Am 24. April Vernissage der Kunstschule Klatový (Tschechien)

AHOJ-Friedenstauben fliegen ins Nachbarland

holubiceRund 800 Friedenstauben wurden zur Internationalen Kunstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ des Kunstvereins Unverdorben von Junioren der drei Neunburger Kindergärten, Schülern der Grund-, Mittel-, und Realschule Neunburg vorm Wald, des Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, der Kunstschule Klattau und in einem Workshop für Asylbewerber entsprechend einer Projektidee der jungen Künstlerin Miriam Ferstl (München/Neunburg) gefertigt und gestaltet.  Zur Ahoj-18-Vernissage am 14. September hingen die Friedenssymbole unter dem Zeltdach im Burghof, anschließend kamen sie in das Kunstquartier, Im Berg 7, und nach dessen Räumung  in die Spitalkirche zum Hl. Geist, Hauptstraße 1, wo sie überwinterten.

Entsprechend der Intention des Kunstvereins Unverdorben sind ein Großteil der Friedenstauben inzwischen in das Nachbarland Tschechische Republik „weitergeflogen“ und werden dort im Rahmen einer Kunstausstellung der Kunstschule Klattau ab Mittwoch, 24. April, 18 Uhr, öffentlich präsentiert. Diese besondere Friedensbotschaft wird schlussendlich ab Mitte August in der  Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ in Neratov (Bärnwald) im Adlergebirge vermittelt werden, die Tauben dort nach weiter Reise ihren finalen Bestimmungsort finden…

Eine Friedenstaube aus der Ahoj-18-Kollektion der Kunstschule Klatový/Tschechische Republik.

Eine Friedenstaube aus der Ahoj-18-Kollektion der Kunstschule Klatový/Tschechische Republik.

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Der Kunstverein wünscht Frohe Ostern!

Ostern_2019-1Das Fotomotiv stammt aus der zurzeit in der Diözese Sankt Pölten (Niederösterreich) laufenden Ausstellung PASSIO des Brünner Künstlers Prof. Karel Rechlik, Partner des Kunstvereins Unverdorben bei den Internationalen Ahoj-Ausstellungen der Neunburger Kunstherbst-Saisonen 2017 („Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“) und 2018 („Kunst für den Frieden“). LogoKH

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KVU-Mitglieder stellen ab 4. Mai im Kloster Ensdorf aus

Werkschau 2019 und „Die Kraft der Farbe“

Einladungskarte1904-02RZ-VSFarbe ist bildnerisches Element. Sie dient dazu, fest umrissene Flächen gegeneinander abzugrenzen.  Das schmückendes Prinzip stellt die einfachste Verwendungsform der Farbe dar. Alle Farben tragen Gefühlswerte in sich. Sie sind lebendige Kräfte, die unsere Seele stark beeindrucken. Jeder Mensch hat eine individuell geprägte Beziehung zu bestimmten Farben.

Die Mitgliederausstellung des  Neunburger Kunstvereins Unverdorben in den Kreuzgängen des Klosters Ensdorf mit insgesamt zehn mitwirkenden Künstlerinnen und Künstlern aus der Region legt ein besonderes Auge darauf, die Kraft der Farbe auf den Besucher wirken zu lassen. Öffentliche Vernissage ist am Samstag, 4. Mai um 19 Uhr, die Werke können täglich besichtigt werden. Finissage am Sonntag, 26. Mai um 17 Uhr.

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KVU-WERKSCHAU ’19

„Die Kraft der Farbe“

4. bis 26. Mai im Kloster Ensdorf (Kreuzgang)

Kuratorin: Renate Ullmann, KVU-Vorstandsmitglied

Exponate: Mitglieder des gem. Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V.

Eintritt frei!Einladungskarte1904-02RZ-RS

 

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OVIGO Theater stellte neuen Spielplan 2019/20 vor

Krimi-Spaß, Musical und eine Tragödie

Am 22. März hat das OVIGO Theater im Bürgerhaus Pfreimd den neuen Spielplan 2019/20 vorgestellt. Erneut dürfen die Besucher ein sehr abwechslungsreiches Programm erwarten.

In Pfreimd präsentierte das OVIGO Theater den Spielplan für die Jahre 2019/2020. Foto: Ovigo/F.Wein

In Pfreimd präsentierte das OVIGO Theater den Spielplan für die Jahre 2019/2020. Foto: Ovigo/F.Wein

Bereits bekannt war, dass das Familienmusical PIPPI LANGSTRUMPF in eine neue Runde gehen wird. Der Vorverkauf für die Wiederaufnahme im Juni auf Schloss Burgtreswitz läuft bereits auf Hochtouren. Die Tickets für die Krimi-Dinner-Reihe DINNER MIT KILLER werden gar schon knapp. Unsere Gäste dürfen ein leckeres 3-Gänge-Menü und einen spannenden Krimi erwarten, den die Theatermacher in Ursensollen, Schwarzenfeld, Saubersrieth bei Moosbach, Tännesberg und Neunburg vorm Wald auftischen.
Besonders gespannt waren die anwesenden Mitglieder und Pressevertreter auf die ganz neuen Produktionen, die bekannt gegeben wurden. Am 4. Januar 2020 wird die Komödie EINE GANZ HEISSE NUMMER von Andrea Sixt Premiere feiern. Dabei geht es um drei Frauen, die in tiefen finanziellen Schwierigkeiten stecken. Der Lebensmittelladen, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht. Doch Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen ergreifen sie die Initiative und schmieden einen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische“ Geschäftsidee. Beherzt greifen die drei Mädels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Telefonsex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch ungezählte Männer im Dorf glücklich. „Eine ganz heiße Nummer“ war vor ein paar Jahren bereits ein großer Kinoerfolg und kommt nun auf die Theaterbühnen in Pfreimd, Schwarzenfeld, Ursensollen, Neunburg vorm Wald und Regenstauf.
Das neue Familienmusical, das im März 2020 Premiere feiern wird, wird kein Geringeres als EMIL UND DIE DETEKTIVE von Erich Kästner sein. Viele kennen die Geschichte: Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Cousine Pony Hütchen erwarten ihn am Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht. Während die Großmutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.
Den Gegenpol bildet im Herbst 2020 sicherlich UTØYA. Das Stück zeichnet den 22. Juli 2011 aus drei Perspektiven nach, als der rechtsextreme Anders Behring Breivik bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel Utøya 69 Menschen tötete. Es darf ein beklemmendes Schauspiel erwartet werden.
„Die einzelnen Stücke könnten kaum unterschiedlicher sein“, so Florian Wein, OVIGOs künstlerischer Leiter. „Uns war es wichtig, die erfolgreichen Familienmusicals mit einem weiteren bekannten Titel fortzusetzen. Nach ‚Männerhort‘ wird es mit ‚Eine ganz heiße Nummer‘ außerdem eine weitere Komödie geben. Uns lag es allerdings auch am Herzen, ein Stück mit einer schwereren Thematik auf den Spielplan zu setzen. ‚Utøya‘ wird hart, aber wichtig.“
Neben bereits bespielten Bühnen in Pfreimd, Neunburg vorm Wald, Regenstauf, Ursensollen, Pertolzhofen oder Regensburg, gibt es erneut ein paar besondere und auch neue Spielorte. „Utøya“ wird in intimer Atmosphäre im Musiksaal des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach gespielt. Erstmals spielt OVIGO außerdem im Centrum Bavaria Bohemia Schönsee und im Kunsthaus Walsassen. Mit „Eine ganz heiße Nummer“ und „Emil und die Detektive“ gastiert das Theater zudem im Restaurant Miesberg in Schwarzenfeld.

Der Vorverkauf für die neu angekündigten Produktionen startet erst in ein paar Monaten. Vorab können jedoch bereits vergünstigte Early Bird Tickets über www.ovigo-theater.de gekauft werden.

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OVIGO Theater probt für „A Clockwork Orange“

Ein Kult-Roman kommt auf die Bühne

Die Probenarbeit für "A Clockwork Orange" befinden sich in der Endphase, Premiere ist Anfang Mai. Foto: Florian Wein

Die Probenarbeit für „A Clockwork Orange“ befinden sich in der Endphase, Premiere ist Anfang Mai. Foto: Florian Wein

Hauptsache ultrabrutal! Alex und seine „Droogs“ posen, pöbeln und prügeln willkürlich auf alles und jeden ein, schrecken selbst vor Vergewaltigung nicht zurück. Ihr Umfeld ist hilflos. Also muss der Staat eingreifen und bedient sich einer radikalen Maßnahme: Alex soll an einer neuartigen Therapie teilnehmen, bei der der Kriminelle mittels Gehirnwäsche zu einem guten Bürger konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment über die Grenzen der eigenen Selbstbestimmung nimmt seinen Lauf.

Das ist die Geschichte von „A Clockwork Orange“. Der britische Schriftsteller Anthony Burgess schrieb diesen Roman im Jahr 1962. Weltweit bekannt wurde neun Jahre später die Verfilmung von Stanley Kubrick. Burgess verfasste später die Theaterversion, die das OVIGO Theater zwischen Mai und Juli 2019 auf die Bühne bringen wird. Hierfür laufen aktuell die Proben bereits auf Hochtouren.

„Es gibt 14 Darsteller in rund 50 Rollen, verschiedene Schauplätze und viel Musik“, so Regisseur Florian Wein, der eine „spannende und überraschende Inszenierung“ verspricht. Um bestmöglich proben zu können, wurde das Bühnenbild bereits fertig gestellt. Neben den Proben der einzelnen Schauspielszenen, werden auch die musikalischen Einlagen einstudiert. Hierfür zeichnet sich Sabrina Niebling-Gau verantwortlich. „Es gibt keine klassischen Instrumente. Die Musik entsteht jeweils aus dem Moment und wird aus dem Bühnenbild heraus entwickelt“, verrät Wein.

In die Hauptrolle des jungen und brutalen Alex schlüpft der 18-jährige Daniel Adler aus Regensburg. Seine „Droogs“ werden von Sarah Ebnet (Schönsee), Claudiu Soanca (Regensburg) und Julia Gitter (Oberviechtach) dargestellt. Als Innenminister wird Bernhard Zellner (Regensburg) zu sehen sein, der bei OVIGO zuletzt die Hauptrolle in „Scrooge“ innehatte. Als Pfarrer und Schriftsteller F. Alexander spielt Bernhard Neumann (Wiesau), der auch das Bühnenbild baute. Weitere Darsteller sind Michael Zanner (Obertraubling), Lisamarie Berger, André Gießübl (Oberviechtach), Roman Fuchs, Sina Schröder, Enis Somrani (Regensburg), Christina Götz (Traßlberg) und Stephanie Most (Pfreimd). Regie-Assistenz ist die Bundesfreiwillige Paula Klepser aus Teunz.

AM 25. MAI IN NEUNBURG

Am 4. Mai 2019 feiert „A Clockwork Orange“ Premiere im Regensburger W1. Drei weitere Termine (5., 10., 11. Mai) folgen. Am 17. und 18. Mai gastiert OVIGO in der Glashütte Lamberts in Waldsassen. Am 24. Mai kommt das Stück in die kleine Turnhalle der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd. Einen Tag später steht die Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein Late-Night-Special in der Gärtnerei Baumer Oberviechtach (6. Juli). „Bei schönem Wetter das Gewächshaus sogar zu einer Art Cabrio werden, denn das Dach ist ausfahrbar“, so Florian Wein.

Das OVIGO Theater hat nun außerdem erneut Grund zum Jubeln. Wie der Verein vor wenigen Tagen erfuhr, ist die Produktion „Mein Freund, der Schrank“ aus dem Jahr 2017 für den internationalen Papageno-Award nominiert wurden. Sowohl in der Kategorie „Beste Produktion“, als auch die Darsteller Leonhard Lippert, Lena Biegerl, Anna Klepser, Lisa Reitinger, Lena Putzer und Leon Roiger. Das Stück wurde mit Schülern des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach produziert und direkt im Klassenzimmer aufgeführt. Die Preisverleihung im österreichischen Wels ist am 30. März 2019.image001

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Oberpfälzer Kammerorchester gastiert am 9. März in Neunburg v. W.

Bunter Melodienstrauß stimmt auf Frühling ein

 

Das Oberpfälzer Kammerorchester Regensburg wird von Peter Pfundtner dirigiert.

Das Oberpfälzer Kammerorchester Regensburg wird von Peter Pfundtner dirigiert.

Das Oberpfälzer Kammerorchester der  Privaten Musiklehrerinstitute Ostbayern (PMIO) gastiert am Samstag, 9. März 2019, 20 Uhr, erstmals in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald.  Eingeladen hat das Ensemble der Verein „Partner für den Landkreis Schwandorf“.             

Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters, das sich aus PMIO-Dozenten und Meisterschülern zusammensetzt, präsentieren an diesem Konzertabend beliebte Melodien, mal beschwingt, mal nachdenklich, u.a. der Komponisten Johann Strauss, Franz Lehar, Antonio Vivaldi und Johannes Brahms. Begleitet werden die Weisen vom Philharmonischen Chor Regensburg unter der Leitung von Thomas Gruber und den Solisten – die aus Maxhütte-Haidhof stammende Sängerin Ingrid Hummel (Sopran), Valeria Zlatareva (Sopran) und Tibor Tasnade (Tenor). Konzertmeister Peter Pfundtner leitet das Orchester und spielt selbst Violine. Durch das Programm führt Thomas Gruber. Das Orchester verspricht den Besuchern nicht nur einen beschwingten Abend, sondern auch die eine und andere Überraschung.

Es erklingen zwei der populärsten Werke des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß Sohn, nämlich die Tritsch-Tratsch Polka und der Walzer „Rosen aus dem Süden“. Von seinem Pariser Pendant Jacques Offenbach ist die berühmte Barcerole aus „Hoffmanns Erzählungen“ zu hören. Die Silberne Operettenepoche repräsentiert Franz Lehár mit dem Wolgalied aus der Operette „Der Zarewitsch“. W. A. Mozart ist mit der Chormotette „Ave verum“, M. A. Charpentier mit dem Prelude aus dem „Te Deum“, und Henry Purcell mit „Air“ vertreten. Aus der Spätromantik erklingen „Capriccio Italien“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky, die Melodie in F von Anton Rubinstein und der Zweite Walzer von Dimitri Schostakowisch. Das Programm bereichern Filmmusik-Stücke wie Laras Thema aus „Doktor Schiwago“ und Orchesterbearbeitungen wie „Impressionen aus Russland“ von Alfred Portner oder eine von Georg Pfundtner sen. arrangierte Toselli-Serenade. Das Abendlied „Guten Abend, gute Nacht“ von Johannes Brahms beschließt das breitgefächerte Programm dieses Kammerorchester-Konzerts.

  • Eintrittskarten zum Preis von 15 € (erm. 13 €) gibt es bei OK-Ticket unter www.okticket.de und an folgenden Vorverkaufsstellen:

Schwandorf: Reisebüro im Bahnhof, Bahnhofsplatz 1; DER Deutsches Reisebüro, Postgartenstr. 4-6; Mittelbayer. Verlag KG, Fronberger Str. 2; Tourismusbüro Schwandorf, Kirchengasse 1
Neunburg v.W.: Büro und Pressezentrum, Hauptstr. 50; Buchhandlung am Tor, Hauptstr. 35; Mimamo, Am Pfalzgrafencenter 11
Bruck: Schreibwaren Multerer, Hauptstr. 1; Maria’s Reisestube, Hauptstr. 19
Bodenwöhr: Tourist-Information, Hauptstr. 5; Schreibwaren Stangl, Ludwigsheide 4
Neukirchen-Balbini: Gemischtwaren Probst, Marktplatz 12
Oberviechtach: Reiseland Oberviechtach, Dr.-Max-Schwarz-Platz 1; Touristinformation, Nabburger Str. 2
Wernberg-Köblitz: Musik-Cafe-B14, Nürnberger Str. 10
Schönsee: Touristinformation, Freyung 1
Burglengenfeld: Mittelbayer. Kartenvorverkauf GmbH, Marktplatz 10
Maxhütte-Haidhof: Lottoladen, Bahnhofstr. 8
Nittenau: Reisebüro Sonne & Mehr, Hauptstr. 20, Touristikbüro, Hauptstr. 14

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10. März: Liederabend im historischen Schlosssaal

Klänge aus Mähren und Böhmische Tänze

10Maerz2019Werke von Antonin Dvorák und Bedrich Smetana stehen am Sonntag, 10. März, 19 Uhr, auf dem Programm eines Liederabends mit Klavierbegleitung im historischen Schlosssaal. Veranstalter ist das Solistenensemble Lashon, es gastieren Elisabeth Margraf (Sopran), Astrid Mathyshek (Mezzosopran) und Karl Macourek (Piano).
Die „Klänge aus Mähren“, ursprünglich ein Hausmusikwerk, erfreuten sich schon bald nach ihrer Entstehung großer Popularität. Die nach Volksdichtungen entstandenen Duette handeln von Liebesglück und Liebesweh, von Freude und Trauer, Erfüllung und Verlust, immer eingebettet in die Schönheit der tschechischen Landschaft, die mit jeder Note hörbar wird. partiturDank dieser Sammlung für zwei Singstimmen mit Klavierbegleitung wurde dem jungen Dvorak ein großzügiges Stipendium erteilt, so dass er sich keine weiteren Existenzsorgen  mehr machen musste. Kein geringerer als Johannes Brahms verhalf Dvořák 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich bei seinem Verleger  Fritz Simrock für die Veröffentlichung der Duette einsetzte. Die folgende Druckausgabe bei Simrock öffnete dem Komponisten den Weg in die Welt. Gleichzeitig war dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten. Kurz danach bearbeitete Leos  Janacek die sechs Duette („Die Bescheidene“, „Der Ring“, „Grüne, du Gras“, „Die Gefangene“, „Der Trost“, „Wilde Rose“) für  vierstimmigen gemischten Chor, dabei verwendete er Dvoraks Klavierbegleitung und erweiterte mit seiner Bearbeitung das Chorrepertoire um weitere Stücke.

Bedrich Smetana hat neben seinen berühmten sinfonischen Dichtungen („Mein Vaterland“) und Opern („Die verkaufte Braut“, „Libussa“) auch viele  Klavierkompositionen geschrieben, die seine Virtuosität belegen. Zu den bekanntesten und meist gespielten Werken gehören seine Salonpolkas, die Poetischen Polkas sowie die Konzertetüde „Auf dem Seegestade“. Die Böhmischen Tänze sind der Höhepunkt von Smetanas Klavierwerken. Zudem sind es die letzten Klavierkompositionen, die der Komponist schrieb. Die erste Reihe des Zyklus bilden vier Polkas aus dem Jahr 1877. Die zweite Reihe der Böhmischen Tänze ist aus stilisierten Volkstänzen zusammengesetzt, die in das Jahr 1879 datiert sind. Die Tänze haben oft poetische Namen wie „Furiant“, „Slepička“ (Hühnchen) oder „Cibulička“ (Zwiebelchen). Dabei wechseln sich lustige Jungentänze mit lyrischen Mädchentänzen ab. Der Zyklus schließt mit zwei Kollektivtänzen ab: „Sousedská“ (Nachbartanz) und „Skočná“ (Springtanz).

ELISABETH MARGRAF (SOPRAN)

elisabethMargraf1Nach ihrem Studium der Musikwissenschaft an der Pariser Sorbonne absolvierte die Südtirolerin Elisabeth Margraf ihre Musicalausbildung an der American Musical and Dramatic Academy (AMDA) in New York und eine zusätzliche Tanzausbildung am Broadway Dance Center. Ihre wahre Begeisterung – die Oper – entdeckte die Meranerin während ihrer weiteren musikalischen Studien an der Evening Division der Juilliard School und ist nach Europa, der Heimat der Oper, zurück gekehrt, um diesen Weg weiter zu verfolgen.

Elisabeth Margraf hat bei verschiedenen Musik- und Filmproduktionen u.a. in New York, Paris, Lausanne, Padua und München mitgewirkt; jüngst schlüpfte sie in die Rolle der jungen Aristokratin für den vom ORF 3 ausgestrahlten Kulturfilm Gottfried Deghenghis „Erinnerung an Meran”. Im Oktober 2015 trat sie in der St. Raphael Kirche in Haar als Sopransolistin in der Schöpfung auf. Des weiteren ist sie auch regelmäßig als Liedsängerin und Choreographin tätig; so auch für das Cole Porter Musical “Nicht von dieser Welt” bei Opera Incognita unter der Regie von Andreas Wiedermann und der musikalischen Leitung von Ernst Bartmann, sowie für „Jekyll & Hyde“ bei der Crazy Musical Company.

ASTRID MATHYSHEK (MEZZOSOPRAN)

AstridMathyshek1Astrid Myriam Mathyshek wurde 1989 in Wörth an der Donau geboren. Sie erhielt Gesangsunterricht bei KMD Hubert Velten in Regensburg. Seit dem 13. Lebensjahr konzertante Auftritte bei geistlichen und weltlichen Konzerten, Preisträgerkonzerten in Regensburg, Alteglofsheim, Radiokonzert des Bayrischen Rundfunks in Nürnberg (2008), sowie bei Konzerten am Chiemsee. Mit 15 Jahren (2005) gewann sie den 2. Platz und mit 18 Jahren (2008) den 3. Platz beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. 1. Preis beim Lions-Club Wettbewerb Regensburg 2007. Seit 2008 sang sie im Bayerischen Landesjugendchor und hatte Stimmbildung bei Prof. Elbert in München.  Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Anton Scharinger  (2009) und in München bei Prof. Ingeborg Hallstein (2013). Weitere biografische Daten unter dem Link https://www.theapolis.de/de/profil/astrid-mathyshek

KARL MACOUREK (PIANIST)

MacourekKarl1960 in Wien geboren, erhielt Karl Macourek seit seinem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht bei Prof. Hans Schwestka. Anschliessend liess er sich von Prof. Björn Maseng am Konservatorium der Stadt Wien zum Liedbegleiter und Korrepetitor ausbilden. Er bestreitet Konzertauftritte und Kirchenkonzerte.
Auftritte erfolgten bei den Schlossspielen Kobersdorf, dem Lehár-Festival in Bad Ischl, im Jüdischen Museum Wien, im Eroica Saal des Österreichischen Theatermuseums, der Österreichischen Gesellschaft für Musik, Mozarthaus Vienna, sowie im Schloss Montfort am Bodensee.

Weiters fungierte Karl Macourek bei Theater- und Kabarettproduktionen. Unter anderem wirkte er bei Produktionen am Wiener Burgtheater und Kleinbühnen mit Werken wie Lola Blau mit, sowie bei Programmen mit Schlagern der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, sowie Programme mit Ausschnitten aus Oper und Operette. Sein Repertoire  umfasst Stücke aus Oper, Operette, Musical und Kunstlied. Er ist Korrepetitor  für Sänger, die sich auf Wettbewerbe vorbereiten und arbeitet mit Instrumentalisten und Schauspielern zusammen. Seine erste CD-Einspielung erfolgte im November 2005 mit Mozartbearbeitungen diverser Komponisten.

Als Solist bei Klavierabenden widmet er sich unbekannter Klaviermusik wie z.B. Werken von Ferdinand Ries, Friedrich Kuhlau, Heinrich von Herzogenberg, Johann Rufinatscha, dem Umkreis von Johannes Brahms (z.B. Carl Goldmark, Ignaz Brül, Friedrich Gernsheim, Leaner Schlegel) oder Erich Wolfgang Korngold aber auch der eher unbekannten Klaviermusik von Operettenkomponisten wie Robert Stolz, Franz Lehár, Leo Fall  Oscar Straus und Carl Millöcker und den bekanntesten Werken großer Komponisten. Im Herbst 2008 erfolgte die Aufführung von Klaviermusik und Kunstliedern von Franz Lehár und im September 2010 die Aufführung von Kunstliedern, Kammer- und Klaviermusik von Leo Fall.

  • Eintrittskarten im Preis von zwölf Euro gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße, und an der Abendkasse

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 19. März 2019 als jpg-Datei:

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Orchester Am Singrün Regensburg gibt Gastkonzert

Spätromantiker in der OGO-Sporthalle

Bei der Präsentation des Sinfoniekonzerts mit dem Singrün-Orchester Regensburg im Ortenburg-Gymnasium v. li. n. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder (KVU), Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer (OGO), Orchestermanager Florian Baueregger (OaS), 2. Vorsitzender Karl Stumpfi (KVU) und Musiklehrer Andreas Lehmann (OGO). Foto: Alfred Grassmann

Bei der Präsentation des Sinfoniekonzerts mit dem Singrün-Orchester Regensburg im Ortenburg-Gymnasium v. li. n. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder (KVU), Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer (OGO), Orchestermanager Florian Baueregger (OaS), 2. Vorsitzender Karl Stumpfi (KVU) und Musiklehrer Andreas Lehmann (OGO). Foto: Alfred Grassmann

Mit einem Sinfoniekonzert in großer Besetzung (rund 90 Musiker) gastiert der Orchester Am Singrün Regensburg auf Einladung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben am Samstag, 29. Juni 2019, 20 Uhr, in der Stadt Oberviechtach. Der KVU kooperiert bei diesem Klassik-Event mit dem Ortenburg-Gymnasium. Die Pressepräsentation fand kürzlich in der OGO-Sporthalle statt, welche für einen Sommerabend in eine Philharmonie mit über 500 Sitzplätzen umfunktioniert werden wird.

Auf dem Programm stehen Werke großer Komponisten der spätromantischen Epoche. Zu Beginn spielt das Singrün Orchester unter Leitung von Dirigent Michael Falk die Ouvertüre zur Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Darauf folgt das Konzert für Violine und Violoncello a-moll op. 102 von Johannes Brahms. Solisten im sogeannten Doppelkonzert sind Benedikt Wiedmann (Geige) und Bendikt Don Strohmeier (Cello). Nach der Pause erklingt eine der drei letzten Meistersinfonien des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak. Seine „Achte“ in G-Dur op. 88 hatte er dem von ihm hoch geachteten Wiener Dirigenten Hans Richter gewidmet.

Florian Baueregger (r.) und Presseverteter Georg Lang bei der Programm-Vorstellung.

Florian Baueregger (r.) und Presseverteter Georg Lang bei der Programm-Vorstellung.

Intensive Orchesterarbeit mit leidenschaftlichem Musizieren zu verbinden ist das Anliegen des Regensburger Orchesters am Singrün. Ihre Mitglieder wollen die Freude an der Musik zusammen erleben und ihre Begeisterung mit ins Publikum tragen. 2013 erhielt der Klangkörper den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz. Nach Besichtigung der OGO-Sporthalle zeigte sich Orchestermanager Florian Baueregger von der Auswahl der Konzertlocation sehr angetan. Die Akustik komme den drei prächtig instrumentierten Orchesterwerken sehr entgegen. Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das Ortenburg Gymnasium Veranstaltungsort für dieses herausragende Konzert sein darf. Die beiden KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi betonten die Motivation des Neunburger Kunstvereins, die großen Werke der klassischen Musik auch abseits der Metropolen erlebbar und sie insbesondere der jüngeren Generation zugänglich zu machen.

Dazu soll auch die „volkstümliche“ Preisgestaltung bei den Eintrittskarten beitragen. Die Tickets kosten 16 und 12 Euro, für Schüler gilt ein Sonderpreis von 2 Euro. Der Vorverkauf hat bereits begonnen: Online unter www.okticket.de (Stichwort Singrün) und in den örtlichen Vorverkaufsstellen. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn am Eingang zur OGO-Sporthalle.

Das Sinfonieorchester Am Singrün Regensburg gastiert mit rund 90 Musikern am 29. Juni, 20 Uhr, in der OGO-Sporthalle in Oberviechtach. Unsere Aufnahme zeigt den Klangkörper bei einem Konzert im Jahr 2017 im Audimax der Universität Regensburg. Foto: Stefan Weinert

Das Sinfonieorchester Am Singrün Regensburg gastiert mit rund 90 Musikern am 29. Juni, 20 Uhr, in der OGO-Sporthalle in Oberviechtach. Unsere Aufnahme zeigt den Klangkörper bei einem Konzert im Jahr 2017 im Audimax der Universität Regensburg.
Foto: Stefan Weinert

MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ / Ausgabe Schwandorf als jpg-Datei:NTsingrünVorschau

 

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KVU-Quartett Die 4 Unverdorbenen live!

„Gefüllt mit Trüffeln“ in der Alten Seilerei

Ein köstliches Satire & Musik-Menue servieren die Vier Unverdorbenen in der Alten Seilerei (v. re.) Klaus Götze, Karl Stumpfi, Jürgen Zach und Franz Schöberl. Foto: Grassmann, NT

Ein köstliches Satire & Musik-Menue servieren die Vier Unverdorbenen in der Alten Seilerei (v. re.) Klaus Götze, Karl Stumpfi, Jürgen Zach und Franz Schöberl. Foto: Grassmann, NT

Programm-Start ins neue Neunburger Kunstjahr 2019 am Dienstag, 5. Februar, 19 Uhr, in der Alten Seilerei:  Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins wiederholen ihre musikalische Lesung aus dem vergangenen Neunburger Kunstherbst unter dem Titel „Gefüllt mit Trüffeln“. Für einen unterhaltsamen Abend sorgen satirische und humoristische Texte bekannter Autoren aus Deutschland und Österreich (Rezitation: Karl Stumpfi), umrahmt von Cover-Bearbeitungen bekannter Pop-, Film- und Volksmusikschlager, Selberg’strickten und Gstanzln (Jürgen Zach, Gesang und Bassgitarre; Klaus Götze, Gitarre; Franz Schöberl, Akkordeon). Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben erwünscht.BDalteseilerei19

Platzreservierungen bei Alois Feldmeier, Alte Seilerei, Hauptstraße 40; Tel. (09434) 3672 / eMail kontakt@feldmeier-vm.de!

MEDIENECHO

Vorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 4. 2. 2019 als jpg-Datei: VorschauNT

KVULogo2017

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Ex-Bäckerei Hösl am Jobplatz im KVU-Fokus

Option für ein „Kunstquartier in spe“?

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Für das leer stehende Gebäude der früheren Hösl-Bäckerei wird eine Nachfolgenutzung gesucht. Der KVU könnte sich unter passenden Rahmenbedingungen den (sanierten) Altbau als neues Kunstquartier vorstellen. Fotos: Roland Thaeder, MZ / Videos: Anna-Maria Ascherl, MZ

Für das leer stehende Gebäude der früheren Hösl-Bäckerei wird eine Nachfolgenutzung gesucht. Der KVU könnte sich bei passenden Rahmenbedingungen den (sanierten) Altbau als neues Kunstquartier vorstellen. Fotos: Roland Thaeder, MZ / Videos: Anna-Maria Ascherl, MZ

Die öffentliche Immobilien-Ausschreibung der Stadt Neunburg und die unmittelbar darauf Bezug nehmende MZ-Multimedia-Reportage „Unterwegs in Neunburgs Altstadtschätzen“ registriert der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben e.V. mit großem Interesse. Denn bereits das Objekt Nr. 1 dieser heute Online gestellten Doku, das Gebäude der ehemaligen Bäckerei Hösl, Jobplatz Nr. 4 – Tor zur Altstadt – ist seit Längerem in den Fokus der KVU-Verantwortlichen gerückt. Sie können sich gut vorstellen, dieses leer stehende Anwesen – eine bauliche Sanierung vorausgesetzt – zukünftig als neues Kunstquartier zu beziehen. Eine solche Lösung der gegenwärtig akuten Domizilfrage hätte den doppelten Charme, einerseits das Gelände zwischen überbrücktem Rötzerbach und hinter dem früheren Rot-Kreuz-Haus für eine Freiflächennutzung einzubeziehen. Andererseits könnte von dem Standort aus die benachbarte profanierte Spitalkirche dauerhaft „bespielt“ werden.

Ob derartige Überlegungen zum Tragen kommen, wird sich in absehbarer Zeit zeigen…

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Der LINK zur MZ-Multimedia-Reportage:

https://stories.mittelbayerische.de/reportagen/unterwegs-in-neunburgs-altstadtschaetzen-artid17095?fbclid=IwAR3sdqrqMDk4Ytkwq9Y5FGuv7k9Kgw-B8Uf8rX_cgSMs4eQhragSj3XnhsY

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