Neunburgs KVU-Vorstandsteam setzt Terminrahmen 2018

Junge Kreativ-Power für den 6. Kunstherbst

  Der Kunstverein Unverdorben setzt 2018 einen besonderen Akzent auf Zusammenarbeit mit  drei ebenso profilierten wie erfolgreichen Jungkünstlern aus der Region: Art-Fotografin Miriam Ferstl aus Seebarn, Gitarrist Tassilo Männer aus Thanstein und Pianist Alexander Wagner aus Höhhof bei Cham.

Ihre international erfolgreiche Projektarbeit „Divine Light“ setzt die aus Seebarn stammende Künstlerin Miriam Ferstl im Rahmen der bayerisch-böhmischen Herbstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ in Neunburg v. W. fort. Foto: M. M. Ferstl

Ihre international erfolgreiche Projektarbeit „Divine Light“ setzt die aus Seebarn stammende Künstlerin Miriam Ferstl im Rahmen der bayerisch-böhmischen Herbstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ in Neunburg v. W. fort. Foto: M. M. Ferstl

Die bayerisch-böhmische Herbstausstellung „Ahoj 18“ wird thematisch an  „Ahoj 17“ anknüpfen. Nach „Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ wird im Rahmen des 6. Neunburger Kunstherbsts „Kunst für den Frieden“ zu sehen sein: Neue Perspektiven von Kunstwerken aus Kirchen, Moscheen und Tempeln aus dem bayerisch-böhmischen Raum sowie künstlerische Beiträge zur Aussöhnung. Eine zentrale Rolle bei Vorbereitung und Durchführung übernimmt neben Kurator Peter Wunder die 31-jährige Bildende Künstlerin Miriam Maria Ferstl.miriam

Die Seebarnerin studierte nach dem Abitur am Ortenburg Gymnasium in Oberviechtach Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft und Germanistik an der Universität Bayreuth. Nachdem sie über zehn Jahre im Theater- und Filmbereich in Bochum und München tätig gewesen ist – u. a. in der Dramaturgie des Schauspielhauses Bochum und als Autorin in der Produktionsfirma Construction Film – sorgte sie 2016/17 mit ihrer fotografischen Projektarbeit „Divine Light“ im Inland und Ausland für Aufsehen. Die junge Künstlerin beschäftigte sich dabei intensiv mit den symbolhaften Lichtquellen sakraler Räume. Ihre Arbeiten wurden bereits in Split und Zagreb sowie in München ausgestellt, erst kürzlich war Miriam Ferstl mit „Divine Light“ bei der Licht-Kunst-Biennale Hildesheim vertreten.  Eine weitere Ausstellung wird im laufenden Jahr beim Vatikan in Rom folgen.

Auf Vermittlung Ferstls umrahmt ein hochkarätiger Instrumentalmusiker der deutschen Rockszene  die Ahoj-18-Vernissage am Freitag, 14. September im historischen Burghof : Der in Leipzig lebende 43-jährige Gitarrist und Komponist Tassilo Männer ist seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich im Music-Business tätig und wurde bereits mehrfach mit dem Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet.

TSCHAIKOWSKY-NACHT 2. OKTOBER

Der Kunstverein Unverdorben stellt im  Kunstjahr 2018 ein weiteres Kulturglanzlicht für die Pfalzgrafenstadt sicher. Er präsentiert am 2. Oktober die Neunburger Klassik-Gala „Tschaikowsky Nacht“ in der Schwarzachtalhalle. Die Smetana Philharmoniker Prag

Chefdirigent Hans Richter leitet die Neunburger Klassik-Gala am 2. Oktober.

Chefdirigent Hans Richter leitet die Neunburger Klassik-Gala am 2. Oktober. Foto: Ralf Lienert

unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter spielen sinfonische Meisterwerke des großen russischen Komponisten anlässlich dessen 125. Todestages. Sie bringen dazu eines der größten musikalischen Ausnahmetalente Deutschlands mit nach Neunburg vorm Wald: Pianist Alexander Maria Wagner, geboren 1995, spielt den Solopart in Peter Ilitsch Tschaikowskys berühmtem 1. Klavierkonzert b-moll op. 23. Er studierte Klavier und Komposition bei Franz Hummel und arbeitet derzeit mit Prof. Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum. Konzertreisen führten ihn auch wiederholt ins Ausland (Österreich Schweiz, Tschechien und Frankreich). Im Frühjahr 2017 spielte das Radiosinfonieorchester Moskau Alexander Wagners zweite Sinfonie und Tschaikowskys 1. Klavierkonzert mit dem Oberpfälzer Jungpianisten für eine CD-Produktion ein. Der Kartenvorverkauf für die Klassik-Gala am 2. Oktober läuft in Kürze an, Pressehinweise beachten!  Link zu youtube: Das musikalische Ausnahmetalent Alexander Maria Wagner (22), Komponist und Pianist, wurde vom KVU zur Klassik-Gala „Tschaikowsky-Nacht“ nach Neunburg v. W. eingeladen.

4 UNVERDORBENE  ZU GAST IN CHAM

 Nach dem weit über die Stadtgrenzen hinaus beachtete Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert der Bayerischen Philharmonie“ und einem Neunburger Kunstherbst 2017  mit vielen Höhepunkten ist der KVU jetzt ins Kunstjahr 2018 gestartet, Erste öffentliche Veranstaltung war die Wiederholung des Blauen Montags mit dem Programm „Sati(e)risches Neunburg“ in der randvollen Alten Seilerei. Die „Vier Unverdorbenen“ lassen weitere musikalische Lesungen in Stadt und Umland folgen. Ödenturm2018Am Samstag, 24. März, 19 Uhr, gastieren sie auf Einladung der Kleinkunstbühne „Tintenfassl“ in Chammünster. Unter dem Titel „Wienerisches unterm Ödenturm“ umrahmen sie einen kulinarischen Abend mit mehrgängigem Menü. Der Kartenvorverkauf (www.okticket.de) hat bereits begonnen.

Zum Abschluss des Neunburger Altstadtfestes bittet das musikalisch-literarische Quartett in den bewirtschafteten Weinhof des Kunstquartiers. Das Motto des unterhaltsamen Sommerabends am Sonntag, 19. August ab 18 Uhr lautet „Best of Blauer Montag 2.0“. Rezitator Karl Stumpfi und die Musiker Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl warten schließlich im 6. Neunburger Kunstherbst mit einem neuen Programm auf. Thematisiert werden Gaumenfreuden und andere leibliche Genüsse unter dem Titel: „Gefüllt mit Trüffeln“, Texte von Heinrich Heine, Erich Kästner, Heinrich Böll, Karl Kraus, Friedrich Torberg, Oskar Maria Graf u. a. Termin: Blauer Montag, 26. November, 19 Uhr, im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.

Einen festen Platz im Jahresprogramm des Kunstvereins auf dem Sektor „Bildende Kunst“ nimmt die Werkschau ein. Sie bietet allen KVU-Mitgliedern die Möglichkeit, ihr künstlerisches Schaffen letztmals in den Kunstquartier-Räumen „Im Berg Nr. 7“ zu präsentieren. Die von Vorstandsmitglied Renate Ullmann kuratierte Ausstellung beginnt am Sonntag, 21. Juli und endet am Altstadtfest-Sonntag,19. August. Unmittelbar danach beginnen die Vorbereitungen der bayerisch-tschechischen Herbstausstellung „Ahoj 18“. Die Programm-Koordination der Kunstherbstsaison vom 14. September bis 8. Dezember übernimmt wieder Klassikbeauftragter Karl Stumpfi. Ihm liegen schon mehrere Termine diverser bewährter Kunstherbst-Partner vor, darunter das Ovigo-Theaterensemble mit dem „Dinner mit Killer“ im Sporrersaal und der Weihnachtsgeschichte „Scrooge“ in der Schwarzachtalhalle. Weitere Literatur- und Musikevents zur Belebung der lokalen Kleinkunstszene (z. B. Alte Seilerei, Hauptstraße Nr. 40) sind angedacht bzw. in Planung. Wer unter dem „Neunburger Kunstherbst“-Label qualitativ hochwertige Kulturveranstaltungen beisteuern möchte, kann ab sofort Termine mit Text- und Fotovorschlägen an die Mail-Adresse k.stumpfi@t-online.de senden. Redaktionsschluss für den Programm-Folder ist am 31. Mai, die Drucklegung für die zweite Juni-Hälfte vorgesehen.logonenkunstherbst430

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NEUNBURGER KUNSTJAHR 2018 – Terminauswahl:

  • Sa. 24. 3., 19 Uhr, Gastauftritt der Vier Unverdorbenen  beim Kulinarischen Event in Chammünster mit dem Programm „Wienerisches unterm Ödenturm“.
  • Mo. 26. 3., 19.30 Uhr, Jahresmitgliederversammlung des KVU im Restaurant „Zum Pfalzgrafen“.
  • Fr., 27. 4., Vernissage der Ausstellung 2018 der Gregor-von-Scherr-Realschule im Kunstquartier.
  • Sa., 16. 6., 20.30 Uhr, Open-Air-Concert „Songs of Summernights“ der Band Jürgen Zach & Just One More“  beim Seminarium Untermurnthal.
  • So., 21. 7., 11 Uhr, Vernissage Mitglieder-Werkschau 2018 im Kunstquartier.
  • Sa., 18./So., 19. 8., Altstadtfest mit Live-Musik (Beginn 20 Uhr) und „Best of Blauer Montag 2.0“ (Beginn 18 Uhr) im Weinhof des Kunstquartiers.
  • Fr., 14. 9. Eröffnung des 6. Neunburger Kunstherbsts und Vernissage der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 18 –  Kunst für den Frieden“ im Burghof mit den weiteren Ausstellungsorten Kunstquartier und Foyer Schwarzachtalhalle.
  • Di., 2. 10., 20 Uhr, Neunburger Klassik-Gala „Tschaikowsky-Nacht“ mit den Smetana Philharmonikern Prag in der Schwarzachtalhalle.
  • So., 7. 10., 19 Uhr, Folk-Blues-Nacht mit dem britischen Sänger und Gitarristen Robert Coyne in der Alten Seilerei
  • Sa., 10. 11., 20 Uhr, Kammermusik-Konzert „Mozart plus“ der  Bayerischen Philharmonie in der Schwarzachtalhalle.
  • Mo., 26. 11., 19 Uhr, Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen und ihrem neuen Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ beim Gänswirt.
  • Sa., 8. 12., 20 Uhr, Neunburger Kunstherbst-Finale mit der szenischen Weihnachtsgeschichte „Scrooge“ des Ovigo-Ensembles in der Schwarzachtalhalle.
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MEDIENECHO

Bericht in der Regionalzeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 15.2.18 als jpg-Datei: ePaper_2018_2_15_35_preview.jpg_Ausschnitt_Seite(1)

Bericht in der Regionalzeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 10. Februar 18 als jpg-Datei:NTfeb18

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 2. Februar 18 als pdf- und jpg-Datei:  2018.02_Feb.STN1

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Ein perfekter Start in das neue Kunstjahr ’18!

Die Vier Unverdorbenen Jürgen Zach (Gitarre/Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) & Karl Stumpfi (Rezitation) überzeugten ihr Publikum auch bei der Neuauflage des Programms "Sati(e)risches Neunburg" in der Alten Seilerei. Fotos: A. Feldmeier

Die Vier Unverdorbenen Jürgen Zach (Gitarre/Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) & Karl Stumpfi (Rezitation) überzeugten ihr Publikum auch bei der Neuauflage des Programms „Sati(e)risches Neunburg“ in der Alten Seilerei. Fotos: A. Feldmeier

Das musikalisch-literarische Quartett „Die Vier Unverdorbenen“ des Neunburger Kunstvereins Unverdorben hat sich auch bei der Wiederholung seines Kunstherbst-2017-Programms „Sati(e)risches Neunburg“ in der Alten Seilerei als zugkräftige „Quotenbringer“ erwiesen. ZuhörerSeilereiDas kleinkunst-affine Altstadtlokal war am „Blauen Dienstag“ randvoll, als die Musikanten Jürgen Zach (Bass und Gesang), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) kurz nach 19.30 Uhr für den beschwingten Auftakt sorgten. Mit einem bunten Mix lokalpolitischer Glossen und gesellschaftlicher Schmonzetten aus seinem „journalistischen Nachlass“ gelang es Rezitator Karl Stumpfi traumwandlerisch sicher die Lacher auf seine Seite zu ziehen. Desgleichen Jürgen Zach, als er mit seinen unverwechselbaren G’stanzln aktuelle Stadtgeschehnisse persiflierte.

Das Seilerei-Serviceteam um Alois Feldmeier hatte alle Hände voll zu tun, um den Durst einer best gelaunten Gästeschar zu löschen. Die leistete schließlich mit „gut geölten Stimmen“ der Aufforderung der Vier Unverdorbenen Folge, in das Lied „Muß i denn zum Städtele hinaus“ als quasi Schlusschor einzustimmen…
Wer das musikalisch-literarische Quartett des Neunburger Kunstvereins wieder „live“ erleben möchte, sollte sich nachfolgende Veranstaltungstermine notieren: Samstag, 24. März, 19 Uhr, Chammünster „Wienerisches unterm Ödenturm“ mit mehrgängigem Menü (Kartenvorverkauf über www.okticket.de); Sonntag, 19. August, 18 Uhr, „Best of Blauer Montag 2.0“ im Weinhof des Kunstquartiers, Im Berg 7; Montag, 26. November, 19 Uhr, neues Programm „Gefüllt mit Trüffeln“, Gasthaus „Zur Goldenen Gans“, Hauptstraße 22 (Wiederholung am Dienstag, 29. Januar 2019 in der Alten Seilerei, Hauptstraße 40).

BLAUER DIENSTAG – Textauswahl und Playlist:

„Vom Dreisessel zum Arber“ (Boarischer), „Mondnacht“ (J. Zach), „Ein fliehendes Pferd oder Fluch der guten Tat“, „Des Heimatpflegers neue Kleider“, „Sie predigen Wasser und…“ (K. Stumpfi); „Der dritte Mann“ (A. Karas, Bearbeitung J. Zach), „Wenn Räte den Kanal voll haben“, „Die Stunde der Basisdemokraten“, „Klo-bales Problem“ (K. Stumpfi); „Wind of Change“ (Scorpions/Bearbeitung J. Zach), „Neunburgs Mauerfall“, „Warten auf Scharping“ (K. Stumpfi); „Nachts im Wald“ (J. Zach), „XXL Prangertag“, „Fernweh an Fronleichnam“ (K. Stumpfi) – Pause – „Honky Tonk Blues“ (Bearbeitung J. Zach), „Kampf ums Kulturzentrum / Sündenfall an Allerseelen“ (K. Stumpfi), „Mini-Reeperbahn Hauptstraße“, „CSU-Räte auf dem Holzweg“ (K. Stumpfi), „Neunburger G’stanzln“ (J. Zach); „Stahlbad für den Bürgermeister“, „Wie auf Schalke“, „Public Viewing beim Brunnenbäck“ (K. Stumpfi); „Es lebe der Sport“ (R. Fendrich/Bearbeitung J. Zach); Ein Pentinger Saukopf wird japanischer TV-Star“, „Gebt den Preiß’n ihre Maß“ (K. Stumpfi); Zugaben: „Kleine Stadt“ (H. Wader), „Geblitzter Stadtrat“, „Wärst du Dussel doch im Bierzelt geblieben“ (K. Stumpfi), „Muss i denn zum Städtele hinaus“ (Bearbeitung J. Zach).

Der "Blaue Dienstag" in der Alten Seilerei erwies sich erneut als Besuchermagnet.

Der „Blaue Dienstag“ in der Alten Seilerei erwies sich erneut als Besuchermagnet.

Sogar die Treppenaufgänge mussten als Sitze herhalten...

Sogar die Treppenaufgänge mussten als Sitze herhalten…

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OVIGO Theater stellt Spielplan bis Februar 2019 vor:

Krimi-Dinner, Scrooge, Pippi Langstrumpf & Co

Ovigo-Intendant Florian Wein (Mitte) präsentierte mit seinen Co-Regisseuren den neuen Theaterspielplan 2018/19. Foto: Ovigo Theater

Ovigo-Intendant Florian Wein (Mitte) präsentierte mit seinen Co-Regisseuren Theresa Weidhas und Michael Zannger den neuen Theaterspielplan 2018/19. Foto: Ovigo Theater© Florian Wein

Kaum ist der Vorhang für die letzte Vorstellung des Musicals „Peter Pan“ ge­fallen (insgesamt über 2200 Zuschauer), stellte das OVIGO Theater auch schon den nächsten Spielplan vor. Am vergangenen Montag wur­de hierzu die Presse ins Feuerwehrhaus der Stadt Pfreimd geladen. Gründe für die­­sen ungewöhnlichen Ort: Die zuletzt sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt und das bevorstehen Gastspiel im Keller der Feuerwehr.

Bekannt war bereits, dass im Februar 2018 eine Wiederauflage der Mundart-Komödie „Männerhort“ ansteht. Im „Underground“-Keller der Alten Mälzerei Re­gens­burg, im Historischen Felsenkeller Schwandorf und eben im Luftschutz­keller der Feuerwehr Pfreimd – also an besonders ungewöhnlichen Orten.

Im April folgt der neu inszenierte Psychokrimi „Böse“ von Florian Wein, den das OVIGO Ensemble im Regensburger W1, in der Schwar­zachtalhalle Neunburg vorm Wald und – wieder ungewöhnlich – in einem verlassenen Geschäft in der Oberviechtacher Innenstadt (Rossmann) aufführen wird. Die Zuschauer werden in den Kopf eines Serienmörders abtauchen. Sein Innenleben wird über die drei Persönlichkeitsanteile A, B und C dargestellt. Re­gie führt The­re­sa Weidhas.OvigoBoese18

Eine Überraschung folgt im Herbst: Das Musical „Peter Pan“ wird ein Comeback feiern, da die Nachfrage weiterhin sehr groß ist. Spielorte werden Nabburg, Re­gen­stauf und Waldmünchen sein.

Ein Krimi und gutes Essen gibt es im November: Das OVIGO Theater startet die Reihe „Dinner mit Killer“. Krimi Dinner mit dem besonderen Etwas! Die Menüs werden aktuell noch zusammengestellt. Die Termine stehen aber schon fest – für Neunburg vorm Wald (im Rahmen des 6. Neunburger Kunstherbsts),  Moosbach, Tännesberg, Schwarzenfeld und Ursensollen. Der Vorverkauf wird über OVIGO und den jeweiligen Gastgeber laufen.

Die Weihnachtszeit 2018 gestaltet das OVIGO Theater gruselig! Michael Zanner wird eine unheimliche und dennoch liebenswerte Version von „Scrooge“ (eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens) inszenieren. In diesem Klassiker besuchen drei Geister den Geizkragen Ebenezer Scrooge, der schließlich eine nie für möglich gehaltene Verwandlung erlebt. Die Aufführung am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle wird die Neunburger Kunstherbstsaison 2018 beschließen.

Auch die nächste Produktion für die ganze Familie, bei der wieder zahlreiche Kin­derdarsteller mitwirken werden, steht bereits fest: Im Februar 2019 wird „Pippi Langstrumpf“ als Musical die Herzen der Oberpfälzer erobern – in Pfreimd, Ur­sen­sollen, Neunburg vorm Wald, Pertolzhofen und Regensburg. Die bisherigen Spiel­orte in Oberviechtach kommen für „Pippi“ aus verschiedenen Gründen leider nicht in Frage. Es laufen aber noch Gespräche. Gut möglich, dass noch ein paar Ter­mine hinzukommen. Interessierte Kinder, die gerne mitspielen wollen würden, haben die Möglichkeit, sich bei den Kids-Kursen anzumelden und hineinzu­schnuppern. Diese finden einmal im Monat an verschiedenen Orten statt. Inte­ressen­ten können sich über die info@ovigo-theater.de oder 0160 / 96 22 71 48 melden.

Der Vorverkauf für die einzelnen Stücke startet jeweils wenige Monate vor der Premiere. Ab sofort kann man sich allerdings schon Early Bird Tickets sichern – über www.ovigo-theater.de.

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Die Termine des neuen Spielplans in der Über­sicht

„Männerhort“

DO, 01.02.2018, 20.00 Uhr: MÄNNERHORT, Regensburg (Alte Mälzerei)

SA, 03.02.2018, 20.00 Uhr: MÄNNERHORT, Pfreimd (Luftschutzkeller der Feuerwehr)

FR, 09.02.2018, 20.00 Uhr: MÄNNERHORT, Schwandorf (Historische Felsenkeller)

 

„Böse“

SA, 07.04.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

SO, 08.04.2018, 19.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

FR, 13.04.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

SA, 14.04.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

DO, 19.04.2018, 19.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

FR, 20.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

SA, 21.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

FR, 27.04.2018, 20.00 Uhr: OBERVIECHTACH, ehemaliges Fachgeschäft Rossmann

SA, 28.04.2018, 20.00 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhalle

 

„Peter Pan“

SO, 30.09.2018, 15.30 Uhr: REGENSTAUF, Jahnhalle

SO, 07.10.2018, 15.30 Uhr: WALDMÜNCHEN, Gaubaldhaus

SO, 14.10.2018, 15.30 Uhr: NABBURG, Nordgauhalle

 

„Dinner mit Killer“

SA, 03.11.2018, 19.00 Uhr: NEUNBURG V.W., Gasthof Sporrer logonenkunstherbst430

SA, 10.11.2018, 19.00 Uhr: SCHWARZENFELD, Restaurant Miesberg

SA, 17.11.2018, 19.00 Uhr: SAUBERSRIETH BEI MOOSBACH, Zum Goldenen Kreuz

SA, 24.11.2018, 19.00 Uhr: TÄNNESBERG, Restaurant Binnerschreiner

SA, 19.01.2019, 19.00 Uhr: URSENSOLLEN, kubus

„Scrooge – eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens“

SA, 01.12.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

SO, 02.12.2018, 19.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

FR, 07.12.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur

SA, 08.12.2018, 20.00 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhallelogonenkunstherbst430

SA, 22.12.2018, 20.00 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

SA, 23.12.2018, 19.00 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

 

„Pippi Langstrumpf – das Musical“

SO, 03.02.2019, 15.30 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

FR, 08.02.2019, 15.30 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

SA, 09.02.2019, 15.30 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

SO, 10.02.2019, 15.30 Uhr: URSENSOLLEN, kubus

SA, 16.02.2019, 15.30 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhalle

SO, 17.02.2019, 15.30 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhalle

FR, 22.02.2019, 18.30 Uhr: PERTOLZHOFEN, Stodl

SO, 24.02.2019, 15.30 Uhr: REGENSBURG, AntoniushausLogo_OVIGO

 

 

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Vier Unverdorbene am 30. Januar, 19.30 Uhr, in der Alten Seilerei:

„Sati(e)risches Neunburg“, die Zweite!

Im Altstadtlokal Alte Seilerei kommt es zur Neuauflage des erfolgreichen Programms "Sati(e)risches Neunburg" mit den Vier Unverdorbenen des Kunstvereins.

Im Altstadtlokal Alte Seilerei kommt es  Ende Januar zur Neuauflage des erfolgreichen Programms „Sati(e)risches Neunburg“ mit den Vier Unverdorbenen des Kunstvereins.

Das „Blauer Montag Special“ zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ kam am 27. November 2017 beim Publikum glänzend an und wird am Dienstag, 30. Januar 2018, 19.30 Uhr, im Altstadtlokal „Alte Seilerei“ wiederholt. Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins setzen mit der musikalischen Lesung „Sati(e)risches Neunburg“ voll aufs Lokalkolorit.Gesammelte Lokalglossen aus den Jahren 1980 bis 2010 von Autor und Rezitator Karl Stumpfi umrahmen die Musiker Jürgen Zach (Bass/Gesang), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) mit dazu passenden Vokal- und Instrumentalbeiträgen verschiedener Stilrichtungen. Diesen kurzweiligen Abend gibt’s, wie bei allen Blauen Montagen üblich, für alle Besucher zum Nulltarif. Spenden für den Kunstverein werden gerne entgegen genommen.

Reservierungswünsche sind an Alois Feldmeier zu richten: Voranmeldung bei kontakt@Feldmeier-vm.de od. 0173 95 600 92!BlauerDienstag18KVUlogo

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Lee, Andrei, Richter & Smetana Philharmoniker Prag begeistern

Neujahrskonzert musikalischer Bilderbuchstart

Duette, die große Emotionen freisetzen: Kyubong Lee und Luminita Andrei mit Ausschnitten aus Verdis "Rigoletto" und eine Mozart-Zugabe aus "Don Giovanni".

Duette, die große Emotionen freisetzen: Kyubong Lee und Luminita Andrei mit Ausschnitten aus Verdis „Rigoletto“ und eine Mozart-Zugabe aus „Don Giovanni“.

Wenn der Dirigent und musikalische Leiter der Smetana Philharmoniker Prag, Hans Richter, seinen Frack anzieht, bedeutet das für seine Geburtsstadt Neunburg immer den Auftakt zu einem Konzertabend der Extraklasse. Zu einer festen Einrichtung hat sich mittlerweile das Neujahrskonzert in der Schwarzachtalhalle entwickelt. Bereits zum fünften Mal reiste das international agierende Ensemble zu diesem Zweck am vergangenen Dienstag in die Pfalzgrafenstadt. „Da geh’ ich zu Maxim“, lautete diesmal das Motto für den bunten Melodienreigen bekannter Opern- und Operettentitel.

"Publikumsliebling" in Neunburg: Bariton Lee aus Südkorea

„Publikumsliebling“ in Neunburg: Bariton Lee aus Südkorea

Bereits zum dritten Mal begleitete das Programm der südkoreanische Bariton Kyung Lee als Solist. Keineswegs „zweite Wahl“ war die Sopranistin Luminita Andrei, die kurzfristig für die angekündigte Rosa Maria Hernandez einsprang, weil Letztere einer Verpflichtung im Züricher Opernhaus nachkommen musste.
Als Hausherr der Schwarzachtalhalle eröffnete Bürgermeister Martin Birner den Abend, von dem er sich gleich „einen musikalischen Bilderbuchstart ins neue Jahr“ versprach. Nach dem großen Stadtjubiläum unterstreiche dieses Konzert noch einmal den Ruf der Schwarzachtalhalle als Hochburg der klassischen Musik in der Region. Auch die fünfte Auflage glänze erneut mit internationaler Sänger- und Musikerklasse. Am Ende ließ er die Frage offen, ob ein Jahr harmonischer beginnen könne.
Den musikalischen Auftakt bildete die spritzige Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro – Figaros Hochzeit“, von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie nahm Dirigent Hans Richter als Moderator zum Anlass, die Irrungen und Wirrungen der Oper näher zu beleuchten. Dazu sang Kyubong Lee die Arie des Grafen Almaviva. Mit der Arie der Susanna „Deh vieni, non tardar, o gioia bella“ gab dann Luminita Andrei ihren fulminanten Einstand. Ihr schloss sich Kyubong Lee mit der berühmten Cavatine des Figaro aus Rossinis komischer Oper „Barbier von Sevilla“ an.
Die Smetana Philharmoniker fügten dem das spannungsgeladene Orchestervorspiel zum ersten Akt aus der Verdi-Oper „Rigoletto“ hinzu und Hans Richter nahm sich die Zeit, die Karrieren der beiden Solisten, ihre Ausbildung und Erfolge, dem Publikum etwas näher zu bringen. Das erste Duett des Abends bildete „Figlia, mio Padre!“, ebenfalls aus dem „Rigoletto“. Mit „Caro nome“ (Luminita Andrei) und „Cortigiani, vil razza dannata“ (Kyubong Lee) klang der erste Teil mit solistischen Glanzleistungen der beiden Künstler hochemotional aus.

Maestro Hans Richter leitete sein Orchester mit gewohnter Souvernität und überzeugte zudem als charmanter Conferencier.

Maestro Hans Richter leitete sein Orchester mit gewohnter Souvernität und überzeugte zudem als charmanter Conferencier.

Schwungvoll startete das Orchester nach der Pause mit der mit schmetternden Trompetenfanfaren einsetzenden Ouvertüre aus der Operette „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé. Das bekannte „Lied an den Mond“ aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorák ließ die herausragende Koloratur der Stimme von Luminita Andrei hervorragend zur Geltung kommen. „Da geh ich zu Maxim“, den „Gassenhauer“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár , sang im Anschluss Kyubong Lee. Er versprach den Damen nach der „Annen Polka“ von Johann Strauß dann gleich „Dunkelrote Rosen“, ganz im Sinne des „Gasparone“ von Carl Millöcker.
Luminita Andrei hatte es da schon eher mit dem Couplet „Der Herr Marquis“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, während das Orchester den Johann Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ anstimmte. Danach brandete natürlich großer Applaus auf, mit dem das Publikum eine Zugabe forderte. Diese gewährten Luminita Andrei und Kyubong Lee mit dem bekannten Duett aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ mit dem Titel „La ci darem la mano – Reich‘ mir die Hand mein Leben“. Den Schlusspunkt setzte das Orchester schließlich mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater, der analog zum großen Wiener Vorbild bereits eine gewisse Tradition am Ende des Neunburger Neujahrskonzerts hat. Bürgermeister Martin Birner, Klassikbeauftragter Karl Stumpfi und KVU-Vorstand Peter Wunder überreichten Blumen und Präsente an die Solisten, bevor das Publikum sich noch einmal zu stehenden Ovationen erhob.

Frenetischer Schlussapplaus für die Künstler nach dem Johann-Strauß-Walzer "An der schönen blauen Donau" (v. li.) Chefdirigent Hans Richter, Bariton Kyubong Lee und Sopranistin Lumita Andrei.

Frenetischer Schlussapplaus für die Künstler nach dem Johann-Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ (v. li.) Chefdirigent Hans Richter, Bariton Kyubong Lee und Sopranistin Lumita Andrei.

TEXT UND FOTOS: Ralf Gohlke, MZ

MEDIENECHO

Bericht im Kulturteil der Tageszeitung „Der Neue Tag“ vom 4. 1. 2018 als jpg-Datei: a1-1Bildbericht im Kreisteil des NT v. 4. 1. 2018 als jpg-Datei:NJKKreisteil18

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Ahoj-Ausstellung, Jahrtausendkonzert, Play Luther, Blaue Montage

2017 – Neunburger Kunstjahr der Superlative

RoteKugelAJ17 nen-ggoJTKonzert (27)PLTanjaK1FotoWeißEINE FOTOGRAFISCHE RETROSPEKTIVE MIT AUFNAHMEN VON:

AGNES JONAS (Ahoj-17-Kunstinstallation von Vaclav Fiala „Rote Kugel“ im Zantkreisel, Mitte September bis Ende November), RALF GOHLKE (Sinfonisches Festkonzert der Bayerischen Philharmonie am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle), TANJA KRAUS (szenisch-musikalische Performance „Play Luther“ zum Kunstherbst-Auftakt am 16. September) & UDO WEISS (Blauer Montag „Sati(e)risches Neunburg“, ein KVU-Beitrag zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ am 27. November im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“).LogoZKFKulturfondBYLogoLutherjubilaeumlogokleinMEDIENECHO

NT-Kommentar über die ehrenamtlich geleistete Kulturarbeit in Neunburg v. 5.1.18 als jpg-Datei:

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Dr. Karel Rechlik, Brünn (Ahoj 17) und Mark Mast (Jahrtausendkonzert)

Weihnachtsgrüße unserer Kunstprojekt-Partner

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24. März: Eine kulinarische Lesung mit Musik „unterm Ödenturm“

Vier Unverdorbene bei den Feinschmeckern

Ihre erste Kulinarische Lesung mit Musik präsentieren die Vier Unverdorbenen Karl Stumpfi, Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (v. re.) auf Einladung der Kleinkunstbühne "Tintenfassl" am 24. März, 19 Uhr, im Gasthof "Am Ödenturm" in Chammünster. Foto: Alfred Grassmann

Ihre erste kulinarische Lesung mit Musik präsentieren die Vier Unverdorbenen Karl Stumpfi, Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (v. re.) auf Einladung der Kleinkunstbühne „Tintenfassl“ am 24. März, 19 Uhr, im Gasthof „Am Ödenturm“ in Chammünster. Foto: Alfred Grassmann

Dem Publikum ist es mittlerweile egal, ob der Blaue Montag wirklich an einem Montag oder  an einem anderen Wochentag abgehalten wird. Denn die Auftritte der Vier Unverdorbenen des Neunburger Kunstvereins haben längst Kultstatus bei ihrer Fangemeinde erlangt. Das musikalisch-literarische Quartett bilden Jürgen Zach (Bassgitarre und Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) und Karl Stumpfi (Rezitation). Das Kleinkunst-Event „Blauer Montag“ sorgt seit 2013 für einen stimmungsvollen Ausklang des Saisonfestivals „Neunburger Kunstherbst“.

Am Samstag, 24. März, 19 Uhr (Saalöffnung 18.30 Uhr) gastieren die Vier Unverdorbenen erstmals im Gasthaus „Am Ödenturm“ in Chammünster und präsentieren eine kulinarische Lesung mit Musik unter dem Motto „Wienerisches unterm Ödenturm“. Die Gäste erwartet in jeder Hinsicht ein genussreicher Abend. Zwischen den einzelnen Gängen des Gala-Menues warten die Vier Unverdorbenen mit einem unterhaltsamen Mix aus Text- und Musikbeiträgen auf.  Quasi „A la carte“ folgen satirische Miniaturen der Wiener Autoren  Alfred Polgar, Erich Fried, Fritz Grünbaum, Anton Kuh, Friedrich Torberg u. a. Mit Wiener Heurigenliedern und Schrammelmusik, Austria-Pop sowie Klassisches in den gewohnt eigenwilligen Bearbeitungen durch die Vier Unverdorbenen erhält der Abend einen ebenso stilvollen wie originellen Rahmen – ganz nach dem Gusto der im Gasthof „Am Ödenturm“ versammelten Feinschmecker-Gemeinde!

Tickets für 39 Euro (Musikalische Lesung inkl. Galamenue) ab sofort online unter www.okticket.de („Wienerisches unterm Ödenturm) sowie bei den bekannten örtlichen VVK-Stellen!

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KVU-Stippvisite bei Jitka Stenclova und Vaclav Fiala

Jahresabschlussfahrt in die Goldene Stadt Prag

Es war ein ereignisreiches Jahr im Zeichen des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“,

In Nova Huta bei der "Geburt eines Obelisken".

In Nova Huta bei der „Geburt eines Obelisken“.

das in wenigen Tagen enden wird. Für den Neunburger Kunstverein Unverdorben war es ein Jahr der großen Herausforderungen, stemmte er doch in der  fünften Kunstherbstsaison gleich zwei kulturelle Großveranstaltungen: die Internationale Prozessionsausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit der szenischen Aufführung „Play Luther“ zum Auftakt sowie das regionale Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert“ mit Jugend-Orchesterworkshop in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Philharmonie. Beide Aktionen führten zu neuen grenzüberschreitenden künstlerischen Begegnungen, die in Zukunft wiederholt bzw. fortgesetzt werden sollen.

Ganz in diesem Geist trat geschäftsführender Vorstand Peter Wunder in Begleitung seiner Ehefrau Maria am Dienstag, 12. Dezember eine

Treffen mit der Prager Künstlerin Jitka Stenclova.

Treffen mit der Prager Künstlerin Jitka Stenclova.

Tagestour in das Nachbarland Tschechien an. Er folgte damit einer Einladung der Prager Künstlerin Jitka Stenclova zu einer Ausstellungseröffnung in der Goldenen Stadt. Sie hatte bei „Ahoj 17“ in Neunburg vorm Wald gemeinsam mit ihren Kollegen Patrik Habl, Prag, und Vacláv Fiala, Klattau, die tschechischen Farben vertreten. In der Vernissage wurden neue Werke der Künstlerin mit einprägsamen kosmischen Motiven präsentiert. „Jitka hat sich sehr über unser Kommen gefreut“, berichtete Peter Wunder über den betont freundlichen Empfang der Neunburger Mini-Delegation in Prag sowie über viele anregende Gespräche. „Jedenfalls sollten wir diese Verbindungen weiter pflegen“, bekräftigte der KVU-Geschäftsführer.

Auf der Anreise nach Prag wurde in  Nová Huť u Dýšiny , kurz hinter Pilsen, im Pasek-Park Station eingelegt, um dort die „Geburt eines Obelisken“  von Vacláv Fiala in Augenschein zu nehmen. Das Werk eines weiteren tschechischen „Ahoj 17“-Ausstellers, mit dem kameradschaftliche Beziehungen sowie ein kreativer Gedankenaustausch über den Neunburger Kunstherbst 2017 hinaus aufrecht erhalten bleiben werden.

Nach dem Jahreswechsel und dem traditionellen Neujahrskonzert des KVU-Partners Hans Richter mit dessen Prager Smetana Philharmonikern am 2. Januar 2018 in der Schwarzachtalhalle gönnen sich die KVU-ler drei Wochen schöpferische Pause, ehe am Montag, 22. Januar in einer Sitzung der Gesamtvorstandschaft erste organisatorische Pflöcke für das Neunburger Kunstjahr 2018 eingerammt werden…VernissZika (1)

 

 

 

 

 

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Klangzeit-Magazin würdigt das Neunburger „Jahrtausendkonzert“

Ein philharmonisches Jubiläums-Glanzlicht

Das soeben erschienene Klangzeit-Magazin 2017/18 der Bayerischen Philharmonie widmet dem Neunburger Jubiläums-Kulturprojekt "Jahrtausendkonzert" eine illustrierte Doppelseite.

Das soeben erschienene Klangzeit-Magazin 2017/18 der Bayerischen Philharmonie widmet dem Neunburger Jubiläums-Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert“ eine illustrierte Doppelseite.

Fahnen wehen vor dem schmucken Rathaus, Fahnen wehen vom historischen, „Dürnitz“ genannten Schloss: In Neunburg vorm Wald gab es in diesem Jahr Bedeutendes zu feiern – die 1.000-jährige Geschichte der Oberpfälzer Stadt. Mit einem „Jahrtausendkonzert“ am 2. Oktober leistete die Bayerische Philharmonie einen vielbeachteten Beitrag zum Fest.

Dem historischen Anlass angemessen kamen in Neunburg vorm Wald zwei Meisterwerke europäischer Symphonik zur Aufführung, die für die Ewigkeit geschrieben wurden: Mozarts „Jupiter“-Symphonie und Bruckners 4. Symphonie, die „Romantische“. Eröffnet wurde das Jahrtausendkonzert mit der Festfanfare der Wiener Philharmoniker von Richard Strauss. „Somit spannt sich musikalisch der Bogen von der Klanglichkeit der Blechbläsertradition und der Landschaft des Oberpfälzer Waldes über den bayerischen Großmeister Strauss zu den Meisterwerken europäischer Symphonik von Mozart und Bruckner“, kommentierte Mark Mast das Programm.

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Der Web-Link zum Klangzeit-Magazin 17/18:

https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/56a5af20946e/editions/5d59606d03076014447b/pages

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So außergewöhnlich das Datum, so außergewöhnlich auch das Procedere zur Aufführung: Beim Jahrtausendkonzert begnügte sich die Bayerische Philharmonie nicht mit einem Gastspiel. Ihrem Prinzip treu, musikalische Freiheit zu feiern und Begeisterung zu wecken, ging dem Konzert in der Schwarzachtalhalle ein mehrtägiger Workshop mit jungen Musikerinnen und Musikern aus der Region voraus. „Die Ensembles der Bayerischen Philharmonie agieren auf anspruchsvollem, professionellen Niveau“, sagt dazu Intendant Mark Mast. „Gleichwohl leben wir davon, immer wieder aufs Neue junge Musikerinnen und Musiker für das Mitmachen zu begeistern – und wie unser Name sagt, bewegen wir uns dazu durch den ganzen Freistaat.“
Zusammen mit dem Neunburger Kunstverein Unverdorben hatte die Bayerische Philharmonie so ein gemeinsames Projekt für den Kunstherbst 2017 in Verbindung mit dem Stadtjubiläum geschaffen. Ein Projekt, für das sich auch die Medien begeisterten, die mit Schlagzeilen wie „Seite an Seite mit den Profis“ oder „Ein musikalisches Ausrufezeichen“ den Ausnahme-Charakter dieses Angebots hervorhoben. In den Tageszeitungen der Region sind eine Reihe der Nachwuchsmusiker zitiert, die erkennen lassen, wie sie ihre Teilnahme an Workshop und Konzert bewegt hat – wegen dem Miteinander am Pult genauso wie wegen der Zusammensetzung des Orchesters mit Musikerinnen und Musikern aus aller Welt.

„Ich habe vorher noch nie in einem so großen Orchester gespielt, das war schon eine einmalig schöne Erfahrung“, kommt da die Geigerin Ronja Rosemann aus Amberg in der „Mittelbayerischen“ zu Wort. Von ähnlichen Erfahrungen berichtete ihre Kollegin und Schwester Franziska Rosemann gegenüber dem Bayerischen Rundfunk: „Man hört immer, dass bei Profiorchestern die Ellenbogen ausgefahren werden, das ist hier gar nicht. Man kann jeden ansprechen und kriegt nicht gleich einen Anschiss, wenn ein Ton falsch ist.“ Das sieht auch der Cellist Christoph Greger aus Neunburg in der „Mittelbayerischen“ so: „Ich fand es toll, dass wir von den Profis so gut aufgenommen wurden. Jetzt freue ich mich vor allem auf das Konzert im Prinzregententheater.“

Denn das war die überraschende Belohnung für die Leistung der jungen Nachwuchskünstler beim Erlernen, Proben und Aufführen: Sie durften bei der Wiederholung des Programms „Bruckner4plus“ einen Tag später in München ebenfalls dabei sein – und einen Auftritt miterleben, der auch beim Kritiker der „Süddeutschen Zeitung“ Respekt für die Leistung des Symphonieorchesters der Bayerischen Philharmonie erkennen ließ. Im Prinzregententheater habe man „ein Spiel auf erstaunlich hohem spielerischen und musikalischem Niveau erlebt: mit homogenen Streicher-Gruppen, … feinen Holzbläsern – darunter eine exzellente Solo-Flötistin und ein traumhafter Solo-Klarinettist – sowie warm und doch hell strahlendes Blech“ heißt es da zu Bruckners 4. Symphonie. Zur „Jupiter-Symphonie“ stand zu lesen, dies sei „ein weiterer Prüfstein …, von dem sich die Bayerische Philharmonie aber ebenfalls nicht einschüchtern ließ und den sie – nicht zuletzt dank Mark Masts Probenarbeit – plastisch Gestalt werden ließ. Wieder war der langsame Satz von erstaunlicher Intensität und Schönheit geprägt, aber hier überstrahlte natürlich das komplexe, die Themen virtuos übereinander schichtende Finale alles Vorangegangene, so stilsicher das auch musiziert war.“

Strauss, Mozart, Bruckner beim Jahrtausendkonzert

Der Vorstand des Kunstvereins Unverdorben bezeichnete das Konzert im Rahmen des Festjahres von Neunburg vorm Wald als klangliche Hommage an Bläsertradition und Natur des Oberpfälzer Waldes eingedenk des Furtwängler-Wortes: „Denn immer wieder sind es gerade die Werke Bachs, Mozarts, Beethovens, Mozarts, Schuberts, Brahms‘, Bruckners und der anderen Großen, welche die Säle füllen und den Menschen jenes Gemeinschaftserlebnis großer Kunst vermitteln, das sie über den Alltag hinaushebt und das sich als unversiegbare Kraftquelle erweist“.
• Richard Strauss: „Wiener Philharmoniker Fanfare“, op. 109
• Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 „Jupiter“, KV 551
• Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4, „Romantische“Logo_BayPhil_2012_RGB_oClogo1000jahrenenKVUlogoKulturfondBY

 

 

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