Szenische Lesung thematisiert Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren

Tschechische Autoren im Visier der Machthaber

Von Georg Lang, NT

Tribunal-Szene bei der Lesung "1918 - Ende des Prager Frühlings" im Musiksaal des Ortenburg-Gymnasiums. Fotos: lg

Tribunal-Szene bei der Lesung „1918 – Ende des Prager Frühlings“ im Musiksaal des Ortenburg-Gymnasiums. Fotos: lg

Überwachung und Unterdrückung halten 1968 nach dem Ende des Prager Frühlings Einzug in der Tschechoslowakei.  Den beiden Hauptakteuren Artur Schnabl und Katka Karl-Brejchová gelingt es es bei einer szenischen Lesung am Ortenburg-Gymnasium, diese prekäre Situation unterhaltsam und lebendig zu vermitteln – ein Beitrag des NEUNBURGER KUNSTHERBSTS in der Nachbarstadt Oberviechtach.

Symbolische Bücherverbrennung...

Symbolische Bücherverbrennung…

„Künstler, Pass auf, das Volk ist wachsam!“ wird in großen Lettern auf die Leinwand projiziert. Davor steht auf dem Steinway-Flügel ein mit Blumen verziertes Stalin-Porträt und daneben ist eine knallrote Fahne mit Hammer und Sichel der Blickfang, als die Besucher der szenischen Lesung den Musiksaal des Ortenburg-Gymnaisums betreten. Der Prager Frühling und sein gewaltsames Ende, veranlasst durch die Truppen des Warschauer Paktes 1968, ist das Thema des Abends.

Dass ein derart ernstes Thema auch unterhaltsam vermittelt werden kann, haben die Schüler der Mittelstufe schon am Vormittag erlebt, als der Literaturwissenschaftler Arthur Schnabl aus Regensburg und die Pädagogin Katka Karl-Brejchová auf ihre Art „50 Jahre Ende des Prager Frühlings“ auf die Bühne brachten. Spielszenen, Lesevorträge, Filmsequenzen, Plakate, Bilder und Requisiten prägten das Programm der beiden Lesungen, die der Neunburger Kunstverein „Unverdorben“ sponserte, wofür Schulleiter Ludwig Pfeiffer und Studiendirektorin Dr. Christine Paschen nachdrücklich dankten.  Für den Veranstalter Kunstverein Unverdorben nutzte 1. Vorsitzender Peter Wunder diesen Abend für einen Appell an die junge Generation, die Lehren aus der Geschichte zu ziehen und engagiert für ein Europa in Frieden und Freiheit einzutreten. Den musikalischen Rahmen für die Lesung lieferte  übrigens die  aus der Stadt Neunburg vorm Wald stammende Schülerin  und Jungpianistin Andrea Schneeberger mit Klavierstücken von Chopin und Jezek.

Auch Schülerinnen und Schüler des OGO wurden in die szenische Lesung mit einbezogen.

Auch Schülerinnen und Schüler des OGO wurden in die szenische Lesung mit einbezogen.

Studiendirektorin Dr. Peschen sprach einführende Worte und resümmierte den Literaturabend.

Studiendirektorin Dr. Paschen sprach einführende Worte und resümierte den Literaturabend.

Gruppenaufnahme der Protagonisten und Organisatoren der szenischen Lesung.

Gruppenaufnahme der Protagonisten und Organisatoren der szenischen Lesung.

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26. November: Blauer Montag mit den Vier Unverdorbenen

Ein neues Programm: „Gefüllt mit Trüffeln“

Die Vier Unverdorbenen v.li. Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi bereiten ein genussvolles neues Programm für den Blauen Montag 2018 vor. Foto: Alfred Grassmann

Die Vier Unverdorbenen v.li. Jürgen Zach, Klaus Götze, Franz Schöberl und Karl Stumpfi bereiten ein genussvolles neues Programm für den Blauen Montag 2018 in der „Goldenen Gans“ vor. Foto: Alfred Grassmann

Der Blaue Montag ist seit dem ersten Neunburger Kunstherbst vor fünf Jahren fester Programmteil dieses regionalen Kulturfestivals. Die Vier Unverdorbenen, das literarisch-musikalische Quartett des Neunburger Kunstvereins, begeben sich im neuen Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ auf eine ebenso kurzweilige wie unterhaltsame Reise durch die weite Welt der leiblichen Genüsse und anderer Sinnesfreuden. Rezitator Karl Stumpfi hat dazu passende Texte deutscher und österreichischer Satiriker ausgewählt, darunter „Kostproben“ von Heinrich Heine, Heinrich Böll, Erich Kästner, Abraham A Santa Clara, Oskar Maria Graf, Karl Kraus und Friedrich Torberg. Gesetzt sind die zeitkritischen Neunburger G’stanzln von Jürgen Zach, der als Sänger/Bassist mit Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl für die musikalische Umrahmung sorgt. Die Zuhörer hören zum Beispiel eigenwillige Cover-Versionen von Pop-Klassikern wie „Hey Joe“ von Jimi Hendrix oder Schlager-Oldies wie „Bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens. Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben erbeten. Platzreservierung beim „Ganswirts“-Ehepaar Marlies und Peter Standke, Hauptstraße 22, wird empfohlen!logonenkunstherbst430

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Öffentliche „Literatur- und Geschichtsstunde“ im OGO

Das Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren

Autobusse gegen Panzer: Das gewaltsame Ende des Prager Frühlings ist Thema eines öffentlichen Leseabends am 9. November, 19 Uhr, im OGO Oberviechtach. Foto: B. Dobrovolský/FAZ

Autobusse gegen Panzer: Das gewaltsame Ende des Prager Frühlings ist Thema eines öffentlichen Leseabends am 9. November, 19 Uhr, im OGO Oberviechtach. Foto: B. Dobrovolský/FAZ

Der FAZ-Fotograf Bohumil Dobrovolský hielt den erfolglosen Versuch fest, mit Autobussen Barrikaden gegen die „sozialistischen Brüder“ zu errichten: Am 21. August 1968 marschierte der Warschauer Pakt mit 27 Panzer-Divisionen in die Tschechoslowakei ein – gewaltsames Ende des Prager Frühlings, der Reformbewegung unter Alexander Dubcek zur Schaffung eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“.

Zeitgenössische Texte der tschechischen Autoren Bohumil Hrabal, Milan Kundera, Miroslav Holub u. a. reflektieren die Geschehnisse im August 1969. Vorgetragen werden sie von den Rezitatoren Katerina Karl-Brejchova und Arthur Schnabl aus Regensburg im Rahmen einer öffentlichen Lesung am Freitag, 9. November, 19 Uhr, im Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach. Dauer des Vortrags ca. 90 Minuten, dazu etwa 20 Minuten Pause. Eintritt ist frei, Spenden für den Veranstalter Kunstverein Unverdorben erbeten.KVULogo2017

 

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Nach Abschluss der Ausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“

Ausstand im Kunstquartier Unverdorben

"Finissage" in den Räumen des Kunstquartiers Unverdorben" v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, Irmgard Vensenjak, Martin Schmid, Renate Ullmann und Jürgen Zach. Foto: Karl Stumpfi

„Finissage“ in den Räumen des Kunstquartiers Unverdorben“ am Abend des 29. Oktober 2018, zugleich letzte KVU-Veranstaltung im seit 2013 als Kunstquartier genutzten Altmann-Haus Im Berg 7; v. re.: 1. Vorsitzender Peter Wunder, Irmgard Vesenjak, Gründungsvorsitzender Martin Schmid sowie die Vorstandsmitglieder Renate Ullmann und Jürgen Zach. Fotos: Karl Stumpfi

Prof. Dr. Karel Rechlik, Brünn: Zyklus der Religionen bei der Int. Ausstellung "Ahoj 18 - Kunst für den Frieden"

Prof. Dr. Karel Rechlik, Brünn: Zyklus der Religionen bei der Int. Ausstellung „Ahoj 18 – Kunst für den Frieden“

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Die Vier Unverdorbenen gastieren im Kloster Ensdorf

3. November: Wienerisches für Feinschmecker

Karl Stumpfi liest amüsante Texte von Wiener Kaffeehaus-Literaten. Foto: H. Söllner, NT

Karl Stumpfi liest amüsante Texte von Wiener Kaffeehaus-Literaten. Foto: H. Söllner, NT

Die Unverdorben-Combo mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) warten wieder mit einem bunten Mix aus Klassik, Film-Evergreens, Austropop und Wienerliedern auf. Foto: A. Grassmann, NT

Die Unverdorben-Combo mit Jürgen Zach, Franz Schöberl und Klaus Götze (v. re.) wartet wieder mit einem bunten Mix aus Klassik, Film-Evergreens, Austropop und Wienerliedern auf. Foto: A. Grassmann, NT

Die Vier Unverdorbenen, das literarisch-musikalische Quartett des Neunburger Kunstvereins mit Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl (Musik) gastierten wieder einmal im Kloster Ensdorf und präsentierten eine Kulinarische Lesung mit Musik unter dem Motto „Wienerisches im Ensdorfer Kreuzgang“. Die Gäste am Ödenturm in Chammünster waren von diesem genussreichen Abend so begeistert, dass sofort eine Wiederholung vereinbart wurde. Zwischen den einzelnen Gängen des Gala-Menues warten die Vier Unverdorbenen mit einem unterhaltsamen Mix aus Text- und Musikbeiträgen auf. Quasi „A la carte“ folgen satirische Miniaturen der Wiener Autoren Alfred Polgar, Erich Fried, Fritz Grünbaum, Anton Kuh, Friedrich Torberg u. a. Mit Wiener Heurigenliedern und Schrammelmusik, Austria-Pop sowie Klassisches in den gewohnt eigenwilligen Bearbeitungen erhält der Abend einen ebenso stilvollen wie originellen Rahmen – ganz nach dem Gusto der versammelten Feinschmecker-Gemeinde!

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Hallenfoyer am 21.10. wegen „Tattoo-Messe“ gesperrt

Ahoj 18 heute nur im Kunstquartier!

Ahoj18ÖFFNUNGSZEITEN AKTUELL:
Am Kirchweihsonntag, 21. Oktober, 14 – 16h, ausschließlich im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7. Besichtigung im Foyer der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2, heute wegen Belegung durch einen externen Veranstalter (Tattoo-Messe) nicht möglich! Letztmals ist die Kunstausstellung am Sonntag, 28. Oktober, 14 bis 16 Uhr, im Kunstquartier und im Foyer der Schwarzachtalhalle geöffnet.
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Finissage der Schülerausstellung „MenschenGesichter“

Charakterstudien mit Tusche und Kreide

 

In Kooperation zwischen Staatlicher Gregor-von-Scherr-Realschule und evangelischer Kirchengemeinde kam die Ausstellung "MenschenGesichter" im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes zustande. Sie dauerte vom 1. bis 30. September und wurde mit einer Finissasge am 11. Oktober offiziell beendet. Foto: Weiß

In Kooperation zwischen Staatlicher Gregor-von-Scherr-Realschule und evangelischer Kirchengemeinde kam die Ausstellung „MenschenGesichter“ im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes zustande. Sie dauerte vom 1. bis 30. September und wurde mit einer Finissasge am 11. Oktober offiziell beendet. Foto: Weiß

Von Udo Weiß, NT

Echte Charakterköpfe sind im NEUNBURGER KUNSTHERBST ’18  in der evangelischen Kirche zu sehen. Die Werke der Realschüler aus verschiedenen Techniken und Materialien sind so vielfältig wie die Gesellschaft selbst.

„MenschenGesichter“ titelte eine Ausstellung von Werken der Kunstschüler der Gregor-von-Scherr-Realschule, die mit einer Finissage in der evangelischen Versöhnungskirche

Ende gegangen ist. Bereits im vergangenen Schuljahr wurden in Zusammenarbeit der Schule unter der Projektleitung von Studienrätin Julia Heigl mit Pfarrer Gerhard Beck Gesichter in verschiedenen Techniken künstlerisch gestaltet. Mit Tusche und Kreide wurden Portraits gefertigt, ausgedruckte Gesichter wurden kreativ mit verschiedenen Materialien ausgeschmückt oder umgestaltet, in Collagen wurden die Gesichter verfremdet oder mit Details ergänzt. So ergaben sich Kunstwerke in einer großen Vielfalt, die die verschiedensten Charaktere widerspiegelten und die in der Kirche ausgestellt waren.

Zur Finissage, die musikalisch von einer Schülergruppe gestaltet wurde, begrüßte Pfarrer Beck Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl, stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, Realschul-Rektorin Diana Schmidberger sowie Schüler und deren Eltern. Auch Peter Wunder und Karl Stumpfi, die Verantwortlichen des Neunburger Kunstherbstes, zählten zu den Gästen.

„Was haben die Gesichter von Menschen in einer Ausstellung in der Kirche zu tun?“, fragte Pfarrer Beck und sprach von einem tief theologischen Thema. Durch Einblendung der Schöpfungsgeschichte lieferte er die Begründung: „Gott schuf die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie.“ Bei manchen Menschen falle es einem leicht, Gott darin zu sehen, bei anderen nicht.

Der Geistliche spannte den Bogen von den Bildern der Schüler zu Aussagen aus der Bibel. Zu einem grausam verzerrten Gesicht erklärte er, dass es auch Seiten von Gott gebe, die unverständlich sind. Bei einem Motiv mit dem Titel „Wir scheinen unvollständig“ gab er zu bedenken, dass auch Gott manchmal unvollständig erscheine. Fehler, Schwächen und Bedürfnisse bei anderen zu sehen sei auch die Eigenschaft Gottes. „Schauen Sie sich die Bilder an, ob Sie darin Gott erkennen“, animierte Pfarrer Beck die Gäste.

Anschließend stellten Schüler einige Werke vor, erläuterten die Technik und die dahinterstehende Aussage des Bildes. Kunsterzieherin Julia Heigl bedankte sich für das Interesse und die Wertschätzung, die der Ausstellung entgegengebracht wurde und dankte alle Unterstützern. Mit einem Imbiss, der von den Schülern vorbereitet wurde, endete die Ausstellung.

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Trio Wien sorgt für weiteres Kunstherbst-Highlight

Schmankerln, Wein und Wienerlieder

Das Trio Wien lieferte im Foyer der Schwarzachtalhalle überzeugendes musikalisches Entertainment. Fotos: Alfred Grassmann

Das Trio Wien lieferte im Foyer der Schwarzachtalhalle begeisterndes musikalisches Entertainment. Fotos: Alfred Grassmann

Beim Küchenteam des "Esszimmer"-Restaurants lag der kulinarische Teil des Heurigenabends in besten Händen.

Beim Küchenteam des „Esszimmer“-Restaurants lag der kulinarische Teil des Heurigenabends in besten Händen.

Wienerlieder und Gaumenfreuden original und in bester Qualität – das bot der

KVU-Vorstand Peter Wunder

KVU-Vorstand Peter Wunder bei der Begrüßung

„Heurigenabend“ des Neunburger Kunstvereins Unverdorben am Samstagabend im adrett dekorierten Foyer der Schwarzachtalhalle – ein echtes Highlight im Progamm des 6. Neunburger Kunstherbstes! Für den musikalischen Part war eigens das weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannte und beliebte Trio Wien angereist. Die Vollblutmusikanten Fredi Gradinger (Akkordeon, Gesang), Franz Horacek (Kontrabass, Gesang) und Hans Radon (Gitarre, Gesang) verstanden es vom ersten Takt an, musizierend und plaudernd ihr Publikum in beste Feierlaune zu versetzen. Jeder Ton war „handgemacht“, gleich ob bei der swingenden Wienermusik oder bei deutschsprachigen Evergreens.

Karl Stumpfi liest "Der Engel und die Taube"

Karl Stumpfi liest „Die Taube und der Engel“

Neben so populären (und von den Vier Unverdorbenen gerne gecoverten) selberg’strickten Liedern wie „Nüchtern bin i allaweil schüchtern“ oder „Sperrstund‘ Blues“ überzeugte Trio Wien auch mit einem Johann-Strauß-Medley und mit Austro-Pop-Adaptionen wie Georg Danzers „A Nackerter im Hawelka“. Dazwischen brannten die drei Originale immer wieder ein Pointen-Feuerwerk ab und personifizierten den Begriff „Wiener Schmäh“…

TRIO PLUS ZWEI UNVERDORBENE

Zu guter Letzt erfüllten Gradinger, Horacek & Radon noch eine Reihe von Zuhörerwünschen wie zum Beispiel  „Das Lied von der Reblaus“ oder das „Fiakerlied“. Nach der Pause wurden auch die beiden anwesenden „Unverdorbenen“ Jürgen Zach und Karl Stumpfi als „Special Guests“ ins Abendprogramm einbezogen. Nach Lesung der Humoreske „Die Taube und der Engel“ des Wiener Autors Rudolf Stürzer spielte das um

Jürgen Zach holte Trio Wien nach Neunburg.

Jürgen Zach holte Trio Wien nach Neunburg.

Gitarrist Zach erweiterte Trio Wien den Titel „I wünsch mir‘ an Fensterplatz im Himml“. Bevor die Gäste kurz vor Mitternacht beschwingt den Heimweg antraten, dankte 1. Vorsitzender Peter Wunder neben den beifallsumrauschten Wiener Musikanten auch dem Esszimmer-Serviceteam Bartczyk/Pongratz für ein delikates Wiener Schmankerlbuffet, welches keinerlei Wünsche offenließ. In einem Facebook-Posting brachte Heurigenabend-Gast Till Heimreich die überaus positive Publikumsresonanz  genau auf den Punkt: Herzlichen Dank an den Kunstverein Unverdorben und das Team im Esszimmer für einen genialen Abend!“

"Sondereinlage" der beiden Unverdorbenen Karl Stumpfi (links) und Jürgen Zach mit den Musikern des "Trio Wien".

„Sondereinlage“ der beiden Unverdorbenen Karl Stumpfi (links) und Jürgen Zach mit den Musikern des „Trio Wien“.

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                                                      DIE MITGLIEDER VON TRIO WIEN:

Alfred „Fredi“ Gradinger (Akkordeon, Gesang) SONY DSCbegann seine Laufbahn als  Berufsmusiker nach einem Studium am Konservatorium der Stadt Wien. Seither Live-, Radio- und Fernsehauftritte im In- und Ausland unter anderem mit Wiener Unterhaltungs-Stars wie Heinz Conrads, Karl Merkatz, Andy Borg, Marianne Mendt in der Fernsehserie „Kaisermühlen Blues“. Unzählige CD-Aufnahmen, dazu auch erfolgreicher Komponist und Texter.

Franz Horacek (Kontrabass, Gesang) SONY DSCbegann seine Berufsmusiker-Laufbahn in jungen Jahren als Tanzmusiker und wechselte später zum Genre des Wienerliedes. Es folgten Auftritte im In- und Ausland, im Radio und Fernsehen sowie mehrere CD-Aufnahmen. Zusammenarbeit mit renommierten österreichischen Künstlern wie Jazz-Gitti, Karl Merkatz und vielen Anderen.

Hans Radon (Gitarre, Gesang)SONY DSC verfügt über ein großes Lieder-Repertoire aus verschiedenen Genres (Wienerlied, Volksmusik, Hüttenliedern, Evergreens, Jazz-Standards) und langjährige Erfahrung als erfolgreicher Unternehmer in der Kulturbranche; mehrere CD-Aufnahmen als Künstler und Produzent.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“/Ausgabe SAD, v. 20.10.2018 als jpg-Datei:NTHeuriger

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 18. 10. 2018 als pdf- und jpg-Dateien: TrioWienPDF

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Heute Abend liegt Grinzing an der Schwarzach!

HeurigenabendMEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ / Ausgabe SAD, v. 12. 10. 2018 als jpg-Datei: kar

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Folk & Blues: Neue Töne beim Kunstverein

"Oberpfälzer Spirit" nach großer Folk and Blues Performance in der Alten Seilerei (v. re.) 1. Vorsitzender Peter Wunder, Singer/Songwriter Robert Coyne, Drummer Werner Steinhauser, Bluesmusiker Wolfgang Bernreuther und 2. Vorsitzender Karl Stumpfi. Fotos: Alfred Grassmann

„Oberpfälzer Spirit“ nach großer Folk and Blues Performance in der Alten Seilerei (v. re.) 1. Vorsitzender Peter Wunder, Singer/Songwriter Robert Coyne, Drummer Werner Steinhauser, Bluesmusiker Wolfgang Bernreuther und 2. Vorsitzender Karl Stumpfi. Fotos: Alfred Grassmann

 Ein erlesener, wenn auch handverlesener Zuhörerkreis nahm am Sonntagabend in der Alten Seilerei ein Exklusiv-Angebot des Kunstverein Unverdorben wahr: Erstmals in der fünfjährigen Geschichte des Neunburger Kunstherbstes stand ein Folk & Blues-Concert auf dem Programm.

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Wolfgang Bernreuther bot Blues vom Feinsten…

Auf Vermittlung von Stefan Voit, Kultur-Ressortleiter des Oberpfälzer Medienhauses in Weiden, SONY DSCstartete der Londoner Singer/Songwriter Robert Coyne – Sohn der Musiker- und Malerlegende Kevin Coyne – seine diesjährige deutsch-österreichische Clubtour in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald. Als seine Partner waren der Neumarkter Bluesmusiker Wolfgang Bernreuther – er gestaltete den ersten Programmteil – sowie der Nürnberger Schlagzeuger Werner Steinhauser mit von der Partie. Bernreuther gab einen repräsentativen Querschnitt seines Blues-Repertoires zum Besten, überraschte mit einer ansehnlichen Gitarrenkollektion und suchte den Dialog mit dem Publikum. Robert Coyne, zumindest stimmlich ein naher Donovan-Verwandter, nutzte den Gig, um einige Referenznummern aus der Anfang Oktober neu erschienenen CD „Out Of Your Tree“ zu Gehör zu bringen. Sein zweites Soloalbum auf Meyer Records nach der „Woodland Conspiracy“ von 2010, ist sowohl eine Fortsetzung als auch eine bewusste Abkehr von den drei Alben, die er (auch auf Meyer Records) mit dem großen Jaki Liebezeit, dem legendären Drummer von Can, der im Januar 2017 verstarb, aufgenommen hat. Während mystische Wiederholungen bei „Out of Your Tree“ und der Liebezeit-Trilogie üblich sind, ist der Rhythmus des neuen Albums meditativer, manchmal jenseitiger. Zu den noch spärlichen Drums und der Instrumentierung der akustischen Gitarre kommen Blitze von Leadgitarre, Keyboards und Bass, die oft mit Bandecho und Reverb gefärbt sind und an Doo-Wop der 50er Jahre und New Yorker Avant-Punks Suicide erinnern – beide gehören zu Coynes Haupteinflüssen.SONY DSC

Abschließend dankte Alte-Seilerei-Wirt Alois Feldmeier dem KVU für sein Engagement in der regionalen Kulturszene im Allgemeinen und seinen Einsatz für die Kleinkunst im Besonderen. In ersten Zuhörerreaktionen klang vor allem Respekt an – vor der herausragenden musikalischen Qualität des Dargebotenen. Die beiden KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi verabschiedeten die drei sympathischen Künstler mit der Übergabe von „Flaschen voll Oberpfälzer Geist“.

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Fotos von der Folk & Blues-Session in der Alten Seilerei Neunburg:

Alfred Grassmann

Gitarrist und Vocalist Robert Coyne, begleitet von Werner Steinhauser am Schlagzeug.

Gitarrist und Vocalist Robert Coyne, begleitet von Werner Steinhauser am Schlagzeug.

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 18. 10. 2018 als jpg-Datei: NTCoyneAbendBericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 13. 10. 2018 als jpg-Datei:13_Oct.STN3

 

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