HEUTE ABEND: ANGEBOT FÜR ALLE FEINSCHMECKER!!!

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Exklusives Neunburger Kunstherbst-Finale mit Kabarett & Fest-Dinner am Samstag, 10. Dezember, 20 Uhr, Foyer der Schwarzachtalhalle! Der Kunstverein Unverdorben lädt dazu (Kunst)-Gourmets aus Nah und Fern in den Neunburger „Kulturtempel“ ein. Das Motto des Feinschmecker-Abends heißt „Das X-Maß ist voll“. Denn Millionen Menschen leiden schon im Oktober an Lebkuchen-Allergie und bekommen beim Klang von „Jingle Bells“ Gehör-Koliken. „Das X-maß ist voll!“ finden deshalb die kassenärztlich anerkannten Weihnachtsopfer Martin Kubetz & Silke Heimann. Mit Klavier, Ukulele, Blockflöten und Engelsstimmen verpassen die Regensburger Kabarettisten Kubetz & Heimann dem irrsten Fest der Deutschen eine saftige Rentier-Kur…

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„So geht Weihnachts-Kabarett! Silke Heimann und Martin Kubetz bündeln nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten – sie ist eine fantastische Sängerin und er ein formidabler Multi-Instrumentalist – sondern auch sämtliche Weihnachtsklischees, um sie anschließend in ein Säurebad zu kippen…“ (Auszug aus der MZ-Kritik vom 22.12.2015)

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Dieser Frontalangriff auf die Lachmuskeln ist aber nur durch Gaumenfreuden zu verkraften! Die Hallenpächter Barczyk und Pongratz servieren dazu ein „Fest-Dinner der Unverdorbenen“: Amuse Bouche * Cremesüppchen von der Marone | Preiselbeernockerln * Rosa gebratene Barbarie-Entenbrust | Orangen-Pfeffer-Jus | Marktgemüse | hausgemachte Schupfnudeln * Weihnachts-Dialog: Spekulatius-Mousse | Pflaumenconfit | Lebkuchenparfait.

Eintritt: 40 € inklusive mehrgängiges Fest-Menue

Tickets online: www.okticket.de

Vorverkauf: Büro- und Pressezentrum sowie Buchhandlung am Tor, Hauptstraße.

Weitere Infos auf der Homepage der Schwarzachtalhalle:
http://www.schwarzachtalhalle.eucoolthumb-b-315-event_image_17705

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Vor 100 Jahren starb der große Dirigent Hans Richter

„Ein wahrer Künstler und ein wahrer Freund“

Der weltberühmte Orchesterleiter Hans Richter starb am 5. Dezember 1916 in Bayreuth und wurde dort in einem Ehrengrab beigesetzt.

Der weltberühmte Orchesterleiter Hans Richter starb am 5. Dezember 1916 in Bayreuth und wurde dort in einem Ehrengrab beigesetzt. Foto: Denkmäler der Tonkunst Österreich

Urenkel Hans Richter schlug ebenfalls die Dirigentenlaufbahn ein und ist seit 2004 Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag - Partner des Neunburger Kunstvereins Unverdorben beim Kulturprojek "Töne & Farben ohne Grenzen 2016". Foto: Ralf Gohlke, MZ

Urenkel Hans Richter, geboren in Neunburg, schlug ebenfalls die Dirigentenlaufbahn ein und ist seit 2004 Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag – Partner des Neunburger Kunstvereins Unverdorben beim Kulturprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen 2016“. Foto: Ralf Gohlke, MZ

„True artist and true friend“ – So charakterisierte Anfang des 20. Jahrhunderts der berühmte englische Komponist Sir Edward Elgar den aus Österreich-Ungarn stammenden Dirigenten Hans Richter – den ersten international agierenden Pult-Star überhaupt! Vor genau hundert Jahren ist der Maestro in der Wagnerstadt Bayreuth gestorben. „Musikalischer Erbe“ ist sein Urenkel Hans Richter, geb. in Neunburg vorm Wald, derzeit Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag.

Hans Richter wurde am 4. April 1843 in Raab/Györ als Sohn des dortigen Domkapellmeisters Anton Richter (1802-1854) und der Sängerin Josefine Czasensky (1822-1892) geboren. Die Familie des Vaters stammte aus Freudenthal in Schlesien, diejenige der Mutter aus Tabor in Böhmen. Von der Mutter erhielt er ab dem vierten Lebensjahr Klavierunterricht,  er wirkte auch bei Aufführungen des Domchores mit. Sein Debut als Pianist gab er in seiner Heimatstadt im Alter von zehn Jahren, spielte den Klavierpart in einem Klavierquintett von Johann Nepomuk Hummel.

Nach dem frühen Tod des Vaters 1854 kam Richter als k.k. Sängerknabe (Altist) in das Löwenburgische Konvikt nach Wien, wo er bis zu seinem Stimmbruch 1858 blieb. Ab 1858 studierte er am Wiener Konservatorium Horn bei Wilhelm Kleinecke, ferner Musiktheorie und Komposition bei Simon Sechter, Violine bei Carl Heissler, Orchesterstudien beim Direktor des Konservatoriums, Josef Hellmesberger, u. a. 1862-1866 war er Hornist am Theater vor dem Kärntnertor. 1866 erhielt er von Hofkapellmeister Heinrich Esser ein Befähigungszeugnis als Kapellmeister. Als Richard Wagner im gleichen Jahr von Esser einen Assistenten erbat, schickte dieser Richter zu Wagner nach Triebschen, um die Druckvorlage der Meistersinger-Partitur herzustellen (später folgte auch der Siegfried).

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URAUFFÜHRUNGEN, DIE HANS RICHTER DIRIGIERTE:

Richard Wagner: „Der Ring des Nibelungen“ (Rheingold/Walküre/Siegfried/Götterdämmerung; erste geschlossene Aufführung der Bühnentetralogie anlässlich der Einweihung des Festspielhauses Bayreuth 1876)

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur (1877) und Symphonie Nr. 3 F-Dur (1883), jeweils in Wien.

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-moll (Wiener Fassung von 1891), Symphonie Nr. 3 d-moll (3. Fassung von 1890); Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ (1881) und Symphonie Nr. 8 c-moll (1892), jeweils in Wien.

Edward Elgar: Symphonie Nr. 1 As-Dur (Hans Richter gewidmet, Manchester 1908), die Enigma-Variationen (London 1899) und das Oratorium „The Dream of Gerontius“ (Birmingham 1900).

Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 6 D-Dur (Hans Richter gewidmet, doch konnte dieses Werk 1880 aus Krankheitsgründen nicht wie geplant von Richter uraufgeführt werden).

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Daraus entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft, so war Richter Trauzeuge bei der Hochzeit Wagners mit Cosima, und als Richter 1875 Marie von Szitányi heiratete, schenkte ihm Wagner die Partitur zum Rheingold und verfaßte ein Gedicht. Richter wurde auch Schüler Wagners, 1868 arbeitete er als Assistent und Chordirigent bei Einstudierung und Aufführung der Meistersinger in München. Dort wurde er noch selben Jahr zum königlichen Musikdirektor ernannt, demissionierte aber 1869, weil er sich weigerte, die gegen Wagners Willen angesetzte Uraufführung des Rheingold zu dirigieren, da dieses Werk noch zuwenig geprobt worden war. 1870 leitete er die Erstaufführung des Lohengrin in Brüssel und kehrte in der Folge als Sekretär Wagners nach Triebschen zurück.

1871 wurde er als Kapellmeister ans Nationaltheater in Budapest, 1875 als Nachfolger Otto Dessoffs an die Wiener Hofoper berufen. Daneben leitete er 1875-1898 die Philharmonischen Konzerte und 1884-1890 die der Gesellschaft der Musikfreunde, die ihn 1891 zu ihrem Ehrenmitglied ernannte. 1877 wurde er Vizehofkapellmeister, vom 20. März  1893 bis 4. März 1900 war er erster Hofkapellmeister. Während dieser Zeit dirigierte Richter des öfteren Werke von Johann Sebastian Bach (Matthäuspassion, 1. vollständige Aufführung der h-moll-Messe und des Weihnachtsoratoriums) und Georg Friedrich Händel (Oratorium Saul). Auch die Missa solemnis von Beethoven und die Schöpfung von Haydn sowie das Deutsche Requiem von Brahms, das Stabat Mater von Antonín Dvořák und das Te Deum und Requiem von Franz Liszt wurden unter Richters Leitung aufgeführt.

1876 war Hans Richter Dirigent der ersten vollständigen Aufführung des Ringes des Nibelungen in Bayreuth. 1877 war er gemeinsam mit Wagner in England und entwickelte seither dort eine immer ausgedehntere Dirigententätigkeit. Der Erfolg manifestierte sich unter anderem in der Verleihung der Ehrendoktorate von Oxford und Manchester. Der einflussreiche Maestro Hans Richter hat sich neben seinen Wagner-Aufführungen auch besonders um die Verbreitung der Werke von Anton Bruckner, Johannes Brahms und Edward Elgar bemüht. Als das Geld für das Ausschreiben der Orchesterstimmen zur Uraufführung von Anton Bruckners 3. Symphonie fehlte, hatte Richter dies insgeheim schon aus eigener Tasche bezahlt.

1898 trat Richter, nachdem Gustav Mahler 1897 Dirigent der Wiener Hofoper geworden war, als Dirigent der philharmonischen Konzerte zurück (am 16. Dezember 1886 hatte er sein 100. Konzert mit diesem Orchester dirigiert) und zwei Jahre später, am 4. März 1900 legte Hans Richter nach einer Reorganisation der Hofmusikkapelle, die eigentlich das Ende der Institution im alten Sinn bedeutete, das Hofkapellmeisteramt nieder und ging zunächst nach Moskau, wo er Tschaikowskys Pathétique dirigierte. Im gleichen Jahr übersiedelte nach Manchester, wo er zunächst das Hallé-Orchester leitete und dann auch weitere prominente musikalische Aufgaben erhielt (London Symphony Orchestra, Covent Garden Opera). Richter wurde der erste echte, reisende Maestro, aber mit größtem Respekt vor den Schöpfern der dirigierten Werke. Er betrachtete es immer als eine Auszeichnung, die berühmten Werke dirigieren zu dürfen. Insgesamt dirigierte Richter mehr als 4500 Konzerte und Opernaufführungen. Daneben dirigierte er ständig in Bayreuth. Am 19. September 1912 fand Richters letztes öffentliches Auftreten als Dirigent statt. Er dirigierte in Bayreuth Wagners Meistersinger. Bayreuth wählte er auch zu seinem Ruhesitz (1913 wurde er Ehrenbürger der Stadt), starb dort am 5. Dezember 1916  – auf den Tag genau 125 Jahre nach W. A. Mozarts Tod – und fand in einem Ehrengrab seine letzte Ruhestätte.

Im Jahr 1919 wurde in Wien-Döbling (19. Wiener Gemeindebezirk) die Hans-Richter-Gasse nach ihm benannt. Zur Wiederkehr seines 150. Geburtstags, 1993, wurde von den Wiener Philharmonikern eine Hans-Richter-Medaille aufgelegt, deren erster Träger der Star-Dirigent Sir Georg Solti (1912–1997) war.Von 1894 bis 1913 besaß Hans Richter eine Villa am Ebenwald in Niederösterreich, wo er sich von seinem viel beschäftigten Künstlerleben erholen konnte. Ihrem prominenten Bürger widmete die Gemeinde Kleinzell am Wochenende 3./4. Dezember eine besondere Erinnerung zum hundertsten Todestag. Musiker des Ensembles der Wiener Philharmoniker gestalteten ein Hans-Richter-Gedächtniskonzert. Der  kommunale Mehrzwecksaal wurde in „Hans Richter Saal“ umbenannt.

Die Verbindung des weltberühmten Maestros zur Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald war zunächst bar jeden musikalischen Hintergrunds.

Chefdirigent Hans Richter und Klassikbeauftragter Karl Stumpfi vor dem Neunburger Rathaus. Foto: R. Gohlke

Chefdirigent Hans Richter und Klassikbeauftragter Karl Stumpfi vor dem Neunburger Rathaus. Foto: R. Gohlke

In der Mitte der dreißiger Jahre kam ein Enkel des Dirigenten, er hieß ebenfalls Hans Richter, berufsbedingt in die Oberpfalz und leitete bis 1957  in Neunburg vorm Wald die Kreissparkasse bzw. die Vereinigte Sparkasse Neunburg-Roding. Am 24. Dezember 1950 wurde im Kreiskrankenhaus Sohn Hans geboren – er sollte in die Fußstapfen des großen Dirigenten Hans Richter treten. Der kehrte als Orchesterchef der Prager Smetana Philharmoniker 2012 in die Geburtsstadt zurück, um das Eröffnungskonzert zur Einweihung der neuen Schwarzachtalhalle zu leiten. Unter seiner Stabführung erklang am 14. Juli Friedrich Smetanas symphonischer Zyklus „Mein Vaterland“ (Ma vlast). Hieraus entwickelte sich eine weithin beachtete Zusammenarbeit mit Neunburger Kulturinstitutionen, welche 2016 in der Partnerschaft im Internationalen Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen“ gipfelte. Am 5. Januar 2017 wird Hans Richter ein weiteres Mal am Pult stehen, wenn die Neujahrsgala in der Schwarzachtalhalle den Veranstaltungsreigen zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ einläuten wird. Auf dem Programm stehen Werke von Gioacchino Rossini, Giacomo Puccini, Peter Ilitsch Tschaikowsky, Franz von Suppé, Franz Lehár sowie Johann Strauß Vater und Sohn. (Karten online unter www.okticket.de /Stichwort Neunburger Neujahrsgala).

Die österreichische Gemeinde Kleinzell widmete Richter ein Gedenkkonzert zum 100. Todestag. Foto: Krizanic-Fallmann, Niederösterreichische Nachrichten

Die österreichische Gemeinde Kleinzell widmete Hans Richter ein Gedenkkonzert zum 100. Todestag. Foto: Krizanic-Fallmann, Niederösterreichische Nachrichten

 

 

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Foto-Nachlese vom Blauen Montag in der „Goldenen Gans“

Satire-Happen und Musik-Schmankerln

Die "Vier Unverdorbenen" Karl Stumpfi, Klaus Götze, Jürgen Zach & Franz Schöberl (v. li.) liefen mit ihrem neuen musikalisch-satirischen Programm "Himmlisches und Höllisches" wieder zur Hochform auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Die „Vier Unverdorbenen“ Karl Stumpfi, Klaus Götze, Jürgen Zach & Franz Schöberl (v. li.) liefen mit ihrem neuen musikalisch-satirischen Programm „Himmlisches und Höllisches“ wieder zur Hochform auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Im Traditionslokal "Zur Goldenen Gans" lauschten zahlreiche Zuhörer den Darbietungen der "Vier Unverdorbenen".

Im Traditionslokal „Zur Goldenen Gans“ lauschten zahlreiche Zuhörer den Darbietungen der „Vier Unverdorbenen“.

"Weaner Schmäh" mit Rezitator Karl Stumpfi...

„Weaner Schmäh“ mit Rezitator Karl Stumpfi…

Blauer Montag im 4. Neunburger Kunstherbst: Satirisch-musikalisches Programm "Himmlisches und Höllisches" mit den "Vier Unverdorbenen" im Gasthaus "Zur Goldenen Gans". Foto: Tanja Kraus, MZ

Blauer Montag im 4. Neunburger Kunstherbst: Satirisch-musikalisches Programm „Himmlisches und Höllisches“ mit den „Vier Unverdorbenen“ im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“. Foto: Tanja Kraus, MZ

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BLAUER MONTAG 2016 – PROGRAMM:

„HIMMLISCHES UND HÖLLISCHES“

Bayerisch-österreichischer Satiregipfel, 2.Teil

Rezitation: Karl Stumpfi

Musik: Jürgen Zach (Gesang, Bass), Klaus Götze (Gitarre) & Franz Schöberl (Akkordeon)

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 Musikalische Einstimmung:  Stormy wheather (Blues)

Grußworte der KVU-Vorsitzenden Beate Seifert

 I Musik: Beethoven-Medley (Freude schöner Götterfunken (instr.) – Bearbeitung)

  1. Lesung v. Alfred Polgar: Die Beethoven-Maske
  2. Lesung v. Alfred Polgar: Geflügeltes Wort

II Musik (Bayerischer)

  1. Lesung: Eugen Roth: Vorsicht! (Gedicht)
  2. Ludwig Thoma: Von der Religion (Filserbrief)

 III Musik (Ich hab noch einen Koffer in Berlin)

  1. Lesung von Egon Friedell: Ein Wiener Barockmensch in Berlin

 IV Musik (Bei mir bist du scheen)

6. Lesung von  Friedrich Torberg: Vom Rebbe Grün

  1. Lesung von Bert Brecht: Aus alten Liedern

—-PAUSE——

V Musik (Schwarz-weiß – Zwiefacher Herbert Pixner)

8. Lesung von Karl Valentin: Wenn ich der Herrgott wär… / Die Bayerischen Seen (Gedichte)

 VI Musik (Neunburger Gstanzln)

9. Lesung von Rudolf Stürzer: Die Taube und der Engel

 VII Musik (Ich wünsch mir einen Fensterplatz im Himmel – Trio Wien)

10. Lesung von Fritz Grünbaum: Vom Teufel (Gedicht)

 VIII Musik (Bella ciao)

11 Gerhard Polt: Meine erste Revolution

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Zugaben:

Musik: „Mir bleibt ja nichts erspart“ (Karl Kraus)

Alexander Roda Roda: Johann Kiefer

Schlussgedanke

„Rausschmeißer“-Musik: (Sperrstunden-Blues – Trio Wien)

Nach dem großen Publikumserfolg des Vorjahres lassen die „Vier Unverdorbenen“ des Neunburger Kunstvereins Teil 2 des bayerisch-österreichischen Satiregipfels folgen. logonenkunstherbst430„Himmlisches & Höllisches“ ist das Unterhaltungsprogramm beim Blauen Montag, 28. November, 19 Uhr, im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“ überschrieben. Zu Wort kommen Meister des hintergründigen Humors wie Ludwig Thoma, Alfred Polgar, Eugen Roth, Friedrich Torberg, Karl Valentin, Egon Friedell u. a.

Aus ihren Texten liest Karl Stumpfi. Dazu gibt es handgemachte Musik von der Klassik bis zum Schlager und vom  Blues bis zur Polka. Es spielen Jürgen Zach (Bass), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon). Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben werden erbeten

TERMIN-VORSCHAU „Die Vier Unverdorbenen“:

Dienstag, 31. Januar 2017, 19.30 Uhr, „Himmlisches & Höllisches“; Alte Seilerei.

Montag, 31. Juli, 2017, 20 Uhr, „Best of Blauer Montag“ – Höhepunkte aus den Programmen der Blauen Montage 2013 bis 2016 zum Abschluss der Jubiläums-Festwoche „1000 Jahre Neunburg v. W.“; Biergarten des Gasthauses „Zur Goldenen Gans“.

Montag, 27. November 2017, 19 Uhr, Blauer Montag im 5. Neunburger Kunstherbst; Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.

blauermontaMEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 1. Dezember 2016 als PDF-Datei:

20161201-01_dec-stn3

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, v. 3. Dezember 2016 als JPG-Datei:

bmneuertag16

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Am 3./4. Dezember Kindertheater in der Schwarzachtalhalle

Märchenhaftes zum Kunstherbst-Ausklang…

Märchentheater-Premiere im Neunburger Kunstherbst: Am 3. und 4. Dezember führt OVIGO "Schneewittchen" in Neunburg v. W. auf. Foto: OVIGO/F.Wein

Märchentheater-Premiere im Neunburger Kunstherbst: Am 3. und 4. Dezember führt OVIGO „Schneewittchen“ in Neunburg v. W. auf. Foto: OVIGO/F.Wein

Bevor das OVIGO Theater mit viel Schwung und Ideen ins Jahr 2017 startet, freut sich das Ensemble aber zunächst auf die erste Produktion von und mit Kindern: „Schneewittchen“ feiert am Samstag, 3. Dezember in der Neunburger Schwarzachtalhalle Premiere (15.00 Uhr). Dort gibt es am Sonntag, 4. Dezember eine weitere Aufführung. Am 10., 17., 18. Dezember (15.00 Uhr) wird das Märchen im AWO-Mehrgenerationentreff in Oberviechtach zu sehen sein.

Karten gibt es in der Buchhandlung am Tor, Neunburg vorm Wald, und bei Schreibwaren Forstner, Oberviechtach. Ebenso können die Tickets telefonisch über die 0160 / 96 22 71 48 oder per Mail über tickets@ovigotheater.de bestellt werden.

„SCHNEEWITTCHEN“-PROBE, fotografiert von Alfred Grassmann:

Regisseurin Julia Ruhland "mit Näschen" für die Jungakteure des Märchenspiels "Schneewittchen"...

Regisseurin Julia Ruhland „mit Näschen“ für die Jungakteure des Märchenspiels „Schneewittchen“…

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OVIGO startet im Jubiläumsjahr 2017 voll durch:

Neuer Spielplan, neue Struktur, neues Logo

image003Diese Gründungsmitglieder haben die Theatergruppe OVIGO vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben: Foto: OVIGO/F. Wein

Diese Gründungsmitglieder haben die Theatergruppe OVIGO vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben. Fotos: OVIGO/F. Wein

Gleich mit fünf Neuproduktionen wird OVIGO im fünften Jahr seines Bestehens aufwarten. Doch damit nicht genug: Das Theater-Ensemble hat außerdem angekündigt, die gefeierte Produktion „Die Verwandlung“ (nach Franz Kafka) 2017 wiederaufzunehmen. Im 5. Neunburger Kunstherbst wird OVIGO erstmals mit einem Jugendtheatertag (14. Oktober 2017) in der Pfalzgrafenstadt präsent sein.

„Was für ein Theater.“ Mit diesem Selbstverständnis, das gleichzeitig den neuen Slogan darstellt, wird das OVIGO Theater in sein Jubiläumsjahr 2017  starten. Dazu ist am vergangenen Sonntag bei einer Präsentation  in Oberviechtach der neue Markenauftritt veröffentlicht worden. Das neue Markenzeichen bildet das „O“, das künftig in einem schlichten Anthrazit für das Theater begeistern soll. Die Farbkleckse sollen jeweils die verschiedenen Theaterproduktionen hineinbringen.

21. Januar 2017 gastiert OVIGO mit dem Mankell-Stück "Lampedusa" in der Schwarzachtalhalle.

21. Januar 2017 gastiert OVIGO mit dem Mankell-Stück „Lampedusa“ in der Schwarzachtalhalle.

Und davon soll es 2017 jede Menge geben: OVIGO kündigte fünf neue Produktionen an. Über das ganze Jahr hinweg wird es vielfältiges, tiefgründiges, lustiges und jugendförderndes Theater in den OVIGO-Spielorten Oberviechtach, Neunburg vorm Wald und Regensburg geben. Darüber hinaus gibt es verschiedene Specials in weiteren Orten. Den Auftakt macht bereits im Januar das aufwühlende Stück „Lampedusa“. Autor Henning Mankell („Wallander“) beschreibt eine geflüchtete muslimische Afrikanerin, die in einem TV-Studio in einer Livesendung etwas enthüllen möchte.

"Gift" ist die Herbstproduktion 2017, mit der OVIGO in der Schwarzachtalhalle Station machen wird.

„Gift“ ist die Herbstproduktion 2017, mit der OVIGO auch in der Schwarzachtalhalle Station machen wird.

Im Vorgespräch zur Sendung wittert die Moderatorin, dass dies eine sensationelle Story sein könnte. Doch ihr Talk-Gast scheint ganz anders beschaffen zu sein, als sie es erwartet hatte. OVIGO spielt erstmals mit einem Profi-Ensemble (Julia Gruber, Janina Dötterl) in den Hauptrollen. Künstlerischer Leiter Florian Wein verspricht „ein packendes Schauspiel mit hochaktuellem Bezug und einem deutlichen Hinweis, wie gefährlich es ist, nur in Schubladen und Vorurteilen zu denken.“ Am Samstag, 21. Januar 2017 gastiert OVIGO mit „Lampedusa“ in der  Schwarzachtalhalle!

Vier Männer, die sich im Heizungskeller des Donaueinkaufszentrums Regensburg verschanzen, während die Frauen nach Herzenslust shoppen, gibt es in der irrsinnigen Komödie „Männerhort“ zu bestaunen. Premiere wird am 4. März in Oberviechtach sein. Weitere Aufführungen gibt es bis April auch in Neunburg, Nürnberg-Langwasser, Regensburg oder auch am Originalschauplatz: Am 10., 11., 22. & 23. März (jeweils 20.00 Uhr) wird „Männerhort“ direkt im „DEZ“ gespielt.

Im Juli 2017, wenn das OVIGO Theater offiziell fünf Jahre alt wird, gibt es mit „Mein Freund, der Schrank“ das nächste Special. OVIGO wird damit zurück zu den Ursprüngen gehen. 1979 wurde das Vorgänger-Ensemble am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach gegründet, nun gibt es an der Gründungsstätte neue Aufführungen. Direkt im Klassenzimmer wird es zur Uraufführung von „Mein Freund, der Schrank“ kommen, das aus der Feder von OVIGO-Leiter Florian Wein stammt. Die Produktion wird mit den 10. Klassen des Gymnasiums erarbeitet.

Dass OVIGO in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die Jugend und den Nachwuchs richten wird, zeigen auch weitere Vorhaben 2017: Beim 1. Jugendtheatertag während des 5. Neunburger Kunstherbsts in der Schwarzachtalhalle Neunburg werden am 14. Oktober verschiedene Klassen, Kinder- & Jugendgruppen eingeladen,um unter Anleitung von OVIGO-Coaches ein eigenes Stück an nur einem einzigen Tag zu erarbeiten. logonenkunstherbst430Im Herbst 2017 wird außerdem das Zwei-Personen-Drama „Gift. Eine Ehegeschichte“ auf verschiedenen Bühnen (am 21. 10. 17 in der Schwarzachtalhalle) zur Aufführung gebracht. Das Stück handelt von einem getrennten Ehepaar, das sich am Grab ihres verstorbenen Kindes nach Jahren wiedertrifft und dazu gezwungen ist, die Vergangenheit aufzuarbeiten, um in der Gegenwart wieder leben zu können. Und im Dezember 2017 wird es mit „Peter Pan“ das nächste Stück für Kinder geben. Diese Version des „Pans“ wird sehr musikalisch und witzig ausfallen und mit einem großen Ensemble gespielt.

Um der rasanten Entwicklung weiterhin Rechnung tragen zu können, hat sich das OVIGO-Ensemble nun entschlossen, einen Verein zu gründen. Als erster Vorstand des neuen OVIGO Theater e.V. wurden Florian Wein (1. Vorsitzender), Julia Ruhland (2. Vorsitzende), Julia Gruber (Schriftführerin), Wolfgang Pöhlmann und Michael Zanner (Kassenprüfer) einstimmig gewählt. Als Traum und Zukunftsvision verfolgen die Oberviechtacher vor allem eines: ein eigenes Theaterhaus mit Möglichkeiten zum Aufführen, Proben und Lagern der Bühnenteile und Requisiten.

*INFO: Auf der neu gestylten OVIGO-Page kann man bereits jetzt fast sämtliche Karten für 2017 bestellen, es gibt verschiedene Rabatt-Aktionen, ausführliche Informationen zum Spielplan und zahlreiche Eindrücke aus den Produktionen und vom Ensemble.

 

 

 

 

 

 

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Finissage: Regensburg meets Neunburg

hans-maierhofer-nen-ledererSeit Freitag, 23. September lief im Seminarium Murnthal, Untermurthal 1 – 3, die Ausstellung „Regensburg meets Neunburg“ im Rahmen des 4. Neunburger Kunstherbsts. Gezeigt wurden Regensburg-Zeichnungen von Renata Heimerl, Neunburg-Zeichnungen von Robert Bergschneider sowie Kalligrafien zu Neunburg und Regensburg von Johann Maierhofer.maierhofer
Am Sonntag, 20. November ab 14 Uhr findet nun die Finissage statt. Folgende Künstler sind anwesend: 14.00 Uhr Buchvorstellung (Dr. Kerscher vom Dr. Morsbach-Verlag
Regensburg). Desweiteren werden Bilder von W.Gebhard (1928-2016) präsentiert. Um 15.00 Uhr beginnt der Schreibworkshop mit Rolf Stemmle (Verband der Schriftsteller Ostbayern). Ab 16 Uhr lautet das Motto „Neunburg liest – Geschichten der Heimat“, unter anderem mit Geschichten von Paula Kellermann, Robert Bergschneider und Heidi Pongratz; Eintritt ist frei!logonenkunstherbst430

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Maximaler Opernspaß im Kleinstformat

17nov18Das erste kleine salonorchester (eks) aus Lappersdorf lädt zu einem vergnüglichen Opern- und Operettenabend „Quasi una opera“ am Freitag, 18. November, um 20 Uhr in den Historischen Schlosssaal ein.

Das „eks“ das sind: Magdalena Weigert (Soloflötistin), Ulrich Gieseke (Konzertmeister), Aleksander Huber (Solocellist), Andreas Hagmaier (Solo- und Zweihandpianist) und Michael Weigert (Generalmusikdirektor, Gedanke und Stimme). Im Rahmen dieses orchestralen Großereignisses führt der selbsternannte Komponist und Generalmusikdirektor des ersten kleinen salonorchesters (eks) durchs Werk mit dem Namen „Quasi una Opera“, das sich aus den Höhepunkten der abendländischen Musikgeschichte zusammensetzt.

Die Sopranistin Felicitas Lottner-Mandon war 2015 Special Guest bei "Quasi una Opera". Foto: Tanja Kraus, MZ

Die Sopranistin Felicitas Lottner-Mandon war 2015 Special Guest bei „Quasi una Opera“. Foto: Tanja Kraus, MZ

Es gibt ein Wiederhören mit Verdi, Händel, Puccini, Leoncavallo, Gershwin, Heldenarien aus Aida, dem Bajazzo, Rigoletto und unvergessenen Evergreens aus der goldenen Zeit des Schlagers. Diese Opernpersiflage besticht durch ihren Ideenreichtum und durch die Virtuosität der Musiker und Sänger.

  • Eintrittskarten an der Abendkasse zu 12 Euro, ermäßigt 6 Euro.logonenkunstherbst430
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LTO-Gastspiel in der Schwarzachtalhalle

King Elvis rockt Neunburger Kunstherbst

Szene aus der Uraufführung des musikalischen Schauspiels "Servus King". Zu sehen am 26. November im Rahmen des 4. Neunburger Kunstherbsts. Foto: Landestheater Oberpfalz

Szene aus der Uraufführung des musikalischen Schauspiels „Servus King“. Zu sehen am 26. November im Rahmen des 4. Neunburger Kunstherbsts. Foto: Landestheater Oberpfalz

Kurz nach der Uraufführung in Tirschenreuth geht das musikalische Schauspiel „Servus King – Elvis in der Oberpfalz“  von Uli Scherr  in der Schwarzachtalhalle über die Bühne. Und der 4. Neunburger Kunstherbst erlebt am Samstag, 26. November, 20 Uhr, ein weiteres Theater-Highlight!

Die Uraufführung am  Samstag, 5. November  im Ketteler-Haus gestaltete sich zu einem triumphalen Erfolg für die beiden Kooperationspartner Landestheater Oberpfalz und Modernes Theater Tirschenreuth. Regie führt Daniel Grünauer. Auch die Pressekritik schwelgte in Lob, hier ein kurzer Auszug aus der NT-Rezension von Wolfgang Houschka: „Servus King ist der respektvolle Gruß an einen Mann, der die Musik revolutionierte. Das Team an der Spitze dieser Aufführung geht sehr offensiv mit der Botschaft um, die da lautet: Seht her: Wir in dieser Grenzregion zum längst gefallenen Eisernen Vorhang hatten die Ehre, für insgesamt acht Wochen in den zu Ende gehenden 1950-er Jahren Gastgeber für den berühmtesten Sänger aller Zeiten gewesen zu sein.“

Der Hintergrund: Im Spätherbst 1958 trifft der amerikanische Gefreite Elvis Presley auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr ein, um an einem mehrwöchigen Wintermanöver teilzunehmen. Presley ist erst kurz zuvor nach Deutschland gekommen. Er leistet hier seinen zweijährigen Militärdienst ab. Die Zeit in Deutschland bedeuten für den amerikanischen Superstar in künstlerischer wie persönlicher Hinsicht eine tiefe Zäsur. Kurz vor seiner Einberufung stirbt die Mutter des erst 23-Jährigen. Die Manager wollen die militärbedingte Auszeit ihres Schützlings nutzen, dem sündigen Schwiegermutterschreck ein familientauglicheres Image zu verpassen. Über Elvis‘ zwei mehrwöchigen Aufenthalte in der Oberpfalz gibt es zwar viele Anekdoten, aber nur wenig Konkretes. Fest steht: im Dezember 1958 gibt der Star in der Mickeybar in Grafenwöhr für Freunde und Weggefährten ein einmaliges Konzert. Wie es dazu gekommen sein könnte: das erzählt  Uli Scherrs musikalisches Schauspiel „Servus King“.elvis

Die Handlung des Stücks: Im Herbst 1958 herrscht in kleinen Ortschaft  helle Aufregung, denn ein amerikanischer Superstar soll auf dem US-Truppenübungsplatz in Grafenwöhr angekommen sein. Die Alteingesessenen sind geschockt, die Jugend ist begeistert – auch Hans, Lugg und Muskel, denen ihr Heimatdorf längst zu eng geworden ist. Das Tor in die Freiheit ist für die drei Freunde die Musik von Elvis Presley. Mit ihrer eigenen Rock’n’Roll-Band hoffen sie, ebenso berühmt zu werden wie ihr Idol und so der Provinz zu entkommen. Und was wäre dazu geeigneter, als ein gemeinsamer Auftritt mit dem Vorbild? Die Theaterbesucher werden auf eine Zeitreise in die deutsche Nachkriegszeit mitgenommen. Zahlreichen live dargebotene Elvis-Songs lassen Aufbruchsstimmung und Rebellion der Jugend hautnah mit- und nachempfinden. Für die musikalische Leitung des Abends zeichnen Andreas Bauer und Michael Rüth verantwortlich, das Vocal-Coaching übernimmt Menno Stuifmeel.. Die Bühne richtet Pascal Seibicke ein. Kostümbildnerin ist Eva Schwab und Tonmeister ist Günter Hagn.

  • Der Kartenvorverkauf läuft. Tickets sind in der örtlichen Vorverkaufsstelle Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße, und im Internet (www.nt-ticket.de; www.okticket.de, www.landestheater-oberpfalz.de) zu folgenden Preiskategorien erhältlich: 20,40 Euro (ermäßigt 13,90 Euro),  17,10 Euro (ermäßigt 11,90 Euro) und 13,90 Euro (ermäßigt 9,50 Euro).logonenkunstherbst430

 

 

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„Jahrtausendkonzert 2017“ mit der Bayerischen Philharmonie:

Lernerlebnis vor sinfonischem Klangrausch

Bei der Medienpräsentation des Kultur-Jahresprojekts "Jahrtausendkonzert 2017" von li. n. re.: Kulturbeauftragter und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie München und KVU-Schatzmeister Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Medienpräsentation des Kultur-Jahresprojekts „Jahrtausendkonzert 2017“ von li. n. re.: Kulturbeauftragter und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie München und KVU-Schatzmeister Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

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Sein bisher größtes und anspruchvollstes Kulturprojekt hat der Kunstverein Unverdorben kurz vor Beginn des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg v. W.“ am 10. November auf den Weg gebracht:  Das „Jahrtausendkonzert 2017“, kombiniert mit einem Jugend-Orchesterworkshop, in enger Zusammenarbeit mit der in der Landeshauptstadt München residierenden Bayerischen Philharmonie. Zur Programm-Präsentation für die regionalen Medien waren auch Intendant und Chefdirigent Mark Mast sowie Pressesprecherin Claudia Schnauffer in der Schwarzachtalhalle anwesend.SONY DSCDer KVU bereitet für den 5. Neunburger Kunstherbst Ende September/Anfang Oktober 2017 ein Kulturerlebnis für die gesamte Region vor, welches der Bezeichnung „Jahrtausendkonzert“ gerecht werden wird. Zum ersten Mal wird die Bayerische Philharmonie in der Oberpfalz gastieren. Das in München beheimatete Sinfonieorchester führt am Vorabend des Nationalfeiertags in großer Besetzung mit ca. 90 Musikern Gipfelwerke der Wiener Klassik und Spätromantik in der Schwarzachtalhalle auf.  Die Münchner kommen aber nicht allein des Festkonzerts wegen nach Neunburg vorm Wald. Sie verweilen mehrere Tage in der Pfalzgrafenstadt, weil diesem „Jahrtausendkonzert“ ein interessantes kulturelles Bildungsprojekt vorgeschaltet ist: Die Bayerische Philharmonie  wird mit musikalisch interessierten, talentierten Schülern aus Stadt und Landkreis einen intensiven Orchester-Workshop veranstalten, der auch der musikinteressierten Öffentlichkeit zugänglich sein soll.

Nach aktuellem Planungsstand enthält das für das Stadtjubiläumsjahr 2017 entwickelte Kulturprojekt-Modell insgesamt drei Programm-Komponenten. Dem eigentlichen „Jahrtausendkonzert“ am 2. Oktober 2017  gehen eine öffentliche Werbeveranstaltung/Einweisung am 21. September, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle SONY DSCund ein Orchesterworkshop-Tag mit Schülern und professionellen Musikern  („Jahrtausendprobe“) am 30. September in der Schwarzachtalhalle voraus.

Dass es dem Kunstverein Unverdorben beim Kultur-Jahresprojekt „Jahrtausendkonzert 2017“ vornehmlich um einen Bildungsauftrag geht, der in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Philharmonie vermittelt werden soll, personifizert Chefdirigent Mark Mast: Er ist seit vielen Jahren im In- und Ausland intensiv pädagogisch tätig. Er verantwortet sowohl die künstlerische als auch pädagogische Arbeit der Klangkörper Kinderphilharmonie München, Münchner Jugendorchester, Junge Philharmonie sowie des Jugendchors der Bayerischen Philharmonie. Ein weiterer, beachtenswerter Aspekt: Diese pädagogische Arbeit und Erfahrung kommt erstmals auch jungen Menschen in der Oberpfalz zugute.

Auftakt mit „Lippentrillern“

Die Auftaktveranstaltung der „Tage der Bayerischen Philharmonie“ am Donnerstag, 21. September findet in Form eines interaktiven Impulsvortrags statt. Arbeitstitel: „Das symphonische Klangerlebnis“,  Dauer 90 Minuten, gehalten von Intendant und Chefdirigent Mark Mast, musikalisch umrahmt vom Horntrio „Lippentriller“ der Bayerischen Philharmonie. Der Eintritt ist frei. Die bis spätestens 31. Januar 2017 für den Jugend-Orchesterworkshop anzumeldenden Schüler (Streicher, Holzbläser, Blechbläser) und deren Musiklehrer sollen dazu ebenso eingeladen werden wie alle Musikinteressierten aus der Region.

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„Das Wesentliche findet vor dem Konzert statt. Ab jetzt wollen wir mit den Schülern gemeinsam etwas erarbeiten  und durch Begegnung und Austausch im Sinne von Bildung Spuren hinterlassen“. (Chefdirigent Mark Mast)

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Der Orchester-Workshop „Jahrtausendprobe“, zu dem 40 bis 50 junge Teilnehmer aus der Region erwartet werden (die ab Februar systematisch im Musikunterricht ihrer Schulen „vor-üben“), beginnt am Samstag, 30. September in der Schwarzachtalhalle. Die Workshop-Teilnehmer proben und spielen gemeinsam mit den Profimusikern der Bayerischen Philharmonie Teile des Jahrtausendkonzert-Programms. Das Einmalige daran: Mark Mast  wird dieses „Riesenorchester“ (ca. 130 bis 140 Mitwirkende) im Parkett der Schwarzachtalhalle „bändigen“ – Dirigent in der Mitte, Musiker in konzentrischen Kreisen um ihn herum angeordnet, Zuschauer auf der Bühne und seitlich.  Beginn des öffentlichen Teils der „Jahrtausendprobe“ um 15 Uhr.

Zur Belohnung werden alle Workshop-Teilnehmer mit ihren Musiklehrern als Zuhörer zur (nicht öffentlichen) Generalprobe für das „Jahrtausendkonzert“ am Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, in die Schwarzachtalhalle eingeladen. Das große Orchester der Bayerischen Philharmonie spielt das gesamte Jahrtausendkonzert-Programm im Durchlauf. Beginn des Festkonzerts am 2. Oktober ist um 20 Uhr in der Schwarzachtalhalle. Der Kartenvorverkauf beginnt bereits in der Vorweihnachtszeit. Liebhaber/Innen er klassischen Musik sollten sich frühzeitig die besten Plätze für dieses außergewöhnliche Konzertereignis sichern.

Das erste informelle Treffen des Chefdirigenten Mark Mast mit den beteiligten Schulen (Musikschule Neunburg, Realschule Neunburg, Gymnasien Oberviechtach, Nittenau, Schwandorf, Burglengenfeld) schloss sich an die offizielle Medienpräsentation (Pressekonferenz) am Nachmittag des 10. November in der Schwarzachtalhalle an. In Anwesenheit von Intendant und Chefdirigent Mark Mast, Pressesprecherin Claudia Schnauffer und Kuratoriumsmitglied Josef Schönhammer begrüßte 1. Vorsitzende Beate Seifert zunächst die Redaktionsvertreter.

„Ein historischer Tag“

„Das ist ein historischer Tag für die Bayerische Philharmonie“, eröffnete Mast sein Statement. Denn diese Form der Zusammenarbeit mit einem Kulturverein findet überhaupt zum ersten Mal seit ihrer Gründung vor über 20 Jahren statt. Demgemäß wird die Bayerische Philharmonie auch erstmals ein Konzertgastspiel in der Oberpfalz absolvieren. Auch er unterstrich den Primat des Bildungsauftrags: „Das Wesentliche findet vor dem Konzert statt. Ab jetzt wollen wir mit den Schülern gemeinsam etwas erarbeiten  und durch Begegnung und Austausch im Sinne von Bildung Spuren hinterlassen“.pl-jahrtausenkonzert1611-01ld

Chefdirigent Mast war sich zudem ziemlich sicher: „Alle drei Werke des Konzertprogramms werden ihre Erstaufführung in der Region Mittlere Oberpfalz erleben!“ Wegen ihrer opulenten Bläserbesetzung werde die „Wiener Philharmoniker Fanfare“ des großen bayerischen Komponisten Richard Strauss  nur selten gespielt. Hier baut die Bayerische Philharmonie auf die „Verstärkung“ durch erprobte einheimische Blasmusiker und Pauker. Wie überhaupt sämtliche Werke mit unmittelbarem Bezug auf die Blasmusiktradition und auf die Landschaft des Oberpfälzer Waldes ausgewählt worden seien. Anton Bruckner vierte Symphonie, vom Komponisten selbst „Die Romantische“ genannt, ist eine Natursymphonie und versetzt die Zuhörer klanglich sogar mitten in eine ländliche Jagdszene.

Als Höhepunkt und krönenden Abschluss einer fünfjährigen Aufbauphase, eine Klassik-Konzertreihe  in der Schwarzachtalhalle zu etablieren, bezeichnete Kulturbeauftragter Karl Stumpfi das „Jahrtausendkonzert“ im kommenden Jahr. „Wir vom Kunstverein Unverdorben engagieren uns für dieses regionale Kulturprojekt in der vollen Überzeugung, mit diesem singulären Musikereignis einen nachhaltigen Beitrag zum Milleniumsjubiläum zu leisten und damit das Ansehen des Kulturstandorts Neunburg  weiter zu festigen“.

Erstes Kontaktgespräch der Schul- und Musikvereinsvertreter mit Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle

Erstes Kontaktgespräch der Schul- und Musikvereinsvertreter mit Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle. Foto: Alfred Grassmann

INFOS ZUM JAHRTAUSEND-KONZERT

  • Programmfolge des Festkonzerts am 2. Oktober 2017, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle: „Wiener Philharmoniker-Fanfare“ von Richard Strauss (komponiert 1924) mit Verstärkung durch ca. 12 Blasmusiker und 1 Pauker aus der Region); Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter“) von W. A. Mozart (komponiert 1788); Symphonie Nr. 4 Es-Dur („Romantische“) von Anton Bruckner (Fassung v. 1878/1880).
  • Kartenvorkauf beginnt Ende November/Anfang Dezember online bei www.okticket.de, www.nt-ticket.de und MZ-Kartenservice sowie bei den bekannten VVK-Stellen. Preiskategorie I 45 Euro/PK II 40 Euro).
  • Anmeldeschluss zur Teilnahme am Jugend-Workshop („Jahrtausend-Probe“ Samstag, 30. September) ist am 31. Januar 2017 bei der Musikschule Neunburg v. W., Realschule Neunburg v. W., Gymnasien OVI, NIT, SAD, BUL und NAB sowie beim Neunburger Kunstverein Unverdorben.
  • Teilnehmer am Kontaktgespräch mit Mark Mast am 10. November in der Schwarzachtalhalle waren Direktor Ludwig Pfeiffer, Andreas Lehmann und Katrin Schäufl (Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach), Direktorin Petra Weindl und Dr. Wolfgang Wagner (Regental-Gymnasium Nittenau), Stefanie Jehl (Carl Friedrich Gauß-Gymnasium Schwandorf), Angelika Doser (Johann Michael Fischer-Gymnasium Burglengenfeld), Leiterin Barbara Nutz (Städt. Musikschule Neunburg v. W.), Direktorin Diana Schmidberger (Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg) und Markus Held (Stadtkapelle Neunburg).logo1000jahrenen

MEDIEN-ECHO:

Bericht in der Wochenzeitung „Rundschau Schwandorf“ v. Mittwoch, 23. 11.:

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Bericht über die Pressekonferenz in „Der Neue Tag“ v. Samstag, 12. 11. 2016:

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Bericht über die Pressekonferenz in der Mittelbayerischen Zeitung v. 12. 11.:

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„Live“ in der Schwarzachtalhalle

Johnny-Cash-Revival im Kunstherbst

16nov12The Cashbags um US-Sänger Robert Tyson sind mit über 200 Konzerten seit 2008 Europas gefragteste Johnny Cash Revival Band. Das Quartett gleicht in Klang und Erscheinungsbild 1:1 seinem Vorbild und bietet mit authentischer Stimme, Westerngitarre, Telecaster, Kontrabass und Schlagzeug detailgenau alle Klassiker im Rahmen einer mitreißenden Show. Diese ist angelehnt an die Originalkonzerte der 60er Jahre mit musikalischen Gästen wie ‚June Carter‘, ‚Carl Perkins‘ und ‚The Statler Brothers‘. Songs aus Johnny Cashs 90er Spätphase werden mit Gitarre und Piano in einem speziellen Akustikteil zelebriert.
Heute, Samstag, ab 20 Uhr (Saalöffnung 19 Uhr) in der Schwarzachtalhalle. Freie Platzwahl, Tickets an der Abendkasse!
Weitere Infos: www.schwarzachtalhalle.de

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