Die Bayerische Philharmonie präsentiert das Programm des Neunburger Jahrtausendkonzerts am 3. Oktober 2017 auch im Münchner Prinzregententheater! In einer Pressemitteilung des in der Landeshauptstadt residierenden Sinfonieorchesters heißt es diesbezüglich weiter:
Die Bayerische Philharmonie gastiert am 2. Oktober 2017 zum 1000-jährigen Festjahr mit in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald. Das Programm des dort bereits ausverkauften Jahrtausendkonzerts präsentiert die Bayerische Philharmonie am 3. Oktober 2017 auch im Münchner Prinzregententheater. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.
Mit großer symphonischer Besetzung bildet Anton Bruckners »Romantische«, die Symphonie Nr.4, das Hauptwerk des Abends. Die wegen ihrer opulenten Bläserbesetzung selten aufgeführte »Wiener Philharmoniker-Fanfare« von Richard Strauss eröffnet das Konzert, gefolgt von Mozarts »Jupiter-Symphonie«, die als Krönung der klassischen Symphonik gilt.
Karten gibt es zu € 59 / € 49 / € 39 / € 32 / € 24 (Schüler und Studenten 50% Ermäßigung) in der Geschäftsstelle der Bayerischen Philharmonie, Telefon 089 / 120 220 320 sowie unter www.muenchenticket.de.
Pressemitteilung der Bayerischen Philharmonie…und am 3. Oktober im Prinzregententheater!
Werkschau-Vernissage 30. Juli & Blauer Montag 31. JuliKunst zum Finale der Jubiläums-Festwoche
Der Neunburger Kunstverein Unverdorben ist in der laufenden Festwoche zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg v. W.“
mit zwei Programm-Beiträgen vertreten. Die Mitglieder-Werkschau beginnt am Sonntag, 30. Juli, 11 Uhr, im Kunstquartier, Im Berg 7, mit einer öffentlichen Vernissage. Das Thema 2017 lautet „Bunte Vielfalt“. Insgesamt zwölf Kunstschaffende aus den KVU-Reihen zeigen bis einschließlich Sonntag, 27. August ihre Werke. Die Ausstellung kann an Sonntagen und am Feiertag (Maria Himmelfahrt, 15. August) von 14 bis 16 Uhr besucht werden. Weitere Möglichkeiten zur Besichtigung gibt es am „Blauen Montag“, 31. Juli und beim geselligen Abend „Servus, Weinhof!“ am 14. August jeweils ab 19 Uhr im Kunstquartier.
Zum Ausklang der Festwoche findet am 31. Juli die musikalische Lesung „Best of Blauer Montag“ statt. Der Weinhof des Kunstquartiers öffnet um 19 Uhr, Programm ab 20 Uhr. (Bei Regen ist kurzfristig eine Verlegung ins Pfarrheim St. Georg möglich). Die Vier Unverdorbenen des Kunstvereins in der Besetzung Jürgen Zach (Bassgitarre, Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon) & Karl Stumpfi (Rezitation) präsentieren handgemachte Musik diverser Stilrichtungen sowie satirische Texte deutscher und österreichischer Autoren aus ihren Kunstherbst-Programmen „Denk‘ ich an Deutschland…“ (2013), „Mit freudigem Geifern“ (2014), „Von komischen Käuzen“ (2015) und „Himmlisches und Höllisches“ (2016). Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erbeten.
MEDIEN-ECHO
Vorschau in der Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt als jpg- u. pdf-Datei:
OTV-Exklusiv-Interview mit Chefdirigent Mark MastJahrtausendkonzert: Infos aus erster Hand

Intendant und Chefdirigent Mark Mast von der Bayerischen Philharmonie gab dem Regionalfernsehsender OTV ein ausführliches Interview. Foto: K. Stumpfi
Am Rande des Probespielnachmittags am Donnerstag, 6. Juli im Musikfachraum der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule zeichnete der regionale Fernsehsender Oberpfalz TV ein ausführliches Interview auf. Mark Mast, Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie, stand dem OTV-Kamerateam Rede und Antwort rund um das Thema „Kulturprojekt Neunburger Jahrtausendkonzert 2017“.
In der Sendung „OTV-Talk“ wird das rund zehn Minuten dauernde Gespräch heute, Dienstag, 18. Juli, im Anschluss an das OTV-Magazin um 18.30 Uhr (Kabel-TV) bzw. 19.30 Uhr (Sat-TV) ausgestrahlt. Ab Mittwoch, 19. Juli kann das Mast-Interview in der OTV-Mediathek jederzeit unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden.
https://www.otv.de/mediathek/video/otv-talk-vom-18-07-2017/
Vom Probespiel der Nachwuchstalente in den Instrumentalfächern Geige, Bratsche und Cello aus den Gymnasien Schwandorf, Burglengenfeld, Nabburg und Oberviechtach sowie von routinierten Blechbläsern aus der Region nahm das OTV-Team einige Sequenzen für die aktuelle Magazinsendung auf. Dazu führte OTV-Reporterin Melanie Schreiner Kurzinterviews mit Chefdirigent Mark Mast und 1. Bürgermeister Martin Birner zum Thema „Jahrtausendkonzert“ und mit KVU-Geschäftsführer Peter Wunder zum Thema „5. Neunburger Kunstherbst“.
OTV-Filmbericht über das Jahrtausendkonzert-Probespiel in Neunburg:
Ausstellung „Here I stand“ im KunstquartierBegegnung mit Martin Luthers Lehre
Text: Philipp Mardanow, NT / Fotos: Karl Stumpfi, Alfred Grassmann
Mit einem Lied aus der Feder Martin Luthers ist die Ausstellung der evangelischen Kirchengemeinde Neunburg v. Wald „Here I stand“ im Kunstquartier eröffnet worden. Bis Mitte Juli lässt sich hier dem Leben und Werk des Reformators nachspüren. Auch das Schwarzachtaler Heimatmuseum hat dazu Exponate beigesteuert.
Die evangelische Kirchengemeinde hat diese Ausstellung nach Neunburg geholt. Zur Eröffnung bat Pfarrer Gerhard Beck die Gäste, gemeinsam fünf Strophen des Lieds „Nun freut euch, liebe Christen g’mein“ zu singen. Martin Luther selbst hat es verfasst, „und er erzählt darin, wie es zur Reformation gekommen ist“. Dabei handle es sich um kein Kirchenlied – „es wurde vielmehr auf der Straße von den Händlern gesungen“, wusste der Geistliche. So habe es zur Ausbreitung der Lehre Luthers und der Reformation beigetragen.
Den englischen Titel der Ausstellung erklärte Beck damit, dass diese ursprünglich für protestantische Gemeinden in den Vereinigten Staaten konzipiert wurde. Der Titel „Here I stand“ bezieht sich auf das Luther zugeschriebene Zitat „Hier stehe ich und kann nicht anders“, das dieser angeblich 1521 auf dem Wormser Reichstag gesagt hat, als er seine Thesen widerrufen sollte.
Pfarrer Beck gab einen kurzen Einblick in die Ausstellung, die mit Infografiken und Plakat-Präsentationen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen beleuchtet. Diese geht zunächst auf Luthers Biografie ein und wirft einen Blick auf die Zeit vor der Reformation. Das Weltbild um 1500 wird beschrieben und auf den Ablasshandel – Sünden werden gegen Geld vergeben – durch die katholische Kirche eingegangen. „Daran hat sich Martin Luther ganz besonders gestört“, berichtete Beck.
Von Buchdruck profitiert
Desweiteren erfährt der Besucher etwas über die Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen am 31. Oktober 1517.
Verdeutlicht wird, wie sich seine Lehre zwischen 1520 und 1554 ausgebreitet hat, und welche Rolle der neu erfundene Buchdruck dabei spielte. Auch auf Luthers Ehe mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora wird eingegangen, außerdem wird dargelegt, welche Auswirkungen die Reformation auf das gesellschaftliche Leben hatte. Nicht ausgespart bleiben die Schattenseiten Martin Luthers, der sich unter anderem abwertend gegenüber Papst, Juden und Bauern geäußert hatte. Zusätzlich erhält der Betrachter Einblick in die Vielfalt protestantischer Glaubensrichtungen und erfährt Luthers Bedeutung als „lebendes Denkmal“ – so gibt es 8 Lutherwege, 57 Denkmäler weltweit und 197 Lutherbäume. Auch ein Vergleich mit dem gleichnamigen US-Bürgerrechtler Martin Luther King wird gezogen.
Gussform mit Luther-Abbild
Das „spannendste Zimmer der Ausstellung“ (Pfarrer Beck) sei der „schwarze Raum“, in dem eine Gussform mit dem Abbild des Reformators und ein altes Gedenk-Buch zu sehen sind. Beide Exponate stammen von 1883, und sind zum 400. Geburtstag Luthers produziert worden.
Leihgeber der Gussform ist Alfred Niedermayer aus Osternach im österreichischen Innviertel. Ein besonderer Hingucker der Ausstellung sind auch die alten Lutherbibeln aus dem 17. Jahrhundert, die das Schwarzachtaler Heimatmuseum als Leihgabe überlassen hat. Weitere Bibeln haben Mitglieder der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. In einer Glasvitrine finden sich Exponate, die belegen, wie Luther gerade heuer zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ zum Marketing-Instrument geworden ist. Sein Konterfei findet sich auf Kleidung, ihn gibt’s als Playmobil-Spielfigur und er muss sogar als Namenspatron für Bier herhalten. Ergänzend wird im Kunstquartier noch eine Plakatserie zur Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ präsentiert, die aktuell auf der Veste Coburg zu sehen ist.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung „Here I stand“ im Kunstquartier, Im Berg 7, ist noch bis einschließlich Sonntag, 16. Juli in der Zeit von 14 bis 20 Uhr geöffnet.
Vorschau „Play Luther“
Der Kunstverein Unverdorben und die Evangelische Gemeinde setzen ihre Kooperation im Reformations-Gedenkjahr im 5. Neunburger Kunstherbst fort. Zur Eröffnung am Samstag, 16. September wird die Vernissage der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit einer Aufführung des musikalisch-szenischen Stücks „Play Luther“ in der Schwarzachtalhalle kombiniert. Die Kunstprozession beginnt um 17 Uhr in der ev. Versöhnungskirche und führt über die Vorstadt und Altstadt zur Stadthalle, wo die Vorstellung um 20 Uhr beginnen wird. Der Kartenvorverkauf (15 Euro) hat bereits begonnen, online unter www.okticket.de und bei den örtlichen VVK-Stellen. Ermäßigte Eintrittskarten (10 Euro) werden an die Teilnehmer der Kunstprozession in der ev. Versöhnungskirche ausgegeben.
Klassik-Konzert zur Eröffnung der Schwarzachtalhalle14. Juli 2012: Beginn einer neuen Ära…

Hans Richter dirigierte die Prager Smetana Philharmoniker im Eröffnungskonzert der Schwarzachtalhalle am 14. Juli 2012. Foto: Ralf Gohlke, MZ
Heute vor fünf Jahren ging in der Stadt Neunburg v. W. die neu erbaute Schwarzachtalhalle mit einer fulminanten Klassik-Konzertpremiere in Betrieb. Die Aufführung des Smetana-Zyklus‘ „Má Vlast“ (Mein Vaterland) durch die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung ihres Chefdirigenten und gebürtigen Neunburgers Hans Richter ist in die Annalen der Pfalzgrafenstadt eingegangen. Sie begründete eine neue Musik-Ära in der mittleren Oberpfalz. Die vom damaligen 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl und ehrenamtlichen Klassikbeauftragten Karl Stumpfi initiierte neue Konzertreihe der klassischen Musik in der Schwarzachtalhalle hat sich in der Folgezeit gut entwickelt und fest etabliert. Und das nächste Großereignis wirft schon seine Schatten voraus: Das vom Kunstverein Unverdorben organisierte „Jahrtausendkonzert“ zum Neunburger Stadtjubiläum am 1./2. Oktober in der Schwarzachtalhalle!

Chefdirigent Hans Richter und 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl präsentieren am 12. April 2012 den Medienvertretern das Poster des Eröffnungskonzerts. Foto: Karl Stumpfi
Kurzer Rückblick auf das „Konzert der ersten Stunde“ mit nachfolgendem Text der am 16. Juli 2012 in der Mittelbayerischen Zeitung erschienenen Rezension:
Mit Moldau-Wasser getauft
Auftakt in der Schwarzachtalhalle mit Smetana-Zyklus „Ma vlást“
Maestro Mast testet junge Klassik-InstrumentalistenVorspiel(en), das Lust auf Mehr macht…

„Spannungsbogen“, mal wörtlich genommen, beim Vorspieltermin der Bayerischen Philharmonie im Musikfachraum der Gregor-von-Scherr-Realschule.

Starke Performance mit der Bratsche: Nadine Graf vom Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld.
„So viele -b- habe ich noch nie auf einem Notenblatt gesehen!“ Sogar der älteste unter den insgesamt 13 Vorspielkandidaten macht keinen Hehl aus seinem Lampenfieber. Wenige Minuten, bevor es nach wochenlangem Üben ums Ganze geht, ist die Hochspannung förmlich greifbar. Noch herrscht „Studio-Atmosphäre“ im Schulhaus an der Katzdorfer Straße. Im grellen Scheinwerferlicht zeichnet ein Kamerateam des Regionalfernsehsenders OTV Interviews auf: Chefdirigent Mark Mast (Bayerische Philharmonie), geschäftsführender Vorstand Peter Wunder (Kunstverein Unverdorben) und 1. Bürgermeister Martin Birner (Stadt Neunburg v. W.) geben Statements zum bevorstehenden Kultur-Großereignis im Stadtjubiläumsjahr 2017 ab: „Tage der Bayerischen Philharmonie“ während des 5. Neunburger Kunstherbsts! Im Vorraum hat KVU-Vorsitzende Beate Seifert eine Kaffee- und Kuchentafel für die Musiker und deren Begleitern arrangiert. Der Appetit hält sich zunächst in Grenzen. Es ist kurz vor 17 Uhr. Alles ist fokussiert auf ein „Schaulaufen“ nach allen Noten, wie es dergestalt in der Region nie gegeben hat…
Zwischen Wien und München: Vorspielen für das große Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie in Neunburg vorm Wald.
Einen Vorgeschmack dessen, was die Zuhörerinnen und Zuhörer am 30. September/1./2. Oktober in der Schwarzachtalhalle erwartet, vermittelte der Probepieltermin am Donnerstag 6. Juli nachmittags in der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W. Dort war der Musikfachraum zur „Casting-Bühne“ umfunktioniert worden.
Neun Streicher/Innen (Violine, Cello, Bratsche) und vier Blechbläser (Trompete, Waldhorn, Tuba) liefen auf, um Kostproben ihres Talents und spieltechnischen Könnens zu geben. Zum Vorspielen zugelassen waren die Streicher, nachdem sie von ihren Musiklehrern die Einstufung (besonders begabte) „C-Schüler“ bekommen hatten. Immerhin bewarben sich die Probanden um die Aufnahme ins Profi-Sinfonieorchester der Bayerischen Philharmonie für eine Aufführungserie der rund 65 Minuten dauernden Sinfonie Nr. 4 in Es-Dur, die „Romantische“, von Anton Bruckner in der Zeit vom 1. bis 3. Oktober in Neunburg vorm Wald (Generalprobe und Jahrtausendkonzert) sowie in München (Abendkonzert im Prinzregententheater). Entsprechend hoch hatte Mark Mast, Intendant und Chefdirigent, die Messlatte gelegt. Vorzutragen waren Passagen aus allen vier Sätzen der „Romantischen Sinfonie“ mit höchsten spieltechnischen Ansprüchen. Die Blechbläser (Mitglieder der Neunburger Stadtkapelle sowie zwei Musiklehrer) erhielten mit rund vier Minuten Spielzeit, aber gleich hohen Anforderungen, das einleitende Stück des Jahrtausendkonzerts zur Aufgabe gestellt: „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss – ein höchst effektvolles Opus für Trompeten, Posaunen, Hörnern, Tuben und Pauken.
Sowohl der Münchner Maestro als auch die anwesenden Repräsentanten des Kunstvereins Unverdorben waren drei Stunden später von dem gebotenen Niveau der Teilnehmer aus Amberg, Schwandorf, Burglengenfeld, Nabburg, Nittenau, Oberviechtach und Neunburg v. W. sehr beeindruckt. Schon in den nächsten Tagen werden die Teilnehmer Bescheid erhalten, ob es mit der erstrebten Berufung zum „Jahrtausendkonzert“ klappt. Mit einer Zusage wäre auch die Einladung zu den offiziellen Probenterminen vom 26. bis 29. September in München verbunden. Am 30. September reist das große Orchester mit ca. 90 Musikern zum Jugendworkshop „Jahrtausendprobe“ an. Maestro Mast wird in Begleitung eines Horntrios bereits am 21. September, 19 Uhr, mit einem konzertanten interaktiven Impulsvortrag in die „Tage der Bayerischen Philharmonie“ einführen. Dazu sind alle Musikfreunde aus der Region bei freiem Eintritt in der Schwarzachtalhalle willkommen.
TEILNEHMER PROBESPIEL AM 6. JULI IN NEUNBURG V. W.
Streichinstrumente:
Franziska Rosemann, Max-Reger-Gymnasium Amberg, Vilseck (Violine), Ronja Rosemann, Max-Reger-Gymnasium , Vilseck (Violine), Carolin Sax, Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg, Wackersdorf (Violine), Dr. Andreas Urban, Amberg (Violine); Julia Wagner, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf (Violine); Julia Rosemann, Musikhochschule München, Vilseck (Cello), Hannah von Glasow, Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf (Cello), Christof Greger, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Neunburg v. W. (Cello); Nadine Graf, Johann-Michael -Fischer Gymnasium Burglengenfeld, Schwandorf (Bratsche).
Blechblasinstrumente:
Daniel Käsbauer, Seebarn-Mainz (Trompete); Andreas Lehmann, Oberviechtach (Waldhorn); Thomas Nolden, Neunburg v. W. (Tuba), Michael Süß, Neunburg v. W. (Tuba).

Örtliche Blechbläser-Verstärkung für die „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss (v. re.) Daniel Käsbauer, Trompete; Andreas Lehmann, Waldhorn.

Dirigent Mark Mast, Bürgermeister Martin Birner und KVU-Vorstandsmitglied Peter Wunder begrüßten die Mitwirkenden beim Probespiel samt Begleitern in der Realschule. Fotos: Karl Stumpfi
MEDIEN-ECHO
Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“ v. 21. 7. 17 als JPG-Datei:
Bericht in der MZ Kreisausgabe SAD v. 20.7.17 als JPG- u. PDF-Datei:
Gute Nachricht aus dem bayerischen Kultusministerium: Hoher Zuschuss für KVU-Kunstprojekt ’17
Nach den Kunstprojekten 2015 (Begleitprogramm zur EU-Kulturhauptstadt Pilsen) und 2016 (Töne und Farben ohne Grenzen) erfährt der Neunburger Kunstverein Unverdorben auch für das aktuelle Vorhaben anlässlich des Stadtjubiläums „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern. Für das Projekt „Jahrtausendkonzert 2017“ inklusive Jugend-Orchesterworkshop vom 21. September bis 2. Oktober gibt es Mittel aus dem Bildungstopf der Bayerischen Kulturfonds. Dies bestätigte Staatssekretär Bernd Sibler, Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, dem Neunburger 1. Bürgermeister Martin Birner mit Schreiben vom 26. Juni.![]()
Der Brief hat folgenden Wortlaut: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Martin, was lange währt, wird endlich gut: Ich freue mich sehr, dass es in intensiven gemeinsamen Gesprächen und Beratungen gelungen ist, eine Förderung in Höhe bis zu 11 500 Euro aus unserem Kulturfonds 2017 insbesondere für die Durchführung eines Jugendorchester-Workshops im Rahmen Eures ‚Jahrtausendkonzerts‘ in Neunburg vorm Wald zu erreichen. Nachdem ich den Bayerischen Ministerpräsidenten bei dem Festkonzert am 2. Oktober vertreten darf, freue ich mich schon heute darauf, das musikalische Ergebnis dieser Proben zu hören.“
Der Jugend-Orchesterworkshop findet am Samstag, 30. September im Rahmen der „Tage der Bayerischen Philharmonie“ in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr statt und schließt mit einer öffentlichen „Jahrtausendprobe“ von 18 bis ca. 19.30 Uhr in der Schwarzachtalhalle. Wegen des begrenzten Raumangebots – ca. 130 Orchestermusiker mit Profis und Laien üben und spielen gemeinsam – werden Platzkarten durch den gastgebenden Kunstverein Unverdorben ausgegeben. Nähere Hinweise dazu sind zu gegebener Zeit der Lokalpresse zu entnehmen!
Für das Jahrtausendkonzert der Bayerischen Philharmonie unter Leitung von Mark Mast mit Werken von Richard Strauss, W. A. Mozart und Anton Bruckner am Montag, 2. Oktober, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle gibt es nur noch eine geringe Anzahl von Restkarten für 40 Euro (online zu buchen ausschließlich unter www.nt-ticket.de). Wer keine Eintrittskarte mehr bekommt, kann das Programm des Jahrtausendkonzerts bei der öffentlichen Generalprobe am Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr, „live“ miterleben. Eintrittskarten für 20 Euro sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Saalöffnung um 17.30 Uhr. Beim Auftaktabend am Donnerstag, 21. September, 19 Uhr, mit einem interaktiven Impulsvortrag von Maestro Mark Mast zum Thema „Der sinfonische Klang“, musikalisch begleitet vom Bläserensemble „Lippentriller“, ist Eintritt frei!
Neunburger Kunstherbst-Programm ’17 den Medien präsentiertSaison-Kulturfestival als „Erfolgsstory“
Insgesamt 18 Kulturtermine umfasst das Programm des 5. Neunburger Kunstherbsts von Mitte September bis Anfang Dezember in der Pfalzgrafenstadt. Über Details informierte das Vorstandsteam des Kunstvereins mit 1. Vorsitzender Beate Seifert, Geschäftsführer Peter Wunder und Medienreferent Karl Stumpfi am Mittwoch Vormittag bei einer Pressekonferenz im Sitzungssaal des Rathauses. Dabei wurden auch die druckfrisch von media9 gelieferten Kunstherbst-Folder und Plakate präsentiert.
In kurzen Statements zeigten sich 1. Bürgermeister Martin Birner, Stadtpfarrer Stefan Wagner und Josef Schönhammer, Kuratoriumsmitglied der Bayerischen Philharmonie, voll des Lobes über das qualitativ hochwertige Kulturangebot an die Kunstfreunde aus Nah und Fern. Wörtlich sprach das Stadtoberhaupt „von einer Erfolgsgeschichte, die mit dem Neunburger Kunstherbst in seiner fünften Auflage fortgeschrieben wird“. Sein Dank galt den unermüdlichen Programm-Machern des Kunstvereins Unverdorben.
Vorsitzende Beate Seifert nutzte ihr Grußwort zu einer Dankabstattung an die Kooperationspartner des Kunstvereins, welche mit ihren Beiträgen das Programm-Angebot bereicherten sowie an die Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, welche insbesondere das Jubiläums-Kulturprojekt „Neunburger Jahrtausendkonzert 2017“ äußerst großzügig unterstützen.
Auf die nicht unerhebliche finanzielle Förderung durch öffentliche Zuschussgeber wie Bayerischer Kulturfonds, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Bezirk Oberpfalz, Landkreis Schwandorf und Stadt Neunburg vorm Wald verwies KVU-Geschäftsführer Peter Wunder. Er stellte in groben Umrissen das erste Kunstherbst-Highlight vor: Die Internationale Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit vier renommierten tschechischen und zwei bayerischen Künstlern. Die Kunstprozession beginnt am Samstag, 16. September, 17 Uhr, mit der Vernissage in der evangelischen Versöhnungskirche und führe durch Vorstadt und Altstadt zum Kunstquartier und weiter in die Schwarzachtalhalle. Dort beschließt die musikalisch-szenische Aufführung „Play Luther“ die Kunstherbst-Eröffnung 2017.
Ein Neunburger Kunstherbst zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“: Diese Konstellation bedeutet für uns Programm-Macher Anspruch und Ansporn gleichermaßen. Ob wir vom Kunstverein Unverdorben dieser Zielvorgabe gerecht werden konnten – dies festzustellen, liegt nicht in unserem Ermessen.
Ein abschließendes Urteil können wir nach monatelangen Vorbereitungen nun aber guten Gewissens den Besucherinnen und Besuchern von insgesamt 18 Kunstherbst-Events überlassen.
Zwei tragende Programm-Säulen sind es, welche dem Neunburger Kunstherbst in seiner 5. Auflage den nötigen Jubiläumsglanz verleihen sollen: Das Eröffnungs-Wochenende 15. und 16. September, beginnend mit einer kreativ gestalteten „Nacht der offenen Kirchen“, der Vernissage zur Internationalen Herbstaustellung „Ahoj 17- Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ mit Kunstprozession quer durch die Innenstadt zur Schwarzachtalhalle, wo „Play Luther“ – eine musikalisch-szenischen Performance – 500 Jahre Reformation mit modernen Stilmitteln thematisieren wird.
Im Zentrum des 5. Neunburger Kunstherbsts stehen zweifelsohne die Tage der Bayerischen Philharmonie – ein mehrteiliges Hochkultur-Angebot an alle Musikfreude aus der Jubiläumsstadt und aus der Region – das weit mehr beinhaltet als nur ein so genanntes Jahrtausendkonzert. Dessen künstlerische Hochwertigkeit auch einen pädagogischen Mehrwert bringt. Dies bestätigte dieser Tage erst der Bewilligungsbescheid aus dem Bayerischen Kultusministerium, übermittelt von der Regierung Oberpfalz. Er attestiert unserem Jubiläums-Kulturprojekt, insbesondere dem integrierten Jugend-Orchesterworkshop volle Förderfähigkeit mit dem angenehmen Nebeneffekt einer Bezuschussung aus dem Bildungstopf des Bayerischen Kulturfonds in Höhe von 11 500 Euro.
Was wir in der Zeit vom 21. September bis 3. Oktober in der Pfalzgrafenstadt gemeinsam mit unserem Projektpartner aus der Landeshauptstadt realisieren werden, erfüllt mich als Klassik-Beauftragter mit großer Freude, aber auch mit Demut. Denn vor vor fünf Jahren, als es in der neuen Schwarzachtalhalle losging, eine Konzertserie der klassischen Musik zu etablieren, hätte ich nicht davon zu träumen gewagt, nämlich ein professionelles Orchester in philharmonischer Vollbesetzung mit fast 100 Musikern in die „ostbayerische Prärie“ zu transferieren – wie’s die Süddeutsche Zeitung anlässlich der Halleneröffnung zu formulieren beliebte.
Ab Donnerstag, 21. September ist sie vor Ort – die Bayerische Philharmonie mit ihrem Intendanten und Chefdirigenten Mark Mast. Zunächst mit einer Vorhut in kammermusikalisch intimer Besetzung. Das Bläserensemble „Lippentriller“ umrahmt ab 19 Uhr den Auftaktabend in der Schwarzachtalhalle. In einem interaktiven Impulsvortrag wird Mark Mast kompetent und kurzweilig über den Sinfonischen Klang parlieren. Alle Musikfreunde sind dazu bei freiem Eintritt willkommen. Nach vier Tagen Orchesterprobe in München wird die große Besetzung der Bayerischen Philharmonie am Samstag, 30. September anrücken und gemeinsam mit rund 40 angemeldeten Schülern aus Amberg, Schwandorf, Burglengenfeld, Nittenau, Nabburg, Oberviechtach sowie Jungmusikern der Neunburger Stadtkapelle beim Workshop mit abschließender Jahrtausendprobe in der Schwarzachtalhalle musizieren. Die rund 90 Orchestermitglieder aus 30 Ländern werden hier drei Tage Quartier beziehen und für internationales Flair sorgen.
Nachdem das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober erfreulichweise so gut wie ausverkauft ist – mit Stand heute Vormittag sind nur noch 22 Eintrittskarten bei nt-ticket.de verfügbar – werden wir in Absprache mit Chefdirigent Mark Mast die Generalprobe am Sonntag, 1. Oktober für jene Zuhörerinnen und Zuhörer öffnen, die kein Jtd-Konzert-Ticket mehr erwerben konnten. Sie können also die Bayerische Philhamonie mit Werken von Richard Strauss, W. A. Mozart und Anton Bruckner am Abend zuvor „live“ erleben. Eintrittskarten für 20 Euro gibt es nur an der Abendkasse, Saalöffnung um 17.30 Uhr.

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung v. 30.6. 2017 als pdf-Datei:Ab Samstag, 1. Juli, 14 Uhr, Reformations-AusstellungMartin Luther kommt ins Kunstquartier!
Vor 500 Jahren hat Martin Luther mit seinen Thesen die Welt verändert.
Wie dies geschah, welche andere Reformatoren es gab und was die Folgen
sind, das beleuchtet die Ausstellung „Here I Stand: Martin Luther, die
Reformation und die Folgen“ (Weblink: www.here-i-stand.com). Die Ausstellung ist
auch dadurch besonders, da sie parallel in den USA und vielen Gemeinden
und Museen in Deutschland gezeigt wird.
Außerdem wurde eine Begleit-App entworfen (www.actionbound.com), mit
der man sich auf dem Smartphone durch die Ausstellung spielen kann.
Bibeln und Bilder der evangelischen Kirchengemeinde und von
Privatpersonen ergänzen die Reformations-Ausstellung.
Dazu teilt die evangelische Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald als Veranstalter weiter mit: „Zur Eröffnung dieser Ausstellung am Samstag, 1. Juli 2017 um 14.00 Uhr
wollen wir Sie herzlich ins Kunstquartier, Im Berg 7, Neunburg vorm Wald, einladen. Bis einschließlich 16. Juli ist die Ausstellung dann jeden Mittwoch und Freitag bis Sonntag in der Zeit von von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Falls Sie mit einer Gruppe kommen, öffnen wir auch gerne zu gesonderten Zeiten.
Zum Schluss wollen wir die Gelegenheit nützen, Sie auf eine andere interessante Veranstaltung im Lutherjahr aufmerksam zu machen, bei der ebenfalls der Neunburger Kunstverein Unverdorben und evangelische Kirchengemeinde zusammenarbeiten: Am Samstag, 16. September, 20 Uhr, zur Eröffnung des 5. Neunburger Kunstherbsts und der diesjährigen Herbstausstellung „Ahoj 17 – Gemeinsame Wege in Glaube und Kunst“ spielt „euRe Formation“ in der Schwarzachtalhalle das musikalische Theaterstück „Play Luther“, in dem auf moderne
Weise mit Musik und Sprache die Anliegen Luthers aufgezeigt werden. Der
Vorverkauf hat unter www.okticket.de bereits begonnen. Bitte merken Sie
sich diesen Termin vor und kaufen Sie sich ihre Tickets“.
Das Jahrtausendkonzert am 2. Oktober 2017:Tickets gibt’s nur noch beim NT-Service!
Für das Jahrtausendkonzert am Vorabend des Nationalfeiertags, 2. Oktober, 20 Uhr, mit der Bayerischen Philharmonie in der Schwarzachtalhalle
– d a s Hochkultur-Event im Neunburger Stadtjubiläumsjahr 2017 – sind nur mehr sehr wenige Restkarten verfügbar!!
Die Kartenkontigente bei okticket.de und MZ Schwandorf sind ausverkauft.
Tickets im Preis von 40 Euro können bis auf Weiteres ausschließlich noch beim NT-Kartenservice www.nt-ticket.de unter Stichwort „Jahrtausendkonzert“ zum Ausdrucken zuhause online gebucht,
telefonisch unter der Rufnummer (0961) 85 550 geordert,
oder bei allen NT-Kartenvorverkaufsstellen käuflich erworben werden;
in Neunburg vorm Wald im Büro- und Pressezentrum Kramer, Hauptstraße.
(Grafik: EXPULS/Jürgen Huhn)






















