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Kreativ-Aktion „Neunburg schreibt“ läuft

kh2020_FOTO 5LogoNENschreibt (1)Kreativ-Aktion im
🍁NEUNBURGER KUNSTHERBST ’20🍁 Einsendeschluss: 30. November 2020
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„Schreiben befreit die Seele und das ist gerade jetzt für viele von uns wichtiger denn je.
Und Schreiben kann beflügeln, Schreiben kann uns Mut machen und mit Schreiben können wir auch anderen Mut machen, sie zum Lachen und Träumen bringen. Mit Schreiben können wir uns selbst und anderen kleine Glücksmomente schenken – Schreiben verbindet uns“. SABINE EVA RÄDISCH, Autorin & Schreibpädagogin
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Eigentexte können bis Ende November eingesandt werden „Neunburg schreibt“: Hobby-Autoren gesucht!

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Am Sonntag, 25. Oktober zum letzten Mal geöffnet

Ausstellung Ahoj 20 – Kunst & Heim@: Finale

In der Alten Fronfeste: "Die drei Grazien" v. Jana Šiflová, Budweis/CR

In der Alten Fronfeste: „Die drei Grazien“ v. Jana Šiflová, Budweis/CR

Letzte Besichtigungsmöglichkeit der Kunstwerke „Ahoj 20 – Kunst & Heim@“ im Rahmen des NEUNBURGER KUNSTHERBSTES 2020 besteht am Sonntag, 25. Oktober in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in der Spitalkirche Neunburg vorm Wald, Hauptstraße 1, und in der Alten Fronfeste Neunburg vorm Wald, Im Berg 17. Das Foyer der Schwarzachtalhalle bleibt geschlossen.LogoKH

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🍁Neunburger Kunstherbst ’20🍁

Chansons für Gourmets am 6. November

Anja Killermann, begleitet von Toby Mayerl (E-Piano) serviert Chansons vom Feinsten...

Anja Killermann, begleitet von Toby Mayerl (E-Piano) serviert Chansons vom Feinsten…

Anja Killermann singt auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben am Freitag, 6. November, 20h, im Foyer der Schwarzachthalle Chanson-Klassiker: Skurrile und schöne Geschichten über Liebe, Lust und Laster, nostalgische Chansons und humorvolle Hits sind die Zutaten für einen musikalischen Abend der ganz besonderen Art. Hier wird geliebt, verlassen, erobert, die Unschuld verloren, aus diversen Nähkästchen geplaudert, hart gearbeitet und hoffentlich viel gelacht. Über Friedrich Holländer, Georg Kreisler und Hugo Wiener spannt sich der Bogen bis zu Hildegard Knef – Lieblingslieder eben! Kongenial begleitet wird die Chansonette von ihrem Pianisten Toby Mayerl. „Die Grand Dame des Chansons gibt ein Konzert und jetzt weiß es jedermann, es kann nur eine geben – die Killermann!“, schrieb ein euphorischer Amberger Kritiker nach einem vom Publikum umjubelten Konzert – und in Neunburg gibt’s mit Gaumenfreuden aus dem „Esszimmer“ noch eine Genuss-Steigerung!

Eintritt: 40 Euro auf allen Plätzen, inklusive Drei-Gänge-Menü (Abendkasse). Anmeldung mit Platzreservierung erforderlich unter Tel. (09672) 4337, eMail: peter_wunder@web.deLogoKH

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Musikalische Lesung in einer alten Glaspolier

Mit Klampfe, Dudelsack und Raffele…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA…bereitete das Oberpfälzer „Zwiefacher-Genie“ Johann Wax den Gästen der musikalischen Lesung in der alten Glaspoliere Untermurnthal einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Kunstherbst-Abend. Der Regensburger Gitarrist unternahm einen Exkurs von Böhmen über Niederbayern/Oberpfalz bis Andalusien. Zum Einsatz kamen dabei auch bei uns selten anzutreffende Volksmusik-Instrumente wie der Böhmische Dudelsack OLYMPUS DIGITAL CAMERAoder die Schlagzither, im Alpenraum auch Raffele genannt. Sein literarisches Pendant, Autor und Kalligraf Johann Maierhofer, plauderte aus der Schule, sprich Schreibwerkstatt, und rezitierte „Lustiges und Listiges“ aus dem eigenen schriftstellerischen Werk. Es durfte geschmunzelt werden, jedoch auch Texte, die zum Nachdenken und Reflektieren anregen, kommen in Maierhofers Kanon nicht zu kurz. KVU-Vorsitzender Peter Wunder freute sich eingangs über das Interesse der über 30 Zuhörerinnen und Zuhörer. Erstmals war diese historische Murnthal-Glasschleife Kulisse einer Neunburger Kunstherbst-Veranstaltung. Sein besonderer Dank galt auch der Familie Martz und Seniorchefin Ida Ermer-Kopp für die Unterstützung und Gastfreundschaft.

*Die Kunstherbst-Reihe „Lesung & Musik“ wird am Dienstag, 17. November, 18 Uhr, in der Spitalkirche Neunburg, Hauptstraße 1, fortgesetzt. Fabian Biersack liest eigene Gedichte, umrahmt von Musiker „Isi“. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich bei Gaby Irlbacher, e-Mail: g.irlbacher@beraten-planen.de

Fotos: Karl Stumpfi, KVU
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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, v. 10. 2020 als JPG-Datei:Lustiges
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Instrumentalduo Popescu/Wagner begeistert das Publikum

Kleines Konzertformat, große Kunstmusik

Ioana Popescu (Violine) und Alexander Maria Wagner (Klavier) in der Schwarzachtalhalle. Foto: Elfriede Weiß, NT

Ioana Popescu (Violine) und Alexander Maria Wagner (Klavier) in der Schwarzachtalhalle. Foto: Elfriede Weiß, NT

Eigentlich hätte zur gleichen Zeit am selben Ort spätromantische Symphonik mit starkem Orchesteraufgebot aufgetrumpft. Derlei XXL-Konzertpläne für den traditionellen Klassik-Festtag 2. Oktober wurden im „Corona-Jahr 2020“ durchkreuzt, die Pandemie übernahm auch beim Kunstverein Unverdorben das Programm-Diktat. So kam es zu einer echten Premiere: Kammermusik im Neunburger Kunstherbst! Zwei junge Instrumentalisten der Ausnahmeklasse waren schließlich Garanten dafür, das zweitkleinste aller Konzertformate zu einem großen Abend der Kunstmusik aufzuwerten: Ioana Popescu (Violine) und Alexander Maria Wagner (Klavier) machten mit virtuoser Brillanz schlagartig jede orchestrale Prunkentfaltung vergessen…

AUS KONTRÄREN MUSIK-WELTEN

Das Programm des Abends kombinierte Werke aus zwei vermeintlich konträren Musikwelten: postromantische Moderne im ersten und Operettentradition im zweiten Teil. Beider folkloristische Wurzeln waren es, welche ein gleichermaßen spannendes und entspannendes Konzerterlebnis evozierten. An den Beginn setzten Popescu/Wagner ein Stück, das als eine der beliebtesten Zugaben für Geigenvirtuosen auf der ganzen Welt gilt: Knapp fünf Minuten geballte Melodik. Als Jules Massenet seine neueste Oper Thaïs im Pariser Palais Garnier vorstellte, waren die Meinungen in Publikum und Kritik geteilt.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder erläuterte eingangs kurz das Schutz- und Hygienekonzept.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder erläuterte eingangs kurz das Schutz- und Hygienekonzept.

Zu schwülstig erschien ihnen die Wandlung der berühmten Hetäre Thaïs zur geläuterten Christin. Bei einer Stelle der Partitur allerdings waren sich alle Zuhörer einig: bei der „Méditation religieuse“, jenem Violinsolo mit Orchesterbegleitung, das der Komponist zwischen die beiden Bilder des zweiten Aktes platziert hatte. Es symbolisiert das Aufkeimen der christlichen Läuterung in der Seele der Thais, ausgedrückt im sentimentalen Stil des Fin de Siècle. Paul Taffanel, Soloflötist der Pariser Oper, erkannte als Erster die hypnotische Wirkung dieses Stückes. Schon kurz nach der Uraufführung brachte er eine Bearbeitung für Flöte und Klavier heraus, noch bevor seine Geigerkollegen reagierten und die „Méditation“ zu dem machte, was sie bis heute geblieben ist: Massenets erfolgreichster Konzerttitel. Für Ioana Popescus Debüt in Neunburg eine probate „Visitenkarte“, um das einheimische Publikum gleich nach den ersten Takten auf ihre Seite zu ziehen.
Während der Komponist Massenet in der Schwarzachtalhalle zumindest einmal schon musikalisch anwesend war – nämlich mit einer Arie aus „Manon“ in der Operngala 2012 – bot der Kammerkonzert-Abend 2020 die Gelegenheit für zwei Neunburger Erstaufführungen (Violinsonaten von Janacek und Enescu), im zweiten Teil sogar eine Welturaufführung („Ringelspiel“-Suite von Wagner/Metzenbauer). Der aus Brünn stammende Leos Janacek wird wie Massenet hierzulande fast ausschließlich auf sein Opernwerk reduziert. Jetzt zeichnet sich aber eine Renaissance seiner nicht sehr umfangreichen, aber dennoch eindrucksvollen Kammermusik ab. Seine 1914 fertiggestellte und 1922 revidierte Sonate für Violine und Klavier variiert die viersätzige Anlage der romantischen Sonate auf originelle Weise.

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ERSTE TAKTE DER JANACEK-SONATE:
JanacekSonat
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Die Violine stürzt sich mit einer bizarren Akkordgeste in einen passionierten Gesang, den das Klavier mit Tremoli nach Art eines Zymbal begleitet. Die Melodik ist russisch inspiriert. Nicht von ungefähr verweisen die Themen auf Janaceks „russische“ Oper Katja Kabanova, die einige Jahre später entstand. Die Durvariante des Hauptthemas, die vom Klavier angestimmt wird, bildet den Seitensatz, gefolgt von einer Arabeske als Schlussgruppe. Die Durchführung behält den improvisatorischen Gestus der Exposition bei: melodische Themenfetzen in der Violine kontrastieren mit Tremolofiguren im Klavier.
Den zweiten Satz nannte Janacek selbst „Ballade“, sein Biograph Jaroslav Vogel sprach von einem „Nocturne“. Tatsächlich erinnert der Satz mit seinen „Claire-de-Lune“-Effekten und seiner Liedmelodik an die Nocturnes der Romantiker. In äußerster Ruhe entfaltet sich zunächst ein E-Dur-Thema im Dialog der Instrumente, dann ein „Lied ohne Worte“ der Violine, das über flirrenden Akkordbrechungen des Klaviers in immer höhere Lagen aufsteigt. Der dritte Satz gewinnt durch sein volkstümliches Tanzthema einen ausgesprochen rustikalen Charakter, zumal in den Pizzicati der Reprise. Als Mittelteil fungiert ein nachdenkliches Arioso. Während die drei vorangehenden Sätzen noch die Konventionen der viersätzigen Form erfüllen, ist der Schluss alles andere als ein krönendes Sonatenfinale. Zu hören ist stattdessen eine zarte Klavier-Berceuse im langsamen Tempo, die immer wieder von nervösen Violineinwürfen attackiert wird. Allmählich zieht das Klavier die Violine in seinen träumerischen Gestus hinein, bis eine Choralpassage mit Tremolo langsam zum verdämmernden Schluss überleitet. In dieses finale Pianissimo mischte sich bei der Neunburger Aufführung leider ein störender „Begleitchor“ aus dem benachbarten Restaurant – dieser akustische Betriebsunfall sollte bei nachfolgenden Klassik-Events tunlichst vermieden werden…

Nach Absage der Klassik-Gala mit der Vogtland Philharmonie bot der KVU ein Kammerkonzert an.

Nach Absage der Klassik-Gala mit der Vogtland Philharmonie bot der KVU ein Kammerkonzert an.


George Enescu (1881-1955) ist weit mehr als nur der bedeutendste Komponist Rumäniens. Ausgebildet in Wien und Paris, gilt dieser von humanistischen Idealen getriebene Weltbürger und Patriot in Personalunion als eine der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine
Beschäftigung mit der Gattung Violine/Klavier erstreckt sich über mehr als 50 Jahre. Für den gewichtigen Sonatensatz in a-moll aus dem Jahr 1911 prägte der rumänische Komponist Tudor Ciortea den Begriff „Torso-Sonate“, wissend, dass Enescus Manuskript zu einem begonnenen 2. Satz nach einer Seite jäh abbricht. Das rund 15-minütige Opus erscheint wie eine große Tondichtung in episch-rhapsodischem Tonfall, getragen vom für Enescu so typischen „parlando rubato“. Wenngleich in Themenentwicklung und Klaviersatz durchaus Anklänge an Brahms erkennbar sind, atmet jede Seite der Partitur die Originalität und persönliche Handschrift Enescus. Man braucht an dieser Stelle kaum hinzufügen, dass sich die Interpretation dieses hochemotialen Werks bei der Landsfrau des Meisters (und ihres Partners am Boston-Flügel) „in besten Händen“ befand.

WIEDERGEBURT DER OPERETTE

Nach der corona-bedingten Durchlüftungspause ging in dem pandemisch bestuhlten Auditorium Bemerkenswertes über die Bühne – die Re-Inkarnation einer Kunstgattung, welche nach Ableben ihrer letzten Grandseigneure Robert Stolz (1975) und Nico Dostal (1981) im Museum der Musikgeschichte endgelagert schien. Auf historischem Terrain in Salzburg gingen die beiden Mittzwanziger und Mozarteum-Absolventen Alexander Maria Wagner und Lukas Metzenbauer vor zwei Jahren daran, der verblichenen Operette neues Leben einzuhauchen. Ein wie aus der Zeit fallendes Kreativprojekt, dessen Werdegang inzwischen sogar in den USA mit Interesse beobachtet wird. Und Neunburgs bekannt operetten-affines Publikum bekam am 2. Oktober das Privileg, als Erste in diese neue österreichisch-deutsche Welle hineinzuhören. New York wird dann 2021 an der Reihe sein. Wagner und Popescu hatten aus dem dreistündigen Bühnenwerk eine knapp halbstündige

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TANZ AUS „CAFÈ RINGELSPIEL“:
RingelspielSuite
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Spielmusik für Violine und Klavier arrangiert, die Suite aus der Operette in spe „Café Ringelspiel“. Die sieben Tanz-Sätze weisen mit ihren Bezeichnungen den Weg durchs mehrschichtig angelegte Libretto. Weitere erhellende Details steuerte Alexander Maria Wagner bei, der zwischen den Funktionen als Pianist und Conferencier souverän-unaufgeregt pendelte: „Der Lauf der Uhr (Mazurka), „Auftritt der schönen Frau / Liebelei 1“ (Marsch und Landler), „Hut ab et en passant“ (Galopp), „Nur ned hudeln“ (Tango) „Liebelei 2 / Morgenszene“ (Landler und Polka), „Unterweltsfranzose“ (Chanson) und „Die Tödin und der Maler“ (Walzer). Spätestens mit dem Finale im Dreivierteltakt war die Welt – Corona hin, Pandemie her – wieder in Ordnung. Aber nur kurz: Nach zwei durch rhythmisches Klatschen erzwungenen Zugaben (Bartok und Enescu) mussten zum Saal-Ausmarsch die Gesichtsmasken wieder rauf.

Komponist Alexander Maria Wagner erläuterte die Handlung der Operette zwischen den Tanzsätzen der Suite "Café Ringelspiel". Foto: Ralf Gohlke, MZ

Komponist Alexander Maria Wagner erläuterte die Handlung der Operette zwischen den Tanzsätzen der Suite „Café Ringelspiel“. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Frenetischer Schlussapplaus für die Solisten Ioana Popescu und Alexander M. Wagner! Im Hintergrund: Co-Komponist Lukas Metzenbauer und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi (li.) Foto: Ralf Gohlke, MZ

Frenetischer Schlussapplaus für die Solisten Ioana Popescu und Alexander M. Wagner! Im Hintergrund: Co-Komponist Lukas Metzenbauer und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi (li.) Foto: Ralf Gohlke, MZ


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MEDIEN-ECHO
Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 8. Oktober 2020 als PDF- und JPG-Datei:
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Öffnungszeiten am Sonntag, 18. Oktober

Die Ahoj 20-Ausstellung besichtigen

Nächste Besichtigungsmöglichkeit der Kunstwerke „Ahoj 20 – Kunst & Heim@“ besteht am Sonntag, 18. Oktober in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in der Spitalkirche, Hauptstraße 1; und in der Alten Fronfeste, Im Berg 17. Das Foyer in der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2, bleibt geschlossen. OeffnungszeitenAHOJ20

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Kunstherbst-Serie „Musikalische Lesungen“ beginnt

Maierhofer & Wax: Lustiges und Listiges

FOTO8aMaierhoferIm Rahmen des 8. Neunburger Kunstherbsts beginnt am Montag, 5. Oktober eine dreiteilige Veranstaltungsreihe mit „Musikalischen Lesungen“. Den Auftaktabend gestalten Johann Maierhofer und Johann Wax ab 19.30 Uhr in der Alten Glaspoliere in Untermurnthal. Der aus Neunburg stammende Autor und der Regensburger GitarristFOTO8bWax bieten den Zuhörern Lustiges und Listiges unter dem Motto „Zwiefaches in Wort und Musik“. Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erwünscht.
Anmeldung und Platzreservierung ist erforderlich beim Kunstverein Unverdorben (Telefon 09672/1823; Mail peter_wunder@web.de). Weitere Abende folgen am Dienstag, 17. November, 18 Uhr, in der Spitalkirche, Hauptstraße 1 (Gedichte mit Fabian Biersack & Musiker Isi) sowie am Montag, 23. November, 19h, im Gasthof Sporrer, Jobplatz 9 („Auf den Hund gekommen“: Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen). Hinweise in der Lokalpresse beachten!LogoKH

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Im Gespräch mit Komponist Alexander Maria Wagner

Begegnung mit Publikum ist unverzichtbar!

KlassikEin Kammermusik-Konzert mit Werken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die Uraufführung eines zeitgenössischen Opus‘ – Suite aus der Operette „Café Ringelspiel“ für Violine und Klavier – sind am 2. Oktober d e r künstlerische Höhepunkt im achten Neunburger Kunstherbst. Kurz davor beantwortete Komponist und Pianist ALEXANDER MARIA WAGNER im Beisein seiner Partnerin IOANA POPESCU (Violine) Fragen zu seinem aktuellen Schaffen und zur allgemeinen Situation des Kulturbetriebs in Zeiten der Pandemie.

Aus aktuellem Anlass diese Fragen vorweg: Wie geht’s Ihnen gesundheitlich, wo wurden Sie erstmals mit der Pandemie konfrontiert, wie kamen Sie bisher durch die Corona-Krise?

Danke, es geht uns gut! Ioana Popescu und ich bereiteten uns in London auf unsere Tournee vor und flogen rechtzeitig vor der Grenzschließung nach Rumänien. Dort hatten wir noch eine schöne Woche, fuhren mit dem Zug zu den Konzerten vom Schwarzen Meer über Bukarest bis nach Transsylvanien. Wir genossen die Idylle und wussten nichts davon, wie die Welt sich vor Corona verschließt. Der Lockdown machte dann den Rückflug nach England unmöglich.

Vielen Klassikfans bleibt Ihr Neunburger Debüt 2018 – als Solist im 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky – unvergesslich. Welche Eindrücke sind bei Ihnen noch präsent?

Die Tschaikowsky-Nacht im Kunstherbst vor zwei Jahren bleibt mir in bester Erinnerung, vor allem der herzliche Beifall des einheimischen Publikums! Um so mehr habe ich mich darauf gefreut, wie ursprünglich geplant in diesem Jahr das große Klavierkonzert Nr. 1 von Johannes Brahms in der Schwarzachtalhalle zu spielen. Corona hat’s leider verhindert, doch das Konzert sollte, falls möglich, unbedingt nachgeholt werden.

Mehr noch als Pianist haben Sie als Komponist in der Musikwelt reüssiert. Mit zwei Sinfonien für großes Orchester sind Sie in neue Klangwelten vorgestoßen. Jetzt überraschen Sie als Komponist einer Operette namens „Café Ringelspiel“: Wie kam es dazu?

Dieses Werk ist gemeinsam mit meinem Komponistenkollegen Lukas Metzenbauer entstanden, der auch die steirische Harmonika spielt. Es gibt in diesem Stück eine Querverbindung zwischen Neuer Musik und folkloristischen Tänzen. So wie auch die Handlung eine merkwürdige Verbindung zwischen „Wiener Kaffeehauswelt“ und „Unterwelt“ herstellt. An der Schnittstelle ist das Ringelspiel (österreichischer Ausdruck für Karussell). Es geht in dem Stück um die Frage, wie man dem Sterben entkommen kann.

Metzenbauer arbeitet beim „Café Ringelspiel“-Projekt weiter mit. Wie kann man sich „Teamwork“ beim Entstehungsprozess einer Operette vorstellen?

Figuren und Handlung, Text und Musik, alles ist von uns beiden frei erfunden worden. Das Ganze ist seit zwei Jahren in Arbeit. Lukas liefert besonders für die folkloristische Komponente dieses Werkes einen bedeutsamen Beitrag.

Kann man sagen: Corona ist schuld daran, dass der Neunburger Kunstherbst 2020 eine Uraufführung erlebt?

Foto: Maria Siebenhaar

Foto: Maria Siebenhaar

Die Suite aus „Café Ringelspiel“ ist ein Extrakt, rund 25 Minuten Spielmusik aus der dreistündigen Operette, eine Abfolge aus Arien, Duetten und Zwischenspielen. Besonders die Tänze, darunter Mazurka, Polka, Walzer und Tango sind gut für ein Instrumentalduo Geige/Klavier geeignet. Ioana hat das große Verdienst, dass dieses Stück nicht nur schnell arrangiert, sondern auch violinistisch angereichert worden ist. Es stimmt, die Suite ist eigens für den 2. Oktober entstanden, nachdem der Veranstalter nach Absage der großen Neunburger Klassik-Gala nach einem „Ersatzprogramm“ suchte. Übrigens: Ioana und ich werden diese Suite eine Woche später im Tonstudio für das Rumänische Kulturinstitut in New York aufnehmen und sie 2021 dort auch aufführen.

Die Corona-Regeln erzwangen ein Umdisponieren vom großen Orchesterkonzert in Richtung Kammermusik-Format. Janáček, Enescu und Bartók stehen jetzt auf dem Programm. Warum darf das Publikum auf diese Werke gespannt sein?

Weil alle drei Komponisten eines vereint: der starke folkloristische Einfluss auf ihr eigenes Schaffen. Janacek, Enescu und Bartok mit ihren volksmusikalischen Wurzeln sind Pioniere der modernen Kunstmusik und haben ihren originären Kompositionsstil entwickelt. Enescu hat zum Beispiel an die „Fiddlertradition“ angeknüpft. Aber auch die Wiener Operette verwendet alte, folkloristische Elemente. Das verbindet das Programm am 2. Oktober – eine Reise durch Musiklandschaften in Rumänien, Tschechien, Ungarn, Österreich und Bayern.
So eröffnet dieser außergewöhnliche Kammermusikabend in Neunburg eine reizvolle kulturelle Ost-West-Perspektive.

Corona hat den gesamten Kulturbetrieb in eine existenzielle Krise gestürzt. Woraus schöpfen Sie Zuversicht, dass die Kunst alle Rückschläge überwinden kann?

Die Lage wird sich wieder stabilisieren. Es bleibt mir jedoch ein zentrales Anliegen: Viele Künstler glauben, sich vom Konzertleben verabschieden zu müssen, indem sie ihre Arbeit Livestreams und Onelinediensten zur Verfügung stellen. Das kann aber nur Übergangslösung in einer Notlage sein. Es muss das Bewusstsein wiederkehren, dass wir Konzerte für reale Begegnungen mit dem Publikum brauchen. Deswegen ist dieser Kammermusik-Abend auch eine schöne Geste: Wir erinnern uns, wo wir vor einem halben Jahr stehen geblieben sind, als uns Corona aufhielt – und freuen uns sehr, jetzt weitermachen zu können.
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OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Interview führte Redakteur a. D. KARL STUMPFI, 2. Vorsitzender des Kunstvereins Unverdorben e. V., Programm-Koordinator des Neunburger Kunstherbstes und Klassik-Beauftragter der Stadt Neunburg vorm Wald. PLKH2020
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RADIO SALZBURG: Interview mit Alexander Maria Wagner
https://radiothek.orf.at/sbg/20201014/SAV/1602668303000
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Ioana Popescu (Geige) und Alexander M. Wagner (Klavier) gastieren

Uraufführung beim Kammermusik-Abend

Hohe künstlerische Qualität: Ioana Popesco (Violine) und Alexander Maria Wagner (Klavier) spielen am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle u. a. Werke von Janáček, Enescu und Bartók. Foto: Maria Siebenhaar

Hohe künstlerische Qualität: Ioana Popesco (Violine) und Alexander Maria Wagner (Klavier) spielen am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle u. a. Werke von Janáček, Enescu und Bartók. Foto: Maria Siebenhaar

Am 2. Oktober ersetzt Kammermusik die corona-bedingt abgesagte Klassik-Gala in der Schwarzachtalhalle. Auf dem Programm steht eine Uraufführung: Suite aus der Operette „Café Ringelspiel“. Komponist Alexander Maria Wagner begleitet Geigerin Ioana Popescu am Klavier. Es ist die erste öffentliche Kulturveranstaltung im großen Saal seit Anfang März.
Es bedurfte eines dritten Anlaufs, um klassische Musik im Kunstherbst-Programm 2020 erklingen zu lassen. Trotz vieler Lockerungen nach dem Lockdown war die Ausgangslage klar: Ein Orchesterkonzert mit rund 60 Musikern ist unter Beibehaltung der Abstandsregel und weiterer Schutzmaßnahmen nicht realisierbar. Das „Aus“ für ein attraktives Programm, welches neben dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms auch die populäre 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak vorsah.
Der Kunstverein Unverdorben setzte sich als Veranstalter mit der Vogtland-Philharmonie in Reichenbach (Sachsen) in Verbindung, um nach Alternativen zu suchen. Als zweite Konzert-Version kam ein kammermusikalisches Format ins Gespräch: ein Streichorchester mit 15 Musikern. Mozarts „Serenata notturno“ und Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ waren Favoriten der Programmplaner. Bei den im Sommer geltenden Beschränkungen – maximal 100 Personen in geschlossenen Räumen – blieb das finanzielle Restrisiko zu hoch.
Schließlich drehte der KVU ein weiteres Mal an der Stellschraube. Pianist Alexander Maria Wagner – er studiert zurzeit am Royal College of Music in London – erklärte sich bereit,
A. M. Wagner am Boston-Flügel der Schwarzachtalhalle im Neunburger Kunstherbst 2018. Foto: R. Gohlke, MZ

A. M. Wagner am Boston-Flügel der Schwarzachtalhalle im Neunburger Kunstherbst 2018. Foto: R. Gohlke, MZ

mit seiner Partnerin Ioana Popescu einen Duo-Abend (Violine/Klavier) zu geben. Sein Vorschlag: Kammermusikalische Werke der Komponisten Leoš Janáček, Georges Enescu und Béla Bartók aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sollen einem zeitgenössischen Opus gegenüber gestellt werden. Nach zwei Sonaten für Violine und Klavier wird es erstmals bei den Klassik-Konzerten am 2. Oktober eine Uraufführung geben. Wagner und Popescu haben gemeinsam eine rund 25-minütige Suite aus „Cafe Ringelspiel“ arrangiert. Den Schwerpunkt bildet eine Tanzfolge mit Mazurka, Polka, Walzer und Tango. Das abendfüllende Gesamtwerk – es knüpft an die Wiener Tradition der Strauß-Dynastie an – haben Alexander Wagner und Lukas Metzenbauer während ihrer Studienzeit am Salzburger Mozarteum gemeinsam getextet und vertont. Die Operette „Café Ringelspiel“ wartet noch auf ihre Premiere.

NICHT ALLTÄGLICHER KUNSTGENUSS

Warum der Kunstverein trotz aller Hindernisse am „Klassik-Feiertag“ festhielt, begründet 1. Vorsitzender Peter Wunder so: „Der 2. Oktober ist seit 2013 eine der beiden tragenden Säulen des Neunburger Kunstherbstes: Die Internationale Ahoj-Kunstausstellung und eine prominent besetzte Operngala im Wechsel mit einem großen Symphoniekonzert werten unser Saisonfestival zu einem regionalen Kulturereignis auf“. Dazu kommt ein weiteres Anliegen: Am 2. Oktober geht es laut Wunder auch um die Botschaft, dass nach einer endlos langen Serie von Absagen und Verschiebungen „Kultur live“ wieder möglich ist. Selbstverständlich unter Einhaltung aller vorgegebenen Sicherheitsauflagen. So habe der Vorstand des Kunstvereins im engen Schulterschluss mit der Freizeit GmbH Neunburg ein Schutz- und Hygienekonzept entwickelt und dem Landratsamt Schwandorf vorgelegt. Die Gesamtdauer des Kammermusikabends beträgt ohne Pause rund 75 Minuten.
Die Verantwortlichen des Kunstvereins Unverdorben appellieren an alle Musikfreunde in der Region: „Kommen Sie am Vorabend des Nationalfeiertages zu unserem kammermusikalischen Konzert in die Schwarzachtalhalle, beenden wir gemeinsam den kulturellen Lockdown mit einem nicht alltäglichen Kunsterlebnis!“

Eintrittskarten sind online (www.okticket.de / „Kammermusik im Kunstherbst“), bei den örtlichen VVK-Stellen und an der Abendkasse erhältlich.

DAS ABENDPROGRAMM

Jules Massenet (1842 – 1912)
Méditation
aus der Oper Thaïs

Leoš Janáček (1854 – 1928)
Sonate für Violine und Klavier
Con moto – Ballada. Con moto – Allegretto – Adagio

Georges Enescu (1881 – 1955)
Sonate für Violine und Klavier – „Torso”

—KURZE PAUSE–
(ca. 5 Minuten, Zuhörer bleiben auf ihren Plätzen!)

Alexander M. Wagner (*1995)
Lukas Metzenbauer (*1995)

Suite aus der Operette „Café Ringelspiel“
für Violine und Klavier
I
Mazurka
„Der Lauf der Uhr“
II
Marsch und Landler
Auftritt der Schönen Frau – Liebelei 1

III
Galopp
„Hut ab et en passant“
IV
Tango
„Nur ned hudln“
V
Landler und Polka
Liebelei 2 – Morgenszene
VI
Chanson
Unterweltsfranzose
VII
Walzer
Die Tödin und der Maler

Béla Bartók (1881 – 1945)
Rumänische Volkstänze (Auswahl)

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PORTRÄT: ALEXANDER MARIA WAGNER

Alexander Maria Wagner, Jahrgang 1995, studierte Klavier und Komposition bei Franz Hummel und Tristan Murail. Anschließend arbeitete er mit dem Pianisten Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum, an welchem er Komposition studierte. Seit September 2019 setzt er seine Studien am renommierten Royal College of Music in London fort. Hierfür erhielt er das Leverhulme Arts Stipendium.AMWagner2
Seine Konzerttätigkeit führte ihn, neben zahlreichen Auftritten in Deutschland (Herkulessaal und Gasteig München, Beethoven-Haus und Beethovenfest Bonn, Karlshalle Ansbach, Audimax Regensburg, Max-Reger-Halle Weiden etc.) auch ins Ausland (Österreich, Schweiz, Tschechien, Italien, Frankreich und in die USA). Seine erste Sinfonie mit dem Titel „Kraftwerk“ komponierte er im Alter von 14 Jahren. Dieses jugendliche Orchesterwerk begeisterte den damaligen Chefdirigenten der Bulgarischen Nationalphilharmonie, Alexei Kornienko, auf Anhieb so sehr, dass er es mit seinem Orchester in Sofia für Oehms Classics auf CD einspielte.
Über seine zweite CD mit Klavierwerken von Bach, Schumann und einer eigenen Komposition schreibt Ingo Harden im Fono Forum: „…verblüfft von den ersten bis zu den letzten Takten durch die unverstellte Direktheit des Spiels und die klare, selbstgewisse Entschiedenheit der Aussage.“ / „… packt gewaltig kraft- und temperamentvoll zu, gestaltet aufregend „fertig“ und markant, meistert die vielen pianistischen und musikalischen Hürden mit einer überrennenden Bravour, als existierten sie überhaupt nicht.“
Im Januar 2016 gab er sein Solo-Debüt im Münchner Herkulessaal. Im Frühjahr 2017 spielte das Radiosinfonieorchester Moskau seine zweite Sinfonie und Tschaikovskys 1. Klavierkonzert b-moll op. 23 mit ihm als Solisten ein. Als Solist dieses Konzerts debütierte er mit großem Erfolg beim Neunburger Kunstherbst 2018, begleitet von den Prager Smetana Philharmonikern unter Leitung von Hans Richter. Vergangenen Herbst gab Wagner sein Debüt mit der Jenaer Philharmonie als Solist in Beethovens 3. Klavierkonzert c-moll. Kurz darauf führte ihn ein Kompositionsstipendium des Virginia Creative Center of Arts, erhalten für seine Wiener Operette „Café Ringelspiel“, mehrere Monate in die USA.

PORTRÄT: IOANA POPESCU

Jahrgang 1996, wurde in eine rumänische Musikerfamilie geboren. Bereits im Alter von acht Jahren gab sie ihr erstes öffentliches Rezital als Geigerin. Im Alter von 14 Jahren gewann Ioana Popescu mehrere Preise bei renommierten nationalen Wettbewerben für Geige, darunter einen 1. Preis bei Wettbewerb „Paul Constantinescu“, einen 2. Preis beim „George Georgescu International Competition“ und einen 2. Preis beim „Remember Enescu International Competition“. Bei Letzterem gewann sie ebenfalls einen Sonderpreis IoanaPopescfür die beste Interpretation der „Toccata Brevis“ von Alexandra Cherciu. Ioana Popescu ist Absolventin der „George Enescu Musikschule“ Bukarest (Prof. Valeriu Rogacev), welche sie mit höchster Auszeichnung abschloss. Seit September 2015 studiert sie an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Annelie Gahl Geige.
Ioana Popescu arbeitete im Rahmen internationaler Meisterkurse mit Künstlern wie Sherban Lupu
(University of Illinois), Peter Schuhmayer (Royal College of Music, London), Gerard Schubert
(Wiener Philharmoniker) und Eric Grossman (Juilliard School of Music, New York). Ihre rege solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit führte sie neben zahlreichen Auftritten innerhalb Rumäniens auch ins Ausland (Österreich, Italien und Deutschland). Im Frühjahr 2020 führte sie eine Konzertreise mit ihrem Duo-Partner durch Rumänien, u. a. in die Philharmonien von Brasov und Bukarest. Für diese Saison stehen weitere Konzerte im Alten Rathaus Wien, in der Residenz Salzburg und der Stiftung Mozarteum an.

LUKAS METZENBAUER (*1995) ist ein österreichischer Komponist und Musiker. Seit Oktober 2019 studiert er an der Universität Mozarteum in Salzburg steirische Harmonika. Im Herbst 2018 führte ihn ein Kompositionsstipendium des Virginia Creative Center of Arts für mehrere Monate in die USA. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit A. M. Wagner an der Operette „Café Ringelspiel“

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MEDIEN-ECHO

Konzert-Vorschau in der Zeitung „Der Neue Tag“ v. 1.10. 2020 als JPG-Datei: NT1Okt20
Konzert-Vorschau in der Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt v. 30. 09. 2020 als PDF- und JPG-Datei:030_CHO_ZTG_00_300920ChamerZeitung30Sept
Konzert-Vorschau in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 30.09.2020 als JPG-Datei:30_Sep.STN1

Konzert-Vorschau in der Wochenzeitung „Rundschau Schwandorf“ v. 26.09.2020 als PDF-Datei:RundschauKlassik20

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Foto-Impressionen von der AHOJ 20-Vernissage & Kunstprozession

Signale, wie Kunst in Corona-Zeiten wirkt

Der 8. NEUNBURGER KUNSTHERBST ist eröffnet! Mitten in der Corona-Pandemie setzt er ein starkes Zeichen: Kunst und Kultur sind auch in Krisenzeiten existent und elementarer Bestandteil gesellschaftlichen Lebens. Von einem angenehmen Spätsommerwetter begünstigt, lockten Vernissage und Kunstprozession der Internationalen Ausstellung AHOJ 20 eine ansehnliche Besucherschar aus der Region an – folgende Foto-Kollektion mit Aufnahmen von Alfred Grassmann, Maria Wunder und Karl Stumpfi bietet Eindrücke von einem ermutigendem Auftakt der Neunburger Kunstherbstsaison 2020.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder (am Rednerpult) begrüßte am 18. September kurz nach 18 Uhr im Hallenfoyer Künstlerinnen und Künstler aus der Tschechischen Republik und Bayern.

KVU-Vorsitzender Peter Wunder (am Rednerpult) begrüßte am 18. September kurz nach 18 Uhr im Hallenfoyer Künstlerinnen und Künstler aus der Tschechischen Republik und Bayern.

1. Bürgermeister Martin Birner dankte dem Ausstellungsteam des Kunstvereins Unverdorben für sein Engagement und warb für zahlreiche Teilnahme an den Kunstherbst-Events der kommenden Wochen.

1. Bürgermeister Martin Birner dankte dem Ausstellungsteam des Kunstvereins Unverdorben für sein Engagement und warb für zahlreiche Teilnahme an den Kunstherbst-Events der kommenden Wochen.

Das Foyer der Schwarzachtaler war Treffpunkt der Vernissage-Gäste und Ausgangspunkt der "Kunstprozession".

Das Foyer der Schwarzachtaler war Treffpunkt der Vernissage-Gäste und Ausgangspunkt der „Kunstprozession“.

Die strikte Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen demonstrierten die Mitglieder der KVU-Vorstandschaft durch Tragen der eigens für den Kunstverein gestylten Gesichtsmasken.

Die strikte Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen demonstrierten die Mitglieder der KVU-Vorstandschaft durch Tragen der eigens für den Kunstverein gestylten Gesichtsmasken.

Nestor der Ausstellerriege, Karl Martz (82) unter einem seiner Werke der Fotoserie "Historischer Garten Fürth 1911"

Nestor der Ausstellerriege, Karl Martz (82) unter einem seiner Werke der Fotoserie „Historischer Garten Fürth 1911“

Kunstfotograf Josef Merkl (mit Vater Richard li.) auf dem Weg von der Schwarzachtalhalle zum zweiten Ausstellungsquartier Spitalkirche in der Hauptstraße.

Kunstfotograf Josef Merkl (mit Vater Richard li.) auf dem Weg von der Schwarzachtalhalle zum zweiten Ausstellungsquartier Spitalkirche in der Hauptstraße.

Die "Kunstprozession" passiert das Schaufenster der "Kunst-Station", ehemaliges Haushaltswarengeschäft Klonner-Pirzl.

Die „Kunstprozession“ passiert das Schaufenster der „Kunst-Station“, ehemaliges Haushaltswarengeschäft Klonner-Pirzl.

Die ehemalige und jetzt profanisierte "Spitalkirche zum Heiligen Geist" nutzt der Kunstverein Unverdorben nach "Kunst und Glauben" (2017), "Kunst und Frieden" (2018) und "Kunst und Natur" (2019) ein weiteres Mal als AHOJ-Bildergalerie.

Die ehemalige und jetzt profanisierte „Spitalkirche zum Heiligen Geist“ nutzt der Kunstverein Unverdorben nach „Kunst und Glauben“ (2017), „Kunst und Frieden“ (2018) und „Kunst und Natur“ (2019) ein weiteres Mal als AHOJ-Bildergalerie.


Vor dem dritten Ausstellungsquartier Fronfeste wurde das von Maria Bücherl und Jochen Ullmann betreute "Sekt-Buffet" eröffnet.

Vor dem dritten Ausstellungsquartier Fronfeste wurde das von Maria Bücherl und Jochen Ullmann betreute „Sekt-Buffet“ eröffnet.

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf stößt mit seiner Gattin auf ein Gelingen der Neunburger Kunstherbst-Saison 2020 an.

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf stößt mit seiner Gattin auf ein Gelingen der Neunburger Kunstherbst-Saison 2020 an.

In der Alten Fronfeste ausgestellt: "Gegenseitiges Vertrauen" von Jana Sitková, Budweis.

In der Alten Fronfeste ausgestellt: „Gegenseitiges Vertrauen“ von Jana Sitková, Budweis.

LogoKH AHOJ 20 – KUNST & HEIM@“: NÄCHSTE BESICHTIGUNGSZEITEN sind am Sonntag, 27. September in der Spitalkirche, Hauptstraße 1, und in der Fronfeste, Im Berg 17, von 14 bis 16 Uhr. Das Hallenfoyer ist an diesem Sonntag nicht zugänglich!

Florian Zeitler: "Schattentanz"

Florian Zeitler: „Schattentanz“


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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung Der Neue Tag, Kreisausgabe SAD, v. 23. 09. 2020 als PDF- und JPG-Datei:
Ahoj20PDFNTAhoj20
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Kreisausgabe SAD, v. 21.09.2020 als JPG-Datei:
21_Sep.STN1

PLKH2020

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