27. November: Ein Blauer Montag mit viel Lokalkolorit

Sati(e)risches Neunburg & 4 Unverdorbene

Die Vier Unverdorbenen Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi posieren vor dem „Jahrtausenddenkmal“ Plattenberg.

Die Vier Unverdorbenen Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi posieren vor dem „Jahrtausenddenkmal“ Plattenberg.

Ein „Blauer Montag Special“ zum ausklingenden Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ steht am 27. November, 19 Uhr, beim Gänswirt auf dem Programm. Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins setzen mit der musikalischen Lesung „Sati(e)risches Neunburg“ diesmal voll aufs Lokalkolorit.

In den Blauen Montagen der Jahre 2013 bis 2016 lagen die literarischen Schwerpunkte auf Werken österreichischer und bayerischer Autoren, Kabarettisten und Humoristen wie Karl Kraus, Alfred Polgar, Friedrich Torberg, Ludwig Thoma, Oskar Maria Graf, Karl Valentin oder Gerhard Polt. Die von Rezitator und Qualtinger-Fan Karl Stumpfi ausgewählten Texte wurden von den Musikern Jürgen Zach (Bass), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) mit dazu passenden Vokal- und Instrumentalbeiträgen verschiedener Stilrichtungen umrahmt.

Beim Blauen Montag im 5. Kunstherbst gibt es nun eine Ausnahme, die allein dem Stadtjubiläum  geschuldet ist. Denn es geht diesmal exklusiv um Themen aus der Pfalzgrafenstadt von 1980 bis 2010: Lokalpossen und Lokalskandale, Anekdoten und sonstige Schmonzetten aus Kommunalpolitik und Vereinsleben.

Karl Stumpfi in seiner "Schreibwerkstätte" MZ-Redaktion, Neukirchner Straße 19. Foto: Ralf Gohlke

Karl Stumpfi in seiner „Schreibwerkstätte“ MZ-Redaktion, Neukirchner Straße 19. Foto: Ralf Gohlke

Karl Stumpfi, im genannten Zeitraum als Neunburger MZ-Büroleiter und Redakteur  journalistisch in der Region unterwegs, „recycelt“  Berichte und Glossen aus seiner Feder, schildert in der Lesung ortsspezifische Entwicklungen und Hintergründe aus erster Hand, zumeist mit einem Schuss Ironie…

So werden die Zuhörer beispielsweise an den „Neunburger Mauerfall“ erinnert, welcher einige Jahre vor dem Berliner für Schlagzeilen sorgte.  Oder wie im Stadtrat eine Wahlperiode lang „17 und 4“ gespielt wurde. Die Medienschlacht um ein „Kulturzentrum, das die Puppen tanzen ließ“ wird ebenso ausgraben wie die vergeblichen Versuche des SPD-Ortsverbandes, den „Genossen Verteidigungsminister“ zum Neunburger Volksfest zu locken. Die Gäste erfahren schließlich auch noch, wie es ein Pentinger Saukopf ins japanische Staatsfernsehen schaffte. Die aktuellen Geschehnisse im Jubeljahr 2017 spießt wieder Jürgen Zach in seinen berühmt-berüchtigten Gstanzln auf.

Die Serie von Schmunzelg’schichten begleitet die „Haus-Combo“ des Kunstvereins Unverdorben mit einem abwechslungsreichen Mix vom Boarischen bis zum Chanson und von der Rock-Ballade bis zur Filmmusik. Diesen kurzweiligen Abend gibt’s, wie bei allen Blauen Montagen üblich,  für alle Besucher zum Nulltarif.  Spenden für den Kunstverein werden jedoch gerne  entgegen genommen. Reservierungswünsche sind an die Wirtsleute der „Goldenen Gans“, Marlies und Peter Standke, Neunburg v. W., Hauptstraße 22, zu richten.

Die "Haus-Combo" des KVU mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) Foto: Alfred Grassmann

Die „Haus-Combo“ des KVU mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) Foto: Alfred Grassmann

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Blasmusik-Gala: „Böhmisch küsst Mährisch“

_DSC6414_KopieNach der klassischen Musik bekommt auch die Blasmusik einen Gala-Auftritt im Neunburger Kunstherbst. „Böhmisch küsst Mährisch“ lautet am Samstag, 18. November, 19.30 Uhr, das Motto in der Schwarzachtalhalle. Pure Emotionen und zügellose Spielfreude geben sich an diesem Abend die Klinke in die Hand. Beginnen  werden das Abendprogramm die Gäste aus dem Frankenland. Tanja und ihre Blaskapelle Eudaimonia widmen sich dabei der mährischen Blasmusik. Das solistisch besetzte Orchester macht auch vor Rock-Pop-Titeln nicht halt. Darauf folgen die Lokalmatadoren von Mission Böhmisch, welche im Jahr 2017 ihre bisher so erfolgreiche Karriere mit dem Gewinn des Europameister-Titels krönte. Ihr musikalischer Leiter Daniel Käsbauer hat eine Vielzahl junger talentierter Musiker um sich versammelt und bringt auch zahlreiche Eigenkompositionen zur Aufführung.
Der Eintrittspreis beträgt 17,50 Euro; Karten sind online über www.okticket.de und örtliche VVK-Stellen erhältlich. Freie Platzwahl. Saalöffnung um 18.30 Uhr. Weitere Informationen sind der Webseite des Veranstalters „Mission Böhmisch“ zu entnehmen:  http://www.mission-boehmisch.de )

MEDIENECHO

Vorschau in der Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt v. 10.11.17 als pdf- und jpg-Datei: 016_CHO_ZTG_00_101117

Böhmisch küsst

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Nachlese in Wort und Bild von Udo Weiß (Text) & Fred Grassmann (Fotos)

Orchester-Workshop der vereinten Nationen

Einmaliger Anblick: Rund 130 Orchestermusiker aus 26 Ländern, konzentrisch angeordnet im Parkett der Schwarzachtalhalle...

Einmaliger Anblick: Rund 130 Orchestermusiker aus 26 Ländern, konzentrisch angeordnet im Parkett der Schwarzachtalhalle…

....und Chefdirigent Mark Mast im "Auge des Klang-Hurrikans" bei Bruckners 4. Symphonie!

….und Chefdirigent Mark Mast im „Auge des Klang-Hurrikans“ bei Bruckners 4. Symphonie!

Musik verbindet, quod erat demonstrandum!

Musik verbindet, quod erat demonstrandum!

Ihr Talent hatte sie mittenhinein in einen multinationalen Klangkörper katapultiert: 35 Schüler und Lehrer aus der Region musizierten beim Jugend-Orchesterworkshop am 30 September Seite an Seite mit Profis der Bayerischen Philharmonie – und ließen dabei die Bühne hinter sich.

Fröhlicher Einzug....

Fröhlicher Einzug….

Rückblende: Die Stadt Neunburg vorm Wald feiert 1000-jähriges Jubiläum ihrer ersturkundlichen Erwähnung, und die Bayerische Philharmonie gratuliert mit einem Jahrtausendkonzert in der Schwarzachtalhalle. Das Symphonieorchester ist mit 80 Berufsmusikern aus knapp 30 Nationen, von der Ukraine, Polen und China über Frankreich, Spanien und Italien bis Syrien, England und den USA besetzt. Als multinationaler Klangkörper vermitteln die Musiker die Botschaft der Völkerverständigung über nationale, ethische und religiöse Grenzen hinweg und beziehen dabei Jugendliche und Schüler in das Musizieren mit ein.

....der "Gladiatoren".

….der „Gladiatoren“.

35 junge Musiker sowie einige Musik-Lehrkräfte aus den Gymnasien Oberviechtach, Nabburg, Schwandorf, Nittenau, Burglengenfeld und Amberg sowie von der städtischen Musikschule und der Stadtkapelle trafen sich zum Workshop und bildeten ein im Parkett der Halle kreisförmig angeordnetes Riesenorchester. Bereits der Einzug der Musiker, der gut 20 Minuten dauerte, war eine „strategische Meisterleistung“, wie es der Geschäftsführer vom Kunstverein „Unverdorben“, Peter Wunder, bei der Begrüßung ausdrückte.

Der Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie, Mark Mast, wies jedem Musiker seinen Platz zu und achtete darauf,

Claudia Schnauffer (Bayer. Philharmonie) und Peter Wunder (KVU) weisen den Weg.

Claudia Schnauffer (Bayer. Philharmonie) und Peter Wunder (KVU) weisen den Weg.

dass Profi-Instrumentalisten und Gäste in einer vernünftigen Mischung standen. Seit zweieinhalb Jahren sei die Idee, den Schülern das Mitwirken beim Jubiläumskonzert zu ermöglichen und ihnen dadurch ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, vorbereitet worden, betonte der Chefdirigent.

Mark Mast begrüßt Musiklehrerin Angelika Scheifl.

Mark Mast begrüßt OGO-Musiklehrerin Scheifl

Damit sind die „Tage der Bayerischen Philharmonie“ innerhalb des fünften Kunstherbstes das bisher aufwendigste und anspruchsvollste Vorhaben des Kunstvereins, der als Initiator eines breitgefächerten Kunstbetriebes auftritt und gemeinsam mit seinem künstlerischen Motor Karl Stumpfi bereits viele Akzente in der Kunstszene gesetzt hat.
Das imposante Orchester probte Ausschnitte aus Anton Bruckners „Romantischer Sinfonie“, die neben der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss und Mozarts „Jupiter Sinfonie“ beim Jubiläumskonzert

Star-Hornist Prof. Wolfgang Gaag in der Schwarzachtalhalle.

Star-Hornist Prof. Wolfgang Gaag in der Schwarzachtalhalle.

am 2. Oktober auf dem Programm stand. Der Maestro gab zwischendurch Anweisungen, ließ einige Teile wiederholen und animierte die Musiker in teils deutscher, teils englischer Sprache zu Höchstleistungen. Acht besonders hochqualifizierte Schüler aus der Region, darunter der Neunburger Christoph Greger, hatten im Vorfeld drei Tage lang mit den Philharmonikern in München geprobt und wirkten auch  bei der Aufführungsserie „Neunburger Jahrtausendkonzert“ (Schwarzachtalhalle) und Bruckner4+ (Prinzregententheater) im großen Sinfonieorchester mit.

Das Pflicht-"Selfie" vor Beginn des Orchester-Workshops....

Das Pflicht-„Selfie“ vor Beginn des Orchester-Workshops….

SCHNAPPSCHÜSSE VON DER ORCHESTERPROBE „BRUCKNER 4“

Hochspannung vor dem Auftakt....

Hochspannung vor dem Auftakt….

"Senor" Konzertmeister der Bayerischen Philharmonie

„Senor“ Konzertmeister der Bayerischen Philharmonie!

Der erste Trompetenstoß....

Der erste Trompetenstoß….

....und Paukenwirbel!

….und Paukenwirbel!

Streicher-Einsatz

Streicher-Einsatz

Der Maestro heiter-gelöst bei der Workshop-Arbeit.

Der Maestro heiter-gelöst bei der Workshop-Arbeit.

Gute Figur im mächtigen Klangkörper machten die Blechbläserinnen der Neunburger Stadtkapelle!

Gute Figur im mächtigen Klangkörper machten die Blechbläserinnen der Neunburger Stadtkapelle!

Cellist Christoph Greger hielt im Streicherregister die Neunburger Fahne hoch.

Cellist Christoph Greger hielt im Streicherregister die Neunburger Fahne hoch.

Kontrabässe...

Kontrabässe…

Erste und zweite Violinen....

Erste und zweite Violinen….

...und ein stiller Bruckner-Verehrer zieht das Resümmee: Es war ein historisches Musikereignis nicht nur für die Pfalzgrafenstadt sondern für die gesamte Region!

…und ein stiller Bruckner-Genießer meint:  Es war ein historisches Musikereignis nicht nur für die Pfalzgrafenstadt, sondern für die gesamte Region Mittlere Oberpfalz!

Die  Super-Talente und Bayerische Philharmoniker auf Zeit mit Mark Mast (Mitte), Peter Wunder (li.) u. Karl Stumpfi (re.) nach Workshop-Abschluss. Foto: Ralf Gohlke

Die Super-Talente aus der Region und Bayerische Philharmoniker auf Zeit mit Mark Mast (Mitte), Peter Wunder (li.) u. Karl Stumpfi (re.) nach Workshop-Abschluss. Foto: Ralf Gohlke

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der MZ-Kreisausgabe SAD/NEN v. 2.10.17 als jpg-Datei:

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„Jahrtausendkonzert hat das Stadtjubiläum gekrönt!“

Feiner Abschluss eines Mega-Musikprojekts

Übergabe der Orchester-Teilnahmezertifikate im Gasthof Sporrer (v. li.) OStudDir. Ludwig Pfeifer, Andreas Lehmann, Nadine Graf, Peter Wunder, Carolin Sax, Karl Stumpfi, Julia Wagner, Hannah von Glasow und Bgm. Martin Birner. Fotos: Udo Weiß, NT

Übergabe der Orchester-Teilnahmezertifikate im Gasthof Sporrer (v. li.) OStudDir. Ludwig Pfeiffer, Andreas Lehmann, Nadine Graf, Peter Wunder, Carolin Sax, Karl Stumpfi, Julia Wagner, Hannah von Glasow und Bgm. Martin Birner. Fotos: Udo Weiß, NT

Schlussakkord eines Kulturvorhabens im Stadtjubiläumsjahr 2017, das mit dem Titel „Jahrtausendkonzert“ nicht zu hoch gegriffen hatte: Am Donnerstagabend zogen die Verantwortlichen des Neunburger Kunstvereins Unverdorben während des Abschlussdinners im Gasthof Sporrer eine erste Bilanz.Gabentisch (2) Verbunden war damit die Überreichung der Orchester-Teilnahmezertifikate der Bayerischen Philharmonie an talentierte Jungmusiker aus Neunburg und Umland.
Zwischen Hors d’oevre und Hauptgang  ließ Peter Wunder in seinem Vortrag die einzelnen Projektphasen Revue passieren. Beginnend von der ersten Kontaktaufnahme zur Bayerischen Philharmonie durch Vermittlung von E.ON-Mediendirektor a. D. Josef Schönhammer, welcher dem Kuratorium des in der Landeshauptstadt München residierenden Orchesters angehört. Am 10. November 2016 erfolgte die Vertragsunterzeichung, anschließend die Medienpräsentation und eine erste Einweisung in das mehrteilige Kunstprojekt „Jahrtausendkonzert 2017“.  Anmeldeschluss für den Orchesterworkshop war 31. Januar 2017, rund 40 Schülerinnen und Schüler ließen sich registrieren. Im Februar 2017 kam die formelle Anerkennung der Förderfähigkeit des geplanten Jugend-Orchesterworkshops durch den Bayerischen Kulturfonds, kurz darauf lief der Kartenvorverkauf für das Festkonzert am 2. Oktober an, im Sommer waren sämtliche Tickets vergriffen, die Generalprobe wurde darauf hin öffentlich gemacht.

Nach einem Sondervorspiel am 6. Juli in der Gregor-von-Scherr-Realschule qualifizierten sich sieben Gymnasiastinnen aus der Region und ein aus Neunburg stammender Gymnasiast, allesamt mit Streichinstrumenten, sowie die Neunburger Blechbläser Lehmann, Nolden, Beutel und Pauker Sorgenfrei für einen Platz im Profiorchester. Sie wurden von Chefdirigent Mark Mast zu den Orchesterproben Ende September nach München eingeladen, verstärkten die Bayerische Philharmonie anschließend bei den Programmteilen „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss (Bläser) und „Romantische Sinfonie“ von Anton Bruckner (Streicher) in den Neunburger Aufführungen sowie beim Abschlusskonzert im Münchner Prinz-Regententheater. Die in zahlreichen Medien erschienenen Konzertberichte wertete Peter Wunder als überzeugenden Beleg für den durchschlagenden Erfolg des „Jahrtausendkonzerts“ unter Trägerschaft des Kunstvereins Unverdorben. Nicht zuletzt sei dieser mit einem nicht unerheblichen Image-Gewinn für die Stadt Neunburg vorm Wald in Verbindung zu bringen. Nicht unerwähnt blieb im Rückblick der beachtliche Beitrag vieler Sponsoren und Förderer dieses großartigen und wohl einmaligen Kulturprojekts.

1. Bürgermeister Martin Birner resümierte ein insgesamt erfolgreiches Jubiläums-Festjahr in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald und sagte dabei wörtlich: „Gekrönt wurde es durch das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle!“ Besonders hob das Stadtoberhaupt das Verdienst des Kunstvereins hervor, eine regionale Plattform geschaffen zu haben, auf der  heute so ambitionierte Kulturprojekte wie das „Jahrtausendkonzert“ verwirklicht werden könnten. Stellvertretend für den Initiator KVU dankte Birner dem geschäftsführenden Vorstand Peter Wunder und Klassikbeauftragtem & Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Beide Ehrenamtler wurden mit einem städtischen Erinnerungspräsent bedacht. KVULadiesDer Kunstverein Unverdorben bedankte sich bei den Damen Renate Ullmann, Dana Ettl und Maria Wunder mit einem Blumenstrauß für deren tatkräftige Unterstützung im Vorfeld und während der Konzerttage. Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer, Leiter des Ortenburg-Gymnasiums, würdigte stellvertretend für alle fünf Kreisgymnasien, dass der KVU Schülerinnen und Schüler in das „Jahrtausendkonzert“-Boot geholt habe. Die Förderung des Jugend-Orchesterworkshops durch den Bayerischen Kulturfonds hatte mithin ihre volle Berechtigung.

Neben den von Chefdirigent Mark Mast unterzeichneten Teilnahmezertifikaten wurden abschließend die ersten Exemplare der Jahrtausendkonzert-DoppelCD (Live-Aufnahme vom 2. Oktober 2017) an folgende Jungmusiker ausgehändigt: Andreas Lehmann, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Neunburg v. W. (Horn), Julia Wagner, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf (Violine), Carolin Sax, Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg, Wackersdorf (Violine), Hannah von Glasow, Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf (Cello), Nadine Graf, Johann-Michael -Fischer Gymnasium Burglengenfeld, Schwandorf (Bratsche). Nicht anwesend waren Franziska Rosemann, Max-Reger-Gymnasium Amberg, Vilseck (Violine), Ronja Rosemann, Max-Reger-Gymnasium , Vilseck (Violine), Julia Rosemann, Musikhochschule München, Vilseck (Cello) und Christoph Greger, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Neunburg v. W. (Cello).Abschluss1Abschluss2Gabentisch (1)BannerKunstherbst17MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“/Kreisausgabe SAD v. 14.11.17 als jpg-Datei: ka    Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD/NEN v. 14.11.17 als pdf- und jpg-Datei:2017.14_Nov.STN2

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Bericht im Straubinger Tagblatt/Chamer Zeitung v. 14.11.17 als pdf- und jpg-Datei:BilanzChamerZeit2017

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„Best of Blauer Montag“ mischte Kloster auf!

In Hochform im Kloster Ensdorf: Unverdorben-Musiker Jürgen Zach (Bass), Franz Schöberl (Akkordeon) und Klaus Götze (Gitarre).

In Hochform im Kloster Ensdorf: Unverdorben-Musiker Jürgen Zach (Bass), Franz Schöberl (Akkordeon) und Klaus Götze (Gitarre).

Bei der Wiener Kaffeehaus-Literatur in seinem Element: Rezitator Karl Stumpfi.

Bei der Wiener Kaffeehaus-Literatur in seinem Element: Rezitator Karl Stumpfi.

Vor einem „vollen Haus“ im Kloster Ensdorf präsentierten die Vier Unverdorbenen des Neunburger Kunstvereins am Sonntagabend ihren Repertoire-Querschnitt „Best of Blauer Montag“. Im ersten Teil der musikalischen Lesung verbreiteten die Moritat von Mackie Messer (Brecht/Weill), die 1931 von Brecht verfassten „3 Paragrafen der Weimarer Verfassung“ und Alfred Polgars Satire „Musterung“ aus dem Jahr 1918 Endzeitstimmung.
Dazu passte noch der Wolfgang-Ambros-Klassiker „Es lebe der Zentralfriedhof“ wie die Faust aufs Auge. Rezitator Karl Stumpfi gab dann aber Entwarnung, indem er die Parole ausgab: „Je später der Abend, umso heiterer die Texte“. Danach durfte ausgiebig gelacht werden, zum Beispiel beim „Fall Binder“ (Robert Gernhardt), „Vorschlag zur Strafrechtsreform“ (H. M. Enzensberger) und „Das Marinemuseum“ (Anton Kuh). Mit dem Wiener Trio-Lied „Nüchtern bin i allaweil schüchtern“ entließen die Musikanten Jürgen Zach (Bass), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) ein amüsiertes Publikum in die Pause.
Weiter ging’s „saumäßig“ im Sinne des Wortes. An die folkloristischen Klänge von „D’Sau hot an schweinern Kopf“ knüpfte der Oskar Maria Graf-Text „Das Sauohr“ nahtlos an. Den Stimmungspegel trieben dann Zachs „Ensdorfer Gstanzln“ und Grünbaums „Der Hausfreund“ weiter in die Höhe. Beim ur-wienerischen Finale mit dem grantigen Wirt „Herr Neugröschl“ (Torberg) und „Die Taube und der Engel“ (Stürzer) war der Siedepunkt erreicht: Lachsalven peitschten durchs ehrwürdige Klostergewölbe! 😂
Den langen Schlussapplaus hatte sich aber nicht nur der „Wiener Schmäh“ des Rezitators, sondern das hohe musikalische Niveau der Unverdorben-Hauscombo mehr als verdient. Die hatte einfach „alles drauf“ – vom Kriminal-Tango (Hazy Osterwald) über den Muscal-Evergreen „Wenn ich einmal reich wär“ (Anatevka) bis zur Opernarie “ O wie so trügerisch“ (Verdi)!
Mit einer Einladung für 2018 wurden die Vier Unverdorbenen wieder Richtung Neunburg verabschiedet. Dort bereiten sie sich jetzt intensiv auf ihr musikalisch-satirisches Heimspiel im ausklingenden Kunstherbst vor: „Blauer Montag“ am 27. November, 19 Uhr, im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Amberg-Vilstal-Ausgabe der MZ v. 9. 11. 17 als PDF- und JPG-Datei:

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Gebannt vom Wechselspiel von Satire und Musik: Gäste des Unverdorbenen-Gastauftritts in Kloster Ensdorf. Fotos: Alfred Grassmann

Gebannt vom Wechselspiel von Satire und Musik: Gäste des Unverdorbenen-Gastauftritts in Kloster Ensdorf. Fotos: Alfred Grassmann

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Ahoj 17 vorbei, Abbau der Kunstwerke begann

_DSC4979_orez1Nach fünf Wochen Ausstellungszeit im laufenden 5. NEUNBURGER KUNSTHERBST schloss die Internationale Kunstprozession „AHOJ 17 – gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ am vergangenen Wochenende ihre Pforten. Am Montag, 30. Oktober liefen die Abbauarbeiten der Kunstinstallationen in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Josef, in der Spitalkirche sowie in der evangelischen Versöhnungskirche an. Dazu waren die tschechischen Künstler Jitka Stenclova und Patrik Habl aus Prag sowie Dr. Karel Rechlik aus Brünn in die Pfalzgrafenstadt gereist. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei von den KVU-Helfern Peter Wunder und Joachim Ullmann. In der nächsten Woche werden das Künstlerpaar Andrea Thema und Giselher Scheicher aus Burgthann sowie der tschechische Bildhauer Vaclav Fiala aus Klattau in Neunburg vorm Wald erwartet. Unsere Aufnahme entstand bei der Demontage der „Himmelsleiter“ in der Pfarrkirche St. Josef.

Foto: Karel RechlikLogoZKFlogonenkunstherbst430

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Schüler befassen sich mit der Luther-Installation in St. Jakob:

Wenn Reformation in katholische Kirche kommt

"Antependium" der zweiteiligen Luther-Installation der Künstlerin Andrea Thema in der Kirche St. Jakob am Aign - Station der Internationalen Kunstprozession "Ahoj 17 - Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst" in Neunburg vorm Wald.

„Antependium“ der zweiteiligen Luther-Installation der Künstlerin Andrea Thema in der Kirche St. Jakob am Aign – Station der Internationalen Kunstprozession „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ in Neunburg vorm Wald.

In Neunburgs ältestem Bauwerk, die romanische Kirche St. Jakob am Aign, hat fünf Wochen lang die Reformation Station gemacht. Im engen Zusammenhang mit dem 500. Jahrestag des Wittenberger Thesenanschlags steht die zweiteilige Luther-Installation der Künstlerin Andrea Thema, Burgthann bei Nürnberg. Nach den Feiertagen „Reformation“/31. Oktober und „Allerheiligen“/1. November wird das Kunstwerk abgebaut.

Pfarrer Gerhard Beck von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald besuchte kürzlich mit seiner 7/8. Klasse die kleine katholische Kirche in der Vorstadt. Ein Teil des Unterrichtsganges bestand darin, dass die Schüler zu einer Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk angeregt wurden. Dazu hatte der Pfarrer ein Arbeitsblatt „Besuch der Installation Luther“mit diversen Fragestellungen vorbereitet. Zum Beispiel: Betrachte den Kirchenraum mit den roten Farben. Was fällt Dir dazu spontan ein? Oder: Dieses Kunstwerk heißt „Luther“. Warum wohl? Einher ging der Appell an die Kinder, sich selbst kreativ zu betätigen und einen Altarraum zum Thema „Luther“ zu gestalten. Die von Gerhard Beck auch im Namen der Schüler für die Öffentlichkeit freigegebenen Kommentare, Gedanken und Kritiken wurden Andrea Thema zur Beantwortung zugeleitet.

Am 8. Oktober kam die gewünschte Rückmeldung der Künstlerin – sie ist Expertin für Paramentik – in Briefform. ThemaAndrea Thema nutzte dies, ihre Gedanken wiefolgt auf den Punkt zu bringen: „Provokation ist notwendig, um Publikum und Kritiker herauszufordern. Kunst ist für sie Faszination und Provokation zugleich“, schreibt Thema und erläutert ihr in St. Jakob ausgestelltes Kunstwerk näher: „Meine  Installation Luther in der stark abstrahierter Form, ästhetisch als Parament präsentiert, fügt sich harmonisch in den Altarraum ein, ist so installiert, dass sie auf räumliche Vorgaben des Altarraumes eingeht, die vorhandenen Linien aufnimmt und ist dennoch eine sehr subtile Form der Provokation“.

Es ist laut Andrea Thema nicht auf Anhieb und sofort erkennbar, dass die Installation Luther keinem liturgischen Zweck dient. Deshalb nachfolgende Gedankenansätze zur näheren Betrachtung und Erläuterung: 1. Teilung/ Spaltung; 2. Bild/ Bildnis/ Abbildung; 3. Farbsymbolik: Rot/ Feuerrot; 4. Paramentik und Reformation.

*Teilung/ Spaltung: „Ich denke es liegt ziemlich nahe, dass mit der Reformation und damit auch durch Luther die Gläubigen in zwei Lager geteilt wurden. Dass es zur Kirchenspaltung kam, haben sicher beide Seiten zu verantworten. Die katholische Reform war kein Selbstläufer, sie wurde angestoßen und musste angestoßen werden. Indirekt erfuhr auch die katholische Kirche durch Luther eine Veränderung. Was Luther der Kirche gebracht hat waren dringende Reformen. So denke ich, dass meine 2- teilige Installation in einer katholischen Kirche den richtigen Platz gefunden hat, um Menschen zum Nachdenken zu bewegen, sie gegebenenfalls zu provozieren und zu faszinieren“.

*Bild/ Bildnis/ Abbildung: „Hier hat Luther eine Sonderstellung inne. Seine Haltung zu Bildern im kirchlichen Gebrauch steht im schroffen Gegensatz zu den bilderfeindlichen und bilderstürmerischen Tendenzen seiner Tage. Luthers Zorn richtete sich gegen die Vorstellung, durch fromme (Bilder-)Stiftungen, könne das Seelenheil erlangt werden. Durch den reformatorischen Bildersturm wurden  Bildwerke in ganz Europa mit Darstellungen Christi und von Heiligen sowie weiterer Kirchenschmuck aus den Kirchen entfernt, teils verkauft oder beschlagnahmt, beschädigt  und vernichtet. Durch den Bildersturm gingen sehr viele Kunstgegenstände des Mittelalters unwiederbringlich verloren. Den Bildersturm in Wittenberg 1522 beendete Luther Kraft seiner Argumentation. Meine Installation Luther verzichtet auf eine bildhafte Darstellung, um auf diese Begleiterscheinung der Reformation und Luthers Haltung hinzuweisen. Sie lässt aber auch Raum für eigene Gedanken des Betrachters“.
*Farbsymbolik: Rot/ Feuerrot: „In der evangelischen Kirche wird am Reformationstag die Farbe Rot gehängt, weil sie die Farbe der Kirchenfeste ist. Rot, die Farbe des Hl. Geistes, des Blutes, der Liebe aber auch des Feuers. Die Reformation der Kirche war wichtig und was Luther anprangerte waren unchristliche Zustände in der Kirchenspitze. Die Reformation findet ihren Ursprung in der Liebe zu Gott und den Menschen. Der Hl. Geist kam herab und hat kluge Köpfe, Gelehrte erleuchtet, bei uns war das Martin Luther. Zumeist denken wir bei Luther sofort an die 95 Thesen, den Anschlag der Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg oder an die Übersetzung der Bibel während seiner Zeit als Junker Jörg auf der Wartburg. Das sind wichtige und nachhaltige Werke
Martin Luthers. Die Menschen damals waren von Ängsten und Nöten gepeinigt. Auch Luther hatte bis zu seinem Tod Schwächen, Nöte und Ängste aus denen heraus u. a. auch seine Haltung gegenüber Hexen und Dämonen entstand“.

*Paramentik und Reformation: „Die liturgischen Farben wurden schon lange vor Luther festgelegt. Sie werden dem kirchlichen Jahreskreis mit seinen Festen zugeordnet. Während der Reformation verschwanden nach und nach Paramente an Altar und Kanzel (Antependien) aus den Gotteshäusern. Im Gegenzug wurde es bei den Katholiken zur Pflicht, Paramente an Altar und Kanzel zu hängen. Als 1857 Pfarrer Wilhelm Löhe (Gründer der Diakonie ) sein Diktat des Aufsatzes „Vom Schmuck der Heiligen Orte“ verfasste, hielten Antependien Einzug in evangelische Gotteshäuser. Es entstand ein regelrechter Boom. Die evangelischen Kirchengemeinden  wollten und wollen bis heute Altar und Kanzel in den liturgischen Farben schmücken. Als Gegenbewegung verschwanden Antependien weitgehend aus den katholischen Kirchen. Der liturgische Farbkanon zeigt sich in der katholischen Liturgie an der Kleidung, selten an Altar und Kanzel“.

Der Brief der Künstlerin Andrea Thema an die Schülerinnen und Schüler endet mit der Feststellung: „Du hast nun vielleicht Zugang zu meiner Installation gefunden…Ich muss sagen, dass es keine leichte Aufgabe ist, innerhalb einer so kurzen Zeit eine so große Aufgabe zu bewältigen. Herr Pfarrer Beck hat es euch nicht leicht gemacht. Schön, dass Du Dich darauf eingelassen hast….Viele Grüße aus dem Atelier sendet Dir, Andrea Thema“.

  •  Weitere Kunstwerke von Andrea Thema bei „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“:

geKREUZigt, eine Installation in der evangelischen Versöhnungskirche in Neunburg vorm Wald, zum Lutherjahr 500 Jahre Reformation

Das KREUZ IM RAUM, eine temporäre Installation im Kunstquartier in Neunburg vorm Wald, Im Berg 7,

 

 

 

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„Best of Blauer Montag“ im Kloster Ensdorf

Nach der „Premiere“ am 31. Juli im Weinhof des Kunstquartiers und einer Reprise am 12. September in der Alten Seilerei gibt es eine letztmalige Wiederholung des musikalisch-satirischen Programms „Best of Blauer Montag“: ensdorfNov17Am Sonntag, 5. November, 19 Uhr, gastieren die Vier Unverdorbenen im Kloster Ensdorf mit diesem Repertoire-Querschnitt der Jahre 2013 bis 2016, darunter Texte von Bert Brecht, Alfred Polgar, Robert Gernhardt, Hans Magnus Enzensberger, Anton Kuh, Oskar Maria Graf, Fritz Grünbaum, Friedrich Torberg u. a. Musikalisch umrahmt wird die Lesung mit bekannten Melodien aus Schlager und Pop sowie Klassik und Chansons. Mitwirkende: Jürgen Zach (Gstanzln u. Bass), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) und Karl Stumpfi (Rezitation).
Ihr neues Programm „Sati(e)risches Neunburg“ präsentieren die Vier Unverdorbenen erstmals am Blauen Montag, 27. November, 19 Uhr, in der „Goldenen Gans“ zum Ausklang des 🍁5. Neunburger Kunstherbsts.

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Wiener Liedermacher-Legende gastiert im Neunburger Kunstherbst

Ein Abend mit Wolfgang Ambros „pur“…

Wolfgang Ambros & Günter Dzikowski

Wolfgang Ambros & Günter Dzikowski. Foto: Tony Schönhofer

Samstag, 28. Oktober ist „AUSTRIA-TAG“ IM NEUNBURGER KUNSTHERBST,

wenn der Austria-Popper Wolfgang Ambros erstmals zu einem Konzert „pur“ in die Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald kommt!!

Link zu youtube „Zwickt’s mi!“
https://youtu.be/9ND–UH4vCQ

Austria with EagleEine „unplugged“ musikalische Zeitreise mit der österreichischen Liedermacherlegende Wolfgang Ambros (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Günter Dzikowski (Tasten und Gesang) und Roland Vogl (Gitarre, Bass und Gesang).

Dass die Musik des Wolfgang Ambros Seele hat, ist unbestritten. Ihn so zu erleben – musikalisch reduziert auf die akustische Gitarre dazu das Spiel von Günter Dzikowski an den Tasteninstrumenten und Roland Vogl am Bass, hat eine besondere Faszination. Seit über einem halben Jahrzehnt begeistert Ambros auch in dieser Form. Ein besonderes Konzerterlebnis in exklusiven Theatern und kleineren Sälen.

Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Weitere Infos auf der Homepage:
http://www.power-concerts.de

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Ahoj 17-Ausstellung bis 29. Oktober verlängert!

Das Bild zeigt die Kunstinstallation "Er und Sie" von Vaclav Fiala, Klatový, am Treppenaufgang zur Stadtpfarrkirche St. Josef im stimmungsvollen Licht der Abenddämmerung. Foto: Agnes Jonas

Das Bild zeigt die Kunstinstallation „Er und Sie“ von Vaclav Fiala, Klatový, am Treppenaufgang zur Stadtpfarrkirche St. Josef im stimmungsvollen Licht der Abenddämmerung. Foto: Agnes Jonas

Die Vorstandschaft des  Kunstvereins Unverdorben hat sich kurzfristig entschlossen, die laufende Internationale Prozessionsausstellung AHOJ 2017  – „Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“  über den 22. Oktober hinaus um eine Woche zu verlängern. Der offizielle Abschluss der hochkarätig besetzten Ausstellung wurde auf Sonntag, 29. Oktober festgesetzt. Ab 14 Uhr können sich Interessierte einer ultimativen Sonderführung ab Kunstquartier zu den 15 Kunststationen und Kirchenräumen im Innenstadtgebiet anschließen.

Vier international renommierte tschechische Künstler, Jitka Stenclová und Patrik Hábl aus Prag, Vaclav Fiala aus Klatovy und PhDr. Karel Rechlík aus Brno, die zum Teil bereits  in Sydney, Tokio, New York Paris und London ausgestellt haben, folgten der Einladung des  KVU und kamen im 5. Kunstherbst nach Neunburg vorm Wald. Mit dabei sind auch das Künstlerpaar Andrea Thema und Giselher Scheicher aus Burgthann und 17 Schülerinnen und Schüler aus der Gregor-von-Scherr-Realschule. Für Aufsehen sorgten vor allem die Kunstinstallationen in öffentlichen Anlagen, wie z. B. Vaclav Fialas rote Kubuskugel „Etwas“ im Zantkreisel, seine „Kapelle für eilige Passanten“ vor dem unteren Rathaus-Torbogen oder der über dem Burgtor schwebende „Engelsflügel“ von Karel Rechlik.

Ab Montag, 30. Oktober werden die Gemälde wieder abgehängt und die Kunstinstallationen abgebaut, um in ihre angestammten Standorte zurückgeführt zu werden. Der Kunstverein Unverdorben unterstützt dabei die Initiative, einige ausgewählte Exponate der Ahoj 17-Kunstprozession zur Erinnerung an das Stadtjubiläumsjahr 2017 zu erwerben und in Neunburg vorm Wald zu behalten. Erste Gespräche hat die Vereinsführung schon mit Bürgermeister Martin Birner und Stadtpfarrer Stefan Wagner geführt.BannerKunstherbst17

 

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