Vier Unverdorbene am 30. Januar, 19.30 Uhr, in der Alten Seilerei:

„Sati(e)risches Neunburg“, die Zweite!

Im Altstadtlokal Alte Seilerei kommt es zur Neuauflage des erfolgreichen Programms "Sati(e)risches Neunburg" mit den Vier Unverdorbenen des Kunstvereins.

Im Altstadtlokal Alte Seilerei kommt es  Ende Januar zur Neuauflage des erfolgreichen Programms „Sati(e)risches Neunburg“ mit den Vier Unverdorbenen des Kunstvereins.

Das „Blauer Montag Special“ zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ kam am 27. November 2017 beim Publikum glänzend an und wird am Dienstag, 30. Januar 2018, 19.30 Uhr, im Altstadtlokal „Alte Seilerei“ wiederholt. Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins setzen mit der musikalischen Lesung „Sati(e)risches Neunburg“ voll aufs Lokalkolorit.Gesammelte Lokalglossen aus den Jahren 1980 bis 2010 von Autor und Rezitator Karl Stumpfi umrahmen die Musiker Jürgen Zach (Bass/Gesang), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) mit dazu passenden Vokal- und Instrumentalbeiträgen verschiedener Stilrichtungen. Diesen kurzweiligen Abend gibt’s, wie bei allen Blauen Montagen üblich, für alle Besucher zum Nulltarif. Spenden für den Kunstverein werden gerne entgegen genommen. Reservierungswünsche sind an Alois Feldmeier zu richten: Voranmeldung bei kontakt@Feldmeier-vm.de od. 0173 95 600 92!KVUlogo

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Lee, Andrei, Richter & Smetana Philharmoniker Prag begeistern

Neujahrskonzert musikalischer Bilderbuchstart

Duette, die große Emotionen freisetzen: Kyubong Lee und Luminita Andrei mit Ausschnitten aus Verdis "Rigoletto" und eine Mozart-Zugabe aus "Don Giovanni".

Duette, die große Emotionen freisetzen: Kyubong Lee und Luminita Andrei mit Ausschnitten aus Verdis „Rigoletto“ und eine Mozart-Zugabe aus „Don Giovanni“.

Wenn der Dirigent und musikalische Leiter der Smetana Philharmoniker Prag, Hans Richter, seinen Frack anzieht, bedeutet das für seine Geburtsstadt Neunburg immer den Auftakt zu einem Konzertabend der Extraklasse. Zu einer festen Einrichtung hat sich mittlerweile das Neujahrskonzert in der Schwarzachtalhalle entwickelt. Bereits zum fünften Mal reiste das international agierende Ensemble zu diesem Zweck am vergangenen Dienstag in die Pfalzgrafenstadt. „Da geh’ ich zu Maxim“, lautete diesmal das Motto für den bunten Melodienreigen bekannter Opern- und Operettentitel.

"Publikumsliebling" in Neunburg: Bariton Lee aus Südkorea

„Publikumsliebling“ in Neunburg: Bariton Lee aus Südkorea

Bereits zum dritten Mal begleitete das Programm der südkoreanische Bariton Kyung Lee als Solist. Keineswegs „zweite Wahl“ war die Sopranistin Luminita Andrei, die kurzfristig für die angekündigte Rosa Maria Hernandez einsprang, weil Letztere einer Verpflichtung im Züricher Opernhaus nachkommen musste.
Als Hausherr der Schwarzachtalhalle eröffnete Bürgermeister Martin Birner den Abend, von dem er sich gleich „einen musikalischen Bilderbuchstart ins neue Jahr“ versprach. Nach dem großen Stadtjubiläum unterstreiche dieses Konzert noch einmal den Ruf der Schwarzachtalhalle als Hochburg der klassischen Musik in der Region. Auch die fünfte Auflage glänze erneut mit internationaler Sänger- und Musikerklasse. Am Ende ließ er die Frage offen, ob ein Jahr harmonischer beginnen könne.
Den musikalischen Auftakt bildete die spritzige Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro – Figaros Hochzeit“, von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie nahm Dirigent Hans Richter als Moderator zum Anlass, die Irrungen und Wirrungen der Oper näher zu beleuchten. Dazu sang Kyubong Lee die Arie des Grafen Almaviva. Mit der Arie der Susanna „Deh vieni, non tardar, o gioia bella“ gab dann Luminita Andrei ihren fulminanten Einstand. Ihr schloss sich Kyubong Lee mit der berühmten Cavatine des Figaro aus Rossinis komischer Oper „Barbier von Sevilla“ an.
Die Smetana Philharmoniker fügten dem das spannungsgeladene Orchestervorspiel zum ersten Akt aus der Verdi-Oper „Rigoletto“ hinzu und Hans Richter nahm sich die Zeit, die Karrieren der beiden Solisten, ihre Ausbildung und Erfolge, dem Publikum etwas näher zu bringen. Das erste Duett des Abends bildete „Figlia, mio Padre!“, ebenfalls aus dem „Rigoletto“. Mit „Caro nome“ (Luminita Andrei) und „Cortigiani, vil razza dannata“ (Kyubong Lee) klang der erste Teil mit solistischen Glanzleistungen der beiden Künstler hochemotional aus.

Maestro Hans Richter leitete sein Orchester mit gewohnter Souvernität und überzeugte zudem als charmanter Conferencier.

Maestro Hans Richter leitete sein Orchester mit gewohnter Souvernität und überzeugte zudem als charmanter Conferencier.

Schwungvoll startete das Orchester nach der Pause mit der mit schmetternden Trompetenfanfaren einsetzenden Ouvertüre aus der Operette „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé. Das bekannte „Lied an den Mond“ aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorák ließ die herausragende Koloratur der Stimme von Luminita Andrei hervorragend zur Geltung kommen. „Da geh ich zu Maxim“, den „Gassenhauer“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár , sang im Anschluss Kyubong Lee. Er versprach den Damen nach der „Annen Polka“ von Johann Strauß dann gleich „Dunkelrote Rosen“, ganz im Sinne des „Gasparone“ von Carl Millöcker.
Luminita Andrei hatte es da schon eher mit dem Couplet „Der Herr Marquis“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, während das Orchester den Johann Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ anstimmte. Danach brandete natürlich großer Applaus auf, mit dem das Publikum eine Zugabe forderte. Diese gewährten Luminita Andrei und Kyubong Lee mit dem bekannten Duett aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ mit dem Titel „La ci darem la mano – Reich‘ mir die Hand mein Leben“. Den Schlusspunkt setzte das Orchester schließlich mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater, der analog zum großen Wiener Vorbild bereits eine gewisse Tradition am Ende des Neunburger Neujahrskonzerts hat. Bürgermeister Martin Birner, Klassikbeauftragter Karl Stumpfi und KVU-Vorstand Peter Wunder überreichten Blumen und Präsente an die Solisten, bevor das Publikum sich noch einmal zu stehenden Ovationen erhob.

Frenetischer Schlussapplaus für die Künstler nach dem Johann-Strauß-Walzer "An der schönen blauen Donau" (v. li.) Chefdirigent Hans Richter, Bariton Kyubong Lee und Sopranistin Lumita Andrei.

Frenetischer Schlussapplaus für die Künstler nach dem Johann-Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ (v. li.) Chefdirigent Hans Richter, Bariton Kyubong Lee und Sopranistin Lumita Andrei.

TEXT UND FOTOS: Ralf Gohlke, MZ

MEDIENECHO

Bericht im Kulturteil der Tageszeitung „Der Neue Tag“ vom 4. 1. 2018 als jpg-Datei: a1-1Bildbericht im Kreisteil des NT v. 4. 1. 2018 als jpg-Datei:NJKKreisteil18

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Ahoj-Ausstellung, Jahrtausendkonzert, Play Luther, Blaue Montage

2017 – Neunburger Kunstjahr der Superlative

RoteKugelAJ17 nen-ggoJTKonzert (27)PLTanjaK1FotoWeißEINE FOTOGRAFISCHE RETROSPEKTIVE MIT AUFNAHMEN VON:

AGNES JONAS (Ahoj-17-Kunstinstallation von Vaclav Fiala „Rote Kugel“ im Zantkreisel, Mitte September bis Ende November), RALF GOHLKE (Sinfonisches Festkonzert der Bayerischen Philharmonie am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle), TANJA KRAUS (szenisch-musikalische Performance „Play Luther“ zum Kunstherbst-Auftakt am 16. September) & UDO WEISS (Blauer Montag „Sati(e)risches Neunburg“, ein KVU-Beitrag zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ am 27. November im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“).LogoZKFKulturfondBYLogoLutherjubilaeumlogokleinMEDIENECHO

NT-Kommentar über die ehrenamtlich geleistete Kulturarbeit in Neunburg v. 5.1.18 als jpg-Datei:

Kommentarhou

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Dr. Karel Rechlik, Brünn (Ahoj 17) und Mark Mast (Jahrtausendkonzert)

Weihnachtsgrüße unserer Kunstprojekt-Partner

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24. März: Eine kulinarische Lesung mit Musik „unterm Ödenturm“

Vier Unverdorbene bei den Feinschmeckern

Ihre erste Kulinarische Lesung mit Musik präsentieren die Vier Unverdorbenen Karl Stumpfi, Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (v. re.) auf Einladung der Kleinkunstbühne "Tintenfassl" am 24. März, 19 Uhr, im Gasthof "Am Ödenturm" in Chammünster. Foto: Alfred Grassmann

Ihre erste kulinarische Lesung mit Musik präsentieren die Vier Unverdorbenen Karl Stumpfi, Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (v. re.) auf Einladung der Kleinkunstbühne „Tintenfassl“ am 24. März, 19 Uhr, im Gasthof „Am Ödenturm“ in Chammünster. Foto: Alfred Grassmann

Dem Publikum ist es mittlerweile egal, ob der Blaue Montag wirklich an einem Montag oder  an einem anderen Wochentag abgehalten wird. Denn die Auftritte der Vier Unverdorbenen des Neunburger Kunstvereins haben längst Kultstatus bei ihrer Fangemeinde erlangt. Das musikalisch-literarische Quartett bilden Jürgen Zach (Bassgitarre und Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) und Karl Stumpfi (Rezitation). Das Kleinkunst-Event „Blauer Montag“ sorgt seit 2013 für einen stimmungsvollen Ausklang des Saisonfestivals „Neunburger Kunstherbst“.

Am Samstag, 24. März, 19 Uhr (Saalöffnung 18.30 Uhr) gastieren die Vier Unverdorbenen erstmals im Gasthaus „Am Ödenturm“ in Chammünster und präsentieren eine kulinarische Lesung mit Musik unter dem Motto „Wienerisches unterm Ödenturm“. Die Gäste erwartet in jeder Hinsicht ein genussreicher Abend. Zwischen den einzelnen Gängen des Gala-Menues warten die Vier Unverdorbenen mit einem unterhaltsamen Mix aus Text- und Musikbeiträgen auf.  Quasi „A la carte“ folgen satirische Miniaturen der Wiener Autoren  Alfred Polgar, Erich Fried, Fritz Grünbaum, Anton Kuh, Friedrich Torberg u. a. Mit Wiener Heurigenliedern und Schrammelmusik, Austria-Pop sowie Klassisches in den gewohnt eigenwilligen Bearbeitungen durch die Vier Unverdorbenen erhält der Abend einen ebenso stilvollen wie originellen Rahmen – ganz nach dem Gusto der im Gasthof „Am Ödenturm“ versammelten Feinschmecker-Gemeinde!

Tickets für 39 Euro (Musikalische Lesung inkl. Galamenue) ab sofort online unter www.okticket.de („Wienerisches unterm Ödenturm) sowie bei den bekannten örtlichen VVK-Stellen!

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KVU-Stippvisite bei Jitka Stenclova und Vaclav Fiala

Jahresabschlussfahrt in die Goldene Stadt Prag

Es war ein ereignisreiches Jahr im Zeichen des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“,

In Nova Huta bei der "Geburt eines Obelisken".

In Nova Huta bei der „Geburt eines Obelisken“.

das in wenigen Tagen enden wird. Für den Neunburger Kunstverein Unverdorben war es ein Jahr der großen Herausforderungen, stemmte er doch in der  fünften Kunstherbstsaison gleich zwei kulturelle Großveranstaltungen: die Internationale Prozessionsausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit der szenischen Aufführung „Play Luther“ zum Auftakt sowie das regionale Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert“ mit Jugend-Orchesterworkshop in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Philharmonie. Beide Aktionen führten zu neuen grenzüberschreitenden künstlerischen Begegnungen, die in Zukunft wiederholt bzw. fortgesetzt werden sollen.

Ganz in diesem Geist trat geschäftsführender Vorstand Peter Wunder in Begleitung seiner Ehefrau Maria am Dienstag, 12. Dezember eine

Treffen mit der Prager Künstlerin Jitka Stenclova.

Treffen mit der Prager Künstlerin Jitka Stenclova.

Tagestour in das Nachbarland Tschechien an. Er folgte damit einer Einladung der Prager Künstlerin Jitka Stenclova zu einer Ausstellungseröffnung in der Goldenen Stadt. Sie hatte bei „Ahoj 17“ in Neunburg vorm Wald gemeinsam mit ihren Kollegen Patrik Habl, Prag, und Vacláv Fiala, Klattau, die tschechischen Farben vertreten. In der Vernissage wurden neue Werke der Künstlerin mit einprägsamen kosmischen Motiven präsentiert. „Jitka hat sich sehr über unser Kommen gefreut“, berichtete Peter Wunder über den betont freundlichen Empfang der Neunburger Mini-Delegation in Prag sowie über viele anregende Gespräche. „Jedenfalls sollten wir diese Verbindungen weiter pflegen“, bekräftigte der KVU-Geschäftsführer.

Auf der Anreise nach Prag wurde in  Nová Huť u Dýšiny , kurz hinter Pilsen, im Pasek-Park Station eingelegt, um dort die „Geburt eines Obelisken“  von Vacláv Fiala in Augenschein zu nehmen. Das Werk eines weiteren tschechischen „Ahoj 17“-Ausstellers, mit dem kameradschaftliche Beziehungen sowie ein kreativer Gedankenaustausch über den Neunburger Kunstherbst 2017 hinaus aufrecht erhalten bleiben werden.

Nach dem Jahreswechsel und dem traditionellen Neujahrskonzert des KVU-Partners Hans Richter mit dessen Prager Smetana Philharmonikern am 2. Januar 2018 in der Schwarzachtalhalle gönnen sich die KVU-ler drei Wochen schöpferische Pause, ehe am Montag, 22. Januar in einer Sitzung der Gesamtvorstandschaft erste organisatorische Pflöcke für das Neunburger Kunstjahr 2018 eingerammt werden…VernissZika (1)

 

 

 

 

 

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Klangzeit-Magazin würdigt das Neunburger „Jahrtausendkonzert“

Ein philharmonisches Jubiläums-Glanzlicht

Das soeben erschienene Klangzeit-Magazin 2017/18 der Bayerischen Philharmonie widmet dem Neunburger Jubiläums-Kulturprojekt "Jahrtausendkonzert" eine illustrierte Doppelseite.

Das soeben erschienene Klangzeit-Magazin 2017/18 der Bayerischen Philharmonie widmet dem Neunburger Jubiläums-Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert“ eine illustrierte Doppelseite.

Fahnen wehen vor dem schmucken Rathaus, Fahnen wehen vom historischen, „Dürnitz“ genannten Schloss: In Neunburg vorm Wald gab es in diesem Jahr Bedeutendes zu feiern – die 1.000-jährige Geschichte der Oberpfälzer Stadt. Mit einem „Jahrtausendkonzert“ am 2. Oktober leistete die Bayerische Philharmonie einen vielbeachteten Beitrag zum Fest.

Dem historischen Anlass angemessen kamen in Neunburg vorm Wald zwei Meisterwerke europäischer Symphonik zur Aufführung, die für die Ewigkeit geschrieben wurden: Mozarts „Jupiter“-Symphonie und Bruckners 4. Symphonie, die „Romantische“. Eröffnet wurde das Jahrtausendkonzert mit der Festfanfare der Wiener Philharmoniker von Richard Strauss. „Somit spannt sich musikalisch der Bogen von der Klanglichkeit der Blechbläsertradition und der Landschaft des Oberpfälzer Waldes über den bayerischen Großmeister Strauss zu den Meisterwerken europäischer Symphonik von Mozart und Bruckner“, kommentierte Mark Mast das Programm.

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Der Web-Link zum Klangzeit-Magazin 17/18:

https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/56a5af20946e/editions/5d59606d03076014447b/pages

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So außergewöhnlich das Datum, so außergewöhnlich auch das Procedere zur Aufführung: Beim Jahrtausendkonzert begnügte sich die Bayerische Philharmonie nicht mit einem Gastspiel. Ihrem Prinzip treu, musikalische Freiheit zu feiern und Begeisterung zu wecken, ging dem Konzert in der Schwarzachtalhalle ein mehrtägiger Workshop mit jungen Musikerinnen und Musikern aus der Region voraus. „Die Ensembles der Bayerischen Philharmonie agieren auf anspruchsvollem, professionellen Niveau“, sagt dazu Intendant Mark Mast. „Gleichwohl leben wir davon, immer wieder aufs Neue junge Musikerinnen und Musiker für das Mitmachen zu begeistern – und wie unser Name sagt, bewegen wir uns dazu durch den ganzen Freistaat.“
Zusammen mit dem Neunburger Kunstverein Unverdorben hatte die Bayerische Philharmonie so ein gemeinsames Projekt für den Kunstherbst 2017 in Verbindung mit dem Stadtjubiläum geschaffen. Ein Projekt, für das sich auch die Medien begeisterten, die mit Schlagzeilen wie „Seite an Seite mit den Profis“ oder „Ein musikalisches Ausrufezeichen“ den Ausnahme-Charakter dieses Angebots hervorhoben. In den Tageszeitungen der Region sind eine Reihe der Nachwuchsmusiker zitiert, die erkennen lassen, wie sie ihre Teilnahme an Workshop und Konzert bewegt hat – wegen dem Miteinander am Pult genauso wie wegen der Zusammensetzung des Orchesters mit Musikerinnen und Musikern aus aller Welt.

„Ich habe vorher noch nie in einem so großen Orchester gespielt, das war schon eine einmalig schöne Erfahrung“, kommt da die Geigerin Ronja Rosemann aus Amberg in der „Mittelbayerischen“ zu Wort. Von ähnlichen Erfahrungen berichtete ihre Kollegin und Schwester Franziska Rosemann gegenüber dem Bayerischen Rundfunk: „Man hört immer, dass bei Profiorchestern die Ellenbogen ausgefahren werden, das ist hier gar nicht. Man kann jeden ansprechen und kriegt nicht gleich einen Anschiss, wenn ein Ton falsch ist.“ Das sieht auch der Cellist Christoph Greger aus Neunburg in der „Mittelbayerischen“ so: „Ich fand es toll, dass wir von den Profis so gut aufgenommen wurden. Jetzt freue ich mich vor allem auf das Konzert im Prinzregententheater.“

Denn das war die überraschende Belohnung für die Leistung der jungen Nachwuchskünstler beim Erlernen, Proben und Aufführen: Sie durften bei der Wiederholung des Programms „Bruckner4plus“ einen Tag später in München ebenfalls dabei sein – und einen Auftritt miterleben, der auch beim Kritiker der „Süddeutschen Zeitung“ Respekt für die Leistung des Symphonieorchesters der Bayerischen Philharmonie erkennen ließ. Im Prinzregententheater habe man „ein Spiel auf erstaunlich hohem spielerischen und musikalischem Niveau erlebt: mit homogenen Streicher-Gruppen, … feinen Holzbläsern – darunter eine exzellente Solo-Flötistin und ein traumhafter Solo-Klarinettist – sowie warm und doch hell strahlendes Blech“ heißt es da zu Bruckners 4. Symphonie. Zur „Jupiter-Symphonie“ stand zu lesen, dies sei „ein weiterer Prüfstein …, von dem sich die Bayerische Philharmonie aber ebenfalls nicht einschüchtern ließ und den sie – nicht zuletzt dank Mark Masts Probenarbeit – plastisch Gestalt werden ließ. Wieder war der langsame Satz von erstaunlicher Intensität und Schönheit geprägt, aber hier überstrahlte natürlich das komplexe, die Themen virtuos übereinander schichtende Finale alles Vorangegangene, so stilsicher das auch musiziert war.“

Strauss, Mozart, Bruckner beim Jahrtausendkonzert

Der Vorstand des Kunstvereins Unverdorben bezeichnete das Konzert im Rahmen des Festjahres von Neunburg vorm Wald als klangliche Hommage an Bläsertradition und Natur des Oberpfälzer Waldes eingedenk des Furtwängler-Wortes: „Denn immer wieder sind es gerade die Werke Bachs, Mozarts, Beethovens, Mozarts, Schuberts, Brahms‘, Bruckners und der anderen Großen, welche die Säle füllen und den Menschen jenes Gemeinschaftserlebnis großer Kunst vermitteln, das sie über den Alltag hinaushebt und das sich als unversiegbare Kraftquelle erweist“.
• Richard Strauss: „Wiener Philharmoniker Fanfare“, op. 109
• Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 „Jupiter“, KV 551
• Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4, „Romantische“Logo_BayPhil_2012_RGB_oClogo1000jahrenenKVUlogoKulturfondBY

 

 

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Schlussvorhang für die 5. Saison des Neunburger Kulturfestivals

Kunstherbst: Peter Pan sorgt für „Happy End“

Drei gut besuchte Aufführungen des Familienmusicals "Peter Pan" mit dem jungen Ovigo-Ensemble bildete einen gelungenen Abschluss des Neunburger Kunstherbst-Programms im Stadtjubiläunsjahr 2017. Foto: Ovigo/F. Wein

Drei gut besuchte Aufführungen des Familienmusicals „Peter Pan“ mit dem jungen Ovigo-Ensemble bildete einen gelungenen Abschluss des Neunburger Kunstherbst-Programms im Stadtjubiläunsjahr 2017. Foto: Ovigo/F. Wein

Nachdem bereits am Freitag, 1. Dezember in der Schwarzachtalhalle eine Vorstellung ausschließlich für die Grundschule Neunburg v.W. und die Vorschulkinder vor rund 350 Zuschauern über die Bühne gegangen war, sahen am Samstag rund 200 Theaterfans das Familienmusical.

(Link zur Fanpage Schwarzachtalhalle mit Videoclip von der Schulaufführung am 1.12.):

Bis auf den letzten Platz ausverkauft war die dritte „Peter Pan“-Aufführung am Nachmittag des ersten Adventsonntags. Der künstlerische Leiter und Kopf des Ensembles, Florian Wein, begrüßte die Gäste, darunter auch Vertreter des Kunstvereins Unverdorben. „Es ist uns eine Ehre und Freude, mit unseren Theaterproduktionen Bestandteil des Neunburger Kunstherbsts zu sein“, betonte der Ovigo-Intendant und „Peter Pan“-Regisseur. peter-pan-neunburg-3Das Stück beginnt mit Wendy, die ihren Brüdern von Peter Pan und den verlorenen Jungs erzählt, die im Nimmerland zuhause sind.

Das Kindermächen Nana (Gerlinde Franziska Bauer)  lenkt durch ihr lustiges Aussehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Plötzlich „fliegt“ Peter Pan, hervorragend dargestellt von Theresa Weidhas (zuständig auch für Co-Regie und Choreographie) auf die Bühne.  Gemeinsam mit  Fee Tinkerbell (Sarah Ebnet) überredet er die Kinder, mit ihnen ins Nimmerland zu fliegen. Für Heiterkeit sorgen die Auftritte von Captain Hook (Michael Zanner) und seinen tolpatschigen Piraten, mit tollem Einsatz gespielt von Christina Götz, Martina Baumer, Denise Gießübl und  Junaid Ahmad Bajauri. Die eigentlichen „Stars“ sind aber die auf der Bühne unbefangen agierenden Kinder. Die  „Neverland-Band“ mit den Musikern Michael Auburger, alternativ Thomas Urbanek (Schlagzeug), Andreas Paulus (Keyboard), Susanne Hutzler (Saxofon, Querflöte, Gitarre) sowie Marc Hohl (Bass, Sologitarre) liefern eine rundweg überzeugende Performance ab. Lichteffekte (Technik: Wolfgang Gräßl), Maske (Anita Niebauer und Daniela Uschuld) sowie die von allen Spielern mitgestalteten Kulissen, ließen das Musical zu einem sehenswerten Gesamtkunstwerk werden. Das restlos begeisterte Publikum quittierte die Leistung des jungen Ovigo-Ensembles mit lang anhaltendem  Schlussapplaus.

Erste KVU-Saisonbilanz

Ein „Happy End“ auch für die nach insgesamt 18 Programmpunkten endende fünfte Neunburger Kunstherbstsaison. In einer ersten Bilanz äußerten  sich Peter Wunder, geschäftsführender Vorstand des Kunstvereins Unverdorben, und Programm-Koordinator Karl Stumpfi hoch zufrieden über den Verlauf des regional viel beachteten Kulturfestivals. Insbesondere mit der hochkarätig besetzten Internationale Ausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ und dem mehrteiligen Musikprojekt „Jahrtausendkonzert“ mit der Bayerischen Philharmonie habe der KVU für eindrucksvolle Kunst-Highlights beim Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ gesorgt.

Nach der mit riesen Beifall bedachten Aufführung sahen sich die Peter-Pan-Mitwirkenden einem Ansturm junger Autogrammjäger ausgesetzt.

Nach der mit riesen Beifall bedachten Aufführung sahen sich die Peter-Pan-Mitwirkenden einem Ansturm junger Autogrammjäger ausgesetzt.

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5. Neunburger Neujahrskonzert in der Schwarzachtalhalle

Ins 2018er mit Champagner-Laune starten!

"Publikumsliebling" Kyubong Lee aus Südkorea singt zum dritten Mal in der Schwarzachtalhalle. Foto: Ralf Gohlke, MZ

„Publikumsliebling“ Kyubong Lee aus Südkorea singt zum dritten Mal in der Schwarzachtalhalle. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Am zweiten Abend des neuen Jahres – Dienstag, 2. Januar 2018, 20 Uhr – erwartet die Klassikliebhaber aus der Region Champagnerlaune pur. Chefdirigent Hans Richter und seine Orchestermusiker präsentieren ein unterhaltsames Programm unter dem Motto „Da geh‘ ich zu Maxim“ – Titel des bekannten Couplets aus der Franz-Lehár-Operette „Die lustige Witwe“. Neben Ohrwürmern der leichten Muse gibt es auch ein Wiederhören mit „Hits“ aus der italienischen Oper. Rigoletto und der Barbier von Sevilla geben sich in der Schwarzachtalhalle ein Stelldichein mit Maxim-Stammgast Danilo Danilowitsch und Räuberhauptmann Gasparone.

Auch bei der fünften Auflage bringt Richter wieder renommierte internationale Solisten in die Pfalzgrafenstadt mit.. So darf sich das Publikum auf das Wiedersehen mit Kyubong Lee freuen. Nach seinen Gastauftritten bei der Operngala 2014 und der Neujahrgala im Stadtjubiläumsjahr 2017 gilt er mittlerweile als Neunburger Publikumsliebling. Der Bariton, so lobt ihn der Orchesterchef, versteht es immer wieder, das Publikum von den Sitzen zu reis-sen!“. Mit dem Auftrittslied des Figaro (Rossini) oder „Dunkelrote Rosen“ (Millöcker) dürfte ihm das erneut gelingen…
Ihr Neunburger Debüt feiert beim Neujahrskonzert die Sopranistin Rosa Maria Hernández. Die Mexikanerin kann zahlreiche Auftritte verweisen, zuletzt am Opernhaus Zürich und bei den Ludwigsburger Festspielen. In der Schwarzachtalhalle wird sie ihre stimmlichen Qualitäten gleich zu Beginn bei der Arie „Caro nome“ aus Verdis „Rigoletto“ unter Beweis stellen. Im zweiten Programmteil kann die Sängerin mit dem Csardas aus der „Fledermaus“ brillieren.
Das Prager Orchester wird das Konzert mit der Ouvertüre aus „Die Hochzeit des Figaro“ (Mozart) eröffnen. „Spritzig wie Champagner“ sei sie komponiert, meint Dirigent Richter, und somit passe es bestens zum Thema „Neujahr“. Einleitungsstück nach der Pause ist die mit sattem Blechbläserklang prunkende Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé. Traditionell setzt Musik der Wiener Strauß-Familie einen Programm-Schwerpunkt. Vom „Walzerkönig“ Johann Strauß Sohn erklingen neben der Annen-Polka der Walzer „An der schönen blauen Donau“, von Johann Strauß Vater animiert der Radetzky-Marsch zum Mitklatschen.

Eintrittskarten für 25/30/35 Euro sind im Vorverkauf bei den bekannten VVK-Stellen sowie online bei www.okticket.de erhältlich!

Bild: Medienpräsentation des 5. Neunburger Neujahrskonzerts mit KVU-Geschäftsführer Peter Wunder, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Klassikbeauftragtem Karl Stumpfi und Bürgermeister Martin Birner (oben) "Publikumsliebling" Kyubong Lee aus Südkorea singt zum dritten Mal in der Schwarzachtalhalle. Fotos: Philipp Mardanow, NT

Medienpräsentation des 5. Neunburger Neujahrskonzerts (v.li.n.re.) mit KVU-Geschäftsführer Peter Wunder, Chefdirigent Hans Richter, Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Klassikbeauftragtem Karl Stumpfi und Bürgermeister Martin Birner (oben) „Publikumsliebling“ Kyubong Lee aus Südkorea singt zum dritten Mal in der Schwarzachtalhalle. Fotos: Philipp Mardanow, NT

 MEDIENECHO
Bericht im Straubinger Tagblatt/Chamer Zeitung vom 7.12.2017 als jpg-Datei:NJKChamerZeitung
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Lesung & Musik „Sati(e)risches Neunburg“ begeisterte Publikum

Die Vier Unverdorbenen mit eigenen Werken

"Sati(e)risches Neunburg" mit den Vier Unverdorbenen beim "Gänswirt" (v. li.) Autor & Rezitator Karl Stumpfi, Gitarrist Klaus Götze, Sänger & Bassist Jürgen Zach und Akkordeonspieler Franz Schöberl. Fotos: Alfred Grassmann

„Sati(e)risches Neunburg“ mit den Vier Unverdorbenen beim „Gänswirt“ (v. li.) Autor & Rezitator Karl Stumpfi, Gitarrist Klaus Götze, Sänger & Bassist Jürgen Zach und Akkordeonspieler Franz Schöberl. Fotos: Alfred Grassmann

Ein rappelvolles Wirtshaus, Vier Unverdorbene in Bestform und ein restlos begeistertes Publikum: Mit einem Blauen Montag „die luxe“ hat der Kunstverein in der „Goldenen Gans“ nicht nur das diesjährige Kunstherbst-Finale, sondern auch den Ausklang des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ eingeläutet. Geschäftsführender Vorstand Peter Wunder kündigte in seinem Grußwort eine besondere Premiere an. Denn das aktuelle Programm dieser musikalischen Lesung mit Kultcharakter unter dem Titel „Sati(e)risches Neunburg“ enthielt fast ausnahmslos Hausgemachtes und Selbstgestricktes, sprich: Eigentexte (z.B. Zeitungsglossen) des Rezitators und Ex-Redakteurs Karl Stumpfi (li. oben) und Eigenkompositionen und -bearbeitungen sowie Gstanzln des Sängers & Bassisten Jürgen Zach (re. oben). Begleitet wurden sie wieder in bewährter Weise von den Instrumentalisten Klaus Götze (Gitarre, re. mitte) und Franz Schöberl (Akkordeon). Wer diesen beifallsumrauschten Auftritt am 27. November beim „Gänswirt“ verpasst hat, kann dieses Versäumnis allerdings in Kürze nachholen; Wiederholt wird das Programm „Sati(e)risches Neunburg“ am Dienstag, 30. Januar, 19.30 Uhr, in der Alten Seilerei, Hauptstraße 40, in Neunburg v. W.!

Eine aufmerksame Zuhörerschaft ließ sich auf ein satirisch-nostalgische Neunburg-Tour mitnehmen...

Eine aufmerksame Zuhörerschaft ließ sich im bis auf den letzten Platz besetzten Wirtshaus „Zur Goldenen Gans“ auf einen satirisch-nostalgischen Neunburg-Trip mitnehmen…

Ein "Dankschön mit Musik" übergab KVU-Geschäftsführer Peter Wunder an die vier Hauptakteure: Die Doppel-CD "Neunburger Jahrtausendkonzert live"!

Ein „Dankschön mit Musik“ übergab KVU-Geschäftsführer Peter Wunder an die vier Hauptakteure: Die  neu erschienene Doppel-CD „Neunburger Jahrtausendkonzert live“!

Schön war's und auf Wiedersehen am 30. Januar 2018 in der Alten Seilerei!

Schön war’s und auf Wiedersehen am 30. Januar 2018 in der Alten Seilerei!

MEDIENECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, als pdf-Datei: 2017.01_Dec.STN3

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 1. 12. 2017 als jpg-Datei:WeißNT1Dezlogo1000jahrenenLogoNENKunstherbst430

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