OVIGO-Theater stellt neuen Spielplan 2026/27 vor

„Spamalot“ kommt wieder zurück!

Das Ovigo-Ensemble kommt 2026 mit der Erfolgsproduktion Monty Python’s „Spamalot“ in die Schwarzachtalhalle, den Ort der Premiere, zurück. Das gab Intendant Florian Wein bei der Spielplan-Präsentation in der Spitalkirche Nabburg bekannt. Fotos: Karl Stumpfi, KVU / Max Hegner, OVIGO


„Die Zeit, die uns bleibt“. So ist die neue Spielzeit des OVIGO-Theaters überschrieben, die am 7. Oktober in der Spitalkirche St. Marien Nabburg den regionalen Medien präsentiert wurde. Und die wartet mit eindrucksvollen Zahlen auf: 23 Theaterproduktionen, davon sieben Neuinszenierungen, zahlreiche Wiederaufnahmen von Erfolgstücken, Einführung neuer Theaterformate wie „Ovigo Classics“ und „Ovigo sings“, insgesamt 160 Aufführungen in 50 Spielorten in der Region, an denen 160 Akteure mitwirken werden. Wie Intendant Florian Wein ankündigte, gibt es ein Comeback für jene Musical-Produktion, „mit der wir intern eine Schallmauer durchbrochen haben, was Aufwand und Größe anbelangt“ – Monty Python’s „Spamalot und die Ritter der Kokusnuß“. Es wird mit einem sechsteiligen Aufführungsblock im Neunburger Kunstherbst 2025 in die Premierenlocation Schwarzachtalhalle wiederkehren.

Intendant Wein präsentiert den neuen Ovigo-Spielplan.

Nach den Informationen aus der Spielplan-Vorstellung wird das Ovigo-Ensemble im kommenden Jahr 2026 und Anfang 2027 an folgenden Terminen in der Stadt Neunburg v. W. auftreten:
°Samstag, 14. März 2026, 20h, Schlosssaal, der etwas andere Konzertabend „Unstillbare Gier nach Musicals“ (mit Sängerin Franziska von Hülst und Andreas Lehmann am Klavier)
°Freitag, 7. August 2026, 19h, „Crashkurs für Liebeslieder“, ein 4-Gänge-Dinner mit Singer in der Schlossbrauerei Grimm, Kröblitz.
°Freitag, 9. Oktober 2026, 20h, Schwarzachtalhalle, Wiederaufnahme des Musicals „Spamalot“ (Regie: Florian Wein) + weitere Vorstellungen am 10., 11., 16., 17., 18. 10. (NEUNBURGER KUNSTHERBST)
°Samstag, 31. Oktober 2026, 20h, Schwarzachtalhalle, Komödie „Kalter Weißer Mann“ von Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob; Regie: Annika Nitsch. (NEUNBURGER KUNSTHERBST)
°Samstag, 16. Januar 2027, 20h, Schwarzachtalhalle, Jugendtheater „Momo“ nach dem Erfolgsroman von Michael Ende, Regie: Julia Gitter & Cora Wein; weitere Vorstellungen am 17., 30., 31. 01. 27.
°Mobile Produktion: „Nur ein Tag“, ein emotionales und witziges Stück über Freundschaft, Liebe und Tod, kann ab März 2026 auch für Schulen und Kindergärten gebucht werden.

TICKETS für die Ovigo-Aufführungen können online über die Portale www.okticket.de und www.nt-ticket.de und www.ovigo-theater.de gebucht werden.

KONTAKT zu Ovigo-Theater: info@ovigo-theater.de und Telefon 0160 92461082.

Ovigo-Protagonistin: Franziska von Hülst

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Wienerlieder und Spirituals setzen Konzert-Glanzlichter

Goldener Kunstherbst-Oktober

🍁NEUNBURGER KUNSTHERBST-HIGHLIGHTS🍁 waren am verlängerten Feiertagswochenende die Musik-Großveranstaltungen am Vorabend des Nationalfeiertags, organisiert vom Kunstverein Unverdorben, sowie am Nationalfeiertag, ausgerichtet vom Neunburger Chor CONTIGO. Beide Gastgeber konnten sich über großes Publikumsinteresse freuen. Auffallend war der ein hoher Anteil von Besuchern aus der Region, die bei angenehmen Herbstwetter zum Teil auch längere Anreisen in die Pfalzgrafenstadt nicht scheuten.

Tenor Stephan Schlögl nahm den Liedtext „Es wird an Wein geb’n und wir werden nimmer leb’n“ wörtlich und schenkte sich gleich ein Vierterl Roten ein.

Beim Gala-Abend der Wienerlieder und Operettenschlager am 2. Oktober debütierte der aus Stadlern stammende Sänger Stephan Schlögl (Tenor) im Neunburger Kunstherbst. Ihn begleiteten Veronika Pröbstl (Violine) und Julia Vogl (Klavier) in einem Romantik und Behaglichkeit ausstrahlenden Programm, bestückt mit vielen beliebten Evergreens von Robert Stolz, Emmerich Kalman, Fritz Kreisler, Ralph Benatzky, Paul Abraham, Rudolf Syrczynski u. a. in der gut besuchten Schwarzachtalhalle. Der ebenfalls angekündigte Bariton Daniel Hinterberger musste am Konzerttag wegen akuter Erkrankung absagen.

Am Feiertag 3. Oktober folgte in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Josef das 25-jährige Jubiläumskonzert „Zwischen Himmel und Erde“ des Neunburger Chors CONTIGO mit Bandbegleitung unter Leitung von Jürgen Zach. Er moderierte auch das chronologisch angelegte Programm. Es enthielt viele Repertoirestücke des in der liturgischen Gottesdienstgestaltung aktiven Ensembles mit Schwerpunkt Modernes Geistliches Lied über Spirituals, Gospelsongs bis zu originellen Coverversionen von Popklassikern wie der John-Lennon-Song „Imagine“ im Oberpfälzer Dialekt. Die eindrucksvolle Visualisierung durch farbenprächtige Lichtprojektionen im Sakralraum verlieh diesem abendlichen Konzert ein exquisites Gepräge.

Bei diesen beiden Kunstherbst-Konzert-Events dürfte das Veranstalter-Kalkül voll aufgegangen sein: Menschen in turbulenten Zeiten für einige Stunden aus dem Alltag in eine Welt voller Empathie und Harmonie zu entführen. Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern nahmen dieses Angebot gerne an und quittierte es am Ende der musikalischen Darbietungen mit Beifallsstürmen…

Eine kreative Lichtregie gab dem CONTIGO-Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche die besondere Note. Fotos: Karl Stumpfi

🍁🍁TERMIN-VORSCHAU🍁🍁

Samstag, 18. Oktober 2025, 19 Uhr: Klarinetten-Zauber mit dem Prager Damenquartett „Cantarina“ im historischen Schlosssaal Neunburg v. W., Im Berg 12, Abendkasse ab 18 Uhr.

Samstag, 25. Oktober 2025, 19 Uhr: MusiTextical „Elvis und die BRAVO“ mit Dr. Klaus Sauerbeck (Rezitation) und Marc Charro (Gesang) im historischen Schlosssaal Neunburg v. W., Im Berg 12, Abendkasse ab 18 Uhr.

°Kartenvorverkauf im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35.

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Hier gibt’s Karten für Kunstherbst-Events

Vorverkaufs-Start ab Oktober!

Ab Oktober läuft der Kartenvorverkauf für weitere Kulturtermine im Rahmen des 13. Neunburger Kunstherbsts. Veranstalter ist der Kunstverein Unverdorben. In den Vorverkaufsstellen Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, gibt es ab sofort Tickets für den Blauen Montag – musikalische Lesung „Kaffeehaus-G’schichten“ – mit den Vier Unverdorbenenen – am Montag, 24. November, 19 Uhr, im Sporrersaal. Eintritt zehn Euro. Freie Platzwahl, Saalöffnung um 18 Uhr.

Im Angebot ist ab sofort auch das neue MusiTextical „Stille Nacht, Heilige Nacht – Geschichte eines Liedes“

mit Dr. Klaus Sauerbeck (Rezitation) und Marc Charro (Gesang). Termin: Freitag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, in der Stadtpfarrkirche St. Josef. Eintritt 13 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Infos unter www.kunstverein-unverdorben.de

Im Vorverkauf sind weiter das Prager Damen-Klarinettenquartett „Cantarina“ am Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr, und das MusiTextical „Elvis und die BRAVO“ am Samstag, 25. Oktober, 19 Uhr. Beide Veranstaltungen finden im historischen Schlosssaal, Im Berg 12, statt. Für den Wienerlieder- und Operettenabend „Wien, du Stadt meiner Träume“ mit dem Stephan-Schlögl-Quartett am Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle sind noch Restkarten verfügbar. Die Abendkasse öffnet um 18 Uhr im Hallenfoyer. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse gegen Vorlage von Ausweisen, Bescheinigungen etc. freien Eintritt.

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Sonntag Nachmittag in der Fronfeste und Spitalkirche geöffnet!

Internationale Kunstausstellung AHOJ 25

Besichtigungsmöglichkeiten: Jeden Sonntag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in der Alten Fronfeste, Im Berg 17 (Werke von Michael Fuchs, Marina Nadirova, Taraneh Akhbar, Kunstschulen Kralovice und Klatovy (CR) Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald) und in der Spitalkirche, Hauptstraße 3 (Werke von Alice Marková M. A.) Eintritt frei, Spenden erbeten. Letzter AHOJ-25-Ausstellungstag: 26. Oktober 2025. (Foto: Karl Stumpfi)

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2. Oktober: „Klassik light“ mit Wienerlied und Operette

Tenor Stephan Schlögl stammt aus Stadlern und kehrt beim Klassikabend „Wien, du Stadt meiner Träume“ an die familiären Wurzeln zurück. Foto: Karl Stumpfi

Eine Liebeserklärung an Wien

Wienerlied trifft Operette im Neunburger Kunstherbst: Ein Gala-Abend der „leichten Muse“ am Donnerstag, 2. Oktober sorgt für einen weiteren Glanzpunkt im 13. Neunburger Kunstherbst.  Auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben gastieren Tenor Stephan Schlögl, Bariton Daniel Hinterberger, Pianistin Julia Vogl und Violinistin Veronika Pröbstl in der Schwarzachtalhalle.  Der Konzert-Titel „Wien, du Stadt meiner Träume“ verspricht ein buntes Programm, das am „Weißen Rössl“ am Wolfgangsee vorbei nach Wien führt, wo im Prater die Bäume blühen. Traditionelle Wienerlieder wie „S’wird schöne Maderln geb’n“ oder „Ja, ja der Wein ist gut“ wechseln sich ab mit „Ohrwürmern“ des Operettengenres. Die „Frühjahrsparade“ von Robert Stolz und „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kalman sind mit im Angebot. Mit instrumentalen Intermezzi für Violine und Klavier machen sogar „Teufelsgeiger“ Niccolo Paganini und „Tastenzauberer“ Frederic Chopin Stippvisiten an jenem Ort, welcher durch Jahrhunderte als Weltmetropole der Musik galt: die alte Kaiserstadt Wien. Ihr gilt diese Liebeserklärung nach allen Noten im kammermusikalischen Format. Nach europaweiten Erfolgen als klassischer Solist und Mitglied der Vokalgruppe „Stimmen der Berge“ kehrt der gebürtige Stadlerner Stephan Schlögl wieder in seine Heimatregion zurück. Seine Musikerkolleginnen Veronika Pröbstl (Violine) und Julia Vogl (Klavier) sowie Daniel Hinterberger (Bariton) bringt er in die Pfalzgrafenstadt mit.

Saalöffnung in der Schwarzachtalhalle ist am Vorabend des Nationalfeiertags um 18 Uhr, das Konzert beginnt um 19 Uhr. Gemütlicher Ausklang mit Bewirtung anschließend im Hallenfoyer.
Eintritt: 25 € / 20 €; Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse gegen Vorlage von Ausweisen, Bescheinigungen usw. freien Eintritt. Der Kartenvorverkauf läuft unter der Order-Mail schafbauerrosa@gmail.com, Karten-Telefon 09672 / 3435 und in der örtlichen Vorverkaufsstelle Büro- und Pressezentrum Neunburg, Hauptstraße 50. 

Julia Vogl, Klavier

JULIA VOGL (geb. Wenzl) erhielt im Alter von sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Tommaso Farinetti an der Landkreismusikschule Cham, später im Rahmen ihres Schulmusikstudiums an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg bei Carolin Danner und Prof. Michael
Seewann. Regelmäßig nahm sie an Workshops mit Prof. Gabriel Rosenberg von der Musikhochschule Nürnberg teil. Mehrfach war Julia zu ihrer Schulzeit am Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting
Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, bis hin zur Bundesebene. Beim internationalen „Lantos-Magda-Klavierwettbewerb“ in Veszprem/Ungarn erreichte sie jeweils eine Gold- und eine Silberauszeichnung. Zudem wurde ihr der Förderpreis der Landkreismusikschule Cham verliehen. Heute unterrichtet Julia Vogl hauptberuflich am Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf in den Fächern Mathematik, Latein und Musik, ist aber auch viel als Musikerin bei verschiedenen Konzertereignissen im Bereich Mittel- und Südbayern unterwegs.

Veronika Pröbstl, Violine

VERONIKA PRÖBSTL erhielt ihren ersten Violinunterricht an der Musikschule in Füssen. Nach ihrem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur staatlich geprüften Ensembleleiterin mit pädagogischer Zusatzprüfung im Fach Trompete. Von 2020 bis 2024 studierte sie Instrumentalpädagogik Violine im Bachelor an der HfkM Regensburg bei Michael Schmid. Ihren Master in Instrumentalpädagogik Violine absolviert sie aktuell bei Carola Eva-Richter und studiert parallel dazu an der Musikhochschule in Nürnberg einen Master im Fachbereich Elementare Musikpädagogik. In konzertanter Hinsicht durfte Veronika Pröbstl bereits in Ihrer Jugend erste Erfahrungen sammeln und war zwischen 2014 und 2020 regelmäßiger Gast u.a. in dem renommierten Schwäbischen Jugendsinfonie Orchester. Im Jahr 2019 entschied sich Veronika Pröbstl, sich zudem auf den Bereich Kammermusik zu spezialisieren und gründete das Streich-Duo “Duo con calore”, welches programmabhängig auch als Klaviertrio deutschlandweit unterwegs ist. Ebenso ist sie
seit dem Jahre 2024 Mitglied im Kammerorchester Regensburg. Neben ihrem künstlerischen Wirken ist sie auch als Instrumentalpädagogin tätig und unterrichtet Violine, Trompete und Klavier.

Daniel Hinterberger, Bariton

Der Bariton DANIEL HINTERBERGER war seit seinem 7. Lebensjahr Mitglied des Tölzer Knabenchores und genoss dort neben seinem Geigenunterricht eine intensive solistische Gesangsausbildung bei Prof. Gerhard Schmidt-Gaden. Es folgten zahlreiche Auftritte als erster Solist bei internationalen Musikfestivals und an renommierten Opernhäusern wie Salzburger Festspiele, Bayerische Staatsoper München, Nederlands Opera Amsterdam und Wiener Staatsoper. Als gefragter Bartionsolist singt er regelmäßig in verschiedenen Kirchen der bayerischen Hauptstadt München bei Festgottesdiensten, geistlichen Konzerten und Oratorienaufführungen. In Orgelkonzerten seiner Mutter, Prof. Marlene Hinterberger, tritt er seit vielen Jahren als Gesangs-Duopartner oder im “Trio Vox-Humana” auf. Im Juni 2015 wurde Daniel Hinterberger für seine künstlerischen Leistungen der Kulturpreis des Rotary-Clubs Rosenheim verliehen.

Der deutsche Tenor STEPHAN SCHLÖGL besuchte von 2004 bis 2012 das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und erhielt dort eine umfangreiche musikalische Ausbildung. Zwischen 2016 und 2024 studierte er die Studiengänge Schulmusik an der Universität Regensburg und Gesangspädagogik an der HfkM Regensburg im Bachelor und im Master in der Klasse von Kammersänger Sibrand Basa. Von 2023 bis 2025 studierte er den Masterstudiengang MA Performance, Konzert in Zürich in der Klasse von Prof. Sebastian Geyer und schloss diesen mit Auszeichnung ab. Als klassischer Solist ist Stephan Schlögl europaweit in verschiedenen Kirchen und Konzerthäusern bei Festgottesdiensten, geistlichen Konzerten, Oratorienaufführungen und Liederabenden zu hören. Im Zuge dessen arbeitete er mit Orchestern wie der Philharmonie Baden Baden, dem Würtembergischen Orchester Reuttlingen, den Bad Reichenhaller Philharmonikern, der Vogtlandphilharmonie, L’arpa festante oder La Banda zusammen. Besonderen Erfolg feiert Stephan Schlögl mit der Rolle des „Schwan“ aus der Carmina Burana von Carl Orff, die er jedes Jahr zahlreich an renommierten Konzertorten wie dem Münchener Brunnenhof, dem Münchener Herkulessaal, dem KKL in Luzern oder auch in der Stuttgarter Liederhalle zum Besten gibt. Stephan Schlögl ist auch als professioneller Chorsänger tätig, wirkt regelmäßig im Chor des Bayerischen Rundfunks mit und ist seit 2024 zudem freies Mitglied in der Zürcher Singakademie.

Stephan Schlögl, Tenor

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CD-AUDIO: TENOR-ARIEN aus beliebten Operetten mit Stephan Schlögl:

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Foto-Rückblende: Weltpremiere in ausverkaufter Schwarzachtalhalle!

Die junge Winnie, dargestellt von der aus Haiti stammenden Sängerin Jésula Thomas.

„Winnie“: magische Momente auf einer Musical-Bühne

Afrika kommt für eineinhalb Stunden in die Oberpfalz: Projektchor, Jugendchor und Kinderchor als tragendes Element der neuen Musical-Produktion von Steffi Heelein (Masterarbeit 2025: Neue Geistliche Musik/Hochschule für Kirchenmusik Regensburg) mit insgesamt rund 200 Mitwirkenden aus zwölf Nationen – d a s Musik-Event im 13. Neunburger Kunstherbst!
Angelina Schneider spielt und singt die erwachsene Winnie im zweiten Teil der Handlung.
Lakshani Perera und Severin Queck als Winnies Eltern. Sie werden früh an Aids sterben…
Der Neunburger Pfarrvikar Emmanuel Ogbu aus Nigeria in der Rolle des Father Denis Mbuga.
Die 13-jährige Winnie wird im Haus ihres übergriffigen Onkels (Andreas Schopper) als Arbeitskraft schamlos ausgenützt und schließlich sexuell genötigt.
Nach ihrer Flucht und dem Bettler-Leben auf der Straße findet Winnie Arbeit in einer Frauen-WG, v. re.: Anna Soderer (Jane), Veronika Abutu (Patricia), Mireille Vicogne (Brenda) und Ewelina Drozdzowska (Eva).
Winnies Leben erfährt dank ihres unerschütterlichen Glaubens eine Wendung zum Besseren: Das Waisenkind reift zur Hoffnungsträgerin heran, die studieren und eine Hilfsorganisation für Mütter gründen wird. Ihr Freund Mugagga (Solus Quattara) ist eine wertvolle Stütze.
Tosender Schlussapplaus der über 700 Premierenbesucher für das gesamte „Winnie“Ensemble, darunter Daniela Hummel (Erzählerin), Natalie Steidl (Winnies Tante), Elvira Trimis (Sister Agnes Norah), Madeleine Bradley (Greedy), Emma Soderer (Power) und Solistin Julia Dendl.
Komponistin der mitreißenden Ethno-Songs und Gospel-Balladen: Steffi Heelein am E-Piano mit ihren Bandmusikern „Alf“ Grauvogl, Thomas Topolski, Daniel Randlkofer, Max Schütz, Sebastian Stoiber, Diego Vilela, Fabian Eigenstetter, Greta Gabriel, Stefan Pfeiffer, Salome Heelein. Dirigent: Daniel Toledo Guillén.
Der emotionale Höhepunkt nach einer 90-minütigen packenden Uraufführung des Afrika-Inklusions-Musicals: Auf der Bühne der Neunburger Schwarzachtalhalle treffen sich die Künstlerische Leiterin und Projektchefin Steffi Heelein mit der dank Sponsoren-Unterstützung aus Uganda eingeflogenen Winnie Nansubuga, deren bewegtes Leben zum Musical-Stoff wurde…

Fotos von der Premierenvorstellung: Karl Stumpfi und Ralf Gohlke
Die „Winnie“-Premiere am Weltkindertag 20. September war auch für die Kleinsten ein großes Theatererlebnis!

Protagonisten hinter den Kulissen

REGIE: Philippe Matic-Arnauld des Lions

BÜHNENBILD: Leni Wimmer

CHOREOGRAFIE: Julia Koderer

STAGE-MANAGER: Marc Müllers & Martina Prechtl

VERANSTALTUNGSTECHNIK: Patrick Selbike, Michael Straube

VIDEOTECHNIK: Marco Linke

AFRIKA-BILDERAUSSTELLUNG: Marlies Weigl & Kunstgruppe

TICKETING: Rosa Schafbauer

PROJEKTTRÄGER: Kunstverein Unverdorben Neunburg e. V.

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„Ich bin von Anfang an unglaublich begeistert und berührt von Steffi Heeleins Vision und Einsatz. Sie erinnert uns mit diesem Projekt daran, wie wichtig der Zusammenhalt zwischen Menschen ist und dass Nächstenliebe keine Grenzen kennt – und dass es nie zu spät ist, sich dafür einzusetzen und daran zu glauben. Ich hoffe, Ihr werdet genauso davon angesteckt wie ich!“ (Schirmherrin VICKY KRIEPS, Schauspielerin)

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WINNIE-TRAILER

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Kreisausgabe SAD, vom Montag, 22. September 25:

Bericht in den Oberpfalz Medien (Onetz/Der Neue Tag) vom 22./23. September 25:

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Eröffnung der AHOI-25-Ausstellung im neuen Rathaus-Foyer

Besichtigung der Kunstwerke von Michael Fuchs im Erdgeschoß des Quartiers Alte Fronfeste.

Entspannter Kunst-Spaziergang bei sommerlicher Atmosphäre

Im Quartier Spitalkirche, Hauptstraße 3, sind Werke von Alice Marková (Tschechien) ausgestellt.

Die Vernissage zur Internationalen Kunstausstellung AHOJ ist traditionsgemäß offizielle Eröffnung des Neunburger Kunstherbstes – bereits die 13. Auflage dieses regionalen Kulturfestivals in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald unter Regie des Neunburger Kunstvereins Unverdorben. Zum fünften Mal konnten die Organisatoren das neue Rathaus-Foyer für den Empfang der Gäste aus Fern und Nah nutzen. Zur musikalischen Begleitung des Abends hatten sie zum zweiten Mal das Gitarren-Duo „La Fresa“ aus Kralovice engagiert.

Der Ahoj-25-Eröffnung am Freitag, 19. September waren diesmal zwei Veranstaltungen vorausgegangen, insbesondere das großartige Konzert des Ostbayerischen Jugendsinfonieorchesters. „Es hat uns alle, die dabei waren, mit lateinamerikanischen und südeuropäischen, betont rhythmischen Musikstücken wie beispielsweise Carmen restlos begeistert“, blendete 1. Vorsitzender Peter Wunder in seinem Einführungsvortrag auf das Orchesterspektakel „OJO goes Latin“ vor Wochenfrist zurück. Das zweite Kunstherbst-Wochenende ließ ein dicht gedrängtes Programm folgen. Neben der Ahoj-25-Vernissage standen Aufbau, Schlussproben und Welt-Uraufführung des Afrika-Musicals „Winnie – Vom Waisenkind zur Hoffnungsträgerin“ von Steffi Heelein in der Schwarzachtalhalle im Brennpunkt des Geschehens. Die Premiere war mit 785 verkauften Tickets seit Monaten bis auf den letzten Platz ausgebucht. „Diesen enormen Zuspruch würden wir uns auch für weitere Konzerte wünschen“, merkte der KVU-Vorsitzende dazu an.

Kunstschaffende aus vier Ländern

Zur Eröffnung der internationalen Kunstausstellung AHOJ 25 begrüßte Peter Wunder folgende Ehrengäste: die amtierende Bürgermeisterin Margit Reichl (in Vertretung des 1. Bürgermeisters Martin Birner, nach einer Knie-OP noch im Krankenstand), Landtagsabgeordneter Martin Scharf, Ehrenbürger Theo Männer mit Gemahlin, Direktor Luboš Marek von der Kunstschule Kralovice, Marcela Kotěšovcová von der Kunstschule Klatovy, Direktorin Diana Schmidberger von der Gregor-von-Scherr Realschule Neunburg vorm Wald und das Duo „La Fresa“ von der Kunstschule Kralovice mit den Gitarristen Jakub und Jan unter Leitung von Jiří Vébr.

Besonders begrüßte Wunder die ausstellenden Künstler aus den vier Ländern Tschechische Republik, Bundesrepublik Deutschland, Kasachstan und Iran, welche Ahoj 25 zurecht den Status einer Internationalen Kunstausstellung verleihen. Die tschechische Seite vertritt diesmal MgA Alice Marková aus Kralovice östlich von Pilsen. Im Juni hatte sie ihr Master-Studium an der Fakultät für Design und Kunst an der Akademie Pilsen erfolgreich abgeschlossen. Sie ist Kunsterzieherin an der Kunstschule und an der Grundschule und Gesamtschule in Kralovice. Alice Marková ist Mitglied der Union der bildenden Künstler der Stadt Pilsen und hat bereits einige Ausstellungen in ihrem Heimatland Tschechien ausgerichtet. „Die Natur und ihre Prozesse sind ihre wichtigste Inspirationsquelle“, informierte der KVU-Vorsitzende. Durch schrittweise Stilisierung gelange sie zu einer Darstellung grundlegender Vorgänge mittels einer malerisch reduzierten Sprache mit klaren Formen.

In der Spitalkirche werden Markovás Werke aus den Serien „Spannung“ (Ast und Draht) und „Licht im Bild“ präsentiert. Es ist die nächste Station, die im Anschluss beim Kunst-Spaziergang besucht werde.

Der bayerische Ahoi-25-Repräsentant, Michael Fuchs, ist vom Hauptberuf Biolandwirt und Kunsthandwerker. In seiner Heimatgemeinde Zell im Landkreis Cham wird er auch „Der Dürer von Starzenbach“ genannt. Aus seinem Buch „Das Schaf mit dem Nasenring“ hat er eine Serie von Werken, die das harte bäuerliche Leben im letzten Jahrhundert und die düstere Geschichte des Untergangs eines riesigen, waldreichen Landgutes illustriert, beim Neunburger Kunstverein ausgestellt. „Michael Fuchs versteht es meisterhaft, die Personen auf seinen Bildern so plastisch und bizarr darzustellen, dass man daraus den Charakter erkennen kann“, betonte Peter Wunder.  Diese Bilder, sowie einige weitere Werke sind in der Fronfeste im Erdgeschoss ausgestellt. Auch sein Buch kann dort käuflich erworben werden.

Saitenklänge mit Gitarren-Duo „La Fresa“ aus Kralovicé.

Die Treppe hoch zum Obergeschoß der Alten Fronfeste, treffen die Besucherinnen und Besucher auf Kunstwerke aus der tschechischen Kunstschule Královice. Es sind vorzugsweise Naturbilder, von den Jugendlichen sehr filigran und exakt gezeichnet, z. B. die Strukturen eines Blattes. Die Landschaftsbilder zeichnen sich aus durch eine gelungene Abstimmung der Farben. Der KVU-Vorsitzende wörtlich: „Man kann nur staunen, was Kinder in diesem Alter an diesen speziellen Kunstschulen an Fähigkeiten lernen, mein Respekt!“

Im oberen Flur der Fronfeste angekommen, sehen die Ausstellungsgäste Bilder von Marina Nadirova, die eine gelernte Kosmetikerin ist. Peter Wunder ging kurz auf die Biografie der Künstlerin ein. Sie sei im Jahr 2019 aus dem vormals zur Sowjetunion gehörende Land Kasachstan mit drei kleinen Kindern nach Deutschland gekommen und lebe nun sicher und glücklich in Neunburg vorm Wald.

Taraneh Akhbar (Iran) und Marina Nadirova (Kasachstan)

Nadirova malt seit ihrer Kindheit bevorzugt Blumen, Tiere, Menschen und Landschaften in Öl, Acryl, auch gemischt und mit Bleistift. Ihre Bilder sind sehr gegenständlich und von großer Farbkraft. „Man kann sich sehr gut vorstellen, dass Marina eine schwere Zeit hinter sich hat und die Malerei ihr nach eigenen Aussagen viel Kraft, Freude und Zuversicht in schwierigen Situationen gebracht hat“, sagte Wunder. Ihr Traum wäre, in Deutschland bleiben zu können und hier möglicherweise eine Kunst-Ausbildung zu beginnen.

Auf der anderen Seite des oberen Flurs befinden sich die Werke von Taraneh Akhbar aus dem Iran. Als Teilnehmerin an den Frauendemonstrationen wurde sie inhaftiert und und musste 2023 aus dem Heimatland fliehen. Taraneh hat im Süden des Landes ein Kunstgymnasium besucht und Kunst studiert. Ihre Bilder und auch vier additativ ausgestelle Fotos haben beeindruckende Symbolkraft und immer einen tieferen Hintergrund. Auch sie wünsche sich sehnlichst, einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschlandd zu erhalten.

Stadt „stolz auf unseren Kunstverein“

Im oberen Saal, aber auch im ganzen Haus auf Fensterbrettern und anderen Ablagen verteilt, sind kreative Arbeiten vom langjährigen KVU-Partner Kunstschule Klatovy aus dem Nachbarland vertreten. „Wir haben diesmal für AHOJ 25 bewusst kein Leitthema gewählt, um die ganze Bandbreite der Ausbildung und des Schaffens der jungen Künstler zu zeigen“, fasste 1. Vorsitzender Peter Wunder zusammen. Vorgestellt werden von 9- bis 18-jährigen Schülern Naturbilder, Köpfe, Wikinger-Mythologie und bizarre Gebilde mit 3D-Stiften erstellt. Besonders eindrucksvoll sind Keramikarbeiten der Jüngeren, Altersstufe 7 bis 11 Jahre. Sie haben sich in Masken, Krippen, Schamanen, Dornen und diversen anderen Figuren versucht. Es sei immer wieder erstaunlich, wie schon ganz junge Kinder in dieser Schule ein Talent entwickeln und es künstlerisch so gekonnt darstellen können.

Im kleinen Lehrraum befinden sich die Gemälde aus der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule aus Neunburg vorm Wald. Schüler der sechsten und der siebten Klasse haben hier ihre Jahresthemen ausgestellt. Von den Bildern „Ich liebe mein Lieblingstier“ zu den Werken „Dschungel“ geht es zu den Blumen und Tieren. Die Bilder „Frühlingsblüher“ bestechen durch filigran und sehr schön gemalte Blumen und Vögel. „Die Kinder haben sich mit vielen Motiven, Farben und entsprechende Darstellung sehr intensiv auseinandergesetzt“, lobte der KVU-Vorsitzende das Neunburger Schüler-Engagement.

„Wir sind stolz auf unseren Kunstverein Unverdorben, der es immer wieder schafft, internationale Künstler für die Ahoj-Ausstellungen zu uns nach Neunburg zu holen“, unterstrich Vizebürgermeisterin Margit Reichl in ihrem Grußwort. Die im Jahr 2013 vom KVU gestartete Veranstaltungsserie „Neunburger Kunstherbst“ sei das Original unter vielen Kulturreihen, die seither in der Region etabliert und nach der Neunburger Vorlage ausgerichtet sind. Bei sommerlichen Temperaturen konnte Vorsitzender Wunder nach dem offiziellen Teil der Ausstellungseröffnung zum Kunst-Spazierung zu den Quartieren „Spitalkirche“ und „Alte Fronfeste“ einladen, dem sich ein ungezwunger, harmonischer Ausklang mit Bewirtung und improvisierter Gitarrenserenade der beiden „La Fresa“-Künstler anschloss. Die Internationale Kunstausstellung Ahoj 25 ist noch bis einschließlich 26. Oktober geöffnet. Möglichkeiten zur Besichtigung aller Exponate bestehen jeden Sonntag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in den Quartieren Alte Fronfeste, Im Berg 17, und Spitalkirche, Hauptstraße 3. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Gruppenbild der ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern mit Repräsentanten des Kunstvereins Unverdorben, der beteiligten Kunstschulen und der Stadt Neunburg vorm Wald. Fotos: Karl Stumpfi
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Ein Bilderbuchstart in den 13. Neunburger Kunstherbst!

Raimundo Luco (Gitarre) als Solist im Concierto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo. Desar Sulejmani dirigiert das Ostbayerische Jugendsinfonieorchester in der Schwarzachtalhalle. Fotos: Karl Stumpfi

Tänzerisches Feuer vom „Carmen“-Vorspiel bis „Tico-Tico“-Finale

Mit spanischen und lateinamerikanischen Rhythmen bescherte das Ostbayerische Jugendsinfonieorchester der 13. Neunburger Kunstherbstsaison beim sinfonischen Gastspiel „OJO goes Latin“ einen Bilderbuchstart. Opernouvertüren, Instrumentalkonzert und Tanzsuiten von Komponisten wie Rodrigo, de Falla, Marquez, Sheldon und Piazzolla, die in der Pfalzgrafenstadt zum ersten Mal auf Programmzettel auftauchten, zogen das Publikum in der leider nicht ausverkauften Schwarzachtalhalle schnell in ihren Bann. Dementsprechend glich der Schlussapplaus nach knapp 120 Minuten orchestraler Leidenschaft einem Vulkan-Ausbruch!

„Es passiert nicht jeden Tag, dass über 60 Musikerinnen und Musiker aus sieben Ländern auf dieser Bühne musizieren.“ Mit dieser Aussage hatte Dirigent Desar Sulejmani absolut recht. Das Ostbayerische Jugendsinfonieorchester (OJO), bestehend aus jungen Musikern im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus dem bayerischen und überregionalen Raum, setzte dank der Kooperation mit dem Westbalkan-Youth-Symphonic-Orchestra unter dem Konzerttitel „OJO goes Latin“ besondere, hochkarätige Akzente. Das fulminante Opening mit bekannten „Ohrwürmern“ aus den beiden „Carmen“-Suiten von Georges Bizet, die Habanera, das Auftrittslied des Toreros und der Zigeunertanz, riss die rund 200 Gäste gleich von Anfang an mit und entfachte deren Begeisterung für das internationale 68-köpfige Ensemble (darunter junge Musiker aus Bosnien-Herzegowina, Serbien, Slowenien, Montegro, Kosovo und Albanien).

https://www.neunburger-kunstherbst.de

Eine Erstaufführung in Neunburg dürfte das Concierto de Aranjuez mit Gitarrensolist Raimundo Luco gewesen sein, das von Joaquin Rodrigo 1939 als Konzert für klassische Solo-Gitarre und Orchester geschrieben wurde. Mit diesem Stück wurde die Gitarre als vollwertiges Soloinstrument im Konzertsaal etabliert. Was der junge, herausragende Gitarrist mit seinem Instrument darbot, ließ dem Publikum den Atem stocken. Raimundo Luco schloss sein Studium an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile im Jahr 2021 mit höchster Auszeichnung ab, gewann Preise an der Gitarre und tourte 2023 als Duo durch Europa. Seit 2024 studiert er die klassische Gitarre im Master an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Das von ihm gespielte Stück fand Einzug in viele Flamenco- und Jazz-Interpretationen. Da das Publikum mit tosendem Applaus und Bravo-Rufen reagierte, setzte der junge Gitarrist noch spontan zwei Zugaben drauf.

„Liebeszauber“ und „Cubanische Tänze“

Nach der Pause wurden die Gäste auf eine musikalische Reise voller spanischer und lateinamerikanischer Rhythmen und Melodien mitgenommen, von Manuel de Falla, Robert Sheldon, Astor Piazzolla und Arturo Marquez, die Dirigent Desar Sulejmani ankündigte. Der Orchesterchef lebt seit 27 Jahren in Deutschland und trat bereits in vielen europäischen Ländern, in Asien und Südafrika als Konzertpianist und Dirigent auf. Seit 2018 steht er dem OJO als Dirigent vor und ermöglicht den jungen Musikerinnen und Musikern einen ganz neuen Zugang zur Orchestermusik und zu klassischen Meisterwerken. Nicht fehlen durfte bei diesem Konzert die Tango-Oper von Piazzolla, „Maria de Buenos Aires“, in der die Geschichte des Tangos anhand des Lebens von Maria dargestellt wird sowie „Danzas Cubanas“ von Robert Sheldon mit tanzähnlichen Teilen der afro-kubanischen Inselbewohner.

Mit Riesenapplaus, stehenden Ovationen, großer Begeisterung und Worten wie „phänomenal“, „großartig“ und „einmalig“ wurde das außergewöhnliche Konzert gewürdigt, an das sich natürlich Zugaben anschlossen, das brasilianische Samba-Bravourstück „Tico Tico“ und nochmals das „Carmen“-Vorspiel. Fazit: Besser konnte der Startschuss für die 13. Saison des Neunburger Kunstherbsts nicht sein, waren sich die Vorsitzenden Peter Wunder und Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi einig. Sie bedankten sich bei dem großartigen Musikensemble und luden zu den nächsten Veranstaltungen des Kunstvereins Unverdorben im Rahmen des 13. Neunburger Kunstherbsts ein.

ELFRIEDE WEISS, Der Neue Tag

Das Ostbayerische Jugendinfonieorchester verstärkte sich mit Instrumentalisten aus sechs Balkan-Ländern des Kooperationspartners WBYO. (Video-Aufnahme: Ralf Gohlke, MZ)

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Kreisausgabe SAD, vom Dienstag, 16. September 2025:

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, vom Dienstag, 16. September 2025:

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19. September: Vernissage im neuen Rathaus-Foyer

Titelbild „Das Schaf mit dem Nasenring“ von Kunstmaler und Buchautor Michael Fuchs (2022).

Kunstausstellung AHOI 25 gibt sich international

Vier Künstlerinnen und Künstler sowie drei Kunstschulen aus vier Ländern stehen im Blickfeld der Internationalen Kunstausstellung AHOI 25. Eröffnet wird sie im Rahmen einer öffentlichen Vernissage am Freitag, 19. September, 18 Uhr, im Foyer des neuen Rathauses Neunburg vorm Wald. Ein Rundgang zu den Quartieren schließt sich an. Musikalische Umrahmung durch das Gitarrenduo „La Fresa“ aus Kralovicé/Tschechien.

MICHAEL FUCHS

Die bayerische Seite vertritt bei AHOI 25 Michael „Michel“ Fuchs (*1959). Er ist ein in Starzenbach (Gemeinde Zell, Landkreis Cham) lebender Biolandwirt und Kunsthandwerker. Er hat seine zeichnerischen Fähigkeiten autodidaktisch erlernt. Er wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf, wo sein strenger Vater „eigentlich nur Arbeit kannte“ und Malerei „fremd“ erschien. Unter diesen harten Bedingungen übte er sich bereits als Kind im Zeichnen, arbeitete tagsüber auf Feld und Hof und setzte seine Erlebnisse nachts bildnerisch um. In Starzenbach ist Fuchs seit Jahrzehnten Hoferbe: Er und seine Frau Gretel haben sieben Söhne großgezogen.  Fuchs gilt lokal als „Der Dürer von Starzenbach“ – ein Titel, der auf seine Detailtreue verweist. Über seine formale Ausbildung ist wenig bekannt; nach eigenen Angaben ist er weitgehend Autodidakt in der Kunst.

Künstlerischer Stil und Technik

Michael Fuchs arbeitet vorwiegend als Zeichner. In seiner Jugend malte er zunächst Aquarelle, wandte sich aber bald großformatigen Bleistiftzeichnungen zu. Er nutzt dabei kräftige immermannsbleistifte, mit denen er hochdetailreiche, großflächige Darstellungen schafft. Seine Motive sind oft regional und biographisch geprägt – Szenen vom Landleben, Bauernhof und historisch-christliche Bezüge. In jüngerer Zeit bringt er wieder mehr Farbe in seine Werke.

Michael Fuchs, der „Starzenbauer“

Bekannt ist eine Einzelausstellung „Michael Fuchs – ein Maler aus Starzenbach“ im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen (Nabburg) vom 26. Juni bis 18. September 2003. Außerdem zeigte er 2024 Zeichnungen im Kloster Frauenzell (Regensburg) im Rahmen einer Regionalausstellung. Seine Kunst spiegelt seine Lebenswelt als Bauer wider, besonders Pferde, Landwirtschaft und christliche Traditionen. Er zeigt Feldarbeit, historische Hofansichten und religiöse Symbole. Technisch sind seine Bilder detailreich, mit feinen Schraffuren und oft breitem Panoramaformat.

Auch schriftstellerisch ist Fuchs kreativ und hat Anfang 2022 sein Buch „Das Schaf mit dem Nasenring“ mit eigenen Illustrationen publiziert. Er erzählt darin die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Großgrundbesitzers Josef Pax, berüchtigt und bekannt als „Holzpolner Sepp“ im Bayerischen Wald.

Über Michael Fuchs berichtete u. a. die Zeitschrift Biokreis BioNachrichten (2011) im Zusammenhang mit Pferdeeinsatz im Ökolandbau. Ein literarisches Porträt erschien 2013 im Blog ‚Springvogel‘ von Ludwig Janssen. Auch online (fuchsmichael.com) sowie in regionalen Medien ist er präsent. Der Starzenbauer Biohof in Zell wird von Familie Fuchs seit rund 28 Jahren rein ökologisch geführt. Dort gibt es Mutterkühe (Pinzgauer, Fleckvieh, Hereford),  Ochsenmast, Bio-Hähnchen in Mobilställen und Wiesenbewirtschaftung mit Kaltblutpferden. Fleisch- und Wurstwaren werden im eigenen Hofladen verkauft.

Links zu Webseiten: www.starzenbauer.de / Künstlerseite: fuchsmichael.com

Michael Fuchs: „Das Abendlied“

ALICE MARKOVÁ

Alice Marková (*1999) ist eine bildende Künstlerin und stammt aus Kaznějov in der Nähe von Pilsen. Ihre Wohnadresse ist Kaznějov, Lesní 331. Im Juni dieses Jahres schloss sie ihr Studium der Malerei im Atelier für Malerei an der Fakultät für Design und Kunst der Universität Pilsen unter der Leitung von MgA Vladimír Véla ab, wo sie auch ihr Bachelorstudium absolvierte.

Alice Marková, Magister Artium

Marková ist Mitglied der Union der bildenden Künstler der Stadt Pilsen. Sie unterrichtet Kunst an der Kunstschule Kralovice und an der Grundschule und Gesamtschule Kralovice.  Sie stellt aktiv in Gemeinschafts- und Einzelausstellungen aus. Im Jahr 2024 hatte sie Einzelausstellungen mit den Titeln „Begegnung und Symbiose“ im DEPU2015 und „Verbindung ” in Mariánské Týnici, im Jahr zuvor fand eine Einzelausstellung in der Galerie Jiřího Trnky in Pilsen statt.  Ihre Drucke wurden in Südkorea auf der Gruppenausstellung „Arrrrttoury“ in Ulsan und auf der Kunstbiennale in Lima (Peru) präsentiert.

Alice Marková ist Autorin von fünf großformatigen Wandgemälden zum Thema „Biblische Landschaft“ auf dem Gelände des Benediktinerklosters auf dem Weißen Berg in Prag. Die Natur und ihre Prozesse sind ihre wichtigste Inspirationsquelle. Durch schrittweise Stilisierung gelangte sie zu einer Darstellung grundlegender Vorgänge mittels einer malerisch reduzierten Sprache. Die Gemälde gewinnen durch ihre Ausdruckskraft und expressive Farbgebung an Monumentalität und werden zu einer eindringlichen Botschaft, in der sich die Sehnsucht nach klaren Formen und dem Unfassbaren widerspiegelt.

SERIEN: „SPANNUNG“ UND „LICHT IM BILD“

Das verbindende Element ihrer Werke ist die Begegnung von auf den ersten Blick unterschiedlichen Welten (Zweig und Draht, rein gestrichene Fläche und durch den Lichteinfall inspiriertes malerisches Zittern), die meist in Symbiose miteinander leben und zu einem untrennbaren Ganzen werden. Zusammen haben sie die Kraft zu faszinieren. Sie sucht nach ihren situativen Möglichkeiten. In dieser AHOI 25- Ausstellung werden Werke aus den Serien „Spannung” (Ast und Draht) und „Licht im Bild” präsentiert. Ihre neuesen Gemälde sind ab dem 11. Oktober im Skautská kavárna „Pfadfindercafé“  in Prag auf dem Altstädter Ring zu sehen.

Kontakt Alice Marková – E-Mail: ajapokorna99@seznam.cz / Telefon: 0042 739 759 065

Weitere an der Internationalen Kunstausstellung AHOI 25 beteiligte Künstlerinnen sind

MARINA NADIROVA (Kasachstan) und TARANEH AKHBAR (Iran). Nadirova kam 2019 aus Kasachstan nach Deutschland und lebt jetzt mit ihren Kindern in Neunburg vorm Wald. Ihre Motive findet die Malerin bei Menschen, Tieren und Blumen, bevorzugte Techniken sind Öl , Acryl, auch gemischt, und mit Bleistift. Ihre Bilder sind sehr gegenständlich und von großer Farbkraft. Als Teilnehmerin an einer Frauendemonstrationen wurde Taraneh Akhbar eingesperrt und musste 2023 aus dem Iran fliehen. Im Süden ihres Heimatlandes hatte sie ein Kunstgymnasium besucht und Kunst studiert. Ihre Bilder und Fotografien haben viel Symbolkraft und immer einen tieferen Hintergrund.

Die Werke von Taraneh Akhbar (li.) sind vom 19. 9. bis 26. 10. im 1. Stockwerk der Alten Fronfeste ausgestellt.

Teilnehmer an AHOI 25 sind, wie bei den Ahoi-Ausstellungen lang gepflegte Tradition, junge Kunstschaffende aus den KUNSTSCHULEN Klatovy und Kralovicé (Tschechien) sowie die Kunst-Klasse der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.

Keramik-Kunstobjekte, geschaffen von Schülerinnen und Schülern der Kunstschule Klatovy.

Die Ausstellung AHOI 25 endet am Sonntag, 26. Oktober. Besichtigungen der Kunstwerke sind jeweils Sonntag, 14 bis 16 Uhr, in den Quartieren Alte Fronfeste, Im Berg 17, und profanierte Spitalkirche, Hauptstraße 3, möglich.

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Sinfonisches Konzert „OJO goes Latin“ am 12. September

Die 13. Saison des Neunburger Kunstherbsts beginnt am Freitag, 12. September, 19.30 Uhr, mit einem wahren Orchester-Spektakel. 64  Instrumentalmusiker unter Leitung von Dirigent Desar Sulejmani, Solist Raimundo Luco (Gitarre) gastieren in der Schwarzachtalhalle unter dem Motto „Ostbayerisches Jugendsinfonieorchester goes Latin“.

Rhythmisches Orchester-Spektakel

Das Ostbayerische Jugendsinfonieorchester eröffnet am 12 September die Veranstaltungs-Serie des 13. Neunburger Kunstherbsts. Fotos: Stefan Frank / OJO

Für dieses anspruchsvolle Programm, das den Einsatz eines verstärkten Percussion-Apparats erfordert,  hat sich das OJO personelle Verstärkung geholt. Dank Kooperation mit dem Western Balkans Youth Orchestra werden auch junge Musikerinnen und Musiker aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien dem Klangkörper angehören. Drei Konzerte bilden den Abschluss des Sommerseminars 2025, das vom 8. Bis 14. Septemberin der Musikakademie Alteglofsheim stattfindet. Der Auftakt am 12. September in der Schwarzachtalhalle gibt gleichzeitig den Startschuss für den 13. Neunburger Kunstherbst.

Künstlerischer Leiter Desar Sulejmani

Beim Blick auf die Programmfolge kommt dem Konzertgast einiges Spanisch vor. So erklingen eingangs bekannte Ohrwürmer aus den beiden „Carmen“-Suiten. Diese hat Ernest Guiraud, ein Freund des kurz nach Premiere verstorbenen Komponisten Bizet als „Best of“ arrangiert, darunter die Habanera  der Titelheldin, das Auftrittslied des Toreros und der Zigeunertanz. Eine Erstaufführung in der Region dürfte das Concierto de Aranjuez mit Solist Raimundo Luco sein. Joaquin Rodrigo schrieb es 1939 als Konzert für klassische Solo-Gitarre und Orchester.

Der Komponist – er erblindete im Alter von drei Jahren – wollte Atmosphäre, Klänge und Düfte der königlichen Gärten bei Madrid einfangen. Der bekannteste und emotionalste Satz ist das Adagio: Tiefgründig und melancholisch, mit einer aussdruckstarken Melodie, die vom Englischhorn und der Gitarre in einem ausführlichen Dialog vorgetragen wird. Angeblich hat Rodrigo in diesem Satz persönliche Schicksalsschläge verarbeitet, wie den Tod seines ungeborenen Kindes. Das Concierto de Aranjuez hat die Gitarre als vollwertiges Soloinstrument im Konzertsaal etabliert. Es inspirierte Generationen von Musikern und fand Eingang in viele Flamenco- und Jazz-Interpretationen.

Auch die nachfolgenden Werke der Komponisten de Falla, Marquez, Prado und Piazzolla  entfachen pure orchestrale Leidenschaft. Das Publikum geht mit auf eine musikalische Reise voller spanischer und lateinamerikanischer Rhythmen und Melodien. Der Eintritt zu diesem symphonischen Konzertabend ist frei, Spenden werden gerne entgegen genommen. Das Ostbayerische Jugendsinfonieorchester wurde 2006 als eingetragener Verein gegründet und hat seinen Sitz in Dingolfing. Es besteht aus 50 bis 60 Mitgliedern  zwischen 14 und 27 Jahren, die ihre Freude an der Orchestermusik teilen. Sie treffen sich viermal im Jahr zu Probenwochenenden, an denen die Literatur in Orchester- und Satzproben mit dem künstlerischen Leiter Desar Sulejmani und professionellen Dozenten erarbeitet werden.

Zum Abschluss eines jeden Konzertjahres gibt es drei Gastauftritte in Niederbayern und Oberpfalz. Zum Repertoire gehören sinfonische Werke aus allen Epochen von der Klassik über die Moderne bis hin zur Filmmusik. Im Vorjahr geriet ein Presserezensent nach einer OJO-Performance ins Schwärmen: „In perfektem Wohlklang und Schwelgen bei den Streichern und Bläsern in Dvoraks 6. Sinfonie endete ein musikalischer Hochgenuss“.

Die Musikerinnen und Musiker im Alter von 14 bis 27 Jahren sind voller Elan im OJO aktiv.

„OJO goes Latin“ –  das PROGRAMM:

George Bizet (1838–1875)

  • Sinfonische Auszüge aus den „Carmen“-Suiten

Joaquin Rodrigo (1901–1999)

  • Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester

Manuel de Falla (1876–1946)

  • Spanish Dance No. 1
  • Ritual Fire Dance

Robert Sheldon (*1954)

  • Danzas Cubanas

Astor Piazzolla (1921 – 1992)

  • Orchestersuite aus der Oper „Maria de Buenos Aires“

Arturo Marquez (*1950)

  • Danzon No. 2

Saaleinlass ab 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

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MEDIEN-ECHO

Bericht in de Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 1. 09. 2025:

Bericht im Onetz/Der Neue Tag v. 1. September 2025:

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