Kunstherbst-Highlight Neunburger Operettengala

Programm & Mitwirkende

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald:
OPERETTENGALA 2. OKTOBER 2013, 20.00 Uhr

Smetana Philharmoniker Prag, Dirigent Hans Richter
Luminita Andrei (Sopran); Antonio Rivera (Tenor)
Denisa Neubarthová (Mezzosopran); Gihoon Cho (Bariton)

***

 

Antonio Rivera

Antonio Rivera

PROGRAMM

Johann Strauß: „Zigeunerbaron“-Ouvertüre
(Smetana Philharmoniker)
Jacques Offenbach: Arie „La vrai…“
aus „Die schöne Helena“ (D. Neubarthová)
Franz Lehár: „Wolgalied“
aus „Der Zarewitsch“ (A. Rivera)
Franz Lehár: „Lippen schweigen…“
aus „Die lustige Witwe“ (L. Andrei/A. Rivera)

Luminita Andrei

Luminita Andrei

Franz Lehár: „Da geh‘ ich zu Maxim…“ Couplet des Danilo
aus dem 1. Akt der Operette „Die lustige Witwe“ (G. Cho)
Johann Strauß: „Spiel‘ ich die Unschuld..“
aus „Die Fledermaus“ (L. Andrei)
Johann Strauß: „Im Feuerstrom der Reben“
aus „Die Fledermaus“ (alle Soli)
Jacques Offenbach: Galop Infernal
aus „Orpheus aus der Unterwelt“(alle Soli)

– – – PAUSE – – –

Denisa Neubarthová

Denisa Neubarthová

Jacques Offenbach: Ouvertüre
aus „Orpheus in der Unterwelt“ (Smetana Philharmoniker)
Jacques Offenbach: „Ja, ein Traum…“
aus „Die schöne Helena“ (D. Neubarthová/A. Rivera)
Carl Millöcker: „Dunkelrote Rosen“
aus „Gasparone“ (G. Cho)
Emmerich Kálmán: „Wenn es Abend wird…“
aus „Gräfin Mariza“ (A. Rivera)
Jacques Offenbach: „Invocation á la mort“
aus „Orpheus in der Unterwelt“ (L. Andrei)

Gihoon Cho

Gihoon Cho

Jacques Offenbach: „Duo de la Mouche“
aus „Orpheus in der Unterwelt“ (Andrei/Rivera)
Johann Strauß: „Schwipslied“
aus „Wiener Blut“ (D. Neubarthová)
Franz Lehár: Arie „Dein ist mein ganzes Herz“
aus „Land des Lächelns“ (A. Rivera)

 

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EINTRITTSKARTEN gibt es am 2. Oktober ab 19 Uhr
an der Abendkasse noch in folgenden Preiskategorien:
PK3 25,00 Euro / PK2 30,00 Euro / PK1 35,00 Euro (ausverkauft!)

Bericht im NT als pdf:
NT5Okt2013

Bericht in der MZ als pdf:
MZ5Okt2013

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Prager Orchester gastiert beim Kunstherbst

Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter.

Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter.

Die Smetana Philharmoniker aus der Goldenen Stadt Prag haben am Mittwoch, 2. Oktober, 20.00, ihren dritten großen Auftritt in der Neunburger Schwarzachtalhalle. „Klar, dass wir die nach den geradezu sensationellen Erfolgen beim Eröffnungskonzert und bei der Operngala vom Fleck weg wieder engagiert haben!“, so Klassikbeauftragter Karl Stumpfi, der mit Chefdirigent Hans Richter sofort d’accord war: „2013 machen wir auf vielfachen Wunsch der Musikfreunde eine Operettengala“. Am Abend vor dem Nationalfeiertag kommt das rund 45 Musiker umfassende Orchester von der Goldenen Stadt in die Pfalzgrafenstadt.
Die Gala 2013 in der Schwarzachtalhalle verspricht ein absoluter Höhepunkt im 1. Neunburger Kunstherbst zu werden. Garanten sind neben Richter und seinen Smetana Philharmonikern vier international renommierte Gesangsolisten sowie ein zugkräftiges Programm, das die schönsten Operettenmelodien beinhaltet. Darunter reine Instrumentalwerke wie die berühmte „Zigeunerbaron“-Ouvertüre von Johann Strauß Sohn oder die Ouvertüre zu Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“.

Weitere Infos unter www.schwarzachtalhalle.de!

Kartenvorverkauf online unter www.okticket.de sowie bei den örtlichen Vorverkaufsstellen Buchhandlung am Tor bzw. Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße.
Eintrittspreise: PK1 35,- Euro (nur noch wenige Restkarten!), PK2 30,- Euro, PK3 25,-Euro!OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Vernissage “Ahoj 13” eröffnete den 1. Kunstherbst:

Neunburg bietet Kunst eine Nische

Von NT-Reporter Udo Weiß

Auf in den Kunstherbst! Im Foyer der Schwarzachtalhalle ging ein bunter Blätter-Regen nieder, und zum Startschuss wurde das Kunstwerk „Chimära“ feierlich enthüllt. Zur Vernissage der Ausstellung „Ahoj 13“ trafen sich neben Kunstinteressierten auch Vertreter aus Politik, Kirche und Wirtschaft, um die vom Kunstverein Unverdorben angestrebte internationale Künstlerbegegnung mitzuerleben.

Kultur als Impulsgeber

„Die Besucher der bayrisch-böhmischen Ausstellung ,Ahoj 13′ erwartet in den kommenden drei Wochen ein ebenso interessantes wie sehenswertes Panoptikum zeitgemäßer Kunst“, stellte Bürgermeister Martin Birner bei der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste und Kunstliebhaber fest. Dem ersten Kunstherbst, den Kunstverein und Kommune gemeinsam mit Unterstützung von Sponsoren auf den Weg gebracht haben, liege die Idee zugrunde, vielfältige bestehende und neue Kulturaktivitäten vor Ort zu bündeln. Von der Vernetzung mit der regionalen Kunstszene versprach sich der Bürgermeister eine effektive Außenwirkung für die Stadt Neunburg. „Kultur wird hier gewissermaßen zum Impulsgeber für den laufenden Stadtmarketing-Prozess“, betonte Birner. „Abseits der Metropolen, in der ostbayerischen Prärie, wie es eine große Tageszeitung ausgedrückt hat, finden interessante Veranstaltungen mit hochkarätigen Künstlern statt, die unsere Pfalzgrafenstadt zum Nabel der Welt machen“, resümierte Birner.
Musikalisch setzte die Band „Experience KG & Co.“ mit Klaus Götze an der Gitarre, Wolfgang Götze am Schlagzeug und Rüdiger Wiefnet am Bass besondere Akzente bei der Vernissage. Peter Wunder, zweiter Vorsitzender des Kunstvereins, stellte die Ziele und Inhalte des 2011 gegründeten Vereins vor. Als Plattform für die Koordinierung und Darstellung des kreativen Potenzials in Neunburg schaffe er Synergien und gebe Impulse für Kulturschaffende.

„Chimära“ feierlich enthüllt

Vorsitzendem Martin Schmid oblag die Vorstellung der Künstler, die ihre Skulpturen aus Metall und Bronze sowie ihre Animations-Videokunst im Foyer präsentierten. Da die tschechischen Vertreter Jan Srámek und Martin Búril krankheitsbedingt nicht anwesend waren, konzentrierten sich seine Ausführungen auf die Oberpfälzer Hanna Regina Uber aus Aschach bei Amberg und Florian Zeitler aus Teublitz.
So bestehe Zeitlers Schwerpunkt im experimentellen Gestalten mit Metall. Er schmiedet Objekte aus neu komponiertem Schrott und kombiniert Metall mit Holz und Glas. Seine drei großen Figuren Dyomene („die Auftauchende“), Hybridia („die Aufblühende“) und XX (das Mischwesen) dominieren die Ausstellung. Uber arbeitet in Stein und Holz und gießt Bronzeplastiken. Auch Radierungen und großformatige Monotypien gehören zu ihrem künstlerischen Repertoire.
Anschließend enthüllten Bürgermeister Martin Birner und Kunstvereins-Vorsitzender Martin Schmid gemeinsam die Skulptur „Chimära“, die auf den Plakaten zum Kunstherbst abgebildet, und gleichzeitig Leitmotiv dieser Initiative ist.
Damit war der offizielle Startschuss für den Kunstherbst gefallen. Die drei Musiker von „Experience KG & Co.“ rockten und hunderte von bunten Herbstblättern fielen von der Decke und verbreiteten Herbststimmung.

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Kunstherbst lässt bunte Ahornblätter regnen

Herbstregen

Herbstregen


Nach langen Vorbereitungen war es am Donnerstag kurz nach 20 Uhr endlich soweit: Der 1. Neunburger Kunstherbst und mit ihm die erste internationale Ausstellung des Kunstvereins Unverdorben in der Schwarzachtalhalle sind eröffnet. Bürgermeister Martin Birner und 1. Vorsitzender Martin Schmid hatten gerade Hanna Regina Ubers „Chimära“, die Leitmotiv-Skulptur des Kunstherbstes, vor rund 70 Gästen enthüllt, als es zu regnen begann: Der (Hallen)-Himmel öffnete seine Schleuse und leise rieselten bunte Ahornblätter aufs Parkett nieder – jetzt ist er da, der 1. Neunburger Kunstherbst!
2. Vorsitzender Peter Wunder hatte eine gute Dreiviertelstunde zuvor die Vernissage anmoderiert, Bürgermeister Martin Birner in seiner Grußbotschaft nochmals Idee, Konzept und Zielvorstellung des Neunburger Kunstherbstes rekapituliert, Vorsitzender Martin Schmid die Künstler der bayerisch-böhmischen Begegnung „Ahoj 13“ vorgestellt und die drei Musiker der Band „Experience KG & Co“ aus Amberg die passenden Eröffnungsrhythmen angeschlagen. Dann blieb den Besuchern, unter ihnen der neu gewählte Landtagsabgeordnete Alexander Flierl und Ehrenbürger Theo Männer, noch ausreichend Zeit übrig, die Kunstexponate zu besichtigen sowie bei einem „guten Tropfen“ Meinungen auszutauschen. Neben vielen schönen Eindrücken konnen alle Vernissage-Gäste den von KVU-Mitglied Beate Seifert gestalteten „Neunburger Kunstherbst-Button“ mit nach Hause nehmen.
Die Kunstausstellung „Ahoj 13“ ist bei allen öffentlichen Veranstaltungen in der Schwarzachtalhalle sowie jeden Sonntag bis einschließlich 20. Oktober in der Zeit von 11 bis 15 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle bei freiem Eintritt geöffnet.

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Der Blog zum Kunstherbstanfang

Kulturmarketing, jetzt geht’s los!

Eine „Veranstaltungsreihe der Spitzenklasse“, ein „Qualitätsbegriff, der sogar international zieht“, „exquisites Programm, große Ambitionen“: Die regionale Presse überbot sich in den letzten Tagen mit Superlativen, streute dem 1. Neunburger Kunstherbst reichlichst Vorschusslorbeeren. Eine hohe öffentliche Erwartungshaltung eilt dem „Opus magnum“ des noch jungen Kunstvereins Unverdorben voraus. Ab heute gilt`s dem gerecht zu werden. „Schlagzeilen-Doping“ war gestern. Ab sofort müssen sich die KVU-Visionäre an Realitäten messen lassen.
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Die „Spinnerten“ aus den Hinterhöfen des Hirsch`nwirts und Altmann-Hauses treten ins Rampenlicht der Schwarzachtalhalle, die Bel Etage der Pfalzgrafenstadt. Mit der Ausstellung „Ahoj 13“ setzen die „Unverdorbenen“ zwar die Serie bayerisch-böhmischer Künstlerbegegnungen konsequent fort – und beginnen mit der Vernissage am 26. September dennoch grundlegend Neues. Der Ausstellungsmacher KVU ist nun nicht mehr einer von vielen Mitläufern in der großen Vereinsherde. Als Kunstherbst-Initiator hat er sich, Schrittmacher-Funktionen übernehmend, an die Spitze einer kommunalen Entwicklung gesetzt.
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Die Entwicklung heißt Stadtmarketing. Und die hat sich in Neunburg bis dato nicht eben durch eine vom Stuhl reißende Dynamik hervorgetan. So kommt der Kunstherbst als Impulsgeber just zur rechten Zeit. karl stumpfiSeine Konzeption erscheint geeignet, den Wall institutionalisierter Egoismen zu durchbrechen und einer neuen Kultur gemeinsamen Handelns Vorschub zu leisten. Nicht das Programm als Summe einer Anzahl kultureller Einzelaktivitäten hat der Kunstverein „erfunden“. Sein Ansatz ist vielmehr, diverse lokale Solisten in ein Ensemble namens Kunstherbst zu integrieren. Und jetzt heißt es am Donnerstagabend erstmals: Vorhang auf! Schaut her, welch kreatives Potenzial in dieser Stadt steckt und was die so unterschiedlich gearteten Akteure zu leisten imstande sind. Kulturmarketing at its best…
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Seien wir ehrlich: Wer hätte noch vor wenigen Jahren positive Schlagzeilen wie die oben zitierten für möglich gehalten? Damals wurde einer vor dem Ausverkauf stehenden Pfalzgafenstadt als Absteiger der Region allenfalls höfliches Mitleid zuteil. Jetzt hat Neunburg wieder ein „Standing“ – und der Kunstverein Unverdorben auch.

KARL STUMPFI

Erstmals präsentierte der Kunstverein Unverdorben sein "Neunburger Kunstherbst"-Konzept anlässlich des Ostbayerischen Tourismustages am 10. Juli der Öffentlichkeit. Foto: Alfred Grassmann, MZ

Erstmals präsentierte der Kunstverein Unverdorben sein „Neunburger Kunstherbst“-Konzept anlässlich des Ostbayerischen Tourismustages am 4. Juli der Öffentlichkeit. Foto: Alfred Grassmann, MZ

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Neunburger Kunstherbst: Ticket-Service

7.12.: Jazz-Benefizconcert

7.12.: Jazz-Benefizconcert

!!NEUER TERMIN!! 21.11., 19.30 Uhr | Lesung „Neunburger Leit von gestern und heit- Neue Geschichten zu einem alten Thema“ mit Johann Maierhofer und Bernd Woscheé (musikalische Begleitung), Sparkasse, Hauptstra0e 20, Eintritt frei.

23.11., 20.00 Uhr | Konzert Jazz-Rock-Session: Jonas Sorgenfrei & Friends aus Tschechien,
Schwarzachtalhalle (R. Sorgenfrei); 10 Euro; Vorverkauf online: www.okticket.de; örtliche VVK-Stellen und Abendkasse.

25.11., 19.00 Uhr | Lesung “Blauer Montag” des Kunstvereins Unverdorben Neunburg aus „Deutschen Satiren“ mit musikalischer Umrahmung;
Gasthaus Zur Goldenen Gans, Eintritt frei – Spenden für den Kunstherbst-Fond erwünscht!

!!NEUER TERMIM!! 7.12., 19.00 | Benefizkonzert „Bavarian Classic Jazz Band“ zugunsten des Sozialnetzwerks Neunburg e. V., Schwarzachtalhalle, Saaleinlass 18 Uhr; Vorprogramm mit der Band „Displaced Milestones“; Karten-VVK in der Tourist-Information, Buchhandlung am Tor und Musikfachgeschäft Kroner, Eintritt 13 Euro (VVK) und 15 Euro (AK).

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Künstler der 1. Bayerisch-Böhmischen Ausstellung “Ahoj 13”:

Jan Sramek

Jan Sramek

JAN ŠRÁMEK / PRAG (geb. 1983) ist ein visueller Künstler, Illustrator und Grafiker aus der Tschechischen Republik. Ebenso ist er Doktorand im intermedialen Atelier von Václav Stratil an der Fakultät der Bildenden Künste in Prag. Im Jahre 2007 absolvierte er ein Praktikum im Zentrum Audiovisueller Studien des Prager FAMU (Filmakademie). Zusammen mit Peter Kocourek und Jan Žaliem gründete er die Künstlergruppe ANYMADE, welche sich in späteren Jahren um Studenten der Fakultät der Bildenden Künste ergänzte, wobei sich ein Teil der Gruppe 2009 in ein gleichnamiges Grafik-Studio abspaltete. In seinen Arbeiten befasst er sich meist mit Experimenten von Animationsfilmen, Vektorengrafiken, Illustrationen und der Beziehung zwischen bewegten und unbewegten Objekten. Die Vektorengrafiken sind auch die Grundlage für seine VJ-Sets. Seit dem Jahre 2006 widmet er sich dem VJ Kolouch und unter dessen Namen nahm er an vielen heimischen und grenzüberschreitenden Kunstfestivals teil. Im Jahr 2012 beginnt eine enge Zusammenarbeit an einigen Projekten mit seinem Landsmann Martin Búřil (audiovisuelle Installation „Laputoidy-tickende Landschaft“), einem Musikvideo für Pjoni-„Chasm“ und MIlanese-Baby Blue“, eine Reihe von Jingles für das Prager Kino BIO OKO und die Koopertion mit Künstlerin Veronika Vlková, die das Konzeptbuch „Verlorene Perspektive“ verfasste. Gemeinsam mit Búřil vertritt er in Neunburg v. W. bei der 1. Bayerisch-Böhmischen Kunstausstellung „Ahoj 13“ die tschechische Seite.

MARTIN BÚRIL / PRAG (geb. 1980) absolvierte er ein Studium an der Fakultät der Bildenden Künste in Brün und später studierte er Animation an der Filmakademie FAMU in Prag. In den Jahren 2004-2006 initiierte und organisierte Martin Búřil das Projekt „Zirkus der Künste“, welches die junge zeitgenössische Kunst mit dem Land und Grenzland konfrontiert.

Martin Búřil

Martin Búřil

Er ist der Filmautor vielzähliger animierter Kurzfilme, neben diesen Animationen befasst er sich auch mit der Erstellung von Installationen und multimedialen Projekten. Ebenso arbeitet er bei dem multimedialen Projekt AUTOBUF mit, genauso wie bei weiteren Arbeiten der freien Theaterszene Prags („Kuchen und Marionetten“, „Handa Gote“, „Zu Fuß“). Er organisierte auch Vortragsabende zu überzeitgenössischer Animation und zu Animationsfilmen. Einer seiner künstlerischen Partner ist Zdeněk Durdil, ein Animator. Ihre letzte Zusammenarbeit ist eine AV-Installation ,uraufgeführt auf dem Trickfilm-Festival in Olomouc im Jahre 2010, ist eine noch nicht da gewesene Darstellungsform eines multimedialen Projekts – ein Affenkönig, an dem beide zusammenarbeiteten. Die Muse dazu kam ihnen als sie die Bücherillustrationen Zdeněk Sklenář zur Legende des Affenkönigs sahen, während sie an anderen Installationen arbeiteten.
Im Jahr 2012 begann Martin Búřil die Zusammenarbeit mit dem VJ Kolouchem, dem Projekt LAPUTOIDY, dem Film BUBI, der Gruppe MILANESE für ein Musikvideo genauso wie mit dem slowakischen Musiker PJONI.

FLORIAN ZEITLER (geb.1966 in München) wohnt in Teublitz und ist ein experimenteller Objektemacher, der im Jahr 1973 erste Kontakte zum Grundwerkstoff Metall bekam. Er absolvierte ab 1983 eine Berufsausbildung im Eisenwerk Maxhütte.

Florian Zeitler

Florian Zeitler


Seit 1991 freischaffender Objektkünstler, ist Zeitler heute auch Dozent bei Creativ Workshops im Auftrag diverser Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht Metall. Allein oder durch die Kombination mit anderen Materialien (z.B. Stein, Glas, Holz) entsteht ein experimentelles Objekt. Vorgefundenes und Neukonstruiertes werden Eins, in der Absicht ein rythmisches Spannungsverhältnis zwischen dynamischen und statischen Aussagen zu erlangen. Modernes, futuristisches Design sowie die Rekonstruktion von klassischen Motiven sind die Schwerpunkte der Werke des Objektemachers Florian Zeitler.

HANNA REGINA UBER (geb. 1964 in Stuttgart) ist eine Bildhauerin, die mit ihrem Zug zu archaischer Strenge, abstrakter Reduktion, wilder Gebärde und heftig kompromisslosem Ausdruck überrascht.

Hanna Regina Uber

Hanna Regina Uber


Die Künstlerin lebt und arbeitet in einem historischen Pfarrhof bei Amberg. Dort befindet sich auch die Kunstgießerei, in der sie die Bronzeplastiken zusammen mit ihrem Partner Robert Diem gießt und mit dem sie gegenwärtig auch ein gemeinsames Oberpfälzer Kunstprojekt leitet. Gerne arbeitet die Bildhauerin auch in Stein und Holz. Parallel zu ihrem plastischen Werk entstehen Radierungen und teils großformatige Monotypien. Uber lebte Anfang der 80er Jahre in Spanien und schloss sich nach ihrer Rückkehr der Künstlergemeinschaft Ziegelhütte an. Ab 1983 bis heute war sie bei zahlreichen Ausstellungen in München, Nürnberg, Dresden, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Maastricht usw. Präsent. In den letzten Jahren arbeitete sie auch viel für den öffentlichen Bereich, es entstanden Maktplatzbrunnen und überlebensgroße Standbilder.

Presse-Ankündigung der Kunstausstellung „Ahoj 13“ in der Chamer Zeitung:

ChamerZeitungSept13

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Film-Finale des Vorprogramms

Schulden

Am Freitag, 20.September, 17 Uhr, wird im Gemeindesaal der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Neunburg v. W., Bahnhofstraße, die Ausstellung „Geschichten der Schuldenkrise“ eröffnet – sie wird 2013 oberpfalzweit nur in der Pfalzgrafenstadt zu sehen sein. Die Ausstellung ist bis einschließlich 6. Oktober täglich von 14.30 bis 17.30 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Mit der ersten Darbietung im Rahmenprogramm „Kino in der Kirche – Geld schläft nicht“ klingt am Samstag, 21. September, 19 Uhr, das Vorprogramm des 1. Neunburger Kunstherbstes aus. Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Gezeigt wird der Oliver Stone-Film aus dem Jahr 2010, den der Erfolgsregisseur nach der großen Finanzkrise 2008 infolge des Zusammenbruchs der Leaman Bros.-Bank als Fortsetzung des Hollywood-Blockbusters „Wallstreet“ aus dem Jahr 1987 produziert hatte. In der Hauptrolle ist Michael Douglas zu sehen. Weitere Infos unter www.neunburg-evangelisch.de

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OTV filmte bei der „Kunstherbst“-PK

Zur medialen Vorbereitung der Vernissage „Ahoj 13“ & Auftaktverstaltung des 1. Neunburger Kunstherbsts lud die Stadt Neunburg, vertreten durch 1. Bürgermeister Martin Birner, zur Pressekonferenz am Donnerstag, 12. September, 11 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Teilnehmer waren neben Presseleuten aus der Region (Mittelbayerische Zeitung, Der Neue Tag, Wochenblatt Schwandorf, Ostbayernkurier Amberg/Sulzbach) auch ein Team des Oberpfälzer Kulturmagazins EXPULS, Weiden, sowie eine Reporterin der regionalen Sendeanstalt OTV Weiden-Amberg.
Den Kunstverein Unverdorben als Initiator des 1. Neunburger Kunstherbsts vertraten bei diesem Pressetermin der 1. Vorsitzende Martin Schmid, der 2. Vorsitzende Peter Wunder sowie Öffentlichkeitsreferent & Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi. Von den Partnerorganisationen Akademie für Natur und Industriekultur waren Herbert Männer und Johann Schönhammer sowie von der Chorphilharmonie Regensburg 2.Vorsitzender und Öffentlichkeitsreferent Wolfgang Huber anwesend. Bürgermeister Birner, der die PK leitete, konnte auch die an der Bayerisch-Böhmischen Kunstausstellung beteiligten Künstler Martin Buril und Jan Sramek aus Prag sowie Hanna Regina Uber und Robert Diem begrüßen. Werner Dietrich nahm als Repräsentant der Städtischen TouristInformation an der Pressekonferenz teil.
Und hier der Link zum OTV-Trailer (gesendet am 14. September, 18 Uhr, im OTV-Magazin:

www.otv.de/mediathek/video/1-neunburger-kunstherbst/

NT-Artikel über die Kunstherbst-PK als pdf
NTpk12Sept

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“Ahoj 13” – Die Einladung zur Eröffnung

„Wir freuen uns, Sie zur Vernissage der Ausstellung Ahoj 13 am Donnerstag, den 26. September 2013 um 19 Uhr in die Schwarzachtalhalle einladen zu dürfen“. Martin Schmid, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Unverdorben, und Martin Birner, 1. Bürgermeister der Stadt Neunburg, unterzeichneten das Einladungbilett zur Vernissage, welche gleichzeitig den offiziellen Auftakt des 1. Neunburger Kunstherbsts darstellt. Rund hundert Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus der Region werden dazu in dem zur Pinakothek umfunktionierten Foyer der Schwarzachtalhalle erwartet. Mit Ahoj 13 hat der Kunstverein Unverdorben eine Begegnung der tschechischen Künstler Martin Buril und Jan Sramek mit den Oberpfälzern Hanna Regina Uber & Robert Diem sowie Florian Zeitler initiiert, bei der Video- und Digitalkunst auf „Heavy Metal“-Objekte treffen werden.
Nach rhythmischen Klängen der Amberger Musikcombo Experience KG & Co wird Bürgermeister Birner in einer kurzen Ansprache Idee, Konzept und Zielvorstellung des Neunburger Kunstherbsts erläutern: Dieser soll eine Plattform bilden für die Koordinierung und wirkungsvolle Darstellung des kreativen Potentials in Neunburg, es soll Synergien schaffen, den Kunstschaffenden Impulse geben und er soll über die Jahre weiterentwickelt und etabliert werden. Dem Vorsitzenden des Kunstvereins Unverdorben obliegt der Part, Künstler und Kunstwerke der Bayerisch-Böhmischen Ausstellung Ahoj 13 dem Publikum näherzubringen. Gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt wird er dann in einer gemeinsamen symbolischen Handlung den 1. Neunburger Kunstherbst auf den Weg bringen – die Schlusspointe soll an dieser Stelle aber nicht „geoutet“ werden. Die Musik von Experience KG & Co leitet beschwingt über in den „Konversationsteil“ des Abends. Bei Drinks und Knabbereien wird den Vernissage-Gästen reichlich Gelegenheit gegeben, Meinungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und last but not least auf das Gelingen des 1. Neunburger Kunstherbsts anzustoßen…

Der MZ-Artikel vom 23.9.13 als pdf
MZAhoj13

Der NT-Artikel vom 25.9.13 als pdf
NT25Sept13

Artikel in der Chamer Zeitung als pdf
ChamerZeitungAhoj13

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