280 Zuhörer bei „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“

Bei Bratwurst und Bier „wie Orpheus singen“

Dicht umlagert war das Podium der Musiker von Just One More von Besuchern des Freiluftfestivals "Songs an einem Sommerabend im Murnthal". Foto: Alois Feldmeier

Dicht umlagert war das Podium der Musiker von Just One More von Besuchern des Freiluftfestivals „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“. Foto: Alois Feldmeier

Stimmungsvolle Beleuchtung verlieh dem Openair-Konzert ein besonderes Flair. Foto: Wolfgang Gräßl

Stimmungsvolle Illumination verlieh dem Openair-Konzert an der Schwarzach ein besonderes Flair. Foto: Wolfgang Gräßl

 Vor traumhaft schöner Naturkulisse und bei idealem Wetter erlebten rund 280 Musikbegeisterte das erste Picknick-Konzert „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“.  Es war weder zu heiß noch zu kühl, ein laues Lüftchen wehte, die Stimmung war locker-entspannt. Gäste aus Nah und Fern hatten Klappstühle und –tische mitgebracht, die meisten ließen sich aber auf der Wiese neben der Schwarzach nieder, packten ihre Rucksäcke aus oder deckten sich an den Verpflegungsständen ein.

DER GEIST VON BANZ

Jürgen Zach, der Konzertorganisator, „Just One More“-Frontmann und Contigo-Chorleiter, machte kein Geheimnis daraus, wo das Vorbild für dieses Musikereignis zu verorten ist. Wer „Songs an einem Sommerabend“ im Kloster Banz einmal live erlebte,  schwärme immer von diesem Flair.

Jürgen Zach & Friends präsentierten sich in Bestform.

Jürgen Zach & Friends präsentierten sich in Bestform.

Diesem vor drei Jahrzehnten aus der Taufe gehobenen Kult-Festival der Liedermacher konnte er als aktiver Bandmusiker 2002 beiwohnen – im Vorprogramm von Auftritten namhafter Künstler wie Haindling, STS oder Stefanie Werger.

Sein Wunschtraum, den Geist von Banz nach Neunburg zu holen, erfüllte sich 16 Jahre später. Nicht zuletzt durch das Entgegenkommen der Besitzerfamilie Kopp-Marz vom Seminarium Untermurnthal sowie dank vielfältiger Unterstützung durch lokale Organisationen wie Technisches Hilfswerk und Kunstverein Unverdorben sowie Sponsoren aus der heimischen Geschäftswelt.  „Diesen Abend“, so Zach wörtlich, „bestreiten nicht viele verschiedene Künstler, die ihre Songs zum Besten geben, sondern eine Band und ein Chor, welche die zeitlosen Songs der Liedermacher für und mit Ihnen singen und spielen“: Cyrus Saleki (Gitarre), Christian Schmid (Bassgitarre), Jürgen Rohr (Schlagzeug) und Bernhard Müllers (Piano, Akkordeon, Oboe) sowie der Chor Contigo. Schließlich appellierte Jürgen Zach an das erwartungsfrohe Publikum: „Singen Sie mit, träumen Sie mit! Begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise über die Bäume hier, während die Sonne sich schlafen legt“.

AUFTAKT MIT WECKER

„Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“, mit diesm Konstantin-Wecker-Song aus dem Jahr 1976 stieg die Band „Just One More“ ins Abendprogramm ein. Danach machten sie die Zuhörer mit Mario Hene bekannt. Der gebürtige Berliner kam zur Orgelbauerlehre nach Bayern und begann zum Liederschreiben, „weil er als Studiosänger die seichten Texte nicht mehr hören konnte“. Im 1980 komponierten Song „Jeder malt ein anderes Bild von mir“ den Unterschied zwischen der Fremdeinschätzung und einer manchmal völlig anderen Eigensicht. „Contigo“, das vor 18 Jahren gegründete und eigentlich auf das Neue Geistliche Lied spezialisierte Neunburger Chorensemble, steuerte bei seinem ersten Auftritt das Hannes-Wader-Chanson „Schon so lang“ bei.

Der Chor "Contigo" hatte weltliche Lieder einstudiert.

Der Chor „Contigo“ hatte weltliche Lieder einstudiert.

Im Text finden sich gesellschaftskritische Ansätze und Bezüge zur Friedensbewegung der siebziger Jahre. Wirkungsvoll kontrastierte dazu Hubert von Goiserns Liebeslied „Weit weit weg“ aus dem Jahr 1992. Jürgen Zach schob augenzwinkernd nach: „Er schwärmt von Bergen und Almen, wir von Hügeln und Tälern am Fuße von Kupferplatte und Bockskirn!“

Der begnadete Liedermacher Klaus Hoffmann war  mit drei Titeln im Murnthal-Programm präsent: „ Was gehen mich eure Götter an“, „Alle Kinder dieser Erde“ und nach der Pause „Die Antwort der Blumen“ (zu hören auch bei der musikalischen Lesung „1918 – Die letzte Nacht“ am 26. September in der Spitalkirche). Dass „dolce“ Italienisch und „derbes“ Oberpfälzisch in diesem Freiluftkonzert glänzend harmonierten, wiesen Liedvorträge wie Angelo Branduardis „La pulce d´aqua“ (Der Wasserfloh, der deinen Schatten gestohlen hat) und Zach’sche Eigenkompositionen wie „I woaß“ oder „Nachts im Wald“ (nach einem Text des Amberger Dichters Friedrich Bandl) beeindruckend nach. Da stand auch Englisch keineswegs im Abseits. Das englische Traditional „Scarborough Fair“, weltweit bekannt gemacht durch die Simon & Garfunkel-Version, markierte den emotionalen Höhepunkt – und dies in einer neuesten Fassung mit der jungen Vokalsolistin Anna Lottner aus Neunburg v. W.

„GUTE NACHT, FREUNDE!“

Erst gegen Konzertende folgte d e r  „Klassiker“  unserer deutschen Liedermacherszene: Reinhard Mey. Einfühlsam und gekonnt interpretierte Contigo dessen Erfolgstitel „Ich wollte wie Orpheus singen“. Und als ultimative Zugabe versetzte „Gute Nacht, Freunde!“ in einen kollektiven Rausch der Begeisterung, welcher sich in einem donnernden Schlussapplaus entlud. Initator Zach sollte auch in seinem Abschiedsgruß recht behalten: „Leider können Sie von dieser Veranstaltung keine CDs kaufen. Der heutige Abend soll einmalig bleiben in unseren Köpfen und Herzen“.

Vorstandsmitglieder des KVU genossen die entspannte Atmosphäre des Liedermacher-Konzerts in Untermurnthal.

Vorstandsmitglieder des KVU genossen die entspannte Atmosphäre des Liedermacher-Konzerts auf der Wiese beim Seminarium  in Untermurnthal.

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 PLAY-LIST des Picknick-Konzerts

„Songs an einem Sommerabend“

1Wenn der Sommer nicht mehr weit ist (K. Wecker)

2 Unglückliches Kind (J. Zach)

3 Jeder malt ein andres Bild (M. Hene)

4 Schon so lang (H. Wader)

5 Weit weit weg (H. v.Goisern)

6 Was gehen mich eure Götter an (K. Hoffmann)

7 I woaß (J. Zach)

8 Alle Kinder dieser Erde (K. Hoffmann)

9 La pulce d´aqua (A. Branduardi)

Pause

10 Alloi sa (J. Zach)

11 Ich wollte wie Orpheus singen (R. Mey)

12 Wenn da Wind waaht (J. Zach)

13 Kloana Mensch (H. J. Buchner)

14 Dampf übern Land (C. Saleki/J. Zach)

15 Die Antwort der Blumen (K. Hoffmann)

16 Nachts im Wald (J. Zach)

17 Scarborough fair (engl. Volkslied)

HELFER & SPONSOREN:

Familie Kopp-Martz:  Gelände und regenerativen Strom

Technisches Hilfswerk, OV Neunburg vorm Wald

Kunstverein Unverdorben: Werbung und Verpflegungs-Support

Bio-Laden „Radieserl“: Verpflegungs-Support

Ministrantengruppe der Kath. Pfarrei St. Josef: Verpflegungs-Support

Bus Maderer (Shuttle-Service)

Malerbetrieb Schwarzhuber (Shuttle-Service)

Event-Technik Wolfgang Gräßl (Beleuchtung)

Kloster Ensdorf (Equipment)

Sparkasse, Sanitär Kopp, Autohaus Lacher, Brauerei Jacob (Sponsoring)

KVULogo2017

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Heute Abend Theater in der Spitalkirche, von und mit Markus Veith:

Nach(t)gedanken eines Schauspielers

 Nach der Aufführung plaudert ein Schauspieler (Markus Veith) hinter den Kulissen aus dem Nähkästchen...

Nach der Aufführung plaudert ein Schauspieler (Markus Veith) hinter den Kulissen aus dem Nähkästchen…

Pfarrer Gerhard Beck und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald sind seit dem ersten Neunburger Kunstherbst im Jahr 2013 ein rühriger Veranstaltungspartner des Kunstvereins Unverdorben, zuletzt im Stadtjubiläumsjahr 2017  mit „Play Luther“ in der Schwarzachtalhalle. Regelmäßig finden auch  Konzerte und Theatergastspiele in der Versöhnungskirche statt. Nächstes Mal aber in der Spitalkirche, Untere Hauptstraße, im Rahmen des laufenden Projekts „Lost Traces/Raumlabor Spitalkirche“ am Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr. Auf dem Programm steht „Lampenfieber, diesmal in echt“, ein Theaterstück von und mit Markus Veith (in Neunburg bekannt durch seine  glänzenden Wilhelm-Busch-Auftritte).

Die Handlung: Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Die Aufführung war erfolgreich das Publikum begeistert, der Applaus üppig. Nun sitzt er in seiner Garderobe … gemeinsam mit seinen Zuschauern.

Markus Veith "live"

Markus Veith „live“

Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers wie Heinz Rühmann, Gert Fröbe, Marilyn Monroe, Peter Ustinov u. a. Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das bekanntlich „like no business“ ist. Regie führt Tony Glaser.

Theaterfreunde aus Stadt und Umland sind zu diesem Gastspiel herzlich willkommen!

Weitere Infos online: http://www.veithstanz.de

Preise: 10€, 8€ ermäßigt, VVK bei Textilwaren Ettl oder über das Rückmeldeformular.

Termin: Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten

Ort:  Spitalkirche, Untere Hauptstraße, Neunburg vorm Wald

Kontakt: Pfr. Beck, Tel: 09672/91350; pfarramt@neunburg-evangelisch.de
Bild des Veranstaltungsortes
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KVU-Vorstand besuchte „Artist in Residence“ M. M. Ferstl in Böhmen

Auf Stippvisite in der Künstlerkolonie

Begegnung in luftiger Höhe: Künstlerin Miriam Maria Ferstl, zurzeit Klenova/Böhmen, und 1. Vorsitzender Peter Wunder vom Neunburger Kunstverein Unverdorben. Fotos: Karl Stumpfi

Begegnung in luftiger Höhe: Künstlerin Miriam Maria Ferstl, zurzeit Klenova/Böhmen, und 1. Vorsitzender Peter Wunder vom Neunburger Kunstverein Unverdorben. Fotos: Karl Stumpfi

Den Kontaktbesuch des Neunburger Kunstvereins Unverdorben in der Kunstschule Klatový am Freitag, 18. Mai 2018 MiriamsWerkenutzten 1. Vorsitzender Peter Wunder und sein Stellvertreter Karl Stumpfi, auch KVU-Medienreferent und Kunstherbst-Programmkoordinator, zu einem kurzen Abstecher nach Klenová. Dort befindet sich seit knapp drei Wochen die aus Seebarn stammende Miriam Maria Ferstl als „Künstlerin in Residenz“. Von ihrem derzeitigen Wohnquartier „Villa Paula“ aus startet sie eine ausgedehnte Foto-Exkursion durch das böhmisch-bayerische Grenzgebiet.  M. M. Ferstl setzt hierbei ihre erfolgreiche Projektarbeit „Divine Light“ fort, die sie vor zwei Jahren in Kroatien begonnen hatte. Schon zur Halbzeit ihres Aufenthalts kann die 32-jährige Künstlerin eine ansehnliche Motiv-Ausbeute vorweisen  (Foto). In diversen christlichen Sakralräumen, aber auch in jüdischen Synagogen und islamischen Moscheen wurde die Fotografin fündig. Zu besichtigen sind die Resultate dieser wohl einmaligen Kreativ-Aktion erstmals bei der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ ab 14. September in Neunburg vorm Wald. Ermöglicht hat den Auslandsaufenthalt ein vom Förderverein des Oberpfälzer Künstlerhauses Schwandorf-Fronberg e. V.  gewährtes Stipendium sowie eine spezielle Förderung durch den gemeinnützigen Neunburger Kunstverein Unverdorben.

Unterhalb der mächtigen Burg Klenova...

Unterhalb der mächtigen Burg Klenova…

....befindet sich die Künstlerkolonie "Villa Paula" - vom 30. April bis Ende Mai Wohnquartier der aus Seebarn stammenden Art-Fotografin.

….befindet sich die Künstlerkolonie „Villa Paula“ – vom 30. April bis Ende Mai Wohnquartier der aus Seebarn stammenden Art-Fotografin.

Das "Feuer-Kunstwerk" des Klattauer Bildhauers Vaclav Fiala - Aussteller bei Ahoj 17 "Glaube und Kunst" - ist ein echter Blickfang in der historischen Burganlage.

Die „Feuer-Installation“, ein Kunstwerk des Klattauer Bildhauers Vaclav Fiala – Aussteller bei Ahoj 17 „Glaube und Kunst“ – dient als Blickfang in der historischen Burganlage.

Gruppenbild mit Dame!

Gruppenbild mit Dame!

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KVU-Vorstand knüpft neue Partnerkontakte im Nachbarland

Kunstschule Klatovy: Friedenstauben für „Ahoj“

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder (rechts) und Karl Stumpfi besprachen mit der stellvertretenden Leiterin der Kunstschule Klatovy Möglichkeiten einer künftigen grenzüberschreitenden Kooperation. Foto: Dana Ettl

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder (rechts) und Karl Stumpfi besprachen mit der stellvertretenden Leiterin der Kunstschule Klatovy, Jarmila Stepánková, Möglichkeiten einer künftigen grenzüberschreitenden Kooperation. Foto: Dana Ettl

In Wahrnehmung des Satzungsauftrags, Kunstaktivitäten entlang der historischen Achse Nürnberg-Prag zu fördern, reiste am Freitag, 18. März eine kleine Delegation des Neunburger Kunstvereins Unverdorben (KVU) ins Nachbarland Tschechische Republik. Ziel der Mission war die Kontaktaufnahme zur Kunstschule in Klattau (základní umělecká škola Josefa Kličky, Plánická 208, Klatovy).

Im „Weißen Haus“ unweit des historischen Marktplatzes trafen sich die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder und Karl Stumpfi sowie KVU-Beirätin und Dolmetscherin Dana Ettl mit der stellvertretenden Schulleiterin Jarmila Štěpánková. In dem rund einstündigen Gespräch informierte der Vorstand über das Vereinsprofil sowie schwerpunktmäßig über das bevorstehende Internationale Kunstprojekt „Ahoj 18- Kunst für den Frieden“. Wunder warb um eine Mitwirkung der tschechischen Schüler am „Friedenstaubenprojekt“, welches auf Initiative der bayerischen Künstlerin Miriam Maria Ferstl im Rahmen der Herbstausstellung vom 14. Sepember bis 21. Oktober realisiert werden wird. Stumpfi stellte das regionale Kulturfestival „Neunburger Kunstherbst“ vor  – die sechste Auflage beginnt am 14. September und dauert bis 8. Dezember 2018 – zugleich lud er die Schulleitung zum Besuch des Klassik-Galakonzerts „Tschaikowsky-Nacht“ am 2. Oktober nach Neunburg v. W. ein. Angedacht ist eine Fortsetzung der Kooperation zwischen KVU und Kunstschule Klatovy bei einem für das Jahr 2019 in Aussicht genommenen Klassik-Chorprojekt in der Pfalzgrafenstadt.

Jarmila Štěpánková signalisierte großes Interesse an den Angeboten des Neunburger Kunstvereins. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit böte eine einmalige Chance, die Klattauer Bildungseinrichtung überregional darzustellen. Die Schule unterrichtet Kinder und Jugendliche (Schulanfänger bis Abiturjahrgang) in mehreren Disziplinen der bildenden Kunst sowie Musikerziehung. Die angestrebte Kooperation bringe beiden Partnern Vorteile, nicht zuletzt durch Fördermöglichkeiten des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Die Kunstschule Die Kunstschule (základni umelecká skola) in Klatovy. Foto: K. Stumpfi

Die Kunstschule  (základni umelecká skola) in Klattau.

Schülerarbeiten der Malklassen Základni umelecká skola Klatový:

"Die Balletttänzerin"

„Die Balletttänzerin“

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Bericht in der MZ v. 5. Juni 2018 als PDF- und JPG-Datei: 2018.05_Jun.STN3

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Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom 9./10. Juni als jpg-Datei: NTKlattau18

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16. Juni, 20.30 h: „Just One More“ & „Contigo“ in Untermurnthal

Picknick-Konzert mit Liedermacher-Songs

Jürgen Zach (r.) & Just One More und der Chor Contigo bieten Sommernachtsmusik im romantischen Murnthal.

Jürgen Zach (r.) & Just One More und der Chor Contigo bieten Sommernachtsmusik im romantischen Murnthal.

Eine laue Sommernacht im wildromantischen Murnthal. Das Plätschern der Schwarzach, eine Wiese für das mitgebrachte Picknick, ein Glas Wein und die alten Songs der deutschen Liedermacherszene

Untermurnthal - eine romantische Naturkulisse für ein besonderes Musikereignis! Foto: Evelyn Kopp-Martz

Untermurnthal – eine romantische Naturkulisse für ein besonderes Musikereignis! Foto: Evelyn Kopp-Martz

von Reinhard Mey bis Konstantin Wecker und vielen Anderen: Mit einem besonderen Event wartet der Kunstverein zusammen mit dem Seminarium Murnthal am 16. Juni um 20.30 Uhr auf.

Die „Songs in einer Sommernacht“ vereint das einzigartige Ambiente direkt an der Schwarzach mit den Liedern der großen Liedermacher, die man von „Songs an einem Sommerabend“ von der Klosterwiese in Banz kennt. Treibende Kraft ist Jürgen Zach, der selbst schon in Banz als Preisträger dabei war. Zusammen mit „Contigo“ und „Just One More“ hat er ein tolles Programm zusammen gestellt. Konstantin Wecker, Hans-Jürgen Buchner, Hannes Wader, Klaus Hofmann, Herbert Grönemeyer, Reinhard Mey oder Angelo Branduardi haben die Vorlagen für den Abend geschrieben.

Mit dabei sind Cyrus Saleki (Gitarre), Christian Schmid (Bass), Franz Prechtl (Piano), Jürgen Rohr (Schlagzeug), Bernhard Müllers (Oboe, Akkordeon) und Jürgen Zach (Gitarre, Gesang) in der Band. Immer wieder wird der Chor Contigo das Programm mit Songs in eigenen Arrangements bereichern. Eine Herausforderung für die Organisatoren war der Ort des Open-Air-Konzerts.

Die Zuschauer sitzen beim Picknick-Konzert auf mitgebrachten (!) Decken oder Hockern im Gras. Es gibt keine Parkplätze, so dass ein kostenloser Bus-Shuttle-Service eingerichtet wird, der die Besucher vom Stadthallenplatz in kürzester Zeit von 18.30 -23 Uhr ins Murnthal und wieder zurückbringt. Fußgänger und Radfahrer erhalten ein Freigetränk! Die Bewirtung übernehmen der Kunstverein Unverdorben, die Ministranten der Pfarrei St. Josef und der Bioladen Radieserl. Ein Highlight wird die stimmungsvolle Beleuchtung der Bühne und des Festivalgeländes mit den alten Bäumen rund um das Seminarium in Untermurnthal sein.

  • Eintrittskarten zum Preis von 10 € (ermäßigt: 7 €) gibt es im Pressezentrum und im Café Auszeit oder unter contigo-neunburg@web.de, mailto:contigo-neunburg@web.de. Sollte das Wetter die Ausrichtung unter freiem Himmel nicht zulassen, findet das Konzert im Pfarrheim St. Georg in Neunburg v. W. statt.
 
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2. Oktober ’18: „Tschaikowsky-Nacht“ mit Pianist und Komponist A. M. Wagner

Musikgenie (23) aus dem Bayerwald gastiert

Alexander Maria Wagner ist Solist des Konzerts für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op 23 von Peter Ilitsch Tschaikowsky. Begleitet wird er von den Smetana Philharmonikern Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter. Das Abendprogramm in der Schwarzachtalhalle (Beginn 20h) komplettieren der Walzer aus der Oper „Eugen Onegin“ und die Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 des russischen Komponisten.

Eintrittskarten für 30/35/40 € online bei www.okticket.de sowie bei den örtlichen Vorverkaufsstellen!

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AHOJ 18-Künstlerin Miriam Maria Ferstl vier Wochen auf Motivsuche und Recherche

Kunstverein unterstützt Exkursion in Tschechien

KVU-Vorsitzender Peter Wunder verabschiedet Miriam Maria Ferstl, die am 30. April zu ihrer vierwöchigen Kunstexkursion nach Tschechien startete. Foto: Karl Stumpfi

KVU-Vorsitzender Peter Wunder verabschiedet Miriam Maria Ferstl, die am 30. April zu ihrer vierwöchigen Kunstexkursion nach Tschechien startete. Foto: Karl Stumpfi

In rund viereinhalb Monaten beginnt die Internationale Kunstausstellung AHOJ 18 – „Kunst für den Frieden“, zugleich Auftakt zum 6. NEUNBURGER KUNSTHERBST. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen bereits seit geraumer Zeit „hinter den Kulissen“ des Veranstalters Kunstverein Unverdorben e. V. Diesmal wird eine aus dem Gemeindegebiet Neunburg vorm Wald stammende junge Künstlerin Protagonistin des bereits etablierten bayerisch-böhmischen Künstlertreffens sein. Miriam Maria Ferstl aus Seebarn, zurzeit München, wird hierbei ihr international anerkanntes „Divine Light“-Projekt fortführen.

Nach dem überaus erfolgreichen Einstieg 2016/17 in Kroatien nimmt die Kunstfotografin dieses Jahr christliche, jüdische und muslimische Baudenkmäler in ihren Fokus. Dazu begab sie sich Ende April auf eine vierwöchige Exkursion in den tschechisch-bayerischen Grenzraum. Die 31-Jährige wird Kontakt zu tschechischen Künstlervereinigungen in Pilsen und Prag aufnehmen und zwecks weiterer Recherchen mit Glasmanufakturen und Kirchenvertretern verschiedener Konfessionen in Verbindung treten.  Ermöglicht wurde dies durch ein vom Förderverein des Oberpfälzer Künstlerhauses Schwandorf-Fronberg gewährtes Stipendium.

Aber auch der Neunburger Kunstverein unterstützt dieses Vorhaben ideell und materiell. Er stellte der Künstlerin für ihre „Forschungsreise“ nicht nur einen Mietwagen der Firma Buchbinder zur Verfügung. Er wird sich auch an den Sachkosten in der künstlerischen Umsetzungsphase angemessen beteiligen und  rund zehn neue Kunstwerke Miriam Maria Ferstls in die AHOJ 18-Ausstellung einbeziehen. Die öffentliche Vernissage findet am Freitag, 14. September abends im historischen Burghof statt. Auf Vermittlung Ferstls wird der aus dem Raum Neunburg stammende und in Leipzig lebende profilierte Berufsmusiker Tassilo Männer (Gitarre) den Eröffnungsakt umrahmen. Im Vorfeld der AHOJ 18-Ausstellung „Kunst für den Frieden“ wird Miriam Maria Ferstl Workshops in der Grund-, Mittel- und Realschule Neunburg vorm Wald sowie im Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach leiten.

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Pressetermin mit Dirigent Hans Richter und Pianist Alexander Maria Wagner

Appetit auf die „Tschaikowsky-Nacht“ geweckt

"Werbetrommler" für die Klassik-Gala am 2. Oktober 2018 (v. li.): Bürgermeister Martin Birner, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Chefdirigent Hans Richter von der Smetana Philharmonie Prag, Pianist Alexander Maria Wagner, KVU-Vorsitzender Peter Wunder und Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi. Foto: Udo Weiß (NT)

Prominente „Werbetrommler“ für die Klassik-Konzertgala am 2. Oktober 2018 (v. links.): Erster Bürgermeister Martin Birner, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Chefdirigent Hans Richter von der Smetana Philharmonie Prag, Pianist Alexander Maria Wagner, KVU-Vorsitzender Peter Wunder und Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi. Foto: Udo Weiß (NT)

„Großes Kino“ erwartet Klassik-Liebhaber aus der Region beim 6. Neunburger Kunstherbst:  Eine Tschaikowsky-Nacht ist dem berühmten Komponisten anlässlich seines 150. Todestages am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle gewidmet. Der Kunstverein Unverdorben als Veranstalter bat am 25. April zum Pressegespräch ins Foyer der Schwarzachtalhalle.

Bei der Programm-Präsentation geriet Hans Richter, Chefdirigent der Prager Smetana Philharmoniker,  ins Schwärmen:

Maestro Hans Richter dirigiert. Foto: R. Lienert

Maestro Hans Richter dirigiert. Foto: R. Lienert

„Aufwühlende, mitreißende Seelendramen entfesselt die Musik Peter Ilitsch Tschaikowskys, geprägt von der Schwermut unermesslich weiter russischer Landschaften und einer fatalistischen Leidensfähigkeit des russischen Volkes“. Unter seiner Leitung wird ein mit rund 55 Musikern besetztes Orchester zwei Meisterwerke des Spätromantikers aufführen: Das 1. Klavierkonzert b-moll und die 5. Sinfonie e-moll. Dazu erklingt der Walzer aus Tschaikowskys bekanntester Oper „Eugen Onegin“. Der Kartenvorverkauf ist bereits  angelaufen (www.okticket.de und örtliche VVK-Stellen).

Hans Richter, ein gebürtiger Neunburger,  steht selbst in enger persönlicher Verbindung zur europäischen Musiktradition. Sein Urgroßvater  war über zwei Jahrzehnte Leiter der Philharmonischen Konzerte in Wien, dirigierte Uraufführungen bedeutender Werke von Wagner, Bruckner, Brahms, Dvorak und Tschaikowsky.

Pianist Alexander Maria Wagner spielt das 1. Klavierkonzert b-moll op 23 von Tschaikowsky.

Pianist Alexander Maria Wagner spielt das 1. Klavierkonzert b-moll op 23 von Peter Iljitsch  Tschaikowsky. Foto: M. Siebenhaar

Besonders freut sich Richter auf die erneute Zusammenarbeit mit einem hochtalentierten Oberpfälzer Jungmusiker: Alexander Maria Wagner, Pianist und Komponist, ist mit 23 Jahren auf  dem Sprung zu einer internationalen Karriere. Nach einem Schostakowitsch-Konzert im November 2017 in Oberbayern nehmen die beiden Künstler jetzt das nächste pianistische „Hammerwerk“ in Angriff.

Wagner studiert zurzeit bei Professor Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum. Dieser attestiert ihm „eine natürliche und fantasievolle Beziehung zur Musik und zum Instrument. Kompositionsbegabung und Interpretationspotential machen seine musikalischen Visionen sehr überzeugend, eigenständig und berechtigen zu großen Hoffnungen“ . Seine erste Sinfonie mit dem Titel „Kraftwerk“ schrieb Alexander Maria Wagner im Alter von 14 Jahren. Diese Arbeit überzeugt den Chefdirigenten der Bulgarischen Nationalphilharmonie, Alexei Kornienko, auf Anhieb, so dass er Wagners Erstling auf CD einspielte. 2016 gab der Chamer Pianist sein Solo-Debüt im Münchner Herkulessaal. Im Frühjahr 2017 nahm das Radiosinfonieorchester Moskau Wagners zweite Sinfonie auf. Der Tonträger enthält auch einen Mitschnitt des Tschaikowsky-Konzerts mit Solist Wagner.

Dieses 1. Klavierkonzert, erklärt „Maestro“ Richter, ist ein hinreißendes Werk, das durch den prunkvoll virtuosen Klaviersatz sofort in seinen Bann zieht. Kaum vorstellbar, dass der ursprüngliche Widmungsträger Nikolai Rubinstein dieses „Opus 23“ als unspielbar ablehnte.  Der renommierte deutsche Dirigent Hans von Bülow sprach hingegen von einem „herrlichen Kunstwerk“ und saß bei der Uraufführung 1875 in Boston am Flügel. Rubinstein änderte übrigens seine abschätzige Meinung, führte das b-moll-Konzert drei Jahre später in Paris auf und verhalf ihm zum Siegeszug rund um die Welt. Heute zählt es zu den meistgespielten Werken seiner Gattung. Dass dieser „Klassik-Hit“ am 2. Oktober beim Neunburger Kunstherbst „live“ zu erleben ist, erfüllt 1. Bürgermeister Martin Birner mit Freude und Stolz. Und er weiß genau, wem er diese Kulturhöhepunkte in der Pfalzgrafenstadt zu verdanken hat: „Unser Kunstverein Unverdorben schafft es immer wieder, hochkarätige Künstler hierher zu holen!“

Die Smetana Philharmoniker Prag kommen zur "Tschaikowsky-Nacht" ein weiteres Mal in die Schwarzachtalhalle nach Neunburg vorm Wald. Foto: U. Weiß

Die Smetana Philharmoniker Prag kommen zur „Tschaikowsky-Nacht“ ein weiteres Mal in die Schwarzachtalhalle nach Neunburg vorm Wald. Foto: U. Weiß

Auch nach dem fulminanten Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ gönnt sich die Vorstandschaft keine Auszeit. „Eigentlich wollten wir ja ein, zwei Gänge herunter schalten“, meinte 1. Vorsitzender Peter Wunder gegenüber Medienvertretern. Doch inzwischen nehme das Kunstherbst-Programm 2018 tüchtig Fahrt auf und nähere sich gewohnten Dimensionen. Und für den „Himmelsstürmer“, wie Hans Richter seinen jungen Pianisten nennt, ist Atempause ohnehin ein Fremdwort. Schon einen Tag nach dem Neunburger Konzert sitzt Alexander Maria Wagner im Flugzeug und jettet in die USA, um in Virginia ein halbjähriges Stipendium zu absolvieren.

Programm der Tschaikowsky-Nacht

Konzert Nr. 1 für Klavier und Orchester b-moll op. 23: Zu mächtigen Piano-Akkordblöcken bringen Streicher eine dramatisch angelegte Melodie. Nach dieser überwältigenden Einleitung setzt das Allegro mit dem spielerischem Hauptthema im Klavier ein. Den 2. Satz beherrscht eine ausdrucksvolle Melodie. Der Mittelteil bringt ein virtuoses Prestissimo des Klaviers, zu dem das Orchester einen Walzer intoniert. Überaus einprägsam sind auch die Themen des 3. Satzes. Sie münden in ein effektvolles Finale mit hymnischer Größe.

Sinfonie Nr. 5 e-moll op. 64:  Langsam und düster wie ein Trauermarsch intonieren Klarinetten in tiefer Lage das Schicksalsmotiv – es wird in den folgenden Sätzen immer wiederkehren. Das Hornsolo zu Beginn des zweiten Satzes zählt zu den schönsten lyrischen Einfällen des Komponisten. „Lichtstrahl“ nannte Tschaikowsky diese Melodie. Einem zärtlichen Walzer-Intermezzo der Streicher folgt im Schlusssatz ein gewaltiges Maestoso, in dem das Schicksalsmotiv nochmals wie ein Drohung erklingt, schließlich aber in einen strahlenden Triumphmarsch verwandelt wird.NetzKunstherbst250x150-1608-05RZ

 EINE KLEINE HÖR-KOSTPROBE…

Leonhard Dering & Alexander Maria Wagner spielen Sergej Rachmaninov: Barcarole g-moll  aus „Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen“ op. 11 –  Konzertmitschnitt v. 15. April 2018 – Quelle: © hr2 (Hessischer Rundfunk Kultur) – Link zu youtube:

https://www.hr2.de/video-60372.html

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung SAD v. 18. Mai 2018 als jpg-Datei: 

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Bericht in der Rundschau Schwandorf v. 3. Mai 2018 als jpg-Datei:

02_May.81_11Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ v. 30. April 2018 als jpg-Datei:NTtschaikowsky18NetzKunstherbst250x150-1608-05RZ

 

 

 

 

 

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Psychokrimi „Böse“: Kunstverein bietet Gruppentheaterbesuch an!

Ein packender Mix aus Spannung und Dramatik

Das OVIGO Theater bringt zurzeit den neuen Psychokrimi „BÖSE“ von Florian Wein auf die Bühnen in Regensburg, Oberviechtach und Neunburg vorm Wald. Für die Aufführung am Samstag, 28. April, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle bietet der Kunstverein Unverdorben einen Gruppenbesuch zum ermäßigten Eintrittspreis 10 € an. Anmeldung ab sofort bis spätestens Montag, 23. April beim KVU-Medienreferenten Karl Stumpfi (Mail: k.stumpfi@t-online.de)!

Autor Florian Wein (rechts) wirkt bei der Aufführung seines Psychokrimis "Böse" als Akteur mit. Foto: OVIGO Theater

Autor Florian Wein (rechts) wirkt bei der Aufführung seines Psychokrimis „Böse“ als Akteur mit. Fotos: OVIGO Theater

Der Plot des Psychokrimis „Böse“: Ein scheinbar alltägliches Büro. Drei Männer tippen und klicken auf ihren Rech­nern und reden über die Belanglosigkeiten ihres faden Jobs. Doch nach und nach wird klar: Die drei sind keine gelangweilten Informatiker, sondern kaltblütige Kil­ler. Das Büro entpuppt sich als Innenleben des Serienmörders Marco Friedrich. Der Zuschauer befindet sich im Kopf des Killers! Das ist das spannende Setting für den Psychokrimi „Böse“, den das OVIGO Theater im April 2018 in einer Urauf­füh­­rung auf die Bühne bringt.

Die Persönlichkeitsanteile A und B stoßen beim Ausführen der Aufträge/Morde ihres Chefs C an immer härtere Grenzen. Zeitgleich wird in einem Fernsehstudio über die brutaler werdende Mordserie berichtet. Als der völlig durchgedrehte Chef Marcos Jugendliebe ermorden möchte, rebelliert A und die feinen Trenn­li­ni­en zwischen Gut und Böse verwischen immer mehr.

Der Autor spielt mit…

  • „Böse“ ist eine packende Mischung aus Drama und Krimi. OVIGOs künstlerischer Lei­ter, Florian Wein, ist der Autor des Stückes und spielt selbst mit. Er wirft exis­tenzielle Fragen auf:
    Wird ein „böser“ Mensch auch bereits „böse“ geboren?
    – Hat jeder von uns „gute“ und „böse“ Persönlichkeitsanteile in sich?
    – Welche Entwicklungen muss die Psyche eines Menschen durchmachen, um schließ­lich Morde begehen zu können?

Regisseurin Theresa Weidhas freut sich, diesen anspruchsvollen Schocker voller überraschender Wendungen zu prä­sentieren: „Das Stück wird natürlich auch hart. Es geht schließlich um Morde. Aber uns geht es nicht um die Darstellung von Gewalt, sondern um die wichtigs­ten Fragen der menschlichen Natur. Warum sind wir so, wie wir sind? Wie sind wir zu dem geworden, was wir sind?“ Neben Wein spielen auch Ludwig Koller (A), Christian Gnan (B), Michael Sandner (Moderator), Benjamin Gläser (Kommissar), Ste­phanie Most (Marcos Mutter), Paul Sandner (junger Marco), Katrin Bast (Op­fer) und Barbara Kießling (Psychologin).

Finale in Neunburg vorm Wald

Die Uraufführung von „Böse“ findet im W1 (Zentrum für junge Kultur) in Regens­burg statt. Anschließend wartet ein Theater-Special: „Böse“ kommt in das ehe­ma­lige Rossmann-Geschäft in der Nabburger Straße in Oberviechtach. Der um­her­liegende Unrat, die alte Einrichtung und der Eindruck von etwas Verlassenem werden für eine unvergleichliche und auch gruselige Atmosphäre sorgen. Nur we­ni­ge Zuschauer werden hier Platz finden. Die Karten sind schon jetzt sehr be­gehrt. Die finale Aufführung geht am 28. April, 20 Uhr,  in der Schwarzachtalhalle in Neun­burg vorm Wald über die Bühne. Theaterfreunde aus der Region können sich dem Kunstverein Unverdorben anschließen und den Psychokrimi „Böse“ zum ermäßigten Eintrittspreis 10 € miterleben. Interessenten bitte bis spätestens 23. April beim Mdienreferenten des KVU (E-Mail: k.stumpfi@t-online.de) anmelden. Treffpunkt der KVU-Besuchergruppe um 19.45 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle!

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Die Aufführungstermine in der Übersicht:

FR, 13.04.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

SA, 14.04.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

DO, 19.04.2018, 19.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

FR, 20.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

SA, 21.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

FR, 27.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

SA, 28.04.2018, 20.00 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhalle

Die Karten kosten regulär 12,00 € und können über www.ovigo-theater.de erworben werden.

OVIGO gastiert am 28. April mit dem Psychokrimi "Böse" in der Schwarzachtalhalle.

OVIGO gastiert am 28. April mit dem Psychokrimi „Böse“ in der Schwarzachtalhalle.

 

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„Kunst für alle“ letztmals im Quartier Im Berg Nr. 7

Mitglieder-Werkschau ’18: Jetzt anmelden!

Kuratorin Renate Ullmann (2 v. re.) bereitet zurzeit die Mitgliederausstellung 2018 vor und nimmt ab sofort Anmeldungen der KVU-Künstlerinnen und Künstler entgegen. Foto: Karl Stumpfi

Kuratorin Renate Ullmann (2 v. re.) bereitet zurzeit die Mitgliederausstellung 2018 vor und nimmt ab sofort Anmeldungen der KVU-Künstlerinnen und Künstler entgegen. Foto: Karl Stumpfi

Wie die zuständige KVU-Kuratorin Renate Ullmann informiert, findet die alljährliche Mitgliederausstellung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. dieses Jahr zu einem späteren Zeitpunkt statt. Geplant ist, dass sie in den traditionellen Kunstquartier-Weinhof (Wochenende 18. und 19. August) einbezogen wird.
Die Werkschau – wegen des bevorstehenden Rathaus-Erweiterungsbaus definitiv letztmals im Kunstquartier Im Berg 7 – beginnt mit der Vernissage am Sonntag, 22. Juli, 15 Uhr, und endet am Samstag,  25. August 2018.
Der Ausstellungstitel lautet: „Kunst für alle“.
Es können aber noch Anregungen und Vorschläge angenommen werden. Für den Druck der Werbeflyer benötigt Kuratorin Renate Ullmann alle Namen derer, die ihre Werke ausstellen wollen. Wer schon fertige Bilder hat, kann auch Fotos mitschicken.

Telefon: (09672) 34 53 / E-Mail: renate.ullmann@googlemail.com
Anmeldeschluss ist am 30. April!

KVULogo2017

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