Mitreißend: „Singende Klarinetten“ aus der Goldenen Stadt!

Cross-over von Oper bis Klezmer

„Noch auf der Heimfahrt waren wir immer noch so beschwingt wie über das ganze wunderbare Konzert“, schwärmte ein Ehepaar aus dem Nachbarlandkreis Cham – und das hatte den Weg zum historischen Schlosssaal Neunburger bestimmt nicht bereut. Denn dort gab es ein nicht alltägliches Instrumental-Setting zu bestaunen: Vier Damen, vier Klarinetten! Cantarina Clarinete Prag – ein gelungener Coup, der dem Kunstverein Unverdorben am Kirchweihsamstag, 18. Oktober im Rahmen des laufenden 13. Neunburger Kunstherbst gelungen war…

Das Quartett aus der Goldenen Stadt mit Hana Bahniková (Gesang/Klarinette), Jana Cernohouzová (Klarinette), Jana Lahodná (Klarinette) und Vera Kestránková (Bassklarinette) führten ein polyglottes Crossover-Programm aus der Alten und der Neuen Welt mit in ihrem Gepäck. Heißes südländisches Temperament entfachte schon der Auftakt mit dem Opernklassiker „Carmen“ von Georges Bizet mit der Ouvertüre (arrangiert von David Silva Monje) und die Aragonaise (arrangiert von Marco Mazzini). Nach der Humoreske, ein „Ohrwurm“ des böhmischen Spätromantikers Antonin Dvorák, folgten zwei Klassiker der Moderne: Drei rumänische Volkstänze von Bela Bartok und die „Brazileira“ aus der Scaramouche-Suite von Darius Milhaud. Zum Abschluss des ersten Konzertteils tauchten die „Singenden Klarinetten“ in die Welt des Musicals ein. Und Hana Bahniková als Solo-Vokalistin legte Ehre für den Gruppennamen ein, als sie den Welt-Hit „Memory“ aus Andrew Lloyd-Webbers „Cat“ stimmlich souverän gestaltete. Danach schickte ein vor Lebenslust schier überbordendes „America“ aus der West Side Story von Leonhard Bernstein die Zuhörerschaft in die Pause.

Im zweiten Programmteil dieses lange noch nachhallenden Konzertabends wandte sich das Damen-Quartett den Sparten Pop und Latin zu, jazzte das Stimmungsbarometer im Schlosssaal hoch und schlug den Bogen zu Klezmer. Der im Nachbarland populäre zeitgenössische Komponist Jaroslav Jezek war auf der Play-List mit zwei Swing-Titeln – „Carioca“ und Bugatti Step (arrangiert von Petr Kaspar) vertreten. Die rhythmische Parforce-Jagd ging weiter mit „Lebedik un Freylach“, „Rebn’s Tanz“ und „Freylacher Bulgar“ aus dem Klezmer-Triptychon von Mike Curtis. Beim Leonard Cohen-Klassiker „Halleluja“ (arrangiert von Vera Kestránková) überzeugte auch der chorische Einsatz der Cantarina Clarinete. Zum finalen Höhepunkt dieser temparamentvollen Cross-over-Tour durch die Musikepochen zogen die Klarinetten-Damen nochmals zwei Trümpfe mit „Somewhere over the Rainbow“ (arrangiert von Zdenek Novák) und „Libertango“ von Astor Piazzola (arrangiert von Guido Arbonelli).

KVU-Vorsitzender Peter Wunder dankte „Cantarina Clarinete Prag“ für tolle Konzert-Eindrücke. Fotos: Karl Stumpfi, Eva Willert

Der Schlussbeifall steigerte sich zu einem nicht mehr enden wollenden Jubel-Orkan. Dieser zwang die „Singenden Klarinetten“ noch zu zwei Zugaben auf die Bühne. Hana, Vera und die beiden Janas nutzten das gerne, um dem Wiener Walzerkönig Johann Strauß zum 200. Geburtstag zu huldigen – mit der „Tritsch Tratsch Polka“ und „Perpetuum mobile“. KVU-Vorsitzender Peter Wunder überraschte die Musikerinnen mit „Kunstverein Unverdorben“-Rebensaft und machte schon den Mund wäßrig für den nächsten Musik-Import aus der Tschechischen Republik: Am Samstag, 3. Januar 2026 gastiert das Westböhmische Symphonieorchester beim 11. Neunburger Neujahrskonzert mit einem Johann-Strauß-Jubiläumsprogramm in der Schwarzachtalhalle.

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VIDEOCLIP: „Somewhere over the Rainbow“ (Cantarina Clarinete Prag in Neunburg v. W.)

https://photos.app.goo.gl/A8h8zY4c9XdtXcmHA

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Kunstausstellung schließt wieder ihre Pforten

AHOJ 25-Finissage in der Fronfeste

Nach fünf Wochen ist am Sonntag Nachmittag in der Alten Fronfeste die Internationale Kunstausstellung AHOJ 25 zu Ende gegangen. Der Auftakt am 19. September war gleichzeitig offizielle Eröffnung des regionalen Saisonfestivals 13. NEUNBURGER KUNSTHERBST. Mit Werken vertreten waren die vom Neunburger Kunstverein Unverdorben eingeladenen bildenden Künstler Michael Fuchs (Bayern), Mag. Alice Markova (Tschechien), Marina Nadirova (Kasachstan) und Taraneh Akhbar (Iran) sowie Kunstklassen aus Tschechien (Klatovy/Kralovice) und Bayern (RS Neunburg vorm Wald). Kurz vor Torschluss kam auch 1. Bürgermeister Martin Birner in die Fronfeste und stiess mit den KVU Vorstandsmitgliedern Maria Bücherl und Karl Stumpfi auf den Abschluss der Kunstausstellung AHOJ 25 an. Die Kunstherbst-Saison läuft noch bis Dezember unter anderem mit den KVU-Veranstaltungen „Wasserwelten“ (Multivision-Show Josef Merkl am 7. November, 19 Uhr, Spitalkirche) und Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen (Musikalische Lesung „Kaffeehaus-G’schichten“ am 24. November, 19 Uhr, Sporrersaal).
Foto: Jörg Maderer

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MusiTextical über die „Lovestory Elvis & BRAVO“

Am Samstag, 25. Oktober ab 19 Uhr werden ungewohnt rockige Klänge den alt-ehrwürdigen Saal des Neunburger Pfalzgrafenschlosses erfüllen…

Der King rockt das alte Schloss

Das „MusiTextical“ „Elvis und die Bravo“ kommt am Samstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in den Historischen Schlosssaal nach Neunburg vorm Wald. Thematisiert wird die jahrelange, enge Beziehung zwischen dem deutschen Jugendmagazin „Bravo“ und Superstar Elvis Presley, garniert mit der großartigen Musik des King of Rock ´n´ Roll.

„MusiTextical“-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck, in der Rolle eines mit Elvis befreundeten Journalisten, erzählt aus persönlichen Briefen, die Elvis der „Bravo“ schrieb, von exklusiven Interviews, die er gab, von intimsten Einblicken in seine Seele und in sein Luxusleben, die er ausschließlich der „Bravo“ gewährte. Die Besucher erfahren unter anderem, was Elvis von den Beatles hielt, wieso er und Peter Kraus in der gleichen „Bravo“-Ausgabe Briefe zum gleichen Thema veröffentlichten, wie die DDR-Stasi über den King dachte, wie „Bravo“ Elvis begleitete vom ersten Artikel, der in Deutschland über ihn erschien, bis zu Aktionen nach seinem Tod, die journalistisch völlig neue Wege betraten. Zu jedem Artikel, zu jedem Brief, zu jedem Interview präsentiert Marc Charro, einer der besten Elvis-Interpreten Deutschlands, genau abgestimmte und thematisch passende Elvis-Musik. Diesem einmaligen Abend im Schlosssaal beizuwohnen, ist ein „must have“ für alle Fans des „Kings“ in der Region!

BRAVO-Coverboy: Soldat Elvis

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Elvis Presley war während seiner Dienstzeit als US-Army-Soldat in Deutschland hauptsächlich in Friedberg (Hessen) stationiert. In der Oberpfalz kam er jedoch zeitweise auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zum Einsatz. Dies geschah während Manövern seiner Einheit, der 3. US-Panzerdivision. Die wichtigsten Aufenthalte waren vom 3. November bis 20. Dezember 1958 und einen weiteren 1959. Andere Quellen erwähnen den Zeitraum 1958 bis 1960 für mehrmalige Manöveraufenthalte in Grafenwöhr. Darüber hinaus besuchte er auch Orte außerhalb des Truppenübungsplatzes, wie beispielsweise Hirschau (Anfang 1960) und Amberg.

°Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 35, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, sowie an der Abendkasse für 15 Euro ab 18 Uhr im Schlosssaal. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse freien Eintritt. Zur Kontrolle bitte Ausweise, Bescheinigungen etc. mitbringen!

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Kunstprojekt im evangelischen Blühgarten

„Gedanken im Wind“…

…ist der Titel einer besonderen Ausstellung, die am Mittwoch, 22. Oktober, 18 Uhr, im Garten hinter der evangelischen Versöhnungskirche, Bahnhofstraße, im Rahmen des 13. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS eröffnet wird. Akteure sind Jugendliche der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald: Mit Gebetsfahnen, Windwichteln und Wimpeln gestalten sie den Garten auf ihre Weise um

und tragen ihre Gedanken auf ihre Weise in die Welt, heißt es in einer Mitteilung der evangelischen Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung stellt Pfarrer Gerhard Beck das neueste Projekt der evangelischen Kirchengemeinde vor. Mithilfe von Schulen, Firmen und Ehrenamtlichen wird der Garten hinter dem Kirchengebäude als neuer Blühgarten angelegt, bei dem Artenvielfalt groß geschrieben werden soll und der als Lernort verwendet werden kann. Zur Ausstellungseröffnung am 22. Oktober, 18 Uhr, sind alle Interessenten willkommen. Die Ausstellung kann besichtigt werden, solange Wind und Wetter es zulassen.

#neunburgerkunstherbst

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Vier Unverdorbene letztmals mit ihrem Bayern-Programm

Ein fulminantes Staffel-Finale!

Letztmals präsentierten die Vier Unverdorbenen (v. li. Jürgen Zach, Karl Stumpfi, Franz Schöberl u. Klaus Götze) im Kulturzentrum Marktmühle Oberviechtach die Musikalische Lesung „POLTerabend, VALENTINstag“. Foto: Elfriede Weiß, Oberpfalz Medien / Der Neue Tag

Das „Bayerische Programm“ des Neunburger Kleinkunst-Ensembles hatte am traditionellen Blauen Montag 2024 – immer gesetzt im letzten November-Wochenende der Kunstherbst-Saison – seine Premiere im vollbesetzten Sporrersaal. Der Ansturm des „Stammpublikums“ auf die rund 90 Plätze machten eine weitere Terminansetzung für diese Musikalische Lesung erforderlich. So gab es am 15. Januar die zweite Aufführung, die immerhin nochmals knapp 80 Gäste anlockte. Am 25. März folgte eine Auskoppelung der Gerhard-Polt-Texte sowie die komplette Wiederholung des musikalischen Teils anlässlich eines „Nostalgieabends“ in der Alten Seilerei. Also jener Neunburger Altstadt-Szenekneipe, die den „Unverdorbenen“ bei vielen Live-Auftritten zwischen 2016 und 2020 ans Herz gewachsen ist. Für eine gastronomische Wiederbelebung dieses seit Anfang 2023 geschlossenen Lokals sollte nun die Initialzündung gegeben werden. Auf Vermittlung von Jürgen Zach, dessen berufliches Engagement im Bildungszentrum Kloster Ensdorf im September altersbedingt zu Ende ging, gastierten dort die Vier Unverdorbenen am 4. Mai mit einer weiteren Da Capo-Vorstellung.

Am Sonntag, 11. Oktober musste das Kleinkunst-Ensemble auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach im Kulturforum Marktmühle neben dem Doktor-Eisenbarth-Heimatmuseum ein fünftes Mal im Bayern-Modus ran. Das Auditorium war mit rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörern bis auf den letzten Platz besetzt. 1. Vorsitzende Monika Krauss betonte in ihren Grußworten, dass diese Publikumsresonanz eindeutig dafür spräche, das Neunburger Ensemble bei drei vorausgegangen Gastspielen als Garant für einen unterhaltsamen Abend mit Tiefgang kennengelernt zu haben. Nach dem Auftakt mit dem Haindling-Klassiker „Bayern, das san mia“ erläuterte Rezitator Karl Stumpfi, wie diese Musikalische Lesung zu ihrem Titel „POLTERabend, VALENTINstag“ gekommen sei, „denn es es treffen sich bei uns heute Abend der bajuwarische Ur-Komiker Karl Valentin mit dem weiß-blauen Kabarett-Urgestein Gerhard Polt – der Eine Ahnherr, der Andere Nachlassverwalter bodenständig-geerdeten und zugleich hintergründig-skurrilen Humors. Der Schlussvorhang über „“POLTERabend, VALENTINstag“ fiel mit einer musikalischen Zugabe: Das Trio Zach-Götze-Schöberl intonierte den „Königsjodler“ frei nach Fredl Fesl in einer ureigenen Cover-Version.

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VIDEOCLIP: „Spinn‘ i, oder bin i scho im Himmi…“ – Haindling-Coverversion feat. Jürgen Zach, recorded by Ralf Gohlke

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Der Neue Tag schrieb über diesen Abend voller hintergründigem weiß-blauem Humor der ikonischen Künstler Valentin und Polt unter anderem, dass die Freunde der Kunst damit gleich zu Beginn des neuen Jahresprogramms ein Glanzlicht setzen konnten. Man könnte dies fernsehgerecht aber auch so formulieren: Es war ein fulminantes Staffel-Finale des „Bayern-Programm“ der Vier Unverdorbenen aus Neunburg vorm Wald! Diese wenden sich nun ohne große Pause ihrem nächsten Projekt zu und sind bereits voll auf den Blauen Montag im 13. Neunburger Kunstherbst fokussiert. Ab 27. Oktober starten die Musikproben zum neuen Programm „Kaffeehaus-G’schichten“, Premiere ist am 24. November, 19 Uhr, im Sporrersaal.

Bitte unbedingt beachten: Erstmals gibt es für einen Auftritt der Vier Unverdorbenen einen Ticket-Vorverkauf. Seit 1. Oktober können Karten für zehn Euro in den VVK-Stellen Büro- und Pressezentrum Neunburg, Hauptstraße 50, und Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, erworben werden. Saalöffnung ist um 18 Uhr.

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Vier „Cantarina“-Musikerinnen im Neunburger Schloss

Das „Cantarina Clarinete“-Quartett aus der Goldenen Stadt Prag tritt am 18. Oktober erstmals im Neunburger Kunstherbst auf. Foto: Katerina Koncalová

Prager Klarinetten-Zauber

Nach Latin-Klängen, Wienerliedern und Musical wartet der 13. Neunburger Kunstherbst mit dem nächsten Konzert-Ereignis auf: Am Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr, gastiert das Damen-Quartett „Cantarina Clarinete“ aus der Goldenen Stadt Prag im Schlosssaal mit einem interessanten Crossover-Programm von Barock bis Jazz.
„Cantarina Clarinete“ wurde im Oktober 2011 an der Fakultät für Musik und Tanz der Akademie der musischen Künste in Prag als kreatives Studentenprojekt von vier jungen Klarinettisten gegründet: Hana Bahníková (Gesang, Klarinette), Jana Černohouzová (Klarinette), Jana Lahodná (Klarinette) und Věra Kestřánková (Bassklarinette). Die Verbindung von spielerischen Qualitäten mit gesanglicher Begeisterung führte zu dem treffenden Namen „singende Klarinetten“. Nicht nur die gesanglichen Klänge, sondern auch die Töne der Klarinette verdeutlichen die Berechtigung des Gruppennamens, denn die Klarinette ist bekannt dafür, dass sie der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist. Der Klang der Klarinette kann fast alle Stimmungen ausdrücken, zum Beispiel fröhlich, traurig, zynisch, sarkastisch, verspielt, lustig, romantisch, verträumt… Kein anderes Instrument hat eine so große Bandbreite an Farben und Stimmungen wie die Klarinette.
Aus diesem Grund können die Gäste der „Cantarina“-Konzerte Kompositionen hören, die ursprünglich für Klavier, Orchester, Swing-Band usw. geschrieben worden sind. Das Repertoire des Damen-Quartetts besteht aus verfügbaren Bearbeitungen der berühmtesten weltbekannten und tschechischen Kompositionen mit barockem, klassischem, romantischem, populärem und Jazz-Charakter, aber auch aus Originalarrangements, die direkt für „Cantarina Clarinete“  von Zdeněk Novák, Štěpán Koutník, Věra Kestřánková und Petr Michalec geschrieben wurden.

Das Quartett trat seit seiner Gründung vor 24 Jahren wiederholt bei international renommierten Musikfestivals auf wie z. B. „Dvořákova Prag“ (2013),  Mahler-Festival Jihlava (2014), Festival Goldenes Prag (2018) und Weihnachtskonzerte im Prager Rudolfinum (2016, 2017, 2018). Auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben gibt „Cantarina Clarinete“ am 18. Oktober, 19 Uhr, das Neunburger Kunstherbst Debüt-Konzert unter dem Motto „Libertango“. Saaleinlass und Abendkasse ab 18 Uhr. Karten (20 Euro) sind im Vorverkauf im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, erhältlich. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse gegen Vorlage von Ausweisen, Bescheinigungen etc. freien Eintritt.

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OVIGO-Theater stellt neuen Spielplan 2026/27 vor

„Spamalot“ kommt wieder zurück!

Das Ovigo-Ensemble kommt 2026 mit der Erfolgsproduktion Monty Python’s „Spamalot“ in die Schwarzachtalhalle, den Ort der Premiere, zurück. Das gab Intendant Florian Wein bei der Spielplan-Präsentation in der Spitalkirche Nabburg bekannt. Fotos: Karl Stumpfi, KVU / Max Hegner, OVIGO


„Die Zeit, die uns bleibt“. So ist die neue Spielzeit des OVIGO-Theaters überschrieben, die am 7. Oktober in der Spitalkirche St. Marien Nabburg den regionalen Medien präsentiert wurde. Und die wartet mit eindrucksvollen Zahlen auf: 23 Theaterproduktionen, davon sieben Neuinszenierungen, zahlreiche Wiederaufnahmen von Erfolgstücken, Einführung neuer Theaterformate wie „Ovigo Classics“ und „Ovigo sings“, insgesamt 160 Aufführungen in 50 Spielorten in der Region, an denen 160 Akteure mitwirken werden. Wie Intendant Florian Wein ankündigte, gibt es ein Comeback für jene Musical-Produktion, „mit der wir intern eine Schallmauer durchbrochen haben, was Aufwand und Größe anbelangt“ – Monty Python’s „Spamalot und die Ritter der Kokusnuß“. Es wird mit einem sechsteiligen Aufführungsblock im Neunburger Kunstherbst 2025 in die Premierenlocation Schwarzachtalhalle wiederkehren.

Intendant Wein präsentiert den neuen Ovigo-Spielplan.

Nach den Informationen aus der Spielplan-Vorstellung wird das Ovigo-Ensemble im kommenden Jahr 2026 und Anfang 2027 an folgenden Terminen in der Stadt Neunburg v. W. auftreten:
°Samstag, 14. März 2026, 20h, Schlosssaal, der etwas andere Konzertabend „Unstillbare Gier nach Musicals“ (mit Sängerin Franziska von Hülst und Andreas Lehmann am Klavier)
°Freitag, 7. August 2026, 19h, „Crashkurs für Liebeslieder“, ein 4-Gänge-Dinner mit Singer in der Schlossbrauerei Grimm, Kröblitz.
°Freitag, 9. Oktober 2026, 20h, Schwarzachtalhalle, Wiederaufnahme des Musicals „Spamalot“ (Regie: Florian Wein) + weitere Vorstellungen am 10., 11., 16., 17., 18. 10. (NEUNBURGER KUNSTHERBST)
°Samstag, 31. Oktober 2026, 20h, Schwarzachtalhalle, Komödie „Kalter Weißer Mann“ von Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob; Regie: Annika Nitsch. (NEUNBURGER KUNSTHERBST)
°Samstag, 16. Januar 2027, 20h, Schwarzachtalhalle, Jugendtheater „Momo“ nach dem Erfolgsroman von Michael Ende, Regie: Julia Gitter & Cora Wein; weitere Vorstellungen am 17., 30., 31. 01. 27.
°Mobile Produktion: „Nur ein Tag“, ein emotionales und witziges Stück über Freundschaft, Liebe und Tod, kann ab März 2026 auch für Schulen und Kindergärten gebucht werden.

TICKETS für die Ovigo-Aufführungen können online über die Portale www.okticket.de und www.nt-ticket.de und www.ovigo-theater.de gebucht werden.

KONTAKT zu Ovigo-Theater: info@ovigo-theater.de und Telefon 0160 92461082.

Ovigo-Protagonistin: Franziska von Hülst

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Wienerlieder und Spirituals setzen Konzert-Glanzlichter

Goldener Kunstherbst-Oktober

🍁NEUNBURGER KUNSTHERBST-HIGHLIGHTS🍁 waren am verlängerten Feiertagswochenende die Musik-Großveranstaltungen am Vorabend des Nationalfeiertags, organisiert vom Kunstverein Unverdorben, sowie am Nationalfeiertag, ausgerichtet vom Neunburger Chor CONTIGO. Beide Gastgeber konnten sich über großes Publikumsinteresse freuen. Auffallend war der ein hoher Anteil von Besuchern aus der Region, die bei angenehmen Herbstwetter zum Teil auch längere Anreisen in die Pfalzgrafenstadt nicht scheuten.

Tenor Stephan Schlögl nahm den Liedtext „Es wird an Wein geb’n und wir werden nimmer leb’n“ wörtlich und schenkte sich gleich ein Vierterl Roten ein.

Beim Gala-Abend der Wienerlieder und Operettenschlager am 2. Oktober debütierte der aus Stadlern stammende Sänger Stephan Schlögl (Tenor) im Neunburger Kunstherbst. Ihn begleiteten Veronika Pröbstl (Violine) und Julia Vogl (Klavier) in einem Romantik und Behaglichkeit ausstrahlenden Programm, bestückt mit vielen beliebten Evergreens von Robert Stolz, Emmerich Kalman, Fritz Kreisler, Ralph Benatzky, Paul Abraham, Rudolf Syrczynski u. a. in der gut besuchten Schwarzachtalhalle. Der ebenfalls angekündigte Bariton Daniel Hinterberger musste am Konzerttag wegen akuter Erkrankung absagen.

Am Feiertag 3. Oktober folgte in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Josef das 25-jährige Jubiläumskonzert „Zwischen Himmel und Erde“ des Neunburger Chors CONTIGO mit Bandbegleitung unter Leitung von Jürgen Zach. Er moderierte auch das chronologisch angelegte Programm. Es enthielt viele Repertoirestücke des in der liturgischen Gottesdienstgestaltung aktiven Ensembles mit Schwerpunkt Modernes Geistliches Lied über Spirituals, Gospelsongs bis zu originellen Coverversionen von Popklassikern wie der John-Lennon-Song „Imagine“ im Oberpfälzer Dialekt. Die eindrucksvolle Visualisierung durch farbenprächtige Lichtprojektionen im Sakralraum verlieh diesem abendlichen Konzert ein exquisites Gepräge.

Bei diesen beiden Kunstherbst-Konzert-Events dürfte das Veranstalter-Kalkül voll aufgegangen sein: Menschen in turbulenten Zeiten für einige Stunden aus dem Alltag in eine Welt voller Empathie und Harmonie zu entführen. Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern nahmen dieses Angebot gerne an und quittierte es am Ende der musikalischen Darbietungen mit Beifallsstürmen…

Eine kreative Lichtregie gab dem CONTIGO-Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche die besondere Note. Fotos: Karl Stumpfi

🍁🍁TERMIN-VORSCHAU🍁🍁

Samstag, 18. Oktober 2025, 19 Uhr: Klarinetten-Zauber mit dem Prager Damenquartett „Cantarina“ im historischen Schlosssaal Neunburg v. W., Im Berg 12, Abendkasse ab 18 Uhr.

Samstag, 25. Oktober 2025, 19 Uhr: MusiTextical „Elvis und die BRAVO“ mit Dr. Klaus Sauerbeck (Rezitation) und Marc Charro (Gesang) im historischen Schlosssaal Neunburg v. W., Im Berg 12, Abendkasse ab 18 Uhr.

°Kartenvorverkauf im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35.

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Hier gibt’s Karten für Kunstherbst-Events

Vorverkaufs-Start ab Oktober!

Ab Oktober läuft der Kartenvorverkauf für weitere Kulturtermine im Rahmen des 13. Neunburger Kunstherbsts. Veranstalter ist der Kunstverein Unverdorben. In den Vorverkaufsstellen Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, und in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße 35, gibt es ab sofort Tickets für den Blauen Montag – musikalische Lesung „Kaffeehaus-G’schichten“ – mit den Vier Unverdorbenenen – am Montag, 24. November, 19 Uhr, im Sporrersaal. Eintritt zehn Euro. Freie Platzwahl, Saalöffnung um 18 Uhr.

Im Angebot ist ab sofort auch das neue MusiTextical „Stille Nacht, Heilige Nacht – Geschichte eines Liedes“

mit Dr. Klaus Sauerbeck (Rezitation) und Marc Charro (Gesang). Termin: Freitag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, in der Stadtpfarrkirche St. Josef. Eintritt 13 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Infos unter www.kunstverein-unverdorben.de

Im Vorverkauf sind weiter das Prager Damen-Klarinettenquartett „Cantarina“ am Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr, und das MusiTextical „Elvis und die BRAVO“ am Samstag, 25. Oktober, 19 Uhr. Beide Veranstaltungen finden im historischen Schlosssaal, Im Berg 12, statt. Für den Wienerlieder- und Operettenabend „Wien, du Stadt meiner Träume“ mit dem Stephan-Schlögl-Quartett am Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle sind noch Restkarten verfügbar. Die Abendkasse öffnet um 18 Uhr im Hallenfoyer. Schüler, Studenten und Auszubildende haben an der Abendkasse gegen Vorlage von Ausweisen, Bescheinigungen etc. freien Eintritt.

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Sonntag Nachmittag in der Fronfeste und Spitalkirche geöffnet!

Internationale Kunstausstellung AHOJ 25

Besichtigungsmöglichkeiten: Jeden Sonntag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in der Alten Fronfeste, Im Berg 17 (Werke von Michael Fuchs, Marina Nadirova, Taraneh Akhbar, Kunstschulen Kralovice und Klatovy (CR) Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald) und in der Spitalkirche, Hauptstraße 3 (Werke von Alice Marková M. A.) Eintritt frei, Spenden erbeten. Letzter AHOJ-25-Ausstellungstag: 26. Oktober 2025. (Foto: Karl Stumpfi)

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