Umsiedelungsaktion nach Räumung des Kunstquartiers

Neue Heimat für fast 800 Friedenstauben

Tauben2Die fast 800 Friedenstauben wurden zur Internationalen Kunstausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“ von Kindern der drei Neunburger Kindergärten, Schülern der Grund-, Mittel-, und Realschule Neunburg vorm Wald, des Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, der Kunstschule Klattau und in einem Workshop für Asylbewerber gefertigt und gestaltet. Zudem hatte jeder die Möglichkeit seiner Taube einen kurzen persönlichen Wortbeitrag zum Thema „Frieden“ beizufügen.

Dazu eine kleine Auswahl:

Waffenruhe – keine Gewalt – Gerechtigkeit – Leben in Freiheit – Frieden in der Welt-

Liebe – Frieden für alle – Toleranz – Verständnis – Alle gleich behandeln-

Glück, Erfolg, keinen Streit mehr in der Familie-

Jemandem auf der Straße ein Lächeln schenken.

Ich versuche freundlich zu sein.

Zur Ahoj 18-Vernissage am 14. September hingen die Friedenssymbole unter dem Zeltdach im Burghof, dann kamen sie in das Kunstquartier und sind zwischenzeitlich  in die Spitalkirche zum Hl. Geist, Hauptstraße 1, weiter „geflogen“. Dort sind sie an den Adventssonntagen und Weihnachtsfeiertagen in der Zeit von 13:00 – 16:00 Uhr zu besichtigen.

Der Kunstverein Unverdorben versucht diese besondere Friedensbotschaft im neuen Jahr grenzübergreifend nach Klattau und in die Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ nach Bärnwald im Adlergebirge zu bringen.Tauben1LogoKH

 

 

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Theater-Gastspiel zum Kunstherbst-Ausklang 2018

„Scrooge“ wird das Publikum be-geistern!

Das OVIGO-Ensemble kommt zum Abschluss des Kunstherbstes mit einer Theaterfassung des Charles-Dickens-Klassikers "A Christmas Carol" nach Neunburg. Foto: Ovigo/Wein

Das OVIGO-Ensemble kommt zum Abschluss des Kunstherbstes mit einer Theaterfassung des Charles-Dickens-Klassikers „A Christmas Carol“ nach Neunburg. Fotos: Ovigo/Wein

„Scrooge“ – eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens kommt nach der Premiere am 1. Dezember in Regensburg am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in die Schwarzachtalhalle nach  Neunburg vorm Wald – zugleich Finale des 6. NEUNBURGER KUNSTHERBSTES!

Das OVIGO Theater, frischgebackener Träger des Zukunftspreises 2018 des Landkreises Schwandorf in der Kategorie Theater – hat sich für die Adventszeit 2018 die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens vorgenommen:

Der alte Geizkragen Ebenezer Scrooge wird von drei Geistern heimgesucht...

Der alte Geizkragen Ebenezer Scrooge wird von drei Geistern heimgesucht…

Das Original „A Christmas Carol“ wird nun zu „Scrooge“, benannt nach dem herzlosen Geizkragen Ebenezer Scrooge, der seinen Mitmenschen das Leben zur Hölle macht. Die Theatermacher versprechen gruselige, witzige und spannende Vorstellungen an außergewöhnlichen Spielorten in der Oberpfalz.

 

Fast jeder kennt die Geschichte: Ebenezer Scrooge wird in einer Nacht von drei Geistern auf­­gesucht: vom Geist der vergangenen Weihnacht, vom Geist der diesjährigen Weihnacht und vom Geist der zukünftigen Weihnacht. Scrooge wird gezeigt, dass sein bisheriges Leben sinnlos und leer war. Werte wie Liebe, Geborgenheit oder Mitgefühl existieren in seinem Le­ben nicht. Doch erkennt Scrooge seine Fehler? Gibt es noch Hoffnung? „Es bleibt bis zur letz­ten Sekunde spannend“, so Regisseur Michael Zanner aus Obertraubling. „Auch dieje­ni­gen, die die Ge­schich­te bereits kennen, werden überrascht. Wir haben ein paar spezielle Schman­kerl ein­ge­baut.“ Die OVIGO-Version wurde von Zanner selbst in eine eigene Büh­nen­fassung gebracht. Altersempfehlung: ab 10 Jahren.

Der Kaufmann regiert in seiner Firma mit harter Hand.

Der Kaufmann regiert in seiner Firma mit harter Hand.

 

In die Hauptrolle des Ebenezer Scrooge schlüpft der erfahrene Regenburger Bernhard Zell­ner, der in weit über 100 Produktionen als Statist und Kleindarsteller beim Theater Regens­burg mitwirkte. Er ist auch ein aktiver Darsteller beim Bürgertheater Regensburg. Sein armer, geschundener Gehilfe Bob Cratchit wird von André Gießübl aus Oberviechtach darge­stellt. Lud­wig Koller aus Hirschau spielt unter anderem den jüngeren Scrooge und dessen Neffen Fred. Lisamarie Berger aus Oberviechtach ist in den Rollen von Freds Frau und Scrooges Ju­gendliebe Belle zu sehen. Paula Klepser aus Teunz spielt Bob Cratchits Frau und eine Pfarrerin. Erich Wein aus Amberg stellt unter anderem Scrooges alten Lehrer Mister Fezzi­wig dar. Scrooges eigentlich tote Geschäftspartnerin Abigail Marley wird von Christina Götz aus Poppenricht gespielt, die ihm schließlich die Ankunft der drei Geister prophezeit. Die Geister werden von Sarah Ebnet aus Schönsee und Lisa Freiberger (in einer Doppelrolle) aus Pfreimd dargestellt. Auch ein Kind befindet sich im Ensemble: Die erst 9-jährige Annika Gitter aus Oberviechtach spielt unter anderem die kleine Emma, deren Leben nur durch eine teure Operation noch gerettet werden könnte.

IN DER OBERPFALZ UNTERWEGS

Erneut setzt sich das OVIGO-Ensemble aus verschiedenen Teilen der Oberpfalz zusammen. Auch die Spielorte verteilen sich quer über den Bezirk. Am 1. Dezember feiert „Scrooge“ im Regensburger W1 (Zentrum für junge Kultur) Premiere. Am 8. Dezember ist die Produktion in der Neunburger Schwarzachtalhalle zu sehen. Es folgt ein Gastspiel in der Glashütte Lam­berts in Waldsassen. Die Nachfrage war so enorm, dass die Tickets sofort vergriffen waren. Ebenso für eine Zusatzvorstellung. Den Abschluss der Reihe bilden zwei Aufführungen in Pfreimd (kleine Landgraf-Ulrich-Halle).ovigo-theater-scrooge-00016

 

Die Termine in der Übersicht:

  • SA, 01.12.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur
  • SO, 02.12.2018, 19.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur
  • FR, 07.12.2018, 20.00 Uhr: REGENSBURG, W1 – Zentrum für junge Kultur
  • SA, 08.12.2018, 20.00 Uhr: NEUNBURG V.W., Schwarzachtalhalle
  • SA, 15.12.2018, 20.00 Uhr: WALDSASSEN, Glashütte Lamberts (AUSVERKAUFT)
  • SO, 16.12.2018, 15.30 Uhr: WALDSASSEN, Glashütte Lamberts (AUSVERKAUFT)
  • SA, 22.12.2018, 20.00 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle
  • SO, 23.12.2018, 19.00 Uhr: PFREIMD, kleine Landgraf-Ulrich-Halle

 

Die Karten können über www.ovigo-theater.de , www.okticket.de und an der Abendkasse gekauft werden.

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Liebe Mitglieder des Kunstvereins Unverdorben,

am Samstag, 8. Dezember endet der 6. NEUNBURGER KUNSTHERBST mit dem Ovigo-Gastspiel „Scrooge“ nach der berühmten Weihnachtserzählung von Charles Dickens in der Schwarzachtalhalle.

Wir empfehlen Ihnen den Besuch dieser Aufführung nicht zuletzt deshalb, weil dieses Ensemble seit Beginn des Neunburger Kunstherbsts 2013 alljährlich mit einer Eigenproduktion im Programm vertreten ist und den Theatersektor bisher erfolgreich besetzt hat. Ovigo ist Träger des Kultur-Zukunftspreises 2018 in der Sparte Theater. „Scrooge“ beginnt um 20 Uhr, Karten für 12 Euro sind ab 19 Uhr an der Abendkasse im Hallenfoyer erhältlich.

Altersempfehlung: ab 8 Jahren. Dauer: 2 Stunden (inklusive Pause).

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Foto-Impressionen des Blauen Montags 2018

Wirtshauskultur pur beim „Gänswirt“!

DAS NEUE SATIRE & MUSIK-PROGRAMM „GEFÜLLT MIT TRÜFFELN“ DER VIER UNVERDORBENEN „LIVE“ IN AUFNAHMEN DER PRESSEFOTOGRAFEN ROLAND THAEDER (MITTELBAYERISCHE ZEITUNG), UDO WEISS (DER NEUE TAG) UND ALFRED GRASSMANN (CHAMER ZEITUNG/STRAUBINGER TAGBLATT):

Das literarisch-musikalische Quartett der Kunstvereins Unverdorben v.li. Karl Stumpfi (Rezitation), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) und Jürgen Zach (Bass/Gesang).

Das literarisch-musikalische Quartett der Kunstvereins Unverdorben v.li. Karl Stumpfi (Rezitation), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) und Jürgen Zach (Bass/Gesang).

Großandrang im Wirtshaus und Service-Stress für die "Gänswirtin" Marlies Weigl!

Großandrang im Wirtshaus und Service-Stress für die „Gänswirtin“ Marlies Weigl!

Begrüßung der Göste durch den 1. Vorsitzenden Peter Wunder.

Begrüßung der Göste durch den 1. Vorsitzenden Peter Wunder.

Mit der oberpfälzischen Version des Jimi-Hendrix-Oldies "Hey Joe" eröffneten die Musiker den Abend.

Mit der oberpfälzischen Version des Jimi-Hendrix-Oldies „Hey Joe“ eröffneten die Musiker das neue Programm „Gefüllt mit Trüffeln“.

"Mein Nachbar in Grinzing"....

„Mein Nachbar in Grinzing“….

...und ein Rezitator "auf Hut"!

…und ein Rezitator „auf Hut“!

"Karl Stumpfi rezitiert, ja zelebriert die Texte", schrieb die MZ.

„Karl Stumpfi rezitiert, ja zelebriert die Texte“, schrieb die MZ.

Für das Publikum war's ein genussreicher Abend, welcher lange in Erinnerung bleiben wird.

Für das Publikum war’s ein genussreicher Abend, welcher lange in Erinnerung bleiben wird…

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD/NEN vom 28. November 2018 als jpg-Datei: 28_Nov.STN1Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“/Ausgabe v. 4. Dezember 2018 als jpg-Datei: ku2LogoKH

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Szenische Lesung thematisiert Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren

Tschechische Autoren im Visier der Machthaber

Von Georg Lang, NT

Tribunal-Szene bei der Lesung "1918 - Ende des Prager Frühlings" im Musiksaal des Ortenburg-Gymnasiums. Fotos: lg

Tribunal-Szene bei der Lesung „1918 – Ende des Prager Frühlings“ im Musiksaal des Ortenburg-Gymnasiums. Fotos: lg

Überwachung und Unterdrückung halten 1968 nach dem Ende des Prager Frühlings Einzug in der Tschechoslowakei.  Den beiden Hauptakteuren Artur Schnabl und Katka Karl-Brejchová gelingt es es bei einer szenischen Lesung am Ortenburg-Gymnasium, diese prekäre Situation unterhaltsam und lebendig zu vermitteln – ein Beitrag des NEUNBURGER KUNSTHERBSTS in der Nachbarstadt Oberviechtach.

Symbolische Bücherverbrennung...

Symbolische Bücherverbrennung…

„Künstler, Pass auf, das Volk ist wachsam!“ wird in großen Lettern auf die Leinwand projiziert. Davor steht auf dem Steinway-Flügel ein mit Blumen verziertes Stalin-Porträt und daneben ist eine knallrote Fahne mit Hammer und Sichel der Blickfang, als die Besucher der szenischen Lesung den Musiksaal des Ortenburg-Gymnaisums betreten. Der Prager Frühling und sein gewaltsames Ende, veranlasst durch die Truppen des Warschauer Paktes 1968, ist das Thema des Abends.

Dass ein derart ernstes Thema auch unterhaltsam vermittelt werden kann, haben die Schüler der Mittelstufe schon am Vormittag erlebt, als der Literaturwissenschaftler Arthur Schnabl aus Regensburg und die Pädagogin Katka Karl-Brejchová auf ihre Art „50 Jahre Ende des Prager Frühlings“ auf die Bühne brachten. Spielszenen, Lesevorträge, Filmsequenzen, Plakate, Bilder und Requisiten prägten das Programm der beiden Lesungen, die der Neunburger Kunstverein „Unverdorben“ sponserte, wofür Schulleiter Ludwig Pfeiffer und Studiendirektorin Dr. Christine Paschen nachdrücklich dankten.  Für den Veranstalter Kunstverein Unverdorben nutzte 1. Vorsitzender Peter Wunder diesen Abend für einen Appell an die junge Generation, die Lehren aus der Geschichte zu ziehen und engagiert für ein Europa in Frieden und Freiheit einzutreten. Den musikalischen Rahmen für die Lesung lieferte  übrigens die  aus der Stadt Neunburg vorm Wald stammende Schülerin  und Jungpianistin Andrea Schneeberger mit Klavierstücken von Chopin und Jezek.

Auch Schülerinnen und Schüler des OGO wurden in die szenische Lesung mit einbezogen.

Auch Schülerinnen und Schüler des OGO wurden in die szenische Lesung mit einbezogen.

Studiendirektorin Dr. Peschen sprach einführende Worte und resümmierte den Literaturabend.

Studiendirektorin Dr. Paschen sprach einführende Worte und resümierte den Literaturabend.

Gruppenaufnahme der Protagonisten und Organisatoren der szenischen Lesung.

Gruppenaufnahme der Protagonisten und Organisatoren der szenischen Lesung.

Nach dem "Gastspiel" im Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, 2. Vorsitzender Karl Stumpfi, Referenten Karl-Brejchova & Schnabl, Organisator Hans Fischer. Foto: Georg Lang, NT

Nach dem „Gastspiel“ im Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, 2. Vorsitzender Karl Stumpfi, Referenten Karl-Brejchova & Schnabl, Organisator Hans Fischer. Foto: Georg Lang, NT

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Satire & Musik: Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen

Ein neues Programm: „Gefüllt mit Trüffeln“

Die Vier Unverdorbenen v.li. Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi bereiten ein genussvolles neues Programm für den Blauen Montag 2018 vor. Foto: Alfred Grassmann

Die Vier Unverdorbenen v.li. Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi bereiten ein genussvolles neues Programm für den Blauen Montag am 26. November, 19 Uhr, in der „Goldenen Gans“ vor. Foto: Alfred Grassmann

Der Blaue Montag ist seit dem ersten Neunburger Kunstherbst vor fünf Jahren fester Programmteil dieses regionalen Kulturfestivals. Die Vier Unverdorbenen, das literarisch-musikalische Quartett des Neunburger Kunstvereins, begeben sich im neuen Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ auf eine ebenso kurzweilige wie unterhaltsame Reise durch die weite Welt der leiblichen Genüsse und anderer Sinnesfreuden.

Rezitator Karl Stumpfi hat dazu passende Texte deutscher und österreichischer Satiriker ausgewählt, darunter „Kostproben“ von Abraham A Santa Clara, Heinrich Heine, Heinrich Böll, Erich Kästner, Oskar Maria Graf, Karl Kraus, Friedrich Torberg und Anderen. Gesetzt sind die zeitkritischen Neunburger G’stanzln von Jürgen Zach, der als Sänger/Bassist mit Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl für die musikalische Umrahmung sorgt. Die Zuhörer hören zum Beispiel eigenwillige Cover-Versionen von Pop-Klassikern wie „Hey Joe“ von Jimi Hendrix oder Schlager-Oldies wie „Bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens, dazu Wienerlieder und Boarische.

Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben erbeten. Platzreservierung beim „Ganswirts“-Ehepaar Marlies und Peter Standke, Hauptstraße 22, wird empfohlen! Das Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ wird am 5. Februar 2019, 19 Uhr, in der Alten Seilerei, Hauptstraße 40, wiederholt.

MEDIENECHO:

Vorschau in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom 23. November 2018 als jpg-Datei: kLogoKH

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Öffentliche „Literatur- und Geschichtsstunde“ im OGO

Das Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren

Autobusse gegen Panzer: Das gewaltsame Ende des Prager Frühlings ist Thema eines öffentlichen Leseabends am 9. November, 19 Uhr, im OGO Oberviechtach. Foto: B. Dobrovolský/FAZ

Autobusse gegen Panzer: Das gewaltsame Ende des Prager Frühlings ist Thema eines öffentlichen Leseabends am 9. November, 19 Uhr, im OGO Oberviechtach. Foto: B. Dobrovolský/FAZ

Der FAZ-Fotograf Bohumil Dobrovolský hielt den erfolglosen Versuch fest, mit Autobussen Barrikaden gegen die „sozialistischen Brüder“ zu errichten: Am 21. August 1968 marschierte der Warschauer Pakt mit 27 Panzer-Divisionen in die Tschechoslowakei ein – gewaltsames Ende des Prager Frühlings, der Reformbewegung unter Alexander Dubcek zur Schaffung eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“.

Zeitgenössische Texte der tschechischen Autoren Bohumil Hrabal, Milan Kundera, Miroslav Holub u. a. reflektieren die Geschehnisse im August 1969. Vorgetragen werden sie von den Rezitatoren Katerina Karl-Brejchova und Arthur Schnabl aus Regensburg im Rahmen einer öffentlichen Lesung am Freitag, 9. November, 19 Uhr, im Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach. Dauer des Vortrags ca. 90 Minuten, dazu etwa 20 Minuten Pause. Eintritt ist frei, Spenden für den Veranstalter Kunstverein Unverdorben erbeten.KVULogo2017

 

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Nach Abschluss der Ausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“

Ausstand im Kunstquartier Unverdorben

"Finissage" in den Räumen des Kunstquartiers Unverdorben" v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, Irmgard Vensenjak, Martin Schmid, Renate Ullmann und Jürgen Zach. Foto: Karl Stumpfi

„Finissage“ in den Räumen des Kunstquartiers Unverdorben“ am Abend des 29. Oktober 2018, zugleich letzte KVU-Veranstaltung im seit 2013 als Kunstquartier genutzten Altmann-Haus Im Berg 7; v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, Irmgard Vesenjak, Gründungsvorsitzender Martin Schmid sowie die Vorstandsmitglieder Renate Ullmann und Jürgen Zach. Fotos: Karl Stumpfi

Prof. Dr. Karel Rechlik, Brünn: Zyklus der Religionen bei der Int. Ausstellung "Ahoj 18 - Kunst für den Frieden"

Prof. Dr. Karel Rechlik, Brünn: Zyklus der Religionen bei der Int. Ausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“

finaleAhoj18

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Die Vier Unverdorbenen gastieren im Kloster Ensdorf

3. November: Wienerisches für Feinschmecker

Karl Stumpfi liest amüsante Texte von Wiener Kaffeehaus-Literaten. Foto: H. Söllner, NT

Karl Stumpfi liest amüsante Texte von Wiener Kaffeehaus-Literaten. Foto: H. Söllner, NT

Die Unverdorben-Combo mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) warten wieder mit einem bunten Mix aus Klassik, Film-Evergreens, Austropop und Wienerliedern auf. Foto: A. Grassmann, NT

Die Unverdorben-Combo mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) wartet wieder mit einem bunten Mix aus Klassik, Film-Evergreens, Austropop und Wienerliedern auf. Foto: A. Grassmann, NT

Die Vier Unverdorbenen, das literarisch-musikalische Quartett des Neunburger Kunstvereins mit Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (Musik) gastierten wieder einmal im Kloster Ensdorf und präsentierten eine Kulinarische Lesung mit Musik unter dem Motto „Wienerisches im Ensdorfer Kreuzgang“. Die Gäste am Ödenturm in Chammünster waren von diesem genussreichen Abend so begeistert, dass sofort eine Wiederholung vereinbart wurde. Zwischen den einzelnen Gängen des Gala-Menues warten die Vier Unverdorbenen mit einem unterhaltsamen Mix aus Text- und Musikbeiträgen auf. Quasi „A la carte“ folgen satirische Miniaturen der Wiener Autoren Alfred Polgar, Erich Fried, Fritz Grünbaum, Anton Kuh, Friedrich Torberg u. a. Mit Wiener Heurigenliedern und Schrammelmusik, Austria-Pop sowie Klassisches in den gewohnt eigenwilligen Bearbeitungen erhält der Abend einen ebenso stilvollen wie originellen Rahmen – ganz nach dem Gusto der versammelten Feinschmecker-Gemeinde!

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Hallenfoyer am 21.10. wegen „Tattoo-Messe“ gesperrt

Ahoj 18 heute nur im Kunstquartier!

Ahoj18ÖFFNUNGSZEITEN AKTUELL:
Am Kirchweihsonntag, 21. Oktober, 14 – 16h, ausschließlich im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7. Besichtigung im Foyer der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2, heute wegen Belegung durch einen externen Veranstalter (Tattoo-Messe) nicht möglich! Letztmals ist die Kunstausstellung am Sonntag, 28. Oktober, 14 bis 16 Uhr, im Kunstquartier und im Foyer der Schwarzachtalhalle geöffnet.
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Finissage der Schülerausstellung „MenschenGesichter“

Charakterstudien mit Tusche und Kreide

 

In Kooperation zwischen Staatlicher Gregor-von-Scherr-Realschule und evangelischer Kirchengemeinde kam die Ausstellung "MenschenGesichter" im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes zustande. Sie dauerte vom 1. bis 30. September und wurde mit einer Finissasge am 11. Oktober offiziell beendet. Foto: Weiß

In Kooperation zwischen Staatlicher Gregor-von-Scherr-Realschule und evangelischer Kirchengemeinde kam die Ausstellung „MenschenGesichter“ im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes zustande. Sie dauerte vom 1. bis 30. September und wurde mit einer Finissasge am 11. Oktober offiziell beendet. Foto: Weiß

Von Udo Weiß, NT

Echte Charakterköpfe sind im NEUNBURGER KUNSTHERBST ’18  in der evangelischen Kirche zu sehen. Die Werke der Realschüler aus verschiedenen Techniken und Materialien sind so vielfältig wie die Gesellschaft selbst.

„MenschenGesichter“ titelte eine Ausstellung von Werken der Kunstschüler der Gregor-von-Scherr-Realschule, die mit einer Finissage in der evangelischen Versöhnungskirche

Ende gegangen ist. Bereits im vergangenen Schuljahr wurden in Zusammenarbeit der Schule unter der Projektleitung von Studienrätin Julia Heigl mit Pfarrer Gerhard Beck Gesichter in verschiedenen Techniken künstlerisch gestaltet. Mit Tusche und Kreide wurden Portraits gefertigt, ausgedruckte Gesichter wurden kreativ mit verschiedenen Materialien ausgeschmückt oder umgestaltet, in Collagen wurden die Gesichter verfremdet oder mit Details ergänzt. So ergaben sich Kunstwerke in einer großen Vielfalt, die die verschiedensten Charaktere widerspiegelten und die in der Kirche ausgestellt waren.

Zur Finissage, die musikalisch von einer Schülergruppe gestaltet wurde, begrüßte Pfarrer Beck Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl, stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, Realschul-Rektorin Diana Schmidberger sowie Schüler und deren Eltern. Auch Peter Wunder und Karl Stumpfi, die Verantwortlichen des Neunburger Kunstherbstes, zählten zu den Gästen.

„Was haben die Gesichter von Menschen in einer Ausstellung in der Kirche zu tun?“, fragte Pfarrer Beck und sprach von einem tief theologischen Thema. Durch Einblendung der Schöpfungsgeschichte lieferte er die Begründung: „Gott schuf die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie.“ Bei manchen Menschen falle es einem leicht, Gott darin zu sehen, bei anderen nicht.

Der Geistliche spannte den Bogen von den Bildern der Schüler zu Aussagen aus der Bibel. Zu einem grausam verzerrten Gesicht erklärte er, dass es auch Seiten von Gott gebe, die unverständlich sind. Bei einem Motiv mit dem Titel „Wir scheinen unvollständig“ gab er zu bedenken, dass auch Gott manchmal unvollständig erscheine. Fehler, Schwächen und Bedürfnisse bei anderen zu sehen sei auch die Eigenschaft Gottes. „Schauen Sie sich die Bilder an, ob Sie darin Gott erkennen“, animierte Pfarrer Beck die Gäste.

Anschließend stellten Schüler einige Werke vor, erläuterten die Technik und die dahinterstehende Aussage des Bildes. Kunsterzieherin Julia Heigl bedankte sich für das Interesse und die Wertschätzung, die der Ausstellung entgegengebracht wurde und dankte alle Unterstützern. Mit einem Imbiss, der von den Schülern vorbereitet wurde, endete die Ausstellung.

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