Fotografien von Jenny Matthews

AUSSTELLUNG in der Evangelische Kirche, Neunburg v. W..
Di., 1. 9. bis Mi., 30.9. – 9.00 – 18.00 Uhr | Ausstellung | Výstavabild1

„Frauen im Kreuzfeuer“ | „Ženy v přestřelce“

Im September wird ein Teil des Gotteshauses an der Bahnhofstraße zum Ausstellungsraum. Aufgrund der Flüchtlingsproblematik diesmal: Frauen im Kreuzfeuer von Oxfam. Gezeigt werden Arbeiten der britischen Fotografin Jenny Matthews. Auf 36 Schwarz- Weiß-Bildern berichtet sie über Erfahrungen, die Frauen von Afghanistan bis Uganda mit Krieg und Gewalt gemacht haben. Diese Frauen fliehen, leiden, kämpfen, verhandeln und setzen sich für den Frieden ein.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

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Jetzt ist er da, der Neunburger Kunstherbst…

Kunstherbstblatt15KuHeLogo2015Nach der Aussaat vor vielen Monaten ist nun die Erntezeit gekommen! Der Kunstverein  freut sich mit seinen  Partnern, Unterstützern und Gästen auf  23 Kultur-Ereignisse á la carte.  Bei uns in Neunburg vorm Wald. Wir Pfalzgrafenstädter suchen den Schulterschluss mit PilsenLogo15

KUNST VERBINDET!

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Neuer Kunstherbst: großes Medienecho

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KOPIE des Artikels im NT v. 31.8.15

PDF-Dateien/Berichte in den MZ-Ausgaben SAD und CHA v. 27./28.8.15:

SAD.STN1.S.6151612

CHA.BERZ02.S.6154105

WEB-Link zum OTV-Magazin v. 26.8.15:

http://www.otv.de/neunburg-vorm-wald-der-3-neunburger-kunstherbst-steht-vor-der-tuer-184391/

OTV-Grafik

 

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Der 3. Kunstherbst in den Startlöchern!

Kunstherbst-Medienpräsentation im Rathaus (v.li.): Hans Fischer (ANIK), Simon Reif (JOP), Beate Seifert (KVU), Florian Wein (Ovigo), 2. Bgm. Margit Reichl, Till Rickelt (LTO), Renata Heimerl (KVU), Pfarrer Beck (ev. Kirche), Peter Wunder (KVU) u. Karl Stumpfi (Programm-Koordinator). Foto: Ralf Gohlke, MZ

Kunstherbst-Medienpräsentation im Rathaus (v.li.): Hans Fischer (ANIK), Simon Reif (JOP), Beate Seifert (KVU), Florian Wein (Ovigo), 2. Bgm. Margit Reichl, Till Rickelt (LTO), Renata Heimerl (KVU), Pfarrer Beck (ev. Kirche), Peter Wunder (KVU) u. Karl Stumpfi (Programm-Koordinator). Foto: Ralf Gohlke, MZ

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rathaus haben die Stadt Neunburg und der Kunstverein Unverdorben heute Vormittag das Programm des 3. Neunburger Kunstherbstes öffentlich vorgestellt. Bei der Medienpräsentation anwesend waren 2. Bürgermeisterin Margit Reichl in Vertretung des 1. Bürgermeisters Martin Birner (zurzeit im Urlaub), 1. Vorsitzende Beate Seifert, 2. Vorsitzende Renata Heimerl, Geschäftsführer Peter Wunder und Programm-Koordinator Karl Stumpfi (alle KVU), Chefdramaturg Till Rickelt (Landestheater Oberpfalz), Intendant Florian Wein (Ovigo-Ensemble), Orchestervorstand  Simon Reif (Junge Philharmonie Ostbayern), Kuratoriumsmitglied Hans Fischer (Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen) und Pfarrer Gerhard Beck (evangelische Gemeinde). Beate Seifert nutzte die Gelegenheit zur Dankabstattung an die Förderer des Neunburger Kunstherbstes: Kulturfond Bayern, Stadt Neunburg, Sponsoren aus der Wirtschaft (Fa. Lober, Fa. Wilhelm Bau, Sparkasse, Team Schwarzachtalmesse). Besonders würdigte die KVU-Vorsitzende das zeitintensive Engagement ihrer Vorstandsmitglieder sowie freiwilliger Helfer bei den organisatorischen Vorbereitungen der Kunstherbst-Saison. Nicht zuletzt erwähnte sie auch die professionelle Zusammenarbeit mit den Werbepartnern Expuls-Verlag Weiden und media9/Schmidl Druck Neunburg v. W.

GRUSSWORTE der 2. Bürgermeisterin Margit Reichl:

Der 2011 gegründete Kunstverein Unverdorben bietet unseren Bürgerinnen und Bürgern von Konzert und Kabarett, bis hin zu Malerei und Fotografie, ein volles Programm. Das Ziel des Kunstherbstes ist, Einheimischen wie Gästen ein vielfältiges Kulturangebot zu bieten und die Leidenschaft zur Kunst zu wecken. Einen Vorgeschmack auf den Kunstherbst haben wir bereits am vergangenen Wochenende bekommen. Die Kunstausstellung zum Thema „Steine“ hat großen Anklang gefunden. Viele Besucher haben an den beiden Altstadtfest-Tagen das Kunstquartier besucht und waren begeistert.

Der Kunstverein beschäftigt sich auch mit der aktuell schwierigen Situation in der Welt. Zum Auftakt findet die Ausstellung „Frauen im Kreuzfeuer“ in der ev. Kirche statt. Aufgrund der gegenwärtigen Flüchtlingssituation sicherlich auch für wenig kunstinteressierte Bürger eine sehenswerte Fotoaustellung. Ein Highlight des diesjährigen Kunstherbstes wird die Themenwoche, die sich mit dem Kriegsende 1945 und mit dem damit verbundenen Neuanfang und Wiederaufbau beschäftigt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Kunstprozession Ahoj 15. Von der hochmodernen Schwarzachtalhalle geht es über verschiedene Stationen durch die Altstadt in eine leer stehende Industrie-Ruine. Verbunden ist das Ganze mit einem Tanztheater. Für unsere Altstadt ist diese Kunst-Tour eine Bereicherung, für unsere Besucher eine gute Möglichkeit den Chamre unseres historischen Stadtkerns kennenzulernen.

23 kulturelle Events von unterschiedlichen Größenordnungen werden drei Monate lang an unterschiedlichen Standorten in der Innenstadt zu finden sein….Der Kunstherbst ist eine Nische, doch der Bekanntheitsgrad und damit der Erfolg wachsen. Das vielfältige Programm ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Neunburg. Wir sind stolz darauf, unseren Besuchern diese Fülle anbieten zu können. Und wir sind stolz auf unseren rührigen und aktiven Kunstverein. Ich darf den Organisatoren ein herzliches Dankeschön im Namen der Stadt Neunburg aussprechen!

STATEMENT des Programm-Koordinators Karl Stumpfi:

Der Neunburger Kunstherbst, dessen dritte Auflage wir in den nächsten Wochen und Monaten erleben werden, gründet auf einer Initiative des Kunstvereins Unverdorben. Von Anfang an versteht er sich jedoch als Gemeinschaftwerk, er ist als Koproduktion angelegt, die von vielen Akteuren der schönen Künste getragen wird – lokal, regional und international. Der Neunburger Kunstherbst setzt auf ein kreatives Potenzial, das verbindet und integriert. Demgemäß ist das Rollenverständnis des Kunstvereins kein solistisches, Unverdorben gibt hier weder den Vorreiter noch den Bannerträger, sieht sich allenfalls als Primus inter pares unter ebenso gleichgesinnten und wie gleichberechtigten Kunst-Partnern.

Ein Kunstverein mit aktuell ca. 60 Mitgliedern würde sich denn auch mächtig verheben, mutete er sich zu, eine Veranstaltungs-Serie mit über 20 Kulturterminen zu stemmen. Ohne die wertvolle Zuarbeit seiner Partner wäre ein Programm-Koordinator zum Nichtstun verurteilt – es gäbe dann schlicht und einfach nichts zu koordinieren. Da halten wir es vom Neunburger KVU doch lieber mit der Titelzeile eines alten Beatles-Klassikers: „With a little help from my friends“…

Dass die Anzahl der Kunstherbst-Mitgestalter kontinuierlich zunimmt, ist eine zentrale Botschaft, die wir in dieser Stunde sehr gerne an die Repräsentanten der Medien vermitteln. Und dass auf unsere „Partner der ersten Stunde“ Verlass ist – genannt seien hier die Freizeit GmbH Neunburg v. W., die Städtische Musikschule, das Schwarzachtaler Heimatmuseum, die katholische Pfarrei St. Josef und die evang.-lutherische Kirchengemeinde, die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen, das Theater-Ensemble Ovigo und die Smetana Philharmoniker Prag mit ihrem in Neunburg geborenen Chefdirigenten Hans Richter. Letztgenanntem verdanken wir ein weithin beachtetes Kunstherbst-Highlight, welches alljährlich am Vorabend des Nationalfeiertags in der Schwarzachtalhalle über die Bühne geht: festliche Neunburger Operngala, die diesmal W. A. Mozart exklusiv gewidmet ist.

Zum ersten Mal arbeiten wir im Kunstherbst 2015 mit dem Landestheater Oberpfalz zusammen, das heute durch seinen Chefdramaturgen Till Rickelt vertreten ist. Vor ihrem Neunburg-Debüt steht die Junge Philharmonie Ostbayern mit Vorsitzendem Simon Reif – seien Sie in unserer Runde herzlich willkommen!

Weiters freut uns, dass wir im 3. Neunburger Kunstherbst erstmals auch die Kunstsparte Tanz anbieten können und verweisen gerne auf eine dreiteilige Tanzperformance mit Künstlern der TAHK & dANCEworxxCompany aus Regensburg unter Leitung von Eva Eger – „live“ am 18. September zur Eröffnung der Internationalen Kunstaustellung AHOJ 15. Auf lokaler Ebene kooperiert der Kunstverein erstmals mit dem Festspielverein und zwar im Rahmen der Literarischen Themenwoche „aufbruch 1945“ am 3. November mit einer szenischen Lesung aus Wolfgang Borcherts Heimkehrerdrama „Draußen vor der Tür“. Einem wichtigen Anliegen, nämlich den Jugendanteil der Kunstherbst-Events anzuheben, wird in der neuen Saison am 25. September durch das von der Jungen Union organisierte Konzert „Rockin‘ Unverdorben“ Rechnung getragen.

„Damit ein Ereignis Größe habe, muss zweierlei zusammenkommen: Der Sinn derer, die es vollbringen, und der Sinn derer, die es erleben“. Eingedenk dieses Zitats, das Richard Wagner zugeschrieben wird, blicken wir optimistisch nach vorne – in der Erwartung, dass viele kunstinteressierte Menschen aus Nah und Fern die kulturellen Angebote des 3. Neunburger Kunstherbstes besuchen, erleben und genießen werden!

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Prost, Danke & Auf Wiedersehen!

Das Thekenteam um 1. Vorsitzender Beate Seifert freut sich über den Erfolg des Altstadtfest-Weinhofs `15.

Das Thekenteam um 1. Vorsitzender Beate Seifert freut sich über den Erfolg des Altstadtfest-Weinhofs `15.

Der Montag war bereits angebrochen, als die letzten Besucher beschwingt den Weinhof im Neunburger Kunstquartier verließen. Zwei fantastische Altstadtfest-Tage und -Abende bei bestem Feier-Wetter belohnten die wochenlangen Bemühungen des Gastgebers Kunstverein. Einigermaßen geschafft, doch glücklich über den reibungslosen Verlauf und einen enormen Gästezuspruch konnte das fleißige Unverdorben-Team inklusive Helfer an der Theke und im Verpflegungsstand schlussendlich zu einem Gläschen Wein greifen: Prost, Danke und Auf Wiedersehen bei der Eröffnung des 3. Neunburger Kunstherbstes mit „Ahoj 15“-Vernissage am 18. September!

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Altstadtfest-Ausklang bei Wein und Musik

Die Gruppe "Just One More" spielt am Sonntagabend im KVU-Weinhof

Die Gruppe „Just One More“ spielt am Sonntagabend im KVU-Weinhof

Nach einer rauschenden Weinhof-Nacht im Kunstquartier, Im Berg 7, lädt der KVU heute, Sonntag, 23. August zum großen Finale des Neunburger Altstadtfestes in seine Räumlichkeiten ein.

KVU-Neumitglied Joachim Holmok

KVU-Neumitglied Joachim Holmok

Die Kunstaustellung „Begegnung 15 – Steine“ kann noch bis 20 Uhr besichtigt werden. Ausschank und Verpflegung im und am Weinhof ab 16 Uhr. Für musikalische Unterhaltung sorgt von 20 bis 23 Uhr die Gruppe „Just One More“. Kunstinteressierte, welche sich dem Kunstverein Unverdorben als Mitglieder anschließen wollen, wenden sich bitte an 1. Vorsitzende Beate Seifert, Schatzmeister Peter Wunder oder Schriftführer Karl Stumpfi. Aufnahmeanträge liegen am Eingang des KQ auf und können im „Kinoraum“ ausgefüllt werden.

Im Thekenbereich herrschte oft drangvolle Enge...

Im Thekenbereich herrschte oft drangvolle Enge…

Jürgen Zach & Friends am Samstagabend im KVU-Weinhof

Jürgen Zach & Friends am Samstagabend im KVU-Weinhof

 

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Auszüge aus den Vernissage-Reden

„Steine haben Künstler immer inspiriert“

BEATE SEIFERT, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben:

„Steine in ihrer unterschiedlichen Form begleiten die Menschen von Anfang an. Zuerst als Werk- und Feuerzeuge, als Baumaterial, Schmuckstücke oder Glücksbringer. Jeder von uns hat wahrscheinlich irgendwann einmal am Ufer eines Sees oder Flusses gestanden und versucht, einen flachen Stein über das Wasser hüpfen zu lassen. Oftmals gehen wir durch die Natur, heben diesen oder jenen Stein auf , weil er in der Sonne glitzert, weil seine Maserung ins Auge fällt, weil er so ein wundervoller Handschmeichler ist, oder weil die Form dieses Steines uns an etwas erinnert.

KVU-Vorsitzende Beate Seifert

KVU-Vorsitzende Beate Seifert

Seit Generationen suchen Wissenschaftler den Stein der Weisen. Wissenschaft, Phanstasie, Schönheit, Lebensqualität – vielleicht ist gerade diese Vielschichtigkeit dieses Materials, die Künstler immer wieder inspiriert Steine in den Mittelpunkt ihres Schaffens zu stellen. Auch Mauern und Grenzen werden leider errichtet mit Steinen. Mauern, die Menschen, Völker, Kulturen und Kunst trennen.

Unsere Aufgabe ist es, diese Mauern einzureißen und aus den wieder gewonnnen Steinen Wege zu bereiten für wundervolle Begegnungen, Begegnungen der Völkerverständigung, für Kultur und Kunst! Wir Oberpfälzer haben zu Steinen eine besondere Beziehung . Ein altes Oberpfälzer Sprichwort beschreibt das harte Leben früherer Zeiten mit den Worten: „Viel Steine gab’s und wenig Brot“. Wollte ein Bauer das Feld bestellen, musste er erst die zahlreichen Steine vom Boden aufsammeln. Die Oberpfälzer sind es quasi gewohnt, dass man ihnen Steine in den Weg legt. Vielleicht sagt man auch deswegen, dass der Oberpfälzer mit einem steinharten Schädel gesegnet ist. Steinharte Menschen anfangs. Doch hat man ihre Freundschaft gewonnen, währt diese Freundschaft ein „Steinleben“ lang.

Wie erklärt man Kunst oder gar das Werk eines Künstlers? J. W. v. Goethe bezeichnet Kunst als die Vermittlerin des Unaussprechlichen und deshalb erschien es ihm als eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen. Deshalb verzichte ich an dieser Stelle auf eine Beschreibung oder gar Interpretation einzelner Kunstwerke unserer diesjährigen wunderbaren Künstler. Stattdessen möchte ich sie einladen, die Werke in ihren unzähligen Facetten auf sich wirken zu lassen. Bevor es aber soweit ist, möchte ich mich bei all denen bedanken, die durch ihr Engagement, ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen diese Ausstellung „Begegnung 2015 – Stein“ erst möglich gemacht haben.

Vielen Dank der Stadt Neunburg mit 1. Bürgermeister Martin Birner, die unserem Verein diese Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Vielen Dank an die Akademie für die wieder wunderbare Zusammenarbeit. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die beim Herrichten  der Ausstellungsräume beteiligt waren, besonders Peter Wunder, Renata Heimerl, Karl Stumpfi, Hans Fischer, Conny Schmid, Barbara Deml, Renate Ullmann, Fritz Reichert, Jürgen Zach, Wilfried Nößner, Franz Smolen, Alfons Leitl und Josef Birner.

Bevor wir die Hauptakteure vorstellen, danken wir herzlich für ihr Kommen und wünschen Ihnen nun eine spannende Ausstellung, angeregte Gespräche über Kunst und Kunstwerke sowie bleibende Eindrücke bei unserer Ausstellung „Begegnung 2015 – Schiefer, Granit, Kalk“.

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JOHANN FISCHER, Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen:

„Im Namen der Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen darf ich mich den Begrüßungsworten der 1. Vorsitzenden Beate Seifert anschließen und Sie alle im Namen des Akademievorsitzenden Dr. Peter Deml und des stellv. Vorsitzenden Josef Schönhammer herzlich bei unserer gemeinsamen Vernissage willkommen heißen. Danke, dass Sie so zahlreich gekommen sind. Ihre Anwesenheit zeigt, dass Sie die gemeinsame Arbeit von Kunstverein und Akademie positiv bewerten und dass wir mit unserem Angebot richtig liegen. Wir sind froh und dankbar, dass der Kunstverein das Jahresthema der Akademie „Steine“ wieder zum Anlass genommen hat, die Sommerausstellung zum Altstadtfest dem Akademiethema zu widmen.

Hans Fischer, Akadamie NIK

Hans Fischer, Akadamie NIK

Bei den Vorbereitungen sind wir auf das bereits in Ensdorf gezeigte Ausstellungsprojekt „schiefer-granit-kalk“ von Jean-Christophe Meillan und Friedrich Brandl gestoßen.
Das Gesamtkonzept hat in der Akademie Gefallen gefunden und auch die Bereitschaft, die Finanzierung zu übernehmen.  Im Zusammenwirken mit der Vorstandschaft des KVU haben wir, glaube ich, ein gelungenes Ausstellungskonzept gefunden und verwirklicht, das Sie heute kennenlernen sollen:
Die drei Steinarten der Oberpfalz gestaltet in verschiedenen Kunstrichtungen:
–    Bildhauerei von Vasilij Plotnikov und Marek Skubal
–    künstlerisches Handwerk aus der Dombauhütte Regensburg,
–    Grafik, Fotografie von Jean Christoph Meillan
–    Literatur in Form von Gedichten von Friedrich Brandl, Kulturpreisträger des Bezirks Oberpfalz 2013
–    und schließlich Musik in kongenialen Vertonungen dieser Lyrik  von Jürgen Zach und seinen Freunden.
Ich wünsche Ihnen Freude und interessante Eindrücke bei unserer gemeinsamen Ausstellung und freue mich im Anschluss auch noch auf interessante Gesprächskontakte mit Ihnen“.

DAS MEDIEN-ECHO

Mittelbayerische Zeitung v. 22.8.15:

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Der Neue Tag v. 22.8.15:

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Internationale Künstler-Begegnung ’15 eröffnet

„Steine“, die viele Blicke auf sich ziehen…

Künstler-Trio bei der Vernissage der Begegnung 15 - "Steine": Autor Friedrich Brandl (re.), Vasilij Plotnikov (3.v.re.) und Marek Skubal (4.v.re.)

Künstler-Trio bei der Vernissage der Begegnung 15 – „Steine“: Autor Friedrich Brandl (re.), Vasilij Plotnikov (3.v.re.) und Marek Skubal (4.v.re.)

Die „Ouvertüre“ zum 3. Neunburger Kunstherbst hat am Donnerstag Abend im Kunstquartier, Im Berg 7, begonnen – am bevorstehenden Altstadtfest-Wochenende wird sie fortgesetzt.Mit der Ausstellung „Begegnung ’15 – Steine“ präsentieren Kunstverein Unverdorben und Akademie für Natur und Industriekultur zum zweiten Mal internationale Künstler in der Pfalzgrafenstadt. Eine rundum gelungene Vernissage macht Appetit auf mehr!

Und die rund 50 Gäste waren nicht nur von den Exponaten der anwesenden Aussteller Marek Skubal und Vasilij Plotnikov stark beeindruckt (Jean-Christophe Meillan ließ sich entschuldigen), sie lauschten hoch konzentriert der Autorenlesung „schiefer“ – „granit“ – „kalk“ mit dem Amberger Schriftsteller Friedrich Brandl, musikalisch begleitet von Jürgen Zach (Gitarre) und Sabrina Graßmann (Flöte).

Für die größte Überraschung sorgte bei den ortskundigen Besuchern aber, was auf dem Kunstquartier-Areal  von fleißigen KVU-Mitgliedern aus dem Boden gestampft worden war: der alte Geräteschuppen hinter dem Altmannhaus verwandelte sich in ein kleines „Kino“, möbliert mit den Originalsitzen der vor kurzem abgebrochenen alten Neunburger Central-Lichtspiele. Zu besichtigen beim Altstadtfest am 22. und 23. August, wenn der traditionelle „Unverdorben-Weinhof“ mit Live-Musik wieder zum entspannten Verweilen einlädt….

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FOTOS von Karl Stumpfi (Medienreferent des KVU)

Freuen sich über den guten Besuch: KVU-Vorsitzende Beate Seifert und Schatzmeister Peter Wunder

Freuen sich über den guten Besuch: KVU-Vorsitzende Beate Seifert und Schatzmeister Peter Wunder

Unter den Gästen der Ausstellungseröffnung: 2. Bürgermeisterin Margit Reichl und Stadtpfarrer Stefan Wagner.

Unter den Gästen der Ausstellungseröffnung: 2. Bürgermeisterin Margit Reichl und Stadtpfarrer Stefan Wagner.

Powerpoint-Präsentation zur Eröffnung der Ausstellung "Begegnung 15 - Steine"

Powerpoint-Präsentation zur Eröffnung der Ausstellung „Begegnung 15 – Steine“

"Schwebende Steine" im Ausstellungsraum I, Im Berg 7.

„Schwebende Steine“ im Ausstellungsraum I, Im Berg 7.

"Kino-Sesselprobe" mit Walter von Wenz zu Niederlahnstein und Herma Bullemer

„Kino-Sesselprobe“ mit Walter von Wenz zu Niederlahnstein und Herma Bullemer

Sabrina Graßmann (Flöte) & Jürgen Zach (Gitarre)

Sabrina Graßmann (Flöte) & Jürgen Zach (Gitarre)

Friedrich Brandl las aus seinen Gedichtsbänden "schiefer", "granit" und "kalk"

Friedrich Brandl las aus seinen Gedichtsbänden „schiefer“, „granit“ und „kalk“

Interessierte Zuhörer: Robert Bergschneider und Hans Fischer

Interessierte Zuhörer: Robert Bergschneider und Hans Fischer

Steinplastik von Vasilij Plotnikov

Steinplastik von Vasilij Plotnikov

Die Ausstellung "Begegnung 15 - Steine" ist noch am Altstadtfest-Wochenende und jeden Sonntag bis 13.9. im Kunstquartier geöffnet.

Die Ausstellung „Begegnung 15 – Steine“ ist noch am Altstadtfest-Wochenende und jeden Sonntag bis 13.9. im Kunstquartier geöffnet.

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Ausstellung „Steine“ im Kunstquartier

Die Künstler der „Begegnung 2015“

Steinsiegel (1)

Škubal, Marek – Bildhauer, Zeichner und Grafiker

*1986
Künstlerischer Werdegang:
2002-2006 SSUPŠ/ Fachoberschule für Kunst Zámeček s.r.o., Pilsen, Studienfach Steinbildhauer
2006-2012 Akademie der bildenden Künste in Prag, Bildhaueratelier von Prof. J. Zeithamml
2010 Akademie der bildenden Künste in Prag, Grafikatelier von Prof. J. Lindovský
2011 Taipei National University of the Arts, Taiwan

portretSkubalseit 2011 leitet er Zeichnungskurse bei Bild-Werk Frauenau

seit 2014 Doktorstudium an der Akademie der bildenden Künste in Prag, Zeichnungsstudio von J. Petrbok

Pädagogische Tätigkeit: seit 2012 Pädagoge an der Kunstgewerblichakademie in Světlá nad Sázavou, Leiter des Steinbildhauerateliers

Vertretung in Sammlungen: Kunstsammlung der Stadt Pilsen, Galerie Klatovy-Klenová Sammlung, Privatsammlungen

Marek Škubal befasst sich in seinen Bildhauer- und Grafikarbeiten vor allem mit der Problematik der Zerlegbarkeit und von komplizierten Strukturen, seine Inspiration findet er auch in der bizarren organischen Morphologie der Mikrowelt. Seine Arbeiten hat er in Kollektivausstellungen in der Tschechischen Republik sowie in Ausland präsentiert (Internationale Biennale der Zeichenkunst in Pilsen, Figurama, Grafik des Jahres, Plzeňská pěna/Pilsner Schaum). Er nahm auch an internationalen Bildhauersymposien teil (z.B. Prolínání/Verknüpfungen, Porzellanikon Selb, Deutschland). Er lebt und arbeitet in Dýšina. Bei der Internationalen Kunstausstellung Begegnung 2015 – Ausstellung „Steine“ – vom 20. August bis 13. September im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7, präsentiert Skubal Steinminitaturen und Steinsiegel.

Plotnikov, Vasilij – Bildhauer

*1972

Künstlerischer  Werdegang: Geboren in Sotschi zwischen Schwarzmeer und Nord-Kaukasus und  dort aufgewachsen. In diesem subtropischen Klima mit seiner reichen Vegeation und der wilden Natur der Berge hat er eine Naturverbundenheit entwickelt, die sich in seinen Werken wiederspiegelt.
03_VasilijPlotnikovSeit 1995 lebt Plotnikov in Deutschland, davon die meiste Zeit in der nördlichen Oberpfalz. Der Mangel an wilder Natur und die damals unbekannte Sprache löste einen Schaffensprozess aus, der ihn dazu bewegte ungesagte Wörter und Gefühle in Holz zu fassen.
Der Wille sich vertrauter mit der Bildhauerei und deren Techniken und Gestaltungsmethoden zu machen, hat ihn 2001 in den höchsten Norden an die Kunstwerkschule in Flensburg verschlagen. Dort absolvierte er bis 2004 eine Holzbildhauerausbildung an der Werkkunstschule Flensburg. Diese drei Jahre intensiver Schaffensatmosphäre haben tiefe Spuren in ihm hinterlassen und Vasilij Plotnikov auf den Weg zum freischaffenden Künstler geleitet.
2004  kehrte er wieder zurück in die Oberpfalz und war an der Gründung von Woodfiction  beteiligt. Zurzeit lebt und arbeitet er in Schwarzhofen, Atelier und Galerie VKUS, welche Plotnikov gemeinsam mit seiner Partnerin Veronika Riedl leitet.Ausstellungen: Musikfestial Kallmünz, Klangobjekte (1999); Galerie Lichtbildnerei, Flensburg, Celebrating the Cow (2002); Galerie Am Planl, Kallmünz, Miniaturen (2002); Galerie Lichtbildnerei, Flensburg, Gebrüder Plotnikov, Grafik und Bildhauerei (2003); Galerie Bilderbücher, Amberg, Ausstellung mit Sandro Maxim (2004); Galerie Schwarzer Hund, Kallmünz, Tropfen (2005); Schmidhaus, Nabburg, Skulpturen (2006); Galerie Am Planl, Kallmünz, Waldrealismus (2007);  Kunstverein Weiden, Passt 2 (2007); Donaueinkaufszentrum, Regensburg, Mosaikgruppe (2008); Kunstverein Unverdorben, Neunburg vorm Wald (2010); Stadtmuseum Oberviechtach, Menschenbilder (2011); Galerie Kalina, Regen (2012); Große Ostbayerische Kunstausstellung, Leerer Beutel, Regensburg 2012); Ausstellung „Zwielicht“ Kunstverein Graz, Regensburg (2012); Große Ostbayerische Kunstausstellung, Kapuzinerstadel, Deggendorf (2014); Große Ostbayerische Kunstausstellung, Leerer Beutel, Regensburg (2015).

Meillan, Jean-Christophe –  Zeichner, Grafiker, Fotograf

* 1978

Vita: Geboren in Marseille, aufgewachsen in der Nähe von Paris; Grafik-Studium an einer Kunstschule in Nordfrankreich und an der Fachhochschule für Kommunikationsdesign in Nürberg; heute lebt er als Künstler und Grafiker in Ingelheim am Rhein.01_Jean-Christophe-Meillan

Holzschnittartige Grafiken, filigrane Fotografien und Zeichnungen in Tusche auf dunklem Untergrund präsentierte Jean-Christophe Meillan im Herbst vorigen Jahres bei einer Ausstellung im Kloster Ensdorf gemeinsam mit seinem Schwiegervater. Der Amberger Autor las aus seinem in Kooperation mit Jean-Christophe Meillan herausgegebenen Gedichtzyklus „schiefer“, „granit“ und „kalk“ – sie wiederholen ihren Auftritt jetzt zur Eröffnung der Ausstellung „Begegnung 15 – Steine“ am 20. August 2015, 18 Uhr, auf Einladung des Kunstvereins Unverdorben und der Akademie für Natur und Industriekultur im Neunburger Kunstquartier, Im Berg 7.

Brandl, Friedrich –  Schriftsteller

* 1946

Vita: Geboren in Amberg, erlernte er nach der Schulzeit den Beruf des Industriekaufmanns bei der Luitpoldhütte AG. Das Abitur legte er 1970 auf dem zweiten Bildungsweg in Wolfratshausen ab. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften in Regensburg begann er 1973 seinen Dienst als Volksschullehrer im Landkreis Ansbach/ Mittelfranken. Von 1978 bis 2008 war er Hauptschullehrer im Landkreis Amberg-Sulzbach und wohnt in Amberg.04_Brandl12
Friedrich Brandl ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), Regionalgruppe Ostbayern und des Internationalen Dialektinstituts (IDI).
Seit 1980 schreibt Friedrich Brandl Lyrik in Mundart und Schriftsprache, Erzählungen und Theaterstücke. Zahlreiche Veröffentlichungen in Gedichtbänden und Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Ein Teil seiner Gedichte wurde ins Französische und Tschechische übersetzt. Friedrich Brandl war Gast bei den 19. und 21. Weidener Literaturtagen 2003 und 2005 und bei der 17. Schopfheimer Mund-Art Literatur-Werkstatt 2005, Schopfheim (Baden Württemberg).
Projekt „Die Wege von gestern heute neu begehen“ zusammen mit Harald Grill und Bernhard Setzwein zu Fuß unterwegs im Sommer 2006 von Pilsen nach Amberg, im Herbst 2007 von Pilsen nach Prag und im Herbst 2010 von Sulzbach-Rosenberg nach Nürnberg. 2013 erhielt Brandl den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz, Bereich Literatur, zuerkannt. Ein Jahr später wurde ihm der Brückenbauer-Preis des Centrum Bavaria Bohemia Schönsee für deutsch-tschechische kulturelle Zusammenarbeit verliehen.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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Ein Tag in Europas Kulturhauptstadt 2015

Einen Tag lang in das Flair von Europas Kulturhauptstadt eintauchen und künstlerisch „aus dem Vollen schöpfen“! bild4Am Samstag, 12. September startet im Rahmen des 3. Neunburger Kunstherbstes die vom Kunstverein Unverdorben organisierte „KunstTour nach Pilsen“. Busabfahrt um 8 Uhr an der Haltestelle Schwarzachtalhalle. In der Europäischen Kulturhauptstadt `15 stehen Ausstellungsbesuche und Teilnahme an Kunstaktionen auf dem Programm, zum Beispiel „Geschichte Europas“ im DEPO 15 sowie Mittagessen in einem guten Restaurant. Es bleibt ausreichend Zeit zur eigenständigen Stadterkundung. Rückfahrt nach Neunburg v. W. ca. 18 Uhr. Alle Kunstinteressierten in der Region sind zu dieser KunstTour herzlich willkommen. Der Fahrpreis (25 Euro ohne Eintritte) wird im Bus kassiert.

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Anmeldung bitte bis spätestens Freitag bei 2. Vorsitzender Renata Heimerl, Tel. (09434) 203648 oder E-Mail: re-heimerl@t-online.de

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