„Kunstherbst-Highlight“ Opern- und Operettengala am 2. Oktober

Große Musik der böhmischen Romantiker

Maestro Hans Richter dirigiert die Smetana Philharmoniker Prag. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Maestro Hans Richter dirigiert die Smetana Philharmoniker Prag. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Der Kunstverein Unverdorben und  das Gastorchester Smetana Philharmoniker Prag präsentieren  am Vorabend des Nationalfeiertags ein erlesenes Musikprogramm mit Werken berühmter Komponisten aus dem Nachbarland Tschechien. Die künstlerische Gesamtleitung hat Chefdirigent Hans Richter. Der Maestro wird auch  die Rolle des Conferenciers übernehmen und kompetent über die von ihm ausgewählten Ouvertüren, Arien und Duette parlieren. Wie man von ihm gewohnt ist, verbindet er Bekanntes und immer wieder gerne Gehörtes mit Raritäten des Bühnenrepertoires. So werden mehrere Ausschnitte aus der tschechischen Nationaloper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana mit Stücken aus seinen hierzulande selten zu hörenden historischen Opern „Libussa“ und „Dalibor“ verbunden.

Aber auch die Liebhaber der „leichten Muse“ werden an diesem Abend auf ihre Rechnung kommen. Denn im zweiten Programm-Teil steht die beliebteste tschechische Operette im Mittelpunkt: „Polenblut“ von Oskar Nedbal. Für tänzerischen Schwung sorgen Orchester-Zwischenspiele mit Furiant, Polka und Tanz der Komödianten aus „Die verkaufte Braut“. Für die sängerischen Darbietungen wurden Solisten aus der Ukraine und Tschechischen Republik engagiert, die der internationalen Spitzenklasse zugehörig sind.

Die Sopranistin Jana Šrejma Kačírková wurde in České Budějovice geboren. Während  ihrer Studienzeit am Prager Konservatorium hat sie wiederholt am Internationalen Antonin-Dvorak-Gesangswettbewerb in Karlovy Vary  teilgenommen und viele Preise gewonnen. jana-srejmaZweimal erhielt sie den Preis „Cena Thálie“: 2012 für die Rolle Julia in Gounods Oper „Romeo und Julia“ und  2013 für ihre Darstellung der Titelrolle „Anna Bolena“ von Donizetti. Seit 2010 ist sie ständiges Mitglieder des Opernensembles im Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava. Bevorzugt singt sie die Violetta in Verdis „La Traviata“, Marie in Smetanas „Die verkaufte Braut“ sowie Hauptrollen in den Donizetti-Opern  „Anna Bolena“, „Maria Stuarda“ und „Roberto Devereux“. Die Sopranistin ist ständiger Gast im Südböhmischen Theater in České Budějovice und im Nationaltheater in Brno, sie trat weiters im F.-X.-Šalda-Theater in Liberec, im J.-K.-Tyl-Theater in Pilsen und im Nationaltheater in Prag auf, wo sie 2010  als Adina in der Oper Der Liebestrank von Donizetti debütierte.  2015 trat sie erstmals am Slowakischen Nationaltheaters als Donna Anna auf. Jana Šrejma Kačírková nahm an einer Reihe der bedeutenden internationalen Musikfestivals teil, mehrmals in Italien und in Zypern. Ferner gastierte die Sängerin beim Internationalen Musikfestival „Prager Frühling“ und beim internationalen Musikfestival Český Krumlov, wo sie gemeinsam mit Startenor  José Cura auftrat. In der Schwarzachtalhalle singt sie unter anderem eine der bekanntesten tschechischen Sopranarien, das Lied an den Mond aus Antonin Dvoraks Märchenoper „Rusalka“.

Der Tenor Jaroslav Kovacs studierte am Teplitzer Konservatorium bei Prof. Jitka Slavíčková. Bereits während seines Studiums feierte er die ersten Erfolge im Erzgebirgischen Theater mit Operettenpartien von Franz Lehár und  Emmerich Kálmán.

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1994/95 war er Solist des Armee-Kunstensembles Prag. 1996 trat er als Bolo Baraňský in Oskar Nedbals Operette „Polenblut“ auf. Seit 1997 ist er Solist des Opernensembles in Ústí nad Labem, gleichzeitig gastiert er an der Prager Staatsoper und am Südböhmischen Theater. Jaroslav Kovacs nahm an mehr als 45 Inszenierungen und Aufführungen teil. Im Jahr 2011 wurde er zum ersten Mal für Verkörperung der Rolle Gerald  in der Oper „Lakmé“ für den renommierten tschechischen Thalia-Preis im Bereich der Oper nominiert. Eine andere Nominierung für den Thalia Preis 2014 erhielt er für die Rolle Tassilo in  „Gräfin Mariza“. Zu seinem Repetoire zählen neben allen bedeutenden Oratorien aus verschiedenen Epochen, zahlreiche Bach-Kantaten  sowie  Arien aus Opern von Wagner („Der fliegende Holländer“), Guiseppe Verdi („La Traviata“), Peter Tschaikowsky („Eugen Onegin“), Bedrich Smetana („Die verkaufte Braut“) und Antonin Dvorak („Der Jakobiner“).  Auch als Interpret von Liedern der Komponisten Beethoven,  Schubert, Tschaikowsky u. a. hat sich der tschechische Tenor einen Namen gemacht. Auslandsauftritte führten Kovacs nach Darmstadt, München und zuletzt in der Spielzeit 2015 nach Regensburg (in W. A. Mozarts „Zauberflöte“). Im Neunburger Gala-Programm ist er unter anderem mit Wenzels Stotterarie „Ma-ma-ma Maticka“ aus Bedrich Semetanas komischer Oper „Die verkaufte Braut“ vertreten.

Andrij Shkurhan, geboren 1961 in der Ukraine, begann seine Sängerkarriere 1986 im Opernhaus von Lviv. andrij-shkurhanDort übernahm er bis 1990 die Rollen des Onegin, Don Giovanni, Figaro, Valentin (Faust) und Germont (La Traviata). Gastspielverpflichtungen ging er 1989/90 an der Moldau Nationaloper in Chisnau ein, wo er in den Tschaikowsky-Opern „Eugen Onegin“ und „Jolanta“ auftrat. 1991 erhielt er sein erstes Engagement in Polen. An der Großen Oper in Lodz erweiterte er sein Repertoire mit den Rollen des Carlo in Verdis „Ernani“, Escamillo in Bizets „Carmen“ sowie in den Titelrollen der Opern „Fürst Igor“ von Borodin und „Rigoletto“ von Verdi. Zwischen 1995 bis 2008 war Andrij Shkurhan Ensemblemitglied  und erster Solosänger der Polnischen Nationaloper in Warschau. Auch dort war er in verschiedenen Verdi-Opern zu hören. Rollendebüts gab er in der Titelrolle „Mazeppa“ von Tschaikowsky und als Sharpless in Puccinis „Madame Butterfly“. Bis heute verbindet den Bariton eine ständige Zusammenarbeit mit der Schlesischen Oper in Bytom (Polen).  Am 2. Oktober ist der ukrainische Bariton u. a. mit der Arie des Burgvogts aus Dvoraks Oper „Der Jakobiner“ und der Arie des Kalina aus Smetanas Oper „Das Geheimnis“ zu hören.

 INFOS zur Opern- und Operettengala

  •  Das Klassik-Konzert am Sonntag, 2. Oktober, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle ist Bestandteil des kulturellen Begleitprogramms der bayerisch-böhmischen Landesausstellung „Kaiser Karl IV.“ und wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert.
  • Ein Chorworkshop unter dem Motto „Jugend geht in die Oper“ geht der Gala im Schlosssaal voraus. Schülerinnen und Schüler des Regentalgymnasiums Nittenau mit Musiklehrer Dr. Wolfgang Wagner studieren mit professionellen Sängern und Orchestermusikern den „Chor der Landleute“ von Smetana ein und treten damit abends vor das Gala-Publikum.
  • Der Kunstverein Unverdorben tritt im Rahmen des laufenden Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ als Veranstalter  auf und wird vom Bezirk Oberpfalz, dem Landkreis Schwandorf, der Stadt Neunburg v. W. sowie Sponsoren unterstützt.
  • Eintrittskarten der Kategorien 35, 30 und 25 Euro sind online unter www.okticket.de (Stichwort: Opern- und Operettengala) sowie bei den bekannten VVK-Stellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr im Hallenfoyer.

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„Danke, John, für Deine Lieder!“

Lennon-Hommage ging unter die Haut

Gitarrist Volkwin Müller (2. v. l.) und Rezitator Achim Amme (mi.) mit KVU-Vorstandsmitgliedern nach der gelungenen Lennon-Performance in der Alten Seilerei. Foto: Gerlinde Lermer

Gitarrist Volkwin Müller (2. v. l.) und Rezitator Achim Amme (mi.) mit KVU-Vorstandsmitgliedern nach der gelungenen Lennon-Performance in der Alten Seilerei. Foto: Gerlinde Lermer

In der Alten Seilerei drehte der Kunstverein Unverdorben am Mittwoch  die Zeit um über drei Jahrzehnte zurück. John Lennons letzte Jahre standen auf dem Programm eines außergewöhnlichen Neunburger Kunstherbst-Abends. Die lokale Fangemeinde der Pop-Ikone war beeindruckt und begeistert zugleich, als Lennon-Songs wie „Happiness is a warm gun“, „Mindgames“, „Stand by me“, „Beautiful boy“, „Mother“, „Help“, „Strawberry fields forever“, „Starting over“Kunstherbstblatt15„Come together“, „Imagine“, „Give peace a chance“, „Woman“ oder „All you need is love“ entweder als Original-Einspielungen oder „live“ Revue passierten. Achim Amme, Autor und Schauspieler aus Hamburg, las einfühlsam aus Philip Normans John-Lennon-Biografie, kongenial begleitet vom Gitarristen und Sänger Volkwin Müller aus Detmold. Mit der Ermordung des Liverpoolers am 8. Dezember 1980 vor seinem New Yorker Domizil war  der biografische Streifzug durch Lennons letzte Lebensjahre aber noch nicht beendet. Achim Amme las abschließend noch aus dem von Sean Lennon verfassten Epilog, in dem Erinnerungen des damals fünfjährigen Sohns von John und Yoko reflektiert werden. Der lautstarke Schlussbeifall animierte das Duo, noch zwei weitere Lennon-Klassiker nachzulegen: „Working class hero“ und „You’ve got to hide your love away“. „Danke, dass Ihr gekommen seid“, schloss Amme die musikalische Lesung, und „Danke, John, für Deine Lieder!“

Mit „Unverdorben“-Rotwein und Kunstherbst-Buttons als kleine Erinnerung an ihren ersten Neunburger Gastauftritt verabschiedeten 1. Vorsitzende Beate Seifert, Schatzmeister Peter Wunder und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi die beiden hervorragend miteinander harmonierenden Künstler.

ammeundmuelleAchim Amme liest aus der Lennon-Biografie von Philip Norman. Volkwin Müller begleitete ihn mit Songs der Pop-Ikone aus Liverpool. Foto: Ralf Gohlke, MZ

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Achim Amme & Volkwin Müller in der Alten Seilerei

John-Lennon-Nacht: „All you need is love“

6Sept28An eine der größten Pop-Ikonen erinnert der Kunstverein Unverdorben und bittet am Mittwoch, 28. September ab 20 Uhr zur „John-Lennon-Nacht“ in die Alte Seilerei.  Diese Veranstaltung im Rahmen des 4. Neunburger Kunstherbstes mit biografischer Lesung und Live-Musik liefert einen besonderen Rückblick auf das Schaffen des Ausnahmekünstlers John Lennon (1940 – 1980).

Zu Gast sind der Hamburger Schauspieler Achim Amme und der Detmolder Musiker Volkwin Müller mit ihrem Programm „All you need is love – Lennons letzte Jahre“. johnlennon1Amme stellt die wegweisende Lennon-Biografie von Philip Norman vor, liest daraus Kapitel mit Genehmigung des Dröemer-Verlags. „Unprätentiös und mit jenem notwendigen Zug von Besessenheit, die sich an der Liebe zur Musik entzündet“, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung dazu feststellte.lennonnight16

John Lennon gilt als der charismatische Kopf der Beatles. Seine musikalische Inspiration und seine Texte begründeten den Mythos der Fab Four aus Liverpool. Nach dem Ende der Beatles 1970 nutzte er zusammen mit Lebensgefährtin Yoko Ono seinen Ruhm für politisches Engagement. „Give peace a chance“ und „Imagine“ wurden zu Hymnen der Friedensbewegung. Und noch heute, über drei Jahrzehnte nachdem er in New York ermordet wurde, erreicht seine Stimme die ganze Welt.

Volkwin Müller sorgt mit seinem gefühlvollen Gesang, seinem kunstvollen Gitarrenspiel sowie seinem Fußschlagzeug für eine knisternde Live-Atmosphäre. Er spielt individuelle  Neuinterpretationen von Lennon-Songs, die auf seinem Album „Strawberry Songs“ erschienen sind, welches von der Fachpresse hervorragende Kritiken erhielt.

Über den Auftritt am 23.10. im Oberhaus schrieb Ulla Grall für die “Rhein Main Presse“: “Im Wechsel von Lesung, Livemusik und Einspielungen vom Band entsteht ein Programm voller Intensität. (…) Amme liest die ausgewählten Passagen der Biografie mit seiner angenehmen, voll tönenden Stimme so lebendig, als habe er die Gespräche mit Lennon selbst erlebt und festgehalten…”

In der “Neuen Osnabrücker Zeitung” schrieb Frank Muscheid: “John Lennon hätte es bestimmt gefallen: Der Hamburger Autor, Schauspieler und Musiker Achim Amme und der Detmolder Gitarrist Volkwin Müller haben dem berühmten Ex-Beatle John Lennon mit “All you need is love – Lennons letzte Jahre” im Niedersachsen-Saal eine tolle musikalische Lesung gewidmet.

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Tickets gibt es für 12,34 Euro im Büro- und Pressezentrum, in der Buchhandlung am Tor sowie an der Abendkasse, Alte Seilerei, Hauptstraße 22.

Volkwin Müller und Achim Amme treten beim Neunburger Kunstherbst auf.

Volkwin Müller und Achim Amme treten beim Neunburger Kunstherbst auf.

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Markus Veith „haut auf den Busch“!

Heute, Samstag, 19 Uhr, präsentiert Autor und Schauspieler Markus Veith sein Wilhelm-Busch-Stück „Jeder Narr tut was er will“ in der evangelischen Versöhnungskirche – die Erfolgsproduktion des Fränkischen Theatersommers macht beim Neunburger Kunstherbst Station!wbusch2-2
Das Publikum besucht an diesem Abend den Maler, Dichter, Philosophen und Humoristen in seiner Werkstatt. Wilhelm Busch, der nicht unbedingt als „netter Mensch“ gilt, vielmehr als schrulliger, lebenslang lediger Einsiedler, ist zunächst nicht davon begeistert, dass ihm jemand Schulter schaut. Und das kann heiter werden, wenn er in seiner humorvoll gereimten, gleichzeitig bissigen Gewitztheit über die Menschen, insbesondere Künstler, übers Malen und Dichten referiert. Busch kommt er immer mehr ins Plaudern und bietet seinem Publikum mit seinen Geschichten um den verhinderten Dichter Balduin Bählamm und den Maler Klecksel durchaus einen comicartigen Einblick in die Arbeit und das Leben des großen Humoristen.
Markus Veith, in Dortmund geboren, arbeitet seit 1997 als Schauspieler und Schriftsteller. Er hält er regelmäßig Lesungen, produzierte Bücher, Hörbücher und Hörspiele und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen geehrt. Während seiner Bühnentätigkeit spielte er deutschlandweit in vielen Theater-Genres: Klassiker, Dinner-Theater, Musical, Kindertheater, Kabarett, Rezitation. Er ist Mitglied des “Filmtheater”-Ensembles, spielt, singt, tanzt hier schwarz-weiß in Produktionen wie “Die Drei von der Tankstelle” und “Drei Männer im Schnee”. Mehrere seiner eigenen Theaterstücke fanden auf die Bühne, bei einigen führte er selbst Regie. Seit 2010 spielt, schreibt und inszeniert er für den Fränkischen Theatersommer.

Mehr Infos unter www.veithstanz.de

Eintritt: 10 €, Ermäßigt (Schüler, Bedürftige): 8 €

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„Regensburg meets Neunburg“ beim Kunstherbst

Kunst verbindet zwei alte Städte

Neunburg trifft Regensburg – in Zeichnungen, Kalligrafien, Fotografien, Liedern, Texten und Geschichten. Öffentliche Vernissage ist am Freitag, 23. September im „Seminarium Murnthal“. heimerlDie Ausstellung findet erstmals im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes statt. Bildergalerie, Buchvorstellungen und Künstlergespräche dienen während der Öffnungszeiten bis 24. November der Begegnung kunstinteressierten Menschen aus der Region.

Teilnehmende Künstler sind Renata Heimerl, Robert Bergschneider, Johann Maierhofer, Agnes Jonas und Fredman. Ausgestellt werden Regensburg-Zeichnungen von Renata Heimerl, Neunburg-Zeichnungen von Robert Bergschneider.

Die Bevölkerung ist zur Ausstellungseröffnung am heutigen Freitag, 19 Uhr, bergschneider im „Seminarium“, Untermurnthal 1 – 3, willkommen. Der Eintritt ist frei! Grußworte sprechen  Klemens Unger, Kulturreferent der Stadt Regensburg,  und Franz Pfeffer, Kulturreferent des Landkreises Schwandorf. Ab 20.30 Uhr folgt eine szenische Lesung aus dem neuen Regensburgroman „Sonnengeschichten“ von Johann Maierhofer und Liedern von Fredman.

Gezeigt werden Regensburg-Zeichnungen von Renata Heinmerl, Neunburg-Zeichnungen von Robert Bergschneider und Kalligrafien von Johann Maierhofer. Abgerundet wird das Kulturangbot durch Buchpräsentationen aus Neunburg und Regensburg, darunter der Band
„Neunburg vorm Wald – 100 Wörter – 100 Bilder“ und „Regensburg – Fenster der Vergangenheit“, erschienen im Verlag Dr. Peter Morsbach.

Ausstellungszeiten sind vom 23. September bis 24. November jeweils Sonntag, 14 bis 18 Uhr, und Donnerstag, 18 bis 20 Uhr; Künstler sind bei diesen Terminen im „Seminarium“ anwesend. Den Abschluss bildet eine musikalische Lesung „Lieder und Geschichten“ am Donnerstag, 24. November mit Johann Maierhofer (Rezitation) und Bernd Woscheé (Gitarre). Eintritt zwölf Euro. Kartenvorverkauf im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße.

SONY DSCFotos: Blick auf Steinerne Brücke und Dom, gezeichnet von Renata Heimerl; Neunburger Altstadt, gezeichnet von Robert Bergschneider, Kalligrafie von Johann Maierhofer und der Regensburger Liederpoet Fredman.

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„K u. K-Tage“ im 4. Neunburger Kunstherbst

Die „K u. K-Tage“ 7. und 8. Oktober 2016 bilden den Höhepunkt des literarischen Veranstaltungsangebots im 4. Neunburger Kunstherbst. Im Fokus stehen zwei aus dem Böhmischen stammende deutschsprachige Autoren mit jüdischen Wurzeln, deren Werke unbestritten zur Weltliteratur zählen: Franz Kafka (geb.1883  in Prag, gest. 1924 in  Kierling bei Wien) und Karl Kraus (geb. 1874 in Jicin, gest. 1936 in Wien).

Karl-Kraus-Lesetheater 7.10.16

7. Oktober: Karl-Kraus-Lesetheater

Mit einer Bühnenadaption der Erzählung „Die Verwandlung“ und einer szenischen Lesung aus dem Drama „Die letzten Tage der Menschheit“ erinnern das OVIGO-Ensemble  (Sa., 8. 9., 20 Uhr, Schwarzachtalhalle) und der Kunstverein Unverdorben (Fr., 7. 9., 20 Uhr, ev. Versöhnungskirche) an die großen  Schriftsteller Kafka und Kraus.

Künstlerischer Leiter Florian Wein (Ovigo) und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi (KVU) geben im Rahmen eines Info-Gesprächs am Donnerstag, 22. September, 17 Uhr, im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7,  eine kompakte Einführung in „Die Verwandlung“ und  „Die letzten Tage der Menschheit“. Dazu laden Kunstverein Unverdorben und Ovigo-Theater alle  Literaturfreunde und Kunstherbst-Förderer aus der Region herzlich ein.

8. Oktober: OVIGO spielt Franz Kafka

8. Oktober: OVIGO spielt Franz Kafka

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KVU dankt Ahoj-16-Ausstellern, Partnern und Publikum

Kunst macht in der Gemeinschaft Freude

Jaroslav Hausners Neunburg-Collage erhielt der Kunstverein Unverdorben als Geschenk.

Jaroslav Hausners Neunburg-Collage erhielt der Kunstverein Unverdorben als Geschenk.

„Herzlich Willkommen, Ahoj 2016!“ Mit diesen Worten gab Beate Seifert, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, am Freitagabend den Startschuss für die vierte Neunburger Kunstherbst-Saison im gut besuchten Foyer der Schwarzachtalhalle. Aber ohne Künstler keinen Kunstherbst und keine Kunstherbsteröffnung. Ohne örtliche Geschäftspartner und zur Verfügung gestellter Schaufenster keine Straßengalerie, ohne Stadthallenmanagement keinen Raum für die Vernissage, ohne Sponsoren und Förderer keine Mittel zur Ausführung von Kunstprojekten. Ohne Arbeitseinsatz der Kunstvereinler keine Umsetzung von Kreativaktionen – und ohne Kunstliebhaber kein Publikum. Deshalb nahm Dankabstattung einen breiten Raum in der Eröffnungsrede der 1. Vorsitzenden ein – getreu dem Motto: „Kunst macht immer Freude in der Gemeinschaft!“

Die Repräsentanten der Pilsener Künstlergruppe ArtVrch mit Leiter Petr Kozel (2. v. li.)

Die Repräsentanten der Pilsener Künstlergruppe ArtVrch mit Leiter Petr Kozel (2. v. li.)

Und doch sei jedes Kunstwerk, jede Arbeit, jede umgesetzte Idee einzigartig. Damit leitete Beate Seifert auf die Vorstellung der Ahoj-16-Künstler aus dem In- und Ausland über.  Ein herzliches Ahoj galt den tschechischen Freunden und Partnern. Der Kunstverein ArtVrch aus Pilsen zeigt im Neunburger Kunstherbst 2016 Bilder, die im Juli beim internationalen Malworkshop „Artists in Residence“ in Zusammenarbeit mit Schülern der Mittelschule und Realschule Neunburg entstanden sind. Pilsener Künstler und Jugendliche hatten an mehreren sommerlichen Tagen markante Neunburger Häuser, Plätze, Straßen und Sehenswürdigkeiten malerisch eingefangen. Diese Werke können noch bis 16. Oktober in der Straßengalerie entlang der Hauptstraße bis zur Vorstadt sowie im Kunstquartier, Im Berg, bewundert werden. „Liebenswürdige Ansichten, Szenen und Eindrücke, die einem beim Betrachten zum Lächeln bringen“, so die subjektive Einschätzung der KVU-Vorsitzenden.

1. Vorsitzende Beate Seifert bei ihrer Eröffnungsrede.

1. Vorsitzende Beate Seifert bei ihrer Eröffnungsrede.

Die Weidener Künstlerin Sandra Hosol – so Seifert –  hatte schon immer Interesse an dem, was wahrgenommen werden kann, wenn man sich dem Offensichtlichen abwendet, und stattdessen rein dem eigenen, inneren Empfinden folgt. So entstand eine Serie von Portraits im weiteren Sinne, die nicht nur verträumte Posen oder melancholische Blicke darstellen, sondern gleichzeitig von der zumeist verkannten Schönheit in eben jenen gezeigten Gefühlszuständen erzählen. Die konsequente Linie, in der Malerei nur dem Empfinden zu folgen, zeigt sich auch in der Art und Weise der landschaftlichen Natur ein Abbild zu geben. In einem zarten Farbenspiel gebärden sich abstrakte Formen zu ungreifbaren Erinnerungen an eine Landschaft, die aber doch greifbar genug sind, um in ihnen eben die Natur in ihrer Ursprungsform wiederzuerkennen. Daraus entwickelte sich ein weiterer Malstil, der sowohl das Landschaftliche als auch die Empfindungswelten der Malerin verbindet.

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„Kunst ist Zeit und Raum für das Unaussprechliche. Kunst, ganz egal in welcher Form ist heilig, weil jeder Künstler seine ganz besonderen Eindrücke, Erlebnisse, Ängste, Freuden und Anwandlungen verarbeitet und preis gibt. Oft versteckt und oft ganz offen…“ (Aus der Eröffnungsrede von 1. Vorsitzender Beate Seifert)

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Die Serie „Farbenklang“ zeigt Eindrücke von Wahrgenommenen – von Bildern, die viel zu schnell vorbeiziehen, so dass weder Zeit noch Raum bleibt, um sich dem vor sich Befindlichen wirklich hinzugeben. Hinter scheinbar einfachen Streifen steckt der Drang, diesen visuellen Impulsen eine stimmungsvolle Klarheit zu verleihen. Dem entgegengesetzt entstanden Werke, die sich jeglichem Linearen entledigt haben, und sowohl durch die Reinheit der Farben als auch durch die Freiheit der Fläche einen eigenen, teilweise dramatischen Tiefgang erhalten. Zuletzt erläuterte die Vorsitzende noch kurz die Zeichnungen von Sandra Hosol erläutert. Hier zollt sie der unübersehbaren Realität in ihren absurden, schrecklichen, manchmal auch tragischen Gesichtern Tribut, indem sie archetypische Symbole wie die Schlange für die Wahrheit, Tränen für die Trauer, Blüten für das Unbeschwerte oder Früchte an Bäumen für das Gewachsene mit skurrilen Karikaturen oder clownesken Figuren vereint.

Sandra Hosol & Jürgen Fischer aus Weiden.

Sandra Hosol & Jürgen Fischer aus Weiden.

Für den Weidener Künstler Jürgen Fischer erschloss sich der Weg zur Malerei in den späten Jugendjahren. Zuerst auf autodidaktischer Schiene, später durch mehrere Semester Kunsttherapie in Nürtingen erarbeitete er sich die Grundlagen des Malens und verfolgte hierbei im Laufe der Zeit stark den Aspekt der heilenden Wirkung von Farben und Motiven. In diese Zeit fielen auch ein zweimaliges Stipendium bei der damaligen Plaas-Stiftung in Lindau, das Erstellen von Illustrationen für Herrn Prof. Kasack für einen Almanach russischer Literatur und mehrere Projekte mit Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Weiden, Kiel, Regensburg (Ton-Dittmer-Palais) und in München bei Seminaren der Geistigen Heilweisen. Nach der Ausbildung zum Heilpraktiker und durch die Berufsausübung trat die Malerei etwas in den Hintergrund, bis sie vor rund zwölf Jahren wieder stärker in das Bewusstsein drang und mit der Gründung eines eigenen Ateliers in Roschau einen Platz intensiven Schaffens fand. An diesem Ort beschäftigt ihn nebst den Themen „Blick ins Untergehölz“ und „Oberpfälzer Höfe“ insbesondere die Auseinandersetzung mit „himmlischen Boten“, auch Engel genannt, welche ihn zu immer neuen Ausdrucksaspekten inspirieren. Nicht trivial, esoterisch, sondern eher im Sinne von Rainer Maria Rilke –  „Ein jeder Engel ist schrecklich“ –  den Versuch zu wagen, diesem Anderen, Mächtigen, die „subjektiven Grenzen Gefährdenden“ (H. Bauer/ Kollege) eine Gestalt zu geben, in Anlehnung an die romanische Malerei, die den Betrachter frontal mit dem Geistigen konfrontiert. Für ihn ist es eine Rückbesinnung auf die Nichtsichtbaren doch ständig Anwesenden.

Nina und Teresa traten als Beuys und Van Gogh auf.

Nina Dembianny und Teresa Wurmstein (r.) traten als Beuys und Van Gogh auf.

Die Jungkünstlerin Teresa Wurmstein ist ein echtes Neunburger Kindl, seit Jahren aktives Mitglied im Festspielverein und Darstellerin der jungen Margarete von Cilli. Die frischgebackene Abiturientin möchte den Weg der Kunst in allen ihren Facetten bestreiten. „Teresa hat den Blick und die Geduld für das Filigrane, aber auch die Bodenständigkeit für große Projekte. Ihre Arbeiten und Werke, die sie im Kunstquartier bestaunen können, ist eine fantastische Auswahl ihres Schaffens und Könnes“, würdigte Seifert die Neunburger Jungkünstlerin.  Großzügige farbgewaltige Acrylbilder angelehnt an große Meister, Bleistiftzeichnungen, Gipsplastiken und surrealistische Fantasien können bei der Ahoj-16-Herbstausstellung in Augenschein genommen werden.

„Achtung, Ansteckungsgefahr!“ So warnte KVU-Vorsitzende Beate Seifert vor dem musikalischen Programm des Eröffnungsabends, dargeboten vom Ensemble Duopoli – art in duo. Schwung, Elan und einfach ein unglaublicher Spaß an der Musik schwappt von der Bühne aufs Publikum, wenn die beiden Musiker Karlheinz Höflich und Sonja Höflich mit Trompete und Saxophon loslegen.

Duopoli art in duo: Sonja Höflich (re) und Karlheinz Höflich.

Duopoli art in duo: Sonja Höflich (re) und Karlheinz Höflich spielen in den Rathausarkaden..

Kaum zu glauben, dass die beiden – mit zwei Blasinstrumenten, in perfekter Harmonie – allein auf der Bühne stehen und Werke von Bach, Mozart, Beethoven und anderen Berühmtheiten der klassischen Musik so frisch und schwungvoll präsentieren, als wären die Stücke keine Hunderte von Jahren alt. Da braucht es auch kein großes Orchester, damit die schönsten Musical-Melodien ins Blut gehen und es braucht auch keine Big Band, um das Publikum mit den bekanntesten Swing-Nummern von Glenn Miller, Duke Ellington & Co. zum Hippen zu bringen. „Das Kammerduett schafft das locker“, machte Beate Seifert Appetit auf die folgenden Musikdarbietungen im Hallenfoyer, in den Rathaus-Arkaden, an der Vorstadt-Linde und im Kunstquartier.

Guten Besucherzuspruch erhielt die Ahoj-16-Vernissage am Freitagabend.

Guten Besucherzuspruch erhielt die Ahoj-16-Vernissage am Freitagabend im Hallenfoyer.

Die dezentral präsentierten Kunstwerke der Ahoj-16-Herbstausstellung fanden bei den Besuchern großes Interesse.

Die dezentral präsentierten Kunstwerke der Ahoj-16-Herbstausstellung fanden bei den Besuchern großes Interesse.

Fotos des Kunstherbst-Eröffnungsabends mit Ahoj-16-Vernissage von Alfred Grassmann (NT), Thomas Starringer (OK)  und Karl Stumpfi (KVU)

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MEDIEN-ECHO

Bericht in „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, v. 19. September 2016:

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4. Kunstherbst und Ahoj-16-Ausstellung eröffnet

Van Gogh und Beuys in der Straßengalerie

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Teresa Wurmstein als Van Gogh und Nina Dembianny als Beuys stoßen auf eine gute Vernissage an.

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1. Vorsitzene Beate Seifert mit den „Duopoli“-Solisten Sonja und Karlheinz Höflich. Fotos: K. Stumpfi, KVU

Bei erfreulich guter Beteiligung von Kunstlieberhaber/innen aus Stadt und Umland wurde am Freitag kurz nach 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle die Internationale Herbstausstellung „Ahoj 16 Kunstprozession“ eröffnet. 1. Vorsitzende Beate Seifert begrüßte unter den Ehrengästen der Vernissage auch 1. Bürgermeister Martin Birner, Vizebürgermeisterin Margit Reichl, Stadtpfarrer Stefan Wagner und stv. Landrat Arnold Kimmerl. Danach stellte sie die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland vor: Sandra Hosol und Jürgen Fischer aus Weiden, Jungkünstlerin Teresa Wurmstein sowie Mitglieder der Pilsener Künstlergruppe ArtVrch. Deren Vorsitzender Petr Kozel und Jaroslav Hausner überraschten den gastgebenden Kunstverein Unverdorben mit einer großformatigen Collage „Pilsnenses in Neunburg“. Das Musikensemble Duopoli – art in duo umrahmte swingend und groovend den Eröffnungsakt sowie die sich anschließende Kunstprozession mit Sektempfang in den Rathaus-Arkaden. Dort lieferten sich die Altmeister Vincent van Gogh und Joseph Beuys, dargestellt von zwei Kunststudentinnen, einen engagierten Kunstdisput. Im Weinhof des Kunstquartiers konnten die Teilnehmer ihre in der „Straßengalerie“ gesammelten Eindrücke bei Musik und einem edlen Tropfen in zwanglosen Gesprächen reflektieren. Die in ca. 20 Kunststationen quer durch die Alt- und Vorstadt verteilten Malereien und Zeichnungen können noch bis Sonntag, 16. Oktober besichtigt werden.

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Heute Abend ist „Ahoj 16“-Vernissage zum Saisonauftakt:

Kunstgenuss in der Straßengalerie

Jaroslav Hausner: Pilsener in Neunburg 2016 (Pro německo-českou výstavu Ahoj 2016 v Neunburgu vorm Wald)

Jaroslav Hausner: Pilsener in Neunburg 2016 (Pro německo-českou výstavu Ahoj 2016 v Neunburgu vorm Wald)

Die mehrteilige Bilderserie "Blick ins Unterholz" ist Bestandteil der "Ahoj 16"-Kunstprozession, die am Freitagabend im Foyer der Schwarzachtalhalle beginnt.

Die mehrteilige Bilderserie „Blick ins Unterholz“ des Weidener Künstlers Jürgen Fischer ist Bestandteil der „Ahoj 16“-Kunstprozession, die am Freitagabend beginnt.

Am Freitag, 16. September ab 19 Uhr findet im Foyer der Schwarzachtalhalle die öffentliche Vernissage zur Prozessionsausstellung  „Ahoj 16“ statt –  zugleich Startschuss des 4. Neunburger Kunstherbstes. img_20160912_0001

„Eine wundervolle Ausstellung mit Werken von Künstlern aus Neunburg v.W., Pilsen und Weiden möchte bestaunt werden“. Mit diesen Worten rührt Beate Seifert, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, die Werbetrommel für diese große Internationale Herbstausstellung in der Pfalzgrafenstadt. Präsentationsform ist erneut eine Kunstprozession: Quer durch das Gebiet der Innenstadt werden rund 80 Kunstwerke gezeigt. Zum Großteil entstanden sie  beim bayerisch-böhmischen Malworkshop mit „Artists in Residence“ aus Tschechien. Partner des Neunburger Kunstvereins Unverdorben im laufenden Jahresprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen“, gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, ist die Pilsener Künstlergruppe ArtVrch & Uboc. Beteiligt sind auch Jugendliche der Gregor-von-Scherr-Realschule und der Mittelschule Neunburg. Auch deren Werke werden in der Straßengalerie rund um die Uhr zu sehen sein. Als Gastkünstler aus der Region sind  Jürgen Fischer und Sandra Hosol (Atelier Roschau) vertreten:  Zwei außergewöhnliche und vielseitige Künstler, die mit ihren Werken immer wieder überraschen. Die Riege der Aussteller komplettiert  mit Teresa Wurmstein eine einheimische Nachwuchskünstlerin.

Die Gestaltung der öffentliche Vernissage ab 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle ist eine Koproduktion der ausstellenden Künstler. Einlagen beim Rathaus-Torbogen und im Kunstquartier, musikalische Umrahmung 1bsept16durch das Ensemble Duopoli – art in duo (Sonja Höflich, Saxophon & Karlheinz Höflich, Trompete). Für „Hingucker“ bei der Kunstprozession dürften Teresa Wurmstein und Nina Dembianny  als „Alter egos“ der berühmten Maler Vincent van Gogh und Joseph Beuys sorgen. Nach Besichtigung der Kunstwerke klingt der Abend im Kunstquartier, Im Berg 7, bei Musik und einem „edlen Tropfen“ harmonisch aus.  Die Straßengalerie bleibt noch bis Sonntag, 16. Oktober geöffnet.

Die Kunstprozession zieht von der Schwarzachtalhalle durch die obere Hauptstraße zum Rathaus, nach einem kurzen Sektempfang weiter in die Vorstadt und zur "Endstation" Kunstquartier.

Die Kunstprozession zieht von der Schwarzachtalhalle durch die obere Hauptstraße zum Rathaus, nach einem kurzen Sektempfang weiter in die Vorstadt und zur „Endstation“ Kunstquartier.

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MEDIEN-ECHO

Vorschau im „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, v. 14.9. 16:

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„Malen für jedermann“: Neue Termine!

„Malen für jedermann“ ist ein Angebot des Kunstvereins Unverdorben an alle Erwachsene, malen-fuer-jedermann-004die sich unter fachlicher Anleitung künstlerisch-kreativ betätigen wollen. Der Schwerpunkt liegt auf Acryl- und Aquarellmalerei sowie auf Zeichnungen. Nächste Termine: Mittwoch, 14. und Samstag, 17. September, jeweils ab 15 Uhr, im Kunstquartier, Im Berg 7. Es sind noch Plätze frei! Die Teilnehmergebühren betragen zehn Euro. Farben, Pinsel, Stifte und Blöcke können gegen einen geringen Unkostenbeitrag auch vor Ort erworben werden.

Anmeldungen unter Tel. (09434) 203648 oder E-Mail re-heimerl@t-online.de.

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