Ab 25. Mai neu im Neunburger Kunstquartier:

Gemeinschaftserlebnis mit Pinsel und Palette

„Malen für jedermann“ richtet sich an Erwachsene, die ihr Mal- und Zeichentalent in der Gruppe weiterentwickeln wollen. Am 25. Mai geht’s im Kunstquartier los! Foto:  K. Stumpfi

„Malen für jedermann“ richtet sich an Erwachsene, die ihr Mal- und Zeichentalent in der Gruppe weiterentwickeln wollen. Am 25. Mai geht’s im Kunstquartier los! Foto: K. Stumpfi

„Malen für jedermann“ ist ein neues Angebot des Kunstvereins Unverdorben. Zielgruppe sind alle, die sich unter fachlicher Anleitung künstlerisch-kreativ betätigen wollen.  Die erste Gruppe startet am 25. Mai im  Neunburger Kunstquartier Im Berg 7!

Nach Kunst-Aktionen für Jugendliche wie die Peter-Unverdorben-Ausstellung im Neunburger Kunstherbst 2015 oder der Schüler-Musikworkshop zum Frühlingskonzert 2016 wendet sich „Malen für jedermann“ besonders an bildender Kunst interessierte Erwachsene.  Der Schwerpunkt liegt auf Acryl- und Aquarellmalerei sowie auf Zeichnungen. Da nicht jeder Malbegeisterte über ein Atelier in den eigenen vier Wänden verfügt, lädt der Kunstverein speziell diesen Personenkreis in seine Räumlichkeiten, Im Berg 7, ein. Die Leitung übernimmt Renata Heimerl, die Kunstmalerin und 2. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben. Sie nimmt ab sofort Anmeldungen entgegen: Telefonisch unter (09434) 203648 oder E-Mail re-heimerl@t-online.de.

„Malen für jedermann“ beginnt mit zwei Gruppen, die auf maximal zehn Teilnehmern begrenzt sind. Für den ersten Termin am Mittwoch, 25. Mai, 15 bis 19 Uhr, sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Der zweite Termin schließt sich am Samstag, 28. Mai, 15 bis 19 Uhr. Anschlusstermine bis September werden dann je nach Bedarf festgelegt. Die Teilnehmergebühren betragen zehn Euro, KVU-Mitglieder zahlen fünf Euro.

Farben, Pinsel, Stifte und Blöcke können gegen einen geringen Unkostenbeitrag auch vor Ort erworben werden. Selbstverständlich können die Hobbymaler auch eigenes Material mitbringen und begonnene Werke bei den Treffen fertigstellen. Künstlerinnen des KVU stehen ihnen für Auskünfte und Tipps zur Seite. Fachbücher zum Nachschlagen oder als „Ideengeber“ liegen auf. Erwünscht ist das gegenseitige Unterstützen bei der kreativen Arbeit in geselliger Atmosphäre.

Aktuelle Informationen zu „Malen für jedermann“ und alle laufenden Kunstprojekte sowie Vereinsaktivitäten können auch der Facebook-Seite und der Homepage des Neunburger Kunstvereins (www.kunstverein-unverdorben.de) entnommen werden.

MEDIEN-ECHO

Vorbericht im NT-Kreisteil Schwandorf v. 21. Mai 2016:

NTMalen

 

 

 

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LichtKlang-Abend im „Hussitenkeller“

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Der Kunstverein Unverdorben setzt seine Serie der Blauen Montage fort und lädt am 30. Mai, 19.30 Uhr,  zu einem außergewöhnlichen Abend der Sinne in den „Hussitenkeller“ im Neunburger Burghof ein. In Zeiten der akustischen Umweltverschmutzung eröffnet Steffi Mauerer den Besucherinnen und Besuchern die Grundlagen, Wirkungen und Schönheiten von Klängen. In Einklang kommen mit sich selbst, über Klang und Musik, Farben und intuitives Malen, in lichtvoller Schwingung und Begleitung – das ist ihr Credo für diesen sinnlichen Frühlingsabend. Dazu sind alle Kunstinteressierten aus der Region herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, Spenden  sind erwünscht.

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Kunstverein setzt Max Reger (tönendes) Denkmal in der Region

Ein Genie zwischen Spätromantik und Moderne

Komponist Max Reger (1873 - 1916) bei der Arbeit...

Komponist Max Reger (1873 – 1916) bei der Arbeit…

Die Idee, den am 19. März in Brand geborenen Lehrersohn Max Reger ein zumindest tönendes Denkmal zu setzen, reicht in das Gründungsjahr des Kunstvereins Unverdorben zurück. Im Januar 2011 gingen der gebürtige Neunburger Hans Richter (Chefdirigent der Smetana Philharmonie Prag) und der ehemalige Neunburger Lokalredakteur Karl Stumpfi (von 1. Bürgermeister Wolfgang Bayerl zum Klassikbeauftragten berufen) gemeinsam daran, eine fünfjährige Konzertreihe der klassischen Musik  für die noch in Bau befindliche Schwarzachtalhalle zu konzipieren. Eröffnet wurde die neue Kulturstätte bekanntlich am 14. Juli 2012 mit der Aufführung des Sinfonischen Zyklus „Ma vlast“ (Mein Vaterland) von Bedrich Smetana anlässlich der 30. Jubiläums-Spielzeit des historischen Festspiels „Vom Hussenkrieg“ in der Stadt Neunburg vorm Wald.

Das Jahr 2016 war von Beginn an fest verplant worden – mit einem Gedenkkonzert anlässlich des 100. Todestages von Max Reger.  Ihm, dem Musik-Genie zwischen Spätromantik und Moderne, sollte die Aufführung seines wohl populärsten Orchesterwerks Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 eben jenes Denkmal in der Region errichtet werden. Dass am 23. April 2016 dieser Wunsch in die klingende Tat umgesetzt werden konnte, darf jedoch der Neunburger Kunstverein Unverdorben mit Fug und Recht sich an die Fahne heften. KulturfondBYDenn der KVU sprang als Veranstalter in die Bresche, als es im Vorjahr um nichts Geringeres als die Fortsetzung der Klassik-Konzertreihe in der Schwarzachtalhalle ging. Entscheidend waren die Förderzusagen durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und des Bayerischen Kulturfonds. So geriet das Sinfonische Frühlingskonzert ’16 zu einer echten kulturellen Pioniertat im ländlichen Raum der Mittleren Oberpfalz: Regers „Mozart-Variationen“ op. 132 in Kombination mit W. A. Mozarts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466 (Solist: Costin Filipoiu) und Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 („Prager“) mit den Prager Smetana Philharmonikern unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter.

Karl Stumpfi, KVU

Karl Stumpfi, KVU

Auf dessen persönlichen Wunsch hielt Karl Stumpfi nachfolgende kurze Einführung in die „Mozart-Variationen“:

Am 11. Mai des Weltkriegsjahrs 1916 starb Max Reger, der wahrhaft große Komponist aus der Oberpfalz. Er wurde nur 43 Jahre alt. Die tödliche Herzattacke ereilt ihn in einem Leipziger Hotelzimmer, reißt ihn jäh aus einem extrem schaffensreichen Leben.

Es ist mehr Vorahnung denn Zufall, dass Reger in seinem letzten großen Orchesterwerk die Begegnung mit Mozart sucht und dem größten Musikgenie aller Zeiten mit seinem Opus 132 gleichsam auf Augenhöhe gegenüber steht. Hochgreifend wählt Reger eben jenes A-Dur-Thema, welches der Salzburger Meister selbst im  Kopfsatz der Klaviersonate KV 331 mehrfach variiert hat.

Den Beginn, das Andante grazioso, hat unser Workshop-Ensemble quasi als Ouvertüre zu unserem Frühlingskonzert schon erklingen lassen. Das Mozart-Thema wird zuerst von den Holzbläsern, dann von den Streichern exponiert. Darauf lässt der Oberpfälzer Komponist seine acht Varitationen des A-Dur-Themas folgen:

VARIATION 1 behält das Andante-Tempo bei und gibt sich rein figurativ, d.h. sie interpretiert das Thema in verschiedenen Facetten.

VARIATION 2 bringt die erste Steigerungswelle, während Rhythmus und Themenkern beibehalten werden.

VARIATION 3 beschleunigt das Tempo und versetzt das Geschehen nach Moll.

VARIATION 4  ist ein Scherzo im Zweivierteltakt.

VARIATION 5 ist ein dahinhuschendes Presto, das sich am weitesten vom Mozart-Thema entfernt und sich bis in Grenzbereiche der Tonalität wagt.

Hier offenbart sich die Bedeutung des Komponisten Regers als schöpferische Kraft zwischen Spätromantik und Moderne. Paul Hindemith schätzte ihn sehr. Von Arnold Schönberg stammt der Ausspruch: „Reger muss meines Erachtens viel gebracht werden. Erstens, weil er viel geschrieben hat. Zweitens: Weil man immer noch nicht Klarheit über ihn besitzt“.

VARIATION 6 bewegt sich wieder auf das Mozart-Thema zu, verbreitert den Ablauf und vereinfacht den Rhythmus.

VARIATION 7 greift wieder auf das Hauptthema Andante grazioso zurück, Celli und Hörner übernehmen das Thema, während Geigen und Soloflöte zarte Schlusswendungen setzen.

VARIATION 8 meditiert im Adagio-Tempo frei über Elemente des Mozartschen Themas und setzt einen Ruhepunkt vor der ausgedehnten

FUGE als krönenden Abschluss des Werks: Die lässt nach kontrapunktischen Winkelzügen aller Art das Mozart-Thema mit Pauken und Trompeten fortissimo in ein klangprächtiges Finale münden.

Max Reger sah sich Zeit seines Komponistenlebens oft Vorhaltungen ausgesetzt, seine Orchesterwerke gerieten zu akademisch, zu komplex, zu sperrig. Er konterte diese Kritik elegant, als er über sein Opus 132 folgendes schrieb: „Ich kann doch nicht immer schweren Bordeaux trinken –  so ein klarer Mosel ist doch auch sehr schön!“

(Quellen: „Welt der Musik“ (Propyläen-Verlag) und „Orchesterwerke vom 17. Jhd. bis in die Gegenwart“ (herausgegeben von Attila Csampai und Dietmar Holland).

Die Smetana Philharmoniker unter Leitung von Hans Richter bei der Aufführung von Max Regers "Mozart-Variationen" am 23. April 2016 in der Neunburger Schwarzachtalhalle. Foto: Udo Weiß, NT

Die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Hans Richter bei der denkwürdigen Aufführung von Max Regers „Mozart-Variationen“ am 23. April 2016 in der Neunburger Schwarzachtalhalle. Foto: Udo Weiß, NT

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Vorschau im MZ-Kulturteil vom 20. April 2016 als PDF:

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Vorschau im MZ-Lokalteil vom 01. April 2o16 als PDF:

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Bericht im MZ-Lokalteil vom 25. April 2016 als JPG:

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Bericht im NT-Kreisteil SAD v. 27. April 2016 als JPG:

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Erster Jugend-Musikworkshop klein, aber oho!

Schüler mit Prager Orchesterprofis d’accord

Drei Orchestermusiker der Smetana Philharmonie Prag nahmen die Workshop-Teilnehmer unter ihre Fittiche.

Drei Orchestermusiker der Smetana Philharmonie Prag nahmen die Workshop-Teilnehmer unter ihre Fittiche.

Es war eine ganz besondere Premiere, die am Samstag Nachmittag das Internationale Kunstprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen 2016“ eröffnete: Erstmals ging einer Klassik-Musikveranstaltung in Neunburg vorm Wald ein Jugendworkshop voraus. workshop16 (1)Zugrunde lag die Idee, Schülerinnen und Schülern mit Instrumentalkenntnissen die Schwellenangst vor dem „großen“ Konzertpodium und -publikum zu nehmen. Die Initiative dazu hatte der Neunburger Kunstverein Unverdorben im Herbst des Vorjahres ergriffen. Nach einer auf Anhieb erfolgreichen Kreativ-Aktion auf dem Sektor der bildenden Kunst – Real- und Mittelschüler waren aufgerufen, dem mittelalterlichen Minnesänger Peter Unverdorben ein Profil zu geben – wagte das KVU-Vorstandsteam den Versuch, die junge Generation an die klassische Musik heranzuführen. Eine konkrete Chance zur praktischen Umsetzung bot das grenzüberschreitende Kunstprojekt „Töne & Farben ohne Grenzen“, gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und den Bayerischen Kulturfonds.

Zusammenspiel mit den Pragern

Der benötigte Projektpartner auf tschechischer Seite war schnell gefunden: Chefdirigent Hans Richter, Intendant der Smetana Philharmonie Prag, erklärte seine Kooperationsbereitschaft.

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KVU-Geschäftsführer P. Wunder begrüßte

Nach wenigen Telefonaten war das Grundkonzept gefunden: Dem Sinfonischen Frühlingskonzert zum Gedenken an den 100. Todestag des Oberpfälzer Komponisten Max Reger am Samstag, 23. April 2016 sollte ein von Prager Orchestermusikern betreuter Jugend-Musikworkshop vorgeschaltet werden. Zielsetzung: Jungmusiker und Profis proben gemeinsam, um ein kurzes Orchesterstück für den abendlichen Konzertauftritt einzustudieren. Ausgewählt wurde das berühmte A-Dur-Thema „Andante grazioso“ aus W. A. Mozarts Klaviersonate KV 331, welches Reger in seinen „Mozart-Variationen“ für Orchester op. 132 achtmal variierte.

Part des Kunstvereins war, den Kontakt zu den örtlichen Bildungseinrichtungen Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule, Mittelschule und Städtische Musikschule herzustellen. Bei der Medienpräsentation des Kunstprojekts am 29. Dezember 2015 übergab Chefdirigent Richter das benötigte Notenmaterial, welches kopiert und an die Schulvertreter weitergereicht wurde. Weitere organisatorische Details besprachen die Beteiligten bei einem informellen Treffen am 25. Januar 2016 in der Realschule.

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Lukas Cach, Assistent von Chefdirigent Richter leitete den 1. Jugend-Musikworkshop.

Als Ansprechpartner der Schulen stand in der Folgezeit Musiklehrer Michael Zimmerer dem KVU-Team zur Verfügung. KulturfondBYAngemeldet wurden schließlich folgende Workshop-Teilnehmer: Aline Nitzschke (11 Jahre, Realschule, Klarinette); Fiona Biehler (17 Jahre, Realschule, Klarinette);Johanna Bösl (12 Jahre, Realschule, Klarinette);Lena Wild (12 Jahre, Realschule, Klarinette), Linda Süß (16 Jahre, Realschule, Geige); Theresa Petzet (12 Jahre, Gymnasium Raubling, Geige); Nina Schmid (Gymnasium Oberviechtach/Musikschule Neunburg) und Jonas Brickl (Gymnasium Schwandorf/Musikschule Neunburg).

Für Live-Auftritt fit gemacht

Nach zwei kurzfristigen Absagen trafen am Nachmittag des 23. April fünf Realschülerinnen und ein Gymnasiast im Probenraum an der Katzdorfer Straße ein, wo sie von RS-Direktorin Diana Schmidberger und KVU-Geschäftsführer Peter Wunder in Empfang genommen bzw. begrüßt wurden. Beide lobten die Courage der Jugendlichen, die Herausforderung anzunehmen und nach einem nur eineinhalbstündigen „Training“ sich dem großen Publikum in der Schwarzachtalhalle zu stellen.

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OK-Videoreporter beim „Dreh“….

Das Prager Orchester hatte drei Musiker als „Coaches“ für den Workshop abgestellt: Der Assistent des Chefdirigenten, Lukas Cach, und Jihong Kim betreuten die Geiger, während Ales Hejcman, Orchestermanger der Smetana Philharmoniker, die Klarinettistinnen unter seine Fittiche nahm. In englischer Sprache gaben sie ihren Schützlingen viele Tipps und machten sie sichtlich entspannt für den abendlichen „Live-Auftritt“ fit.

Um 16.30 Uhr wurden die Workshop-Teilnehmer in die Schwarzachtalhalle transferiert, wo eine kurze Stellprobe auf der Hallenbühne folgte. Zuvor hatten die Jugendlichen noch die Möglichkeit, kurz als „Kiebitze“ die Profi-Musiker der Smetana Philharmoniker beim Proben der „Prager Sinfonie“ von W. A. Mozart dabei zu sein. Nach leiblicher Stärkung und Gardarobenwechsel nahte für das Sextett das Bühnendebüt. Kurz nach 20 Uhr war es soweit: Das Workshop-Ensemble Neunburg-Prag unter Leitung von Lukas Cach intonierte das Andante grazioso von Mozart/Reger… Am Ende des Konzertsabends erhielten die Jugendlichen Teilnahmeurkunden und Erinnerungsgeschenke durch 1. Vorsitzende Beate Seifert und Geschäftsführer Peter Wunder ausgehändigt.

„Lampenfieber“ legte sich schnell…

Dem MZ-Reporter Ralf Gohlke schilderten vier Workshop-Teilnehmer in Kurzinterviews ihre Eindrücke von der Zusammenarbeit PL-Fruehlingskonzert1512-02.inddmit den Prager Orchesterprofis und ihrer „Feuertaufe“ beim Frühlingskonzert. „Hier einmal dabei gewesen zu sein, hat mich schon stolz gemacht“, meinte Gymnasiast Jonas Brickl. Für die Realschülerin Fiona Biehler war es auch eine interessante Erfahrung, eine Blick hinter die Bühne zu tun. Gerne würde sie sich ein weiteres Mal an einem derartigen Musikworkshop beteiligen.  Ihre Schulkameradin Alina Nitzschke – sie ist unter anderem bei der Blaskapelle Seebarn aktiv – erzählte dem Zeitungsmann: „Beim Workshop habe ich neue Grifftechniken erlernt, um ohne Zwischentöne den richtigen Ton zu treffen. Nach der ersten Aufregung war es schon ein tolles Erlebnis miteinander im Orchester zu spielen“.  Linda Süß hatte beim Oberpfälzer Musikschultag schon einmal Erfahrung im Orchesterspiel sammeln können, doch beim Frühlingskonzert am Samstagabend verspürte sie schon „etwas mehr Lampenfieber“.  Auf der Bühne hatte sich die Nervosität und Anspannung dann aber schnell verflüchtigt – „denn alle Musiker waren super nett!“.LogoZKF

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FOTOS vom 1. Jugend-Musikworkshop von Karl Stumpfi, KVU, und Ralf Gohlke, MZ

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Workshop-Duo mit den Geigern Jonas Brickl, Neunburg (li.) und Jihong Kim, Prag (re.)

Workshop-Duo mit den Geigern Jonas Brickl, Neunburg (li.) und Jihong Kim, Prag (re.)

 MEDIEN-ECHO

Bericht im NT-Kreisteil SAD v. 29. April 2016:

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„Blumen“ im Kunstquartier – Das Finale!

Die 3. Mitglieder-Ausstellung des Kunstvereins Unverdorben zum Thema „Blumen“ neigt sich ihrem Ende zu. Die umfangreiche Werkschau kann noch zweimal in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Kunstquartier „Im Berg 7“ besichtigt werden. Nächster Öffnungstermin ist am Pfingstsonntag Nachmittag. Am Pfingstmontag, 16. Mai kann der Ausstellungsbesuch mit einer Einkehr ins traditionelle „Burgcafé“ des Neunburger Festspielvereins im benachbarten Burgzwinger verbunden werden.
Vorschau: Die nächste KVU-Ausstellung findet im Rahmen des Neunburger Altstadtfestes Mitte August statt und hat das Thema: „Malen mit Erdfarben“.

 BeatesBlume

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Auftakt zum Kunstprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen ’16“

Rundbrief an Mitglieder, Freunde & Förderer

Am 11. Mai 2016 jährt sich der Todestag Max Regers, eines der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts, zum hundertsten Mal.

Max Reger (1873 -1916)

Max Reger (1873 -1916)

Auch die Kulturstadt Neunburg vorm Wald  und der Kunstverein Unverdorben gedenken dieses bedeutenden Sohnes der Oberpfalz. Ihm ist das sinfonische Frühlingskonzert am Samstag, 23. April, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle gewidmet. Dieses Spitzenereignis der klassischen Musik in unserer Region ist eingebunden in ein internationales Kulturprojekt, welches der Kunstverein Unverdorben (KVU) im laufenden Jahr realisieren wird: „Töne und Farben ohne Grenzen“.KulturfondBY

In Zusammenarbeit mit seinem tschechischen Projektpartner Smetana Philharmonie Prag bietet der KVU im Vorfeld des Frühlingskonzertes einen Jugend-Workshop an, dessen thematischer „Aufhänger“ das Max-Reger-Gedenkjahr 2016 ist. Gemeinsam mit tschechischen Orchestermusikern bilden talentierte Junginstrumentalisten aus örtlichen Schulen ein Workshop-Ensemble und erarbeiten gemeinsam ein Stück für das Konzertprogramm. Die künstlerische Gesamtleitung obliegt Chefdirigent Hans Richter.

W. A. Mozart (1756 - 1791)

W. A. Mozart (1756 – 1791)

Das Publikum erwartet abends eine ebenso attraktive wie reizvolle Werkauswahl. Max Regers populärste Orchesterkomposition „Mozart-Variationen“ op. 132 wird zwei Meisterwerken von W. A. Mozart gegenübergestellt: das Klavierkonzert d-moll KV 466 mit dem rumänischen Pianisten Costin Filipoiu und die Sinfonie D-Dur KV 504, genannt die Prager Sinfonie. Es spielen die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Hans Richter. Den Abend eröffnet das Jugend-Workshop-Ensemble mit dem „Andante grazioso“ von Reger/Mozart.

 Eintrittskarten in den Preiskategorien 30/25/20 Euro gibt`s noch an der Abendkasse. Saalöffnung 19 Uhr.

  • Eine exklusive Konzert-Karte bietet das Hallenrestaurant „Esszimmer“: Vor dem Musikgenuss empfiehlt der Küchenchef ein kulinarisches Erlebnis mit dem mehrgängigen Max-Reger-Menue. Galt doch der weltberühmte Oberpfälzer als leidenschaftlicher Roastbeef-Fan!  Nach dem Konzert steht  Flammkuchen auf dem Speisenplan. Bei einem erlesenen Tropfen können die Musikfreunde das Frühlingskonzert 2016 harmonisch ausklingen lassen…LogoZKF
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Costin Filipoiu spielt W. A. Mozart

Der Pianist Costin Filipoiu ist 1979  in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geboren und hat ab 1998 in Deutschland Klavier  studiert. Bis 2003 war er Student an der Universität der Künste Berlin bei Martin Hughes und Rainer Becker. Zwischen 1999 und 2003 besuchte er in Berlin die Interpretationsklasse von Axel Bauni für „Das Lied des 20. Jahrhunderts“ und war regelmäßig Mitwirkender bei den Abschlusskonzerten.

Pianist Costin Filipoiu

Pianist Costin Filipoiu

Zwischen 2003 und 2006 absolvierte Filipoiu ein Aufbaustudium und Ergänzungsstudium für Klavierbegleitung an der Hochschule für Musik Lübeck bei Konstanze Eickhorst. In Lübeck studierte er auch Kammermusik mit einem Trio bei Walter Levin. Zwischen 2007 und 2009 absolvierte er die Meisterklasse an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Bernhard Endres. Er hat u. a. Meisterkurse bei Hans Leygraf, Günter Ludwig, Anatol Ugorski, Anne Quefelec, Peter Feuchtwanger und Julia Goldstein  belegt. Seit 1993 hat er Analyse und Interpretation bei Dinu Ciocan in Bukarest studiert.
1999 war sein erster Auftritt mit dem Radio-Sinfonieorchester Bukarest. Auf dem Programm stand das Klavierkonzert Nr. 2 c-moll von Sergej Rachmaninov. Er gab zahlreiche Klavierabende in Deutschland und Rumänien und war zwischen 2003 und 2006 Lehrbeauftragter für Klavierbegleitung Gesang und Szenischer Unterricht an der Universität der Künste Berlin. Filipoiu hat einige 1. Preise bei nationalen Wettbewerben in Rumänien gewonnen, u. a. einen Sonderpreis der Jury beim Wettbewerb „Jeunesses Musicales“ 1998 in Bukarest, eine Förderprämie beim Bremer Klavierwettbewerb 2005.
Seit Dezember  2009 ist er Lehrbeauftragter für Korrepetition an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Beim Frühlingskonzert am Samstag, 23. April 2016, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald, ist Costin Filipoiu Solist des Konzerts für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466 von W. A. Mozart. Begleitet wird er den Smetana Philharmonikern Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter. Das Konzert ist Auftakt des Internationalen Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ des Neunburger Kunstvereins Unverdorben. Eintrittskarten in den Preiskategorien 20 €/25€/30€ sind an der Abendkasse erhältlich. Saalöffnung um 19 Uhr.

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Flower-Power im Kunstquartier Unverdorben

Das "Schwarze Kabinett" des Kunstquartiers ist während der Werkschau mit Arbeiten der Neunburger Kunstfotografin Agnes Jonas bestückt. Fotos: K. Stumpfi, KVU

Das „Schwarze Kabinett“ des Kunstquartiers ist  mit Arbeiten der Kunstfotografin Agnes Jonas bestückt.                                                                                                                                                Alle Aufnahmen: K. Stumpfi, KVU

„Freud und Frühling hab ich hier, denn die Liebste gab euch mir …“,   so beginnt ein Gedicht von Johann Martin Müller: „An einen Blumenstrauß“. Der Frühling hat am Sonntag im Kunstquartier „Im Berg 7“ Einzug gehalten – und eine ganz besondere Blumenpracht entfaltet. Beim Kunstverein Unverdorben wurde die Mitglieder-Ausstellung 2016 in Anwesenheit zahlreicher Künstler und Kunstfreunden eröffnet. Blumen1. Vorsitzende Beate Seifert zitierte in ihrer Grußansprache weitere Dichterworte zum Lob der Blumen, Motto der diesjährigen Werkschau.

„Ich hoffe, süße Frucht von Dir zu pflücken …“, so beginnt Theodor Storm  von der blühenden Myrte zu schwärmen.   August von Platen ist die Tulpe „wert und gut“.  Und Goethe preist die Nelken: “ …wie find ich Euch schön!“.       Seit Menschengedenken, so blendete die Vorsitzende zurück, werde die Blume verehrt. Sämtliche Epochen schenkten uns ihre Art Blumen zu sehen: Ob feine leichte Blumenkränze im Mittelalter, die Fülle der barocken Prächtigkeit, die Verspieltheit in der Romantik, die unverwechselbare klare Darstellung im Jugendstil zum Beispiel. Beschrieben werden die Blumen mit liebenswürdigen Worten, voll Freude und Glücksgefühlen, verbindet ihre Existenz mit Liebe, Vertrautheit und Treue, aber auch mit Herzeleid, Kummer und Trauer – also mit der ganzen Farbpalette der Emotionen.

„Ein Kunstwerk der Natur“

„Blumen sind auch Zeichen für Freundschaft, dienen als Schmuck und Liebes- oder Abschiedsgabe. Man erfreut sich ihrer natürlichen Schönheit, einem Kunstwerk der Natur“, so Beate Seifert in ihren weiteren Ausführungen. KVUwerk16„Die Freude an der Vielfältigkeit ihrer Farben und der Düfte, verzaubert allemal und lässt sich oft auch nur mit Musik und Gesang beschreiben“. Sie nannte in diesem Zusammenhang mehrere Beispiele, unter anderem Mozarts „Veilchenlied“, den Operetten-Schlager „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ oder das Hildegard-Knef-Chanson „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Die KVU-Vorsitzende wörtlich: „Man mag nicht sein ohne Pflanzen und Blumen, ohne Farbe und Duft. Man erfreut sich an den Blumenwundern, die ein Jahr hervorbringt, immer wieder aufs Neue“. Und an manch grauen Wintertagen oder an blumengefüllten Sommertagen hätten sich Mitglieder des Kunstvereins an die Staffelei gesetzt, um für die Werkschau 2016 mit ihrer „Art“ einen Blumengruß darzubringen. Denn nach einem Winter komme ein Frühling – „und in Neunburg die Frühlingsausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Unverdorben“.

Bei Vorstellung der ausstellenden Künstler der 3. Werkschau, nannte die Vorsitzende an erster Stelle die bewährte Kuratorin Renate Ullmann – „selbst eine herausragende Künstlerin, die sich der Natürlichkeit verschrieben hat. Ihre Liebe zur Natur und dem Tatsächlichem spiegelt sich in ihren Bildern. Ihre Blumenbilder laden ein, daran zu schnuppern und sie zu pflücken“.    Renata Heimerl, freischaffende Künstlerin aus Bodenwöhr, 2. Vorsitzende des Kunstvereins, ist mit ihren  Bildern sind in ganz Deutschland und Tschechien in vielen Galerien vertreten. „Ihr Perfektionismus ist beispielhaft und legendär. Ihre Bilder sind tiefgründig und hintergründig, lebhaft und schweigend, klar und undeutlich und sie erzählen Geschichten“, so Beate Seifert. Zu Tanja Lennert merkte sie an:   „Bewunderswert ist ihr Mut mit Farbe und Formen zu experimentieren. Sie setzt sich keine Grenzen, ein Bild ist erst fertig beim letzten Pinselstrich oder vielleicht doch nicht ?!“

„Verspielte Farbenfreude“

Andrasz Olah beschrieb die KVU-Leiterin als „Künstler der tief ins Detail geht. Seine  Liebe zur Genauigkeit spiegelt sich in seinen breitgefächerten Motiven“.   Bei Arzy Umarova sei es sicher ihrer Jugend zu verdanken, dass sie testet, ausprobiert …sie wage sich an Alles und scheue auch nicht mit ihrem unnachahmlichen Stil so manchen Altmeister zu kopieren. Modern Art, Comic, genaueste Zeichnungen und verspielte Farbenfreude finde man in ihren Werken.  Thomas Zilch präsentierte sie als einen „filigraner Maler,  abstrakt und mitunter geheimnisvoll“.  Ganz besonders freute sich Vorsitzende Beate Seifert,  neue Mitglieder in den Reihen des Kunstvereins Unverdorben begrüßen zu dürfen: Agnes Jonas, „eine Fotographin vom Feinsten. Wenn jemand den Blick für einen Augenblick, für eine Szene, für ein Motiv hat, dann sie!“  Ihr Aussteller-Debüt bei der Werkschau 2016 geben auch Malerin Erika Maderer und Objektkünstler  Johann Köppl. „Schauen Sie und Staunen Sie“, wandte sich Beate Seifert – die Vorsitzende komplettiert die Ausstellerriege – an die Besucher der Vernissage. Sie setzte dann  zum Ende ihrer Rede wieder ein Dichterwort:  „Willst Du fröhlich sein, umgib Dich mit Freunden. Willst Du glücklich sein, umgib Dich mit Blumen“.

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ÖFFNUNGSZEITEN:

An den Sonntagen, 24. April, 1. Mai, 8. Mai und Pfingstsonntag, 15. Mai sowie Pfingstmontag, 16. Mai jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Kunstquartier Unverdorben, Im Berg 7.

Gruppenbild der ausstellenden Künstler der Werkschau 2016 "Blumen"

Gruppenbild der ausstellenden Künstler der Werkschau 2016 „Blumen“

Beas Veilchen

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DAS MEDIEN-ECHO:

Ausstellungs-Vorschau des Neuen Tag, Kreisausgabe SAD

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Kunst-Schüler zeigen Papier-Kunstwerke

Bürgermeister Martin Birner nimmt die Schülerarbeiten in Augenschein. Fotos: Alfred Grassmann

Bürgermeister Martin Birner nimmt die Schülerarbeiten in Augenschein. Fotos: Alfred Grassmann

Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der Gregor-von-Scherr-Realschule legen 14 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung im Fach Kunsterziehung ab. Anlass genug, den Absolventen eine geeignete Plattform zur öffentlichen Präsentation ihrer Kunstwerke zu bieten. Einer entsprechenden Anfrage der Schulleitung kam deshalb der Kunstverein Unverdorben gerne nach. Er stellte seine Räumlichkeiten Im Berg 7 zur Ausrichtung der Schülerausstellung „Papier ist geduldig“ eine Woche lang zur Verfügung.

Direktorin Diana Schmidberger

Direktorin Diana Schmidberger

Vergangenen Freitagabend war Vernissage, zu der Direktorin Diana Schmidberger zahlreiche „Premierengäste“ willkommen heißen konnte.

RSVernissageFür den Neunburger Kunstverein Unverdorben lobte Geschäftsführer und Schatzmeister Peter Wunder die „Künstler“ der Klasse 10e für ihren Mut, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen. Eine tolle Ausstellung mit großer Spannbreite, so sein erster Eindruck, „von Albrecht Dürer bis Expressionismus ist stilistisch alles dabei!“ Auch Bürgermeister Martin Birner zeigte sich in seinem Grußwort vom Gebotenen sehr beeindruckt. Er nannte den neu an der Realschule etablierten Kunstzweig eine „Talentschmiede“. Begabte Kinder fänden hier  eine Orientierungshilfe und könnten früh ihre Kreativität entfalten und entwickeln.

KVU-Schatzmeister Peter Wunder

KVU-Schatzmeister Peter Wunder

Direktorin Diana Schmidberger ging in ihrer Ansprache kurz auf die Titelwahl „Papier ist geduldig“ ein. Geboren wurde er bei der Kunstfahrt nach Deggendorf, wo der Besuch einer Papieraustellung auf dem Programm stand. Das Gesehene habe dann  jeden Schüler zu eigenen Werken inspiriert. Die einzige Vorgabe lautete: „Es muss Papier sein, alles andere ist frei“. Heraus kam laut Schmidberger eine breite Vielfalt an Ausstellungsstücken, vom klassischen Scherenschnitt, über den Objektkasten bis hin zum Papierkleid.

Im Zentrum der Ausstellung befindet sich der „Schwarze Raum“, welcher die Umsetzung eines wichtigen kunstgeschichtlichen Themas der zehnten Klasse: Surrealismus.  „Dieser sei so schön wie die zufällige Begegnung eines Regenschirms mit einer Nähmaschine auf dem Seziertisch“, berief sich Diana Schmidberger auf die Definition Lautréamonts. „Wir haben die Papierarbeiten der Schüler zu einer surrealistischen Rauminstallation vereinigt, die breiten Raum für Phantasie und Interpretation bietet. „Lassen Sie ihre Phantasie schweifen und Sie werden verstehen, was die Surrealisten mit ihren Bildern erreichen wollten“, appellierte die Direktorin an alle Besucher.

Schülersprecherin Lukrezia Graf

Schülersprecherin Lukrezia Graf

Die Schülerausstellung lade dazu ein, beim Streifzug durch die Kunstgeschichte den Horizont zu weiten, sich auf Altbekanntes aber auch auf ganz Neues einzulassen.

Abschließend galt der Dank der Schulleiterin folgenden 14 Absolventen des Kunstzweigs: Julian Artmann, Fiona Biehler, Lena Christ, Lukrezia Graf, Tatjana Hartl, Laura Hofmann, Monique Murer, Alina Pregler, Laura Schmid, Linda Schuhbauer, Anna-Sophie Singer, Linda Süß, Franziska Walbrun und Clara Wurm. Eine besondere Belobigung erfuhr Anna-Sophie Singer als Gewinnerin eines bayernweiten Architekturwettbewerbs mit ihrem Entwurf eines Mineralienmuseums. Aber auch hörenswerte musikalische Talente offenbarten die Kunstzweig-Absolventen: Lukrezia Graf am E-Piano mit ihrer Version von „House of the rising sun“, Julian Artmann mit einem Gitarrensolo und das Instrumentaltrio Lena Christ, Fiona Biehler und Linda Süß mit dem Finalsong: „Sounds of silence“.

Absolventen des RS-Kunstzweigs umrahmen die Vernissage musikalisch.

Absolventen des RS-Kunstzweigs umrahmen die Vernissage musikalisch.

Ehrengäste bei der Ausstellungseröffnung "Papier ist geduldig" im Kunstquartier Unverdorben.

Ehrengäste bei der Ausstellungseröffnung „Papier ist geduldig“ im Kunstquartier Unverdorben.

DAS MEDIEN-ECHO:

Bericht in der MZ, Lokalteil Neunburg v. W., v. 11.4.16

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Bericht im Neuen Tag, Kreisteil Schwandorf, v. 14.4.16

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Musikgenüsse mit Max Reger und W.A. Mozart

Weltberühmter Komponist aus der Oberpfalz: Max Reger im Jahr 1906. Foto: Max-Reger-Institut Karlsruhe

Weltberühmter Komponist aus der Oberpfalz: Max Reger im Jahr 1906.     Foto: Max-Reger-Institut Karlsruhe

Dem großen Oberpfälzer Komponisten Max Reger – er starb vor hundert Jahren – ist das sinfonische Frühlingskonzert am Samstag, 23. April, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle gewidmet. Regers populäre „Mozart-Variationen“ für Orchester werden zwei Meisterwerke W. A. Mozarts gegenübergestellt.

Schon zu seinen Lebzeiten erlangte der am 19. März 1873 in Brand geborene Sohn eines Hauptlehrers Weltruhm. Zunächst als begnadeter Orgelvirtuose, danach als genialer Tonsetzer und Hofkapellmeister.KulturfondBY Bis heute ist sein Rang als Komponist des Übergangs von der Spätromantik zur Moderne unbestritten. Max Reger ist zudem ein Prototyp des Genussmenschen. Um seinen urwüchsigen Humor ranken sich zahlreiche Anekdoten. Erst im 44. Lebensjahr stehend, starb Reger am 11. Mai 1916 nach akutem Herzversagen in einem Leipziger Hotelzimmer. Ein Jahr zuvor, am 8. Januar 1915 feierte er in Wiesbaden die erfolgreiche Uraufführung seines letzten großen Orchesterwerks: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132. Reger wählte dazu das bekannte „Grazioso“ aus Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331, welches in acht kurzen Sätzen kunstvoll variert wird, um dann „fortissimo“ in eine prächtige Schlussfuge zu münden.

Großer Orchesterapparat

Schon vor dem Start der Neunburger Klassik-Konzerreihe 2012 waren  Hans Richter, Chefdirigent der Smetana Philharmoniker Prag, und  Karl Stumpfi, Neunburgs Klassikbeauftragter, d’accord:

Maestro Hans Richter

Maestro Hans Richter

Im Reger-Gedenkjahr 2016 soll ein repräsentatives Spätwerk des Oberpfälzer Meisters in der Schwarzachtalhalle erklingen! Kein leichtes Unterfangen, denn die „Mozart-Variationen“ erfordern einen stattlichen Orchesterapperat mit erweitertem Bläser- und Streicherregister. In Erfüllung geht dieser Wunsch jetzt durch das ehrenamtliche Engagement des Kunstvereins Unverdorben. Er integrierte das sinfonische Frühlingskonzert mit einem vorgeschalteten Jugend-Musikworkshop in sein Internationales Kulturprojekt „Töne und Farbe ohne Grenzen 2016“. Die sich über mehrere Monate erstreckende Kunstaktion in enger Kooperation mit Kunstschaffenden aus Tschechien wurde beim Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Prag und beim Bayerischen Kulturfonds in München zur Förderung eingereicht. Finanzielle Unterstützung gewähren auch der Bezirk Oberpfalz, der Landkreis Schwandorf und die Stadt Neunburg.

Workshop am Nachmittag

Das Konzertprogramm am 23. April eröffnet das aus mehrheitlich Neunburger Schülern und Prager Profimusikern gebildete Workshop-Ensemble. LogoZKFAls „Ouvertüre“ studieren die rund 25 Instrumentalisten am Nachmittag in der Gregor-von-Scherrstraße das „Andante grazioso“ von Mozart/Reger ein. Zuerst Holzbläser, dann Streicher exponieren das bekannte Mozart-Thema und stimmen so auf das nachfolgende Hauptwerk des Abends ein. Ein Rezensent der Uraufführung 1915 war voll des Lobes über Max Regers Opus 132: „Es ist so, als habe die Reinheit und Grazie Mozarts unseren Komponisten aufs wohltätigste beeinflusst. Angeregt und anregend verläuft die abschließende Fuge, die als Wunderwerk an Kunst und Wissen gepriesen werden darf“. Der Oberpfälzer Komponist begegnet dem Salzburger Meister in diesem späten Orchesterwerk zweifelsohne auf Augenhöhe.

„Mozart pur“ bietet der zweite Konzertteil nach der Pause.

Insgesamt 27 Konzerte für Klavier und Orchester stammen aus seiner Feder, sie waren sozusagen sein tägliches Brot. W. A. Mozart spielte sie auf seinen Wiener Akademien und auf seinen Konzertreisen. Immer bezauberte er sein Publikum sowohl durch eine schier unerschöpfliche Erfindungsgabe und empfindsame Melodik als auch durch seine Virtuosität.

Pianist Costin Filipoiu

Pianist Costin Filipoiu

Das Klavierkonzert Nr. 20 d-moll komponierte Mozart unter größtem Zeitdruck Anfang 1785 und brachte es selber am 11. Februar in Wien vor 150 zahlenden Zuhörern zur Erstaufführung. Heute gilt KV 466 als ein entscheidender Anstoß zur weiteren Entwicklung des Klavierkonzerts im 19. Jahrhundert. Solist beim Neunburger Frühlingskonzert ist der rumänische Pianist Costin Filipoiu. Begleitet wird er von den Prager Smetana Philharmonikern unter Leitung von Hans Richter. Geboren 1979 in Bukarest, hat er ab 1998 in Berlin, Lübek und Nürnberg  Klavier studiert. Als Konzertpianist debütierte Filipoiu mit dem Sinfonieorchester Bukarest und Rachmaninows  zweitem Klavierkonzert. Seit Dezember  2009 ist er Lehrbeauftragter für Korrepetition an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Prager spielen die „Prager“

Für einen krönenden Abschluss dieses Klassik-Events sorgt eine Aufführung der Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504, der sogenannten Prager Sinfonie. Das Werk entstand im Dezember 1786 zwischen Mozarts Meisteropern „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“. Anlässlich einer „Figaro“-Vorstellung im Ständetheater der Goldenen Stadt kam es am 19. Januar 1787 auch zur Erstaufführung der neuen Sinfonie. Ihr außerordentlicher Rang wurde vom Prager Publikum auf Anhieb erkannt. Sie brachte dem Musikgenie jene Anerkennung, welche ihm in Wien bis zu seinem frühen Tod 1791 vorenthalten wurde. Doch nicht nur ein eindrucksvolles Klangerlebnis will dieses sinfonische Konzert vermitteln. Der Frühling soll nach Willen des Kunstvereins an diesem Abend auch optisch voll zur Geltung kommen. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich überraschen lassen. Im Übrigen auch vom „kulinarischen Rahmenprogramm“ im Hallenrestaurant „Esszimmer“. Vor und nach dem musikalischen Genuss wartet die Speisenkarte mit einer exklusiven Max-Reger-Hommage auf. Weil doch dem berühmten Oberpfälzer stets auch der Ruf vorauseilte, über einen gewaltigen Appetit zu verfügen. So kam er einmal in eine Gaststätte, blickte kurz in die Karte und winkte den Kellner herbei: „Bringen Sie mir eineinhalb Stunden Roastbeef garniert!“ (hfz)

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KONZERT IM MAX-REGER-JAHR 2016

Termin: Samstag, 23. April, 20 Uhr, Schwarzachtalhalle Neunburg, Saalöffnung und Abendkasse ab 19 Uhr.

Tickets: 20/25/30 Euro im Internet (www.okticket.de)  und örtliche VVK-Stellen. Gruppenreservierung zu ermäßigten Preisen unter Tel. (09672) 208 514 (Montag bis Freitag).

Programm: Andante grazioso von Reger/Mozart (Workshop-Ensemble Neunburg-Prag); Mozart-Variationen für Orchester von Max Reger (Smetana Philharmoniker Prag); Klavierkonzert Nr. 20 d-moll von W. A. Mozart (Solist: Costin Filipoiu); Sinfonie Nr.38 D-dur „Prager“ von W. A. Mozart (Smetana Philharmoniker Prag); Gesamtleitung: Chefdirigent Hans Richter.

Weitere Infos:  www.reger2016.de

Werbung im Kulturmagazin EXPULS:

Kunstverein Unverdorben Frühjahrskonzert 04-05_2016_ohne Ort-1DAS MEDIEN-ECHO

Konzertvorschau in der MZ SAD-Ausgabe als pdf:

FjKmz16

Konzertvorschau in der MZ-BAYERWALD-Ausgabe:

FJKBayerwald16

Konzertvorschau im NEUNBURG-NEWSLETTER, Ausgabe April/Mai:

Ausgabe April 2016(1)

Konzertvorschau im NT SAD:

k Konzertvorschau im Straubinger Tagblatt/Chamer Zeitung:

ChamerZeitung23April16Interview mit Chefdirigent Hans Richter im Ostbayern-Kurier -Seite 19,

WebLink:

 

 

 

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