangen Gastspielen als Garant für einen unterhaltsamen Abend mit Tiefgang kennengelernt zu haben. Nach dem Auftakt mit dem Haindling-Klassiker „Bayern, das san mia“ erläuterte Rezitator Karl Stumpfi, wie diese Musikalische Lesung zu ihrem Titel „POLTERabend, VALENTINstag“ gekommen sei, „denn es es treffen sich bei uns heute Abend der bajuwarische Ur-Komiker Karl Valentin mit dem weiß-blauen Kabarett-Urgestein Gerhard Polt – der Eine Ahnherr, der Andere Nachlassverwalter bodenständig-geerdeten und zugleich hintergründig-skurrilen Humors. Der Schlussvorhang über „“POLTERabend, VALENTINstag“ fiel mit einer musikalischen Zugabe: Das Trio Zach-Götze-Schöberl intonierte den „Königsjodler“ frei nach Fredl Fesl in einer ureigenen Cover-Version.

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VIDEOCLIP: „Spinn‘ i, oder bin i scho im Himmi…“ – Haindling-Coverversion feat. Jürgen Zach, recorded by Ralf Gohlke

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Der Neue Tag schrieb über diesen Abend voller hintergründigem weiß-blauem Humor der ikonischen Künstler Valentin und Polt unter anderem, dass die Freunde der Kunst damit gleich zu Beginn des neuen Jahresprogramms ein Glanzlicht setzen konnten. Man könnte dies fernsehgerecht aber auch so formulieren: Es war ein fulminantes Staffel-Finale des „Bayern-Programm“ der Vier Unverdorbenen aus Neunburg vorm Wald! Diese wenden sich nun ohne große Pause ihrem nächsten Projekt zu und sind bereits voll auf den Blauen Montag im 13. Neunburger Kunstherbst fokussiert. Ab 27. Oktober starten die Musikproben zum neuen Programm „Kaffeehaus-G’schichten“, Premiere ist am 24. November, 19 Uhr, im Sporrersaal.

Bitte unbedingt beachten: Erstmals gibt es für einen Auftritt der Vier Unverdorbenen einen Ticket-Vorverkauf. Seit 1. Oktober können Karten für zehn Euro in den VVK-Stellen Büro- und Pressezentrum Neunburg, Hauptstraße 50, und Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, erworben werden. Saalöffnung ist um 18 Uhr.

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Vier „Cantarina“-Musikerinnen im Neunburger Schloss

Das „Cantarina Clarinete“-Quartett aus der Goldenen Stadt Prag tritt am 18. Oktober erstmals im Neunburger Kunstherbst auf. Foto: Katerina Koncalová

Prager Klarinetten-Zauber

Nach Latin-Klängen, Wienerliedern und Musical wartet der 13. Neunburger Kunstherbst mit dem nächsten Konzert-Ereignis auf: Am Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr, gastiert das Damen-Quartett „Cantarina Clarinete“ aus der Goldenen Stadt Prag im Schlosssaal mit einem interessanten Crossover-Programm von Barock bis Jazz.
„Cantarina Clarinete“ wurde im Oktober 2011 an der Fakultät für Musik und Tanz der Akademie der musischen Künste in Prag als kreatives Studentenprojekt von vier jungen Klarinettisten gegründet: Hana Bahníková (Gesang, Klarinette), Jana Černohouzová (Klarinette), Jana Lahodná (Klarinette) und Věra Kestřánková (Bassklarinette). Die Verbindung von spielerischen Qualitäten mit gesanglicher Begeisterung führte zu dem treffenden Namen „singende Klarinetten“. Nicht nur die gesanglichen Klänge, sondern auch die Töne der Klarinette verdeutlichen die Berechtigung des Gruppennamens, denn die Klarinette ist bekannt dafür, dass sie der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist. Der Klang der Klarinette kann fast alle Stimmungen ausdrücken, zum Beispiel fröhlich, traurig, zynisch, sarkastisch, verspielt, lustig, romantisch, verträumt… Kein anderes Instrument hat eine so große Bandbreite an Farben und Stimmungen wie die Klarinette.
Aus diesem Grund können die Gäste der „Cantarina“-Konzerte Kompositionen hören, die ursprünglich für Klavier, Orchester, Swing-Band usw. geschrieben worden sind. Das Repertoire des Damen-Quartetts besteht aus verfügbaren Bearbeitungen der berühmtesten weltbekannten und tschechischen Kompositionen mit barockem, klassischem, romantischem, populärem und Jazz-Charakter, aber auch aus Originalarrangements, die direkt für „Cantarina Clarinete“  von Zdeněk Novák, Štěpán Koutník, Věra Kestřánková und Petr Michalec geschrieben wurden.

Das Quartett trat seit seiner Gründung vor 24 Jahren wiederholt bei international renommierten Musikfestivals auf wie z. B. „Dvořákova Prag“ (2013),  Mahler-Festival Jihlava (2014), Festival Goldenes Prag (2018) und Weihnachtskonzerte im Prager Rudolfinum (2016, 2017, 2018). Auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben gibt „Cantarina Clarinete“ am 18. Oktober, 19 Uhr, das Neunburger Kunstherbst Debüt-Konzert unter dem Motto „Libertango“. Saaleinlass und Abendkasse ab 18 Uhr. Karten (20 Euro) sind im Vorverkauf im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, erhältlich. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse gegen Vorlage von Ausweisen, Bescheinigungen etc. freien Eintritt.

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