OTV-Exklusiv-Interview mit Chefdirigent Mark Mast

Jahrtausendkonzert: Infos aus erster Hand

Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie gab dem Regionalfernsehsender OTV ein ausführliches Interview. Foto: K. Stumpfi

Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie gab dem Regionalfernsehsender OTV ein ausführliches Interview. Foto: K. Stumpfi

Am Rande des Probespielnachmittags am Donnerstag, 6. Juli im Musikfachraum der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule zeichnete der regionale Fernsehsender Oberpfalz TV  ein ausführliches Interview auf. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie, stand dem OTV-Kamerateam Rede und Antwort rund um das Thema „Kulturprojekt Neunburger Jahrtausendkonzert 2017“.

In der Sendung „OTV-Talk“ wird das rund zehn Minuten dauernde Gespräch heute, Dienstag, 18. Juli, im Anschluss an das OTV-Magazin um 18.30 Uhr (Kabel-TV) bzw. 19.30 Uhr (Sat-TV) ausgestrahlt. Ab Mittwoch, 19. Juli kann das Mast-Interview in der OTV-Mediathek jederzeit unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden.

https://www.otv.de/mediathek/video/otv-talk-vom-18-07-2017/

Vom Probespiel der Nachwuchstalente in den Instrumentalfächern Geige, Bratsche und Cello aus den Gymnasien Schwandorf, Burglengenfeld, Nabburg und Oberviechtach sowie von routinierten Blechbläsern aus der Region nahm das OTV-Team einige Sequenzen für die aktuelle Magazinsendung auf. Dazu führte OTV-Reporterin Melanie Schreiner Kurzinterviews mit Chefdirigent Mark Mast und 1. Bürgermeister Martin Birner zum Thema „Jahrtausendkonzert“ und mit KVU-Geschäftsführer Peter Wunder zum Thema „5. Neunburger Kunstherbst“.

KVU-Geschäftsführer vor der OTV-Kamera.

KVU-Geschäftsführer  Peter Wunder mit OTV-Reporterin Melanie Schreiner vor der Kamera.

OTV-Filmbericht über das Jahrtausendkonzert-Probespiel in Neunburg:

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Ausstellung „Here I stand“ im Kunstquartier

Begegnung mit Martin Luthers Lehre

Martin-Luther-Ausstellung vom 1. bis 16. Juli im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7.

Martin-Luther-Ausstellung vom 1. bis 16. Juli im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7.

Text: Philipp Mardanow, NT / Fotos: Karl Stumpfi, Alfred Grassmann

Mit einem Lied aus der Feder Martin Luthers ist die Ausstellung der evangelischen Kirchengemeinde Neunburg v. Wald „Here I stand“  im Kunstquartier eröffnet worden. Bis Mitte Juli lässt sich hier dem Leben und Werk des Reformators nachspüren. Auch das Schwarzachtaler Heimatmuseum hat dazu Exponate beigesteuert.

Torte mit Luther-Rose

Torte mit Luther-Rose

Die evangelische Kirchengemeinde hat diese Ausstellung nach Neunburg geholt. Zur Eröffnung bat Pfarrer Gerhard Beck die Gäste, gemeinsam fünf Strophen des Lieds „Nun freut euch, liebe Christen g’mein“ zu singen. Martin Luther selbst hat es verfasst, „und er erzählt darin, wie es zur Reformation gekommen ist“. Dabei handle es sich um kein Kirchenlied – „es wurde vielmehr auf der Straße von den Händlern gesungen“, wusste der Geistliche. So habe es zur Ausbreitung der Lehre Luthers und der Reformation beigetragen.

Den englischen Titel der Ausstellung erklärte Beck damit, dass diese ursprünglich für protestantische Gemeinden in den Vereinigten Staaten konzipiert wurde. Der Titel „Here I stand“ bezieht sich auf das Luther zugeschriebene Zitat „Hier stehe ich und kann nicht anders“, das dieser angeblich 1521 auf dem Wormser Reichstag gesagt hat, als er seine Thesen widerrufen sollte.Ankndigung-Lutherausstellung

Pfarrer Beck gab einen kurzen Einblick in die Ausstellung, die mit Infografiken und Plakat-Präsentationen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen beleuchtet. Diese geht zunächst auf Luthers Biografie ein und wirft einen Blick auf die Zeit vor der Reformation. Das Weltbild um 1500 wird beschrieben und auf den Ablasshandel – Sünden werden gegen Geld vergeben – durch die katholische Kirche eingegangen. „Daran hat sich Martin Luther ganz besonders gestört“, berichtete Beck.

Von Buchdruck profitiert

Desweiteren erfährt der Besucher etwas über die Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen am 31. Oktober 1517.

Pfarrer Beck stimmt das Eingangslied an.

Pfarrer Beck stimmt das Eingangslied an.

Verdeutlicht wird, wie sich seine Lehre zwischen 1520 und 1554 ausgebreitet hat, und welche Rolle der neu erfundene Buchdruck dabei spielte. Auch auf Luthers Ehe mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora wird eingegangen, außerdem wird dargelegt, welche Auswirkungen die Reformation auf das gesellschaftliche Leben hatte. Nicht ausgespart bleiben die Schattenseiten Martin Luthers, der sich unter anderem abwertend gegenüber Papst, Juden und Bauern geäußert hatte. Zusätzlich erhält der Betrachter Einblick in die Vielfalt protestantischer Glaubensrichtungen und erfährt Luthers Bedeutung als „lebendes Denkmal“ – so gibt es 8 Lutherwege, 57 Denkmäler weltweit und 197 Lutherbäume. Auch ein Vergleich mit dem gleichnamigen US-Bürgerrechtler Martin Luther King wird gezogen.

Gussform mit Luther-Abbild

Das „spannendste Zimmer der Ausstellung“ (Pfarrer Beck) sei der „schwarze Raum“, in dem eine Gussform mit dem Abbild des Reformators und ein altes Gedenk-Buch zu sehen sind. Beide Exponate stammen von 1883, und sind zum 400. Geburtstag Luthers produziert worden.SONY DSC Leihgeber der Gussform ist Alfred Niedermayer aus Osternach im österreichischen Innviertel. Ein besonderer Hingucker der Ausstellung sind auch die alten Lutherbibeln aus dem 17. Jahrhundert, die das Schwarzachtaler Heimatmuseum als Leihgabe überlassen hat. Weitere Bibeln haben Mitglieder der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. In einer Glasvitrine finden sich Exponate, die belegen, wie Luther gerade heuer zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ zum Marketing-Instrument geworden ist. Sein Konterfei findet sich auf Kleidung, ihn gibt’s als Playmobil-Spielfigur und er muss sogar als Namenspatron für Bier herhalten. Ergänzend wird im Kunstquartier noch eine Plakatserie zur Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ präsentiert, die aktuell auf der Veste Coburg zu sehen ist.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung „Here I stand“ im Kunstquartier, Im Berg 7, ist  noch bis einschließlich Sonntag, 16. Juli in der Zeit von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Vorschau „Play Luther“

Der Kunstverein Unverdorben und die Evangelische Gemeinde setzen ihre Kooperation im Reformations-Gedenkjahr im 5. Neunburger Kunstherbst fort. Zur Eröffnung am Samstag, 16. September wird die Vernissage der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit einer Aufführung des musikalisch-szenischen Stücks „Play Luther“ in der Schwarzachtalhalle kombiniert. Die Kunstprozession beginnt um 17 Uhr in der ev. Versöhnungskirche und führt über die Vorstadt und Altstadt zur Stadthalle, wo die Vorstellung um 20 Uhr beginnen wird. Der Kartenvorverkauf (15 Euro) hat bereits begonnen, online unter www.okticket.de und bei den örtlichen VVK-Stellen. Ermäßigte Eintrittskarten (10 Euro) werden an die Teilnehmer der Kunstprozession in der ev. Versöhnungskirche ausgegeben.

Diese Glasvitrine enthält Leihgaben des Schwarzachtaler Heimatmuseums und aus der Privatsammlung Theo Männers.

Diese Glasvitrine enthält Leihgaben der Evangelischen Gemeinde, von Gerhard Beck und von Peter Wunder. Weitere Leihgaben stammen aus dem Schwarzachtaler Heimatmuseums und aus der Privatsammlung Theo Männers.

Blick in dem Ausstellungs-Folder (v. li.): Tanja Kraus, Beate Seifert, Dr. Lydia Mann und Pfarrer Gerhard Beck.

Blick in dem Ausstellungs-Folder (v. li.): Tanja Kraus, Beate Seifert, Dr. Lydia Mann und Pfarrer Gerhard Beck.

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Klassik-Konzert zur Eröffnung der Schwarzachtalhalle

14. Juli 2012: Beginn einer neuen Ära…

Hans Richter dirigierte die Prager Smetana Philharmoniker im Eröffnungskonzert der Schwarzachtalhalle am 14. Juli 2012. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Hans Richter dirigierte die Prager Smetana Philharmoniker im Eröffnungskonzert der Schwarzachtalhalle am 14. Juli 2012. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Heute vor fünf Jahren ging in der Stadt Neunburg v. W. die neu erbaute Schwarzachtalhalle mit einer fulminanten Klassik-Konzertpremiere in Betrieb. Die Aufführung des Smetana-Zyklus‘ „Má Vlast“ (Mein Vaterland) durch die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung ihres Chefdirigenten und gebürtigen Neunburgers Hans Richter ist in die Annalen der Pfalzgrafenstadt eingegangen. Sie begründete eine neue Musik-Ära in der mittleren Oberpfalz. Die vom damaligen 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl und ehrenamtlichen Klassikbeauftragten Karl Stumpfi initiierte neue Konzertreihe der klassischen Musik in der Schwarzachtalhalle hat sich in der Folgezeit gut entwickelt und fest etabliert. Und das nächste Großereignis wirft schon seine Schatten voraus: Das vom Kunstverein Unverdorben organisierte „Jahrtausendkonzert“ zum Neunburger Stadtjubiläum am 1./2. Oktober in der Schwarzachtalhalle!

Chefdirigent Hans Richter und 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl präsentieren am 12. April 2012 den Medienvertretern das Poster des Eröffnungskonzerts. Foto: Karl Stumpfi

Chefdirigent Hans Richter und 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl präsentieren am 12. April 2012 den Medienvertretern das Poster des Eröffnungskonzerts. Foto: Karl Stumpfi

Kurzer Rückblick auf das „Konzert der ersten Stunde“ mit nachfolgendem Text der am 16. Juli 2012 in der Mittelbayerischen Zeitung erschienenen Rezension:

Mit Moldau-Wasser getauft 

Auftakt in der Schwarzachtalhalle mit Smetana-Zyklus „Ma vlást“

Mit „Moldau-Wasser“ hat die neue Schwarzachtalhalle ihre musikalische Weihe erhalten. Das Eröffnungskonzert des neuen Veranstaltungszentrums der Mittleren Oberpfalz gestalteten die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung ihres Chefdirigenten Hans Richter mit Friedrich Smetanas Zyklus „Ma vlast“ (Mein Vaterland). Rund 750 Zuhörer erlebten in dem seit Wochen restlos ausverkauften Saal einen fulminanten Auftakt, den sie schlussendlich mit stehenden Ovationen quittierten.
Auch die Bühnenkapazität des neuen Hauses wurde mit dem 65 Musiker umfassenden Orchesterapparat voll ausgereizt. Moderator Wolfgang Bayerl erläuterte dem Publikum, warum der Veranstalter den Smetana-Zyklus auf das Programm dieser „Inaugurazione“ gesetzt hatte: Der Komponist thematisiert in den beiden abschließenden Tondichtungen „Tabor“ und „Blanik“ die hussitische Geschichte Böhmens ebenso wie das Neunburger Heimatfestspiel „Vom Hussenkrieg“, das seine 30. Jubiläums-Spielzeit begonnen hat.
Das spätromantische Werk Smetanas, dessen Nähe zur Klangwelt Richard Wagners kaum zu verleugnen ist, bedeutete zugleich den ultimativen Akustik-Eignungstest für die Schwarzachtalhalle. Der Dirigent, ein gebürtiger Neunburger, erkundete beim einleitenden „Vysehrad“ behutsam die „Terra inkognita“, setzte auf eine epische Deutung der nigsburg-Geschichte und ließ – den Intentionen des Komponisten voll entspechend – nationales Pathos außen vor. Wie Hans Richter überhaupt auf Partiturtreue setzte und folgerichtig der Versuchung widerstand, den „Klassik-Hit“ Vltava (Moldau) als nach Effekt haschende Filmmusik darzubieten. Auch die oftmals als „Rosinen“ aus dem Zyklus-Kuchen gepickten Stücke „Z ceskýchluhu a háju“ (Aus Böhmens Hain und Flur“) und „Sarka“ beeindruckten durch Hans Richters unprätentiöse und klare Interpretation.
Ein Knackpunkt dieses Eröffnungskonzerts war sicherlich die „Tabor“-Tondichtung, zu unrecht oft als „sperriges Orchesterstück“ gebrandmarkt. Den Smetana Philharmonikern gelang es hier vortrefflich, den Spannungsbogen vom einleitenden Pianissimo bis zum finalen Fortissimo zu halten, der hussitischen Willenstärke und Kampfeskraft tönenden Ausdruck zu verleihen. Dass der das Werk krönende,triumphale „Blanik“-Festmarsch kurz darauf frenetischen Schlussapplaus erzwingen würde, war schon zu diesem Zeitpunkt abzusehen. Die urböhmische Musizierfreude und jugendliche Verve dieses Prager Orchesters hatte das Publikum restlos in seinen Bann gezogen. Mit zwei „Slawischen Tänzen“ von Antonin Dvorak sagten Hans Richter & Co. „Auf Wiedersehen und –hören“ bis zur 1. Neunburger Operngala am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle. (su)

Der tschechische Komponist Bedrich Smetana (1834 - 1884)

Der tschechische Komponist Bedrich Smetana (1824 – 1884)

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Maestro Mast testet junge Klassik-Instrumentalisten

Vorspiel(en), das Lust auf Mehr macht…

"Spannungsbogen", mal wörtlich genommen, beim Vorspieltermin der Bayerischen Philharmonie im Musikfachraum der Gregor-von-Scherr-Realschule. Fotos; Karl Stumpfi, KVU

„Spannungsbogen“, mal wörtlich genommen, beim Vorspieltermin der Bayerischen Philharmonie im Musikfachraum der Gregor-von-Scherr-Realschule.

Starke Performance mit der Bratsche: Nadine Graf vom Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld.

Starke Performance mit der Bratsche: Nadine Graf vom Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld.

„So viele -b-  habe ich noch nie auf einem Notenblatt gesehen!“ Sogar der älteste unter den insgesamt 13 Vorspielkandidaten macht keinen Hehl aus seinem Lampenfieber.  Wenige Minuten, bevor es nach wochenlangem Üben ums Ganze geht, ist die Hochspannung förmlich greifbar. Noch herrscht „Studio-Atmosphäre“ im Schulhaus an der Katzdorfer Straße. Im grellen Scheinwerferlicht zeichnet ein Kamerateam des Regionalfernsehsenders OTV Interviews auf: Chefdirigent Mark Mast (Bayerische Philharmonie), geschäftsführender Vorstand Peter Wunder (Kunstverein Unverdorben) und 1. Bürgermeister Martin Birner (Stadt Neunburg v. W.) geben Statements zum bevorstehenden Kultur-Großereignis im Stadtjubiläumsjahr 2017 ab: „Tage der Bayerischen Philharmonie“ während des 5. Neunburger Kunstherbsts! Im Vorraum hat KVU-Vorsitzende Beate Seifert eine Kaffee- und Kuchentafel für die Musiker und deren Begleitern arrangiert. Der Appetit hält sich zunächst in Grenzen. Es ist kurz vor 17 Uhr.  Alles ist fokussiert auf ein „Schaulaufen“ nach allen Noten, wie es dergestalt in der Region nie gegeben hat…ProbespielenZwischen Wien und München: Vorspielen für das große Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie in Neunburg vorm Wald.

Einen Vorgeschmack dessen, was die Zuhörerinnen und Zuhörer am 30. September/1./2. Oktober in der Schwarzachtalhalle erwartet, vermittelte der Probepieltermin am Donnerstag 6. Juli nachmittags in der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W. Dort war der Musikfachraum zur „Casting-Bühne“ umfunktioniert worden. OLYMPUS DIGITAL CAMERANeun Streicher/Innen (Violine, Cello, Bratsche) und vier Blechbläser (Trompete, Waldhorn, Tuba) liefen auf, um Kostproben ihres Talents und spieltechnischen Könnens zu geben. Zum Vorspielen zugelassen waren die Streicher, nachdem sie von ihren Musiklehrern die Einstufung  (besonders begabte) „C-Schüler“ bekommen hatten. Immerhin bewarben sich die Probanden um die Aufnahme ins Profi-Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie für eine Aufführungserie der rund 65 Minuten dauernden Sinfonie Nr. 4 in Es-Dur, die „Romantische“, von Anton Bruckner in der Zeit vom 1. bis 3. Oktober in Neunburg vorm Wald (Generalprobe und Jahrtausendkonzert) sowie in München (Abendkonzert im Prinzregententheater). Entsprechend hoch hatte Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, die Messlatte gelegt. Vorzutragen waren Passagen aus allen vier Sätzen der „Romantischen Sinfonie“ mit höchsten spieltechnischen Ansprüchen.  Die Blechbläser (Mitglieder der Neunburger Stadtkapelle sowie zwei Musiklehrer) erhielten mit rund vier Minuten Spielzeit, aber gleich hohen Anforderungen,  das einleitende Stück des Jahrtausendkonzerts zur Aufgabe gestellt: „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss – ein höchst effektvolles Opus für Trompeten, Posaunen, Hörnern, Tuben und Pauken.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sowohl der Münchner Maestro als auch die anwesenden Repräsentanten des Kunstvereins Unverdorben waren drei Stunden später von dem gebotenen Niveau der Teilnehmer aus Amberg, Schwandorf, Burglengenfeld, Nabburg, Nittenau, Oberviechtach und Neunburg v. W. sehr beeindruckt. Schon in den nächsten Tagen werden die Teilnehmer Bescheid erhalten, ob es mit der erstrebten Berufung zum „Jahrtausendkonzert“ klappt. Mit einer Zusage wäre auch die Einladung zu den offiziellen Probenterminen vom 26. bis 29. September in München verbunden. Am 30. September reist das große Orchester mit ca. 90 Musikern zum Jugendworkshop „Jahrtausendprobe“ an. Maestro Mast wird in Begleitung eines Horntrios bereits am 21. September, 19 Uhr, mit einem konzertanten interaktiven Impulsvortrag in die „Tage der Bayerischen Philharmonie“ einführen. Dazu sind alle Musikfreunde aus der Region bei freiem Eintritt in der Schwarzachtalhalle willkommen.

TEILNEHMER PROBESPIEL AM 6. JULI IN NEUNBURG V. W.

Streichinstrumente:

Franziska Rosemann, Max-Reger-Gymnasium Amberg, Vilseck (Violine), Ronja Rosemann, Max-Reger-Gymnasium , Vilseck (Violine), Carolin Sax, Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg, Wackersdorf (Violine), Dr. Andreas Urban, Amberg (Violine); Julia Wagner, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf (Violine); Julia Rosemann, Musikhochschule München, Vilseck (Cello), Hannah von Glasow, Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf (Cello), Christof Greger, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Neunburg v. W. (Cello); Nadine Graf, Johann-Michael -Fischer Gymnasium Burglengenfeld, Schwandorf (Bratsche).

Blechblasinstrumente:

Daniel Käsbauer, Seebarn-Mainz (Trompete); Andreas Lehmann, Oberviechtach (Waldhorn); Thomas Nolden, Neunburg v. W. (Tuba), Michael Süß, Neunburg v. W. (Tuba).

 

Örtliche Blechbläser-Verstärkung für die "Wiener Philharmoniker Fanfare" von Richard Strauss (v. re.) Daniel Käsbauer, Trompete; Andreas Lehmann, Waldhorn; Thomas Nolden (Tuba) und Michael Süß (Tuba).

Örtliche Blechbläser-Verstärkung für die „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss (v. re.) Daniel Käsbauer, Trompete; Andreas Lehmann, Waldhorn.

Der Neunburger Jung-Cellist Christof Gregor (Ortenburg-Gymnasium) spielt vor.

Der Neunburger Jung-Cellist Christof Gregor (Ortenburg-Gymnasium) spielt vor.

Dirigent Mark Mast, Bürgermeister Martin Birner und KVU-Vorstandsmitglied Peter Wunder begrüßten die Vorspielmitwirkenden und deren Begleitungen in der Realschule. Fotos: Karl Stumpfi, KVU

Dirigent Mark Mast, Bürgermeister Martin Birner und KVU-Vorstandsmitglied Peter Wunder begrüßten die Mitwirkenden beim Probespiel samt Begleitern in der Realschule. Fotos: Karl Stumpfi

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 21. 7. 17 als JPG-Datei:

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Bericht in der MZ Kreisausgabe SAD v. 20.7.17 als JPG- u. PDF-Datei:

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Gute Nachricht aus dem bayerischen Kultusministerium:

Hoher Zuschuss für KVU-Kunstprojekt ’17

Nach den Kunstprojekten 2015 (Begleitprogramm zur EU-Kulturhauptstadt Pilsen) und 2016 (Töne und Farben ohne Grenzen) erfährt der Neunburger Kunstverein Unverdorben auch für das aktuelle Vorhaben anlässlich des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern. Für das Projekt „Jahrtausendkonzert 2017“ inklusive Jugend-Orchesterworkshop vom 21. September bis 2. Oktober gibt es Mittel aus dem Bildungstopf der Bayerischen Kulturfonds. Dies bestätigte Staatssekretär Bernd Sibler, Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, dem Neunburger 1. Bürgermeister Martin Birner mit Schreiben vom 26. Juni.KulturfondBY

Der Brief hat folgenden Wortlaut: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Martin, was lange währt, wird endlich gut: Ich freue mich sehr, dass es in intensiven gemeinsamen Gesprächen und Beratungen gelungen ist, eine Förderung in Höhe bis zu 11 500 Euro aus unserem Kulturfonds 2017 insbesondere für die Durchführung eines Jugendorchester-Workshops im Rahmen Eures ‚Jahrtausendkonzerts‘ in Neunburg vorm Wald zu erreichen. Nachdem ich den Bayerischen Ministerpräsidenten bei dem Festkonzert am 2. Oktober vertreten darf, freue ich mich schon heute darauf, das musikalische Ergebnis dieser Proben zu hören.“

Der Jugend-Orchesterworkshop findet am Samstag, 30. September im Rahmen der „Tage der Bayerischen Philharmonie“ in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr statt und schließt mit einer öffentlichen „Jahrtausendprobe“ von 18 bis ca. 19.30 Uhr in der Schwarzachtalhalle. Wegen des begrenzten Raumangebots – ca. 130 Orchestermusiker mit Profis und Laien üben und spielen gemeinsam – werden Platzkarten durch den gastgebenden Kunstverein Unverdorben ausgegeben. Nähere Hinweise dazu sind zu gegebener Zeit der Lokalpresse zu entnehmen!

Für das Jahrtausendkonzert der Bayerischen Philharmonie unter Leitung von Mark Mast mit Werken von Richard Strauss, W. A. Mozart und Anton Bruckner am Montag, 2. Oktober, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle gibt es nur noch eine geringe Anzahl von Restkarten für 40 Euro (online zu buchen ausschließlich unter www.nt-ticket.de). Wer keine Eintrittskarte mehr bekommt, kann das Programm des Jahrtausendkonzerts bei der öffentlichen Generalprobe am Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, „live“ miterleben. Eintrittskarten für 20 Euro sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Saalöffnung um 17.30 Uhr. Beim Auftaktabend am Donnerstag, 21. September, 19 Uhr, mit einem interaktiven Impulsvortrag von Maestro Mark Mast zum Thema „Der sinfonische Klang“, musikalisch begleitet vom Bläserensemble „Lippentriller“, ist Eintritt frei!

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Neunburger Kunstherbst-Programm ’17 den Medien präsentiert

Saison-Kulturfestival als „Erfolgsstory“

Bei der Programm-Vorstellung im Rathaus (v. li.) Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, Kuratoriumsmitglied der Bayer. Philharmonie Josef Schönhammer, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Bürgermeister Martin Birner, KVU-Geschäftsführer Peter Wunder und Stadtpfarrer Stefan Wagner. Foto: Alfred Grassmann

Bei der Programm-Vorstellung im Rathaus (v. li.) Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi, Kuratoriumsmitglied der Bayer. Philharmonie Josef Schönhammer, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Bürgermeister Martin Birner, KVU-Geschäftsführer Peter Wunder und Stadtpfarrer Stefan Wagner. Foto: Alfred Grassmann

Insgesamt 18 Kulturtermine umfasst das Programm des 5. Neunburger Kunstherbsts von Mitte September bis Anfang Dezember in der Pfalzgrafenstadt. Über Details informierte das Vorstandsteam des Kunstvereins mit 1. Vorsitzender Beate Seifert, Geschäftsführer Peter Wunder und Medienreferent Karl Stumpfi am Mittwoch Vormittag bei einer Pressekonferenz im Sitzungssaal des Rathauses. Dabei wurden auch die druckfrisch von media9 gelieferten Kunstherbst-Folder und Plakate präsentiert.

1. Bürgermeister Martin Birner bei der Lektüre des Programmfolders 17.

1. Bürgermeister Martin Birner bei der Lektüre des Programmfolders 2017.

In kurzen Statements zeigten sich 1. Bürgermeister Martin Birner, Stadtpfarrer Stefan Wagner und Josef Schönhammer, Kuratoriumsmitglied der Bayerischen Philharmonie, voll des Lobes über das qualitativ hochwertige Kulturangebot an die Kunstfreunde aus Nah und Fern. Wörtlich sprach das Stadtoberhaupt „von einer Erfolgsgeschichte, die mit dem Neunburger Kunstherbst in seiner fünften Auflage fortgeschrieben wird“. Sein Dank galt den unermüdlichen Programm-Machern des Kunstvereins Unverdorben.

KVU-Vorsitzene Beate Seifert.

KVU-Vorsitzene Beate Seifert


Vorsitzende Beate Seifert nutzte ihr Grußwort zu einer Dankabstattung an die Kooperationspartner des Kunstvereins, welche mit ihren Beiträgen das Programm-Angebot bereicherten sowie an die Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, welche insbesondere das Jubiläums-Kulturprojekt „Neunburger Jahrtausendkonzert 2017“ äußerst großzügig unterstützen.

KVU-Geschäftsführer Peter Wunder.

KVU-Geschäftsführer Peter Wunder

Auf die nicht unerhebliche finanzielle Förderung durch öffentliche Zuschussgeber wie Bayerischer Kulturfonds, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Bezirk Oberpfalz, Landkreis Schwandorf und Stadt Neunburg vorm Wald verwies KVU-Geschäftsführer Peter Wunder. Er stellte in groben Umrissen das erste Kunstherbst-Highlight vor: Die Internationale Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit vier renommierten tschechischen und zwei bayerischen Künstlern. Die Kunstprozession beginnt am Samstag, 16. September, 17 Uhr, mit der Vernissage in der evangelischen Versöhnungskirche und führe durch Vorstadt und Altstadt zum Kunstquartier und weiter in die Schwarzachtalhalle. Dort beschließt die musikalisch-szenische Aufführung „Play Luther“ die Kunstherbst-Eröffnung 2017.

Auszug aus der Programm-Einführung von Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi:

Ein Neunburger Kunstherbst zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“: Diese Konstellation bedeutet für uns Programm-Macher Anspruch und Ansporn gleichermaßen. Ob wir vom Kunstverein Unverdorben dieser Zielvorgabe gerecht werden konnten – dies festzustellen, liegt nicht in unserem Ermessen.

Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi

Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi

Ein abschließendes Urteil können wir nach monatelangen Vorbereitungen nun aber guten Gewissens den Besucherinnen und Besuchern von insgesamt 18 Kunstherbst-Events überlassen.

Zwei tragende Programm-Säulen sind es, welche dem Neunburger Kunstherbst in seiner 5. Auflage den nötigen Jubiläumsglanz verleihen sollen: Das Eröffnungs-Wochenende 15. und 16. September, beginnend mit einer kreativ gestalteten „Nacht der offenen Kirchen“, der Vernissage zur Internationalen Herbstaustellung „Ahoj 17- Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit Kunstprozession quer durch die Innenstadt zur Schwarzachtalhalle, wo „Play Luther“ – eine musikalisch-szenischen Performance – 500 Jahre Reformation mit modernen Stilmitteln thematisieren wird.

Im Zentrum des 5. Neunburger Kunstherbsts stehen zweifelsohne die Tage der Bayerischen Philharmonie – ein mehrteiliges Hochkultur-Angebot an alle Musikfreude aus der Jubiläumsstadt und aus der Region – das weit mehr beinhaltet als nur ein so genanntes Jahrtausendkonzert. Dessen künstlerische Hochwertigkeit auch einen pädagogischen Mehrwert bringt. Dies bestätigte dieser Tage erst der Bewilligungsbescheid aus dem Bayerischen Kultusministerium, übermittelt von der Regierung Oberpfalz. Er attestiert unserem Jubiläums-Kulturprojekt, insbesondere dem integrierten Jugend-Orchesterworkshop volle Förderfähigkeit mit dem angenehmen Nebeneffekt einer Bezuschussung aus dem Bildungstopf des Bayerischen Kulturfonds in Höhe von 11 500 Euro.

Was wir in der Zeit vom 21. September bis 3. Oktober in der Pfalzgrafenstadt gemeinsam mit unserem Projektpartner aus der Landeshauptstadt realisieren werden, erfüllt mich als Klassik-Beauftragter mit großer Freude, aber auch mit Demut. Denn vor vor fünf Jahren, als es in der neuen Schwarzachtalhalle losging, eine Konzertserie der klassischen Musik zu etablieren, hätte ich nicht davon zu träumen gewagt, nämlich ein professionelles Orchester in philharmonischer Vollbesetzung mit fast 100 Musikern in die „ostbayerische Prärie“ zu transferieren – wie’s die Süddeutsche Zeitung anlässlich der Halleneröffnung zu formulieren beliebte.

Ab Donnerstag, 21. September ist sie vor Ort – die Bayerische Philharmonie mit ihrem Intendanten und Chefdirigenten Mark Mast. Zunächst mit einer Vorhut in kammermusikalisch intimer Besetzung. Das Bläserensemble „Lippentriller“ umrahmt ab 19 Uhr den Auftaktabend in der Schwarzachtalhalle. In einem interaktiven Impulsvortrag wird Mark Mast kompetent und kurzweilig über den Sinfonischen Klang parlieren. Alle Musikfreunde sind dazu bei freiem Eintritt willkommen. Nach vier Tagen Orchesterprobe in München wird die große Besetzung der Bayerischen Philharmonie am Samstag, 30. September anrücken und gemeinsam mit rund 40 angemeldeten Schülern aus Amberg, Schwandorf, Burglengenfeld, Nittenau, Nabburg, Oberviechtach sowie Jungmusikern der Neunburger Stadtkapelle beim Workshop mit abschließender Jahrtausendprobe in der Schwarzachtalhalle musizieren. Die rund 90 Orchestermitglieder aus 30 Ländern werden hier drei Tage Quartier beziehen und für internationales Flair sorgen.

Nachdem das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober erfreulichweise so gut wie ausverkauft ist – mit Stand heute Vormittag sind nur noch 22 Eintrittskarten bei nt-ticket.de verfügbar – werden wir in Absprache mit Chefdirigent Mark Mast die Generalprobe am Sonntag, 1. Oktober für jene Zuhörerinnen und Zuhörer öffnen, die kein Jtd-Konzert-Ticket mehr erwerben konnten. Sie können also die Bayerische Philhamonie mit Werken von Richard Strauss, W. A. Mozart und Anton Bruckner am Abend zuvor „live“ erleben. Eintrittskarten für 20 Euro gibt es nur an der Abendkasse, Saalöffnung um 17.30 Uhr.KHposter17

 
TERMIN-TABLEAU des 5. Neunburger Kunstherbsts 2017:
 
1) Fr., 1. 9. bis Sa., 30. 9., 9.00 – 18.00: Ausstellung „Glaube, der die Welt verwandelt“ in der evangelischen Versöhnungskirche.
 
2) Fr., 15. 9. „Nacht der offenen Kirchen“ in der Neunburger Innenstadt mit Musik, Lesungen, Kunstaktionen etc.
 
3) Sa., 16. 9. ab 17.00 Eröffnung des 5. Neunburger Kunstherbsts mit Vernissage/Kunstprozession der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ (ev. Kirche, Kunstquartier, Foyer der Schwarzachtalhalle). Im Anschluss an den Rundgang:
4) Sa., 16. 9. ab 20.00, „Play Luther“, musikalisch-szenische Performance über das Leben des deutschen Reformators in der Schwarzachtalhalle.
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TAGE DER BAYERISCHEN PHILHARMONIE im Neunburger Kunstherbst `17
 
5) Do., 21. 9., 19.00, Auftakt mit Interaktivem Impulsvortrag „Der symphonische Klang“, gehalten von Mark Mast, Intendant u. Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie in der Schwarzachtalhalle. Musikalische Umrahmung durch das Bläserensemble „Die Lippentriller“ der Bayerischen Philharmonie. Eintritt frei!
6) Sa., 30. 9. ab 18.00, öffentliche Jahrtausend-Probe zum Abschluss des Jugend-Orchesterworkshops mit der Bayerischen Philharmonie unter Leitung von Mark Mast in der Schwarzachtalhalle. Beschränkte Platzkartenausgabe durch den Kunstverein Unverdorben!
 
7) So., 1. 10., 19.00, öffentliche Generalprobe für das Jahrtausendkonzert der Bayerischen Philharmonie in der Schwarzachtalhalle. Abendkasse!
 
8) Mo., 2. 10., 20.00, Das Jahrtausend-Konzert zum Neunburger Stadtjubiläum mit dem großen Orchester der Bayerischen Philharmonie (ca. 90 Musiker) und einheimischen Blasmusikern/Pauker; Werke von Strauss, Mozart und Bruckner, unter der Leitung von Chefdirigent Mark Mast in der Schwarzachtalhalle. Restkarten online: NT-Ticketservice!
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9) Fr., 13./Sa., 14. 10.: Fotoausstellung „SEE(H)ZEICHEN“ im Optik-Fachgeschäft Mannhart im Vorstadtzentrum.
 
10) Sa., 21. 10., 20.00 : „Gift“ – Theateraufführung des OVIGO-Ensembles in der Schwarzachtalhalle.
 
11) Sa., 28. 10., 20.00: Konzert „Wolfgang Ambros pur“ in der Schwarzachtalhalle.
 
12) Fr. 10./ Sa. 11. 11.: Kultur-Tour nach Pilsen, organisiert von der Akademie Ostbayern-Böhmen.
 
13) Sa., 18. 11., 20.00: Blasmusik-Spektakel „Bayerisch küsst Mährisch“ in der Schwarzachtalhalle.
 
14) Do., 23. 11., 19.00: „Rund um das Orkelschleh“– Geschichten und Lieder mit Maierhofer & Fredman & Engel im Seminarium Murnthal.
 
15) Do., 23. 11., 20.00: Kabarett-Abend „Hell“ mit Michael Altinger in der Schwarzachtalhalle.
 
16) Mo., 27. 11., 19.00, Blauer Montag mit dem Jubiläums-Programm „Sati(e)risches Neunburg“ der Vier Unverdorbenen im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“.
 
17) Fr., 1. 12., 20.00, Konzert „Schrei nach Stille“, Chor Contigo, Wallfahrtskirche „Maria Dolorosa“ Katzdorf.
 
18) Sa., 2. 12./ So., 3. 12, 15.30, Kindermusical “Peter Pan”, OVIGO-Ensemble, in der Schwarzachtalhalle.
 
Weitere Infos unter www.neunburger-kunstherbst.de
 
 MEDIEN-ECHO
 
 Berichte in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 30. 6. 2017 als jpg-Datei:ePaper_2017_6_30_27_preview.jpg_Ausschnitt_SeiteePaper_2017_6_30_27_preview.jpg_Ausschnitt_Seite(2)Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 30.6. 2017 als pdf-Datei:
 Werbung im Schwarzachtal-Anzeiger, Ausgabe September 2017:
SAZ_Kunstherbst_Sept_2017
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Ab Samstag, 1. Juli, 14 Uhr, Reformations-Ausstellung

Martin Luther kommt ins Kunstquartier!

Der deutsche Reformator Marthin Luther.

Der deutsche Reformator Martin Luther.

Vor 500 Jahren hat Martin Luther mit seinen Thesen die Welt verändert.
Wie dies geschah, welche andere Reformatoren es gab und was die Folgen
sind, das beleuchtet die Ausstellung „Here I Stand: Martin Luther, die
Reformation und die Folgen“ (Weblink: www.here-i-stand.com). Die Ausstellung ist
auch dadurch besonders, da sie parallel in den USA und vielen Gemeinden
und Museen in Deutschland gezeigt wird.
Außerdem wurde eine Begleit-App entworfen (www.actionbound.com), mit
der man sich auf dem Smartphone durch die Ausstellung spielen kann.
Bibeln und Bilder der evangelischen Kirchengemeinde und von
Privatpersonen ergänzen die Reformations-Ausstellung.LogoLuther

Dazu teilt die evangelische Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald als Veranstalter weiter mit: „Zur Eröffnung dieser Ausstellung am Samstag, 1. Juli 2017 um 14.00 Uhr
wollen wir Sie herzlich ins Kunstquartier, Im Berg 7, Neunburg vorm Wald, einladen. Bis einschließlich 16. Juli ist die Ausstellung dann jeden Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Falls Sie mit einer Gruppe kommen, öffnen wir auch gerne zu gesonderten Zeiten.

Zum Schluss wollen wir die Gelegenheit nützen, Sie auf eine andere interessante Veranstaltung im Lutherjahr aufmerksam zu machen, bei der ebenfalls der Neunburger Kunstverein Unverdorben und evangelische Kirchengemeinde zusammenarbeiten: Am Samstag, 16. September, 20 Uhr, zur Eröffnung des 5. Neunburger Kunstherbsts und der diesjährigen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ spielt „euRe Formation“ in der Schwarzachtalhalle das musikalische Theaterstück „Play Luther“, in dem auf moderne
Weise mit Musik und Sprache die Anliegen Luthers aufgezeigt werden. Der
Vorverkauf hat unter www.okticket.de bereits begonnen. Bitte merken Sie
sich diesen Termin vor und kaufen Sie sich ihre Tickets“.Ankndigung-Lutherausstellung

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Das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober 2017:

Tickets gibt’s nur noch beim NT-Service!

Für das Jahrtausendkonzert am Vorabend des Nationalfeiertags, 2. Oktober, 20 Uhr, mit der Bayerischen Philharmonie in der Schwarzachtalhallepreview2Oktober17 – d a s Hochkultur-Event im Neunburger Stadtjubiläumsjahr 2017 – sind nur mehr sehr wenige Restkarten verfügbar!!
Die Kartenkontigente bei okticket.de und MZ Schwandorf sind ausverkauft.

Tickets im Preis von 40 Euro können bis auf Weiteres ausschließlich noch beim NT-Kartenservice www.nt-ticket.de unter Stichwort „Jahrtausendkonzert“ zum Ausdrucken zuhause online gebucht,
telefonisch unter der Rufnummer (0961) 85 550 geordert,
oder bei allen NT-Kartenvorverkaufsstellen käuflich erworben werden;
in Neunburg vorm Wald im Büro- und Pressezentrum Kramer, Hauptstraße.

(Grafik: EXPULS/Jürgen Huhn)

 

Restkarten2Okt17

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Einladung zum Deutsch-Tschechischen Kulturfrühling ’17

Internationales Lob für die KVU-Kunstprojekte

Tagungsstätte des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds war am 18. Mai das Budweiser Rathaus.

Tagungsstätte des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds war am 18. Mai das Budweiser Rathaus. Zugleich wurde der Deutsch-Tschechische Kulturfrühling 2017 offiziell eröffnet. Fotos: KVU/Wunder

Das KVU-Kunstprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen 2016“ findet Anerkennung als Modell für gelungene grenzüberschreitende Kultur-Kooperation: Der Kunstverein Unverdorben präsentierte seine Arbeit vor großem Publikum in Budweis.

Peter Wunder, geschäftsführender Vorstand des Kunstvereins Unverdorben, rekapitulierte das KVU-Kulturprojekt "Töne & Farben ohne Grenzen 2016".

Peter Wunder, geschäftsführender Vorstand des Kunstvereins Unverdorben, rekapitulierte beim Vernetzungstreffen das KVU-Kulturprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen 2016“.

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Budweis anlässlich des 20. Jahrestages der Deutsch- Tschechischen Erklärung und der Gründung des Deutsch- Tschechischen Zukunftsfonds erhielt der Neunburger Kunstverein Unverdorben eine ehrenvolle Einladung. Der Vereinsführung wurde Gelegenheit geboten, ihr erfolgreiches Kulturprojekt aus dem Vorjahr näher vorzustellen sowie einen Ausblick auf den Neunburger Kunstherbst 2017 mit der Ausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ und   „Jahrtausendkonzert“ zu geben. Geschäftsführender KVU-Vorstand Peter Wunder hatte für das so genannte Vernetzungstreffen eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, welche am Nachmittag des 18. Mai im Budweiser Rathaus auf internationales Interesse stieß und mit viel Beifall aufgenommen wurde.LogoZKF

Der Geschäftsführer ging vor zahlreichen Gästen aus Tschechien und Deutschland schwerpunktmäßig auf das letztjährige Internationale Kunstprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen“ ein, das vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds nicht nur finanziell gefördert, sondern als „Best Practise“-Beispiel für gelungene grenzüberschreitende Kultur-Zusammenarbeit anerkannt worden war.

Es umfasste im Zeitraum vom 23. April bis 2. Oktober 2016 im Wesentlichen eine Veranstaltungsreihe in drei Blöcken: Einen Orchester–Workshop in Verbindung mit dem sinfonischen Frühlingskonzert; einen deutsch-tschechischen Malworkshop und die daraus entstehende Internationale Kunstausstellung „Ahoj 2016“ sowie einen Chor-Workshop in Verbindung mit der Tschechischen Operngala im Rahmen des 4. Neunburger Kunstherbstes. Die organisatorischen Details plante der Kunstverein Unverdorben in enger Absprache mit seinen tschechischen Projektpartnern, der Smetana Philharmonie Prag unter der Leitung von Chefdirigent Hans Richter (ein gebürtiger Neunburger, Jg.1950), der Pilsener Künstlergruppe ArtVrch sowie den Neunburger Schulen.

Am 23. April 2016 fand  tagsüber in Neunburg in den Räumen der Staatlichen Gregor-von-Scherr Realschule ein Orchester-Workshop mit talentierten Jung-Instrumentalisten der Realschule Neunburg v.W., der Mittelschule Neunburg v.W., der städtischen Musikschule Neunburg v. W., der Stadtkapelle Neunburg v.W. und ausgewählten Prager Orchestermusikern, sowie Chefdirigent Hans Richter statt. Auf dem Programm stand eine kurze Einführung in das Leben und Werk des Oberpfälzer Komponisten Max Reger, Aufstellung eines Workshops-Ensembles aus Workshop-Teilnehmern und Einstudierung eines kurzen Musikstückes von Max Reger, das beim Abendkonzert zur Aufführung gelangte (Andante grazioso aus Regers Mozart-Variationen), abschließend Teilnahme an der Schlussprobe des großen Orchesters der Prager Smetana Philharmonie in der Schwarzachtalhalle.

Grußworte bei der Feierstunde sprachen u. a. der Oberbürgermeister von Budweis Jiří Svoboda und der deutsche Botschafter in Prag Hansjörg Haber (Foto).

Grußworte bei der Feierstunde sprachen u. a. der Oberbürgermeister von Budweis Jiří Svoboda und der deutsche Botschafter in Prag Hansjörg Haber (Foto).

Im Mittelpunkt stand das Sinfonische Frühlingskonzert zum Gedenken an Max Reger (+1916) mit Werken von Reger (Mozart-Variationen op. 132) und W. A. Mozart (Klavierkonzert d-moll KV 466, Solist Costa Filipoiu, und die Prager Sinfonie D-Dur KV 504). Peter Wunder fasste zusammen:  „Unser Ziel ist es, junge Musikschüler mehrerer Schulen mit Profikünstlern zusammenzubringen, unter deren Leitung zusammen zu üben und später im Konzert vor großem Publikum mit aufzutreten. Für die Smetana Philharmonie und Chefdirigent Hans Richter ist es Nachwuchswerbung und für Neunburg ein volksnaher Kunstgenuss“.

Zum Projekt-Modul II „Farben“ führte der KVU-Repräsentant unter anderem Folgendes aus: Angeboten wurde ein deutsch-tschechischer Malworkshop (Freiluftmalen) unter Mitwirkung von Malern der Pilsener Künstlergruppe Artvrch z.s. als Projektpartner  sowie Schülern der Neunburger Realschule (Direktorin Diana Schmidberger) und der Neunburger Mittelschule (Rektorin Irene Träxler). Bei der Internationalen Kunstausstellung „Ahoj 16“ vom 16. September bis 16. Oktober wurden die beim Sommer-Workshop gefertigten Kunstwerke öffentlich in einer Straßengalerie / Kunstprozession öffentlich präsentiert. Dazu Peter Wunder: „Unser Ziel ist, malbegabte junge Menschen mehrerer Schulen mit Künstlern zusammenzubringen. An geeigneten öffentlichen Orten im Raum Neunburg und im Kunstverein-Quartier wird gemalt und gestaltet – selbstständig und/oder unter Anleitung. Da gestaffelt mehrere Klassen und Kurse der Schulen teilnehmen, gehen wir von einer breit aufgestellten Weiterbildung der Schüler- und Schülerinnen und von einem regen Interesse der Öffentlichkeit aus“.

Chefdirigent Hans Richter unterweist die Chor-Workshopteilnehmer des Regentalgymnasiums im Schlosssaal.

Maestro Hans Richter unterweist die Chor-Workshopteilnehmer.

Teil III und Projektabschluss war am Sonntag, 2. Oktober 2016  in Neunburg: Vormittags ein Chor-Workshop für Schüler und Jugendliche mit ausgewählten Musikern bzw. Sängern der Smetana Philharmonie Prag unter der Leitung von Chefdirigent Hans Richter. Inhalt: Kurze Einführung in das Leben und Werk der bekanntesten tschechischen Komponisten Bedrich Smetana und Antonin Dvorak; Aufstellung eines Workshop-Ensembles und Einstudierung eines Musikstückes, das beim Abendkonzert zur Aufführung gelangt (Eingangschor der Landleute aus „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana). Auf dem Programm der Tschechischen Opern- und Operettengala standen Ausschnitte aus Werken von Smetana („Die verkaufte Braut“, „Dalibor“, „Libussa“), Dvorak („Rusalka“, „Der Jakobiner“) und Nedbal („Polenblut“). Die rund 25 Schüler- und Schülerinnen des Chor-Workshops kamen allesamt vom Regentalgymnasium Nittenau und waren von ihrem Musikfachlehrer Dr. Wolfgang Wagner mustergültig auf ihren „großen Auftritt“ vorbereitet worden. Die Operngala war im Übrigen auch Bestandteil des kulturellen Begleitprogramms zur grenzüberschreitenden Landesausstellung „Karl IV. – Prag/Nürnberg“ 2016/17.

KVU-Geschäftsführer Peter Wunder nutzte den Auftritt beim Vernetzungstreffen dazu, am Ende seines Bildvortrags  das Augenmerk der Teilnehmer auf den bevorstehenden 5. Neunburger Kunstherbst zu lenken. Im Jubiläumsjahr „1000 Jahre Neunburg“ veranstaltet der Kunstverein Unverdorben zum Kunstherbst-Auftakt am Samstag, 16. September mit Eröffnung der Internationalen Ausstellung „Ahoj 17- Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ eine Prozessionsausstellung durch Neunburg vorm Wald – von der evangelischen Kirche bis zur Schwarzachtalhalle. Daran beteiligen sich auf tschechischer Seite namhafte Künstler wie Prof. Dr. Karel Rechnik aus Brünn, Jitka Stenclová aus Prag, Vaclav Fiala aus Klattau und Patrik Hábl aus Hluboká. Aus Bayern werden Andrea Thema und Giselher Scheicher, Nürnberg – Burgthann, vertreten sein.  Die Kunstprozession endet in der Schwarzachtalhalle mit der musikalisch-szenischen Performance „Play Luther“. Der Förderantrag beim Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds wurde fristgerecht eingereicht.

 

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EINLADUNG NACH BUDWEIS

Sehr geehrter Herr Wunder,

in diesem Jahr feiern wir das 20-jährige Jubiläum der Deutsch-tschechischen Erklärung mit dem Deutsch-tschechischen Kulturfrühling. In Budweis wird dieser am  Donnerstag, 18. Mai eröffnet. Aufgrund der Grenznähe überlegen wir momentan, ein kleines Vernetzungstreffen von deutschen und tschechischen Kulturschaffenden direkt vor der Eröffnungsfeier zu organisieren. Gern würden wir bei dieser Gelegenheit auch Best practise-Beispiele, also erfolgreiche Projekte im Kulturbereich präsentieren. Aus diesem Grund wollte ich anfragen, ob Sie sich vorstellen könnten, Ihr Projekt ‚Töne und Farben ohne Grenzen‘ auf der Veranstaltung am 18. Mai in Budweis als Beispiel zu erläutern.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche ein erholsames Osterfest!

Mit freundlichen Grüßen

Anne Liebscher

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds
Česko-německý fond budoucnosti

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 22. 6. 17 als jpg-Datei:

NT22Juni17

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 10.6. 17 als pdf- und jpg-Datei:

20170610.10_Jun.STN1

10_Jun.STN1

10_Jun.STN1

Budweis17F

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Zum Kunstherbst-Auftakt am 16. September

Schnell Tickets für „Play Luther“ sichern!

Die Werbetrommel für "Play Luther" am 16. September in der Schwarzachtalhalle rühren (v. li.) Pfarrer Gerhard Beck, geschäftsführender KVU-Vorstand Peter Wunder und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi. Foto: Alfred Grassmann

Die Werbetrommel für „Play Luther“ am Samstag, 16. September in der Schwarzachtalhalle rühren (v. li.) evangelisch-lutherischer Pfarrer Gerhard Beck, geschäftsführender KVU-Vorstand Peter Wunder und der Neunburger Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi.
Foto: Alfred Grassmann

Das Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ findet auch im Neunburger Kunstherbst 2017 Resonanz. Die Eröffnung der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 17“ mit Kunstprozession mündet in eine musikalisch-szenische Aufführung „Play Luther“. Der Kartenvorverkauf hat jetzt begonnen.PlayLuther
Die Vernissage am Samstag, 16. September, 17 Uhr, in der evangelischen Versöhnungskirche ist gleichzeitig offizieller Auftakt des 5. Neunburger Kunstherbsts. Die „Ahoj 17“-Ausstellung steht unter dem Motto „Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“. Wie der Kunstverein Unverdorben mitteilt, sind alle Kirchen der Vor- und Altstadt mit einbezogen. Namhafte Malerinnen und Maler sowie Bildhauer aus Tschechien und Bayern werden diese Sakralräume mit ihren Kunstwerken ausgestalten. PlayLutherjp

Letzte Station auf dem Prozessionsweg ist die Schwarzachtalhalle, wo um 20 Uhr das musikalische Theaterstück „Play Luther“ über die Bühne gehen wird. Eintritt 15 Euro, freie Platzwahl, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Tickets können ab sofort über das Internetportal www.okticket.de gebucht oder bei den bekannten örtlichen Vorverkaufstellen erworben werden. Teilnehmer an der Kunstprozession erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von zehn Euro bei der Vernissage in der Versöhnungskirche.
Das moderne musikalische Theaterstück über Leben und Werk Martin Luther präsentiert im Rahmen einer Deutschland-Touree „Ihre Formation“ mit den Hauptakteuren Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach. Die Textfassung verwendet zeitgemäße Ausdrucksformen, welche Jugendliche, aber auch Erwachsene ansprechen, die nicht zu den regelmäßigen Kirchgängern zählen. „Play Luther“ zeigt den Reformator als Menschen in seiner Vielschichtigkeit und will zur Diskussion anregen. Als Veranstalter kooperiert der Kunstverein Unverdorben mit der evangelischen Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald.

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung“Der Neue Tag“ vom 30.5.17:

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