„Diamond Lucy“ in der Schwarzachtalhalle

Kurz vor dem Gastspiel am 26. September empfingen 1. Bürgermeister Martin Birner (rechts) und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi eine Gruppe des Ovigo-Ensemblesmit Regisseurin Julia Ruhland (2. v. rechts) im Kunstquartier Unverdorben. Foto: Alfred Grassmann, NT

Kurz vor dem Gastspiel am 26. September empfingen 1. Bürgermeister Martin Birner (rechts) und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi eine Gruppe des Ovigo-Ensemblesmit Regisseurin Julia Ruhland (2. v. rechts) im Kunstquartier Unverdorben. Foto: Alfred Grassmann, NT

Beim 3. Neunburger Kunstherbst wird am Samstagabend Theater gemacht: Das Ovigo-Ensemble gastiert mit dem Jugendstück „Diamond Lucy“ in der Schwarzachtalhalle.  Bei einem Pressetermin im Kunstquartier Unverdorben freuten sich 1. Bürgermeister Martin Birner und Kulturbeauftragter Karl Stumpfi über die Realisierung dieses Projektes im Rahmen des laufenden Kunstherbstes. Dieses kleine Saisonfestival könne auch in der dritten Auflage mit einem breit gefächerten und qualitativ anspruchsvollen Programm aufwarten. Die junge Generation „mitzunehmen“, sei ein großes Anliegen der Kunstherbst-Initiatoren. Ihr Dank galt insbesondere Intendant Florian Wein und Regisseurin Julia Ruhland, die mit dem Jugendstück „Diamond Lucy“  ein „heißes Eisen“ angepackt hätten.

In die Oberpfalz verpflanzt

Speziell dieses Melodram aufzuführen, war  für die Ovigo-Theatermacher gleich aus mehreren Gründen ein riskantes Unternehmen. Die Ursprungsfassung der österreichischen Autorin Claudia Widmann ist nur 40 Minuten lang, so dass Ovigo-Chef Florian Wein
eine Version mit zahlreichen neuen Szenen und Schauspielern schrieb, die direkt
im Landkreis Schwandorf spielen sollte. Der Altersschnitt der Darsteller liegt bei rund 15 Jahren. Außerdem handelt es sich wieder nicht (wie auch im Frühjahr bei der erfolgreichen „Gott des Gemetzels“-Produktion) um  eine Komödie. Es ist ein Stück über das Lebensgefühl, Ängste, Zwänge und die Verliebtheit junger Mädchen. Als eines der Mädchen, Lucy, nicht zu einer Party auftaucht, gerät die ausgelassene Stimmung ins Bröckeln. Der Abend endet schließlich in der Katastrophe.

Julia Ruhlands Regie-Debüt

Das Ensemble hat es aber geschafft, „Diamond Lucy“ äußerst erfolgreich
in Oberviechtach auf die Bühne zu bringen. Im Pfarrheim überschlugen sich am
ersten Septemberwochenende insgesamt knapp 250 Zuschauer vor Lobeshymnen: starke Inszenierung (Julia Ruhland mit ihrem Regie-Debüt), schauspielerische Glanzleistungen, gewitzter Text (der durch den oberpfälzischen  Einschlag direkt greifbar wurde). Nun spielt das junge Ensemble im Rahmen des Neunburger Kunstherbstes in der Schwarzachtalhalle. Dabei handelt es sich für Ovigo schon um eine schöne Tradition, da das Ensemble von Anfang an dieses saisonale Kulturprogramm mit gestaltet hat.   Das Ovigo Theater geht mit „Diamond Lucy“ den Weg der Überraschungen und  auch Wagnisse weiter. Es handelt sich um ein Stück, das im Kopf bleiben wird.
Am Samstag, 26. September (20 Uhr) wird es in der Neunburger
Schwarzachtalhalle erlebbar. Karten gibt es im Vorverkauf in der örtlichen
Buchhandlung am Tor oder telefonisch über 0160 / 96 22 71 48 oder per Mail
über florian.wein@ovigo-theater.de. Die Karten kosten 10 Euro (ermäßigt: 5
Euro).

Das "Diamond Lucy"-Ensemble des Ovigo Theaters gastiert am 26. September beim Neunburger Kunstherbst.

Das „Diamond Lucy“-Ensemble des Ovigo Theaters gastiert am 26. September beim Neunburger Kunstherbst.

DAS PRESSE-ECHO:

Artikel im NT, Ausgabe Schwandorf:

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Achtung, HertzWerk rockt „Unverdorben“!!

Die jungen Partyrocker der Band "HertzWerk" mischen den Jugend-Hauptact des 3. Neunburger Kunstherbstes auf...

Die Partyrocker der Band „HertzWerk“ mischen den Jugend-Hauptact des 3. Neunburger Kunstherbstes auf…

Mit einer neuen Headliner-Gruppe beginnt am  Freitag, 20 Uhr, der Kunstherbst-Jugendabend im Weinhof des Kunstquartiers, Im Berg 7.
Im Programmfolder und auf den Kunstherbst-Plakaten ist noch die Band „Displaced Milestones“ als musikalischer Haupt-Act angekündigt. Kurzfristig musste die Junge Union als Veranstalter wenige Tage vor dem Konzert aber eine Umbesetzung vornehmen. Grund ist die Trennung der im Programm benannten Gruppe, wie JU-Vorsitzender Florian Ferstl mitteilte. Statt „Displaced Milestones“ wird am Freitag, 25. September die aus dem Nachbarlandkreis Cham stammende Band „HertzWerk“ auftreten – übrigens zum ersten Mal in der Pfalzgrafenstadt.
Den zweiten Konzertteil und Ausklang des Rockabends wird, wie geplant, DJ MathixX aus Neunburg v. W. gestalten. Mit diesem Jugendbeitrag im Neunburger Kunstherbst arbeitet die Junge Union erstmals mit dem Kunstverein Unverdorben zusammen. Willkommen sind alle Freunde des Partyrock aus der Region. Der symbolische Eintrittspreis beträgt einen Euro.

ALPENROCK ALS „ZUGABE“

Die Band „HertzWerk“ wurde vor eineinhalb Jahren gegründet. Die Schwerpunkte ihrer bisherigen Gigs lagen im Raum Cham und Furth im Wald. Zur Gruppe gehören aktuell die Musikerinnen Kathi (Bass, Saxophon, Gesang) und Nina (Leadsängerin, 2. Gitarre) sowie die Musiker Mathias (Keyboard, Bass, Akkordeon), Franz (Schlagzeug, Gesang) und Benedikt (Leadgitarrist, Gesang). Ihre stilistische Ausrichtung beschreiben sie selbst als „rockige Partymusik“ mit einem gewissen Einfluss der bayerischen Musik. Auf besondere Nachfrage spiele man schon „ein bisschen Alpenrock“.

DJ MATHIXX HEIZT AB 23 UHR EIN

Auf der Playlist für den Kunstherbst-Abend „Rockin‘ Unverdorben“ stehen ihre Cover-Versionen alter Pop-Ohrwürmer wie „Hang on sloopy“ (McCoys, 1965),„Proud Mary“ (Creedence Clearwater Revival, 1969) oder „Rocking all over the world“ (Status Quo, 1977). Aber auch deutsche Hitparadenstürmer wie Die Toten Hosen („Tage wie diese“) und die unverwüstlichen Bayernrocker Spider Murphy Gang („Schickeria“) werden ab 21 Uhr von HertzWerk interpretiert im „Unverdorben“-Weinhof zu hören sein. DJ MathixX, der ab 23 Uhr übernehmen wird, wartet mit keinem speziellen Remix auf, will sein Musikprogramm spontan an Publikum und Stimmungslage anpassen. Vorgegeben ist nur die Richtung: Mit „Summerdance“ möchte DJ MathixX dem Neunburger Kunstherbst gehörig einheizen…

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Kunstherbst-Opening: KVU sagt DANKE!!

Der offizielle Auftakt zum 3. NEUNBURGER KUNSTHERBST am Freitagabend mit der „Ahoj 15“-Kunstprozession, Straßentheater & Tanzperformance hat dem Kunstverein Unverdorben als Veranstalter eine Welle an Zustimmung, Lob und Beifall eingebracht, dieses Opening hat die eigenen hoch gesteckten Erwartungen noch weit übertroffen!
Jetzt gilt es, all jenen herzlichen Dank zu sagen, welche zu diesem erfolgreichen und glanzvollen Kunstereignis beigetragen haben.

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An vorderster Stelle den mitwirkenden Künstlern aus dem In- und Ausland:
Harfenist Jiri Vysata aus Pilsen für die musikalische Umrahmung der Vernissage; den Darstellern des Theatervereins Klenba unter Leitung von Tomas Dvorak aus Pilsen für die pantomimische Darstellung zum Thema „Grenze“ im Rathaus-Torbogen; den Tanzakteuren der TAHK Regensburg unter der künstlerischen Leitung von Eva Eger für die eindrucksvolle choreografische Inszenierung und tänzerische Umsetzung des Themas „Böhmischer Wind“ in der Schwarzachtalhalle, im Kesselhaus der alten Frankbrauerei und im Kunstquartier (Mitwirkende: Amalia Darie, Franziska Hillerbrand, Stefania La Luppa, Michelle Stela, Pauline Müller, Miriam Stoffregen, Laura Schreiber, Daniela Uschold, Sabrina Senft, Lea Bauer, Lea Bauer, Mira Jahn, Anna Lindig und Lisa Meyer); den Künstlerinnen und Künstlern der tschechischen Gruppen ArtVrch & Uboc, dem Nachwuchskünstler Anton Alesik, der Familie Wunder für die Überlassung der Werke von Emmy Klinker und Gabriele Münter für die Ahoj-15-Ausstellung sowie den Schülerinnen und Schülern der Kunsterzieherin Luzia Schmid von der Mittelschule Neunburg v. W., vertreten durch Nico Zankl und Kilian Köppl.
Den Unterstützern und Helfern
  „hinter den Kulissen“ vor, bei und nach der „Ahoj-15“-Eröffnung: Angelina Landkammer für den organisatorischen Support bei Planung und Realisierung der Tanzperformance, Barbara Mayer für die Überlassung der Immobilie „Frankbräu“, Diana Mazurek und Wolfgang Gräßl für die Licht-Installation; CeBB-Leiter Hans Eibauer und seinem Team für die fachliche Beratung zum Begleitprogramm „Treffpunkte – Kulturorte“, der Freizeit GmbH Neunburg für die Bereitstellung des Hallenfoyers.
Den Betreibern der  Kunststationen in der Altstadt und Vorstadt: Restaurant MundArt, Blasinstrumente Kroner, Büro- und Pressezentrum, Metzgerei Max Baumgärtner, Bäckerei Scheitinger, Schmuck & Uhren Alesik, Fensterbau Kerschberger, Blumen Sturm, Sparkasse, Hörhaus Kaps & Lütje, Weinstube Schütz, Fa. Klonner, Textilien Ettl, Fa. Landkammer, Mode Becher, Friseursalon Braun, Lindenapotheke Peter Kindler, Cosmetic-Stüberl Silvia und Bäckerei Irl.
Last but not least gilt der Dank unseren Kunstherbst-Sponsoren: Sparkasse im Landkreis Schwandorf, Fa. Entsorgung Lober, Fa. Franz Wilhelm Bau, Fa. Lorenz Bahlsen, dem Team Schwarzachtalmesse sowie den Zuschussgebern Bayerischer Kulturfond und Stadt Neunburg v. W.

Kunstquartier Unverdorben, 18. September 2015

Kunstquartier Unverdorben, am Freitag, den 18. September 2015.                                   Aufnahme: Johann Fischer

DAS MEDIEN-ECHO:

Bericht in der MZ-Ausgabe Schwandorf v. 21.9.2015 als PDF

SAD.STN1.S.6093719

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, v. 21.9.2015:

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Musik für Orgel und Harmonium

bild5KONZERT!! Sa., 19 .9. – 18.00 UhrEvangelische Versöhnungskirche

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde besitzt eine 40 Jahre alte Kleuker-Orgel und ein ca. 100 Jahre altes Harmonium. Beide waren von Schimmel befallen und wurden in den Sommerferien saniert. Wie die Kircheninstrumente nach ihrer Restaurierung klingen, zeigen gleich mehrere Organisten: Dekanatskantor Aurel von Bismarck, Stadtpfarrer Stefan Wagner, Florian Sorgenfrei u. a. bei diesem Benefizkonzert.

Eintritt frei, Spenden für Orgelsanierung.

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Magische Nacht der Bilder, des Tanzes und Aktionstheaters

Neunburger Kunstherbst gelingt Traumstart

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Expressionismus und Knoblauch, das geht bei der Ahoj15-Kunstprozession zusammen…

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Eine Live-Tanzperformance im alten Frankbräu-Kesselhaus, die wohl allen  unter die Haut ging….

Es  war eine mit sinnlichen Eindrücken reich gesegnete, magische  Nacht  der Bilder, des Tanzes und Aktionstheaters. Jetzt geht er richtig los, der 3. Neunburger Kunstherbst!

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Tanzfinale im Kunstquartier

Nach der „Ouvertüre“ mit gregorianischem Chorgesang und philharmonischer Klangpracht, dazu einer erlebnisstarken KunstTour nach Pilsen, nun der offizielle „Eröffnungsakt“ für die Internationale Herbstausstellung Ahoj 15. Der begann bei einer erfreulich großen Publikumskulisse am Freitag, Punkt 19 Uhr, mit ätherisch durch den Raum schwebenden Akkorden eines Pilsener Harfenisten.

In einem kurzen Grußwort erklärte Beate Seifert, die 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, welche Bewandtnis es hat mit dem Titel der internationalen Herbstausstellung: „Ahoj“. Und von Hans Eibauer, dem Leiter des Centrum Bavaria Bohemia, erhielten die Gäste kompetente Hinweise auf die Verknüpfung des Neunburger Kunstherbstes 2015 mit der Europäischen Kulturhauptstadt Pilsen 2015 – via Dachprojekt und Begleitprogramm „Treffpunkte – Kulturorte“.

Renata stellt die Künstler der Pilsener Gruppe ArtVrch vor.

2. Vorsitzende Renata Heimerl stellt die Künstler der Pilsener Gruppe ArtVrch vor.

Der Vorstands-Quadriga Beate Seifert, Renata Heimerl, Peter Wunder und Karl Stumpfi oblag die Präsentation der ausstellenden sowie am Rahmenprogramm mitwirkenden Künstler aus Bayern und Tschechien: Emmy Klinker (+1969 in München), Anton Alesik, die Pilsener Künstlergilden ArtVrch und Uboc, den Pilsener Theaterverein Klenba und die Tanzakademie Helene Krippner, Regensburg.  Deren Aktive sorgten während der anschließenden Kunstprozession durch die Altstadt und Vorstadt für beeindruckende, ja unter die Haut gehende Kunst-Acts!

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Pilsener Pantaomimen am Schlagbaum.

Die jungen Klenba-Schauspieler zeigten unterm Rathaus-Torbogen eine pantomimische Szenenfolge: Grenzerfahrungen an Schlagbäumen im Laufe der Jahrhunderte. War diese Form von Straßentheater schon ein Novum im Kunstherbst-Programm, dann geriet die von Eva Eger choreografierte dreiteilige Tanzperformance „Böhmischer Wind“ zu einer wahrhaft denkwürdigen Premiere. Ein unvergessliches Kunstherbst-Highlight, nicht zuletzt durch die von Diana Mazurek und Wolfgang Gräßl kreierten Lichtinstallationen am alten Frankbräu-Kesselhaus. Tosender Schlussbeifall für die Primaballerinen der  TAHK Regensburg, dANCEwORxxx-Aktiven und des OVI Kindertanztheaters honorierten diese Darbietung angemessen.

Journalisten unter sich...

Journalisten unter sich…

Viel zu reden und zu feiern gab’s beim Ausklang im Kunstquartier. Und diesem Traumstart in den 15er Kunstherbst konnte selbst das nasskalte Wetter nicht das Geringste anhaben…

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FOTOS von der Ahoj15-Kunstprozession von KVU-Medienreferent Karl Stumpfi, KVU-Beisitzer Hans Fischer, MZ-Reporter Ralf Gohlke und NT-Reporter Udo Weiß

"Ahoj15"-Eröffnung im Foyer der Schwarzachtalhalle.

„Ahoj15“-Eröffnung im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Harfenist Jiri Vysata, Pilsen

Harfenist Jiri Vysata, Pilsen

Beate Seifert stellt Jungkünstler Anton Alesik vor

Beate Seifert stellt Künstler Anton Alesik vor

Zwei Mittelschüler erläutern ihre Kunstwerke

Zwei Mittelschüler erläutern ihre Kunstwerke

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Erfreulich großes Publikumsinteresse bei den Kunst-Acts, wie hier vor dem Rathaus.

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„Blumen“, ein Originalbild von Gabriele Münter, ausgestellt in der Kunststation Sparkasse.

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In den Rathaus-Arkaden warteten Sekt und alkfreie Drinks auf die Straßengalerie-Besucher.

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Darsteller des Vereins Klenba  machten aus dem Rathaus-Torbogen eine Theaterbühne

Foto-Stop vor der Kunststation von Silvia Niegel mit dem Klinker-Bild "Stachus"

Foto-Stop vor der Kunststation von Silvia Niegel mit dem Klinker-Bild „Stachus“

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Gebannt verfolgten viele Zuschauer die grandiose  Tanzinszenierung von Eva Eger:

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Heute offizieller Kunstherbst-Auftakt!

„AHOJ 15“ beginnt mit Tanz und Pantomime

Das alte Frankbräu-Kesselhaus wird am 18. September durch eine Tanzperformance "wiederbelebt"

Das alte Frankbräu-Kesselhaus wird am 18. September durch eine Tanzperformance „wiederbelebt“

Werke der „vergessenen Künstlerin des Sturms“ und Expressionistin Emmy Klinker (* 1891 in Eupen; † 1969 in München), des jungen bayerischen Künstlers Anton Alesik und Kunstschaffender der tschechischen Gruppen ArtVrch & Uboc stehen im Blickpunkt der Internationalen Herbstausstellung „Ahoj 15“. Die Vernissage am Freitag, 18. September ab 19 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle mit anschließender Kunstprozession durch die Alt- und Vorstadt ist zugleich offizieller Auftakt des 3. Neunburger Kunstherbstes. Ahoj15Umrahmt wird sie durch pantomimisches Straßentheater des Pilsener Theatervereins Klenba (ca. 20.15 Uhr am Rathaus-Torbogen) und eine dreiteilige Tanzperformance der TAHK Regensburg unter Leitung von Eva Eger (ca. 19.45 Uhr im Hallenfoyer, ca. 21 Uhr im alten Frankbräu-Kesselhaus und ca. 22 Uhr im Kunstquartier).  Diese Kunstaktion ist Teil des Begleitprogramms „Treffpunkt Kulturorte“ der Europäischen Kulturhauptstadt Pilsen und wird durch den Bayerischen Kulturfonds gefördert. Eintritt frei, alle Kunstinteressierten der Region sind herzlich willkommen!

KÜNSTLER DER INTERNATIONALEN „AHOJ 15“-AUSSTELLUNG:

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Emmy Klinker, 1891 – 1969, Ausbildung bei Paul von Ravenstein, Lovis Corinth und Martin Brandenburg. Studium in Karlsruhe, Berlin und Paris; Auslandsreisen führten die Künstlerin unter anderem nach Jugoslawien, Korsika, Provence, Bretagne und Italien. Freundschaften mit Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Alexej Jawlensik, Paul Klee und Gabriele Münter.  Zahlreiche Ausstellungen in Berlin, Düsseldorf, München, Kallmünz und Frankfurt am Main (im Schirn-Museum ab Freitag, den 30. Oktober 2015).

Anton Alesik, geboren 1994 in Neuburg/Donau, aufgewachsen in Neunburg vorm Wald, Ausbildung an der Gustav-von-Schlör-Schule Weiden, Teilnahme an gestalterischen WettbewerbenAntonAlesik1: FFF Comic 2012 (Thema: „Hah! Helden, Antiheld, Heroes“), 9. Viktoria Casio Award (2013), 3. Platz beim 61. Europäischen Wettbewerb, Kunstpreis des Oberpfälzer Kunstvereins (2014), Geld- und Sachpreis 62. Europäischer Wettbewerb (2015), Preis des Bundestagspräsidenten.

Klenba, Theaterverein, gegründet 2012 in Pilsen, dem gegenwärtig Studenten der Fächer Kunst, Theaterwissenschaften und Operngesang angehören. Zur Ahoj-15-Eröffnung bieten Klenba-Aktive am Rathaus-Torbogen  eine pantomimische Darstellung des Themas „Grenze“.KlenbaPilsen

ArtVrch, Z.S., wurde 2014 von Künstlern und Architekten aus Pilsen und Umgebung gegründet. Zielsetzung sind künstlerische und kulturelle Aktivitäten auf dem Gebiet der Malerei und der Finishing-Architektur, mit dem Ziel Kunst wieder an vergessene Orte zurück zu bringen.

Ateliery Fara ÚboČ widmet sich u. a. der Förderung der Schaffung von Kunstwerken und ihrer Präsentation auf Ausstellungen und in den Medien, Schaffung einer Plattform für Begegnungen von Studenten, Kunstschaffenden und Musikern sowie der internationalen Zusammenarbeit.

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Tanzakademie Helene Krippner, Regensburg: Zur Ahoj-15-Eröffnung werden Amalia Darie, Stefania La Iuppa, Franziska Hillerbrand, die dANCEwORxxx company und das OVI Kindertanztheater II unter Leitung von Eva Eger auftreten. Idee Foyer: In einem festen Raum Auflösung der Grenzen durch Bewegung, Auflösung der Bewegung in Nebel, aus der eine manifestierte Wolke entsteht, die sich aus dem Raum bewegt. Idee Frankbräu: In Anlehnung an „Kreatürliches“ Formierung abstrakter Wesen,Unbekanntes, Beängstigendes, aber auch Verbindendes D – CZ, Auflösung im Nebel. Idee Kunstquartier: In drei Räumen leitet eine performative Installation den Zuschauer durch das Haus in den Garten. Es bleibt ihm überlassen, einzutreten und das Geschehen zu beeinflussen, oder das Geschehen an der  Türe zu beobachten.

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Fachvortrag: „Steinskulptur in Böhmen“

Am Donnerstag, 17. September um 20.00 Uhr findet eine öffentliche Vortragsveranstaltung zum Thema „Steinskulptur in Böhmen“  im Historischen Schloss-Saal, Im Berg 20, 2. Etage, in Neunburg v. Wald statt.
Referent ist Dr. Wolf-Dieter Hamperl aus Altenmarkt an der Alz, der ein ausgewiesener Kenner Böhmens ist. Er begleitete schon mehrmals äußerst sachkundig Exkursionen der Akademie in das Nachbarland. In seinem Vortrag wird er in erster Linie auf Steinkunstwerke in Westböhmen eingehen, darunter die Skulpturen auf Marktplätzen und an Straßen, die Figuren in den Parks vieler Schlösser und die Steinplastik in der Gebäudearchitektur.
Dieser Vortrag ist ein weiterer Beitrag der Akadamie für Natur und Industriekultur Bayern-Böhmen zum Jahresthema 2015 „Steine“. In der kürzlich zu Ende gegangenen Kunstausstellung „Begegnung 15 – Steine“ hatte die ANIK mit dem Kunstverein Unverdorben kooperiert. Allen Kunstinteressierten der Region wird der Besuch des Vortrags „Steinskulptur in Böhmen“ auch vom KVU sehr empfohlen.

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Kulturhauptstadt Pilsen 2015, wir kommen!

Die Kreativ-Zone DEPO 15 auf dem ehemaligen Gelände der Verkehrsbetriebe ist eine wichtige Anlaufstelle für die Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt 2015.

Die Kreativ-Zone DEPO 15 auf dem ehemaligen Gelände der Verkehrsbetriebe ist eine wichtige Anlaufstelle für die Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt 2015.

Am Samstag, 12. September startet der Kunstverein Unverdorben seine KunstTour nach Pilsen – ein unbedingtes „Muß“ PilsenLogo15im Programm des 3. Neunburger Kunstherbstes! LogoNENKunstherbst430Dieses Angebot richtet sich nicht nur an die Mitglieder des KVU, sondern an alle Kulturinteressierten der Region. Es ergeht der letzte Aufruf zur Anmeldung für die Bustagesfahrt: Buchungen sind noch heute, Freitag, bei der 2. Vorsitzenden des Kunstvereins Renata Heimerl unter Telefon (09434) 203648 möglich. Busabfahrt ist am Samstag um 8 Uhr bei der Haltestelle „Schwarzachtalhalle“ am Torweiher-Park. Rückfahrt nach Neunburg um ca. 18 Uhr.

ans Fischer, Renata Heimerl und Karl Stumpfi im "Artamo".

Hans Fischer, Renata Heimerl und Karl Stumpfi im Galerie-Restaurant „Artamo“.

Zur Vorbereitung des Besuchsprogramms begab sich am Mittwoch eine Vorhut des KVU bestehend aus den beiden Reiseleitern Renata Heimerl und Hans Fischer sowie Medienreferent Karl Stumpfi in die Europäische Kulturhauptstadt. Gemeinsam inspizierten sie das großflächige Kunstareal DEPO 15 in der Nähe des Pilsener Hauptbahnhofs. Dort gehen gleich mehrere sehenswerte Kreativ-Aktivitäten parallel über die Bühne.  Nach Eintreffen in Pilsen und einer ersten Einweisung im Zentrum der historischen Altstadt  folgt eine rund einstündige Führung durchs DEPO 15. Nach dem Mittagessen im Galerie-Restaurant „Artamo“ haben die Fahrtteilnehmer ausreichend Gelegenheit, die Innenstadt zu erkunden.  Dabei sind nicht nur das Westböhmische Museum, das Renaissance-Rathaus oder der Bartholomäus-Dom einen Besuch wert. Auch das Loutek-Puppenmuseum oder der am Samstag stattfindende Bauernmarkt bieten interessante Anziehungspunkte.

Alsdann: Die Europäische Kulturhauptstadt ruft – wir kommen!

Auf dem ehemaligen Gelände der Pilsener Verkehrsbetriebe ist die Kreativ-Zone DEPO 15 etabliert.

Das DEPO 15  wird kurz nach Ankunft in Pilsen angesteuert und in Augenschein genommen. Foto: K. Stumpfi

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Sinfonische Reise nach „Bella Italia“

IMG_5228KONZERT!!  Junge Philharmonie Ostbayern — Schwarzachtalhalle—- Fr., 11.09., 20.00

Die Junge Philharmonie Ostbayern bietet zum Ende der Sommerferien eine sinfonische Urlaubsreise nach Italien. Ein Espresso auf der Piazza, mediterrane Pasta im Restaurant mit LogoNENKunstherbst430Meerblick oder ein Glas Rotwein direkt auf dem Weingut in der Toskana? Lassen Sie sich auf einen Konzertabend ganz im Zeichen Italiens ein. Dabei musiziert für Sie die Junge Philharmonie Ostbayern, ein Orchester mit 60 jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 12 und 25 Jahren aus ganz Bayern. In diesem Konzert feiert ihr neues Italien-Programm Premiere.  Als Programmhöhepunkte erwartet Sie  Rossinis Semiramis-Ouvertüre, Puccinis „Manon Lescaut“-Intermezzo und Mendelssohns 4. Sinfonie, durch ihren Zusatztitel „Italienische“ die Namensgeberin des Abends. Klangprächtiger Abschluss ist die Filmmusik zum Hollywood-Blockbuster „Gladiator“. Dirigenten: Markus Ottowitz & Stefan Shen; Moderation: Sebastian Ottowitz, Bayerischer Rundfunk.

Eintritt frei – Spenden erbeten!

Die JPO-Dirigenten Markus Ottowitz (re.) und Stefan Shen (li.) mit Orchestervorstand Simon Reif (3. v. re.) mit Jungmusikern und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi (3. v. li.) Foto: Alfred Grassmann, NT

Die JPO-Dirigenten Markus Ottowitz (re.) und Stefan Shen (li.) mit Orchestervorstand Simon Reif (3. v. re.) mit Jungmusikern und Kunstherbst-Koordinator Karl Stumpfi (3. v. li.) Foto: Alfred Grassmann, NT

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DAS PRESSE-ECHO:

Bericht in der Tageszeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe SAD, 16.9.2015

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The Gregorian Voices in concert

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KONZERT in der evangelischen Kirche — Do., 10.09., 19.00 Uhr

Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe Gregorian Voices (Gregoriánské hlasy) wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchors Gloria Dei  an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik, und das Ensemble erhielt mehrere internationale  Auszeichnungen. Außerdem wurde den Mitgliedern der Gruppe die seltene Erlaubnis zuteil, während der Konzerte Mönchsgewänder zu tragen. Das aktuelle Vokaloktett aus Bulgarien ist ein Männerchor, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals wieder aufzunehmen. Alle acht Sänger haben eine klassische Gesangsausbildung. Gemäß der gregorianischen Tradition singen sie einstimmig. Mit ihren hervorragenden Stimmen und zahlreichen Solostücken beweist der Chor, dass Gregorianik auch heute noch lebendig ist.

Eintritt: 20,00 € (Abendkasse) / 18,00 € (Vorverkauf im Textilgeschäft Ettl, Hauptstraße)

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