Positive Bilanz bei Mitgliederversammlung vorgelegt

KVU-Kulturarbeit ist auch wirtschaftlicher Faktor

Diese neu produzierten Lesezeichen wurden am Informationsstand des Kunstvereins Unverdorben während der Schwarzachtalmesse am 22./23. Mai erstmals verteilt. Foto: media9/Schmidl Druck

Diese neu produzierten Lesezeichen wurden am Informationsstand des Kunstvereins Unverdorben während der Schwarzachtalmesse am 22./23. Mai erstmals verteilt. Foto: media9/Schmidl Druck

Trotz vielfältiger Einschränkungen und Belastungen bedingt durch die Corona-Pandemie konnte der Neunburger Kunstverein Unverdorben eine positive Bilanz des Kunstjahres 2022 vorlegen. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung im Gasthaus Ettl, Pissau, standen neben den Rechenschaftsberichten des 1. Vorsitzenden Peter Wunder und der Schatzmeisterin Tanja Lennert auch die Nachwahl eines Kassenprüfers und eine Vorschau auf die Veranstaltungsplanung des laufenden Jahres sowie des 11. Neunburger Kunstherbstes.
Mittels einer PowerPoint-Präsentation gab Vorsitzender Wunder zuerst einen Rückblick auf die durchgeführten Veranstaltungen und Arbeiten im Jahr 2022. Nicht alle
geplanten Vorhaben konnten durchgeführt werden, einige musste der Verein terminlich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. „Corona hat uns 2022 noch einige Probleme verursacht“, resümierte der Vorsitzende. Vorab wurde die herausragend geführte Homepage des KUV gewürdigt, welche mit großem Engagement von 2. Vorsitzendem Karl Stumpfi fortlaufend aktualisiert wird. Gute Resonanz fand auch die während der Internationalen Kunstausstellung AHOJ 22 in der Fronfeste vom KVU integrierte Sonderschau „Zehn Jahre Kunstverein Unverdorben und zehnter Neunburger Kunstherbst“. Dokumentiert wurden anhand von Schautafeln die wichtigsten Kapitel der Vereinsgeschichte beginnend von der Gründungsversammlung am 6. Juli 2011 und in den Folgejahren bis Mitte 2022.
Schlaglichtartig wurden anschließend Veranstaltungen und Arbeiten im Geschäftsjahr 2022 nochmals in Erinnerung gerufen: Erstmals hatte der KVU die Trägerschaft über das Neunburger Neujahrskonzert übernommen und verpflichtete hierfür vertraglich die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. Coronabedingt musste das Konzert abgesagt bzw. um ein Jahr verlegt werden. Stattfinden konnten jedoch die Poesie-Tour in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Oberpfalz, die Mitgliederausstellung 2022, eine Gastausstellung mit KVU-Kunstschaffenden im Schmidthaus Nabburg sowie zwei Schönwerth-Märchenabende in Zusammenarbeit mit der Kleinen Bühne Blaue Blume Regensburg im Garten der Alten Glasschleife Untermurnthal.
Auf Einladung des Philharmonischen Orchesters Hradec Kralové unternahm eine Abordnung der KVU-Vorstandschaft eine Fahrt nach Königgrätz mit Besuch einer glanzvollen Operngala. Unterstützt hat der KVU die von der Neunburger Musikpädagogin Steffi Heelein initiierte 1. Neunburger Open Stage in der Alten Seilerei. Die zweite Auflage im Oktober 2022 im Panorama-Hotel Gütenland wurde ins Programm des 10. Neunburger Kunstherbsts übernommen. Weitere Kunstherbst-Highlights ’22 waren die Internationale Kunstausstellung Ahoj 22 mit Kunstprozession, wobei die Vernissage erstmals im neuen Neunburger Rathaus-Foyer über die Bühne ging. Hohe künstlerische Qualität brachte die Neunburger Klassik-Gala mit Pianist Alexander Maria Wagner (Solist im 1. Brahms-Klavierkonzert) und die Vogtland Philharmonie mit Gastdirigent Reinhold Mages und Dvoraks „Sinfonie aus der Neuen Welt“ in die Region. Desgleichen ein hochkarätig besetztes Jazz-Event mit Jonas Sorgenfrei & Elephants in der Schwarzachtalhalle. Großen Eindruck hinterließ bei den Zuhörern die musikalische Lesung mit Reflektionen über Krieg und Frieden am „Blau-Gelben Montag“ mit den Vier Unverdorbenen & Special Guests im Foyer der Schwarzachtalhalle. Nicht nur das junge Publikum faszinierte das Kunstherbst-Gastspiel des Theater-Ensembles OVIGO mit dem Musical „Der kleine Horrorladen“. Ein „Französischer Chanson-Abend“ mit der Gruppe French Kiss in der Alten Seilerei sorgte für einen gut besuchten und erfolgreichen Ausklang der Kunstherbstsaison ’22.
Schatzmeisterin Tanja Lennert zeigte in ihrem Vortrag die finanzielle Entwicklung und Situation des Kunstvereins Unverdorben bis zum Stichtag 31.12.2022 auf, informierte über Neumitglieder/Austritte sowie Kassenbewegungen und den aktuellen, weiterhin stabilen Kassenstand des gemeinnützigen Kulturvereins. Der Mitgliederstand Ende 2022 lag bei 93 Personen – im Visier ist hier das Erreichen der 100-Mitglieder-Marke im laufenden Vereinsjahr 2023. Konkret wurde auch noch auf die wirtschaftliche
Wirkungsbreite der KVU-Aktivitäten für die Region Neunburg hingewiesen. So wurde im Zeitraum von 2016 bis 2022 bislang eine Rechnungssumme von insgesamt rund 116 000 Euro an Neunburger Firmen z. B. durch Übernachtungen, Bewirtungen, Transport, Werbeaufträge etc. überwiesen. Die führende Rolle des Kunstvereins Unverdorben im örtlichen Kulturleben unterstrich auch 1. Bürgermeister Martin Birner. Er sah den KVU als „Drehscheibe“ der laufenden kulturellen Aktivitäten in der Pfalzgrafenstadt. Er kenne keine vergleichbare Stadt unter 10 000 Einwohnern, welche auf diesem Sektor so gut aufgestellt sei wie Neunburg vorm Wald. Besonderes Lob für Planung und Durchführung wurde dem Vorstandsteam ausgesprochen.
Die Kassenprüfung am 17. März haben die gewählte Kassenrevisorin Irene Ehemann und Alois Wild kommissarisch vorgenommen, nachdem der gewählte zweite Kassenrevisor Klaus Götze aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Fazit: Es gab keine Beanstandungen und der Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde mit 24-Ja-Stimmen angenommen. Als neuer Kassenprüfer wurde Alois Wild vorgeschlagen und mit 23 Ja-Stimmung und einer Enthaltung gewählt. Ausblickend erläuterte 2. Vorsitzender Karl Stumpfi die bisherigen Termin-/Veranstaltungsplanungen. Auftakt des neuen Kunstjahres ist am 13. Mai, 20.30 Uhr, der Schönwerth-Märchenabend in Untermurnthal – eine aktualisierte Wiederaufnahme der erfolgreichen Premiere des Vorjahrs mit Hermann Schmucker & Partnern (szenische Darstellung) und Markus Held (musikalische Begleitung). Vernissage der Mitgliederausstellung 2023 ist am 19. Mai, 17.30 Uhr, in der Fronfeste mit insgesamt zehn KVU-Kunstschaffenden. Die Werke sind jeden Sonntag, 14 bis 16 Uhr, bis letztmals am 25. Juni zu besichtigen. Ausstellungsflyer wurden gedruckt und werden zurzeit verteilt. Die dritte Auflage der „Neunburger Open Stage“ ist für Freitag, 2. Juni, 19.30 Uhr, terminiert und wird diesmal im Restaurant/Biergarten des Lokals „La Mamma“ stattfinden.
Auch für das Neunburger Kunstherbst-Programm von Mitte September bis Mitte Dezember 2023 laufen die organisatorischen Vorbereitungen auf Hochtouren. Förderantrage an den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds für die Int. Ausstellung Ahoj 23 und an den Bezirks für die Klassik-Gala wurden termingerecht gestellt, teilte Peter Wunder mit. Wie Karl Stumpfi ankündigte, werde es nach dem umfangreichen und opulenten Jubiläumsprogramm 2022 diesmal einen „Neunburger Kunstherbst light“ mit ca. zwölf Kultur-Events geben. Der Programmfolder geht voraussichtlich in der zweiten Juni-Hälfte in Druck.
Unter Punkt „Aussprache, Anregungen und Anträge“ kam ein Vorschlag von Martin Schmid, zu dem geplanten Ahoi 23-Workshop mit Pilsener Kunststudenten auch deutsche Studenten einzuladen. Er wolle sich diesbezüglich um einen Kontakt zur Kunsthochschule Nürnberg bemühen.
Jürgen Zach verwies noch auf zwei Musikveranstaltungen im Frühjahr und Sommer: Sonntag, 14. Mai, 19 Uhr, „Abend Klänge“ in der Wallfahrtskirche Maria Dolorosa Katzdorf und Samstag, 17.Juni, 20.30 Uhr, „Songs an einem Sommerabend“ mit dem Chor Contigo im Atrium der Pfarrkirche St. Josef Neunburg v. W.KVULogo

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Neue Konzertreihe startet am Muttertag, 14. Mai

„Abend Klänge“ in der Wallfahrtskirche

Am Sonntag, 14. Mai (Muttertag) wird in der Katzdorfer Wallfahrtskirche Mater Dolorosa am Abend um 19 Uhr eine neue Konzertreihe mit dem Titel „Abend Klänge“ eröffnet.
Die Barockkirche wird somit viermal im Jahr Veranstaltungsort für Musikgruppen, Musikerinnen und Musiker, vorwiegend aus der näheren Umgebung. Den Auftakt machen der Jugendchor Sankt Josef unter der Leitung von Steffi Heelein zusammen mit Kathi Ruf im Rahmen einer Maiandacht.
Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden werden gerne entgegen genommen. Anschließend lädt die Dorfgemeinschaft Katzdorf Pettendorf ein zum geselligen Beisammensein mit Ausschank von Kaltgetränken im Mesner Häusl.
Nächster geplanter Termin der „Abend Klänge“ ist Ende August mit Florian Sorgenfrei an der Orgel.Abendklänge Katzdorf 5-2023

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Mitgliederausstellung vom 19. Mai bis 25. Juni 2023

Count-Down für die KVU-Werkschau läuft!

FlyerRückseiteDie alljährliche Werkschau der Bildenden Künstler des Neunburger Kunstvereins Unverdorben e. V. beginnt am Freitag, 19. Mai, 17.30 Uhr, in der Alten Fronfeste, Im Berg 17. Nach der öffentlichen Vernissage können die Kunstwerke jeden Sonntag, beginnend am 21. Mai, abschließend 25. Juni jeweils in der Zeit von 14 bis 16 Uhr in der Fronfeste besichtigt werden.
Ausstellende Künstler im Neunburger Kunstjahr 2023 sind Josef Brandl, Lisa Ehrenreich, Thomas Frömel, Edmund Keilhammer, Daniela Kleber, Andras Olah, Gerda Pamler, Angelika Pesold, Andreas Stauffer und Renate Ullmann. Als Kuratorin fungiert erstmals KVU-Vorstandsmitglied Tanja Lennert.
Der Eintritt zur KVU-Werkschau ist frei, Spenden für den Kunstverein werden erbeten.FlyerVorderseite

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KVU mit Info-Stand auf der Schwarzachtalmesse ’23

Top-Eigenwerbung für die schönen Künste

Das Messe-Team 23 des KVU v. links: Peter Wunder, Gaby Irlbacher, Dr. Hella Simandi, Dana Ettl, Tanja Lennert und Maria Bücherl. Foto: Karl Stumpfi

Das Messe-Team 23 des KVU v. links: Peter Wunder, Gaby Irlbacher, Dr. Hella Simandi, Dana Ettl, Tanja Lennert und Maria Bücherl. Foto: Karl Stumpfi

Zum dritten Mal war der gemeinnützige Neunburger Kunstverein Unverdorben mit einem Informationsstand auf der Schwarzachtalmesse vertreten. Er nutzte damit das großzügige Angebot der Messeleitung um Peter Scheitinger, kostenneutral bei dieser regionalen Wirtschaftsschau mit über hundert Ausstellern die Werbetrommel zu rühren. Überdies war der KVU mit einer 500-Euro-Spende für sein ehrenamtliches Engagement in der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald bedacht worden.Messeaufbau
Schon wochenlang vor dem Schwarzachtalmesse-Wochenende 22. und 23. April bastelte die Vorstandschaft an einem Messe-Werbekonzept einschließlich einer Besucherbefragungs-Aktion. Für eine Schauwand wurden folgende Textmodule zusammengestellt:
° Uns gibt es seit nunmehr zehn Jahren, wir haben bislang 93 Mitglieder, davon sind 20 so richtig aktiv. Wir würden uns freuen, wenn DU uns zukünftig unterstützen willst!
° Wir bieten Künstlern aller Art die Möglichkeit, ihre Kunst aus- bzw. darzustellen.
° Wir organisieren jedes Jahr den Neunburger Kunstherbst u. a. mit grenzüberschreitenden Künstlern (z.B. Ausstellungen, Lesungen, Komzerte).
° Wir pflegen grenzüberschreitenden Kulturaustausch mit / bei diversen Veranstaltungen, vor allem mit unseren tschechischen Nachbarn.
° Wir bemühen uns, das Kunst-Interesse der Neunburger Bürger zu wecken, zu erfassen und bei der Suche nach passenden Events umzusetzen.
° Wir organisieren jährlich eine sechswöchige Ausstellung für unsere Mitglieder, beginnend mit einer Vernissage.
° „Talentschuppen“ – Wir organisieren Workshops (malen, musizieren, schreiben etc.)
° Bis DU interessiert an Kunst und Kultur?
° Bist DU kreativ, einfallsreich und hast Teamgeist.
° Fändest DU es gut, wenn die Neunburger Bürger tolle Events vor ihrer Tür hätten und nicht nach Regensburg usw. fahren müssten?
° Hättest DU Interesse daran, mit guten Ideen und Tatkraft das kulturelle Geschehen in deiner Region zu unterstützen und an der Verwirklichtung mitzuwirken?
Dann komme bitte zu uns in den Kunstverein Unverdorben und MACH MIT!
Die auch in ihrer 14. Auflage vom Publikum sehr gut frequentierte Schwarzachtalmesse bot nicht nur für die Selbstdarstellung des Kunstvereins eine ideale Plattform – sie lieferte dem KVU auch eine Stellvorlage, um erste Werbeschritte für die geplanten Kulturaktivitäten im Jahr 2023 zu setzen.
Für den Auftakt sorgt am Samstag, 13. Mai, 20.30 Uhr, der Xaver-Schönwerth-Märchenabend in Untermurnthal. Am darauf folgenden Wochenende beginnt die KVU-Mitgliederausstellung, Vernissage ist am 19. Mai, 17.30 Uhr, in der Fronfeste. Die 3. Neunburger Open Stage geht am Freitag, 2. Juni, 19.30 Uhr, im „La Mamma“ über die Bühne. Der 11. Neunburger Kunstherbst beginnt am zweiten Wochenende im September mit Internationalen Workshops „Ukulele“ und „Kunstmalerei“. Tragende Säulen des bis Mitte Dezember dauernden Kulturfestivals sind wieder die Internationale Kunstausstellung AHOJ 23 „Hoffnung“ (Vernissage 22. September, 18 Uhr, Neues Rathausfoyer) und die Neunburger Klassik-Gala mit der Philharmonie Hradec Kralové (Königgrätz) am 2. Oktober, 19 Uhr, in der Schwarzachtalhalle. Das Gesamtprogramm wird bis Mitte Juni vorliegen und in Druck gehen.KVULogo2017

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Neue Kontakte zu Marienbader Sinfonikern

Das Westböhmische Sinfonieorchester Marienbad, der gemischte Chor Taus und vier Gesangsolisten sorgte in der Max-Reger-Halle in Weiden für eine beeindruckende Aufführung der sinfonischen Chorkantate "Stabat Mater" von Antonín Dvořák. Foto: Karl Stumpfi, KVU

Das Westböhmische Sinfonieorchester Marienbad, der gemischte Chor Taus und vier Gesangsolisten sorgte in der Max-Reger-Halle in Weiden für eine beeindruckende Aufführung der sinfonischen Chorkantate „Stabat Mater“ von Antonín Dvořák. Foto: Karl Stumpfi, KVU

Am Karsamstag Abend gastierte das Westböhmische Sinfonieorchester Marienbad mit dem gemischten Chor Cerchovan Domažlice (Einstudierung Marek Vorlicek) unter der Gesamtleitung von Dirigent Radek Baborák in der Max-Reger-Halle in Weiden. Dazu waren auch Vertreter des Neunburger Kunstvereins eingeladen, nachdem seit Kurzem Kontakte zum Marienbader Orchestervorstand bestehen.
Die Aufführung des rund 90minütigen sinfonischen Chorwerks „Stabat Mater“ von Antonín Dvořák war ein künstlerisches Highlight für die Region. Das Publikum belohnte die Leistungen der Musiker, Gesangsolisten und Choristen mit Standing Ovations. Nach diesem beeindruckenden Konzert wurde der Besuch einer Neunburger KVU-Vorstandsdelegation am Freitag, 12. Mai in Marienbad (Mariánské Lázně) vereinbart. Dort findet das Eröffnungskonzert der neuen Kursaison 2023 mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester statt. Auf dem Programm stehen Werke von Bizet, Ravel, de Falla u. a. In Planung ist bereits ein Gastkonzert des Westböhmischen Sinfonieorchesters im Jahr 2024 in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald.StabatMater2
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PRESSE-ECHO

Fotobericht in der Zeitung „Der Neue Tag“, Ausgabe Weiden, als JPG-Datei:NTBerichtOsterkonz
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Schönwerth-Märchenabend: Wiederaufnahme

maerchen2023Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr plant der Neunburger Kunstverein Unverdorben in Zusammenarbeit mit der Kleinen Bühne Blaue Blume Regensburg eine Wiederaufnahme des SCHÖNWERTH-MÄRCHENABENDS für Erwachsene und Kinder in Untermurnthal. Termin: Samstag, 13. Mai, 20.30 Uhr. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt! Bei Regenwetter kurzfristige Verlegung in die Räumlichkeiten der Glaspolier Untermurnthal.
Zu abendlicher Stunde erkunden die Besucher den zauberhaften Kopp-Martz-Garten der alten Glasschleife und lassen sich in der wachsenden Dämmerung von geheimnisvollen Klängen und Lichtern zu verschiedenen Spielstationen führen. Dort lauschen sie Oberpfälzer Märchen aus der Sammlung von Franz Xaver von Schönwerth und mit Licht und Schatten neu in Szene gesetzt. Hermann Schmucker, Heilwig von Hennigs, Willibald Urban und Angelika Deffner von der „Kleinen Bühne Blaue Blume“ gestalten gemeinsam diesen ungewöhnlichen Openair-Märchenabend. Musikalische Umrahmung durch Markus Held (Klarinette). Veranstalter ist wieder der Neunburger Kunstverein Unverdorben.

Heilwig von Hennigs und Hermann Schmucker sind Protagonisten beim Schönwerth-Märchenabend. Foto: Karl Stumpfi

Heilwig von Hennigs und Hermann Schmucker sind Protagonisten beim Schönwerth-Märchenabend. Foto: Karl Stumpfi


Anmeldungen sind unter dieser eMail erwünscht: kleine-buehne-blaue-blume@gmx.de
Eintritt 12 Euro Erwachsene, 7 Euro Kinder; Tickets an der Abendkasse!KVULogo

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KVU-Mitgliederausstellung vom 19. Mai bis 25. Juni 2023

Werbebrief der neuen Kuratorin Tanja Lennert

Abstrakte Malerei von KVU-Mitglied Josef Käsbauer, Pfreimd. Ausgestellt bei der Werkschau des Kunstvereins Unverdorben Neunburg v. W. 2022 in der Fronfeste. Foto: Elfriede Kiener

Abstrakte Malerei von KVU-Mitglied Josef Käsbauer, Pfreimd. Ausgestellt bei der Werkschau des Kunstvereins Unverdorben Neunburg v. W. 2022 in der Fronfeste. Foto: Elfriede Kiener

Die Mitgliederausstellung 2023 des Neunburger Kunstvereins Unverdorben wirft erste Schatten voraus. Die aktuelle Werkschau ist für den Zeitraum 19. Mai bis 25. Juni fest terminiert. Die neue Kuratorin Tanja Lennert wirbt um zahlreiche Beteiligung und wendet sich mit einem Rundbrief an alle Mitglieder und Interessierten:

Liebe Mitglieder des Kunstvereins Unverdorben und solche, die es
vielleicht werden möchten!
Bald steht wieder unsere Mitgliederausstellung in der Fronfeste an. Sie wird wie
immer im Mai stattfinden und zwar beginnend mit unserer Eröffnungsvernissage
am Freitag, 19.Mai 2023, und, wie in den letzten Jahren, mit anschließender Möglichkeit der Besichtigung und
Verkauf an den kommenden sechs Sonntagen in der Zeit von 14 bis 16 Uhr.
Dieses Jahr erstmals unter meiner Leitung samt Organisation. Renate Ullmann, die diese Ausstellung in den vergangenen zehn Jahren mit viel Liebe
und Engagement immer wunderbar gestaltet und organisiert hat, hat diese Aufgabe
dieses Jahr an mich übertragen; irgendwann muss jeder mal ein wenig
ausschnaufen…
Die letzten Male lag der Schwerpunkt immer sehr auf der Malerei. Es sei aber
ausdrücklich betont, dass es sich um eine Ausstellung der Mitglieder handelt, also
nicht nur die Malerei betreffend, sondern allerlei Künste, wie auch Arbeiten mit Holz,
Metall, Ton, Schmuckherstellung, Modedesign und Ähnliches.
Gibt es Mitglieder, die verborgene Künste dieser oder ähnlicher Art
beherrschen und diese im Rahmen der Mitgliederausstellung darbieten
möchten? Oder kennt Ihr Menschen in Eurem Umfeld, die irgendwas Tolles selbst
herstellen, die vielleicht gerne ausstellen würden und keine Möglichkeit dazu
haben/kennen?
Es gibt diese Möglichkeit: Einzige Voraussetzung wäre ein Mitglied in unserem
Kunstverein zu werden; – Jahresbeitrag 30 Euro. Günstiger kann man nicht ausstellen
und die Mitgliederausstellung gibt es alle Jahre wieder!
Überlegt doch bitte, ob Ihr jemanden kennt und sprecht ihn/sie an, Ihr könnt auch
gerne demjenigen meine Handynummer weitergeben für nähere Infos:
Tanja Lennert: 01714901016
Wir werden die Mitgliederausstellung, wie bereits letztes Jahr, in den Räumen der
Fronfeste veranstalten. Nachdem der Platz hierfür (Wand und Bodenbereich) zwar
schon relativ groß, aber dennoch begrenzt ist, würde ich vorschlagen, dass jeder, der
mitmachen möchte, in dem beiliegenden Fragebogen angibt, wie viele Exponate
er maximal ausstellen wollen würde, mit Angabe der ungefähren Größe, inkl. einer
kleinen Kostprobe anhand von Fotos.
Im Endeffekt geht es mir darum, dass wirklich jeder mitmachen kann und ich vorher
planen kann, wie viel Platz jeder Einzelne aufgrund der Anzahl der Mitwirkenden zur
Verfügung bekommen könnte. Für die Vernissage benötige ich von jedem Aussteller in Schriftform so eine Art Vita,
nichts Großartiges, nur ein paar Worte zur eigenen Person, was derjenige ausstellt,
wie lange er diese(s) Kunst/Handwerk schon betreibt, welche Materialien verwendet
werden und was sie/er damit ausdrücken will. Dies brauche ich um die einzelnen
Künstler bei der Vernissage vorstellen zu können.
Bei den anschließenden sechs Sonntagen muss noch jeweils eine Aufsicht während der
Besuchszeit (von 14 bis 16 Uhr) sichergestellt werden, die von den ausstellenden
Mitgliedern selbst geleistet werden müssen. Nachdem nur eine Person von Nöten ist
pro Sonntag, wird es sich für den einzelnen Aussteller lediglich um einmalig zwei
Stunden handeln.
Auch diesen Plan werde ich mit anfügen, sodass jeder Aussteller
mögliche Aufsichtstermine eintragen kann. (Bitte gerne mehrere mögliche
Sonntage ankreuzen. Keine Sorge, jeder wird nur für einen Sonntag eingeplant. Dies
dient nur der einfacheren Planung!)
Ich würde mich freuen, wenn dieses Jahr vielleicht noch ein paar neue ausstellende
Mitglieder oder Neumitglieder zu den letztjährigen Ausstellern (auf die wir uns wieder
sehr freuen) dazu kommen würden. Um eine gute Planung und eine gelungene Ausstellung gewährleisten zu können,
würde ich Euch bitten, mir die beiliegende Anmeldung, samt Fotos und Vita bis
spätestens 31.03.2023 zu mailen.
Falls Ihr Fragen habt oder wegen irgendwas unsicher seid, könnt Ihr mich gerne
fragen, per Email, Handy oder auch WhatsApp.
Ich freue mich auf Eure rege Beteiligung!

Mit freundlichem Gruß
TANJA LENNERT, Kuratorin Werkschau
Kunstverein UNVERDORBEN e.V.
www.kunstverein-unverdorben.deKVULogo

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So wurde Neunburg in elf Jahren eine „Klassik-Hochburg“

30 Sinfonie- und Opernabende made in NEN!

Beethovens Neunte in Neunburg: Eine von vielen Sternstunden Aufführungen klassischer Musik seit elf Jahren in der Schwarzachtalhalle. Am 26. Oktober 2013 gastierten Chor und Orchester der Chorphilharmonie Regensburg. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Beethovens Neunte in Neunburg: Eine von vielen Sternstunden Aufführungen klassischer Musik seit elf Jahren in der Schwarzachtalhalle. Am 26. Oktober 2013 gastierten Chor und Orchester der Chorphilharmonie Regensburg. Foto: Ralf Gohlke, MZ

Es war der erklärte politische Wille, dass die Pfalzgrafenstadt Neunburg im Sommer 2012 mit der neu errichteten Schwarzachtalhalle ein „Alleinstellungsmerkmal“ bekommen werde. Die Einweihung der Veranstaltungs-Location am 13. Juli und das am Abend darauf folgende Eröffnungskonzert markierte jedenfalls eine Zeitenwende im kulturellen Leben weit über die Stadtgrenzen hinaus, ein historisch bedeutsamer Moment war es allemal: Erstmals gastierte ein internationales Profi-Sinfonieorchester in Neunburg vorm Wald – der erste Schritt in Richtung „Klassik-Hochburg“! Diese Typisierung kann die Kleinstadt an der Schwarzach elf Jahre danach mit Fug und Recht vorweisen. Mit dem Neunburger Neujahrskonzert am 14. Januar 2023 ging das 30. Klassik-Event in der Schwarzachtalhalle über die Bühne, zwei Drittel der Zuhörerschaft reiste dazu aus dem Umland an. Ein guter Anlass, die Entwicklung der Pfalzgrafenstadt vom Ausgangspunkt Null zu einem regional bedeutenden Zentrum der Pflege von klassisch-romantischer Orchestermusik chronologisch zu dokumentieren.

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SINFONISCHE KONZERTE & OPERNGALAS
in der Schwarzachtalhalle Neunburg von 2012 – 2023

(organisiert von der Freizeit GmbH Stadtwerke Neunburg v. W., ab 2016 vom Neunburger Kunstverein Unverdorben e. V.)

1. Samstag, 14. Juli 2012, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

Eröffnungskonzert der neu erbauten Schwarzachtalhalle mit einer Aufführung von „Mein Vaterland“ (Ma vlast), Sinfonischer Zyklus in sechs Teilen von Bedrich Smetana: Vysherad, Die Moldau, Sarka, Aus Böhmens Hain und Flur, Tabor, BlanikEroeffnungHalle2012

2. Samstag, 8. September 2012, 20h
Ostbayerisches Jugendorchester / Dirigent Hermann Seitz

Sinfoniekonzert mit Werken von George Enescu (2. Rumänische Rhapsodie), Joseph Haydn (Klavierkonzert D- Dur), Dimitri Shostakovich (Second Walz aus der 2. Jazz-Suite), Ludwig van Beethoven (Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21) u. a. Solist: Melchior Kupke, Klavier

3. Dienstag, 2. Oktober 2012, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

1. Neunburger Operngala mit Werken von Guiseppe Verdi (La Traviata, Il Trovatore, Nabucco, Don Carlo, Rigoletto), Georges Bizet (Carmen), Jules Massenet (Manon) und Jacques Offenbach (Les Contes des Hofmann)
Solisten: Keith Ikaya-Purdy (Tenor), Perrine Madoeuf (Sopran), Ivana Milasinovic (Mezzosopran), Stevica Krajinonvic (Bariton).
Chorphilharmonie Regensburg, Einstudierung Horst Frohn
AGVGeiger

4. Samstag, 29. Juni 2013, 20h
Großes Orchester des AGV München / Dirigent Michael Käsbauer

Sinfonisches Sommerkonzert mit Werken von Joseph Haydn (Ouvertüre D-Dur), Friedrich Gulda (Cello-Konzert), P.I. Tschaikowsky (Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48 ), George Gershwin (Ein Amerikaner in Paris).
Solistin: Maria Well (Violoncello)

5. Mittwoch, 2. Oktober 2013, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

2. Neunburger Operettengala mit Ouvertüren, Arien und Duette aus Werken von Johann Strauß (Die Fledermaus, Der Zigeunerbaron, Wiener Blut), Franz Lehár (Der Zarewitsch, Die lustige Witwe, Das Land des Lächelns), Emmerich Kalman (Gräfin Mariza), Carl Millöcker (Gasparone), Fred Raymond (Maske in Blau) und Jacques Offenbach (Orpheus in der Unterwelt)
Solisten: Catalin Mustata (Tenor), Luminita Andrei (Sopran), Matteo Suk (Bariton), Denisa Neubarthová (Mezzosopran).

6. Samstag, 26. Oktober 2013, 20h
Chor und Orchester der Chorphilharmonie Regensburg, gemischter Chor Kobe (Japan) / Dirigent Horst Frohn

„Nänie“ op.82, Klagegesang nach F. Schiller von Johannes Brahms (1833 – 1897)
Symphonie Nr. 9. d-moll op. 125 mit Schlusschor “An die Freude” v. F. Schiller von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Solisten: Katharina Leitgeb-Cardini (Sopran), Wolfgang Schwaninger (Tenor), Kaori Shiromori (Alt), Hidenori Komatsu (Bariton)

7. Samstag, 4. Januar 2014, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

1. Neunburger Neujahrskonzert „Ein Feuerwerk der Melodien“ mit Werken von Johann Strauß (Ouvertüre und Csardas aus „Die Fledermaus“, Frühlingsstimmen-Walzer u. a.), Franz Lehár (Ouvertüre „Wiener Frauen“, Walzer „Gold und Silber“), Cecile Chaminade u. Eugen Damaré (Concertinos für Flöte und Piccolo-Flöte)
Solistinnen: Perrine Madoeuf (Sopran), Pavla Trefna (Konzertflöte, Piccolo-Flöte), Moderation: Wolfgang Bayerl

8. Sonntag, 9. Februar 2014, 18h
Singrün Orchester Regensburg / Dirigent Lutz Landwehr v. Pragenau
Sinfoniekonzert mit Werken von Leonard Bernstein (Candide-Ouvertüre, Sinfonische Tänze), George Gershwin (Orchesterstücke aus der Oper Porgy and Bess), D.P.Pradó

9. Freitag, 26. April 2014, 20h
Thüringen Philharmonie Gotha / Dirigent Juri Lebedev

Sinfonisches Frühlingskonzert mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Hebriden-Ouvertüre op. 27 ), W. A. Mozart (Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 / Solist Andres Hejcman, Klarinette) und Ludwig van Beethoven (Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“)

10. Donnerstag, 2. Oktober 2014, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

3. Neunburger Operngala mit Werken von Guiseppe VerdiKyubong (Die Macht des Schicksals, Aida, Nabucco, Rigoletto), Giacomo Puccini (Tosca), Giaocchino Rossini (Der Barbier von Sevilla), Camille Saint-Saens (Samson und Delilah), Pietro Mascagni (Cavalleria Rusticana), Ambroise Thomas (Mignon) und Peter Iljitsch Tschaikowsky (Eugen Onegin)
Solisten: Razvan Sararu (Tenor), Bertha Granados (Sopran), Joana Krasuska (Mezzosopran), Bassbariton Kyubong Lee (Foto: R. Gohlke)

11. Samstag, 25. Oktober 2014, 20h
Chorphilharmonie Regensburg / Dirigent Horst Frohn

Chorkonzert „Gloria XXL“ mit Werken von Giacomo Puccini (Messa di Gloria) und Francis Poulenc (Gloria)
Solisten: Ilonka Vöckel (Sopran), Joshua Stewart (Tenor), Melik Tepretmez (Bariton)

12. Samstag, 3. Januar 2015, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

2. Neunburger Neujahrskonzert „Schöne Nacht, du Liebesnacht“ mit Werken von Jacques Offenbach (Hoffmanns Erzählungen, Die schöne Helena, Orpheus in der Unterwelt), Johann Strauß (Die Fledermaus, Eine Nacht in Venedig) u. a.
Solisten: Leigh Hamilton, Sopran; Denisa Neubarthová, Mezzosopran; Pavel Janecek, Trompete. Moderation. Wolfgang Bayerl

13. Samstag, 28. März 2015, 20h
Karlsbader Sinfoniker / Dirigent Anton Zapf

Sinfonisches Frühlingskonzert mit Werken von W. A. Mozart (Figaro-Ouvertüre), Antonin Dvorak (Violinkonzert a-moll op. 53 / Solistin: Marketa Janouskova, Violine), Anton Zapf (In Memoriam Antonin op. 4) und Antonin Dvorak (Symphonie Nr. 5 F-Dur op. 76)

14. Freitag, 11. September 2015, 20h
Junge Philharmonie Ostbayern / Dirigent Markus Ottowitz

Eröffnungskonzert der 3. Neunburger Kunstherbst-Saison mit Werken von Gioacchino Rossini (Semiramis-Ouvertüre), Giacomo Puccini (Intermezzo aus Manon Lescaut) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“)

15. Freitag, 2. Oktober 2015, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

4. Neunburger Operngala mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart (Ouvertüren, Arien und Duette aus „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“, „Die Hochzeit des Figaro“ u. „Cosi van tutte“)
Solisten: Dong-Seok Im (Tenor), Olivera Mercurio (Sopran), Chul-Ho Yang (Bariton), Carolin Neukamm (Mezzosopran), Hana Holodnaková (Sopran), Denisa Neubarthová (Mezzosopran)

16. Samstag, 2. Januar 2016, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

3. Neunburger Neujahrskonzert mit Werken von Johann Strauß (Ouvertüre u Gondellied aus „Eine Nacht in Venedig“, Donauwalzer u.a.), Franz Lehár (Wolga-Lied aus „Der Zarewitsch“, „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Das Land des Lächelns“, Georges Bizet (Habanera und Sequidilla aus „Carmen“) und Gioacchino Rossini („Una voce poco fa“ aus „Der Barbier von Sevilla“).
Solisten: Antonio Rivera (Tenor), Ester Pavlú (Sopran)

17. Samstag, 23. April 2016, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

Sinfonisches Frühlingskonzert zum Gedenken an den 100. Todestag des Oberpfälzer Komponisten Max Reger mit Werken von Max Reger (Mozart-Variationen op. 132) und W. A. Mozart (Klavierkonzert Nr. 20 d-moll und Symphonie Nr. 38 D-Dur „Prager“). Solist: Costin Filipoiu, Klavier und Workshop-Ensemble mit Neunburger Schülern des Int. Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“

18. Sonntag, 2. Oktober 2016, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

5. Neunburger Opern- und Operettengala mit Werken von Bedrich Smetana (Oper „Die verkaufte Braut“, „Libussa“ und „Dalibor“), Antonin Dvorak (Oper „Der Jakobiner“) und Oskar Nedbal (Operette „Polenblut“).
Solisten: Jana Srejma Kacírková (Sopran), Jaroslav Kovacs (Tenor), Andrij Shkurhan (Bariton) und Workshop-Chor des Regental-Gymnasiums Nittenau des Int. Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“

19. Donnerstag, 5. Januar 2017, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

Neujahrs-Gala zur Eröffnung des Stadtjubiläumsjahrs „1000 Jahre Neunburg vorm Wald“ mit Werken von Giacomo Puccini (Nessun dorma aus „Turandot“, Duett Rudolf/Mimi und Musette-Walzer aus „La Boheme“), Gioacchino Rossini (Kavatine des Figaro aus „Der Barbier von Sevilla“), W. A. Mozart (Champagner-Arie aus „Don Giovanni“), Johann Strauß (Kaiserwalzer, Donauwalzer, Couplet aus „Die Fledermaus“), Franz Lehár („Freund, das Leben ist lebenswert“ und „Meine Lippen, die küssen so heiß“ aus „Guiditta“ und Vilja-Lied aus „Die lustige Witwe“) und Paul Abraham („Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus „Viktoria und ihr Husar“)
Solisten: Thomas Paul (Tenor), Marisca Mulder (Sopran), Kyubong Lee (Bariton), Daria Samarskaya (Mezzosopran)

Orchestermusiker aus 27 Ländern kamen mit der Bayerischen Philharmonie nach Neunburg und musizierten bei der "Jahrtausendprobe" unter Leitung von Chefdirigent Mark Mast auch mit Jugendlichen.

Orchestermusiker aus 27 Ländern kamen mit der Bayerischen Philharmonie nach Neunburg und musizierten bei der „Jahrtausendprobe“ unter Leitung von Chefdirigent Mark Mast auch mit Jugendlichen.

20. Montag, 2. Oktober 2017, 20h
Bayerische Philharmonie / Dirigent Mark Mast

Das „Jahrtausendkonzert“ mit Werken von Richard Strauss (Wiener Philharmoniker Fanfare), W. A. Mozart (Symphonie Nr. 41 C-Dur „Jupiter“) und Anton Bruckner (Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“); Mitwirkung von jungen Musikern (Streicher, Bläser, Pauker) aus Gymnasien und Blaskapellen in der Strauss-Fanfare und Bruckner-Symphonie.

Solo-Hornist Wolfgang Gaag war u. a. Mitglied der Münchner Philharmoniker unter Celibidache und bei German Brass. Foto: Tanja Kraus

Solo-Hornist Wolfgang Gaag war u. a. Mitglied der Münchner Philharmoniker unter Celibidache und bei German Brass. Foto: Tanja Kraus

21. Dienstag, 2. Januar 2018, 20h
Smetana Philharmonie Prag / Dirigent Hans Richter

5. Neunburger Neujahrskonzert „Da geh‘ ich zu Maxim“ mit Werken von Franz von Suppé (Ouvertüre „Leichte Kavallerie“), Carl Millöcker („Dunkelrote Rosen“ aus „Gasparone“), Johann Strauß (Csardas aus „Die Fledermaus“, Donauwalzer), Jacques Offenbach (Barcerola aus „Hoffmanns Erzählungen) und Guiseppe Verdi („Caro nome“, „Cortigiani“ aus „Rigoletto“).
Solisten: Rosa M. Hernandez (Sopran), Denisa Neubarthová (Mezzosopran)

22. Dienstag, 2. Oktober 2018, 20h
Smetana Philharmoniker Prag / Dirigent Hans Richter

„Tschaikowsky-Nacht“ mit Walzer aus der Oper „Eugen Onegin“, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 und Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64.
Solist: Alexander Maria Wagner, KlavierAlexamFluegel

23. Mittwoch, 2. Januar 2019, 20h
Smetana Philharmoniker Prag / Dirigent Hans Richter

6. Neunburger Neujahrskonzert „Vergnügungszug“ mit Schwerpunkt auf Jacques Offenbach zum 200. Geburtstag, Walzer und Polkas von Johann Strauß, Orchestertänze aus „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana, Wolgalied aus „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár und Slawischer Tanz Nr. 8.
Solisten: Khvicha Khozrevandidze (Bariton), Denisa Neubarthová (Mezzosopran)

24. Samstag, 29. Juni 2019, 20h
Orchester am Singrün Regensburg / Dirigent Michael Falk

Sinfoniekonzert in der Sporthalle des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach mit Werken von Engelbert Humperdinck (Ouvertüre zur Märchenoper „Hänsel und Gretel“), Johannes Brahms (Konzert für Violine und Violoncello a-moll op. 102 „Doppelkonzert“ / Solisten: Benedikt Wiedmann, Violine; Benedikt Strohmeier, Cello); Antonin Dvorak (Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88)

25. Mittwoch, 2. Oktober 2019, 20h
Markus Engelstaedter & Smetana Philharmoniker Prag

Neunburger Klassik-Rock-Gala mit dem Oberpfälzer Rock-Sänger Markus Engelstädter & Band und dem von Hans Richter geleiteten Prager Sinfonieorchester. Programm mit Orchestertänzen (Dvorak, Janacek), Filmmusik (Williams) und Rock-Balladen (Beatles, Queen, Prince, Bowie u. a.)CrossoverConcert

26. Donnerstag, 2. Januar 2020, 20h
Smetana Philharmoniker Prag / Dirigent Hans Richter

7. Neunburger Neujahrskonzert „Trinke, Liebchen, trinke schnell“ mit Gastmusikern des Philharmonic Orchestra Saigon/Vietnam. Werke von Franz Lehár („Eva“-Ouvertüre), Johann Strauß (Arien und Duette aus „Die Fledermaus“, Donauwalzer), Johann Strauß Vater („Radetzky-Marsch“), Guiseppe Verdi (Sempre libera aus „La Traviata“).18-jähriger vietnamesischer Pianist Ta Quang Vu spielte aus Rachmaninovs 2. Klavierkonzert.
Solisten: Jessey-Joy Spronk (Sopran) und Jaroslav Kovacs (Tenor)

27. Freitag, 2. Oktober 2020, 20h
Kammermusik-Konzert

Ersatzkonzert für die wegen der Corona-Pandemie (Lockout) abgesagte Neunburger Klassik-Gala 2020 mit Komponist und Pianist Alexander Maria Wagner und Ioana Popescu, Violine. Werke von Leos Janacek, Bela Bartok, George Enescu und Wagner/Metzenbauer (Querschnitt aus der Operette „Café Ringelspiel“)

28. Samstag, 2. Oktober 2021, 20h
Filharmonie Hradec Kralové / Dirigent Andreas Sebastian Weiser

Die „Beethoven-Nacht“ mit dem Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 und Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92. Solist: Milan Pala, Violine

29. Sonntag, 2. Oktober 2022, 19h
Vogtland Philharmonie / Dirigent Reinhold Mages

Neunburger Klassik-Gala mit Werken von Johannes Brahms (Klavier für Konzert und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15) und Antonin Dvorak (Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“). Solist: Alexander Maria Wagner, Klavier

30. Samstag, 14. Januar 2023, 16h
Vogtland Philharmonie / Dirigent Dorian Keilhack

8. Neunburger Neujahrskonzert mit Werken von Johann Strauß Sohn, Josef Strauß, Emmerich Kalman, Gaetano Donizetti, Guiseppe Verdi, Giacomo Puccini, Charles Gounod, Edvard Grieg, Leroy Anderson u. a. Solisten: Jeanette Wernecke (Sopran), Daniel Pataky (Tenor)

"Numero 30" war das Neunburger Neujahrskonzert mit der Vogtlandphilharmonie: Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus, die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi im Namen der Veranstalter. Foto: Elfriede Weiß, NT

„Numero 30“ war das Neunburger Neujahrskonzert ’23 mit der Vogtlandphilharmonie: Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus, die KVU-Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi im Namen der Veranstalter. Foto: Elfriede Weiß, NT

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HINTER DEN KULISSEN…

Förderanträge, Sponsorenkontakte & Finanzierung: Peter Wunder, 1. Vorsitzender KVU
Programmplanung, Künstlerkontakte & Public Relations: Karl Stumpfi, 2. Vorsitzender KVU
Hallenorganisation, Kartenvorverkauf & Abendkasse: Rosa Schafbauer, Hallenmanagerin
Hallentechnik & Logistik: Robert Eckl, Reinhold Stangl, Hallenhausmeister
klassikTasse

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Über Krieg und Frieden im Doktor-Eisenbarth-Museum

Musikalische Lesung „geht unter die Haut“

Bei den Freunden der Kunst Oberviechtach zu Gast: Die Vier Unverdorbenen und Special Guests (v. re.) Klaus Götze, Jörg Maderer, Franz Schöberl, Jürgen Zach und Steffi Heelein. Fotos: Elfriede Weiß, NT

Bei den Freunden der Kunst Oberviechtach zu Gast: Die Vier Unverdorbenen und Special Guests (v. re.) Klaus Götze, Jörg Maderer, Franz Schöberl, Jürgen Zach und Steffi Heelein. Fotos: Elfriede Weiß, NT

Als ein „zugleich packendes und berührendes Zuhörer-Erlebnis“ beschrieb Anne Gierlach vom Vorstand der Oberviechtacher Kunstfreunde die Musikalische Lesung über Krieg und Frieden am „Blaugelben Sonntag“ 29. Januar im Doktor-Eisenbarth-Museum – dem 340. Tag des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. Die Vier Unverdorbenen und Special Guests
Karl Stumpfi liest Böll, Roth, Hesse, Kraus u. a. Foto: Jörg Maderer

Karl Stumpfi liest Böll, Roth, Hesse, Kraus u. a. Foto: Jörg Maderer

gastierten dort zum zweiten Mal nach 2019 und präsentierten Auszüge ihres „Blaugelben Montag“-Programms im Neunburger Kunstherbst ’22. Rezitator Karl Stumpfi las aus Werken von Heinrich Böll („Wanderer, kommst du nach Spa“), Joseph Roth („Radetzkymarsch“), Karl Kraus („Die letzten Tage der Menschheit“) u. a. Den musikalischen Part gestalteten die Instrumentalisten Jürgen Zach (Bass/Gesang), Klaus Götze (Gitarre), Franz Schöberl (Akkordeon/Waldhorn), Steffi Heelein (E-Piano/Gesang) und Jörg Maderer (Ukulele/Gesang) mit Protestliedern und Pop-Songs von Hannes Wader, Alex Diehl, Reinhard Fendrich, Sting, Cat Stevens, John Lennon (ins Oberpfälzische übersetzt von Jürgen Zach) u. a. Die ca. 60 Zuhörerinnen und Zuhörer spendeten einen langen Schlussapplaus und spendeten ca. 700 Euro für die ukrainische Patenstadt Rivne.
Zur „Nachfeier“ luden die Gastgeber der Kunstfreunde Oberviechtach mit 1. Vorsitzender Monika Krauß in den „Balkangrill“ ein. In zwangloser Konversation bei Speis und Trank wurden einmal mehr die gut nachbarschaftlichen Beziehungen der Kunstvereine von Neunburg und Oberviechtach herausgestellt. So werden die Eisenbarth-Städter auch beim 11. Neunburger Kunstherbst mit einer hochkarätig besetzten Kunstveranstaltung vertreten sein, nämlich ein Gesprächskonzert über die rivalisierenden Musiker-Titanen Richard Wagner und Johannes Brahms am Samstag, 28. Oktober 2023 im Historischen Schlosssaal Neunburg vorm Wald. Nach der hervorragenden Resonanz des „Blaugelben Sonntags“ dürfte ein weiteres Gastspiel der Vier Unverdorbenen in Oberviechtach in nicht allzu ferner Zukunft zustande kommen…
Übergabe des Spendenbetrags in Höhe von 700 Euro an den 2. Bürgermeister der Stadt Oberviechtach im Beisein der Gastgeber und Künstler. Foto: Jörg Maderer

Übergabe des Spendenbetrags in Höhe von 700 Euro an den 2. Bürgermeister der Stadt Oberviechtach im Beisein der Gastgeber und Künstler. Foto: Jörg Maderer

Das Auditorium des Eisenbarth-Museums war während der Musikalischen Lesung in blau-gelbes Licht getaucht. Foto: Jörg Maderer

Das Auditorium des Eisenbarth-Museums war während der Musikalischen Lesung in blau-gelbes Licht getaucht. Foto: Jörg Maderer

KrausZitat
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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom Mittwoch, 1. Februar 2023 als JPG-Datei:NT Ovi
Bericht in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom Freitag, 24. Februar 2023 als JPG-Datei:ukraineSpende

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Große Stimmen und tolle Orchesterleistung

Ein Bilderbuchstart ins neue Kunstjahr ’23!

Libiamo! Das  berühmte Trinklied aus Verdis "La Traviata" mit Tenor Daniel Pataky und Sopranistin Jeanette Wernecke beendete den offiziellen Programmteil. Foto: Ralf Gohlke

Libiamo! Das berühmte Trinklied aus Verdis „La Traviata“ mit Tenor Daniel Pataky und Sopranistin Jeanette Wernecke beendete den offiziellen Programmteil. Foto: Ralf Gohlke

Die Vogtland Philharmonie unter Leitung von Dorian Keilhack überzeugte das Neunburger Publikum auch beim Neujahrskonzert mit einer formidablen Orchesterleistung. Foto: Stephan Wunder

Die Vogtland Philharmonie unter Leitung von Dorian Keilhack überzeugte das Neunburger Publikum auch beim Neujahrskonzert mit einer formidablen Orchesterleistung. Foto: Stephan Wunder

Mit strahlendem Sängerglanz und einem orchestralen Brillant-Feuerwerk hat das Jahr 2023 in der Schwarzachtalhalle begonnen. In der – nach zwei Jahren Coronapause – achten Auflage des Neunburger Neujahrskonzerts trat erstmals der Kunstverein Unverdorben als Gastgeber auf.
Am Dirigentenpult: Maestro Dorian Keilhack, der zugleich als Moderator fungierte.

Am Dirigentenpult: Maestro Dorian Keilhack, der zugleich als Moderator fungierte.

Für hochgesteckte Erwartungen hatte die Vogtland Philharmonie aus Mitteldeutschland gesorgt – und setzte nach ihrem Debüterfolg am 2. 10. 2022 mit Brahms und Dvorak noch einen drauf! Dem Anlass entsprechend wartete sie diesmal mit einer sowohl melodisch farbigen als auch rhythmisch beschwingten Programm-Mixtur auf, sprich: die Hitparade der Unterhaltungs-Klassik. Allseits bekannte Ohrwürmer aus Oper, Operette, Musical und Moderne durften hierbei nicht fehlen. Die Wiener Strauß-Dynastie war ebenso vertreten wie eine im Belcanto schwelgende Italiana. Da sprang der Funke schnell von der Bühne auf die Zuhörerreihen über, vermutlich bereits nach wenigen Takten der spritzigen Don Pasquale-Ouvertüre von Gaetano Donizetti. Spätestens jedoch, nachdem der tenorale Everest „Vincero“ aus der Arie „Nessun dorma“ von Puccini erklommen war, kochte der Saal über!
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„Reich‘ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ von Paul Abraham. Video: Stephan Wunder IMG_3927(7)Traditioneller „Rausschmeißer“ ist bei den Neujahrskonzerten der Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater. Video: Stephan WunderIMG_3928(2)
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Die Vokalsolisten Jeanette Wernecke (Sopran) und Daniel Pataky (Tenor) repräsentieren Internationale Klasse. Das von Chefdirigent Dorian Keilhack souverän geleitete Orchester punktete erneut mit präziser Intonation, nobler Klangkultur und diesmal sogar mit seinem Outfit: Damen in Ballroben, Herren mit Dinnerjacket. Der Maestro höchstselbst brachte moderierend jene humoristische Note ins Spiel, die aus einem NJK-Programm ebenso wenig wegzudenken ist wie perlender Schampus vom Silvesterabend. Um das Vergnügungsfass überlaufen zu lassen, bedurfte es noch einer Mit-Pfeif- und Mit-Klatsch-Orgie: River Kwai-Marsch und Radetzky-Marsch sei’s gedankt. Rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer, größtenteils aus der Region angereist, quittierte das „Gesamtpaket“ Neujahrskonzert 2023 minutenlang mit Standing Ovations.
Mit einem tosenden Schlussapplaus dankten die ca. 250 ZuhörerInnen den Darbietungen der Gesangsolisten und des Orchesters.

Mit einem tosenden Schlussapplaus dankten die ca. 250 ZuhörerInnen den Darbietungen der Gesangsolisten und des Orchesters.

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder und Karl Stumpfi bedankten sich für die künstlerisch überzeugenden Darbietungen der Solisten und Orchestermusiker. Fotos: Ralf Gohlke

Die KVU-Vorsitzenden Peter Wunder und Karl Stumpfi bedankten sich für die künstlerisch überzeugenden Darbietungen der Solisten und Orchestermusiker. Fotos: Ralf Gohlke

PROGRAMM DES 8. NEUNBURGER NEUJAHRSKONZERTS

Gaetano Donizetti: Overtüre und Sopran-Arie „Quel guardo il cavaliere“ aus der Komischen Oper „Don Pasquale“

Giuseppe Verdi: Tenor-Arie „La donna è mobile“ aus der Oper „Rigoletto“ u. Duett „Un di felice“ aus der Oper „La Traviata“

Josef Strauß: „Ohne Sorgen!“, Polka schnell op. 271

Charles Gounod: Sopran-Arie „Je veux vivre“ aus der Oper „Roméo et Juliette“

Ernesto di Capua: Tenor-Arie „O sole mio“

Edvard Grieg: „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Orchester-Suite „Peer Gynt“

Fredo Jung: „Auftrittsouvertüre“

Johann Strauß Sohn: Sopran-Arie „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus der Operette „Die Fledermaus“

Emmerich Kálmán: Tenor-Arie „Wenn es Abend wird – Grüß mir mein Wien“ aus der Operette „Gräfin Mariza“

Leroy Anderson: „Sandpaper Ballett“ für Orchester

Jeanine Tesor: „The Girl in 14G“ für Sopran

Giacomo Puccini:Tenor-Arie „Nessun dorma“ aus der Oper „Turandot“

Giuseppe Verdi: Brindisi, Trinklied aus der Oper „La Traviata“ (Sopran & Tenor)

TRADITIONELLE ZUGABEN waren der „River Kwai-Marsch“ von Malcolm Arnold, das Duett „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus der Operette „Viktoria und ihr Husar“ von Paul Abraham und „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß Vater.
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KULTUR-GLOSSE:
WEM DIE STUNDE SCHLÄGT…

Ein Blick auf die Kirchturmuhr beweist’s: In Neunburg ist die Zeit stehen geblieben. So manchem Zeit-Genossen ist seither die ganze Welt in Unordnung geraten. Mit bisher gewohnten Zeit-Einheiten weiß er wenig bis gar nichts mehr anzufangen. Um nicht zu sagen, er tickt selbst nicht mehr richtig. Quod erat demonstrandum…
Für das Neujahrskonzert 2023 ist der Kunstverein das Wagnis eingegangen, den Beginn des Konzertes vom traditionellen Beginn 20 Uhr auf 16 Uhr vorzuverlegen. Dem Wunsch vieler Senioren und des aus dem Vogtland anreisenden Orchesters wurde so Rechnung getragen. In allen pr-Texten, Zeitungsnotizen, Plakaten und Flyern wurde der neue Termin – Samstag , 14. Januar 2023 um 16:00 h – unters Volk gebracht.
Mit der Werbekampagne wurde allerdings eine Lawine sonderbarer Rück- und Nachfragen losgetreten.
-„Wann war noch mal das Konzert am 16. Januar?“
-„Stimmt es wirklich, dass das Konzert um 18:00 Uhr beginnt?“
-„Reicht es, wenn ich am Sonntag um 17:00 Uhr komme?“
-„Was gilt jetzt: 17:00 oder 16:00 Uhr?“
-„Mir hat man gesagt, das wäre – wie immer- um 20:00 Uhr!“
-„An welchem Tag ist das Konzert jetzt eigentlich?“
-„Mir hat keiner was gesagt – schade, jetzt habe ich einen anderen Termin!“
-„Ausgerechnet an diesem Tag bin ich immer woanders!“
-„Das Konzert beginnt um 16 und nicht um 18 Uhr, das sollte man nochmals in der Zeitung klarstellen!“
Am Veranstaltungstag Samstag, 14. Januar erschien dann in der MZ unter der Rubrik „In Kürze“ folgende Notiz:
Wie der Kunstverein Unverdorben mitteilt, ist der Konzertbeginn am S o n n t a g um 16:00 Uhr…
Mit dieser „Richtigstellung“ schienen nun alle Klarheiten restlos beseitigt.
Was immer sie dennoch zur Pünktlichkeit angehalten hat, lässt sich an dieser Stelle nicht ergründen und beantworten. Laut Tageskasse wurde das Neujahrskonzert von 240 Gästen besucht.
Einmal mehr bestätigt hat sich indessen eine vom „Jedermann“-Dichter Hoffmannsthal aufgestellte These: „Die Zeit, das ist ein sonderbar Ding“.

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