18./19. August: Kunst-Weinhof-Abende beim Altstadtfest

Just One More und Vier Unverdorbene „live“

Die Band "Just One More" übernimmt den musikalischen Part am Samstag, 18. August ab 19 Uhr.

Die Band „Just One More“ übernimmt den musikalischen Part am Samstag, 18. August ab 19 Uhr.

Letztmals im Kunstquartier, Im Berg 7, lädt der Kunstverein Unverdorben am Neunburger Altstadtfest-Wochenende in seinen idyllischen Weinhof ein.  Geboten wird Gästen aus Fern und Nah gediegene musikalische Unterhaltung am Samstag, 18. August ab 20 Uhr mit der Band JUST ONE MORE. Mittlerweile ist JOM ja nicht mehr nur Insidern bekannt, spielte sowohl bei diversen Gigs im Raum Neunburg als auch bei Galas von Garmisch bis Bamberg und ist die Hausband des KVU bei den Weinfesten im Kunstquartier.

Besetzung:
Franz Prechtl, Regensburg (Piano)
Cyrus Saleki, Treffelstein (Gitarre)
Christian Schmid, Neunburg (Bass)
Joans Sorgenfrei, Neunburg (Schlagzeug)
Jürgen Zach, Neunburg (Gesang, Gitarre).
JOM spielt vorzugsweise Blues, Rock, Jazz und Pop. Es ist nicht das Laute, nicht das Mitreißen des Publikums, was die fünf suchen. Es ist der eigene Spaß an guter und gut gemachter Musik und das sichere Gefühl, dass sich bei ihrem Publikum das Mitwippen zu Songs aus der Jugendzeit der jetzt 50- bis 60-Jährigen, das Mitsingen der unbeschwerten Hits der 70-er Jahre nicht vermeiden lassen wird. Neben einigen Klassikern der Beatles sind  viele andere Blues-Songs aus der Feder von Eric Clapton und Pop-Songs von Cat Stevens, Paul Simon oder auch Peter Frampton zu hören. Dazu gesellen sich der eine oder andere Jazz-Song oder das eine oder andere Unerwartete. JOM macht genau die relaxte Musik zu einem lauen Sommerabend, einem kühlen Bier oder einem schönen Glas Rotwein….

Satire & Musik mit den Vier Unverdorbenen steht am Sonntag, 19. August ab 18 Uhr auf dem Programm. Fotos: K. Stumpfi / A. Grassmann

Satire & Musik mit den Vier Unverdorbenen steht am Sonntag, 19. August ab 18 Uhr auf dem Programm. Fotos: K. Stumpfi / A. Grassmann

Am Sonntag, 19. August, bereits ab 18 Uhr, sorgen die VIER UNVERDORBENEN – das musikalisch-satirische Quartett des Neunburger Kunstvereins – für das unterhaltsame Rahmenprogramm. Sie bieten einen Querschnitt durch ihr Repertoire der zurückliegenden  Jahre unter dem Titel: „Best of Blauer Montag 2.0“.  Im ersten Teil geht’s sowohl „wienerisch“ (Kaffeehaus-Literatur von Polgar, Roda Roda usw.) als auch „urbayerisch“ zu (Oskar Maria Graf) –  mit Textbeiträgen aus den Programmen „Mit freudigem Geifern“ (2014), „Von komischen Käuzen“ (2015) und „Himmlisches und Höllisches“ (2016).  Nach der Pause folgen Ausschnitte aus dem Stadtjubiläums-Programm „Sati(e)risches Neunburg“ (2017), Glossen und Schmonzetten aus der Feder des ehemaligen MZ-Lokalredakteurs. Das breitgefächterte musikalische Angebot reicht von Eigenkompositionen bis Cover-Versionen beliebter Evergreens aus Klassik, Film, Folk, Pop & Rock.

Besetzung: Karl Stumpfi (Rezitation); Jürgen Zach (Bass/Gesang), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon). Der Eintritt ist an beiden Abenden frei, Spenden für die Kulturarbeit des gemeinnützigen Kunstvereins Unverdorben sind erwünscht!

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Heurigen-Musik und Schmankerl-Buffet in der Schwarzachtalhalle

Trio Wien-Abend: Lokalwechsel beachten!

Trio Wien gastiert zum Heurigenabend am 13. Oktober in der Schwarzachtalhalle. Das Schmankerl-Buffet liefert die "Esszimmer-Küche" Bartzyk und Pongratz. Foto: Hans Radon/Trio Wien

Trio Wien gastiert zum Heurigenabend am 13. Oktober in der Schwarzachtalhalle. Das Schmankerl-Buffet liefert die „Esszimmer-Küche“ Bartzyk und Pongratz. Foto: Hans Radon/Trio Wien

Wie der Neunburger Kunstverein Unverdorben als Veranstalter mitteilt, wurde der für Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr, terminierte Heurigenabend mit dem Trio Wien in Verbindung mit einem Wiener Schmankerlbuffet in die Schwarzachtalhalle (Foyer) verlegt. Der Kartenvorverkauf läuft bereits online unter www.okticket.de und bei den örtlichen VVK-Stellen. Eintritt 35 Euro inklusive Buffet.

Das Trio Wien mit den Musikern Fredi Gradinger, Franz Horacek und Hans Radon zählt zu den profiliertesten Unterhaltungsensembles Österreichs und ist sowohl auf das Original Wienerlied als auch auf Evergreens des deutschen Schlagers und der Filmmusik spezialisiert. Der Heurigenabend zählt neben der Internationalen Ausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ (ab 14. September) und die Klassik-Gala „Tschaikowsky-Nacht“ (am 2. Oktober) zu den Premium-Events im Rahmen des 6. Neunburger Kunstherbsts.KHBanner18

 

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„Kunst für alle“ bis 26. August im Kunstquartier:

Die KVU-Werkschau 2018 ist eröffnet!

Die Black Box des Neunburger Kunstquartiers wird während der Werkschau "Kunst für alle" durch Kalubassen-Lampen der Künstlerin Angelika Pesold mystisch beleuchtet.

Die Black Box des Neunburger Kunstquartiers wird während der Werkschau „Kunst für alle“ durch Kalebassen-Lampen der Künstlerin Angelika Pesold mystisch beleuchtet.

Gruppenbild der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit den beiden KVU-Vorständen Peter Wunder (3. v. li. oben) und Karl Stumpfi (re.) Foto: Udo Weiß, NT

Gruppenbild der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit den beiden KVU-Vorständen Peter Wunder (3. v. li. oben) und Karl Stumpfi (re.)

Ein wenig Wehmut schwang schon mit beim Auftakt der Kunstvereins-Werkschau 2018. Denn zum letzten Mal präsentiert der KVU seine Mitgliederausstellung

Vorsitzender Peter Wunder und Kuratorin Renate Ullmann bei der Begrüßung.

Vorsitzender Peter Wunder und Kuratorin Renate Ullmann bei der Begrüßung.

in den vertrauten Räumen des Neunburger Kunstquartiers Im Berg 7. Dem diesjährigen Motto „Kunst für alle“ entsprechend begrüßte 1. Vorsitzender Peter Wunder am Sonntag Nachmittag eine ansehnliche Zahl heimischer und auswärtiger Kunstinteressenten. „Kunst muss zur Diskussion Anlass geben“ – dieses Diktum gelte auch für die neue Auflage der bis Ende August dauernden Mitgliederausstellung. Wunder dankte der bewährten Kuratorin Renate Ullmann und deren Ehegatten Jochen Ullmann für die mustergültige Vorbereitung. Einen repräsentativen Querschnitt durch alle Altersklassen stellt das Aufgebot der bei der Werkschau ausstellenden Künstlerinnen und Künstler dar. Persönlich waren bei der Vernissage anwesend: Lisa Ehrenreich, Tanja Lennert, Beate Mardanow, Angelika Pesold, Johannes Peter Steidl, Gerlinde Turban, Renate Ullmann, Arzy Umerova und Thomas Zilch. Entschuldigt fehlten Künstlerin Irene Ehemann, Nabburg, und Friedrich Wilhelm Stumpfi, Stockholm-Huddinge.

Angeregter Dialog: Künstlerin Angelika Pesold und Pressefotograf Udo Weiß

Angeregter Dialog: Künstlerin Angelika Pesold und Pressefotograf Udo Weiß


Die Werkschau 2018 umfasst rund 90 Exponate. Das Gros bilden Malereiarbeiten in diversen Techniken (Öl, Acryl, Aquarell, Brush Pen, usw) aber auch Fotografien, Kunstobjekte, Kunstschmuck und Kalebassenlampen. Die Ausstellung kann jeweils sonntags von 14 bis 16 Uhr im Kunstquartier besichtigt werden, letztmals am 26. August.
Beim Neunburger Altstadtfest am 18./19. August empfiehlt sich, einen Rundgang durch die Ausstellungsräume mit dem Besuch des Kunst-Weinhofs zu verbinden. Dort werden die Gäste mit edlem Rebensaft bewirtet sowie mit feinem Sound (Band „Just One More“ am Samstag ab 20 Uhr) und Satire & Musik (Quartett „Die 4 Unverdorbenen“ am Sonntag ab 18 Uhr) anspruchsvoll unterhalten.

Nachdem laut aktuellem Planungsstand der Altbau „Im Berg 7“  in Kürze abgebrochen und durch einen Erweiterungsbau des Rathauses ersetzt werden soll, bricht für den Neunburger Kunstverein nach dem Kunstherbst ’18 eine „domizil-lose Zeit“ von unbestimmter Dauer an. Wo die nächstjährige KVU-Werkschau ausgerichtet werden kann, steht gegenwärtig noch nicht fest. Für die ersten Ausstellungsbesucher war dies jedoch kein Thema. Sie erfreuten sich an der Originalität, Kreativität und Fülle des Werkschau-Angebots. Ein Gästebuch-Eintrag vom 22. Juli bringt diesen positiven Gesamteindruck auf den Punkt: „Tolle Kunstwerke, super Kuchenbuffet, nette Menschen und eine sehr gelungene Vernissage! Leider die letzte in dem idyllischen Kunstquartier. Wir kommen immer wieder, egal, wo das nächste Quartier sein wird!

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Fotos: Udo Weiß, Karl Stumpfi, Maria Bücherl

Bei angenehmen Temperaturen konnte die Vernissage in den Hof des Kunstquartiers verlegt werden.

Bei angenehmen Temperaturen konnte die Vernissage in den Hof des Kunstquartiers verlegt werden.

Jungkünstlerin Lisa Ehrenreich (li.) und KVU-Beirätin Maria Bücherl beim Rundgang durch die Mitgliederausstellung.

Jungkünstlerin Lisa Ehrenreich (li.) und KVU-Beirätin Maria Bücherl beim Rundgang durch die Mitgliederausstellung.

Werke in Acryl auf Leinwand des Künstlers Thomas Zilch

Werke in Acryl auf Leinwand des Künstlers Thomas Zilch

Dieses Werk der Künstlerin Renate Ullmann ("Farbe auf der Straße im Jahr 2016" wurde anlässlich des 700. Geburtstags von Kaiser Karl IV. in Pilsen, Schönsee und Nürnberg gezeigt.

Dieses Werk der Künstlerin Renate Ullmann („Farbe auf der Straße im Jahr 2016“)  wurde anlässlich des 700. Geburtstags von Kaiser Karl IV. in Pilsen, Schönsee und Nürnberg gezeigt.

"Das Cosmische Kreuz 2000" (Federzeichnung, A uswaschtechnik) des in Schweden lebenden Künstlers Friedrich Wilhelm Stumpfi (1974) Jahr: 1974

„Mikro- und makrokosmische Bewegegungsorgasmen“  (Federzeichnung,
Auswaschtechnik) des in Schweden lebenden Künstlers Friedrich Wilhelm Stumpfi (1980)

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausg.SAD, v. 26.7. als jpg-Datei:kBericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 16.8.2018 als jpg-Datei: 

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Werkschau18

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Kunstherbst-Programm ’18 jetzt online!

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KVU-Werkschau: Ab 22. Juli „Kunst für alle“

Picture2Die vermutlich letzte KVU-Werkschau im Kunstquartier Im Berg 7 beginnt am  Sonntag, 22. Juli, 15 Uhr, mit der Vernissage. Gäste werden mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Das Motto der Ausstellung lautet „Kunst für alle“, Kuratorin ist wieder KVU-Vorstandsmitglied Renate Ullmann. Die Ausstellung ist sonntags in der Zeit von 14 bis 16 Uhr geöffnet, letztmals Sonntag, 26. August 2018. Willkommen sind alle Kunstinteressierten aus der Region.

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Ausstellende Künstler:

Irene Ehemann

Lisa Ehrenreich

Tanja Lennert

Beate Mardanow

Angelika Pesold

Johannes Steidl

Friedrich Wilhelm Stumpfi

Gerlinde Turban

Renate Ullmann

Arzy Umerova (Foto oben!)

Thomas Zilch

Die vermutlich letzte KVU-Werkschau im Kunstquartier Im Berg 7 beginnt am 22. Juli.

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Sechste Auflage des saisonalen Kulturfestivals setzt Akzente

Kunstherbst-Programm 2018 mit Novitäten

Der Neunburger Kunstherbst, das Kulturfestival im Schwarzachtal, erlebt ab Mitte September seine sechste Auflage. Das Programm hat der Kunstverein Unverdorben jetzt  der Öffentlichkeit vorgestellt: Ein bunter Mix aus Konzerten und Ausstellungen, Lesungen und Kleinkunst.

Bei der Programm-Präsentation für die regionalen Medien von links: KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Stadträtin Margot Weber und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Programm-Präsentation NEUNBURGER KUNSTHERBST  ’18 für die regionalen Medien von links: KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Stadträtin Margot Weber und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi.              Fotos: Alfred Grassmann

„Nach dem anstrengenden Stadtjubiläum 2017 wollten wir eigentlich auf die Bremse treten“, sagte 1. Vorsitzender Peter Wunder beim Pressegespräch am Mittwoch,  21. Juni zu Reportern der Mittelbayerischen Zeitung, des Neuen Tages und des Ostbayernkuriers, „beim Blättern im Programmfolder werden Sie sehen, dass nichts daraus geworden ist!“

Vorsitzender Peter Wunder

Vorsitzender Peter Wunder

Das Veranstaltungstableau umfasst 17 Kulturtermine – „Wir warten wieder mit einem tollen Programm auf!“ Der KVU-Vorsitzende erinnerte einmal mehr an die Grundidee, grenzüberschreitende Kunstaktivitäten zu initiieren. Dies stehe so auch in der Satzung des Neunburger Kunstvereins Unverdorben. In den zurückliegenden Jahren konnten gute und wichtige Kontakte zu tschechischen Künstlern geknüpft werden. Peter Wunder streifte kurz das Jubiläum „20 Jahre Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds“, welches kürzlich  in der Goldenen Stadt Prag gefeiert worden war – er vertrat dabei gemeinsam mit der jungen Künstlerin Miriam Maria Ferstl die Farben des Neunburger Kunstvereins. Als Vertreterin der dienstlich verhinderten Bürgermeister Martin Birner und Margit Reichl überbrachte Margot Weber die Grüße des Stadtrates. Zugleich zollte sie Dank und Anerkennung für die engagierte ehrenamtliche Arbeit im Kunstverein Unverdorben. Es sei  eine  einmalige Leistung, ein so großes Kulturprogramm in einer  kleinen Stadt auf den Weg zu bringen, betonte die Stadträtin in ihrem Grußwort –

Stadträtin Margot Weber

Stadträtin Margot Weber

und merkte dazu noch ganz persönlich an: „Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht an einer Veranstaltung des Kunstvereins teilnehme“.

Programm-Koordinator Karl Stumpfi konnte auf einige Neuheiten im bevorstehenden Neunburger Kunstherbst verweisen. Nach dem Mega-Kulturevent „Tage der Bayerischen Philharmonie“ mit dem Jahrtausendkonzert zum Neunburger Stadtjubiläum setze man diesmal auf kleinere Veranstaltungsformate. Als besonders nennenswert sah er die Zusammenarbeit mit zwei herausragenden Ausnahmetalenten der Oberpfälzer Kunstszene: Kunstfotografin Miriam Maria Ferstl (32) aus Neunburg-Seebarn, derzeit München, sowie Pianist und Komponist Alexander Maria Wagner (23) aus Cham-Höhhof, derzeit Salzburg. Hervorzuheben sei weiters die inzwischen mehrjährige Kooperation mit Veranstaltungspartnern des Kunstvereins Unverdorben bei der Ausgestaltung der Kunstherbstprogramme.

Programm-Koordinator Karl Stumpfi

Programm-Koordinator Karl Stumpfi

Hier dankte er besonders den beiden Kirchengemeinden mit Pfarrer Stefan Wagner (Kath. Pfarrei St. Josef) und Pfarrer Gerhard Beck (evang-luth. Gemeinde), aber auch dem seit Anbeginn an Bord befindlichen Theaterensemble OVIGO mit Intendant Florian Wein. Erstmals werden laut Stumpfi auch Kunstherbst-Angebote „exportiert“,  Akteure des Neunburger Kunstvereins gastieren in Cham (22. 9., Gasthaus „Zum Ödenturm“), Ensdorf 3. 11., Kloster, mit „Wienerisches für Feinschmecker“) und Oberviechtach (9. 11, Ortenburg-Gymnasium, Lesung „1968 – Ende des Prager Frühlings“).

Zum Kunstherbst-Auftakt beschreiten die Organistoren neue Pfade. Sie laden alle Kunstinteressierten aus der Region zur Openair-Vernissage in den Burghof ein. Termin: 14. September, 19.30 Uhr. Eröffnet wird die Internationale Kunstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“. Sie basiert auf der Idee, neue Blickwinkel und Perspektiven aus Kirchenräumen und Synagogen im bayerisch-böhmischen Raum aufzuzeigen sowie kreative Beiträge zu den Begriffen „Frieden“ und „Aussöhnung“ in den Fokus zu rücken. Die Kunstwerke werden an die Westfassade der Pfarrkirche St. Josef projiziert, musikalisch untermalt vom Leipziger Berufsmusiker Tassilo Männer (Gitarre) mit familiären Wurzeln im Raum Neunburg. Desgleichen gilt für die aus Seebarn stammende Kunstfotografin Miriam Maria Ferstl (32), die mit ihrem „Divine Light“-Projekt 2016/17 inzwischen auch internationale Anerkennung gefunden hat.

Künstlerin Andrea Thema, Burgthann, nennt ihre Installation „Zwischen Krieg und Frieden“. Mit Wandobjekten von stilisierten Grenzbefestigungen mit symbolhafter Farbigkeit und einem kinetischem Objekt im Raum, einer „Universumscheibe“, erinnert sie an die Zeit des Eisernen Vorhangs und an den Kalten Krieg. ThemaInstallTschechische Ahoj 18-Partner sind die Prager Künstlerinnen Marketa Gebrian, Dagmar Kruskova und Jitka Stenclova sowie der Brünner Künstler Karel Rechlik. Besonders freut den Kunstvereins-Vorstand, dass in das begleitende Projekt „Friedenstauben“ alle Neunburger Kindergärten und Schulen, das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach und die Kunstschule Klatovy eingebunden werden konnten. Ausstellungsorte sind bis 21. Oktober das Kunstquartier, Im Berg 7, die Spitalkirche, Hauptstraße 1, und das Foyer der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2. Eine Sonderführung gibt es am Weltfriedenstag 21. Sepember, 17.45 Uhr, Treffpunkt vor dem Kunstquartier.

Neben „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ bilden die Klassik-Gala „Tschaikowsky-Nacht“ mit den Smetana Philharmonikern Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter (2. Oktober, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle) und der Heurigenabend mit dem bekannten österreichischen Ensemble „Trio Wien“ (13. Oktober, 19 Uhr, Landhotel „Zum Pfalzgrafen“) tragende Programm-Säulen. Für beide Veranstaltungen läuft bereits der Kartenvorverkauf unter www.okticket.de.  Neben sinfonischer Musik und Original Wienerlied findet sich im aktuellen Kulturangebot auch Folk & Blues ( 7. Oktober, 19 Uhr, Robert Coyne und Wolfgang Bernreuther, Alte Seilerei), Big-Band-Sound (27. Oktober, 20 Uhr, Keller Steff’s Band, Schwarzachtalhalle) und traditionelle böhmisch-mährische Blasmusik (17. November, 19.30 Uhr, Schwarzachtalhalle, mit Gästen aus dem österreichischen Mostviertel).

Der Kunstverein klinkt sich überdies ins laufende Projekt „Lost Traces – Raumlabor Spitalkirche“ ein und beschließt am 26. September, 19 Uhr, den Karl-Kraus-Zyklus „Die letzten Tage der Menschheit“ mit dem 3. Teil „1918 – Die letzte Nacht“. Rezitatoren sind Karl Stumpfi und Wolfgang Huber, musikalisch begleitet von Jürgen Zach (Gitarre/Gesang). Stumpfi und Zach sind zudem bei den „Vier Unverdorbenen“ eingespannt. Mit ihren Kollegen Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) bitten sie am 26. November wieder zum traditionellen Blauen Montag ins Gasthaus „Zur Goldenen Gans“. Titel des neuen Programms: „Gefüllt mit Trüffeln“, eine literarisch-musikalische Tour d’horizont durchs Reich der sinnlichen Genüsse…

Der Schlussvorhang über den 6. Neunburger Kunstherbst fällt am 8. Dezember, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle mit einem Gastspiel des Ovigo Theaters: „Scrooge“, nach dem berühmten Weihnachtsmärchen von Charles Dickens. Sämtliche 17 Kunstherbst-Termine sind in den nächsten Tagen online abrufbar unter www.neunburger-kunstherbst.de

MEDIEN-ECHO

 Bericht in der Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt v. 28. Juni 18 als pdf- und jpg-Datei: 061_CHO_ZTG_01_280618

ChamerZeitung28Jun18

Bericht in der MZ, Lokalausgabe Schwandorf, vom 7. Juli 2018 als pdf- und jpg-Datei: 2018.07_Jul.STN1

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Werbeinserat im Ostbayerischen Kulturmagazin „Lichtung“, Ausg. Juli – Sept. 18 als jpg-Datei:

KHLichtung

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280 Zuhörer bei „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“

Bei Bratwurst und Bier „wie Orpheus singen“

Dicht umlagert war das Podium der Musiker von Just One More von Besuchern des Freiluftfestivals "Songs an einem Sommerabend im Murnthal". Foto: Alois Feldmeier

Dicht umlagert war das Podium der Musiker von Just One More von Besuchern des Freiluftfestivals „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“. Foto: Alois Feldmeier

Stimmungsvolle Beleuchtung verlieh dem Openair-Konzert ein besonderes Flair. Foto: Wolfgang Gräßl

Stimmungsvolle Illumination verlieh dem Openair-Konzert an der Schwarzach ein besonderes Flair. Foto: Wolfgang Gräßl

 Vor traumhaft schöner Naturkulisse und bei idealem Wetter erlebten rund 280 Musikbegeisterte das erste Picknick-Konzert „Songs an einem Sommerabend im Murnthal“.  Es war weder zu heiß noch zu kühl, ein laues Lüftchen wehte, die Stimmung war locker-entspannt. Gäste aus Nah und Fern hatten Klappstühle und –tische mitgebracht, die meisten ließen sich aber auf der Wiese neben der Schwarzach nieder, packten ihre Rucksäcke aus oder deckten sich an den Verpflegungsständen ein.

DER GEIST VON BANZ

Jürgen Zach, der Konzertorganisator, „Just One More“-Frontmann und Contigo-Chorleiter, machte kein Geheimnis daraus, wo das Vorbild für dieses Musikereignis zu verorten ist. Wer „Songs an einem Sommerabend“ im Kloster Banz einmal live erlebte,  schwärme immer von diesem Flair.

Jürgen Zach & Friends präsentierten sich in Bestform.

Jürgen Zach & Friends präsentierten sich in Bestform.

Diesem vor drei Jahrzehnten aus der Taufe gehobenen Kult-Festival der Liedermacher konnte er als aktiver Bandmusiker 2002 beiwohnen – im Vorprogramm von Auftritten namhafter Künstler wie Haindling, STS oder Stefanie Werger.

Sein Wunschtraum, den Geist von Banz nach Neunburg zu holen, erfüllte sich 16 Jahre später. Nicht zuletzt durch das Entgegenkommen der Besitzerfamilie Kopp-Marz vom Seminarium Untermurnthal sowie dank vielfältiger Unterstützung durch lokale Organisationen wie Technisches Hilfswerk und Kunstverein Unverdorben sowie Sponsoren aus der heimischen Geschäftswelt.  „Diesen Abend“, so Zach wörtlich, „bestreiten nicht viele verschiedene Künstler, die ihre Songs zum Besten geben, sondern eine Band und ein Chor, welche die zeitlosen Songs der Liedermacher für und mit Ihnen singen und spielen“: Cyrus Saleki (Gitarre), Christian Schmid (Bassgitarre), Jürgen Rohr (Schlagzeug) und Bernhard Müllers (Piano, Akkordeon, Oboe) sowie der Chor Contigo. Schließlich appellierte Jürgen Zach an das erwartungsfrohe Publikum: „Singen Sie mit, träumen Sie mit! Begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise über die Bäume hier, während die Sonne sich schlafen legt“.

AUFTAKT MIT WECKER

„Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“, mit diesm Konstantin-Wecker-Song aus dem Jahr 1976 stieg die Band „Just One More“ ins Abendprogramm ein. Danach machten sie die Zuhörer mit Mario Hene bekannt. Der gebürtige Berliner kam zur Orgelbauerlehre nach Bayern und begann zum Liederschreiben, „weil er als Studiosänger die seichten Texte nicht mehr hören konnte“. Im 1980 komponierten Song „Jeder malt ein anderes Bild von mir“ den Unterschied zwischen der Fremdeinschätzung und einer manchmal völlig anderen Eigensicht. „Contigo“, das vor 18 Jahren gegründete und eigentlich auf das Neue Geistliche Lied spezialisierte Neunburger Chorensemble, steuerte bei seinem ersten Auftritt das Hannes-Wader-Chanson „Schon so lang“ bei.

Der Chor "Contigo" hatte weltliche Lieder einstudiert.

Der Chor „Contigo“ hatte weltliche Lieder einstudiert.

Im Text finden sich gesellschaftskritische Ansätze und Bezüge zur Friedensbewegung der siebziger Jahre. Wirkungsvoll kontrastierte dazu Hubert von Goiserns Liebeslied „Weit weit weg“ aus dem Jahr 1992. Jürgen Zach schob augenzwinkernd nach: „Er schwärmt von Bergen und Almen, wir von Hügeln und Tälern am Fuße von Kupferplatte und Bockskirn!“

Der begnadete Liedermacher Klaus Hoffmann war  mit drei Titeln im Murnthal-Programm präsent: „ Was gehen mich eure Götter an“, „Alle Kinder dieser Erde“ und nach der Pause „Die Antwort der Blumen“ (zu hören auch bei der musikalischen Lesung „1918 – Die letzte Nacht“ am 26. September in der Spitalkirche). Dass „dolce“ Italienisch und „derbes“ Oberpfälzisch in diesem Freiluftkonzert glänzend harmonierten, wiesen Liedvorträge wie Angelo Branduardis „La pulce d´aqua“ (Der Wasserfloh, der deinen Schatten gestohlen hat) und Zach’sche Eigenkompositionen wie „I woaß“ oder „Nachts im Wald“ (nach einem Text des Amberger Dichters Friedrich Bandl) beeindruckend nach. Da stand auch Englisch keineswegs im Abseits. Das englische Traditional „Scarborough Fair“, weltweit bekannt gemacht durch die Simon & Garfunkel-Version, markierte den emotionalen Höhepunkt – und dies in einer neuesten Fassung mit der jungen Vokalsolistin Anna Lottner aus Neunburg v. W.

„GUTE NACHT, FREUNDE!“

Erst gegen Konzertende folgte d e r  „Klassiker“  unserer deutschen Liedermacherszene: Reinhard Mey. Einfühlsam und gekonnt interpretierte Contigo dessen Erfolgstitel „Ich wollte wie Orpheus singen“. Und als ultimative Zugabe versetzte „Gute Nacht, Freunde!“ in einen kollektiven Rausch der Begeisterung, welcher sich in einem donnernden Schlussapplaus entlud. Initator Zach sollte auch in seinem Abschiedsgruß recht behalten: „Leider können Sie von dieser Veranstaltung keine CDs kaufen. Der heutige Abend soll einmalig bleiben in unseren Köpfen und Herzen“.

Vorstandsmitglieder des KVU genossen die entspannte Atmosphäre des Liedermacher-Konzerts in Untermurnthal.

Vorstandsmitglieder des KVU genossen die entspannte Atmosphäre des Liedermacher-Konzerts auf der Wiese beim Seminarium  in Untermurnthal.

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 PLAY-LIST des Picknick-Konzerts

„Songs an einem Sommerabend“

1Wenn der Sommer nicht mehr weit ist (K. Wecker)

2 Unglückliches Kind (J. Zach)

3 Jeder malt ein andres Bild (M. Hene)

4 Schon so lang (H. Wader)

5 Weit weit weg (H. v.Goisern)

6 Was gehen mich eure Götter an (K. Hoffmann)

7 I woaß (J. Zach)

8 Alle Kinder dieser Erde (K. Hoffmann)

9 La pulce d´aqua (A. Branduardi)

Pause

10 Alloi sa (J. Zach)

11 Ich wollte wie Orpheus singen (R. Mey)

12 Wenn da Wind waaht (J. Zach)

13 Kloana Mensch (H. J. Buchner)

14 Dampf übern Land (C. Saleki/J. Zach)

15 Die Antwort der Blumen (K. Hoffmann)

16 Nachts im Wald (J. Zach)

17 Scarborough fair (engl. Volkslied)

HELFER & SPONSOREN:

Familie Kopp-Martz:  Gelände und regenerativen Strom

Technisches Hilfswerk, OV Neunburg vorm Wald

Kunstverein Unverdorben: Werbung und Verpflegungs-Support

Bio-Laden „Radieserl“: Verpflegungs-Support

Ministrantengruppe der Kath. Pfarrei St. Josef: Verpflegungs-Support

Bus Maderer (Shuttle-Service)

Malerbetrieb Schwarzhuber (Shuttle-Service)

Event-Technik Wolfgang Gräßl (Beleuchtung)

Kloster Ensdorf (Equipment)

Sparkasse, Sanitär Kopp, Autohaus Lacher, Brauerei Jacob (Sponsoring)

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 20. Juni als jpg-Datei: pickkonzert18

KVULogo2017

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Theater in der Spitalkirche, von und mit Markus Veith:

Nach(t)gedanken eines Schauspielers

 Nach der Aufführung plaudert ein Schauspieler (Markus Veith) hinter den Kulissen aus dem Nähkästchen...

Nach der Aufführung plaudert ein Schauspieler (Markus Veith) hinter den Kulissen aus dem Nähkästchen…

Pfarrer Gerhard Beck und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald sind seit dem ersten Neunburger Kunstherbst im Jahr 2013 ein rühriger Veranstaltungspartner des Kunstvereins Unverdorben, zuletzt im Stadtjubiläumsjahr 2017  mit „Play Luther“ in der Schwarzachtalhalle. Regelmäßig finden auch  Konzerte und Theatergastspiele in der Versöhnungskirche statt. Nächstes Mal aber in der Spitalkirche, Untere Hauptstraße, im Rahmen des laufenden Projekts „Lost Traces/Raumlabor Spitalkirche“ am Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr. Auf dem Programm steht „Lampenfieber, diesmal in echt“, ein Theaterstück von und mit Markus Veith (in Neunburg bekannt durch seine  glänzenden Wilhelm-Busch-Auftritte).

Die Handlung: Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Die Aufführung war erfolgreich das Publikum begeistert, der Applaus üppig. Nun sitzt er in seiner Garderobe … gemeinsam mit seinen Zuschauern.

Markus Veith "live"

Markus Veith „live“

Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers wie Heinz Rühmann, Gert Fröbe, Marilyn Monroe, Peter Ustinov u. a. Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das bekanntlich „like no business“ ist. Regie führt Tony Glaser.

Theaterfreunde aus Stadt und Umland sind zu diesem Gastspiel herzlich willkommen!

Weitere Infos online: http://www.veithstanz.de

Preise: 10€, 8€ ermäßigt, VVK bei Textilwaren Ettl oder über das Rückmeldeformular.

Termin: Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten

Ort:  Spitalkirche, Untere Hauptstraße, Neunburg vorm Wald

MEDIENECHO

Bericht in der MZ-Ausgabe Schwandorf v. 22. Juni als jpg-Datei:

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Kontakt: Pfr. Beck, Tel: 09672/91350; pfarramt@neunburg-evangelisch.de
Bild des Veranstaltungsortes
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KVU-Vorstand besuchte „Artist in Residence“ M. M. Ferstl in Böhmen

Auf Stippvisite in der Künstlerkolonie

Begegnung in luftiger Höhe: Künstlerin Miriam Maria Ferstl, zurzeit Klenova/Böhmen, und 1. Vorsitzender Peter Wunder vom Neunburger Kunstverein Unverdorben. Fotos: Karl Stumpfi

Begegnung in luftiger Höhe: Künstlerin Miriam Maria Ferstl, zurzeit Klenova/Böhmen, und 1. Vorsitzender Peter Wunder vom Neunburger Kunstverein Unverdorben. Fotos: Karl Stumpfi

Den Kontaktbesuch des Neunburger Kunstvereins Unverdorben in der Kunstschule Klatový am Freitag, 18. Mai 2018 MiriamsWerkenutzten 1. Vorsitzender Peter Wunder und sein Stellvertreter Karl Stumpfi, auch KVU-Medienreferent und Kunstherbst-Programmkoordinator, zu einem kurzen Abstecher nach Klenová. Dort befindet sich seit knapp drei Wochen die aus Seebarn stammende Miriam Maria Ferstl als „Künstlerin in Residenz“. Von ihrem derzeitigen Wohnquartier „Villa Paula“ aus startet sie eine ausgedehnte Foto-Exkursion durch das böhmisch-bayerische Grenzgebiet.  M. M. Ferstl setzt hierbei ihre erfolgreiche Projektarbeit „Divine Light“ fort, die sie vor zwei Jahren in Kroatien begonnen hatte. Schon zur Halbzeit ihres Aufenthalts kann die 32-jährige Künstlerin eine ansehnliche Motiv-Ausbeute vorweisen  (Foto). In diversen christlichen Sakralräumen, aber auch in jüdischen Synagogen und islamischen Moscheen wurde die Fotografin fündig. Zu besichtigen sind die Resultate dieser wohl einmaligen Kreativ-Aktion erstmals bei der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ ab 14. September in Neunburg vorm Wald. Ermöglicht hat den Auslandsaufenthalt ein vom Förderverein des Oberpfälzer Künstlerhauses Schwandorf-Fronberg e. V.  gewährtes Stipendium sowie eine spezielle Förderung durch den gemeinnützigen Neunburger Kunstverein Unverdorben.

Unterhalb der mächtigen Burg Klenova...

Unterhalb der mächtigen Burg Klenova…

....befindet sich die Künstlerkolonie "Villa Paula" - vom 30. April bis Ende Mai Wohnquartier der aus Seebarn stammenden Art-Fotografin.

….befindet sich die Künstlerkolonie „Villa Paula“ – vom 30. April bis Ende Mai Wohnquartier der aus Seebarn stammenden Art-Fotografin.

Das "Feuer-Kunstwerk" des Klattauer Bildhauers Vaclav Fiala - Aussteller bei Ahoj 17 "Glaube und Kunst" - ist ein echter Blickfang in der historischen Burganlage.

Die „Feuer-Installation“, ein Kunstwerk des Klattauer Bildhauers Vaclav Fiala – Aussteller bei Ahoj 17 „Glaube und Kunst“ – dient als Blickfang in der historischen Burganlage.

Gruppenbild mit Dame!

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KVU-Vorstand knüpft neue Partnerkontakte im Nachbarland

Kunstschule Klatovy: Friedenstauben für „Ahoj“

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder (rechts) und Karl Stumpfi besprachen mit der stellvertretenden Leiterin der Kunstschule Klatovy Möglichkeiten einer künftigen grenzüberschreitenden Kooperation. Foto: Dana Ettl

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder (rechts) und Karl Stumpfi besprachen mit der stellvertretenden Leiterin der Kunstschule Klatovy, Jarmila Stepánková, Möglichkeiten einer künftigen grenzüberschreitenden Kooperation. Foto: Dana Ettl

In Wahrnehmung des Satzungsauftrags, Kunstaktivitäten entlang der historischen Achse Nürnberg-Prag zu fördern, reiste am Freitag, 18. März eine kleine Delegation des Neunburger Kunstvereins Unverdorben (KVU) ins Nachbarland Tschechische Republik. Ziel der Mission war die Kontaktaufnahme zur Kunstschule in Klattau (základní umělecká škola Josefa Kličky, Plánická 208, Klatovy).

Im „Weißen Haus“ unweit des historischen Marktplatzes trafen sich die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder und Karl Stumpfi sowie KVU-Beirätin und Dolmetscherin Dana Ettl mit der stellvertretenden Schulleiterin Jarmila Štěpánková. In dem rund einstündigen Gespräch informierte der Vorstand über das Vereinsprofil sowie schwerpunktmäßig über das bevorstehende Internationale Kunstprojekt „Ahoj 18- Kunst für den Frieden“. Wunder warb um eine Mitwirkung der tschechischen Schüler am „Friedenstaubenprojekt“, welches auf Initiative der bayerischen Künstlerin Miriam Maria Ferstl im Rahmen der Herbstausstellung vom 14. Sepember bis 21. Oktober realisiert werden wird. Stumpfi stellte das regionale Kulturfestival „Neunburger Kunstherbst“ vor  – die sechste Auflage beginnt am 14. September und dauert bis 8. Dezember 2018 – zugleich lud er die Schulleitung zum Besuch des Klassik-Galakonzerts „Tschaikowsky-Nacht“ am 2. Oktober nach Neunburg v. W. ein. Angedacht ist eine Fortsetzung der Kooperation zwischen KVU und Kunstschule Klatovy bei einem für das Jahr 2019 in Aussicht genommenen Klassik-Chorprojekt in der Pfalzgrafenstadt.

Jarmila Štěpánková signalisierte großes Interesse an den Angeboten des Neunburger Kunstvereins. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit böte eine einmalige Chance, die Klattauer Bildungseinrichtung überregional darzustellen. Die Schule unterrichtet Kinder und Jugendliche (Schulanfänger bis Abiturjahrgang) in mehreren Disziplinen der bildenden Kunst sowie Musikerziehung. Die angestrebte Kooperation bringe beiden Partnern Vorteile, nicht zuletzt durch Fördermöglichkeiten des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Die Kunstschule Die Kunstschule (základni umelecká skola) in Klatovy. Foto: K. Stumpfi

Die Kunstschule  (základni umelecká skola) in Klattau.

Schülerarbeiten der Malklassen Základni umelecká skola Klatový:

"Die Balletttänzerin"

„Die Balletttänzerin“

KSKlatt3KSKlatt2MEDIEN-ECHO

Bericht in der MZ v. 5. Juni 2018 als PDF- und JPG-Datei: 2018.05_Jun.STN3

05_Jun.STN3

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom 9./10. Juni als jpg-Datei: NTKlattau18

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