Erste Kunstwerke hängen im neuen Rathaus-Foyer

Neunburgs „Pinakothek“ kurz vor dem Start

AngekommenVirgointactaAufhängaktionAngekommen: Der Kunstverein Unverdorben hielt gestern „Einzug“ im soeben baulich vollendeten Rathaus-Erweiterungsbau – an gleicher Stelle des von 2013 bis 2018 vom KVU als Kunstquartier genutzten Altmannhauses, Im Berg 7. In Neunburgs neuer „Pinakothek“ wird am Freitag, 16. September, 18 Uhr, die Internationale Kunstausstellung Ahoj 22 stadt°land°kunst eröffnet. Erste Kunstwerke wurden am Montag Nachmittag von Peter Wunder, Joachim Ullmann und Karl Stumpfi von der Alten Fronfeste ins Neue Rathaus überführt. Von dort aus wird sich nach Begrüßung, Künstlervorstellung und Sektempfang eine „Kunstprozession“ durch die Hauptstraße und zu den weiteren Ausstellungs-Locationen Spitalkirche und Alte Fronfeste in Bewegung setzen.
Alle Liebhaber*innen der Bildenden Künste aus Region sind herzlich willkommen. Ahoj 22 stadt°land°kunst endet am 30. Oktober. Besichtigungszeiten sind jeweils Sonntag von 14 bis 16 Uhr.

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MEDIEN-ECHO

Vorschau in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Schwandorf, vom 16. September 2022 als JPG-Datei: MZVorschauAhoj22

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Vor zehn Jahren Auftakt mit 1. Neunburger Operngala

Jubiläumskonzert in der „Klassik-Hochburg“

140 Orchestermusiker und Choristen aus Prag und Regensburg waren bei der ersten Neunburger Operngala vor zehn Jahren "on stage". Foto: Ralf Gohlke, MZ

140 Orchestermusiker und Choristen aus Prag und Regensburg waren bei der ersten Neunburger Operngala vor zehn Jahren „on stage“. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Vor zehn Jahren wurde in Neunburg der „Grundstein“ für die „Klassik-Hochburg“ gelegt. Seither gilt der 2. Oktober als Feiertag der klassischen Musik in der mittleren Oberpfalz. Zum Jubiläum spielt erstmals die Vogtland Philharmonie in der Schwarzachtalhalle.
„Stehende Ovationen für die Künstler“ titelte die MZ am 4. Oktober 2012. Über die erste Neunburger Klassik-Gala, ein Opernkonzert, schwelgte der Berichterstatter in Superlativen. Der minutenlange Beifallsorkan sei nicht nur verdienter Lohn für die Solostimmen und Choristen, sondern stellte zudem unter Beweis, dass auch diejenigen zu begeistern waren, die nicht zu den eingefleischten Klassikfans zählen. Carmen, Rigoletto und Nabucco in der ostbayerischen Provinz, dargeboten von internationaler Sängerklasse.
Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi zeigt die "Stars" der Operngala am 2. 10. 2012, darunter Tenor Ikaya Purdy vom Ensemble der Wiener Staatsoper. Foto: Alfred Grassmann

Klassik-Beauftragter Karl Stumpfi zeigt die „Stars“ der Operngala am 2. 10. 2012, darunter Tenor Ikaya Purdy vom Ensemble der Wiener Staatsoper. Foto: Alfred Grassmann

Mit dem aus Hawaii stammenden Tenor Keith Ikaya Purdy konnte ein langjähriges Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper für die Gala-Premiere engagiert werden. Das serbische Sängerpaar Ivana Milasinovic (Mezzosopran) und Stevica Krajinovic (Bariton) wurde eigens dafür von ihrer Wirkungsstätte, Königliche Oper Oslo, eingeflogen.

DIE SCHUBKRAFT DES ERFOLGS

Die Schubkraft dieses Erfolgs – das Haus war mit rund 600 Gästen ausverkauft – verlieh der neu etablierten Konzertreihe ausreichend Schwung für die Folgejahre. 2013 ging der Neunburger Kunstherbst an den Start – und wartete gleich mit den nächsten Highlight auf. Die Chorphilharmonie Regensburg, verstärkt durch ihren Partnerchor Osaka führten Beethovens 9. Symphonie mit dem Schlusschor „An die Freude“ auf. Und wieder war dem Unternehmen öffentliche Anerkennung gewiss. „Bayern und Japaner stemmen einen Koloss“ lautete eine Presse-Schlagzeile. Die zweite Auflage der Operngala 2014 und ein Jahr darauf  die  „Mozart-Opernnacht“ rückten die Schwarzachtalhalle weiter in den Fokus der regionalen Musik-Gourmets. Folgerichtig sollte der 2. Oktober 2017 zum Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ für das Nonplusultra der Konzertserie sorgen. Auf einer ins XXL-Format ausgedehnten Bühne gastierte die Bayerische Philharmonie unter Leitung von Chefdirigent Mark Mast. 85 Orchestermusiker aus 27 Ländern bescherten mit opulentem Streicherklang und mächtigen Bläserchorälen in Anton Bruckners „Romantischer Symphonie“ ein unvergessliches Hörerlebnis.

MZ vom 4. Oktober 2012

MZ vom 4. Oktober 2012

Die Anfänge einer Entwicklung, die im Jahrtausendkonzert 2017 gipfelte, reichen rund zehn Jahre zurück. Im Februar 2006 hatten Statiker nach dem Einsturz der Reichenhaller Eishalle die Neunburger Stadthalle auf Standfestigkeit abgeklopft  – und Bürgermeister Bayerl die sofortige Schließung empfohlen. Damit war auch ein jahrelanger Diskurs „Sanierung oder Neubau“ entschieden worden. Um den nach Schließung des Krankenhauses 2003 und Abzug der Bundeswehr 2007 resultierenden Zentralitätsverlust der Stadt abzufedern, nahmen die Planer „einen Hallentyp mit Alleinstellungsmerkmal“ ins Visier. Zumal für die Realisierung einer „konzertreifen“ Veranstaltungs-Location eine höchst attraktive Bezuschussung winkte: Allein rund drei Millionen Euro stellte die EU an Fördermitteln in Aussicht. Und sicherte so die Finanzierung des Zehn-Millionen-Projekts für die neue Stadthalle samt Außenanlagen. Im Jahr des Baubeginns 2010 richtete die Stadtverwaltung ein Beratungsgremium ein. Sein Auftrag: Die Entwicklung eines den Förderrichtlinien entsprechenden Kulturprogramms auf den Weg zu bringen. Ergebnis war unter anderem ein „klassisches“ Eröffnungskonzert am 14. Juli 2012: Erstmaliges Gastspiel eines ausländischen Sinfonieorchesters, welches den neuen Kulturtempel mit Bedrich Smetanas „Ma Vlast“-Zyklus (Mein Vaterland) sozusagen mit Moldau-Wasser taufte. Wenige Monate später fiel der Startschuss für die Neunburger Klassik-Konzertreihe am 2. Oktober…

DER KUNSTVEREIN SPRANG EIN

Um ein professionelles Orchester mit großer sinfonischer Besetzung (50 und mehr Instrumentalisten) nach Neunburg zu transferieren, ist ein Budget zwischen 10.000 bis 20.000 Euro für Gagen, Künstlersozialkasse, Saalmiete, Werbung etc. vonnöten. Dafür stand in der Gründerzeit von 2012 bis Ende 2015 in Sachen Trägerschaft die Freizeit GmbH als städtische Tochtergesellschaft gerade. Von Beginn an mit im Boot war der frühere MZ-Redakteur Karl Stumpfi in ehrenamtlichen Funktionen: ab 2010 als Klassik-Beauftragter der Freizeit GmbH und ab 2014 als Kultur-Beauftragter des Stadtrates.

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„Wir glauben an die Kraft der klassischen Musik und sind von Anfang an unseren Weg gegangen. Letztlich haben wir genau das umgesetzt, was gesellschaftspolitisch seit Langem gefordert wird: auf dem Land ein kulturelles Angebot zu etablieren, das weit mehr offeriert als eine Reihe von Einzelveranstaltungen, nämlich die Entwicklung von Infrastruktur mithilfe des Instruments Hochkultur“. (Thomas E. Bauer, Initiator und Intendant des Konzerthauses Blaibach, Lkr. Cham)

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Um den Weiterbestand der Neunburger Klassik-Konzertreihe zu sichern, sprang ab 2016 der gemeinnützige Kunstverein Unverdorben in die Bresche. Federführend kümmert sich seither 1. Vorsitzender Peter Wunder um organisatorische Belange und Beschaffung von Fördermitteln, pflegt Kontakte zu Sponsoren. Unter seiner Regie bleibt der Vorabend des deutschen Nationalfeiertags eine feste Größe im Kulturkalender der Region: Max-Reger-Gedenkkonzert 2016, Jahrtausendkonzert 2017, Tschaikowsky-Nacht 2018, Klassik-Rock-Gala 2019, coronabedingt ein Kammermusik-Abend 2020 und die Beethoven-Nacht 2021 sorgten für Kontinuität und festigten den Ruf der „Klassik-Hochburg“ Neunburg vorm Wald.
Die nachweislich positive Außenwirkung weiß 1. Bürgermeister Martin Birner durchaus zu schätzen. Erst kürzlich gratulierte er „seinem“  Kunstverein  für das in den zurückliegenden zehn Jahren Geschaffene. Hier treffe hervorragendes ehrenamtliches Engagement und große Kooperationsbereitschaft mit Bildungseinrichtungen und einheimischer Wirtschaft zusammen, welches in der Summe zu einer beachtlichen Bereicherung des kulturellen Lebens in unserer Heimat führe. Das Jubiläumskonzert am Sonntag, 2. Oktober (Details im Info-Anhang) soll diese Erfolgsstory nun fortsetzen. Für hohe künstlerische Qualität bürgen diesmal die Vogtland Philharmonie aus Sachsen/Thüringen unter Leitung von Dirigent Reinhold Mages sowie der aus dem Landkreis Cham stammende, inzwischen auch international gefeierte Pianist Alexander Maria Wagner. Und Musik der Romantiker Brahms und Dvorak, so wünschen es sich die Veranstalter, „soll für einige Stunden ein Leuchtturm in stürmischen Zeiten sein“.

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NEUNBURGER KLASSIK-GALA 2. 10. ’22: KÜNSTLER, KARTEN, KONDITIONEN

Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach. Foto: Günter Dörfel

Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach. Foto: Günter Dörfel

° Orchester: Erstmals tritt die Vogtland Philharmonie in der Schwarzachtalhalle auf. Sie zählt zu den bekanntesten Ensembles sinfonischer Musik in Mitteldeutschland, entstand 1992 aus der Fusion der Staatlichen Orchester Greiz (Thüringen) und Reichenbach (Sachsen). Der Klangkörper war schon in fast allen europäischen Ländern zu Gast u. a. im Goldenen Saal des Musikvereins Wien.

° Dirigent: Reinhold Mages (Jg. 1966) stammt aus dem Fichtelgebirge

Dirigent Reinhold Mages Foto: Kerstin Starke

Dirigent Reinhold Mages Foto: Kerstin Starke

und war bis zum Abitur 1987 bei den Regensburger Domspatzen. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München Schulmusik und Orchesterleitung bei Prof. Hermann Michael. 1990 assistierte er Maestro Leonard Bernstein bei dessen Mozart-Konzerten in der Basilika Waldsassen. Der Musikpädagoge lebt und arbeitet in München.

°Solist: Alexander Maria Wagner (Jg. 1995) begann das Klavierspiel mit vier Jahren und wurde ab 2007

Pianist Alexander Maria Wagner  Foto: Maria Siebenhaar

Pianist Alexander Maria Wagner Foto: Maria Siebenhaar

von Franz Hummel in Klavier und Komposition ausgebildet. Mit 14 Jahren komponierte er seine erste Sinfonie „Kraftwerk“, die vom Sofia Philharmonic Orchestra für CD eingespielt wurde. Er studierte am Salzburger Mozarteum und begeisterte das Publikum im Neunburger Kunstherbst 2018 mit seiner Interpretation des Klavierkonzerts Nr. 1 von Tschaikowksy. Heute lebt und arbeitet Wagner in Wien.

°Programm: Eingeleitet wird die Klassik-Gala mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 von Johannes Brahms. Dieses monumentale Werk aus der Sturm- und Drangperiode des gebürtigen Hamburgers dauert ca. 50 Minuten. Nach der Pause folgt die Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 von Antonin Dvorak. Ihr Untertitel „Aus der Neuen Welt“ hat zur großen Popularität dieses Werks wesentlich beigetragen.

°Konzert-Termin ist Sonntag, 2. Oktober. Bitte den frühen Beginn bereits um 19 Uhr beachten! Saalöffnung und Abendkasse ab 18 Uhr. Eintrittspreise: 35/40/45 €.

°Kartenbestellungen sind bei den Neunburger Stadtwerken/Freizeit GmbH, Bärnhof, möglich. E-Mail: schwarzachtalhalle@stadtwerke-neunburg.de; Telefon: 09672 / 9208514 (Rosa Schafbauer).

°Jubiläums-Jugendbonus: Für Schüler, Studenten und Auszubildende ist der Eintritt frei. Gegen Vorlage eines Ausweises, Immatrikulations-Nachweis etc. erhalten sie an der Abendkasse Freikarten ausgehändigt.

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Schwandorf, vom Dienstag, 13. September 2022 als JPG-Datei:mz13sept22
FL-Klassikkonzert2204-02-1

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Chansonette Gabriele Banko im Schlosssaal:

Lieder für eine „abgrundtiefe Stimme“

Sängerin Gabriele Banko aus Bremen, Johannes Grundmann (Piano) und Lynda Cortis (Cello) gastieren im Historischen Schlosssaal. Foto: Andreas Caspari

Sängerin Gabriele Banko aus Bremen, Johannes Grundmann (Piano) und Lynda Cortis (Cello) gastieren im Historischen Schlosssaal. Foto: Andreas Caspari

Unter dem Titel „Illusion d’amour“ interpretiert Gabriele Banko am Samstag, 24. September, 19.30 Uhr, im Historischen Schlosssaal, Im Berg 12, Chansons und Songs von Paolo Conte, Bertolt Brecht, Hildegard Knef, Astor Piazzolla und Cole Porter. Auf dem Programm steht auch Filmmusik von Ennio Morricone und Michel Legrand. Begleitet wird die Sängerin von Johannes Grundhoff (Klavier) und Lynda Cortis (Cello). Gabriele Banko nähert sich in ihren Moderationen, in Gedichten und Aphorismen mal heiter, mal bissig, dem Thema Liebe im Spannungsfeld von Wunsch und Wirklichkeit. „Gerade diese unverwechselbare und latent laszive Stimme, die auch ihre großen Vorbilder auszeichnete, macht den Charme und die Qualität der Banko aus“, schrieb die Nordwest-Zeitung.
Veranstalter sind die Freunde der Kunst Oberviechtach im Rahmen des 10. Neunburger Kunstherbstes.
Eintritt 18 € (Abendkasse). Schüler, Studenten, Auszubildende frei.LogoKH

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OVIGO-Theater präsentiert im Kunstherbst neues Musical:

Landrat rockt im „Kleinen Horrorladen“ mit

Martin Gersing (links) und Thomas Ebeling (rechts) in der Band-Probe. Fotos: Florian Wein

Martin Gersing (links) und Thomas Ebeling (rechts) in der Band-Probe. Fotos: Florian Wein

Kostüme werden probiert, verschiedene Modelle einer fleischfressenden Pflanze gebastelt, Wände gestrichen und natürlich Songs einstudiert. Die Vorbereitungen für das neue Musical des OVIGO Theaters, „Der kleine Horrorladen“, laufen auf Hochtouren. Das Team um Regisseurin Theresa Weidhas aus Weiden hat bis zur Premiere am 5. November in Oberviechtach noch allerlei zu tun. Das Stück dürfte eines der aufwendigsten in der OVIGO-Historie werden, schließlich orientiert man sich damit auch an der Vorlage des bekannten Films bzw. des Broadway-Stücks, das auch heute noch erfolgreich läuft.

MENSCHENFLEISCH FRESSENDE PFLANZE

Worum geht’s? Mushniks Blumenladen hat keine Kunden, aber welke Blumen. Seymour, sein linkischer Angestellter, beschäftigt sich mit der Zucht ominöser Pflanzen und ist heimlich in die Kollegin Audrey verliebt. Diese kommt häufig zu spät zur Arbeit, ihr Freund, der sadistische Zahnarzt Orin, prügelt sie. Als Mushnik seinen Laden aufgeben will, naht Rettung in Form einer eigenartigen Pflanze aus Seymours Beständen: Kaum steht diese im Fenster, erweckt sie das Interesse neugieriger Kunden. Plötzlich brummt der Laden. Doch alles hat seinen Preis: Das Gewächs, das Seymour liebevoll Audrey Zwo taufte, entwickelt einen ganz speziellen Appetit – nach Menschenfleisch. Als die dauerhungrige Pflanze schließlich ihre Wurzeln nach Seymour und Audrey ausstreckt, wird es Zeit zu handeln…

Gesangsproben mit Paula Klepser, Lena Biegerl, Stefanie Meier, Finn Ebenschwanger (von links nach rechts) Foto: Florian Wein

Gesangsproben mit Paula Klepser, Lena Biegerl, Stefanie Meier, Finn Ebenschwanger (von links nach rechts) Foto: Florian Wein

Bekannt wurde „Der kleine Horrorladen“ durch die Verfilmung aus dem Jahr 1986 mit Rick Moranis und Steve Martin unter der Regie von Frank Oz. Die OVIGO-Version versucht sich davon zu emanzipieren und dennoch den Charme der Vorlage zu nutzen. Original sind natürlich die bekannten Songs wie „Downtown“, „Gib’s mir“, „Irgendwo im Grünen“, „Zahnarzt“ oder „Jetzt hast du Seymour“.

Für das Musical wird eine Live-Band eingesetzt. Neben Susanne Hutzler, Hans Hutzler, Dominik Roßmeisl, Stephan Pregler, Thomas Urbanek, Andreas Lehmann und Martin Gersing ist auch Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling Teil des musikalischen Ensembles. Ebeling spielt aktuell bereits in der Live-Band zu „Emil und die Detektive“ und hat nun offensichtlich Blut geleckt… Die Schauspieler proben unterdessen fleißig an ihren Szenen und fügen sie nach und nach in die musikalischen Stücke ein. Seymour Krelbourn wird von OVIGOs künstlerischem Leiter Florian Wein aus Regensburg gespielt. Seine Angebetete Audrey wird von Selina Zeitler aus Tännesberg dargestellt. Bernhard Beer aus Amberg ist Mr. Mushnik, Finn Ebenschwanger aus Schwandorf verkörpert den Zahnarzt Dr. Scrivello und die drei „Straßen-Gören“, die auch den Chor mimen, werden von Stefanie Meier aus Neunburg vorm Wald, Lena Biegerl aus Oberviechtach und Paula Klepser aus Teunz gespielt. Assistiert wird Regisseurin Theresa Weidhas von Katharina Fritsch (aus Teunz), Mónica Fino (aus Weiden) und Julia Gitter (aus Oberviechtach).

DIE AUFFÜHRUNGSTERMINE

„Der kleine Horrorladen“ ist am 5. und 6. November im Emil-Kemmer-Haus Oberviechtach zu sehen. Anschließend kommt das Musical in die Landgraf-Ulrich-Halle Pfreimd (12./13. November) und in die Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald (26./27. November und 3./4. Dezember).
Eintrittskarten gibt es über www.ovigo-theater.de und örtliche Vorverkaufsstellen. Gruppen ab 10, 20 oder 30 Personen können entsprechende Rabatte nutzen (15 %, 18 % oder 22 %). LogoKH

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„Nacht der offenen Kirchen“ am Freitag, 9. September

Präludium des 10. Neunburger Kunstherbsts

Nacht der offenen Kirchen 2022 BildEine Woche vor dem offiziellen Kunstherbst-Auftakt laden Neunburgs Kirchengemeinden wieder ein zu Musik, Gebet, Meditation, Stille, Kunst und Begegnung in folgenden sechs örtlichen Gotteshäusern:

Evangelische Versöhnungskirche, Bahnhofstraße 5
18.00 Uhr Glockenläuten
„Gottes Haus neu entdecken“ –
Ökumenische Andacht zur Eröffnung der „Nacht
der offenen Kirchen“
Pfarrer Stefan Wagner und Pfarrer Gerhard Beck
Steven Heelein (Orgel)
19.00 Uhr
Aussöhnung – das große Thema der evangelischen
Versöhnungskirche
Geschichte und Ausstattung der Neunburger
evangelischen Kirche (Otto Reimer)
21.00 Uhr
„Fülle dein Leben“ – Kino-Gottesdienst reloaded
Ministranten St. Josef ∙ Stefanie Heelein (Klavier)
Den ganzen Abend:
„Wie Weihrauch steige mein Gebet zu dir auf“ –
Weihrauch mit allen Sinnen erleben –
Gebete zum Himmel schicken
Ministranten St. Josef
„Glücklich sind,
die in deinem Haus wohnen
und dich dort für immer preisen!“
aus Psalm 84

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Jakobskirche, Vorstadt 8
18.00 Uhr Glockenläuten
19.00 Uhr
„Alles beginnt mit der Sehnsucht“ –
Worte der Bibel und Musik
Bibelkreis und Seniorenkreis ∙ Saxophon-Trio
21.00 Uhr
„Pilgerstab und goldener Schuh“ –
Was sich der Hl. Jakobus und die Hl. Kümmernis
zu erzählen haben (Otto Reimer)

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Spitalkirche (profan.), Hauptstraße 3
20.00 Uhr
„Wes der Fürst, des der Glaub‘
Spuren des Glaubenswechsels in der Spitalkirche
(Otto Reimer)
21.00 Uhr
Alte Meister – neue Klassiker
Männerensemble „Sine nomine“
22.00 Uhr
Alte Meister – neue Klassiker
Männerensemble „Sine nomine“

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Kath. Pfarrkirche St. Josef, Im Berg 18
18.00 Uhr Glockenläuten
19.00 Uhr
„Herr, bleibe bei uns“ –
Musik und Texte
Kontaktgruppe Behinderte / Nichtbehinderte
Musikgruppe „Kraut und Rüben“
20.00 Uhr
Orgel PLUS –
Musik vom Barock bis zur Moderne
Seven Heelein (Orgel) und Dominik Pflaum (Trompete)
21.00 Uhr
„Großer Gott, wir loben dich“
Festliche Bläserklänge
Stadtkapelle Neunburg vorm Wald
22.00 Uhr
„LichtMomente“
… auch wenn die Nacht kommt

Contigo
22.45 Uhr
„In dieser Nacht sei du mir Schirm und Wacht“ –
Gebet und Segen für die Nacht
(Pfarrer Stefan Wagner und Pfarrer Gerhard Beck)
Den ganzen Abend:
„Einmal volltanken, bitte!“
Kraft im Glauben durch den Heiligen Geist
Gebets-Tankstelle in der neuen Sakristei

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Klosterkirche, Gerhardingerstraße 5
19.00 Uhr
„Eine Frau lässt ihren Weg von Gott bestimmen“
Besinnliche Weisen
Texte von und um Theresia Gerhardinger
Neunburger Stubenmusik ∙ Schulschwestern
21.00 Uhr
„Eine Frau lässt ihren Weg von Gott bestimmen“
Besinnliche Weisen
Texte von und um Theresia Gerhardinger
Neunburger Stubenmusik ∙ Schulschwestern
Davor, dazwischen und danach bietet der Förderverein
der Musikschule Getränke und kleine Köstlichkeiten an.

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Friedhofskirche, Rötzer Straße 3
20.00 Uhr
„Im Licht der Auferstehung“
Andacht um Totengedenken
„Das Licht der Auferstehung zum Grab tragen“
(Pfarrer Gerhard Beck)
Den ganzen Abend:
„Licht und Wärme durch Selbstverzehr“
Ein Kunstwerk von Hans Thomann
Impulse zum Still werden und Trost finden.

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Die Programmpunke beginnen in der Regel zur vollen Stunde und dauern 30 bis 45 Minuten.
Bewirtung (Essen und Trinken) im Atrium der Pfarrkirche St. Josef durch die Kolpingfamilie, Frauenbund und KAB; in der Klosterkirche durch den Förderverein der Musikschule und in der evangelischen Versöhnungskirche (nur Getränke). In den Kirchenräumen wird das Tragen einer Schutzmaske empfohlen.

9. September 2022: Neunburger Nacht der offenen Kirchen. Foto: Agnes Jonas

9. September 2022: Neunburger Nacht der offenen Kirchen. Foto: Agnes Jonas

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AHOJ 22-Kunstausstellung wird aufgebaut

KVU-Vorsitzender Peter Wunder und die tschechische Künstlerin Krystina Nejedlá Bujárková packten bei den Vorbereitungen für Ahoj 22 in der Alten Fronfeste an. Foto: K. Stumpfi

KVU-Vorsitzender Peter Wunder und die tschechische Künstlerin Krystina Nejedlá Bujárková packten bei den Vorbereitungen für Ahoj 22 in der Alten Fronfeste an. Foto: K. Stumpfi

Die Internationale Kunstausstellung AHOJ (tschechisch „Hallo“) eröffnet schon traditionsgemäß die kulturellen Festival-Wochen des Neunburger Kunstherbstes. In rund drei Wochen ist es wieder soweit, am Freitag, 16. September findet die öffentliche Vernissage statt. Das künstlerische Motto von Ahoj 22 lautet stadt.land.kunst.
Nach getaner Arbeit: Abendessen mit den tschechischen Gästen Krystiná und Honzá im Biergarten des Gasthofs Sporrer.

Nach getaner Arbeit: Abendessen mit den tschechischen Gästen Krystiná und Honzá im Biergarten des Gasthofs Sporrer.


Die Installation der zu präsentierenden Kunstwerke hat inzwischen begonnen. Zwei der ausstellenden Künstlerinnen gaben dazu schon ihre Visitenkarte beim Kunstverein Unverdorben in der Pfalzgrafenstadt ab. Im Beisein von Kunstmalerin Brigitta Weigl aus Maxhütte-Haidhof und von Kunstmalerin Krystiná Nejedlá Bujárková aus Prag starteten 1. Vorsitzender Peter Wunder, Vize-Vorsitzender Karl Stumpfi und Beirätin Dana Ettl am 24. August bzw. 26. August die Aufbauaktion in der Alten Fronfeste und in der Spitalkirche. Die jung verheiratete Künstlerin reiste in Begleitung ihres Ehegatten Honza Nejedly aus der Goldenen Stadt Praha an. Im Gepäck hatte sie auch die Ausstellungsexponate ihrer Landsfrau und Kollegin Barbora Novorodá – sie absolviert gegenwärtig ein Studienpraktikum in Uruquay/Südamerika. Die Werke von Krystiná Nejedlá Bujárková und von Barbora Novorodá können in der Lobby (Eingangsbereich) sowie im ersten Stockwerk der Fronfeste, Im Berg 17, besichtigt werden. Die Gemälde (Ölfarben und Aquarelle) von Brigitta Weigl wurden in der Ausstellungs-Location „Spitalkirche zum Hl. Geist“, Hauptstraße 3, platziert. Im früheren Altarraum der heute profanisierten Sakralstätte gibt es außerdem ein Kreatives Arrangement „Lasset die Kinder zu mir kommen“ der Maxhütter Künstlerin zu sehen. Dazu gehört auch eine kleine Schar von goldfarbenen Kunstenten. Diese Objekte sollen nach Wunsch von Brigitta Weigl bei der Finissage für Ahoj 22 am Sonntag, 30. Oktober zugunsten des Kunstvereins Unverdorben in der Spitalkirche öffentlich versteigert werden. Der Ausstellungs-Aufbau wird am 15. September in Anwesenheit der Münchner Künstlerin Gerda Pamler fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Ihre Werke sind in den Parterre-Räume der Alten Fronfeste zu besichtigen.
Gerda Pamler, München

Gerda Pamler, München


Komplettiert wird die Internationale Ahoj 22-Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden der Kunstschule Klatovy (Plastiken) und von SchülerInnen des Kunstzweigs der Staatlichen Realschule Neunburg vorm Wald (Malereien und Zeichnungen). Im Obergeschoss der Fronfeste hat der Kunstverein Unverdorben seine Sonderausstellung „Retrospektive zehn Jahre Neunburger Kunstverein und zehnter Neunburger Kunstherbst“ etabliert. Sie enthält unter anderem Dokumente aus der Gründerzeit, Plakate, Prospekte, Fotos und Zeitungsausschnitte. Je ein Kunstexponat aller an Ahoj 22 Mitwirkenden werden noch in das Foyer des Neuen Rathauses ausgelagert. Im Erweiterungsbau der Stadtverwaltung anstelle des vormaligen Kunstquartiers „Altmannhaus“, Im Berg 7, wird auch die Vernissage über die Bühne gehen: Am Freitag, 16. September, 18 Uhr, ist dort ein Sektempfang mit kurzer persönlicher Vorstellung der ausstellenden Künstler aus Bayern und der Tschechischen Republik, musikalisch umrahmt durch den Pianisten Valentin Lennert. Eine „Kunstprozession“ schließt sich um ca. 18.30 Uhr an – sie führt durch die obere Hauptstraße bis zum Kreisverkehr und der ersten Kunststation Blasmusikwerkstatt Kroner, dann zurück durch die untere Hauptstraße zur Spitalkirche und über die Rahmstraße zur 12. und letzten Kunststation Alte Fronfeste. Dort sorgt bis ca. 21 Uhr ein Beisammensein mit Künstler-Gesprächen und musikalischer Begleitung durch Lakshman Perera Kumerage für den harmonischen Ausklang.
Künstlerin Brigitta Weigl vor ihrem Kreativ-Arrangement "Lasset die Kinder zu mir kommen" in der Spitalkirche.

Künstlerin Brigitta Weigl vor ihrem Kreativ-Arrangement „Lasset die Kinder zu mir kommen“ in der Spitalkirche.

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Fotonachlese: 1. Ukulele-Nacht – ein Volltreffer!

Die Protagonisten der ersten Neunburger Ukulele-Nacht im vollbesetzten Sporrer-Biergarten v. li.: David Chen aus Taiwan, Jörg Maderer von den NEN-Ukes und Vlasta Procházka aus Tschechien "on stage". Fotos: Karl Stumpfi

Die Protagonisten der ersten Neunburger Ukulele-Nacht im vollbesetzten Sporrer-Biergarten v. li.: David Chen aus Taiwan, Jörg Maderer von den NEN-Ukes und Vlasta Procházka aus Tschechien „on stage“. Fotos: Karl Stumpfi

Zwei Musikerinnen der Nabburger Gruppe "Ukulelas" nutzte die offene Bühne für einen Kurzauftritt.

Zwei Musikerinnen der Nabburger Gruppe „Ukulelas“ nutzte die offene Bühne für einen Kurzauftritt.

Das kleine Saiteninstrument Ukulele hat auch in Burglengenfeld viele Fans gefunden.

Das kleine Saiteninstrument Ukulele hat auch in Burglengenfeld viele Fans gefunden.

„Ukulele-Leute, das sind unkomplizierte und umgängliche Menschen“. Dieses Vorurteil pflegten die Akteure der ersten Neunburger Ukulele-Nacht in einem bis auf den letzten Platz besetzten Sporrer-Biergarten.
David Chen, eine Virtuose der Ukulele aus Taiwan.

David Chen, eine Virtuose der Ukulele aus Taiwan.

Ein „etwas andereres Musik-Event“ für die Pfalzgrafenstadt hatte Initiator Jörg Maderer angekündigt – und damit nicht zu hoch gegriffen. Der Sommerabend stand ganz im Zeichen eines kleinen Instruments, welches in unseren Breiten ob seiner Abstammung (Hawaii) zumeist mit dem Attribut „exotisch“ bedacht oder auch als „Spielzeug“ unterschätzt wird. Als Veranstaltungsformat entschied sich der Veranstalter für ein „Zuhör- und Mitmachkonzert“ – Gäste durften ihre viersaitigen Instrumente mitbringen und konnten die „offene Bühne“ für eigene Auftritte nutzen. Der Neunburger Kunstverein Unverdorben hatte sich spontan zur Unterstützung der 1. Neunburger Ukulele-Nacht bereit erklärt. Nicht zuletzt deswegen, weil es bei diesem Musikereignis auch um die Förderung der Deutsch-Tschechischen Freundschaft ging – also um eine Initiative, die auch in der KVU-Satzung als Zielsetzung festgeschrieben ist. Den technischen Support gewährleisteten Tonmeister Jürgen Zach und Beleuchter Wolfgang Gräßl.
Vlasta Procházka aus dem Nachbarland ist ein ebenso passionierter wie kreativer Vertreter seines musikalischen „Handwerks“.
Vlasta Procházka, ein Meister des Ukulelespiels aus Tschechien.

Vlasta Procházka, ein Meister des Ukulelespiels aus Tschechien.

Als Interpret und Songwriter hat er mit seinem kleinen Instrument im Gepäck schon zahlreiche Länder in Europa, Amerika und Asien bereist. Neben seinen solistischen Verpflichtungen ist Procházka auch in einem Musikensemble mit dem Namen Ecce Uku engagiert. Ihm blieb es vorbehalten, mit einem rund 20-minütigen Auftritt das Programm der Ukulele-Nacht einzuleiten. Seine tschechische Moderation wurde von KVU-Vorstandsmitglied Dana Ettl ins Deutsche übersetzt. Nicht fehlen durfte ein Tribut an die „Goldene Stimme aus Prag“ Karel Gott mit einer Ukulele-Version des auch hierzulande so populären „Biene-Maja-Hits“. Mit dem Taiwanesen David Chen Chienting war ein echter Globetrotter und ausgezeichneter Virtuose des Ukulele-Instruments nach Neunburg gekommen. Darüber hinaus gilt er als Autor des ersten Ukulele-Lehrbuchs in chinesischer Sprache als eine Kapazität der instrumentalen Ausbildung. Aus seinem umfangreichen Repertoire präsentierte David Chen gleich mehrere Beatles-Evergreens. Als gemeinsame Visitenkarte gab er noch vor der Begrüßung den John-Lennon-Titel „Imagine“ zum Besten, wobei er vom Kollegen Vlasta und von den NEN-Ukes tat- und stimmkräftig unterstützt wurde. Letztgenannte sind die Lokalmatadoren Jörg Maderer mit seinen Kindern Jakob (13) und Anna (8). Der Ukulele-Fan und Revierförster hatte seine ausländischen Mitstreiter vor fünf Jahren in Prag kennengelernt. Schon bei ihrem ersten Treffen wurde übrigens die Neunburger Ukulele-Nacht gedanklich geboren. Nach dem tosenden Schlussapplaus gilt nicht nur eine Wiederholung als ausgemachte Sache… KVULogo

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10. Neunburger Kunstherbst auf 20 Kultur-Events erweitert

Der Programm-Folder ’22 liegt öffentlich auf

FOLKunstherbst2207-15RZ_01Am Dienstag, 9. August wurde von der beauftragten Neunburger Druckerei Schmidl/media9 das gedruckte Kunstherbst-Programm der Jubiläumssaison 2022 in einer Auflage von 10 000 Exemplaren an den Kunstverein Unverdorben ausgeliefert. Die offizielle Medienpräsentation hatte bereits am Dienstag, 26. Juli im Neunburger Rathaus-Sitzungssaal stattgefunden. Nunmehr wird die nächste Phase der Werbekampagne eingeleitet, bis Mitte September der „Startschuss fällt“.
Der Kunstherbst-Folder ’22 wird ab sofort an diversen öffentlichen Stellen zur Abholung ausgelegt, unter anderem in der Tourist-Information, Stadtverwaltung und Sparkasse am Schrannenplatz, im Amtsgebäude der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg, Kolpingstraße, sowie in Geschäften, Banken, usw. im Umland. Als Zeitungsbeilage kommt der Kunstherbst-Folder am letzten August-Wochenende in die Haushalte.
Das Termin-Tableau im gedruckten Prospekt umfasst 18 Kulturveranstaltungen von Mitte September bis Mitte Dezember. Das Programmangebot wurde inzwischen um zwei Kleinkunstabende im Kunstszene-Lokal Alte Seilerei Neunburg (Samstag, 15. Oktober und Samstag, 5. November) auf jetzt insgesamt 20 Kultur-Events erweitert.
° Der aktuelle Programm-Stand der laufenden Kunstherbst-Saison kann jederzeit online unter den Web-Links www.neunburger-kunstherbst.de oder www.kunstverein-unverdorben.de abgerufen werden.FOLKunstherbst2207-15RZ_012

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Kunstverein Unverdorben e. V. wählte Vorstandschaft

Neue KVU-Führung bis Sommer 2025 berufen

Sie bilden das Führungsteam des KVU in den nächsten drei Jahren (von rechts): 1. Vorsitzender Peter Wunder, Beiträtin Dr. Hella Simandi, Beirätin Dana Ettl, Beirätin Maria Bücherl, Schriftführerin Gaby Irlbacher, Schatzmeisterin Tanja Lennert, 2. Vorsitzender Karl Stumpfi und Beirat Jörg Maderer. Foto: Alois Feldmeier

Sie bilden das Führungsteam des KVU in den nächsten drei Jahren (von rechts): 1. Vorsitzender Peter Wunder, Beiträtin Dr. Hella Simandi, Beirätin Dana Ettl, Beirätin Maria Bücherl, Schriftführerin Gaby Irlbacher, Schatzmeisterin Tanja Lennert, 2. Vorsitzender Karl Stumpfi und Beirat Jörg Maderer. Foto: Alois Feldmeier

Der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V. hat am 3. August eine neue Vorstandschaft gewählt. In den Spitzenfunktionen wurden Peter Wunder als 1. Vorsitzender und Karl Stumpfi als 2. Vorsitzender bestätigt. Tanja Lennert übernahm das Schatzmeisteramt von Ingo Simandi. Nach einer Satzungsänderung dauert die Wahlperiode drei Jahre, so dass dieses KVU-Führungsteam bis Sommer 2025 amtieren wird.
Vorsitzender Peter Wunder eröffnete die Mitgliederversammlung im Gasthaus „Zum Schwarzen Rössl“, Ortsteil Pissau, und legte den Rechenschaftsbericht der Jahre 2020 bis 2023 in einer Powerpoint-Präsentation vor. Die aktuelle Mitgliederzahl bezifferte er mit 81 Personen. Es bleibe das erklärte Ziel des KVU-Vorstandes durch Werbeaktionen in nicht allzu ferner Zukunft das 100. KVU-Mitglied begrüßen zu können. Vorab richtete Wunder Dankadressen an Joachim Ullmann für dessen tatkräftige Unterstützung bei der Einrichtung des KVU-Depots auf dem ehemaligen Frankbräu-Gelände, Renate Ullmann für die Doppelbelastung bei Vorbereitung der KVU-Werkschau ’22 zeitgleich mit der darauf folgenden Gastausstellung im Schmidthaus-Nabburg und Karl Stumpfi für die redaktionelle Betreuung der Webseite und seine regelmäßigen Blogs in den Social Networks.

DAS JUBILÄUM WIRD NACHGEFEIERT

Der Neunburger Kunstverein besteht offiziell seit elf Jahren, der Gründungsversammlung am 6. Juli 2011 gingen drei Jahre als „Initiative Neunburger Kunstverein“ voraus. Wegen der Pandemie wurde das 10. Gründungsjubiläum 2021 verschoben. Es wird nunmehr heuer zusammen mit dem 10. Neunburger Kunstherbst gebührend zelebriert. Obwohl Corona die Vereinsabläufe in der abgelaufenen Wahlperiode empfindlich störte, gelang es die Vereinsaktivitäten aufrecht zu erhalten und sogar zweimal einen Neunburger Kunstherbst „light“ zu organisieren. Für das laufende Jahr rang sich die Vorstandschaft durch, den Neunburger Kunstherbst wieder in den gewohnten Dimensionen zu präsentieren und in der „Saison 2022“ 18 Kultur-Events ins Programm aufzunehmen. Neunmal wird der KVU als Veranstalter firmieren.
Im Rückblick erwähnte Peter Wunder eine Vielzahl unterschiedlicher Kunst- und Kreativaktionen, wie zum Beispiel Workshops in Kooperation mit dem Kreisjugendring Schwandorf, Frühjahr 2021, in der Fronfeste oder den Wettwerb „Neunburg schreibt“ mit insgesamt 77 Autoren-Einsendungen quer durch die Altersklassen von 8 bis 80 Jahren. Im Frühjahr 2022 betrat der KVU mit der Beteiligung an der Poesie-Tour (in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Oberpfalz) und mit dem Schönwerth-Märchentheater im Murnthal (in Zusammenarbeit mit der Kleinen Bühne Blaue Blume Regensburg) unbekanntes, neues Terrain. Die erzielten Erfolge animieren zum Weitermachen bzw. Wiederholung in absehbarer Zeit.

CR-KUNSTSZENE: KONTAKTE WEITER GEPFLEGT

Fortgesetzt und weiter gepflegt wurden die grenzüberschreitenden Künstlerkontakte mit dem Nachbarland Tschechien. So gastierte erstmals die Philharmonie Königgrätz (Hradec Kralové) mit einer fulminanten „Beethoven-Nacht“ am 2. Oktober 2021 in der Schwarzachtalhalle. Schon ein halbes Jahr später stattete eine KVU-Reisegruppe dem Orchester einen Gegenbesuch ab und begann mit „Brainstorming“ für zukünftige Kunstherbst-Galas. In diesem Zusammenhang konnte der KVU-Vorsitzende zum Abschluss seines Rechenschaftsberichtes eine „Frohbotschaft“ verkünden. Vom Bezirk der Oberpfalz traf eine Förderzusage über tausend Euro für die diesjährige Klassik-Gala ein. Für ein echtes Kultur-Glanzlicht im zehnten Neunburger Kunstherbst werden die Vogtland Philharmonie unter Leitung von Dirigent Reinhold Mages und Pianist Alexander Maria Wagner sorgen – mit Antonin Dvorak (Sinfonie „Aus der Neuen Welt“) und Johannes Brahms (1. Klavierkonzert) am 2. Oktober 2022, der Kartenvorkauf bei den Neunburger Stadtwerken läuft!
„Kunst kommt von Können – der Kunstverein Unverdorben kann es und beweist es mit seinen künstlerisch hochwertigen Programmen, die über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung und Bewunderung finden“. 2. Bürgermeisterin Margit Reichl zollte dem KVU Neunburg mit seinen beiden Vorsitzenden als „Lokomotiven“ hierfür Respekt und Anerkennung. „So kann es nicht nur in den nächsten drei, sondern 30 Jahre weitergehen“, sagte sie augenzwinkernd. Nach dem Rechnungsprüfungsbericht und der Entlastung übernahm die Vizebürgermeisterin auch die Funktion der Wahlleiterin, assistiert von Gaby Irlbacher. Die 21 anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder votierten für eine Blockabstimmung „per Akklamation“ über den vorliegenden Wahlvorschlag.
Ohne Gegenstimmen wurde folgendes neue Führungsgremium des Kunstvereins Unverdorben gekürt: 1. Vorsitzender Peter Wunder, 2. Vorsitzender Karl Stumpfi, Schriftführerin Gaby Irlbacher (in ihren Ämtern bestätigt), neue Schatzmeisterin Tanja Lennert. Dem Beirat gehören wie bisher Dana Ettl, Dr. Hella Simandi und Maria Bücherl an. Neuer Beisitzer ist Jörg Maderer. Zu Kassenprüfern wurden wieder Klaus Götze und Irene Ehemann berufen. Sonderaufgaben innerhalb des KVU-Vorstandes übernehmen Karl Stumpfi als Kunstherbst-Programmkoordinator und Dana Ettl als Dolmetscherin / Kontaktfrau zu tschechischen Kunstschaffenden, wie bisher. Als Kuratorin für die KVU-Werkschauen (Mitgliederausstellungen) folgt Tanja Lennert der bisherigen Kuratorin Renate Ullmann nach. Aus der Vorstandschaft verabschiedet haben sich auch die beiden langjährigen Beiräte Jürgen Zach und Johann Fischer.

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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, v. 26. August 2022 als jpg-Datei: MZ26Aug22
Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 27. August 2022 als jpg-Datei:NTVorstandKVULogo

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10. Neunburger Kunstherbst den Medien vorgestellt

In Jubiläumssaison gibt’s den „Jugendbonus“

Der zehnte Neunburger Kunstherbst ist jetzt publik: In der Jubiläumssaison 2022 gibt’s neben 20 künstlerisch hochwertigen Veranstaltungen erstmals auch einen „Jugendbonus“. Bei fünf ausgewählten Kultur-Events in der Schwarzachtalhalle und im historischen Schlosssaal heißt es für Schüler, Studenten und Auszubildende Eintritt frei!

Vor dem Neunburger Rathaus präsentieren sie das neue Kunstherbst-Programm (von rechts) KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Roman Sorgenfrei (Mit-Organisator Jazz-Event), Bürgermeister Martin Birner, Dirigent Reinhold Mages, Pianist Alexander Maria Wagner und Programm-Koordinator Karl Stumpfi. Fotos: Alfred Grassmann

Vor dem Neunburger Rathaus präsentieren sie das neue Kunstherbst-Programm (von rechts) KVU-Vorsitzender Peter Wunder, Roman Sorgenfrei (Mit-Organisator Jazz-Event), Bürgermeister Martin Birner, Dirigent Reinhold Mages, Pianist Alexander Maria Wagner und Programm-Koordinator Karl Stumpfi. Fotos: Alfred Grassmann

Im Spätsommer des Jahrs 2013 schlug die Geburtsstunde des Neunburger Kunstherbstes. „Mit einer ultraheißen Nadel“, so erinnerte sich Karl Stumpfi während der Pressekonferenz am Dienstag, „haben wir damals das erste Programm gestrickt und das passte noch auf ein DIN a 4-Poster“. Was auf dem eher schmucklosen Blatt angekündigt wurde, sorgte indessen für Aufsehen bei den Kunst- und Kulturfans der Region: Neben der 1. Internationalen Ahoj-Kunstausstellung war eine ebenfalls international besetzte Operettengala avisiert und Beethovens „Neunte“ mit dem Schlusschor „Ode an die Freude“ sollte die Konzertreihe „Klassik in der Schwarzachtalhalle“ begründen. Den Klangkörper der Chorphilharmonie Regensburg unter Leitung von Horst Frohn verstärkten Partnerchöre aus Kobe und Osaka/Japan. „Damals öffnete sich, wenn auch nur einen Spalt breit, für Neunburg das Tor zur großen, weiten Kulturwelt“, beschrieb der Kunstherbst-Koordinator die vor einem Jahrzehnt in der Pfalzgrafenstadt ausgelöste Aufbruchstimmung.
Vorsitzender Peter Wunder

Vorsitzender Peter Wunder

Corona-bedingt werde heuer auch das zehnjährige Bestehen des gemeinnützigen Neunburger Kunstvereins Unverdorben nachgeholt, begründete 1. Vorsitzender Peter Wunder den Anspruch, im Jahr 2022 eine „Jubiläums-Spielzeit mit entsprechender Strahlkraft“ zu proklamieren. In seiner Rückblende auf die Gründerzeit verwies er auf zwei wesentliche Faktoren. Zum einen beruft sich der im Juli 2011 gegründete Kunstverein Unverdorben auf die bis ins Mittelalter zurückreichende Achse Nürnberg – Prag. Nach „Wandel durch Handel“ werde diese nun mit Kunstaktivitäten neu belebt und damit gleichzeitig zur Völkerverständigung beigetragen. Eine „Zeitenwende“ für Neunburg vorm Wald stellte zudem die im Juli 2012 eingeweihte neue Schwarzachtalhalle dar. Diese Location sei laut Wunder „eine Konzerthalle, auf die wir stolz sein können“. Das für 2022 vorgelegte Kulturprogramm mit 20 teils hochkarätig besetzten Veranstaltungen des KVU und seiner Partner beschrieb der 1. Vorsitzende als „sehr ambitioniert“, schränkte aber sofort ein: „Natürlich müssen wir die weitere Corona-Entwicklung abwarten“. Peter Wunder versicherte aber den Kunstliebhabern in der Region, dass sich alle Veranstalter bemühen werden, die gesetzlichen Infektionsschutz-Maßnahmen akribisch einzuhalten. Als Novum hob er hervor, dass am Freitag, 16. September zum Kunstherbst-Auftakt erstmals die Vernissage einer Ahoj-Kunstausstellung im Foyer des Neuen Rathauses stattfinden werde. Der Erweiterungsbau war anstelle des abgebrochenen Anwesens Im Berg 7 errichtet worden. Das so genannte Altmann-Haus diente dem KVU von 2013 bis 2016 als Kunstquartier. Wunder nutzte die PK nicht zuletzt für eine Dankabstattung an alle Förderer und Mäzene, namentlich nannte er hierbei die Stadt Neunburg, den Bezirk 0berpfalz, den Corona-Sonderfonds des Bundes sowie ortsansässige Firmen und Privatspender. Ihre Unterstützung habe die Realisierung der KVU-Planungen eines Jubiläumsprogramms gesichert, dessen finanzielles Volumen sich „auf einen höheren fünfstelligen Betrag beläuft“.
Das Premium-Event der neuen Kunstherbst-Saison ist die „Klassik-Gala“ am 2. Oktober, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle, zugleich auch das Festkonzert zum zehnjährigen Bestehen des Kunstvereins Unverdorben und des 10. Neunburger Kunstherbsts. Dazu gab es bei der Pressekonferenz Informationen und Erläuterungen aus erster Hand. Aus Wien bzw. München kamen die beiden Protagonisten angereist. Pianist Alexander Maria Wagner ist kein Unbekannter mehr. Geradezu sensationell sein Neunburger Debüt im Kunstherbst 2018, als der damals 23-Jährige als Solist in Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 brillieren konnte. 2020 sprang er mit seiner Partnerin, der rumänischen Violinistin Ioana Popescu mit einem „Ersatzkonzert“ ein, als das geplante Orchestergastspiel der Vogtland Philharmonie wegen Lockdowns abgesagt bzw. verschoben werden musste. 2018 begann auch die künstlerische Zusammenarbeit mit Dirigent Reinhold Mages. Unter dessen Leitung wurde das dritte Beethoven-Klavierkonzert mit Solist Wagner und der Jenaer Philharmonie in Rosenthal-Theater Selb/Oberfranken aufgeführt. Die Werkauswahl für die Neunburger Klassik-Gala, so bestätigte Mages, sei in enger Abstimmung mit dem Pianisten erfolgt.
Dirigent Reinhold Mages

Dirigent Reinhold Mages

„Wie kommt man auf Brahms?“ Bei Beantwortung dieser „Programm-Frage“ sind Dirigent und Solist d’accord: „Mit diesem Konzert wurde etwas ganz Neues in der Musik geschaffen. Das Klavier agiert hier nicht nur virtuos, sondern ist voll in das Orchester integriert“. Wagner schwärmt über dieses frühe Brahms-Opus als „etwas, das den klassischen Rahmen sprengt“. Diese „große sinfonische Dichtung für Klavier und Orchester“ zähle sicher zu den größten Klavierkonzerten der Romantik. Plausibel für den Orchesterchef Mages, dass man einem Werk von Johannes Brahms eine Sinfonie von Antonin Dvorak gegenüberstellt. Beide Komponisten waren befreundet, Brahms förderte den jüngeren Kollegen, wann und wo es ihm möglich war. Naheliegend auch, dass die Wahl auf die Sinfonie Nr. 9 e-moll fiel. Der Untertitel „Aus der Neuen Welt“ verweist auf den Amerika-Aufenthalt Dvoraks. Insbesondere die von Heimweh gefärbte Kantilene des Englischhorns im Largo-Satz hat zum hohen Bekanntheitsgrad von Opus 95 beigetragen – „eine der größen Sinfonien überhaupt“, bekräftigt Reinhold Mages. Das Programm dieser Klassik-Gala steht nach Meinung des KVU-Vorsitzenden auch für die deutsch-tschechische Verbindung und entspreche somit auch dem Satzungszweck des Neunburger Kunstvereins.
Programm-Koordinator Karl Stumpfi

Programm-Koordinator Karl Stumpfi

Auf zwei Aspekte wollte 2. Vorsitzender Karl Stumpfi, seit 2013 auch Kunstherbst-Koordinator, im Jubiläumsprogramm 2022 hinweisen. „Als Kunstverein ist es uns von besonderer Bedeutung und Dringlichkeit, die junge Generation jenseits des Mainstreams im Kulturbetrieb vor Ort anzusprechen und mitzunehmen“ Aus den Generationen übergreifenden Angeboten hob er das OVIGO-Gastspiel mit dem Musical „Der kleine Horrorladen“ (vier Vorstellungen Ende November/Anfang Dezember) hervor. Zudem möchte man speziell in dieser Jubiläumssaison jüngeren Semestern den Besuch von Kulturveranstaltungen durch einen „Jugendbonus“ schmackhaft machen. Bei folgenen fünf ausgewählten Terminen mit dem Kunstverein Unverdorben und den Freunden der Kunst Oberviechtach wird freier Eintritt gewährt: Chanson- und Filmmusik-Abend (Samstag, 24. 09., 19.30h, Schlosssaal), Neunburger Klassik-Gala (Sonntag, 2. 10., 19h, Schwarzachtalhalle), Kammermusik-Konzert (Samstag, 29. 10., 19h, Schlosssaal), Jazz-Session (Sonntag, 13. 11., 19h, Schwarzachtalhalle) und Blasmusi & Comedy (Samstag, 19. 11., 20h, Schwarzachtalhalle). Ganz besonders freue er sich über die außerordentliche Bandbreite des Neunburger Kunstherbstes 2022. So werden hier Angebote von der Klassik bis zum Jazz und von der bodenständigen Blasmusik bis zur „Orange Soul Sensation“ unterbreitet. „Jetzt setzen wir unsere Hoffnung nur noch darauf, dass auch alles gut angenommen wird“.
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In der zehnten Jubiläumssaison des Neunburger Kunstherbstes bieten der Kunstverein Unverdorben Neunburg vorm Wald und die Freunde der Kunst Oberviechtach einen besonderen „Jugend-Bonus“ an: Für ausgewählte Kulturveranstaltungen in der Schwarzachtalhalle (2. 10., 13. 11., 19. 11.) und im historischen Schlosssaal (24. 9., 29.10.) haben Schüler, Studenten und Auszubildende freien Eintritt. Ausweise für Kontrollen an der Abendkasse bitte mitbringen!)
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Als weiteres Anschauungsbeispiel aus dem Gesamtpaket von insgesamt 20 Kulturveranstaltungen von Mitte September bis Mitte Dezember diente bei der PK im Rathaus-Sitzungssaal das große Jazz-Event „Elephants marchin‘ on“ am 13. November. Mit-Organisator Roman Sorgenfrei kündigte an, dass am genannten Sonntagabend in der Schwarzachtalhalle eine Präsentation des Debüt-Albums der „Elephanten“ über die Bühne gehen werde. Die von seinem Sohn Jonas gegründete Combo führe vier der profiliertesten Jazzern in der Deutschen Szene zusammen. Darunter der renommierte Jazz-Pianist und Hochschuldozent Rainer Böhm, Nürnberg, der Saxophonist Wanja Slavin und der Bassist Matthias Akeo Nowak. Das aufstrebende Quartett komplettiert Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei, trotz junger Lebensjahre schon ein mehrfacher Preisträger. Der Neunburger absolvierte sein musikpädagogisches Studium in Würzburg und Nürnberg mit Schwerpunkt Jazzmusik, legte drei Examina ab und darf sich jetzt auch Instrumenten-Master nennen.
1. Bürgermeister Martin Birner beglückwünschte den Kunstherbst-Initiator Kunstverein Unverdorben für das in den zurückliegenden zehn Jahren Geschaffene. Hier treffe hervorragendes ehrenamtliches Engagement und große Kooperationsbereitschaft mit Bildungseinrichtungen und einheimischer Wirtschaft zusammen, welches in der Summe zu einer beachtlichen Bereicherung des kulturellen Lebens in unserer Heimatregion führe. So zählt das Neunburger Klassik-Galakonzert am Vorabend des Nationalfeiertages von Anfang an zu den Kunstherbst-Highlights.
Am Rande der Pressekonferenz im Rathaus-Sitzungssaal: KVU-Vorsitzender Peter Wunder im Gespräch mit den Gästen aus Wien (Pianist A. M. Wagner) und München (Dirigent Mages)

Am Rande der Pressekonferenz im Rathaus-Sitzungssaal: KVU-Vorsitzender Peter Wunder im Gespräch mit den Gästen aus Wien (Pianist A. M. Wagner) und München (Dirigent Mages)


20 KUNSTHERBST-TERMINE AUF EINEN BLICK:
9.09. Die Nacht der offenen Kirchen
16. 09. Vernissage Kunstausstellung Ahoj 22 stadt.land.kunst (bis 30.10.)
23. 09. Toni Lauerer: „Lauter Deppen“
24. 09. Gabriele Banko & Filmmusik
2. 10. Neunburger Klassik-Gala: A. M. Wagner & Vogtland Philharmonie
8. 10. Autorenlesung Lieven Rother
14. 10. Konzert der Versöhnung
15. 10. Akusticduo „Tunes for Two“
21. 10. Französischer Chanson-Abend
22. 10. 2. Neunburger Open Stage
29.10. Kammermusik mit dem Gaudignini-Trio
5. 11. Stefan Rimek: Lieblingsballaden
7. 11. Blau-Gelber Montag mit den 4 Unverdorbenen & Special Guests
11. 11. Wolfgang Krebs: Vergelt`s Gott!
13. 11. Jazz-Session mit den „Elephants“
19. 11. Unterhaltungsabend Blasmusi & Comedy
20. 11. Orgelkonzert Prof. Steven Heelein
26., 27. 11., 3. 4. 12. Familienmusical „Der kleine Horrorladen“
15. 12. Ludwig Thoma: Heilige Nacht
17.12. „Tanquoray“ – The Orange Soul Sensation
(Weitere Infos dazu siehe Untermenue „Neunburger Kunstherbst“ auf dieser Seite!)
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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Cham-Bayerwald, v. 19. August 2022 als jpg-Datei:ausschnitt(47)
Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe Schwandorf, v. 8. August 2022 als jpg-Datei:NTkuHe22
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Schwandorf, v. 27. Juli 2022 als jpg-Datei:ausschnitt(44)

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