KVU-Mitgründer Günter Schmid (87) verstorben – ein Nachruf

Vollblutmusiker tritt für immer ab

Günter Schmid und sein Akkordeon waren für den Neunburger Kunstverein in den Gründerjahren unverzichtbar. Die Duo-Abende mit Rezitator Karl Stumpfi (Foto oben) entwickelten sich peu à peu zu den heute viel gefragten Musikalischen Lesungen der Vier Unverdorbenen, zu denen bald auch Gitarrist Klaus Götze und Sänger/Bassist Jürgen Zach stießen (Aufnahme unten). Fotos: Alfred Grassmann

Heute erreichte den Neunburger Kunstverein Unverdorben die traurige Nachricht vom Ableben seines Gründungsmitglieds Günter Schmid. Über der Todesanzeige steht das Nietzsche-Zitat „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“. Es nimmt unmittelbaren Bezug auf die große Leidenschaft des pensionierten Oberlehrers, denn er war ein Vollblutmusikant im besten Sinne des Wortes. Als solcher erlangte er überregionalen Bekanntheitsgrad als Gruppenmitglied der „Schwandorfer Stadtstreicher“, mit denen er über Jahrzehnte hinweg große Erfolge feiern konnte. Die Wurzeln dieses Homo musicus finden sich im elterlichen Café Schmid, ein Neunburger Traditionslokal der 50er, 60er und 70er-Jahre. Dort spielte der junge Günter mit Kameraden schon zum Tanztee auf…

Nach Gründung des Kunstvereins Unverdorben 2011 mit seinem Sohn Martin als Initiator war Günter Schmid sozusagen musikalische Keimzelle eines Kleinkunst-Ensembles, das wenig später unter dem Namen „Die Vier Unverdorbenen“ auftreten sollte. Gemeinsam mit dem Vereinsmitgründer Karl Stumpfi als Vorleser übernahm Schmid mit dem Akkordeon den Musik-Part bei den ersten Duo-Abenden. Sie bereicherten die im Monats-Takt im Kunstquartier „Hirschenwirt“ stattfindenden Blauen Montage.

Der Amberger Klaus Götze war an einem dieser musikalischen Lesungen vor überschaubarem Zuhörerkreis anwesend – spontan holte er seine Gitarre und verlängerte den Abend mit Günter Schmid zu einer Art „Jam-Session“. Sänger und Bassist Jürgen Zach, ebenfalls seit der Stunde Null beim Kunstverein dabei, erweiterte die kleine Besetzung zum Quartett. Die Vier Unverdorbenen zogen mit dem Blauen Montag in das Altstadt-Wirtshaus „Zur Goldenen Gans“ um und debütierten im ersten Neunburger Kunstherbst 2013 mit der satirischen Lesung & Musik „Denk ich an Deutschland…“ Auch beim zweiten Programm „Mit freudigem Geifern“ – Deutsche Satiren und Humoresken – 2014 trug die Play-List des Abends erkennbar Günter Schmids Handschrift. Nach begeisterten Publikums-Reaktionen folgten bald Wiederaufnahmen in der Alten Seilerei und im Kloster Ensdorf.

Altersbedingt beendete der Musiker 2015 sein Engagement im Neunburger Kleinkunst-Ensemble. Das Akkordeon spielte fortan der Waldmünchner Franz Schöberl. Bei Konzertveranstaltungen in der Schwarzachtalhalle war Günter Schmid noch in den Folgejahren oft in den Zuhörerreihen zu sehen, zuletzt saß er schon im Rollstuhl. Am vergangenen Samstag ist der 87-Jährige nach längerer Krankheit in Schwandorf gestorben.

Die Ur-Formation des Kleinkunst-Ensembles „Die Vier Unverdorbenen“ von rechts: Karl Stumpfi, Günter Schmid, Klaus Götze und Jürgen Zach. Foto: Ralf Gohlke, MZ
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Programm-Infos: www.neunburger-kunstherbst.de

Die gedruckten Programmfolder 13. NEUNBURGER KUNSTHERBST sind am Freitag beim Kunstverein Unverdorben eingetroffen. Sie können spätestens Anfang der neuen Woche bei den bekannten örtlichen Verteilern abgeholt werden. (Tourist-Info-Büro, VG-Geschäftsstelle, Pfarrbüros, Banken, Geschäfte etc.)

Saison-Start am 12. September

Der 13. NEUNBURGER KUNSTHERBST wird am Freitag, 12. September, 19.30 Uhr, mit einem Konzert „OJO goes Latin“ des Ostbayerischen Jugendsinfonieorchesters in der Schwarzachtalhalle eröffnet. Auf dem Programm stehen Werke von Bizet, de Falla, Rodrigo, Piazolla, Marquez u. a. Dirigent: Desar Sulejmani, Solist Raimundo Luco (Gitarre). Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Saalöffnung um 19 Uhr, freie Platzwahl. Willkommen sind alle Orchestermusik-Fans aus der Region! Es folgen weitere 15 Kultur-Termine bis 21. Dezember 2025.

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Neunburger Kunstverein wählte neue Vorstandschaft

Basisarbeit für die Kultur bis ’28

KVU-Vorstandschaft 2025 bis 2028 (v. re.) 2. Vorsitzender Karl Stumpfi, Schatzmeisterin Tanja Lennert, 1. Vorsitzender Peter Wunder, Beisitzerin Dana Ettl, Beisitzer Roland Thaeder, Schriftführerin Gabriele Irlbacher, Beisitzerin Dr. Hella Simandi und Kassenprüfer Jörg Maderer. Nicht auf dem Bild: Beisitzerin Maria Bücherl und Kassenprüfer Alois Wild. Foto: Alois Feldmeier

Der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V. hat am 8. Juli 2025 im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Gasthaus Ettl, Pissau, satzungsgemäß eine neue Vorstandschaft gewählt. Die bisherigen Funktionsträger und Funktionsträgerinnen wurden in ihren Ämtern bis auf eine geringfügige Änderung bestätigt. Die neue Wahlperiode endet im Sommer 2028. Wie die beiden Vorsitzenden Peter Wunder (77) und Karl Stumpfi (73) ankündigten, wollen sie in den nächsten drei Jahren neben der gewohnten Basisarbeit für die Kultur in der Region einen Generationswechsel an der Vereinsspitze in die Wege leiten.

Dem Rechenschaft des Vorstandes ist zu entnehmen, dass der im Juli 2011 gegründete Kunstverein Unverdorben einen aktuellen Mitgliederstand von exakt 100 Personen aufweist. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein leichter Rückgang zu registrieren. Vier Mitglieder haben ihren Austritt erklärt, ein Mitglied ist verstorben. Im laufenden Jahr konnten zwei Neumitglieder in den Reihen des Neunburger Kunstvereins begrüßt werden. Die Powerpoint-Präsentation des 1. Vorsitzenden Peter Wunder setzte einen Schwerpunkt auf die Vereinsaktivitäten im Jahr 2024. In der Nachfolge von Renate Ullmann, die ihr Amt aus Alters- und Gesundheitsgründen aufgab, kuratiert Tanja Lennert die jährlichen KVU-Mitgliederausstellungen. Für 2025 sei geplant, die Werkschau in das Programm des Neunburger Burgadvents zu integrieren. Wunder erinnerte an die Kontaktbesuche bei der Kunstakademie in Pilsen und beim Westböhmischen Sinfonieorchester in Marienbad. Die bewährte Zusammenarbeit mit der tschechischen Hochschule soll im nächsten Jahr mit einem Sommer-Kunstseminar und mit dem Klangkörper beim 11. Neunburger Neujahrskonzert (Samstag, 3. Januar 2026) ihre Fortsetzung finden.

Als herausragende kulturelle Höhepunkte in der Pfalzgrafenstadt anno 2024 hob Vorsitzender Wunder den 2. Bayerisch-Böhmischen Ukulele-Tag zum Auftakt des 12. Neunburger Kunstherbsts, die Musical-Premiere „Spamalot“ des OVIGO-Ensembles sowie die Klassik-Konzerte mit dem europaweit arrivierten Georgischen Kammerorchester & Pianist Alexander M. Wagner (Wien) sowie das Mozart-Requiem mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad und dem Cerchovan-Chor Domazlice hervor. Außerdem habe der KVU auf Ersuchen des benachbarten Vereins Freund der Kunst Oberviechtach im Mai 2024 kurzfristig die Veranstaltung eines hochkarätig besetzten Tango-Festival-Konzerts im historischen Schlosssaal übernommen. Die Krönung des letzten Vereinsjahrs war die feierliche Verleihung des Kulturpreises des Bezirks Oberpfalz in der Kategorie Grenzüberschreitende Kulturprojekte durch Bezirkstagspräsident Franz Löffler im historischen Schlosssaal. Spektakulär geriet der Einstieg ins Kunstjahr 2025. Zum 10. Neunburger Neujahrskonzert gastierten die renommierten Hofer Symphoniker und ein prominent besetztes Vokalistenquartett unter Leitung des aus Neunburg stammenden Dirigenten Michael Konstantin.

Der Bericht der Schatzmeisterin wies eine Minderung der Vereinsrücklagen auf, bedingt durch Kürzungen bzw. Streichungen bei den Fördermitteln und rückläufigen Kasseneinnahmen bei Veranstaltungen. Der Kassenrevisionsbericht der beiden Prüfer Alois Wild und Irene Ehemann bescheinigte eine ordnungsgemäße Abwicklung der Kassengeschäfte und schloss mit der Empfehlung an die Mitglieder, der gesamten Vorstandschaft Entlastung zu erteilen. Dem wurde einstimmig entsprochen. Den Wahlvorstand bildeten Gabriele Irlbacher und 2. Bürgermeisterin Margit Reichl, die zuvor in einer kurzen Grußbotschaft den Verantwortlichen für drei erfolgreiche Kunstvereinsjahre gratuliert hatte. Einstimmig wiedergewählt wurden Peter Wunder als 1. Vorsitzender, Karl Stumpfi als 2. Vorsitzender, Tanja Lennert als Schatzmeisterin, Gabriele Irlbacher als Schriftführerin, Dana Ettl als Beisitzerin, Dr. Hella Simandi als Beisitzerin, Maria Bücherl als Beisitzerin und Roland Thaeder als Beisitzer (neu im Gremium). Jörg Maderer gab seinen Beisitzerposten ab, übernimmt aber die Aufgabe des 2. Kassenprüfers. Alois Wild bleibt 1. Kassenprüfer. Mit einem Ausblick auf die Vorhaben im 13. Neunburger Kunstherbst durch Programm-Koordinator Karl Stumpfi endete der offizielle Teil der Mitgliederversammlung.

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Medien-Präsentation des Programms 13. Neunburger Kunstherbst

„Kultur-Oase“ in unruhigen Zeiten

Sie stellten das neue Kunstherbst-Programm '25 vor (von links): 1. Bürgermeister Martin Birner, Tenor Stephan Schlögl, Programm-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzender Peter Wunder und MusiTextical-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck. Foto: Ralf Gohlke, MZ
Sie stellten das neue Kunstherbst-Programm ’25 vor (von links): 1. Bürgermeister Martin Birner, Tenor Stephan Schlögl, Programm-Koordinator Karl Stumpfi, KVU-Vorsitzender Peter Wunder und MusiTextical-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Im historischen Sitzungssaal des 1410 erbauten Rathauses wurde am 4. Juli regionalen Medienvertretern das NEUNBURGER KUNSTHERBST-Programm ’25 offiziell vorgestellt. Die Saison startet am 12. September mit dem Eröffnungskonzert des Ostbayerischen Jugendsinfonieorchesters in der Schwarzachtalhalle. Die insgesamt 17 Kultur-Termine verstehen sich auch als Einladung, in politisch unruhigen Zeiten auf Distanz zu gehen.

In Anbetracht einer schwierigen Finanzlage habe sich der gemeinnützige Kunstverein Unverdorben entschlossen, die 13. Auflage des Neunburger Kunstherbstes mit einem „smarten Programm“ auszustatten. Diese Überlegung rückte 1. Vorsitzender Peter Wunder in den Vordergrund, als er in Anwesenheit von 1. Bürgermeister Martin Birner, KVU-Kooperationspartnern und Medienvertretern die Pressekonferenz eröffnete. Er beklagte diesbezüglich den erheblichen Schwund an kulturellen Fördermitteln, welche mitunter das Niveau von „Trinkgeld“ erreicht hätten. Trotz daraus resultierender „Geldprobleme“ habe der Kunstverein das Veranstalterrisiko von sechs der insgesamt 17 Kunstherbst-Programmpunkte geschultert. Der KVU werde weiterhin seinem Satzungsauftrag gerecht, grenzüberschreitende Kulturkontakte zum Nachbarland Tschechische Republik zu pflegen. Dafür stehen die Internationale Kunstausstellung AHOJ 25 vom 19. September bis 26. Oktober mit den Künstlern Alice Marková, Kralovice, und Michael Fuchs, Zell, sowie ein Gastkonzert des Klarinetten-Ensembles „Cantarina Clarinete“ aus Prag am 18. Oktober im Schlosssaal. Peter Wunder gab dazu noch den Ausblick auf das Jahr 2026, das am 3. Januar mit einem Neujahrskonzert des Westböhmischen Sinfonieorchesters Marienbad und einem Johann-Strauß-Programm schwungvoll eingeleitet wird. Programm-Koordinator Karl Stumpfi bezog sich auf ein Zitat des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Kultur darf nicht etwas sein, was die öffentlichen Hände nach Belieben betreiben oder auch lassen dürfen“. Die Förderung von Kultur habe demzufolge nicht weniger eine Pflichtaufgabe zu sein als zum Beispiel Straßenbau oder innere Sicherheit. Gegenwärtig scheint das lange als Erfolgsmodell geltende deutsche Modell der Kulturförderung – öffentlich getragen, dezentral organisiert und zugänglich für alle – immer mehr ins Wanken zu geraten. Im besonderen Maß durch kommunale Haushalte, die unter sozialen, ökologischen und infrastrukturellen Lasten ächzen.

„Bei den alljährlichen Haushaltsberatungen erhält der Begriff Streichkonzert inzwischen eine recht zwiespältige Konnotation“. (Programm-Koordinator Karl Stumpfi)

Karl Stumpfi verwies auf einen themenbezogenen MZ-Kommentar: „Wenn wir die kulturelle Vielfalt erhalten wollen, reichen wohlmeinende Umfragen zur Kultur und Applaus für die Künstler nicht aus. Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, Kultur auch in Zukunft zu ermöglichen.“ Der kleine gemeinnützige Kunstverein Unverdorben versuche seit 14 Jahren die Quadratur des Kreises irgendwie hinzubekommen. Soll heißen: Künstlerisch hochkarätig besetzte Programme bei wie Schnee im Frühling dahinschmelzende Zuschüsse auf die Beine zu stellen. „Es freut mich deshalb besonders, als Programm-Koordinator in diesen turbulenten politischen Zeiten ein weiteres Mal einen Neunburger Kunstherst präsentieren zu können“, führte er wörtlich aus. Das Premium-Event in der neuen Saison ist am 20. September die Weltpremiere des Afrika-Musicals „Winnie“ von Steffi Heelein, einer im Stadtgebiet Neunburg lebenden Komponistin und Musikpädagogin. Die Planung und Realisierung dieses Mammutprojekts mit rund 200 Mitwirkenden sei alleine der enormen Kreativität und Schaffenskraft Heeleins zu verdanken, der Kunstverein helfe als Supporter gerne bei der finanziellen Abwicklung mit. Die insgesamt 785 Eintrittskarten sind seit langem vergriffen, leider war eine Wiederholung der Aufführung in der Kunstherbst-Saison 2025 nicht machbar.

DIESMAL EINE „KLASSIK-GALA LIGHT“

Seit dem ersten Neunburger Kunstherbst 2013 war der Vorabend des Nationalfeiertags am 2. Oktober einer großen Neunburger Klassik-Gala reserviert. Nur im Coronajahr 2020 musste diese abgesagt werden. Aus den erwähnten monetären Gründen verzichtete der Kunstverein in diesem Jahr auf das Engagement eines professionellen Sinfonieorchesters. Stattdessen wird eine „Klassik-Gala light“ in einer Quartett-Besetzung mit zwei Vokalisten und zwei Instrumentalisten geboten. Mit Tenor Stephan Schlögl war der Initiator dieses Wienerlieder- und Operettenabends beim Pressegespräch im Rathaus anwesend. Am Abend zuvor stand er noch bei einer „Carmina Burana“-Aufführung im Herkulessaal der Münchner Residenz auf der Bühne. „Die Welt ist in Aufruhr“, sagte der gebürtige Stadlerner. Deshalb sei es um so wichtiger, den Menschen einen Raum zu geben, in denen sie sich für einige Stunden bei schönen Melodien unterhalten und entspannen könnten. „Die Menschen brauchen jetzt eben Romantik“ – aus dieser Überlegung heraus sei das Abendprogramm „Wien, du Stadt meiner Träume“ entstanden. Schlögl, der auch im bekannten Vokalensemble „Stimmen der Berge“ mitwirkt, bringt am 2. Oktober neben seinem Bariton-Kollegen Daniel Hinterberger auch die spanische Pianistin Toia Conejo und die Violinistin Veronika Pröbstl in die Schwarzachtalhalle mit. Der Kartenvorverkauf (25/20 €) ist bereits angelaufen, Buchungen sind unter der Ordermail schafbauerrosa@gmail.com, Kartentelefon 09672-3435 und im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, möglich.

Der Erfinder des neuen Veranstaltungsformats „MusiTextical“, Dr. Klaus Sauerbeck, sieht in der Kunst ebenfalls einen Rückzugsraum zu finden, um in einer aus den Fugen geratenen Welt mental und seelisch zu regenerieren. Er und sein kongenialer Sängerkollege Marc Charro entführen am 25. Oktober im Schlosssaal in die 60er- und 70er-Jahre mit einer speziellen Liebesgeschichte, nämlich Elvis und die BRAVO. Die MusiTextical-Gäste erfahren hier außergewöhnliche Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse von und mit Superstar Elvis Presley und bekommen Einblicke in dessen Gefühls- und Gedankenwelt. Am Nikolausabend 5. Dezember können die Besucher in der Alten Stadtpfarrkirche St. Josef die Entstehung des wohl schönsten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ im Jahr 1818 in Texten und Musik nachvollziehen. Laut Sauerbeck eine Geschichte voller Dramatik, Gefühle und Gottesglaube rund um den katholischen Geistlichen Joseph Moor als Dichter und den komponierenden Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber im Salzburger Land. Marc Charro interpretiert mit unverwechselbarer Simme internationale Christmas-Songs als Umrahmung für ein schlichtes Lied, das einen weltweiten Siegeszug antrat.

KUNSTHERBST „GROSSE HERAUSFORDERUNG“

„Es ist sicher eine große Herausforderung, jedes Jahr ein großes Kunstherbst-Programm aufzustellen und dabei immer die Kosten und das Budget im Auge zu behalten“, betonte 1. Bürgermeister Martin Birner in seinen Grußworten. Das Stadtoberhaupt zollte den Verantwortlichen des Kunstvereins Unverdorben seine Anerkennung und sicherte zu, sich im Stadtrat bei den Haushaltsberatungen 2026 für eine Aufstockung der kommunalen Fördermittel einzusetzen. Nicht unverwähnt ließ Birner, dass durch die Grenzen überschreitenden Kulturaktivitäten internationale Freundschaften entstehen. Überdies sei die Kontaktpflege des Kunstvereins zu Schulen und Universitäten im In- und Ausland sowie ein guter Draht zu regionalen Unternehmen hervorzuheben. Der Bürgermeister schloss mit den Worten: „Ich lasse mich von den kommenden 16 Kunstherbst-Ereignissen überraschen und wünsche allen einen guten Besuch!“

Pressekonferenz im historischen Sitzungssaal des Neunburger Rathauses mit detaillierter Erläuterung der insgesamt 17 Kultur-Termine in der 13. Kunstherbst-Saison in der Pfalzgrafenstadt. Foto: K. Stumpfi

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13. NEUNBURGER KUNSTHERBST: Daten und Locationen

  • Freitag, 12. September 2025, 19.30h, „OJO goes Latin“ – Konzert des Ostbayerischen Jugendsinfonieorchesters in der Schwarzachtalhalle. EINTRITT FREI, Spenden erbeten.
  • !!AUSVERKAUFT!! Samstag, 13. September 2025, 20h, Musik-Kabarettist Helmut Binser mit seinem neuen Programm „Ha?“ in der Schwarzachtalhalle. WARTELISTE auf okticket.de!!
  • Freitag, 19. September 2025, 18h, Internationale Kunstausstellung AHOJ 25, Vernissage im Foyer des neuen Rathauses, anschließend Besichtigungen und Ausklang in der Spitalkirche und Alten Fronfeste. Künstler: Alice Marková, Michael Fuchs, Marina Zaitova, Taraneh Akhbar (bis 26.10.)
  • !!AUSVERKAUFT!! Samstag, 20. September 2025, 16.30h, die Afrika-Musical-Premiere „Winnie“ von Stefanie Heelein und ca. 200 Mitwirkenden in der Schwarzachtalhalle. !!AUSVERKAUFT!!
  • Donnerstag, 2. Oktober 2025, 19h, „Wien, du Stadt meiner Träume“, Wienerlieder und Operettenmelodien mit Stephan Schlögl (Tenor), Daniel Unterberger (Bariton), Toia Conejo (Klavier) & Veronika Pröbstl (Violine). Kartenvorverkauf hat begonnen!
  • Freitag, 3. Oktober, 19h, Musikalische Zeitreise mit CONTIGO, ein Jubiläumskonzert mit Chor & Band in der illuminierten Stadtpfarrkirche St. Josef.
  • !! ABGESAGT!! Freitag, 17. Oktober 2025, 19h, Geistliche Kammermusik mit Werken von Steven J. Heelein mit Ruth Guillen Toledo (Sopran), Franziska Kiesel (Violine, Viola), Johannes Kilian (Percussion) und Antonius Gümbel (Tenor) in der Stadtpfarrkirche St. Josef. !! ABGESAGT!!
  • Samstag, 18. Oktober 2025, 19h, Damen-Ensemble „Cantarina Clarinete“ aus Prag mit musikalischem Cross-over von der Klassik bis in die Moderne im historischen Schlosssaal. Restkarten an der Abendkasse ab 18 Uhr!
  • Mittwoch, 22. Oktober 2025, 18h, Kunstprojekt „Gedanken im Wind“ im Blühgarten der evangelischen Versöhnungskirche als Kooperation der ev.-luth. Gemeinde mit der Gregor-von-Scherr-Realschule.
  • Donnerstag, 23. Oktober 2025, 19.30h, Best of Austropop in der Schwarzachtalhalle mit den Österreich-Spezialisten „Auf A Wort“ und eine mitreißende Revival-Show der unvergesslichen Klassiker von Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich, Peter Cornelius, Falco, Hubert von Goisern, EAV, STS u. a. Weitere Infos; www.agentur-showtime.de
  • Samstag, 25. Oktober 2025, 19h, Elvis und die BRAVO – eine Liebesgeschichte“, MusiTextical mit Dr. Klaus Sauerbeck (Erzähler) und Marc Charro (Sänger) im historischen Schlosssaal. Kartenvorverkauf: Büro- und Pressezentrum, Buchhandlung am Tor. Kartenvorverkauf: Büro- und Pressezentrum, Buchhandlung am Tor.
  • !! ABGESAGT!! Freitag, 7. November 2025, 19h, „Wasserwelten“, eine Multivisions-Show mit Fotograf Josef Merkl, Zangenstein, in der Spitalkirche.
  • Samstag, 8. November 2025, 19h, Lieder über Gott und die Welt mit Sine Nomine zum zehnjährigen Jubiläum des Männerchors in der Stadtpfarrkirche St. Josef, anschließend Pfarrheim St. Georg.
  • Freitag, 14. November, 20h, Die Nacht der besten Balladen mit „Saitenwind“, Foyer Schwarzachtalhalle, Einlass 19 Uhr.
  • Eintritt: 15 € (Abendkasse), 13 € (Vorverkauf), Info: www.saitenwind.eu
  • Samstag, 15. November 2025, 19.30h, Traditional Piano Trios mit den arrivierten deutschen Jazz-Musikern Luca Zambito (Pianist, München), Moritz Graf (Bassist, Nürnberg) und Jonas Sorgenfrei (Schlagzeug) auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach im historischen Schlosssaal.
  • Samstag, 22. November, 19.30h, Sefora: „Mitten im Leben“, Lesung & Musik; Schwarzachtalhalle.
  • !!AUSVERKAUFT!! 24. November 2025, 19h, Blauer Montag: Kaffeehaus-G’schichten mit dem Kleinkunst-Ensemble „Die Vier Unverdorbenen“ (Karl Stumpfi, Jürgen Zach, Klaus Götze & Franz Schöberl“ im Sporrer-Saal. Kartenvorverkauf: Büro- und Pressezentrum, Buchhandlung am Tor. Wiederholung der Veranstaltung „Kaffeehaus-G’schichten“ am 26. Januar, 19h, Sporrersaal!!
  • Freitag, 5. Dezember 2025, 19.30h, „Stille Nacht, heilige Nacht – Die Entstehung eines Liedes“, MusiTextical mit Dr. Klaus Sauerbeck (Erzähler) und Marc Charro (Sänger) in der Alten Stadtpfarrkirche St. Josef. Kartenvorverkauf: Büro- und Pressezentrum, Buchhandlung am Tor.
  • Sonntag, 21. Dezember 2025, 17h, Weihnachtssingen im Schloss mit Chor- und Instrumentalmusik, Geschichten und Gedichten: Gesangverein 1861 Neunburg v. W. im historischen Schlosssaal.
  • PROGRAMM-INFOS unter www.neunburger-kunstherbst.de und #neunburgerkunstherbst
  • VORVERKAUF-KONTAKTE unter Tel. (09672) 3435 (Rosa Schafbauer), (09672) 1823 (Karl Stumpfi)

MEDIEN-ECHO

Onetz / Der Neue Tag, Kreisausgabe SAD v. 9. 07. 2025

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TERMIN!!! 8. JULI: Mitgliederversammlung in Pissau

Vorstandswahl beim Kunstverein

Eine ordentliche Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. mit Neuwahlen des Vorstandes findet am Dienstag, 8. Juli 2025, 19:00 Uhr, im Gasthaus Ettl, Pissau, statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bildung eines Wahlausschusses
3. Berichte und Entlastung des Vorstandes
• Bericht des 1. Vorsitzenden
• Bericht des Schatzmeisters
• Bericht der Kassenprüfer
• Aussprache zu den Berichten
• Entlastung der Vorstandschaft
4. Wahlen
• Wahl der Mitglieder des Vorstandes
• Wahl von 2 Kassenprüfern
5. Vorhaben und Konzept 2025
6. Wünsche, Anträge, Sonstiges
Zur Stärkung gibt es für alle Teilnehmer eine Runde Leberkas-Semmeln und ein Getränk.
Wir bitten um rege Teilnahme und würden uns freuen, Euch alle persönlich begrüßen zu können.

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Vernissage ’25 der Gregor-von-Scherr-Realschule

„Kunst kann niemals falsch sein“

Für den Kunstzweig der Gregor-von-Scherr-Realschule präsentierte Victoria Fink de Leon (Klasse 10 c) die diesjährige Ausstellung in der Schwarzachtalhalle. Fotos: K. Stumpfi
Für den Kunstzweig der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald präsentierte Victoria Fink de Leon (Klasse 10 c) die Schülerarbeiten im Foyer der Schwarzachtalhalle. Fotos: K. Stumpfi, KVU

Gemälde, Collagen, Grafiken und Skulpturen ziehen die Blicke der Besucher im Neunburger „Musentempel“ magnetisch an. Geschaffen haben sie 14 Schülerinnen und ein Schüler des Kunstzweiges der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule. Die Gäste im Foyer der Schwarzachtalhalle zeigten sich stark beeindruckt von dieser Leistungsschau der Kreativität.

Auf den Punkt brachte es der 1. Vorsitzende des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V., Peter Wunder, als er auf Bitte der Realschuldirektorin Diana Schmidberger am 4. Juni die Vernissage eröffnete: „Gerade mit euren Kunstwerken habt ihr gezeigt, dass ihr nicht nur kreativ seid und euch mit abstrakten Themen auseinandersetzen könnt. Ihr seid auch ehrgeizig und leistungsbereit. Bleibt so und schaut nach vorne. Bleibt zuversichtlich, seid gespannt auf die Zukunft und engagiert euch, wo es euch gefällt.“ Aus seiner Sicht gingen die jungen Absolventen gut gerüstet ins Berufsleben hinaus. Nicht zuletzt dank einer hervorragenden kunsterzieherischen Arbeit, welche in der Neunburger Realschule unter Diana Schmidbergers Leitung geleistet werde. Dies sei erfreulicherweise im Vorjahr durch den Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz für das Projekt „LAND-ART international“ anerkannt und gewürdigt worden. Dasselbe gelte übrigens auch für den Kunstverein Unverdorben – Oberpfälzer Kulturpreisträger 2024 für „Grenzüberschreitende Kultur-Kooperationen“, mit immerhin 40 Projekten innerhalb von zwölf Jahren. „Neunburg hat im weiten Umfeld kulturell einen guten Ruf und den gilt es weiter zu fördern und zu erhalten“, betonte Peter Wunder – und verband dies mit einem Appell an den anwesenden 1. Bürgermeister Martin Birner: „Dazu brauchen wir weiter die Hilfe der Stadt!“

Ausgestellt wurden im Foyer der Schwarzachtalhalle Kunstwerke aus den zurückliegenden vier Schuljahren des Kunstzweiges, zuletzt pädagogisch betreut und begleitet von Kunstlehrerin Susanne Pauli. Der KVU-Vorsitzende hob besonders die „künstlerische Vielfalt und großartige Ausgestaltung“ hervor und zollte den jungen Kunstschaffenden hierfür höchsten Respekt. Die bunte Ausstellungspalette umfasst Collagen zu berühmten Personen, Detailstudien zu diversen Themen, Filigran-Zeichnungen und expressionistische Malerei. Sogar Schuhe aus dem Schrank der Schuldirektorin wurden zu Objekten dieses Kreativitätsprozesses.

Eröffnung der Vernissage durch KVU-Vorsitzenden Peter Wunder (re.) in Anwesenheit der 15 Jungkünstlerinnen aus der Klasse 10 c und Kunstlehrerin Susanne Pauli (li.)

Mit einem gleichermaßen tiefschürfenden wie aufrüttelnden Plädoyer für die „lebensnotwendige Kunst“ startete Victoria Fink de Leon als Sprecherin des Kunstzweiges ihre Ausstellungs-Präsentation. Energisch widersprach sie der Behauptung mancher Menschen, dass Kunst eben nicht lebensnotwendig sei: „Wir brauchen Wasser, Essen, Sonne. Ja, das alles brauchen wir, um zu überleben. Aber ist Überleben wirklich genug?“ Die Schülerin verwies auf den Sauerstoff, welcher zwar unsichtbar, dennoch lebenswichtig sei. So auch Kunst. Die sei nicht immer greifbar, nicht messbar, aber unverzichtbar für echtes, lebendiges Leben. Kunst, das sei mehr als Bilder oder Skulpturen – „Sie ist eine Sprache ohne Worte, ein Spiegel unserer Seele. In ihr zeigen sich unsere tiefsten Gefühle, Gedanken und Träume, manchmal auch unsere Ängste und Widersprüche.“ Eine Welt ohne Kunst wäre grau, keine Emotionen, keine Tiefe, kein Ausdruck. Denn Kunst begegne den Menschen überall – in den Farben, in der Musik, in Geschichten, in der Raumgestaltung. „Kunst ist nicht nur in Museen, sie ist in uns“, so Victoria Fink de Leon, „und genau deshalb kann Kunst niemals falsch sein. Weil sie persönlich ist, weil sie echt ist, weil sie zeigt, was Worte nicht sagen können, weil sie Fragen stellt, weil sie Reaktionen auslöst.“ Aber auch das macht die Kunst nach Darstellung der Sprecherin aus: sie fordert uns heraus, sie provoziert, sie lässt uns staunen und hinterfragen. Das Resümmee: Kunst sei unverzichtbarer Teil unseres Lebens, „denn sie lässt uns wachsen, fühlen, verstehen. Sie gibt unserer Seele eine Stimme und unserem Leben Farbe“.
Abschließend lud Victoria Fink de Leon die Gäste der Vernissage dazu ein, mit offenen Augen und Herzen durch diese Ausstellung zu gehen.

Das Instrumental-Trio (v. li.) Hannah Schöberl, Karolin Mages und Sonja Reitinger umrahmte die Vernissage im Hallenfoyer mit Pop-Klassikern musikalisch.
Was ist Kunst? Die Besucher durften ihre Antworten auf die Plakatwand schreiben.
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Fast 800 Karten gingen weg wie warme Semmeln!

Musical „Winnie“ ist ausverkauft

Am Weltkindertag, Samstag, 20. September 2025, wird in der Schwarzachtalhalle Stefanie Heeleins Afrika-Musical „Winnie – Vom Waisenkind zur Hoffnungsträgerin“
mit rund 200 Mitwirkenden uraufgeführt. Am 1. Februar wurde der
Kartenvorverkauf für dieses Premium-Event im 13. Neunburger Kunstherbst 
gestartet. Die Kartenpreise betragen 20 Euro für Erwachsene, 5 Euro für
Kinder bis 12 Jahren. Es setzte ein enormer Ansturm auf das
Kartenkontingent (785 Plätze) ein. Rund vier Monate vor der Aufführung
meldet der Veranstalter, dass die Weltpremiere restlaus ausverkauft ist. Der Kartenvorverkauf muss eingestellt werden. Eine Wiederholung des Afrika-Musicals im Kunstherbst ’25 ist leider nicht realisierbar.
°ACHTUNG! Tickets können ab sofort weder im Büro- und
Pressezentrum, Hauptstraße 50, Neunburg v. W. noch über das
Kartentelefon/Bestellmail geordert werden. Bitte beachten!

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Lesung „Tanze den Tanz des Lebens“ mit Dr. Susanne Plank in der Spitalkirche

Autorin: Den Tod nicht tabuisieren

Die Aufnahmen zeigen Autorin Dr. Susanne Plank bei ihrem Vortrag und die Eröffnung des Lesebends am Montag, 26. Mai, 19 Uhr, durch den 1. Vorsitzenden des Neunburger Kunstvereins Peter Wunder. Fotos: (c) Karl Stumpfi, gem. Kunstverein Unverdorben e. V. Neunburg vorm Wald

Das Leben als eine schöne, bunte Reise bis zur Endstation Tod: Diese Conclusio der Autorin folgte aus der rund 80-minütigen Lesung am 26. Mai in der Neunburger Spitalkirche. Auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben rezitierte Dr. Susanne Plank Kapitel aus ihrem Buch „Tanze den Tanz des Lebens“. Es handelt vom Tod, ist aber voller Leben. Es handelt von Verlust und Trauer, ist jedoch voller Liebe und Wärme. Eines von insgesamt fünf Fallbeispielen schildert Erinnerungen an die Sterbebegleitung ihrer Mutter im Endstadium deren Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung. Eine Familiengeschichte ist es nicht. Sie habe das Buch im Zuge ihrer persönlichen Mission veröffentlicht, nämlich das Sterben als Exitus vom Rande ins Zentrum des gesellschaftlichen Bewusstseins zu rücken. Ihr Denkansatz dabei lautet: Erzähl mir vom Tod, damit ich reife und das Leben in Weite und Tiefe begreife. Susanne Plank fungiert heute, nachdem sie ihren Beruf als hauptamtliche 1. Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof aufgegeben hatte, u. a. als professionelle Trauerrednerin. Die Autorin zeigte sich eingangs von der Publikumsresonanz beeindruckt und dankte dem ansehnlichen Zuhörerkreis „für den Mut, dem Tabu-Thema Tod zu begegnen“.

Die Lesung mit Dr. Plank war nach dem 10. Neunburger Neujahrskonzert die zweite öffentliche Veranstaltung. Zurzeit laufen organisatorische Vorbereitungen des 13. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS vom 12. September bis 21. Dezember 2025. Das Programm wird am Freitag, 4. Juli im Rahmen einer Medienpräsentation vorgestellt.

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TERMIN‼ MONTAG, 26. MAI: LESUNG IN DER SPITALKIRCHE, Hauptstraße 3

Zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung hat der gemeinnützige Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. Autorin Dr. Susanne Plank in die Spitalkirche, Hauptstraße 3, eingeladen. Termin ist Montag, 26. Mai, 19 Uhr. Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Die Referentin ist promovierte Juristin und ehemalige 1. Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof. Heute tritt sie als professionelle Trauerrednerin auf. Bei der Lesung in der Spitalkirche stellt Dr. Plank ihr neues Buch „Tanze den Tanz des Lebens“ vor. Interessenten aus der Region sind willkommen. Mitglieder des Kunstvereins übernehmen ab 18 Uhr die Bewirtung der Gäste.

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Grüße zum Osterfest 2025 aus Brno/Brünn

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