An- und aufregende Lyrik-Event-Lesung in der Spitalkirche

Ein „Urschrei“ dröhnt auf Gießkannen

Ouvertüre für zwei Gießkannenbläser: Michael Braun & Michael Chwatal sorgten für einen nicht alltäglichen Auftakt für eine Lyrik-Lesung. Foto: Maria Wunder

Ouvertüre für zwei Gießkannenbläser: Michael Braun & Michael Chwatal sorgten für einen nicht alltäglichen Auftakt für eine Lyrik-Lesung. Foto: Maria Wunder

                                                               Von Udo W e i ß, NT

Im heimeligen Ambiente der Spitalkirche formen Worte und Klänge „Lyrik der aufregenden Art“. Im 7. Neunburger Kunstherbst erlebt das Publikum einen Mix aus Parodien, schaurigen Szenen und grotesken Interpretationen.

Einen überaus eindrucksvollen Gedichtabend unter dem Thema „Wortes Klang – Lyrik der aufregenden Art“ gestalteten die beiden Akteure Michael Braun und Michael Chwatal in der Spitalkirche. Zur vierten Veranstaltung im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes 2019 begrüßte Peter Wunder als Vorsitzender des Kunstvereins Unverdorben e. V. die Gäste im profanierten Sakralbau. Mit dem „Urschrei der Menschheit“, geblasen auf zwei Gießkannen, bewegten sich die beiden Protagonisten zum Auftakt von der Empore in das Kirchenschiff hinunter. „Die Entwicklung von Lauten, Wörtern und Sätzen, also die Sprache, mit der wir uns verständigen, steht im Mittelpunkt des Abends“, war die Ansage der beiden. Mit dem „Wessobrunner Gebet“, das auf Althochdeutsch vorgetragen und in die heutige Sprache übersetzt wurde, begann das Programm, das man als neuartiges Hörerlebnis, als Experiment bezeichnen könnte. 400 Jahre später ging es mit Mittelhochdeutsch und Walther von der Vogelweide sowie Wolfram von Eschenbach weiter.

Ernst-Jandl-Interpretation mit Stahlhelm... Foto: F. W. Stumpfi

Ernst-Jandl-Interpretation mit Stahlhelm… Foto: F. W. Stumpfi

Die einfallsreiche und abwechslungsreiche Art, wie die beiden hauptberuflich als Lehrer in Bogen und Burglengenfeld tätigen Akteure ihre Texte vortrugen, ließ keine Langeweile aufkommen. Atemlose Stille und Begeisterung wechselten sich ab, wenn zwischen untermalenden Geräuschen, sanften Flötenklängen und tosendem Trommelwirbel gelebte Poesie auf die Bühne kam. So die Szene, als Ernst Jandls lautmalerischer Text „Schtzngrmm“ von Chwatal in schauspielerischer Gestik als Soldat mit Stahlhelm vorgetragen wurde. Oder „Belsazar“ von Heinrich Heine ein Gedicht mit tragischem Inhalt sowie „Die Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff mit romantischen Zügen. Der schaurige Inhalt von „Der Knabe im Moor“ von Anette von Droste-Hülshoff stand im Gegensatz zu heiteren Texten von Christian Morgenstern und Heinz Erhard. So erlebten die Zuschauer aberwitzige Momente, groteske Interpretationen, komische Parodien, dramatische Wechselgespräche, dann wieder schaurige, gruselige und tiefgründige Szenen und somit eine Wechselbad der Gefühle. Und beim finalen „Erlkönig“ boten die beiden Akteure unterschiedliche Varianten an, wobei es bei Heinz Erhard heißt: „Der Knabe lebt, das Pferd ist tot“.

Die Neunburger Spitalkirche, in mystisches Kerzenlicht getaucht... Foto: Maria WunderDie Neunburger Spitalkirche, in mystisches Kerzenlicht getaucht… Foto: Maria Wunder

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Für das Konzert-Event gibt’s noch wenige Restkarten

Bohemian Rhapsody rockt die Klassik-Gala!

Musik aus der Klassik-Sparte und der Goldenen Pop-Rock-Ära: Das geht zusammen bei der Konzert-Gala im Neunburger Kunstherbst! Am 2. Oktober ist es in der Schwarzachtalhalle soweit. Es gibt noch Restkarten.

Protagonisten der Klassik-Rock-Gala am 2. Oktober: Sänger Markus Engelstaedter (li.) und Chefdirigent Hans Richter.

Protagonisten der Klassik-Rock-Gala am 2. Oktober: Sänger Markus Engelstaedter (li.) und Chefdirigent Hans Richter.

„Klassiker“ und „Rocker“, da sind Veranstalter und Ausführende d’accord, werden sich am Vorabend des Nationalfeiertags auf Augenhöhe begegnen. Der Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V. hat wiederholt große Konzert-Events gestemmt. Mit dem Musikspektakel am 2. Oktober betritt die rund 80 Mitglieder zählende Kulturorganisation jedoch Neuland. Diesmal geht es darum, Streicher und Bläser eines Sinfonieorchesters mit E-Gitarristen, Drummer und Keyboarder in einen homogenen Klangkörper zu integrieren.

Der  enorme technische Aufwand, den es hierfür bedarf, stellt für den KVU auch eine finanzielle Herausforderung dar. „Um die Verschmelzung zweier Klangwelten hinzubekommen, mussten wir das übliche Konzertbudget kräftig aufstocken“, betonen die Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi. Beide bilden sozusagen die Schnittstelle zwischen den Protagonisten der Klassik-Rock-Gala.   Und beide freuen sich, mit Dirigent Hans Richter (Smetana Philharmoniker Prag) und Sänger Markus Engelstaedter zwei gebürtige Oberpfalzer im Boot zu haben.

Live-Act mit Sänger Engelstaedter & Band. Foto: (c) Markus Engelstaedter

Live-Act mit Sänger Engelstaedter & Nürnberger Symphonikern.   Fotos: (c) Christian Simmerl

„Die Chemie stimmt“, bestätigten die Musiker ihrerseits – beide stehen schon seit Längerem in direktem Kontakt, tauschten sich über Frühjahr und Sommer regelmäßig bei der  Entwicklung eines gemeinsamen Programmkonzepts aus. Spannend sei der Ansatz, klassische Orchesterwerke mit Rockballaden zu kombinieren. „Wir treten nicht nacheinander oder gegeneinander, sondern miteinander auf“, erläutert Richter. Der Maestro hatte bereits mehrfach Erfahrungen bei „Rock meets Classic“-Formaten mit Bands in der Tschechischen Republik gesammelt.LogoKH

Beim Neunburger Gastspiel werden die Smetana Philharmoniker mit Engelstaedter & Band auch Filmmusik des US-Komponisten John Williams („Victor’s Tale“) und das zugkräftige „Concerto für Clarinet“ von Artie Shaw zu Gehör bringen. Im Kontrast dazu steuert das Prager Orchester populäre Orchesterstücke von Leos Janacek („Lachische Tänze“) und Antonin Dvorak („Slawische Tänze“) einstreuen. Die Komponisten schöpften hierbei aus Quellen böhmischer und mährischer Volksmusik. Das Orchester wird den ausgewählten Rock-Balladen den Klangteppich ausrollen. Beim erklärten Freddie-Mercury-Spezialisten Markus Engelstaedter gelten einige dessen Erfolgstitel als gesetzt.  „Under Pressure“, „To love somebody“ und „Who wants to live forever“ stehen ebenso auf dem Programm wie „Bohemian Rhapsody“, jener Kultsong, der den Weltruhm der Band „Queen“ begründete.  Ein Wiederhören gibt’s mit  Evergreens der Beatles („Penny Lane“) und anderer Pop-Ikonen wie David Bowie („Life on Mars“), Lou Reed („The Power of the Heart“), Bob Geldof („I don’t like Mondays“) oder Prince („Kiss“). Auf der Playlist des Abends steht auch der Titelsong „Writing’s on the Wall“ aus dem James-Bond-LogoZKF„Spectre“. Sam Smith, der britische Singer-Songwriter, räumte damit 2016 einen Oscar ab. Die Neunburger Klassik-Rock-Gala am 2. Oktober 2019 wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und vom Bezirk Oberpfalz gefördert.

INFO:  Sänger und Dirigent

Markus Engelstaedter (Jg. 1977) wuchs in Pressath auf. Die musikalische Ausbildung begann er in Alter von sieben Jahren mit dem Saxofonunterricht u.a. bei Juri Smirnov.  FOTO5EngelstaedterMit 16 Jahren trat Engelstaedter in die erste Classic-Rock-Band ein,  nahm ein Studium an der Berufsfachschule „Music College“ in Regensburg auf. 2004 feierte er sein Debut als Darsteller im Musical „Linie 1“. Haupt- und Titelrollen in „Fame“, „Little Shop of Horrors“, „Xanadu“ (Europäische Erstaufführung) und „The Rocky Horror Picture Show“ folgten. Am Theater Regensburg gab Engelstaedter die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“. Im Herbst 2018 präsentierte er mit den Nürnberger Symphonikern seine „Heroes“-Show mit großem Erfolg. Im vergangenen Sommer trat Engelstaedter bei einem Open Air Concert in Sachsen gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie auf. Seine Bandmusiker beim Auftritt am 2. Oktober beim Neunburger Kunstherbst sind Jan Miserre, Berlin (Keyboards); Christoph Huber, Nürnberg (Drums/Percussion); Andreas Blüml, Altdorf (Gitarre) und Sven Faller, Schwandorf (Bass).

Jan Brabec ist Solo-Klarinettist der Tschechischen Philharmonie und Leiter des Prague brabecPhilharmonia Wind Quintetts (Foto). Er begann sein Musikstudium in Ledeč nad Sázavou bei Miroslav Hradecký. Anschließend absolvierte er das Konservatorium in Teplice bei Miroslav Maleček und das Studium bei Professor Vlastimil Mareš an der Hochschule für Musik in Prag. Prämiert wurden seine Leistungen unter anderem: 1. Preis im Klarinetten-Wettbewerb in Chomutov, Preis der Stadt Prag im Wettbewerb des Prager Frühling 1996. Seit 1997 wirkt er als Mitglied der Klarinettensektion im Prague Philharmonia mit. Von 2008-14 waren seine Klarinettensoli im Symphonischen Orchester des Tschechischen Rundfunks zu hören. 2014 wurde er Mitglied der Tschechischen Philharmonie und tritt darüber hinaus regelmäßig mit anderen Kammerensembles auf (Acteaeon Trio, Aloe Trio, Prague Modern, Baborak Ensemble).

  Hans Richter, geboren 1950 in Neunburg vorm Wald, ist Nachfahre eines Stardirigenten Ende des 19. Jahrhunderts. Sein Urgroßvater leitete u. a. die Erstaufführung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ zur Einweihung des Festspielhauses Bayreuth. Hans Richter studierte in München, absolvierte Meisterklassen bei Masur und Celibidache, wurde Assistent von Pult-Star Herbert von Karajan. Erste Dirigentenstellen trat Richter in Biel und Zürich an, seit 2004 ist er Chef der Smetana Philharmoniker Prag. In seine Geburtsstadt kehrte er 2012 zurück und leitete das Eröffnungskonzert in der Schwarzachtalhalle. Dort ist er mit seinem Orchester auch ständiger Gast bei den Neunburger Neujahrskonzerten.

Hans Richter leitet die Smetana Philharmoniker Prag seit 2004 als Chefdirigent.

Hans Richter (68) leitet die Smetana Philharmoniker Prag seit 2004 als Chefdirigent.

  • AKTUELLE TICKET-INFO! Für die Neunburger Klassik-Rock-Gala sind noch Restkarten der Preiskategorien 35 Euro und 30 Euro verfügbar bzw. bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich; online unter www.okticket und www.nt-ticket.  Die Abendkasse im Foyer der Schwarzachtalhalle öffnet am 2. Oktober um 19 Uhr.PL-Klassik-Rock-Gala1812-01-A4-150dpiMEDIEN-ECHO
  • Konzertvorschau in der MITTELBAYERISCHEN ZEITUNG, Ausgabe SAD, v. 2. 10. 2019 als jpg-Datei: Teilseite _STN1_
  • Konzertvorschau in der Zeitung „DER NEUE TAG“, Ausgabe SAD, v. 30. 09. 2019 als jpg-Datei:

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Die Vier Unverdorbenen gastieren am 11. Oktober in Oberviechtach

„Gefüllt mit Trüffeln“ bei Doktor Eisenbarth

Die Vier Unverdorbenen "live" (v. re.): Klaus Götze (Gitarre), Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach (Bass/Gesang) und Franz Schöberl (Akkordeon). Foto: Alfred Grassmann

Die Vier Unverdorbenen „live“ (v. re.): Klaus Götze (Gitarre), Karl Stumpfi (Rezitation), Jürgen Zach (Bass/Gesang) und Franz Schöberl (Akkordeon). Foto: Alfred Grassmann

Eine unterhaltsame Exkursion durchs „Genuss-Reich“ Essen und Trinken sowie anderer Sinnesfreuden bietet die musikalische Lesung „Gefüllt mit Trüffeln“ der Vier Unverdorbenen.14BlauerMontag (1) Das literarisch-musikalische Quartett wiederholt am Freitag, 11. Oktober, 20 Uhr, im Auditorium des Doktor-Eisenbarth-Museums auf Einladung der Freunde der Kunst Oberviechtach sein erfolgreiches Satireprogramm des Jahres 2018. Im Mittelpunkt stehen Texte deutscher und österreichischer Autoren (Rezitation: Karl Stumpfi). Serviert werden zudem zeitkritische G’stanzln von Jürgen Zach, der als Sänger/Bassist mit Klaus Götze (Gitarre) und Franz Schöberl (Akkordeon) für den passenden Rahmen sorgt. Die Gäste hören eigenwillige Cover-Versionen von Pop-Klassikern wie „Hey Joe“ von Jimi Hendrix oder Oldies wie „Bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens.

Nach den erfolgreichen Auftritten beim Neunburger Kunstherbst 2018 (Gasthaus „Zur Goldenen Gans“), in der Neunburger Kunstszene-Kneipe Alte Seilerei und zum Finale der KVU-Werkschau 2019 (Bildungshaus Kloster Ensdorf) wird das Satire-Programm „Gefüllt mit Trüffeln“ am 11. Oktober letztmals präsentiert. Zum Ausklang des Neunburger Kunstherbstes 2019 werden die Vier Unverdorbenen ihr neues Programm „Gesegnete Wahlzeit!“ am 25. und 26. November bei musikalischen Lesungen im Gasthaus „Jakobsbrauerei“, Vorstadt 1, in Neunburg vorm Wald, vorstellen.

MEDIENECHO

Vorschau in der Zeitung „DER NEUE TAG“ als jpg-Datei: unverdorbenOVILogoKH

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Internationale Herbstausstellung in Neunburg vorm Wald

„AHOJ 19 – Kunst und Natur“ ist geöffnet!

 Die Internationale Ausstellung des KVU im Rahmen des NEUNBURGER KUNSTHERBSTS ist heute, Sonntag, 14 bis 16 Uhr, im Foyer der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2, und in der Spitalkirche, Hauptstraße 3, geöffnet. Foto: "Feuertanz" (c) Susanne Heinrich

 „Feuertanz“ (c) Susanne Heinrich

Die Internationale Ausstellung des gem. Kunstvereins Unverdorben e. V. im Rahmen des NEUNBURGER KUNSTHERBSTS 2019 ist heute, Sonntag, 14 bis 16 Uhr, im Foyer der Schwarzachtalhalle, Rötzer Straße 2, und in der Spitalkirche, Hauptstraße 3, geöffnet.

ACHTUNG: An den kommenden drei Sonntagen ist eine Besichtigung nur in der Spitalkirche möglich! Das Foyer der Schwarzachtalhalle ist  zusätzlich ab Sonntag, 20. Oktober, 14 bis 16 Uhr, wieder für Ausstellungsbesucher geöffnet. „Ahoj 19 – Kunst und Natur“ endet am Sonntag, 27. Oktober.LogoKH

 

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Gedichte, wie man sie bisher niemals gehört hat!

Event-Lesung: Wortes Klang in der Spitalkirche

Michael Braun (li.) und Michael Chwatal als Duo "Wortes Klang": Am 21. September treten sie mit einer Event-Lesung "Lyrik" in der Spitalkirche auf.

Michael Braun (li.) und Michael Chwatal als Duo „Wortes Klang“: Am 21. September treten sie mit einer Event-Lesung „Lyrik“ in der Spitalkirche auf. Foto: (c) M. Braun

Einen Kunstherbst-Abend der besonderen Machart bietet der  Neunburger Kunstverein Unverdorben am Samstag, 21. September, 19.30 Uhr, in der Spitalkirche, Hauptstraße 1. Foto7WortesKlangDiese Event-Lesung verspricht eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch die deutsche Lyrik. „Wortes Klang“ entführt in die Welt der Worte, Laute, Geräusche und nicht zuletzt Musik. Von den Anfängen, den Ur-Lauten und Wurzeln der deutschen Sprache, über Verse aus allen Epochen bis hinein in die Gegenwart. Die Großen der deutschen Literatur fehlen dabei ebenso wenig wie unbekannte Dichter, Lautpanscher und Parodisten. Die Besucher erfahren rund 90 Minuten ein Auf und Ab der Gefühle und Stimmungen im passenden räumlichen Umfeld der profanierten Neunburger Spitalkirche.

„Wortes Klang“, das sind Text, Theater, Klang und Körpereinsatz. Die Protagonisten Michael Braun und Michael Chwatal lesen die Texte zu zweit oder einzeln, miteinander, gegeneinander, durcheinander, auf und hinter der Bühne. Und sie versprechen ihren Zuhörerinnen und Zuhörern: „So haben Sie Gedichte noch nie erlebt! Wir nehmen Sie mit auf eine unheimlich-ungewohnte, humorvoll-heitere, bizarr-bewegende, chaotisch-coole Lyrik-Reise…“

Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein erwünscht. P. S.: In der Spitalkirche sind zurzeit Kunstwerke der Internationalen Ausstellung „Ahoj 19 – Kunst und Natur“ zu sehen.PosterWortesKlangMEDIEN-ECHO

Vorschau in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 20. 09. 2019 als jpg-Datei: k1Vorschau in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 19. 09. 2019 als jpg-Datei: Teilseite _STN2_LogoKH

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Achim Amme & Ulrich Wendt begeistern mit Joachim Ringelnatz

Kuttel Daddeldu geht in Alter Seilerei vor Anker

Sie hatten bei diesem kurzweiligen Literaturabend alle Hände voll zu tun: Achim Amme (li.) als Gitarrist, Sänger u. Rezitator und Ulrich Kodjo Wendt als Begleiter mit der Diatonischen Knopfharmonika. Foto: Alfred Grassmann

Sie hatten bei diesem kurzweiligen Literaturabend alle Hände voll zu tun: Achim Amme (li.) als Gitarrist, Sänger, Rezitator und Ulrich Kodjo Wendt als Begleiter mit der Diatonischen Knopfharmonika. Foto: Alfred Grassmann

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.
So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht…

Obgleich er ein teils skurril, expressionistisch und geistreich geprägtes Werk hinterlassen hat, gilt dieser Autor heute noch bei vielen Lesern als der Spaßvogel unter den deutschen Dichtern. SONY DSCDoch Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)  hatte viele unbekannte Seiten. Mit dem Dichter und Denker Ringelnatz, der eigentlich Hans Gustav Bötticher hieß, konfrontierten die Hamburger Künstler Achim Amme und Ulrich Kodjo Wendt  das Publikum am Sonntagabend in der Alten Seilerei. Der Schauspieler/Autor und Berufsmusiker/Komponist gastierten auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben im Rahmen des Neunburger Kunstherbsts.  Die beiden Protagonisten touren zurzeit mit ihrem speziellen Ringelnatz-Programm „Echt verboten!“ durch die Bundesrepublik.

Erster Vorsitzender Peter Wunder unterstrich in seinem Grußwort die Absicht des Kunstvereins Unverdorben, Literatur im Neunburger Kunstherbst zu vermitteln und in unterhaltsamer Form zu präsentieren. Eingangs schilderte Achim Amme – er bekam für eigene Texte den Joachim-Ringelnatz-Preis zuerkannt – wie er  sich als Rezitator dem Schaffen des als Ulknudel verkannten Dichters annäherte.  Nur wenige würden Ringelnatz wirklich kennen: Das zu ändern, sei für ihn und Wendt die Initialzündung gewesen, ein eigenes Literaturprojekt zu starten. Ergebnis war eine höchst kurzweilige Reise durch das bewegte Leben von Joachim Ringelnatz, wie sich der Schriftsteller und Kabarettist ab 1919 nannte. Das Programm des Abends kombinierte eine Lesung von autobiografischen Texten, Gedichten und Aphorismen mit Chansons aus der Feder von Achim Amme, welcher selbst in die Gitarrensaiten griff. Für Ulrich Wendt blieb beileibe nicht nur eine Begleiterrolle – er konnte auch solistisch sich als Meister der Diatonischen Knopfharmoniker einbringen.

Komponist und Vollblutmusikant: Ulrich Kodjo Wendt.

Komponist und Vollblutmusikant: Ulrich Kodjo Wendt.

Natürlich durften Auszüge aus den bekanntesten Werken des Autors vor dem Hintergrund der Weimarer Republik und des aufstrebenden Nationalsozialismus nicht fehlen, so zum Beispiel die Abenteuer des „Kuttel Daddeldu“, die bekannte karikaturische Kunstfigur von Ringelnatz, oder Kostproben von dessen schwarzen Humor in den „Raben-Bulletins“. Amme und Wendt erwiesen sich hierbei als wahre Meister ihres Fachs. Die Zuhörinnen und Zuhörer reagierten mit Begeisterung auf das Dargebotene, erklatschten die eine und andere Zugabe, bevor als ultimativer Abgesang jenes Lieblingslied erklang, welches sich Ringelnatz für seine Beerdigung gewünscht hatte: „La Paloma“, hier in einer selten zu hörenden „Gurgelversion“ von Amme & Wendt…

Die beiden Hamburger Künstler wurden mit Neunburger Erinnerungsgaben verabschiedet, "Hussitengeist" durfte dabei nicht fehlen!

Die beiden Hamburger Künstler wurden mit Neunburger Erinnerungsgaben verabschiedet, „Hussitengeist“ durfte dabei nicht fehlen!

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Joachim Ringelnatz: DER BRIEFMARK

Link zu youtube:

https://www.deutschelyrik.de/der-briefmark.html

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 23. 9. 2019 als jpg-Datei: k14LogoKH

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Werke im Foyer, in Schaufenstern und Spitalkirche zu besichtigen

Ausstellung „Ahoj 19“ findet großen Anklang

IMG_0725IMG_0726IMG_0735Die Internationale Ausstellung „Ahoj 19 – Kunst und Natur“ des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. wurde am Freitagabend im Beisein zahlreicher Ehrengäste sowie Kunstfreunden aus Nah und Fern offiziell eröffnet. Der Vernissage im Hallenfoyer schloss sich eine Kunstprozession durch die Hauptstraße mit acht Kunststationen sowie ein Ausklang in der Spitalkirche an. Dabei fanden nicht nur die Werke der drei anwesenden Künstlerinnen Eva Felixová, Holýsov; Rose Heuberger, Regensburg; und Susanne Heinrich, Roth-Bernlohe; sowie Arbeiten der Kunstschule Klatový und des Kunstzweigs der Realschule Neunburg, sondern auch die musikalischen Darbietungen des Bläserquintetts der Neunburger Stadtkapelle großen Anklang bei den Besuchern. Alles in Allem ein gelungener Auftakt der 7. Neunburger Kunstherbst-Saison!

  • Die Ausstellung kann am kommenden Sonntag, 22. September  in der Zeit von 14 bis 16 Uhr auch im Hallenfoyer und in der Spitalkirche besichtigt werden (in der Spitalkirche zusätzlich auch während der „Nacht der offenen Kirchen“ am Freitag, 20. September, 18 bis 23 Uhr).

Fotos: F. W. Stumpfi

MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, vom 16. 09. 2019 als jpg-Datei:

k1Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 16. 09. 2019 als PDF- und jpg-Datei:

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Vernissage der Ausstellung „Kunst und Natur“ zum Auftakt:

Ahoj, der Neunburger Kunstherbst beginnt!

Der Aufbau der Kunstausstellung "Ahoj 19" wurde am Mittwoch im Foyer der Schwarzachtalhalle abgeschlossen. Foto: K. Stumpfi

Der Aufbau der Kunstausstellung „Ahoj 19“ wurde am Mittwoch im Foyer der Schwarzachtalhalle abgeschlossen. Foto: K. Stumpfi

Mit der Internationalen Ausstellung „Ahoj 19“ startet der Neunburger Kunstherbst in seine siebte Saison. Nach „Kunst und Glauben“ (2017) und „Kunst und Frieden“ (2018) lautet diesmal das Thema „Kunst und Natur“. Vernissage ist Freitag, 13. September ab 19 Uhr  im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Eva Felixová, Holýsov: "SCHNECKE UND MARIENKÄFER Öl/Leinwand

Eva Felixová, Holýsov: „DIE SCHNECKE UND DER MARIENKÄFER“  Öl/Leinwand  40 x 40 cm

Susanne Heinrich, Roth-Bernlohe: DIE SKEPTIKERIN (li.) und xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Susanne Heinrich, Roth-Bernlohe: „DIE SKEPTIKERIN – Der kritische Blick auf die geistlosen Machenschaften der Menschheit“, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm (li.) „WONNIGES WOHLGEFÜHL – Die Fähigkeit in dieser übertechnisierten Gesellschaft noch genießen zu können“, Acryl auf Leinwand, 60 x 50 cm (re.)

Der gastgebende Kunstverein Unverdorben hat drei Künstlerinnen eingeladen, ihre Werke in den kommenden sechs Wochen in der Pfalzgrafenstadt zu zeigen: Die in Bernlohe, Mittelfranken, lebende Malerin, Zeichnerin und Grafikerin Susanne Heinrich, die Regensburger Kunstfotografin und Sozialpädagogin Rose Heuberger LogoZKFund die Malerin/Fotografin Eva Felixová aus Holýsov (Tschechien). Abgerundet wird die vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond geförderte Ausstellung mit Arbeiten der Kunstschule Klatovy und des Kunstzweigs der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.

Nach einjähriger Pause wählten die Veranstalter wieder die Präsentationsform „Prozessionsausstellung“. Beginn ist am 13. September um 19 Uhr, im Hallenfoyer, Rötzer Straße 2, mit Sektempfang. KVU-Vorsitzender und Kurator Peter Wunder wird eingangs die Gäste begrüßen, die beteiligten Künstler vorstellen und in die Ausstellung „Ahoj 19 – Natur pur“ kurz einführen. Anschließend, ca. 19.45 Uhr, setzt sich die Kunstprozession in Bewegung. Sie führt durch die Hauptstraße mit acht Kunststationen (Schaufenster örtlicher Geschäfte und eines Geldinstituts) mit Ziel  profanierten Spitalkirche. Dort Ausklang bei Gesprächen und Bewirtung. Die musikalische Umrahmung übernimmt ein  Bläserquartett der Stadtkapelle Neunburg. Kunstinteressierte willkommen!

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Natur und Kunst sind zwei verschiedene Dinge; sie können nicht das gleiche sein. Durch die Kunst drücken wir unsere Auffassung von dem aus, was die Natur nicht ist. Von den ersten Malern, den Primitiven, deren Werte so deutlich von der Naturform unterschieden sind, bis hin zu den Künstlern , die glaubten, die Natur zu malen, wie sie ist – Kunst ist immer Kunst gewesen und keine Natur. Pablo Picasso (1923)

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Die Spitalkirche, Hauptstraße 1,  ist im Zeitraum vom 13. September bis 27. Oktober jeweils Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet, im Hallenfoyer können die Werke am Sonntag, 15. September, Sonntag, 22. September, Sonntag, 20. Oktober und Sonntag, 27. Oktober, 14 bis 16 Uhr, besichtigt werden. Weitere Öffnungszeiten werden zeitnah in der Presse veröffentlicht.  Sonderführungen können auf Wunsch mit dem Vorstand des Kunstvereins vereinbart werden, telefonische Kontaktaufnahme: Peter Wunder, Tel. 09672 4337.

Nächste Veranstaltungen im Rahmen des 7. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS sind am Sonntag, 15. September, 19 Uhr, in der Alten Seilerei (Ringelnatz-Abend „Echt verboten!“ in der Alten Seilerei, Hauptstraße 40, Eintritt frei), die Nacht der offenen Kirchen am Freitag, 20. September, 18 bis 24 Uhr, und am Samstag, 21. September, 19.30 Uhr (Event-Lesung „Wortes Klang“ in der Spitalkirche, Hauptstraße 1, Eintritt frei).

MEDIENECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 13. 09. 2019 als jpg-Datei: Teilseite _STN2_

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 12. 09. 2019 als jpg-Datei: kLogoKH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Musikalischer Literaturabend zum Kunstherbst-Auftakt

„Ringelnatz live“ in der Alten Seilerei

Die Hamburger Achim Amme (li.) und Ulrich Kodjo Wendt gastieren auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben am 15. September, 19 Uhr, in Neunburg : (c) A. Amme

Die Hamburger Achim Amme (li.) und Ulrich Kodjo Wendt gastieren auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben am 15. September, 19 Uhr, in Neunburg. Foto: (c) A. Amme

„Ringelnatz – Echt verboten!“ Unter diesem Titel veranstaltet der Kunstverein Unverdorben am Sonntag, 15. September, 19 Uhr, einen musikalischen Literaturabend in der Alten Seilerei. Zu Gast sind die beiden Hamburger Künstler Achim Amme (Rezitation, Gitarre) und Ulrich Wendt (Akkordeon).

Ringelnatz ist ein Klassiker geworden, ein Dichter, den alle kennen, aber kaum Einer liest. Dabei gibt so viel mehr in seinen Büchern zu entdecken. Wie können – weg von den üblichen Klischees, in denen der Dichter nur als Spaßvogel und Ulknudel vorgeführt wird – auch die verborgenen Seiten seines Wesens durchleuchtet und in angemessener Weise zum Vorschein gebracht werden? Dieser Aufgabe widmen sich in einem gemeinsamen Projekt der Autor und Schauspieler Amme und der durch seine Filmarbeit mit Fatih Akin bekannt gewordene Musiker Wendt.
Beide touren zurzeit mit ihrem speziellen Ringelnatz-Programm durch Deutschland. Über ein Gastspiel im Februar 2019 schrieb die Wolfenbütteler Zeitung u. a.: „Amme mit der Gitarre und Wendt mit seinem Knopfakkordeon haben Ringelnatz vertont. Bemerkenswertes ist ihnen gelungen. Getroffen haben sie die unverwechselbare Mixtur von Wehmut, Sentimentalität, Fernweh, Heimatliebe und Selbstironie. Eine eindrucksvolle Lesung zweier inspirierter Künstler.“

Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erbeten!

MEDIEN-ECHO

Vorschau in der Rundschau Schwandorf, Ausgabe v. 11. 09. 2019 als jpg-Datei:

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Künstlerinnen der Ausstellung „Ahoj 19 – Kunst und Natur“ (3)

Eva Felixová – Vom Zauber des Augenblicks

Eva Felixová: SONNENUNTERGANG Öl/Leinwand

Eva Felixová: SONNENUNTERGANG Öl/Leinwand

Eva Felixová: SCHMETTERLING Öl/Leinwand

Eva Felixová: SCHMETTERLING Öl/Leinwand

Die tschechische Seite der Internationalen Ausstellung „Ahoj 19 – Kunst und Natur“ zum Auftakt des 7. NEUNBURGER KUNSTHERBSTS vertritt die in Holýsov lebende Malerin und Fotografin Eva Felixová. Sie wurde 1960 in Taus geboren und erlernte den Beruf der Damenschneiderei.

Malerin und Fotografin aus Passion: Eva Felixová

Eine Malerin und Fotografin aus Passion: Eva Felixová

Ihre tiefe Naturverbundenheit und ihre Affinität zur Kunst reicht bis in die früheste Kindheit zurück: Ausgedehnte Spaziergänge mit dem Vater durch Wiesen und Haine, später zahlreiche Wanderungen vor allem durch den Böhmerwald und durch die vom Lipno-Stausee geprägten Landschaften. Ihre Impressionen spiegeln sich in einem motivisch vielschichtigen und umfangreichen Oevre wider. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIm Werkverzeichnis der Neunburger Kunstausstellung „Ahoj 19“ finden sich unter anderem nachfolgende Titel: „Frostige Tautropfen“, „Hanifbach“, „Der Weg in die Berge“, „Die Wiedra“, „Eisvogel auf Jagd“, „Birkenhain“, „Der Pfau“, „Sonnenuntergang“ und „Jenseits“. Als ihr künstlerisches Vorbild nennt sie den mährischen Maler und Grafiker Alfons Mucha (1860 – 1939). Für weitere kreative Impulse sorgte ihre erste Begegnung mit Suiseki (chinesischer Gelehrtenstein) – die Kunst, Natursteine in meditativ ansprechender Weise zu präsentieren. Seit  15 Jahren befasst sich Eva Felixova intensiv mit der Kunstfotografie: „Ich versuche mit meiner Digitalkamera immer wieder aufs Neue den Zauber des Augenblicks und die Schönheit der Natur einzufangen“. Bei Ausstellungen trat sie zuletzt in Bad Kötzting (2017) und auf Schloss Haid bei Tachau (2016) an die Öffentlichkeit.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Einen ins Deutsche übersetzten autobiografischen Text hat die Künstlerin im Vorfeld der Internationalen Ausstellung „Kunst und Natur“ an den Neunburger Kunstverein Unverdorben übermittelt, nachfolgend ein Auszug:

Ich habe seit meiner Kindheit gerne gezeichnet. Ich liebte es mit meinem Papa in der Natur herumzulaufen, bis sich mit der Zeit eine tiefe Beziehung und Liebe zur Natur schuf.EvasPfau… Ich habe SUISEKI / Chinesischer Gelehrtenstein zum ersten Mal in Hluboká nad Vltavou gesehen und ich habe mich sofort verliebt. In der Zwischenzeit bin ich Mitglied des Vereins SUISEKI geworden, lernte Schnitzen und stellte Steine in Schalen oder auf Sockeln aus eigener Produktion aus. Es freut mich sehr, wenn ich einen interessanten Stein von einer Reise mitbringen kann, um ihm zuhause eine Schale oder einen Sockel zu zaubern…. Im Jahr 2004 bekam ich eine Digitalkamera und seitdem habe ich immer wieder versucht, den Zauber des Augenblicks und die Schönheit der Natur einzufangen. Nach  Fotovorlagen male ich bevorzugt im Winter Bilder mit Öl auf die Leinwand. Dies ist immer eine Herausforderung für mich – und dabei lerne immer noch  Farben zu mischen und mein Herz auf die Leinwand zu übertragen. Auch dies befriedigt die Sehnsucht, welche  mich schon mein ganzes Leben anspornt: etwas Kreatives zu leisten.

Wenn ich in Stimmung bin und Zeit habe, zeichne ich mit einem Marker auf Karton und dabei lasse ich meiner Fantasie als angenehme Entspannung freien Lauf. Die Bilder bezeichne ich als „Fröhliche Blasen“ und als „Häkelarbeit mit einem Marker“. Es erfüllt mich und bereitet immer noch Freude.

1. Vorsitzender Wunder re.) heißt die Kunstmalerin Eva Felixová und deren Ehegatten Petr in der Schwarzachtalhalle. Den Kontakt zur tschechischen Künstlerin hatte Stadträtin Margot Weber vermittelt. Foto: Karl Stumpfi

1. Vorsitzender Peter Wunder (re.) heißt  kurz vor Ausstellungseröffnung die Kunstmalerin Eva Felixová und deren Ehegatten Petr in der Schwarzachtalhalle willkommen. Den Kontakt zur tschechischen Künstlerin hatte Stadträtin Margot Weber (2. v. li.) vermittelt. Foto: Karl Stumpfi

Ausstellungen (Auswahl)

7/2003 Internationale Ausstellung für Bonsai und SUISEKI Prag

9/2003 Internationale Ausstellung für Bonsai und SUISEKI ZbraslavFelixova1

9/2004 Nationale Ausstellung für Bonsai und SUISEKI Pilsen

4/2015 Ausstellung für Fotografie und Zeichnen mit Füller und Tinte KD

Holýsov

6/2016 Bilderausstellung im Schloss Haid bei Tachau, gemeinsame Ausstellung mit Freunden

6/2017 Kunstausstellung Bad Kötzting

9/2017 Bilderausstellung und SUISEKI im Hause der Geschichte Holýsov EK-KunstundNatur1908-01hd

 

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