„Jahrtausendkonzert 2017“ mit der Bayerischen Philharmonie:

Lernerlebnis vor sinfonischem Klangrausch

Bei der Medienpräsentation des Kultur-Jahresprojekts "Jahrtausendkonzert 2017" von li. n. re.: Kulturbeauftragter und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie München und KVU-Schatzmeister Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Medienpräsentation des Kultur-Jahresprojekts „Jahrtausendkonzert 2017“ von li. n. re.: Kulturbeauftragter und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie München und KVU-Schatzmeister Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

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Sein bisher größtes und anspruchvollstes Kulturprojekt hat der Kunstverein Unverdorben kurz vor Beginn des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg v. W.“ am 10. November auf den Weg gebracht:  Das „Jahrtausendkonzert 2017“, kombiniert mit einem Jugend-Orchesterworkshop, in enger Zusammenarbeit mit der in der Landeshauptstadt München residierenden Bayerischen Philharmonie. Zur Programm-Präsentation für die regionalen Medien waren auch Intendant und Chefdirigent Mark Mast sowie Pressesprecherin Claudia Schnauffer in der Schwarzachtalhalle anwesend.SONY DSCDer KVU bereitet für den 5. Neunburger Kunstherbst Ende September/Anfang Oktober 2017 ein Kulturerlebnis für die gesamte Region vor, welches der Bezeichnung „Jahrtausendkonzert“ gerecht werden wird. Zum ersten Mal wird die Bayerische Philharmonie in der Oberpfalz gastieren. Das in München beheimatete Sinfonieorchester führt am Vorabend des Nationalfeiertags in großer Besetzung mit ca. 90 Musikern Gipfelwerke der Wiener Klassik und Spätromantik in der Schwarzachtalhalle auf.  Die Münchner kommen aber nicht allein des Festkonzerts wegen nach Neunburg vorm Wald. Sie verweilen mehrere Tage in der Pfalzgrafenstadt, weil diesem „Jahrtausendkonzert“ ein interessantes kulturelles Bildungsprojekt vorgeschaltet ist: Die Bayerische Philharmonie  wird mit musikalisch interessierten, talentierten Schülern aus Stadt und Landkreis einen intensiven Orchester-Workshop veranstalten, der auch der musikinteressierten Öffentlichkeit zugänglich sein soll.

Nach aktuellem Planungsstand enthält das für das Stadtjubiläumsjahr 2017 entwickelte Kulturprojekt-Modell insgesamt drei Programm-Komponenten. Dem eigentlichen „Jahrtausendkonzert“ am 2. Oktober 2017  gehen eine öffentliche Werbeveranstaltung/Einweisung am 21. September, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle SONY DSCund ein Orchesterworkshop-Tag mit Schülern und professionellen Musikern  („Jahrtausendprobe“) am 30. September in der Schwarzachtalhalle voraus.

Dass es dem Kunstverein Unverdorben beim Kultur-Jahresprojekt „Jahrtausendkonzert 2017“ vornehmlich um einen Bildungsauftrag geht, der in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Philharmonie vermittelt werden soll, personifizert Chefdirigent Mark Mast: Er ist seit vielen Jahren im In- und Ausland intensiv pädagogisch tätig. Er verantwortet sowohl die künstlerische als auch pädagogische Arbeit der Klangkörper Kinderphilharmonie München, Münchner Jugendorchester, Junge Philharmonie sowie des Jugendchors der Bayerischen Philharmonie. Ein weiterer, beachtenswerter Aspekt: Diese pädagogische Arbeit und Erfahrung kommt erstmals auch jungen Menschen in der Oberpfalz zugute.

Auftakt mit „Lippentrillern“

Die Auftaktveranstaltung der „Tage der Bayerischen Philharmonie“ am Donnerstag, 21. September findet in Form eines interaktiven Impulsvortrags statt. Arbeitstitel: „Das symphonische Klangerlebnis“,  Dauer 90 Minuten, gehalten von Intendant und Chefdirigent Mark Mast, musikalisch umrahmt vom Horntrio „Lippentriller“ der Bayerischen Philharmonie. Der Eintritt ist frei. Die bis spätestens 31. Januar 2017 für den Jugend-Orchesterworkshop anzumeldenden Schüler (Streicher, Holzbläser, Blechbläser) und deren Musiklehrer sollen dazu ebenso eingeladen werden wie alle Musikinteressierten aus der Region.

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„Das Wesentliche findet vor dem Konzert statt. Ab jetzt wollen wir mit den Schülern gemeinsam etwas erarbeiten  und durch Begegnung und Austausch im Sinne von Bildung Spuren hinterlassen“. (Chefdirigent Mark Mast)

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Der Orchester-Workshop „Jahrtausendprobe“, zu dem 40 bis 50 junge Teilnehmer aus der Region erwartet werden (die ab Februar systematisch im Musikunterricht ihrer Schulen „vor-üben“), beginnt am Samstag, 30. September in der Schwarzachtalhalle. Die Workshop-Teilnehmer proben und spielen gemeinsam mit den Profimusikern der Bayerischen Philharmonie Teile des Jahrtausendkonzert-Programms. Das Einmalige daran: Mark Mast  wird dieses „Riesenorchester“ (ca. 130 bis 140 Mitwirkende) im Parkett der Schwarzachtalhalle „bändigen“ – Dirigent in der Mitte, Musiker in konzentrischen Kreisen um ihn herum angeordnet, Zuschauer auf der Bühne und seitlich.  Beginn des öffentlichen Teils der „Jahrtausendprobe“ um 15 Uhr.

Zur Belohnung werden alle Workshop-Teilnehmer mit ihren Musiklehrern als Zuhörer zur (nicht öffentlichen) Generalprobe für das „Jahrtausendkonzert“ am Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, in die Schwarzachtalhalle eingeladen. Das große Orchester der Bayerischen Philharmonie spielt das gesamte Jahrtausendkonzert-Programm im Durchlauf. Beginn des Festkonzerts am 2. Oktober ist um 20 Uhr in der Schwarzachtalhalle. Der Kartenvorverkauf beginnt bereits in der Vorweihnachtszeit. Liebhaber/Innen er klassischen Musik sollten sich frühzeitig die besten Plätze für dieses außergewöhnliche Konzertereignis sichern.

Das erste informelle Treffen des Chefdirigenten Mark Mast mit den beteiligten Schulen (Musikschule Neunburg, Realschule Neunburg, Gymnasien Oberviechtach, Nittenau, Schwandorf, Burglengenfeld) schloss sich an die offizielle Medienpräsentation (Pressekonferenz) am Nachmittag des 10. November in der Schwarzachtalhalle an. In Anwesenheit von Intendant und Chefdirigent Mark Mast, Pressesprecherin Claudia Schnauffer und Kuratoriumsmitglied Josef Schönhammer begrüßte 1. Vorsitzende Beate Seifert zunächst die Redaktionsvertreter.

„Ein historischer Tag“

„Das ist ein historischer Tag für die Bayerische Philharmonie“, eröffnete Mast sein Statement. Denn diese Form der Zusammenarbeit mit einem Kulturverein findet überhaupt zum ersten Mal seit ihrer Gründung vor über 20 Jahren statt. Demgemäß wird die Bayerische Philharmonie auch erstmals ein Konzertgastspiel in der Oberpfalz absolvieren. Auch er unterstrich den Primat des Bildungsauftrags: „Das Wesentliche findet vor dem Konzert statt. Ab jetzt wollen wir mit den Schülern gemeinsam etwas erarbeiten  und durch Begegnung und Austausch im Sinne von Bildung Spuren hinterlassen“.pl-jahrtausenkonzert1611-01ld

Chefdirigent Mast war sich zudem ziemlich sicher: „Alle drei Werke des Konzertprogramms werden ihre Erstaufführung in der Region Mittlere Oberpfalz erleben!“ Wegen ihrer opulenten Bläserbesetzung werde die „Wiener Philharmoniker Fanfare“ des großen bayerischen Komponisten Richard Strauss  nur selten gespielt. Hier baut die Bayerische Philharmonie auf die „Verstärkung“ durch erprobte einheimische Blasmusiker und Pauker. Wie überhaupt sämtliche Werke mit unmittelbarem Bezug auf die Blasmusiktradition und auf die Landschaft des Oberpfälzer Waldes ausgewählt worden seien. Anton Bruckner vierte Symphonie, vom Komponisten selbst „Die Romantische“ genannt, ist eine Natursymphonie und versetzt die Zuhörer klanglich sogar mitten in eine ländliche Jagdszene.

Als Höhepunkt und krönenden Abschluss einer fünfjährigen Aufbauphase, eine Klassik-Konzertreihe  in der Schwarzachtalhalle zu etablieren, bezeichnete Kulturbeauftragter Karl Stumpfi das „Jahrtausendkonzert“ im kommenden Jahr. „Wir vom Kunstverein Unverdorben engagieren uns für dieses regionale Kulturprojekt in der vollen Überzeugung, mit diesem singulären Musikereignis einen nachhaltigen Beitrag zum Milleniumsjubiläum zu leisten und damit das Ansehen des Kulturstandorts Neunburg  weiter zu festigen“.

Erstes Kontaktgespräch der Schul- und Musikvereinsvertreter mit Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle

Erstes Kontaktgespräch der Schul- und Musikvereinsvertreter mit Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle. Foto: Alfred Grassmann

INFOS ZUM JAHRTAUSEND-KONZERT

  • Programmfolge des Festkonzerts am 2. Oktober 2017, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle: „Wiener Philharmoniker-Fanfare“ von Richard Strauss (komponiert 1924) mit Verstärkung durch ca. 12 Blasmusiker und 1 Pauker aus der Region); Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 („Jupiter“) von W. A. Mozart (komponiert 1788); Symphonie Nr. 4 Es-Dur („Romantische“) von Anton Bruckner (Fassung v. 1878/1880).
  • Kartenvorkauf beginnt Anfang Februar  online bei www.okticket.de, www.nt-ticket.de sowie in der MZ-Geschäftsstelle Schwandorf, im Arber-Reisebüro Cham und bei den bekannten örtlichen VVK-Stellen. Preiskategorie I 45 Euro/PK II 40 Euro).
  • Anmeldeschluss zur Teilnahme am Jugend-Workshop („Jahrtausend-Probe“ Samstag, 30. September) ist am 31. Januar 2017 bei der Musikschule Neunburg v. W., Realschule Neunburg v. W., Gymnasien OVI, NIT, SAD, BUL, NAB und Max-Reger-Gymnasium AM sowie beim Neunburger Kunstverein Unverdorben.
  • Teilnehmer am Kontaktgespräch mit Mark Mast am 10. November in der Schwarzachtalhalle waren Direktor Ludwig Pfeiffer, Andreas Lehmann und Katrin Schäufl (Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach), Direktorin Petra Weindl und Dr. Wolfgang Wagner (Regental-Gymnasium Nittenau), Stefanie Jehl (Carl Friedrich Gauß-Gymnasium Schwandorf), Angelika Doser (Johann Michael Fischer-Gymnasium Burglengenfeld), Leiterin Barbara Nutz (Städt. Musikschule Neunburg v. W.), Direktorin Diana Schmidberger (Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg) und Markus Held (Stadtkapelle Neunburg).logo1000jahrenen

MEDIEN-ECHO:

Bericht in der Wochenzeitung „Rundschau Schwandorf“ v. Mittwoch, 23. 11.:

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Bericht über die Pressekonferenz in „Der Neue Tag“ v. Samstag, 12. 11. 2016:

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Bericht über die Pressekonferenz in der Mittelbayerischen Zeitung v. 12. 11.:

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Kartenvorverkauf für Bayerische Philharmonie läuft auf Hochtouren

Plätze beim „Jahrtausendkonzert“ werden rar!

Das große Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie gastiert beim Jahrtausendkonzert am 2. Oktober in der Schwazrachtalhalle. Foto: Bayer. Philharmonie

Das große Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie gastiert beim Jahrtausendkonzert am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle. Foto: Bayer. Philharmonie

Der von Musikfreunden sehnlichst erwartete Startschuss für das „Jahrtausendkonzert“ KVUlogomit der Bayerischen Philharmonie am 2. Oktober 2017 ist jetzt gefallen! Dieses hochkarätige Kultur-Event bietet  am Vorabend des Nationalfeiertags ein einmalige Klangerlebnis –  Beitrag des Kunstvereins Unverdorben zum Milleniums-Jubiläum der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald.

Die wegen ihrer opulenten Bläserbesetzung selten aufgeführte »Wiener Philharmoniker-Fanfare« von Richard Strauss eröffnet den festlichen Abend, ein Dutzend Blechbläser und Pauker aus einheimischen Musikkapellen werden die Münchner hierbei kräftig unterstützen. Nach Grußworten folgt Wolfgang Amadeus Mozarts »Jupiter-Sinfonie«, die als Krönung der klassischen Sinfonik gilt. Anton Bruckners Vierte, vom Komponisten selbst die »Romantische« genannt, ist eine Natursinfonie und versetzt die Zuhörer klanglich sogar mitten in eine ländliche Jagdszene.

Alle Programmteile nehmen unmittelbar Bezug auf die Blechbläsertradition und die Landschaft des Oberpfälzer Waldes, wurden von Chefdirigent Mark Mast aus diesem Grund ausgewählt. Mit diesen Meisterwerken wird das große Orchester der Bayerischen Philharmonie (ca. 90 Musiker aus 30 Ländern) die Schwarzachtalhalle in eine sinfonische Weltbühne verwandeln.

Um bei dem erwarteten „Run“ auf  Jahrtausendkonzert-Tickets frühzeitig die besten Plätze für dieses Mega-Konzert zu sichern, können folgende Optionen gezogen werden:

Eintrittskarten gibt es in den Preiskategorien 45 Euro (PK I) und 40 Euro (PK II)

Online kann über die Internet-Portale www.okticket.de und

www.nt-ticket.de   (Stichwort „Jahrtausendkonzert“) gebucht werden.

Telefonisch werden unter Rufnummer 0961/85-550 Kartenbestellungen entgegen genommen.

Örtliche Vorverkaufsstellen: Buchhandlung am Tor, Hauptstraße; Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße in Neunburg vorm Wald;

MZ-Geschäftsstelle, Fronberger Straße 2, in Schwandorf.

 Aktuelle Infos auf der Webseite des Kunstvereins Unverdorben (www.kunstverein-unverdorben) und auf der KVU-facebook-Seite.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Chamer Zeitung / Straubinger Tagblatt vom 17. 2. 17 als jpg-Datei:

ChamerZeitungVVKBericht in der Tageszeitung „Der neue Tag“ vom 13. 2. 17 als jpg-Datei:

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Ein Blauer Dienstag in der Alten Seilerei

„Himmlisches und Höllisches“ 2.0

31JAN17Zum dritten Mal nach 2015 („Mit freudigem Geifern“) und 2016 („Von komischen Käuzen“) kehren die Vier Unverdorbenen des Neunburger Kunstvereins in die Alte Seilerei, Hauptstraße 40, ein und präsentieren dort am Dienstag, 31. Januar 2017 ab 19.30 Uhr ihr aktuelles Satire-Programm „Himmlisches und Höllisches“. Der Eintritt ist frei, Spenden für den KVU sind erbeten. Gaeste

Auf dem Programm stehen Texte österreichischer und bayerischer Autoren wie Alfred Polgar, Ludwig Thoma, Friedrich Torberg, Eugen Roth, Fritz Grünbaum, Karl Valentin u. a. Rezitation: Karl Stumpfi. Den unterhaltsamen Abend umrahmen mit handgemachter Musik Jürgen Zach (Bass), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon). Die „Premiere“ des Programms „Himmlisches und Höllisches“ war am 28. November 2016 zum Ausklang des Neunburger Kunstherbsts im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“ erfolgreich über die Bühne gegangen.

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MEDIEN-ECHO:

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 7. 2.17 als JPG-Datei:

1karlBDBericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 3. 2. 17 als PDF- und JPG-Datei:

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Bericht über das Gastspiel im Kloster Ensdorf in der MZ/AM Vilstalausgabe als PDF- und JPG-Datei:

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Kunstverein Unverdorben setzt den Termin-Rahmen für 2017:

Mit voller Kraft voraus ins neue Kunstjahr!

Das regionale Kulturprojekt "Jahrtausendkonzert" steht im Zentrum des 5. Neunburger Kunstherbsts von Mitte September bis Anfang Dezember 2017. Foto: Alfred Grassmann

Das regionale Kulturprojekt „Jahrtausendkonzert“ steht im Zentrum des 5. Neunburger Kunstherbsts von Mitte September bis Anfang Dezember 2017. Foto: Alfred Grassmann

Nach dem dreiteiligen Internationalen Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ und einem 4. Neunburger Kunstherbst mit vielen Glanzlichtern startet der Kunstverein Unverdorben jetzt voll ins Kunstjahr 2017 durch. Erste öffentliche Veranstaltung ist die Wiederholung des Blauen Montags mit dem satirischen Programm „Himmlisches und Höllisches“ am 31. Januar, 19.30 Uhr, in der Alten Seilerei.

Der Blaue Montag '16 erfährt am 31. Januar in der Alten Seilerei eine Neuauflage.

Der Blaue Montag ’16 erfährt am 31. Januar in der Alten Seilerei eine Neuauflage.

Die „Vier Unverdorbenen“ legen im Stadtjubiläumsjahr mit zwei weiteren Blauen Montagen nach. Zum Abschluss der Neunburger Festwoche bitten sie in den bewirtschafteten Weinhof des Kunstquartiers. Das Motto des unterhaltsamen Sommerabends am 31. Juli lautet „Best of Blauer Montag“. Rezitator Karl Stumpfi und die Musiker Jürgen Zach, Klaus Götze und Franz Schöberl arrangieren ein Spezialprogramm aus Höhepunkten ihrer bisherigen Kunstherbst-Beiträge: „Denk ich an Deutschland…“ (2013), „Mit freudigem Geifern“ (2014), „Von komischen Käuzen“ (2015) und „Himmlisches und Höllisches“ (2016). Dazu kommt am 27. November im „Stammlokal Goldene Gans“ ein Blauer Montag, der ganz auf das Stadtjubiläum zugeschnitten sein wird – Arbeitstitel „Satirisches Neunburg“.

Einen festen Platz im Jahresprogramm des Kunstvereins auf dem Sektor „Bildende Kunst“ nimmt die Werkschau ein. Sie bietet allen KVU-Mitgliedern die Möglichkeit, ihr künstlerisches Schaffen voraussichtlich letztmals in den Räumen „Im Berg Nr. 7“ zu präsentieren. Die von Vorstandsmitglied Renate Ullmann kuratierte Ausstellung beginnt am Sonntag, 30. Juli und endet am Sonntag, 27. August. Unmittelbar danach beginnen die Vorbereitungen der bayerisch-tschechischen Herbstausstellung „Ahoj 17“ zum Auftakt des 5. Neunburger Kunstherbsts. Die mitwirkenden Künstler werden sich sich kreativ mit dem Thema „Spiritualität“ beschäftigen. Die Vernissage am Samstag, 16. September, 17 Uhr, im Hallenfoyer mit anschließender Besichtigung externer Kunststationen mündet in einer Performance in der Schwarzachtalhalle, welche dem Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ voll Rechnung trägt.

Das musikalische Theaterstück "Play Luther" schlägt eine Brücke vom Reformationsjahr 1517 ins 21. Jahrhundert.

Das musikalische Theaterstück „Play Luther“ schlägt eine Brücke vom Reformationsjahr 1517 ins 21. Jahrhundert. Zu sehen am 16. September in der Schwarzachtalhalle!

In Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neunburg präsentiert der Kunstverein Unverdorben das musikalische Theater „Play Luther“ mit Lukas Ullrich und Till Florian Bayerbach. „Play Luther“ konfrontiert die Zuschauer mit einer abwechslungsreichen Debatte über den Gesamtbegriff Kirche unter mittelalterlichen und gegenwärtigen Aspekten, unterschiedliche Blickwinkel und Versuchsanordnungen wichtiger Lebensstationen Martin Luthers im szenischen Spiel sowie die musikalische Einrichtung ausgewählter Lieder des Erfinders der Kirchenmusik unter Gesichtspunkten moderner, zeitgenössischer Musik – live intoniert und neu formatiert, wobei der Geist und die Sprache der fast fünfhundert Jahre alten Lieder erhalten bleiben.

Sein bisher größtes und anspruchvollstes Kulturprojekt hat der Kunstverein Unverdorben rechtzeitig zum Milleniums-Jubiläum der Stadt Neunburg vorm Wald auf den Weg gebracht:  Das „Jahrtausendkonzert 2017“, kombiniert mit einem Jugend-Orchesterworkshop, in Kooperation mit der in der Landeshauptstadt München residierenden Bayerischen Philharmonie. Logo_BayPhil_2012_RGB_oCZum ersten Konzertauftritt in der Oberpfalz gastieren wird die Bayerische Philharmonie  am Vorabend des Nationalfeiertags – und in großer Besetzung Gipfelwerke der Wiener Klassik und Spätromantik aufführen! „Gänsehaut-Effekt“ ist vorprogrammiert, wenn die „Wiener Philharmoniker Fanfare“ für Blechbläser und Pauker von Richard Strauss erklingen wird. Darauf folgt W. A. Mozarts festliche „Jupitersinfonie“. Nach der Pause erlebt das Auditorium klanggewaltige Naturschilderungen in Anton Bruckners 4. Sinfonie, vom Komponisten selbst als die „Romantische“ bezeichnet. Der Kartenvorverkauf  beginnt in Kürze, bitte Pressehinweise beachten!

Die 90 Profi-Musiker aus 30 Nationen kommen aber nicht allein des Festkonzerts wegen nach Neunburg. Sie verweilen drei Tage in der Pfalzgrafenstadt,  um im Vorfeld des „Jahrtausendkonzerts“ ein interessantes kulturelles Bildungsvorhaben zu realisieren. Die Tage der Bayerischen Philharmonie im Rahmen des 5. Neunburger  Kunstherbsts enthalten drei Programm-Komponenten:  Die Auftaktveranstaltung findet am 21. September, 19 Uhr, findet in Form eines interaktiven Impulsvortrags mit Chefdirigent Mark Mast statt. Thematisiert wird „Das symphonische Klangerlebnis“,  musikalisch umrahmt vom Bläsertrio „Lippentriller“ der Bayerischen Philharmonie. Alle musikalisch Interessierten sind bei freiem Eintritt willkommen.

Der Jugend-Orchesterworkshop wurde für Nachwuchs-Instrumentalisten der Realschule und Musikschule Neunburg v. W. sowie der fünf Landkreis-Gymnasien ausgeschrieben. Die Anmeldefrist endet am 31. Januar. Am Workshop-Tag 30. September ab 15 Uhr proben und spielen die Jugendlichen gemeinsam mit den Profimusikern der Bayerischen Philharmonie Teile des Jahrtausendkonzert-Programms. Das Einmalige daran: Mark Mast  wird dieses „Riesenorchester“ (ca. 130 bis 140 Mitwirkende) im Parkett der Schwarzachtalhalle „bändigen“ – Dirigent in der Mitte, Musiker in konzentrischen Kreisen angeordnet, die Zuhörer nehmen auf der Bühne Platz.  Nach einer Pause beginnt der öffentliche Teil, die  „Jahrtausendprobe“ um  ca. 18 Uhr, Ende ca. 19.30 Uhr. Der KVU vergibt dazu Platzkarten bevorzugt an die Angehörigen der Workshop-Teilnehmer. Als krönenden Abschluss der Aufbauphase, eine Klassik-Konzertreihe  zu etablieren, sieht die KVU-Spitze um Vorsitzende Beate Seifert, Schatzmeister Peter Wunder und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi dieses von vielen Sponsoren mitgetragene Musikprojekt: „Wir vom Kunstverein Unverdorben engagieren uns  in der vollen Überzeugung, mit diesem singulären Musikereignis das Ansehen des Kulturstandorts Neunburg  weiter zu festigen“.logonenkunstherbst430

Die Detail-Planung für den 5. Neunburger Kunstherbst wird Anfang Februar unter Federführung des zuständigen Programm-Koordinators Karl Stumpfi aufgenommen. Der Kunstverein Unverdorben baut wieder auf seine zuverlässigen bisherigen Veranstaltungspartner wie die beiden Neunburger Kirchengemeinden, die Akademie Ostbayern-Böhmen sowie die Theaterensembles von OVIGO und Landestheater Oberpfalz. Selbstverständlich werden Ideen und Anregungen zur künstlerischen Ausgestaltung des Neunburger Kunstherbst-Programms jederzeit entgegengenommen. E-Mail: k.stumpfi@t-online.de

DAS NEUNBURGER KUNSTJAHR 2017

 (Veranstaltungsplanung des KVU, Stand 17.1.17)

  • Sa. 22. /So. 23. 4. Schwarzachtal-Messe mit Außenwerbung   des KVU für diverse Aktivitäten im Sommer und Kunstherbst.
  • Geplant für Juli: Workshop „Freiluftmalerei“ mit tschechischen Künstlern und einheimischen Schülern.
  • So, 30. 7., 11 Uhr, Vernissage der Mitglieder-Werkschau 2017 im Kunstquartier, dauert bis So., 27. August.
  • Mo, 31. 7., 20 Uhr, „Best of Blauer Montag“ mit den Vier Unverdorbenen im Weinhof des Kunstquartiers.
  • Mo., 14. 8., 19 Uhr, „Pfüat Gott, Weinhof!“ – Kunstquartier-Abschiedsparty mit musikalischer Unterhaltung und Bewirtung.
  • Di., 12. 9., 20 Uhr,  Reprise „Best of Blauer Montag“ in der Alten Seilerei.
  • Sa., 16. 9. Eröffnung des 5. Neunburger Kunstherbsts:  17 Uhr Vernissage der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Spiritualität“ im Foyer der Schwarzachtalhalle, anschließend Besichtigung der Kunststationen; 20 Uhr „Play Luther“, musikalisches Theater über das Leben des Reformators in der Schwarzachtalhalle.
  • Do., 21. 9., 19 Uhr, Interaktiver Impulsvortrag „Die symphonische Klangwelt“ von Mark Mast, Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie mit Einführung in den Jugend-Orchesterworkshop und in das „Jahrtausendkonzert“, in der Schwarzachtalhalle. Musikalische Umrahmung durch das Bläserensemble „Die Lippentriller“. Eintritt frei!
  • Sa., 30. 9. ab 17 Uhr öffentliche „Jahrtausend-Probe“ zum Abschluss des Jugend-Orchesterworkshops mit der Bayerischen Philharmonie unter Leitung von Mark Mast in der Schwarzachtalhalle.
  • Mo., 2. 10., 20 Uhr, „Jahrtausendkonzert“ mit dem großen Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie (ca. 90 Musiker) und örtlichen Blasmusikanten/Paukern, Werke von Strauss, Mozart und Bruckner unter der Leitung von Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle.
  • Sa., 14. 10.: 1. Jugend-Theatertag des OVIGO-Ensembles in der Schwarzachtalhalle.
  • Mo., 27. 11., 19 Uhr, Blauer Montag zum Kunstherbst-Ausklang mit den Vier Unverdorbenen und ihrem Jubiläums-Programm „Sati(e)risches Neunburg) im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.
  • Fr., 1. 12. – So., 3. 12. Neunburger Kunstherbst-Finale mit Chorkonzert „Schrei nach Stille“ in der Wallfahrtskirche Katzdorf (Contigo) und Kindermusical „Peter Pan“ in der Schwarzachtalhalle (Ovigo).
  • MEDIEN-ECHO
  • Bericht in „Der neue Tag“ am 10. 2. 17 als jpg-Datei: NTKunstjahr17
  • Bericht in der Chamer Zeitung / Straubinger Tagblatt v. 24.1.17 als PDF- und JPG-Datei:
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  • Chamer Zeitung
  • Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 19.1.17 als PDF- und JPG-Datei:
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OVIGO-Ensemble zeigt Mankells „Lampedusa“

Die Geschichte einer starken Frau

LAMPEDUSA OVIGO Theater 3Das OVIGO Theater aus Oberviechtach im Landkreis Schwandorf, das neben der Heimat auch feste Spielorte in Regensburg und Neunburg vorm Wald hat, bleibt weiter auf dem Gaspedal. Nach einem turbulenten Jahr 2016 („Lucky Happiness Golden Express“, Bayerischer Amateurtheaterpreis, „Die Verwandlung“, „Schneewittchen“), startet 2017 nun ebenso furios. Mit „Lampedusa“ steht ein spannendes, brandaktuelles Schauspiel des „Wallander“-Autors Henning Mankell auf dem Programm. Der Künstlerische Leiter, Florian Wein, verspricht „ein packendes Schauspiel mit hochaktuellem Bezug und einem deutlichen Hinweis, wie gefährlich es ist, nur in Schubladen und Vorurteilen zu denken.“

OVIGO startet mit dem Mankell-Stück "Lampedusa" ins neue Theaterjahr.

Julia Gruber und Michael Zanner bei der Probenarbeit.

Rund  200 Zuschauer kamen bereits in den Genuss, das Theaterstück „Lampe­dusa“ aus der Feder des „Wallander“-Autors Henning Mankell zu sehen. Das OVIGO Theater brachte seine neue Produktion unter anderem im Regensburger W1 auf die Bühne. Bei einer Vorpremiere in einem TV-Studio, am Original­schau­platz, wurden außerdem rund 200 € für den Asylkreis Nabburg ge­spen­det. „Wir möchten ein Zeichen für gelungene Integration setzen – passend zu diesem Stück, bei dem es auch um Flucht, Vorurteile und Rassismus geht“, so Regisseur Florian Wein. Der Asylkreis hat dem OVIGO Theater sogar zwei Asylbewerber aus Pakistan und Afghanistan vermittelt, die mittlerweile Teil des Ensembles sind.

Am kommenden Wochenende wird das packende Schauspiel „Lampedusa“ in Ober­viechtach (katholisches Pfarrheim, Freitag, 20.00 Uhr) und in Neunburg vorm Wald (Schwarzachtalhalle, Samstag, 20.00 Uhr) aufgeführt – also in den OVIGO-Heimaten. Erstmals kehrt auch Julia Gruber auf ihre Ursprungsbühnen zu­rück. Die Teunzerin ist mittlerweile ausgebildete Schauspielerin und nun wie­der Teil von OVIGO, da sie den Weg hin zur Professionalisierung unterstützen möch­te.

Profi-Schauspielerin Julia Gruber aus Teunz.

Profi-Schauspielerin Julia Gruber aus Teunz.

HANDLUNG:

Anna, junge Fernsehmoderatorin einer Talk-Show, hat Titania zu Gast. Kurz vor der Live-Sendung sprechen sie durch, was Thema sein soll. Titania ist eine gebürtige Muslimin aus Sambia. Obwohl sie erst fünf Jahre alt war, als die Familie zunächst nach London und dann nach Schweden zog, weiß sie zu berichten, wie ihre Familie in Sambia die schwarzen Angestellten ausgebeutet und schlecht behandelt hat. Der Beweggrund für die Flucht von dort war die Angst, die entstand, als Idi Amin im benachbarten Uganda begann, die nicht-schwarze Bevölkerung zu verfolgen.

Wie schon diese Geschichte der Familie die Grenze zwischen Opfern und Tätern schwer ausmachen lässt, erweist sich Titania insgesamt als schwierige Kandidatin für Anna, die hofft, durch die Schilderung der Unterdrückung muslimischer Frauen Quote zu machen. Titania ihrerseits hat einen anderen Beweggrund, sich in Annas Sendung zu präsentieren. Sie liebt eine Frau, die auch Muslimin ist. Titania will ihre Liebe öffentlich machen.

Das OVIGO Theater spielt erstmals mit einem Ensemble aus Vollprofis. In die beiden Hauptrollen schlüpfen Julia Gruber und Janina Dötterl. Florian Wein (Der Gott des Gemetzels, Die Verwandlung) übernimmt die Inszenierung.ovigo-theater-lampedusa-w1-3

OVIGO startet mit dem Mankell-Stück "Lampedusa" ins neue Theaterjahr. Fotos: Ovigo-Theater/F. Wein

OVIGO startet mit dem Mankell-Stück „Lampedusa“ ins neue Theaterjahr. Fotos: Ovigo-Theater/F. Wein

TERMINE:

  • FR, 20. Januar 2017, 20.00 Uhr: kath. Pfarrheim Oberviechtach
    TICKETS-Direktlink
    Preis: 12,00 € (ermäßigt: 6,00 €)
  • SA, 21. Januar 2017, 20.00 Uhr: Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald
    TICKETS-Direktlink
    Preis: 12,00 € (ermäßigt: 6,00 €)

KARTEN:

Bestellbar über OK-TICKET über diesen Link.

Auch telefonisch möglich: 0160 / 96 22 71 48
Fragen/Wünsche: tickets@ovigo-theater.de

 

 

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Neunburger Neujahrsgala sorgte für einen spritzigen Auftakt

Mit dem „Kaiserwalzer“ ins Jubiläumsjahr!

Am Ende der Champagnerpolka von Johann Strauß Sohn knallten die Sektkorken...

Am Ende der Champagnerpolka von Johann Strauß Sohn knallten die Sektkorken…

Die niederländische Sopranistin Marisca Mulder begeisterte das Publikum mit Arien von Giacomo Puccini ("O mio babbino caro" aus "Gianni Schicci") und Franz Lehár (Vilja-Lied aus "Die lustige Witwe".

Die niederländische Sopranistin Marisca Mulder begeisterte das Publikum mit Arien von Giacomo Puccini (Musette-Walzer aus „La Boheme“, „O mio babbino caro“ aus „Gianni Schicci“) und Franz Lehár (Vilja-Lied aus „Die lustige Witwe“).

VON UDO WEISS, NT (TEXT) & RALF GOHLKE, MZ (FOTOS)

Nur wenige Tage nach der Silvesterparty der Stadt Neunburg vorm Wald brannte ein musikalisches Feuerwerk beim Neujahrskonzert ab. Mit hochkarätigen musikalischen „Perlen“ eröffneten die Smetana Philharmoniker Prag in der Milleniums-Gala das Kulturprogramm „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“.

Der südkoreanische Bariton Kyubong Lee avanciert zum Publikumsliebling in der Schwarzachtalhalle.

Der südkoreanische Bariton Kyubong Lee avanciert zum Publikumsliebling in der Schwarzachtalhalle.

„Musik kennt keine Grenzen, sie geht von Herz zu Herz und ist eine Sprache, die jeder versteht.“ Mit diesem Zitat stellte Bürgermeister Martin Birner die Akteuere des Abends vor, die aus Südkorea, Russland, Tschechien, Niederlande und Österreich kommen. Sie seien nicht nur hochqualifizierte Vermittler der Tonkünste, sondern auch Botschafter des Friedens und der Völkerverständigung.

Die russische Mezzosopranistin Daria Samarkskaya brillierte bei zwei Rossini-Arien.

Die russische Mezzosopranistin Daria Samarkskaya brillierte bei zwei Rossini-Arien.

Auch Chefdirigent Hans Richter, ein gebürtiger Neunburger, begrüßte die Gäste in der bis auf den letzten Platz besetzten Schwarzachtalhalle und dankte dem Team der Freizeit GmbH und besonders Kulturbeauftragten Karl Stumpfi, mit dem er das künstlerisch höchst anspruchsvolle  Programm des Abends ausgearbeitet hatte. Mit dem populären „Kaiserwalzer“ op. 437 von Johann Strauß Sohn begann das Gala-Konzert vielvesprechend.

Bekannte Titel wie die temperamentvolle Champagnerarie aus „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die festlich-beschwingte Polonaise aus „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowsky, Giacomo Puccinis Mega-Opernhit „Nessun Dorma“ aus dessen letzter Oper „Turandot“,  beliebte Melodien aus den Operetten „Die lustige Witwe“ und „Guiditta“ von Franz Lehar, aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauß Sohn und aus „Viktoria und ihr Husar“ von Paul Abraham ließen den Funken aufs Publikum schnell überspringen. Vier erstklassige internationale Solisten präsentierten die Vokalbeiträge und setzten damit besondere Höhepunkte in dem Jubiläumsglanz ausstrahlenden Musikprogramm.

Tenor Thomas Paul und Marisca Mulder überzeugten bei den Duetten aus "La Boheme" von Puccini und "Viktoria und ihr Husar" von Abraham.

Tenor Thomas Paul und Marisca Mulder überzeugten bei den Duetten aus „La Boheme“ von Puccini und „Viktoria und ihr Husar“ von Abraham.

Die niederländische Sopranistin Marisca Mulder – zurzeit am Staatstheater Kassel fest engagiert –  studierte Gesang in Maastricht, ging mit der Bayerischen Staatsoper nach Japan und gastierte als Liedsängerin in Venedig, Brüssel, Amsterdam und München. Sie sang sich mit dem Vilja Lied aus der „Lustigen Witwe“ und der Arie „Deine Lippen, die küssen so heiß“ in die Herzen der Zuschauer.

Mezzosopranistin Daria Samarskaya, in Sibirien geboren, wurde beim Moskauer Konservatorium aufgenommen und war mehrfache Preisträgerin, unter anderem beim internationalen Festival junger Sänger an der Deutschen Oper Berlin. Sie brillierte beim Couplet des Orlofsky aus „Die Fledermaus“. Kein Unbekannter  in der Schwarzachtalhalle war Bariton Kyubong Lee, der bei internationalen Musikwettbewerben erste Plätze belegt hat und eigens für die Neujahrsgala von Essen angereist kam. Bereits vor zwei Jahren begeisterte der charmante Südkoreaner mit Arien aus „Rigoletto“ und „Der Barbier von Sevilla“. Mit der „Champagner-Arie“ aus „Don Giovanni“ und dem Lied „Da geh ich ins Maxim“, das er auf deutsch sang, zog der sympathische 34-Jährige das Publikum erneut in seinen Bann. Tenor Thomas Paul, der erste musikalische Schritte bei den Sängerknaben Sankt Florian in Oberösterreich machte und am Salzburger Mozarteum Gesang studiert hat, glänzte bei den Arien „Freunde, das Leben ist lebenswert“ und „Nessun dorma“. Am Ende des Programms durfte, in Neunburg schon eine feste Tradition, der Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ op. 314 nicht fehlen, bevor das Publikum mit langem Applaus für die großartigen Darbietungen dankte.

Frenetischer Schlussbeifall dankte dem Solistenquartett für herausragende sängerische Leistungen.

Frenetischer Schlussbeifall dankte dem Solistenquartett für herausragende sängerische Leistungen.

„Für einen guten Freund, der sich sehr um die Schwarzachtalhalle verdient gemacht hat“, kündigte Hans Richter, der das Orchester in gewohnt meisterlicher Weise leitete, die „Tritsch-Tratsch-Polka“ an. Kurzes und stilvolles Gedenken an den vor einem Jahr verstorbenen Altbürgermeister Wolfgang Bayerl. Er hatte die Neujahrskonzerte 2014 und 2015 in der ihm eigenen nonchalanten Art moderiert. Ihm zu Ehren erklang nun sein Lieblingsstück der Wiener Strauß-Familie. Zum Abschluss sorgte das Prager Orchester mit dem „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß Vater, den Erster Bürgermeister Martin Birner mit vollem Körpereinsatz dirigierte, für einen lebhaften Ausklang.

Bürgermeister Martin Birner und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi überreichten Blumen und Präsente an die Künstler.

Bürgermeister Martin Birner und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi überreichten Blumen und Präsente an die Künstler.

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Grußwort des Bürgermeisters:

Ein Gesangstar unserer Tage, der amerikanische Bariton Thomas Hampson, sagte anläßlich der bevorstehenden Eröffnung der Elbphilharmonie in einem Interview: „Musik hat eine überwältigende Kraft. Sie besitzt die Gabe, Tausende von Menschen an einem Ort zur selben Zeit in einem Gefühl zu vereinen“.

Wir Neunburger freuen uns, Sie zu Beginn unseres Stadtjubiläums an dieser Magie der Musik teilhaben zu lassen. Sie, liebe Gäste, die Sie aus Nah und Fern gekommen sind und für eine ausverkaufte Schwarzachtalhalle sorgten, werden sicher auch mit der israelischen Sopranistin Chen Reiss einer Meinung sein: „Musik kennt keine Grenzen, sie geht von Herz zu Herz und ist eine Sprache, die jeder versteht. Egal welche Religion, egal welche Nationalität“. Die Mitwirkenden des heutigen Abends – sie kommen aus Südkorea, Russland, Tschechien, Niederlande und Österreich – sind nicht nur hochqualifizierte Vermittler der Tonkünste, sie kommen auch als Botschafter des  Friedens und der Völkerverständigung.

Freuen Sie sich, wertes Publikum, nun auf ein Programm, welches einen Bogen spannt von der italienischen Belcanto-Epoche bis zum Wiener Operetten-Zeitalter, von Bravour-Arien wie das Auftrittslied des Barbiers von Sevilla und dem Mega-Opernhit „Nessun dorma“ bis hin zu Walzern, Polkas und Märschen der Strauß-Familie. Mein besonderer Dank gilt dem Team der Stadtwerke Freizeit GmbH für die Organisation dieses Kultur-Events. Und abschließend noch eine Bitte: Wenn’s Ihnen gefallen hat, sagen Sie‘s weiter und kommen wieder am 2. Oktober zu unserem großen Jahrtausendkonzert!“

Birner den Taktstock von Maestro Hans Richter.

Vor dem finalen „Radetzky-Marsch“ übernahm Bürgermeister Martin Birner den Taktstock von Maestro Hans Richter.

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Der KVU wünscht Mitgliedern, Freunden & Förderern ein gutes und erfolgreiches (Kunst)-Jahr 2017!

FOTO: ALFRED GRASSMANN, NT

FOTO: ALFRED GRASSMANN, NT

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5. Januar 2017: Neujahrskonzert mit Jubiläumsglanz

Ein Brillant-Feuerwerk schönster Melodien

pl-neujahrsgala1609-03Bei der Medienpräsentation kürzlich im Foyer der Schwarzachtalhalle wurde den Klassik-Musikfreunden schon mal der „Mund wäßrig gemacht“: Mit vielen Superlativen bedachten Veranstalter und Gastgeber die Neunburger Neujahrsgala 2017! Sie wird am Donnerstag, 5. Januar (Vorabend des Dreikönigsfestes) den bunten Reigen der Kulturveranstaltungen im Jubiläumsjahr „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ einläuten. Es gastieren die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Hans Richter und vier renommierte Gesangssolisten aus Südkorea, Russland, Niederlande und Österreich. Der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren, in den Preiskategorien I (35 €) und III (25€) gibt es übrigens nur noch wenige Restkarten!
1. Bürgermeister Martin Birner dankte auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Stadtwerke Freizeit GmbH besonders dem städtischen Kulturbeauftragten Karl Stumpfi für seine unermüdlichen Bemühungen. Dieser sprach emphatisch von einem „Feuerwerk der schönsten Melodien“ und einem „Jubiläumskonzert de luxe“, welches er mit Chefdirigent Richter zusammengestellt hat.

Marisca Mulder, Sopran

Marisca Mulder, Sopran

Mit dem „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß zum Auftakt grüßt die Pfalzgrafenstadt Neunburg die Kaiserstadt Wien. Mit Ouvertüren, Opern- und Operettenszenen, Walzern, Polkas und Märschen von Rossini, Puccini, Suppé, Lehar sowie Strauß Vater und Sohn wird in der Folge ein abwechslungsreiches Programm aus Opern und Operetten wie „La Boheme“, „Der Barbier von Sevilla“, „Die lustige Witwe“ oder  „Die Fledermaus“ geboten. Als orchestrales Intermezzo erklingt die Polonaise aus P. I. Tschaikowskys bekanntester Oper „Eugen Onegin“.
Vier erstklassige internationale Solisten präsentieren die Vokalbeiträge dieses hochkarätigen Musikprogramms: Die niederländische Sopranistin Marisca Mulder studierte Gesang an der Musikhochschule Maastricht und schloss mit Auszeichnung ab. Als Lied- und Oratorio-Sängerin trat sie in Venedig, Brüssel, Amsterdam und München auf. Mezzosopranistin Daria Samarskaya, geboren in Sibirien, wurde beim Moskauer Konservatorium aufgenommen und gewann den ersten Preis beim Wettbewerb „Bella Voce“. Auch beim internationalen Festival junger Sänger an der Deutschen Oper Berlin war sie Preisträgerin.

Daria Samarskaja, Mezzosopran

Daria Samarskaja, Mezzosopran

Tenor Thomas Paul erhielt eine erste musikalische Ausbildung bei den Sankt Florianer Sängerknaben in Oberösterreich. Gast-Engagements führten ihn an das Festspielhaus Baden-Baden und zum Festival Aix en Provence. Kein Unbekannter ist Bariton Kyubong Lee aus Südkorea. Bereits 2014 begeisterte er das Neunburger Publikum mit Arien aus „Rigoletto“ und „Der Barbier von Sevilla“. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt der in Mailand lebende Bariton. in Italien. Er ist einer der führenden Baritone und hat beim ARD-Wettbewerb den dritten Platz erreicht.
Im Programm des Abends wird auch die durch Luciano Pavarotti und Paul Potts zum Chartbreaker mutierte Tenorarie „Nessun dorma“ aus Puccinis letzter Oper „Turandot“ ebenso zu hören sein, wie nicht minder bekannte Operetten-Gassenhauer wie „Vilja-Lied“ und „Da geh ich ins Maxim“ aus „Die lustige Witwe“, „Deine Lippen, die küssen so heiß“ und „Freunde, das Leben ist lebenswert“ aus „Giuditta“ von Franz Lehár sowie das Duett „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus „Viktoria und ihr Husar“ von Paul Abraham. Die spritzige Champagner-Polka von Johann Strauß darf in dieser Jubiläumsgala natürlich nicht fehlen.

Thomas Paul, Tenor

Thomas Paul, Tenor

Mit dem Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ am Ende des offiziellen Programms schickt die Pfalzgrafenstadt einen Jubiläumsgruß zurück nach Wien, bevor als Zugabe der bei Neujahrskonzerten unverzichtbare Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater zum Mitklatschen animieren wird.
* Tickets sind erhältlich in den örtlichen VVK-Stellen Büro- und Pressezentrum sowie Buchhandlung am Tor, Hauptstraße sowie online zum Ausdrucken zuhause unter www.okticket de (Stichwort: Neunburger Neujahrsgala)

Kyuobong Lee, Bariton

Kyuobong Lee, Bariton

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Bürgermeister Martin Birner, Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, Chefdirigent Hans Richter und Hallenmanagerin Rosa Schafbauer präsentieren voller Vorfreude das Programm der Neujahrsgala am 5. Januar zum Auftakt des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“. Foto: Udo Weiß, NT

njk17praeslogo1000jahrenenDAS MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 31. 12. 16 als JPG-Datei:

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Konzertvorschau in der Mittelbayerischen Zeitung v. 22. Dezember 2016 als Web-Link und JPG-Datei:

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/neunburg/ein-neujahrskonzert-de-luxe-22393-art1467027.html

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Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Kreisausgabe SAD, v. 18. 11. 16 als JPG-Datei:

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Konzertvorschau in der Wochenzeitung „Rundschau Schwandorf“ v. 7. 12. 16 als JPG-Datei:

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Konzertvorschau in der Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt vom 8. 12. 16:

neunburger-neujahrsgala17WERBUNG für die Neunburger Neujahrsgala im Kulturmagazin „EXPULS“ 12/2016:

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Feiner Showdown des 4. Kunstherbstes!

Die Kabarettisten Silke Heimann und Martin Kubetz tischten beim Kunstherbst-Finale Satirisches auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Die Kabarettisten Silke Heimann und Martin Kubetz tischten beim Kunstherbst-Finale Satirisches auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Satter Schlussbeifall für die Künstler und das Serviceteam des Hallenrestaurants "Esszimmer"!

Satter Schlussbeifall für die Künstler und das Serviceteam des Hallenrestaurants „Esszimmer“!

Mit einer geglückten Symbiose von Kleinkunst und Kochkunst hat sich der 4. Neunburger Kunstherbst am Samstagabend verabschiedet.

Urkomisches Blockflöten-Duo

Urkomisches Blockflöten-Duo

Im festlich geschmückten Foyer der Schwarzachtalhalle genossen (Kunst)-Gourmets aus Nah und Fern nicht nur eine schrill-schräge Persiflage der so genannten staden Zeit, sondern auch lukullische Freuden beim mehrgängigen Fest-Dinner der Unverdorbenen. Verwöhnte das vom Esszimmer-Servicteam aufgetragene mehrgängige Menue die Feinschmecker-Gaumen, so strapazierte das Regensburger Kabarettisten-Duo Martin Kubetz & Silke Heimann mit seinem Programm „Das X-Maß ist voll“ die Zwerchfelle der Gäste. Und die geizten nicht mit Applaus für die Künstler und mit Lob an die Küche. So konnte der gastgebende Kunstverein Unverdorben am Ende eines über 20 Kultur-Events zählenden Veranstaltungs-Marathons zufrieden bilanzieren: Der Kunstherbst 2016 hat nicht nur alle Erwartungen erfüllt, er hat sie weit übertroffen!

Starker Auftritt bei "Das X-Maß ist voll" im Foyer der Schwarzachtalhalle: Silke Heimann (Gesang) und Martin Kubetz (Piano). Foto: Udo Weiß, NT

Starker Auftritt bei „Das X-Maß ist voll“ im Foyer der Schwarzachtalhalle: Silke Heimann (Gesang) und Martin Kubetz (Piano). Foto: Udo Weiß, NT

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MEDIEN-ECHO

Artikel in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe Schwandorf, v. 14. 12.: karl

Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD/NEN v. Montag, 12. 12. 16:

 

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Vor 100 Jahren starb der große Dirigent Hans Richter

„Ein wahrer Künstler und ein wahrer Freund“

Der weltberühmte Orchesterleiter Hans Richter starb am 5. Dezember 1916 in Bayreuth und wurde dort in einem Ehrengrab beigesetzt.

Der weltberühmte Orchesterleiter Hans Richter starb am 5. Dezember 1916 in Bayreuth und wurde dort in einem Ehrengrab beigesetzt. Foto: Denkmäler der Tonkunst Österreich

Urenkel Hans Richter schlug ebenfalls die Dirigentenlaufbahn ein und ist seit 2004 Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag - Partner des Neunburger Kunstvereins Unverdorben beim Kulturprojek "Töne & Farben ohne Grenzen 2016". Foto: Ralf Gohlke, MZ

Urenkel Hans Richter, geboren in Neunburg, schlug ebenfalls die Dirigentenlaufbahn ein und ist seit 2004 Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag – Partner des Neunburger Kunstvereins Unverdorben beim Kulturprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen 2016“. Foto: Ralf Gohlke, MZ

VON KARL STUMPFI

„True artist and true friend“ – So charakterisierte Anfang des 20. Jahrhunderts der berühmte englische Komponist Sir Edward Elgar den aus Österreich-Ungarn stammenden Dirigenten Hans Richter – den ersten international agierenden Pult-Star überhaupt! Vor genau hundert Jahren ist der Maestro in der Wagnerstadt Bayreuth gestorben. „Musikalischer Erbe“ ist sein Urenkel Hans Richter, geb. in Neunburg vorm Wald, derzeit Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag.

Hans Richter wurde am 4. April 1843 in Raab/Györ als Sohn des dortigen Domkapellmeisters Anton Richter (1802-1854) und der Sängerin Josefine Czasensky (1822-1892) geboren. Die Familie des Vaters stammte aus Freudenthal in Schlesien, diejenige der Mutter aus Tabor in Böhmen. Von der Mutter erhielt er ab dem vierten Lebensjahr Klavierunterricht,  er wirkte auch bei Aufführungen des Domchores mit. Sein Debut als Pianist gab er in seiner Heimatstadt im Alter von zehn Jahren, spielte den Klavierpart in einem Klavierquintett von Johann Nepomuk Hummel.

Nach dem frühen Tod des Vaters 1854 kam Richter als k.k. Sängerknabe (Altist) in das Löwenburgische Konvikt nach Wien, wo er bis zu seinem Stimmbruch 1858 blieb. Ab 1858 studierte er am Wiener Konservatorium Horn bei Wilhelm Kleinecke, ferner Musiktheorie und Komposition bei Simon Sechter, Violine bei Carl Heissler, Orchesterstudien beim Direktor des Konservatoriums, Josef Hellmesberger, u. a. 1862-1866 war er Hornist am Theater vor dem Kärntnertor. 1866 erhielt er von Hofkapellmeister Heinrich Esser ein Befähigungszeugnis als Kapellmeister. Als Richard Wagner im gleichen Jahr von Esser einen Assistenten erbat, schickte dieser Richter zu Wagner nach Triebschen, um die Druckvorlage der Meistersinger-Partitur herzustellen (später folgte auch der Siegfried).

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URAUFFÜHRUNGEN, DIE HANS RICHTER DIRIGIERTE:

Richard Wagner: „Der Ring des Nibelungen“ (Rheingold/Walküre/Siegfried/Götterdämmerung; erste geschlossene Aufführung der Bühnentetralogie anlässlich der Einweihung des Festspielhauses Bayreuth 1876)

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur (1877) und Symphonie Nr. 3 F-Dur (1883), jeweils in Wien.

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-moll (Wiener Fassung von 1891), Symphonie Nr. 3 d-moll (3. Fassung von 1890); Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“ (1881) und Symphonie Nr. 8 c-moll (1892), jeweils in Wien.

Edward Elgar: Symphonie Nr. 1 As-Dur (Hans Richter gewidmet, Manchester 1908), die Enigma-Variationen (London 1899) und das Oratorium „The Dream of Gerontius“ (Birmingham 1900).

Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 6 D-Dur (Hans Richter gewidmet, doch konnte dieses Werk 1880 aus Krankheitsgründen nicht wie geplant von Richter uraufgeführt werden).

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Daraus entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft, so war Richter Trauzeuge bei der Hochzeit Wagners mit Cosima, und als Richter 1875 Marie von Szitányi heiratete, schenkte ihm Wagner die Partitur zum Rheingold und verfaßte ein Gedicht. Richter wurde auch Schüler Wagners, 1868 arbeitete er als Assistent und Chordirigent bei Einstudierung und Aufführung der Meistersinger in München. Dort wurde er noch selben Jahr zum königlichen Musikdirektor ernannt, demissionierte aber 1869, weil er sich weigerte, die gegen Wagners Willen angesetzte Uraufführung des Rheingold zu dirigieren, da dieses Werk noch zuwenig geprobt worden war. 1870 leitete er die Erstaufführung des Lohengrin in Brüssel und kehrte in der Folge als Sekretär Wagners nach Triebschen zurück.

1871 wurde er als Kapellmeister ans Nationaltheater in Budapest, 1875 als Nachfolger Otto Dessoffs an die Wiener Hofoper berufen. Daneben leitete er 1875-1898 die Philharmonischen Konzerte und 1884-1890 die der Gesellschaft der Musikfreunde, die ihn 1891 zu ihrem Ehrenmitglied ernannte. 1877 wurde er Vizehofkapellmeister, vom 20. März  1893 bis 4. März 1900 war er erster Hofkapellmeister. Während dieser Zeit dirigierte Richter des öfteren Werke von Johann Sebastian Bach (Matthäuspassion, 1. vollständige Aufführung der h-moll-Messe und des Weihnachtsoratoriums) und Georg Friedrich Händel (Oratorium Saul). Auch die Missa solemnis von Beethoven und die Schöpfung von Haydn sowie das Deutsche Requiem von Brahms, das Stabat Mater von Antonín Dvořák und das Te Deum und Requiem von Franz Liszt wurden unter Richters Leitung aufgeführt.

1876 war Hans Richter Dirigent der ersten vollständigen Aufführung des Ringes des Nibelungen in Bayreuth. 1877 war er gemeinsam mit Wagner in England und entwickelte seither dort eine immer ausgedehntere Dirigententätigkeit. Der Erfolg manifestierte sich unter anderem in der Verleihung der Ehrendoktorate von Oxford und Manchester. Der einflussreiche Maestro Hans Richter hat sich neben seinen Wagner-Aufführungen auch besonders um die Verbreitung der Werke von Anton Bruckner, Johannes Brahms und Edward Elgar bemüht. Als das Geld für das Ausschreiben der Orchesterstimmen zur Uraufführung von Anton Bruckners 3. Symphonie fehlte, hatte Richter dies insgeheim schon aus eigener Tasche bezahlt.

Der Komponist und sein Interpret: Anton Bruckner applaudiert Dirigent Hans Richter. (Zeichnung: Dr. Otto Böhler, Archiv der Wiener Philharmoniker; Briefauszug: Richter ersucht Bösendorfer, seine Klaviere zu stimmen.

Der Komponist und sein Interpret: Anton Bruckner applaudiert Dirigent Hans Richter. (Zeichnung: Dr. Otto Böhler, Archiv der Wiener Philharmoniker; Briefauszug: Richter ersucht Bösendorfer, seine Klaviere zu stimmen.

1898 trat Richter, nachdem Gustav Mahler 1897 Dirigent der Wiener Hofoper geworden war, als Dirigent der philharmonischen Konzerte zurück (am 16. Dezember 1886 hatte er sein 100. Konzert mit diesem Orchester dirigiert) und zwei Jahre später, am 4. März 1900 legte Hans Richter nach einer Reorganisation der Hofmusikkapelle, die eigentlich das Ende der Institution im alten Sinn bedeutete, das Hofkapellmeisteramt nieder und ging zunächst nach Moskau, wo er Tschaikowskys Pathétique dirigierte. Im gleichen Jahr übersiedelte nach Manchester, wo er zunächst das Hallé-Orchester leitete und dann auch weitere prominente musikalische Aufgaben erhielt (London Symphony Orchestra, Covent Garden Opera). Richter wurde der erste echte, reisende Maestro, aber mit größtem Respekt vor den Schöpfern der dirigierten Werke. Er betrachtete es immer als eine Auszeichnung, die berühmten Werke dirigieren zu dürfen. Insgesamt dirigierte Richter mehr als 4500 Konzerte und Opernaufführungen. Daneben dirigierte er ständig in Bayreuth. Am 19. September 1912 fand Richters letztes öffentliches Auftreten als Dirigent statt. Er dirigierte in Bayreuth Wagners Meistersinger. Bayreuth wählte er auch zu seinem Ruhesitz (1913 wurde er Ehrenbürger der Stadt), starb dort am 5. Dezember 1916  – auf den Tag genau 125 Jahre nach W. A. Mozarts Tod – und fand in einem Ehrengrab seine letzte Ruhestätte.

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Nachruf auf den „Treuesten der Treuen“

„Auf dem gleichen Friedhof, dem Grabe Siegfried Wagners und Franz Liszts nahe, ruht ein Dritter, der mit der gleichen unlösbaren Verpflichtung zu dem Bündnis gehört: Hans Richter. Am 5. Dezember 1916 geht auch er in den Musiker-Himmel ein. Mit Recht nennt ihn Carl Gianicelli in seinem Gedenkaufsatz den „Treuesten der Treuen“. Traurig meldet Siegfried am 10. Dezember Franz Stassen den Tod: ‚Unser guter Richter ist nun auch fort. Seine lieben, blauen Augen und die gemütlichen Plauderstunden werden uns sehr fehlen.  Er hatte einen sehr schönen, sanften Tod‘. – Den Ausklang fand dieses Leben jedoch zwei Tage später: Der Trauerzug, der den Sarg zum Bahnhof geleitete  (die Einäscherung fand in Hof statt), wurde von schwarz-weiß-roten und weiß-blauen Fahnen überweht, eine Militärkapelle kam ihm, vom Festpielhügel her, mit klingendem Spiel entgegen, und über der Stadt lag die Festwiesenstimmung der ‚Meistersinger’….“ (Auszug aus der Siegfried-Wagner-Biografie „Der Sohn“ von Zdenko von Kraft)

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Im Jahr 1919 wurde in Wien-Döbling (19. Wiener Gemeindebezirk) die Hans-Richter-Gasse nach ihm benannt. Zur Wiederkehr seines 150. Geburtstags, 1993, wurde von den Wiener Philharmonikern eine Hans-Richter-Medaille aufgelegt, deren erster Träger der Star-Dirigent Sir Georg Solti (1912–1997) war.Von 1894 bis 1913 besaß Hans Richter eine Villa am Ebenwald in Niederösterreich, wo er sich von seinem viel beschäftigten Künstlerleben erholen konnte. Ihrem prominenten Bürger widmete die Gemeinde Kleinzell am Wochenende 3./4. Dezember eine besondere Erinnerung zum hundertsten Todestag. Musiker des Ensembles der Wiener Philharmoniker gestalteten ein Hans-Richter-Gedächtniskonzert. Der  kommunale Mehrzwecksaal wurde in „Hans Richter Saal“ umbenannt.

Die Verbindung des weltberühmten Maestros zur Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald war zunächst bar jeden musikalischen Hintergrunds.

Chefdirigent Hans Richter und Klassikbeauftragter Karl Stumpfi vor dem Neunburger Rathaus. Foto: R. Gohlke

Chefdirigent Hans Richter und Klassikbeauftragter Karl Stumpfi vor dem Neunburger Rathaus. Foto: R. Gohlke

In der Mitte der dreißiger Jahre kam ein Enkel des Dirigenten, er hieß ebenfalls Hans Richter, berufsbedingt in die Oberpfalz und leitete bis 1957  in Neunburg vorm Wald die Kreissparkasse bzw. die Vereinigte Sparkasse Neunburg-Roding. Am 24. Dezember 1950 wurde im Kreiskrankenhaus Sohn Hans geboren – er sollte in die Fußstapfen des großen Dirigenten Hans Richter treten. Der kehrte als Orchesterchef der Prager Smetana Philharmoniker 2012 in die Geburtsstadt zurück, um das Eröffnungskonzert zur Einweihung der neuen Schwarzachtalhalle zu leiten. Unter seiner Stabführung erklang am 14. Juli Friedrich Smetanas symphonischer Zyklus „Mein Vaterland“ (Ma vlast). Hieraus entwickelte sich eine weithin beachtete Zusammenarbeit mit Neunburger Kulturinstitutionen, welche 2016 in der Partnerschaft im Internationalen Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen“ gipfelte. Am 5. Januar 2017 wird Hans Richter ein weiteres Mal am Pult stehen, wenn die Neujahrsgala in der Schwarzachtalhalle den Veranstaltungsreigen zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ einläuten wird. Auf dem Programm stehen Werke von Gioacchino Rossini, Giacomo Puccini, Peter Ilitsch Tschaikowsky, Franz von Suppé, Franz Lehár sowie Johann Strauß Vater und Sohn. (Karten online unter www.okticket.de /Stichwort Neunburger Neujahrsgala).

 

Die österreichische Gemeinde Kleinzell widmete Richter ein Gedenkkonzert zum 100. Todestag. Foto: Krizanic-Fallmann, Niederösterreichische Nachrichten

Die österreichische Gemeinde Kleinzell widmete Hans Richter ein Gedenkkonzert zum 100. Todestag. Foto: Krizanic-Fallmann, Niederösterreichische Nachrichten

 

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Foto-Nachlese vom Blauen Montag in der „Goldenen Gans“

Satire-Happen und Musik-Schmankerln

Die "Vier Unverdorbenen" Karl Stumpfi, Klaus Götze, Jürgen Zach & Franz Schöberl (v. li.) liefen mit ihrem neuen musikalisch-satirischen Programm "Himmlisches und Höllisches" wieder zur Hochform auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Die „Vier Unverdorbenen“ Karl Stumpfi, Klaus Götze, Jürgen Zach & Franz Schöberl (v. li.) liefen mit ihrem neuen musikalisch-satirischen Programm „Himmlisches und Höllisches“ wieder zur Hochform auf. Fotos: Udo Weiß, NT

Im Traditionslokal "Zur Goldenen Gans" lauschten zahlreiche Zuhörer den Darbietungen der "Vier Unverdorbenen".

Im Traditionslokal „Zur Goldenen Gans“ lauschten zahlreiche Zuhörer den Darbietungen der „Vier Unverdorbenen“.

"Weaner Schmäh" mit Rezitator Karl Stumpfi...

„Weaner Schmäh“ mit Rezitator Karl Stumpfi…

Blauer Montag im 4. Neunburger Kunstherbst: Satirisch-musikalisches Programm "Himmlisches und Höllisches" mit den "Vier Unverdorbenen" im Gasthaus "Zur Goldenen Gans". Foto: Tanja Kraus, MZ

Blauer Montag im 4. Neunburger Kunstherbst: Satirisch-musikalisches Programm „Himmlisches und Höllisches“ mit den „Vier Unverdorbenen“ im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“. Foto: Tanja Kraus, MZ

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BLAUER MONTAG 2016 – PROGRAMM:

„HIMMLISCHES UND HÖLLISCHES“

Bayerisch-österreichischer Satiregipfel, 2.Teil

Rezitation: Karl Stumpfi

Musik: Jürgen Zach (Gesang, Bass), Klaus Götze (Gitarre) & Franz Schöberl (Akkordeon)

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 Musikalische Einstimmung:  Stormy wheather (Blues)

Grußworte der KVU-Vorsitzenden Beate Seifert

 I Musik: Beethoven-Medley (Freude schöner Götterfunken (instr.) – Bearbeitung)

  1. Lesung v. Alfred Polgar: Die Beethoven-Maske
  2. Lesung v. Alfred Polgar: Geflügeltes Wort

II Musik (Bayerischer)

  1. Lesung: Eugen Roth: Vorsicht! (Gedicht)
  2. Ludwig Thoma: Von der Religion (Filserbrief)

 III Musik (Ich hab noch einen Koffer in Berlin)

  1. Lesung von Egon Friedell: Ein Wiener Barockmensch in Berlin

 IV Musik (Bei mir bist du scheen)

6. Lesung von  Friedrich Torberg: Vom Rebbe Grün

  1. Lesung von Bert Brecht: Aus alten Liedern

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V Musik (Schwarz-weiß – Zwiefacher Herbert Pixner)

8. Lesung von Karl Valentin: Wenn ich der Herrgott wär… / Die Bayerischen Seen (Gedichte)

 VI Musik (Neunburger Gstanzln)

9. Lesung von Rudolf Stürzer: Die Taube und der Engel

 VII Musik (Ich wünsch mir einen Fensterplatz im Himmel – Trio Wien)

10. Lesung von Fritz Grünbaum: Vom Teufel (Gedicht)

 VIII Musik (Bella ciao)

11 Gerhard Polt: Meine erste Revolution

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Zugaben:

Musik: „Mir bleibt ja nichts erspart“ (Karl Kraus)

Alexander Roda Roda: Johann Kiefer

Schlussgedanke

„Rausschmeißer“-Musik: (Sperrstunden-Blues – Trio Wien)

Nach dem großen Publikumserfolg des Vorjahres lassen die „Vier Unverdorbenen“ des Neunburger Kunstvereins Teil 2 des bayerisch-österreichischen Satiregipfels folgen. logonenkunstherbst430„Himmlisches & Höllisches“ ist das Unterhaltungsprogramm beim Blauen Montag, 28. November, 19 Uhr, im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“ überschrieben. Zu Wort kommen Meister des hintergründigen Humors wie Ludwig Thoma, Alfred Polgar, Eugen Roth, Friedrich Torberg, Karl Valentin, Egon Friedell u. a.

Aus ihren Texten liest Karl Stumpfi. Dazu gibt es handgemachte Musik von der Klassik bis zum Schlager und vom  Blues bis zur Polka. Es spielen Jürgen Zach (Bass), Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon). Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben werden erbeten

TERMIN-VORSCHAU „Die Vier Unverdorbenen“:

Dienstag, 31. Januar 2017, 19.30 Uhr, „Himmlisches & Höllisches“; Alte Seilerei.

Montag, 31. Juli, 2017, 20 Uhr, „Best of Blauer Montag“ – Höhepunkte aus den Programmen der Blauen Montage 2013 bis 2016 zum Abschluss der Jubiläums-Festwoche „1000 Jahre Neunburg v. W.“; Biergarten des Gasthauses „Zur Goldenen Gans“.

Dienstag, 12. September, 20 Uhr, „Best of Blauer Montag“; Alte Seilerei.

Sonntag, 5. November, 19 Uhr, Gastspiel „Von komischen Käuzen“; Kloster Ensdorf.

Montag, 27. November 2017, 19 Uhr, Blauer Montag im 5. Neunburger Kunstherbst „Sati(e)risches Neunburg“; Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.

Dienstag, 1. Februar 2018, 19.30 Uhr, „Sati(e)risches Neunburg“, Alte Seilerei.

Frühjahr 2018: Gastspiel „Best of Blauer Montag“ in Schärding am Inn (Oberösterreich).

BestofBlauerMEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 1. Dezember 2016 als PDF-Datei:

20161201-01_dec-stn3

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Kreisausgabe SAD, v. 3. Dezember 2016 als JPG-Datei:

bmneuertag16

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