Workshop und Konzert zum Reger-Jahr ’16

Am Samstag, 23. April 2016 beginnt das vom Kunstverein Unverdorben initiierte Internationale Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“. logos_mri_reger2016Im Rahmen des Projektmoduls I „Töne“ findet ab 15 Uhr ein Jugend-Musikworkshop in der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule,Katzdorfer Straße, und ab 20 Uhr (Saalöffnung 19 Uhr) das sinfonische Frühlingskonzert zum Gedenken an den 100. Todestag des großen Oberpfälzer Komponisten Max Reger (1873 bis 1916) in der Schwarzachtalhalle statt.KulturfondBY

Auf dem Programm stehen unter anderem Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart für großes Orchester op. 132 von Max Reger, die  Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 („Prager“) und das Klavierkonzert d-moll K 466 von W. A. Mozart. Solist: Costin Filipoiu (Klavier). Es spielen das Workshop-Ensemble Neunburg-Prag unter Leitung von Lukas Cach und die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter.

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Eintrittkarten 20€/25€/30€, online unter www.okticket.de u. bei den örtlichen Vorverkaufsstellen.
Weitere Infos unter www.kunstverein-unverdorben.de und www.reger2016.de

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OVIGO’s „Lucky Happiness Golden Express“

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Kurz vor der Premiere am 2. April in der Schwarzachtalhalle:  Ensemble der neuesten OVIGO-Theaterproduktion „Lucky Happiness Golden Express“                              Fotos: Karl Stumpfi, kvu

Ein modernes Märchen vom Glück erzählt die neueste Ovigo-Inszenierung. „Lucky Happiness Golden Express“, eine Tragikkomödie von Noah Haidle, hat am Samstag, 2. April, 20 Uhr, in der Schwarzachtalhalle Premiere. luckyhappinessgoldenexpress

Das junge Ensemble – erst vor wenigen Tagen als beste bayerische Amateurtheater-Gruppe ausgezeichnet – gewährte der Öffentlichkeit bei den Abschlussproben Blicke „hinter die Kulissen“. Jene Szene, welche Regisseur Florian Wein sozusagen als Appetitshappen herausgepickt hatte, dürfte bei den insgesamt fünf Aufführungen quer durch die Oberpfalz für Furore sorgen: Ein frisch getrautes Brautpaar (dargestellt von Thomas Heindl und Martina Baumer) zieht sich zur Hochzeitsnacht zurück. Zuerst fallen die Hüllen, dann wird der Zuschauer nicht nur mit nackten Tatsachen konfrontiert – ihm wird zugleich ein prickelnder „Seelen-Striptease“ geboten. Die beiden Protagonisten sind dabei mit vollem Körpereinsatz bei der Sache. „Bei der ersten Probe krachte plötzlich das Bettgestell zusammen“, erzählte der Regisseur schmunzelnd. In Anspielung auf diesen Zwischenfall ging Florian Wein in die Horizontale. Das Bühnenbett räumte er erst nach bestandenem „Elch-Test“…

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Regisseur Florian Wein beim „Bettentest“

Das China-Restaurant „Lucky Happiness Golden Express“ ist Ausgangspunkt der Handlung. Dort ist der alte Andrew (Dr. Florian Waldherr) ein treuer Stammgast. Jeden Abend bestellt er das gleiche und wird von einem komischen Kellnerpaar bedient. Bis er eines Abends einen Schlaganfall erleidet und ins Koma fällt. Im Krankenhaus versammelt sich seine Familie: Seine demente Ehefrau Vivian (Eva Thaller), und die beiden Töchter Andrea und Thump (Martina Baumer und Theresa Weidhas). Deren Mitgefühl hält sich in Grenzen. Lieber früher als später wünschte eine der Töchter das Ableben des Vaters herbei, um nach einer verlockend hohen Lebensversicherungsprämie greifen zu können.

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„NIEMAND KANN DIR BEIBRINGEN GLÜCKLICH ZU SEIN“

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In Rückblenden schildert Noah Heidles Tragikkomödie mit umwerfendem Witz, großartigen Figuren und mit spielerischer Leichtigkeit eine Familiengeschichte gleichsam als niemals endende Suche nach Lebensglück. Das Ovigo-Ensemble knüpft mit dieser Produktion nahtlos an die zuletzt gezeigten Erfolgsstücke „Der Gott des Gemetzels“ und „Diamond Lucy“. Mit seiner Abfolge von humoristischen und tragischen Elementen garantiert auch „Lucky Happiness Golden Express“ für einen sowohl vergnüglichen als auch zum Nachdenken anregenden Theaterabend. Regisseur Florian Wein, seit 2015 auch Ovigo-Intendant, standen die beiden Regieassistentinnen Antonia Schneider und Lisamarie Berger zur Seite. Für die Bühnentechnik zeichnet Sandro Bauer verantwortlich. Nach der Premiere am kommenden Samstag in der Schwarzachtalhalle folgenden Reprisen am 9. und 10. April im Pfarrheim Oberviechtach und am 23. Und 24. April im W1 in Regensburg.

INFOS
Der Eintrittspreis für die Neunburger Premiere beträgt zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro. Kartenvorverkauf in der Buchhandlung am Tor, Hauptstraße. Reservierung per Mail über florian.wein@ovigo-theater.de. Abendkasse ab 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle.

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RS-Kunstzweig stellt „Im Berg 7“ aus

 RSVernissageDie Abschlussausstellung des Kunstzweiges der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W., findet in den Räumlichkeiten des Kunstquartiers Unverdorben, Im Berg 7, statt. Vernissage ist am Freitag, 8. April um 18 Uhr. Dazu laden RS-Direktorin Diana Schmidberger und die „Jung-Künstler“ der 10. Klasse alle Kunstinteressierten herzlich ein. Es freut den Kunstverein Unverdorben ganz besonders, dass die Schüler ihre kreativen Abschlussarbeiten in seinem Domizil präsentieren wollen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag, 9. April, 14 – 18.00 Uhr;
Sonntag, 10. April, 10 – 18.00 Uhr.

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Poetischer Jahresbericht – mit Zahlen garniert

 

1. Vorsitzende Beate Seifert und Geschäftsführer Peter Wunder legten Jahresberichte vor.

1. Vorsitzende Beate Seifert und Geschäftsführer Peter Wunder legten Jahresberichte vor.

Die Vorstandschaft des Neunburger Kunstvereins Unverdorben hat am Montagabend im Gasthaus „Mappl“ bei der Mitgliederversammlung das Kunstjahr 2015 bilanziert. Erstmals in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende entledigte sich Beate Seifert dieser Aufgabe und dies auf recht unkonventionelle Art und Weise. Anstatt eines nüchternen, mit Daten und Fakten gespickten Rechenschaftsberichts präsentierte sie einen Jahresrückblick in Versform. Illustriert mit einer Lichtbilderserie, welche das kontrastreiche Vereinsleben sehr gut widerspiegelte. KVUlogoNaturgemäß prosaischer fiel der Kassenbericht von Schatzmeister und Geschäftsführer Peter Wunder aus. Die mannigfaltigen Kunstaktivitäten des Vorjahrs lassen sich an einigen aussagekräftigen Zahlen festmachen. So sammelte der KVU rund 12000 Euro an Sponsoren- und Fördergeldern ein. Einnahmen und Ausgaben wiesen in der Jahresschlussrechnung 2015 einen positiven Saldo in Höhe von 2144 Euro und einen Gesamtkassenstand von rund 8000 Euro auf. Kassenprüfer Karl Haberl bescheinigte dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung. Seinem Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde ohne Gegenstimmen bei vier Enthaltungen stattgegeben.

Der Ausblick auf 2016 zeigte deutlich auf: Es gibt wieder viel zu tun für den KVU! Mit dem Internationalen Kunstprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen“ werden neue Wege beschritten. Der Startschuss fällt am 23. April mit dem Sinfonischen Frühlingskonzert in Kombination mit einem Jugend-Musikworkshop. Fortsetzung folgt zwischen 20. und 27. Juli mit dem deutsch-tschechischen Malworkshop, Ahoj16-Kunstprozession-Vernissage am 16. September und Tschechische Opern- und Operettengala am 2. Oktober (im Begleitprogramm der länderübergreifenden Ausstellung „Karl IV.“).

Neu sind auch die Kurse „Malen für alle“ ab 25. Mai im Kunstquartier unter der Leitung von Renata Heimerl. Altbewährtes wie die Mitglieder-Werkschau mit Renate Ullmann als Kuratorin ab 17. April, Weinhof & Austellung zum Neunburger Altstadtfest am 13./14. August oder der im Monatsintervall stattfindende Blaue Montag bleibt gesetzt und wird beibehalten. Der Neunburger Kunstherbst erlebt zwischen 1. September und 10. Dezember seine vierte Auflage und bietet wiederum eine abwechslungsreiche Veranstaltungspalette mit Ausstellungen, Theater, Konzerten, Literaturlesungen und Kleinkunst. KH-Koordinator Karl Stumpfi richtete den Fokus schon auf das Jahr 2017 mit dem Stadtjubiläum „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“.  Der Kunstverein Unverdorben, so kündigte er an, wolle das Programm mit einem „weit in die Region ausstrahlendem Kultur-Highlight“ bereichern.

Und eine weitere „Erfolgsmeldung“ rundete diese harmonische Jahresversammlung ab: Der KVU konnte mit Gudrun Volpini und Alfred Weiß zwei Neumitglieder in seinen Reihen willkommen heißen.

DAS MEDIEN-ECHO

Der Link zum Onetz: http://www.onetz.de/neunburg-vorm-wald/kultur/verein-unverdorben-pflegt-kunst-in-allen-facetten-fuer-kunst-in-die-haende-spucken-d1573970.html

„Der neue Tag“, Kreisausgabe SAD v. 23.3.16:

ePaper_2016_3_22_36_preview.jpg_Ausschnitt_SeiteInteressiert verfolgten die KVU-Mitglieder die Rechenschaftsberichte im Gasthaus "Mappl". Fotos: K. StumpfiInteressiert verfolgten die KVU-Mitglieder die Rechenschaftsberichte der Vorstandschaft im Gasthaus „Mappl“.   Fotos: K. Stumpfi

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Kunstverein legt Jahresbilanz ’15 vor

Ein ereignisreiches Kunstjahr liegt hinter dem Neunburger Kunstverein Unverdorben und jetzt gilt es satzungsgemäß Bilanz zu ziehen. Die Vorstandschaft mit 1. Vorsitzender Beate Seifert an der Spitze hat zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Montag, 14. März, 19.30 Uhr, in das Gasthaus „Zum Mappl“ eingeladen.KVUlogo
Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes:
Jahresbericht 2015 der Vorsitzenden,
Kassenbericht des Schatzmeisters,
Bericht der Kassenprüfer,
Aussprache zu den Berichten,
Entlastung der Vorstandschaft
3. Vorhaben und Konzept 2016 (dabei Einladung zur Austellung in Pilsen)
4. Vorhaben und Konzept 2017
5. Organisatorisches zu den Vorhaben
6. Wünsche, Anträge, Sonstiges.
Zur Teilnahme willkommen sind alle Kunstinteressierten aus der Region, die beim KVU zukünftig mitarbeiten bzw. Mitglied werden wollen.
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Begleitprogramm „KARL IV.“ geht online!

Das Kaiser Karl IV.-Denkmal in Prag.

Das Kaiser Karl IV.-Denkmal in Prag.

Die bayerisch-böhmische Landesausstellung 2016/17 ist dem im Prager Hradschin residierenden römisch-deutschen Kaiser und böhmischen König Karl IV. (1316 – 1378) gewidmet. Flankiert wird die Doppelaustellung von einem über 200 Kulturveranstaltungen umfassenden Begleitprogramm, welches vom Haus der Bayerischen Geschichte München initiiert wurde und vom Centrum Bavaria Bohemia Schönsee koordiniert wird. Veranstaltungsliste und -landkarte wurden am 17. Februar für das Internet freigeschaltet.

Die Stadt Neunburg inklusive Schwarzachtalhalle und Kunstverein Unverdorben ist in dem vielfältigen Programmangebot mit der Operngala im 4. Neunburger Kunstherbst, kombiniert mit einem grenzüberschreitenden Jugend-Musikworkshop, vertreten. Gefördert wird dieses Projekt aus dem Deutsch-Tschechischen ZukunftsfondsLogoZKF

Die Residenzen von Kaiser Karl IV. in Prag und dessen Nachfolgers auf dem deutschen Königsthron, Pfalzgraf Ruprecht III. in Neunburg v. W., kommen sich im Jahr 2016 näher. Im Begleitprogramm der bayerisch-tschechischen Landesausstellung geben die Prager Smetana Philharmoniker unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter sowie einem tschechischen Solistenquartett am Sonntag, 2. Oktober um 20 Uhr in der Neunburger Schwarzachtalhalle ein tschechisches Opernkonzert mit Werken von Bedrich Smetana, Antonin Dvorak, Leos Janacek, Oskar Nedbal u.a. Voraus geht ein Musik-Workshop im Neunburger Pfalzgrafenschloss. Dirigent, Sänger und Orchestermusiker werden hierbei mit musikalisch talentierten Jugendlichen aus beiden Nachbarländern zusammenarbeiten bzw. einen gemeinsamen Konzertauftritt vorbereiten.

Der Web-Link:

www.begleitprogramm-Karl-iv.de

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Reprise des musikalischen Satire-Abends am 26. Januar

„Komische Käuze“ in der Alten Seilerei

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Die "4 Unverdorbenen" beim Auftritt am 26. Januar 2016 in der vollbesetzten Alten Seilerei. Foto: G. Volpini

Die „4 Unverdorbenen“ beim Auftritt am 26. Januar 2016 in der vollbesetzten Alten Seilerei.   Foto: Gudrun Volpini

Nach der erfolgreichen Darbietung zum Ausklang des 3. Neunburger Kunstherbstes am 23. November im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“ wiederholen die „4 Unverdorbenen“ des Neunburger Kunstvereins am Dienstag, 26. Januar, 19.30 Uhr, ihr Programm „Von komischen Käuzen – Bayerisch-österreichischer Satiregipfel“ in der Alten Seilerei. Geboten wird handgemachte Musik und hintergründiger Humor in Texten von Karl Kraus, Ludwig Thoma, Friedrich Torberg, Oskar Maria Graf, Ernst Jandl, Erich Fried, Fritz Grünbaum und Fred Endrikat. Mitwirkende: Klaus Götze (Gitarre), Jürgen Zach (Bass), Franz Schöberl (Akkordeon) und Karl Stumpfi (Rezitation). Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein Unverdorben. Platzreservierungen bei Alois Feldmeier, Alte Seilerei, Haupstraße 40, Neunburg v. W.

BlauerDienstag16

DAS MEDIEN-ECHO

Bericht in der MZ, Ausgabe SAD-NEN, v. 30.1.16 als PDF:

20160130.MZ.A.8022237

Bericht im Neuen Tag, Ausgabe SAD, v. 28.1.16:

NTAlteSeiler

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Kunstverein informierte Medien über sein Kulturprojekt 2016

„Töne und Farben ohne Grenzen“: Start im April

Medienpräsentation des internationalen Kulturprojekts "Töne und Farben ohne Grenzen 2016" des Neunburger Kunstvereins am 29. Dezember in der Schwarzachtalhalle (v. l. n.r.): Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Bürgermeister Martin Birner, Realschuldirektorin Diana Schmidberger, RS-Projektlehrer Michael Zimmerer, Chefdirigent Hans Richter, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, KVU-Geschäftsführer Peter Wunder und stv. KVU-Vorsitzende Renata Heimerl. Foto: Udo Weiß, NT

Medienpräsentation des internationalen Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ des Neunburger Kunstvereins am 29. Dezember in der Schwarzachtalhalle (v. l. n.r.): Hallenmanagerin Rosa Schafbauer, Bürgermeister Martin Birner, Realschuldirektorin Diana Schmidberger, RS-Projektlehrer Michael Zimmerer, Chefdirigent Hans Richter, KVU-Vorsitzende Beate Seifert, Kulturbeauftragter Karl Stumpfi, KVU-Geschäftsführer Peter Wunder und stv. KVU-Vorsitzende Renata Heimerl. Foto: Udo Weiß, NT

 

  1. Einführung: Der Neunburger Kunstverein Unverdorben (KVU) plant im Jahr 2016 ein zweiteiliges Kulturprojekt in Kooperation mit darstellenden und bildenden Künstlern aus der Tschechischen Republik unter dem Motto „Töne & Farben ohne Grenzen“. Ausländische Partner des KVU sind die Smetana Philharmonie Prag und die Pilsener Künstlergruppen ArtVrch und Uboc. Partner vor Ort sind Neunburger Schulen und Bildungseinrichtungen. Das Projekt ist ausgerichtet auf die Module „Töne“ (im ersten Halbjahr, gemeinsam mit dem Prager Orchester unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter) und „Farben“ (im zweiten Halbjahr, gemeinsam mit den Pilsener Künstlern). Bei beiden Projekt-Modulen werden die Kunstaktivitäten mit Jugend-Workshops kombiniert. KulturfondBYFörderanträge unter anderem an den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und an den Bayerischen Kulturfonds wurden vom KVU-Vorstand fristgerecht eingereicht. Thematischer „Aufhänger“ für das Projektmodul I „Töne“ mit Jugend-Workshop und Sinfoniekonzert am Samstag, 23. April 2016 ist das Max-Reger-Gedenkjahr 2016.
  1. Projekt-Modul I („Töne“): Zum musikalischen Jugend-Workshop erfolgt eine Ausschreibung des Kunstvereins, begrenzt auf die örtlichen Bildungseinrichtungen Staatliche Gregor-von-Scherr-Realschule, Mittelschule und Städtische Musikschule sowie auf die Stadtkapelle Neunburg v. W.
  2. Die Teilnehmerzahl des Workshops ist auf 24 Teilnehmer limitiert. Die Schulen sollten fortgeschrittene Instrumentalisten (Blech- und Holzbläser, Streicher) melden.
  3. Der Workshop wird vom Chefdirigenten der Smetana Philharmonie Prag Hans Richter bzw. von seinem Assistenten Lukas Cach betreut, einige von ihm ausgewählte Orchestermusiker unterstützen ihn. Nach kurzer Einführung in das Leben und Werk Max Regers wird ein Workshop-Ensemble, bestehend aus bayerischen Schülern und tschechischen Profimusikern gebildet und ein Orchesterstück einstudiert, welches auf das Abendprogramm unmittelbar Bezug nimmt – dazu ist vorgesehen das Mozart-Thema „Andante grazioso“ aus Regers op. 132.
  4. Die Teilnehmer des Workshops haben anschließend Gelegenheit, der Orchesterprobe in der Schwarzachtalhalle beizuwohnen.
  5. Das Reger-Gedenkkonzert am Abend des 23.4.16 wird mit der Darbietung des Workshop-Ensembles eingeleitet. Es wird angestrebt, dass Musiker des Workshop-Ensembles auch am Ende des Konzertes eingebunden werden.
  6. Es wird sichergestellt, dass die am Workshop-Ensemble beteiligten Jugendmusiker auch zum Abschluss des Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016″/Eröffnung der internationalen Kunstaustellung „Ahoj 16“ am 16.9.16 in das Programm der Prozessionsausstellung einbezogen werden.
  7. Zum Projektmodul II („Farben“) mit Jugend-Workshop und Aktion „Artists in Residence“ in der zweiten Juli-Hälfte 2016 in Neunburg v. W. ergehen zum gegebenen Zeitpunkt detaillierte Informationen.
  8. Zusammenfassung: In Neunburg vorm Wald wird seit Jahren ein anspruchsvolles Kulturprogramm angeboten.  Im Neunburger Kunstherbst-Folder spiegelt sich diese Bandbreite von Konzerten, Kabarett, Lesung, Opern- Operettengalen, Malerei mit Ausstellungen, bis zu Tanz und Theater wider – ein vielseitiges und vielschichtiges regionales Kunstangebot, welches auch immer auf die Einbeziehung unseres Nachbarlandes setzte. Mit seinem internationalen Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ beschreitet der Kunstverein Unverdorben nun einen neuen, zukunftsweisenden Weg – mit einer direkten und aktiven Einbindung der heimischen Jugend in seine Kunst-Aktivitäten.
  9. Aus der Antragsbegründung an den Bayerischen Kulturfonds:  „Die Stadt Neunburg vorm Wald baute vor rund fünf Jahren eine neue Veranstaltungshalle. Diese wurde u. a. durch die EU und den Freistaat Bayern unter der Maßgabe gefördert, dass die Schwarzachtalhalle die Funktion eines regionalen Kulturmittelpunkts erhält. Deswegen wurde sie mit einem konzerttauglichen Saal ausgestattet, das Haus richtungsweisend mit einem Klassik-Konzert am 14. Juli 2012 eröffnet (Sinfonischer Zyklus „Mein Vaterland“ mit den Smetana Philharmonikern Prag). Das Engagement dieses Orchesters kam durch den Kontakt mit dessen Chefdirigenten Hans Richter, einem gebürtigen Neunburger, zustande. Nach dem beachtlichen Auftakt-Erfolg wurde die Zusammenarbeit fortgesetzt. Heute sind Klassik-Konzerte in Neunburg nichts Neues, sie sind zu einem Markenzeichen der Stadt geworden und locken regelmäßig ein kunstverständiges Publikum an. Keines der bisherigen Konzerte wurde im Übrigen öffentlich gefördert. Aufgrund der vorliegenden Erfahrungswerte ist jedoch zu verzeichnen, dass sich das Konzertpublikum augenscheinlich aus einem Personenkreis „Ü 50“ rekrutiert. Man vermisst die Jugend in der Gästeschar. Dies führte im Kunstverein Unverdorben zu Überlegungen, wie man dieser Entwicklung gegensteuern könnte, damit dieses exklusive Konzertangebot mittel- bis langfristig nicht zum Aussterben verurteilt ist. Eine Initialzündung gab der Neunburger Kunstherbst 2015. Hier wurde uns erfreulicherweise vor Augen geführt, wie engagiert die Jugendlichen der Mittel- und Realschule waren, als der Kunstverein Unverdorben sie bat, eine eigene Ausstellung im Rahmen des Kunstherbst-Programms vorzubereiten. „Peter Unverdorben“, ein sagenumwobener, mittelalterlicher Minnesänger sollte eine Gestalt erhalten. Mit enormer Freude und Kreativität nahmen sich die Schülerinnen und Schüler dieses Themas an, die Vielfältigkeit ihrer Arbeiten begeisterte die Betrachter. Dies brachte uns auf die Idee, 2016 daran anzuknüpfen: Mit Kindern und Jugendlichen intensiver zu arbeiten, ihnen nicht nur die Malerei, sondern auch die klassische Musik nahe zu bringen. Durch die gute Verbindung mit den örtlichen Schulleitungen und mit der Stadtkapelle ist uns das musikalische Potential der Jugendlichen bekannt. Leider fehlen ihnen bisher geeignete Foren, um ihre Talente einem großen Publikum darzustellen. Dies zu verändern, ist eine wichtige Zielsetzung des Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“! Und das Entscheidende an diesem neuen Konzept ist, dass unsere Jugend mit eingebunden und aktiv mitwirken wird. Schülerinnen und Schüler der Realschule, Mittelschule, Musikschule und der Stadtkapelle werden am Konzerttag 23. April in einem Musik-Workshop gemeinsam mit tschechischen Orchestermusikern unter Leitung des Chefdirigenten Hans Richter und dessen Assistenten Lucas Cach ein Musikstück einzustudieren und am Konzertabend in der Schwarzachtalhalle zur Aufführung zu bringen. Das geschieht erstmalig in Neunburg vorm Wald und ist nach unserem Kenntnisstand auch im gesamten Landkreisgebiet Schwandorf einmalig. Im Gegensatz zu Großstädten, wo Staatliche oder Kommunale Theater bzw. Orchester dem Nachwuchs vergleichbare Angebote unterbreiten. Der Kunstverein Unverdorben gibt nun den jungen Leuten im ländlichen Raum, die Instrumentalkenntnisse mitbringen, eine Chance, mit ihrem musikalischen Talent das „stille Übungs-Kämmerlein“ zu verlassen und mit einem international agierenden Sinfonieorchester ins öffentliche Rampenlicht eines Konzertsaals zu treten. Dass Max Reger, der Oberpfälzer Komponist, im Programm ganz oben steht, ist aus zwei Gründen nachvollziehbar. Das Gedenken anlässlich des 100. Todesjahres sollte dazu genutzt werden, die nur selten gespielten, späten Orchesterwerke des Komponisten aufzuführen. Ein Glücksfall ist, dass der Kunstverein Unverdorben mit Maestro Hans Richter einen ausgewiesenen Max-Reger-Experten aufbieten kann, welcher die Workshop-Teilnehmer kompetent in das Schaffen Regers einweisen wird und die Jungmusiker für deren abendlichen Konzertauftritt sicher bestens motivieren kann. Beim Projektmodul II „Farben“  bildet die grenzüberschreitende Zusammenarbeit den Schwerpunkt – sowohl beim Workshop „Farben“ als auch bei der Aktion „Artists in Residence“ mit den Pilsener Gruppen ArtVrch & Uboc im Sommer. Schülerinnen und Schüler malen mit freischaffenden Künstlern aus Tschechien und Deutschland, verstreut an öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet und im Umland Neunburgs, an mehreren Tagen mit großzügigem Zeitrahmen und professioneller Unterstützung. Von der Neunburger Realschule und der Mittelschule nehmen jeweils zwei bis drei Klassen im Rahmen des Kunstunterrichts teil, wir rechnen mit ca. 100 Schülern. Das Novum besteht darin, dass nicht wir vom Kunstverein, wie bereits geschehen, in die Schulen gehen – diesmal kommen die Klassen zu uns! Die „Belohnung“ für die Jugendlichen wird das Austellen der im Workshop entstandenen eigenen Werke sein. Was liegt da näher, die mittlerweilse traditionelle Kunstprozession/Straßengalerie bei der Kunstherbst-Eröffnung am 16. September 2016 zu nutzen.Bei beiden Projektmodulen stehen die Einbindung und die Zusammenarbeit mit Schülern im Vordergrund. Für uns Projektplaner stellen dies keine nachrangigen Teilaspekte dar. Wir bieten Jugendlichen die Chance, mit erfahrenen Musikern und Malern gemeinsam zu arbeiten und die Ergebnisse solch kreativer Prozesse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Wir hoffen auf längerfristige Zusammenarbeit mit wechselnden Gruppierungen im In- und Ausland – eben „Töne und Farben ohne Grenzen“. Der Kunstverein Unverdorben e. V. investiert hier nicht zuletzt ein hohes Maß finanzieller Eigenmittel und ehrenamtlicher Arbeit. Um die begonnene Aufgabe weiter zu entwickeln und zu konsolidieren, bittet unser gemeinnütziger Verein um ideelle und materielle UnterstützungLogoZKF
  10.  DAS MEDIEN-ECHO

Artikel im Neuen Tag, Ausgabe Schwandorf v. 8. Januar 2016:

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Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung, Lokalteil Neunburg v. 31.12.15:

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Mitglieder-Werkschau ’16 mit „Blumen“

Die 3. Mitglieder-Werkausstellung 2016 des Neunburger Kunstvereins Unverdorben findet ab Sonntag, 17. April statt.  Die Werke der Mitglieder werden an diesem Tag und anschließenden drei Sonntagen in den Räumen des Kunstquartiers, Im Berg 7, ausgestellt.
Das Thema dieser Ausstellung ist „BLUMEN“.BlumenGrafikKVUWie die Blumen dargestellt werden, ob gemalt, fotografiert, geschweißt, gelötet, gedrechselt, gebastelt, gepresst, getöpfert ….. ist jedem selber überlassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wer ausstellen und Mitglied werden möchte, wendet sich bitte ab Januar 2016 an unsere Ausstellungs-Kuratorin Renate Ullmann (Mail-Adresse: renate.ullmann@googlemail.com)
Wir freuen uns auf rege Teilnahme
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Schöne Bescherung beim Kunstverein!

Kunstherbst-Sponsoren mit Ölportraits beschenkt: Gebietsdirektor Johann Herl, Kunstmaler Andras Olah mit dem Porträt von Johannes Lober, Bürgermeister Martin Birner und Bauunternehmer Franz Wilhelm mit 1. Vorsitzender Beate Seifert und Geschäftsführer Peter Wunder. Foto: Alfred Grassmann

Kunstherbst-Sponsoren mit Ölporträts beschenkt: Gebietsdirektor Johann Herl, Kunstmaler Andras Olah mit dem Porträt von Johannes Lober, Bürgermeister Martin Birner und Bauunternehmer Franz Wilhelm mit 1. Vorsitzender Beate Seifert und Geschäftsführer Peter Wunder (von links).       Foto: Alfred Grassmann, NT

Harmonischer Jahresausklang mit Überraschungsmomenten am Montagabend beim Neunburger Kunstverein Unverdorben im adventlich dekorierten und illuminierten Kunstquartier, Im Berg 7: Nach einem Kunstjahr mit vielen Aktivitäten und Höhepunkten – herausgegriffen seien hier nur die Werkschau im März/April, die Internationale „Steine“-Ausstellung im August, die Eröffnung der Ahoj-Kunstprozession mit Tanz und Pantomime im September sowie der 3. Neunburger Kunstherbst – wenige Tage vor Weihnachten blieb nun endlich Zeit zum Durchatmen.

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Überraschung gelungen, wie man sieht…..


Der letzte Blaue Montag des Jahres galt aber auch einer allfälligen Dankabstattung an jene, welche dem KVU anno 2015 idelle und materielle Unterstützung zukommen ließen. Und dieser Kunstverein wäre eben nicht „Unverdorben“, wenn er nicht zur rechten Zeit wieder mit einigen Überraschungen respektive Hinguckern aufwartete. So sahen sich Bürgermeister Martin Birner sowie die Kunstherbst-Sponsoren Franz Wilhelm (Bauunternehmen FWB) und Johann Herl (Sparkasse im Lkr. SAD) nach einer „Enthüllungsaktion“ unvermittelt ihrem Konterfei vis á vis! Denn der in Bodenwöhr lebende Kunstmaler, KVU-Mitglied Andras Olah, hatte die Kunstförderer in meisterlicher Manier porträtiert. Übrigens auch den dritten Kunstherbst-Sponsor 2015, den Neunburger Unternehmer Johannes Lober, der beim Jahresabschlussabend aber nicht persönlich anwesend sein konnte.

Vorsitzende Beate Seifert

Vorsitzende Beate Seifert


1. Vorsitzende Beate Seifert hielt für die rund 20 Geschäftspartner der Kunstprozession „Ahoj 15“ stilvoll arrangierte Weihnachtsgaben parat: Miniaturen der KVU-Künstlerinnen Veronika Riedl und Barbara Deml. Im „Kino“ zeigte Geschäftsführer Peter Wunder eine knapp halbstündige Video-Doku der spektakulären Tanzperformance vom 18. September, aufgenommen von Thomas Starringer, Reporter des Ostbayern-Kuriers.
Anschließend war das Buffet freigegeben. Fleißige „Küchenfeen“ hatten diverse Schmankerln und  Schleckereien in den Raum „gezaubert“…

Zum Gedankenaustausch und Plaudern blieb den Gästen noch ausreichend Zeit. Innerhalb den vier Wänden des Kunstquartiers, aber auch im so gar nicht winterlichen Weinhof.

Bürgermeister und Kunstmaler in bester Stimmung...

Bürgermeister und Kunstmaler in bester Vorweihnachts-Stimmung…

X Jahresabschluss 15-12-14  (6)Das „Kino“ war wieder ansehnlich mit Gästen besetzt….

X Jahresabschluss 15-12-14  (12)Geschäftsführer Peter Wunder dankt Videoreporter Thomas Starringer für den Film über die Ahoj-15-Eröffnung.

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Zehn Tage vor Heiligabend herrschte im Kunstquartier-Weinhof  „Open Air-Flair“…

 

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