Rückschau auf eine rauschende Musical-Nacht

Was für ein rauschendes Premierenwochenende von Monty Python’s „SPAMALOT“ in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald: Zweimal ausverkauft, zweimal Standing Ovations, zweimal Freudentränen, Extase und Euphorie – ein weiteres Glanzlicht im laufenden 12. NEUNBURGER KUNSTHERBST! Über ein Jahr harte Arbeit haben sich für das Ovigo-Ensemble voll ausgezahlt, denn auch die nächsten fünf Vorstellungen sind restlos ausverkauft. Für dieses Jahr gibt es lediglich für 3. November im Kurhaus Bad Abbach noch Tickets. Aber: Das Musical nach dem Kultfilm „Ritter der Kokosnuss“ kommt 2025 zurück! Die Ovigo’s spielen in Amberg, Neustadt/Waldnaab, Landau/Isar und im Sommer als Open Air in Nabburg und Grafenwöhr.
👉 HIER gibt’s die Tickets: https://ovigo-theater.de/spamalot/

Nach dem Schlussbild grenzenloser Beifall: Das Ovigo-Ensemble nimmt die Ovationen des Publikums entgegen. Foto: OVIGO

Nach dem Schlussbild grenzenloser Beifall: Das Ovigo-Ensemble nimmt die Ovationen des Publikums entgegen. Foto: OVIGO

"Spamalot"-Szene in mystisches Blau getaucht...

„Spamalot“-Szene in mystisches Blau getaucht…

Happy End nach einer turbulenten Suchaktion nach dem Heiligen Gral...

Happy End nach einer turbulenten Suchaktion nach dem Heiligen Gral…

Die Ritter von König Artus' Tafelrunde kommen bei der Gralsuche auch im Oberpfälzer Wald vorbei und treffen auf die "Ritter von Wou"...

Die Ritter von König Artus‘ Tafelrunde kommen bei der Gralsuche auch im Oberpfälzer Wald vorbei und treffen auf die „Ritter von Wou“…

Spannung wenige Augenblicke vor Premierenbeginn am Samstag kurz nach 20 Uhr in der Schwarzachtalhalle...

Spannung wenige Augenblicke vor Premierenbeginn am Samstag kurz nach 20 Uhr in der Schwarzachtalhalle…

Der MZ-Reporter teilt in  seiner Premierenkritik die Begeisterung des Publikums über das "Spamalot"-Musical.

Der MZ-Reporter teilt in seiner Premierenkritik die Begeisterung des Publikums über das „Spamalot“-Musical.

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Am 12. Oktober Musical-Premiere in Neunburg v. W.

„Spamalot“ wird zu einem Kassenschlager

Die Fee aus dem See, dargestellt von Stephanie Meier, zeigt das Objekt der Begierde, den Heiligen Gral. Foto: Florian Wein

Die Fee aus dem See, dargestellt von Stephanie Meier, zeigt das Objekt der Begierde, den Heiligen Gral. Foto: Florian Wein

Das Musical „Spamalot“ begeistert Jahr für die Jahr die Massen auf den großen
Musical-Bühnen der Welt – inklusive dem legendären New Yorker Broadway. Ab 12. Oktober 2024 steht dieses Stück, das auf Monty Pythons „Die Ritter der
Kokosnuss“ basiert, auf dem Spielplan des OVIGO Theaters. Die Premiere und fünf an den Wochenenden folgende Reprisen des Musicals gehen in der Schwarzachtalhalle über die Bühne – ein weiterer Höhepunkt im laufenden 12. NEUNBURGER KUNSTHERBST!
Mit Florian Wein beschäftigt man zwar einen hauptamtlichen Intendanten, mit Melanie Old eine
Choreografin und mit Magdalena Wimmer eine Bühnen- und Kostümbildnerin, doch
die Schauspieler, Bandmitglieder und Backstage-Helfer sind allesamt ehrenamtlich
für den Verein tätig. „Sie spulen ein unglaubliches Pensum ab“, so Intendant Wein,
der auch der Regisseur von „Spamalot“ ist.
Ovigo-Intendant Florian Wein führt Regie.

Ovigo-Intendant Florian Wein führt Regie.


Ohne Frage: Mit einer Produktion dieser Größenordnung dringen die jungen
Theatermacher, die jüngst mit dem Heimatpreis Bayern ausgezeichnet wurden, in
eine neue Dimensionen vor. Das Projekt wird vom Kulturfonds Bayern gefördert, es
gibt ein 50-köpfiges Team, Unmengen an Requisiten und Kostümteilen, aufwändige
Tanz-Choreografien und ein ausgeklügeltes Logistikkonzept inklusive einem
Inspizienten hinter den Kulissen, der sicherstellen muss, dass der Ablauf des
straff getakteten Musicals reibungslos vonstattengeht.
„Wir wollten keine reduzierten Kulissen, keinen aufgezeichneten Chor, kein
Playback“, erzählt der Regisseur. „Natürlich können wir in Sachen Budget nicht mit
dem Broadway mithalten, aber wir machen das mit unglaublich viel Leidenschaft,
Herzblut und Engagement wett“, so Wein weiter. Dabei gehe es darum, den besonderen Humor der Vorlage zu treffen und dennoch
den typischen OVIGO-Charme rüberzubringen. „Spamalot“ ist die Musical-
Umsetzung des legendären Monty-Python-Films „Die Ritter der Kokosnuss“ und
wurde von Python-Mitglied Eric Idle geschrieben. „Die Pythons haben selbst teilweise
für einen ganz kurzen Gag Unmengen an Aufwand betrieben. Mit unglaublicher
Liebe zum Detail. Dem möchten wir so nahe wie möglich kommen“, so der große
Monty-Python-Fan Florian Wein.
Viele der bekannten Szenen aus dem Film kommen auch in der Musical-Umsetzung
vor. Dazu zählen die ikonischen Sequenzen mit dem Killerkaninchen, dem schwarzen
Ritter, der trotz Verlust der Arme und Beine tapfer weiterkämpft („nur eine
Fleischwunde“), der Leiche, die noch gar nicht tot ist, den frechen Franzosen, die mit
einem hölzernen Hasen überlistet werden sollen und natürlich Gottes Auftrag an
König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde, den Heiligen Gral zu finden.

Nur noch Restkarten verfügbar

Schon vor der Premiere am Samstag, 12. Oktober, 20 Uhr, entwickelt sich „Spamalot“, das neue Musical des OVIGO Theaters, zum Kassenschlager. Fünf der sechs Premierenzyklus-Termine in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald sind restlos ausverkauft. Restkarten gibt es nur noch für die zweite Aufführung am Sonntag, 13. Oktober, 19 Uhr. Weitere Termine folgen am 2./3.11. im Kurhaus Bad Abbach. Die detaillierte Terminübersicht ist der Ovigo-Webseite zu entnehmen. Die Tickets gibt es
für zwischen 12 und 19 € (je nach Kategorie und Ermäßigung) an den bekannten Vorverkaufsstellen bzw. unter ovigo-theater.de.LogoKH

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Neunburger Kunstverein vom Bezirk Oberpfalz ausgezeichnet

Kulturpreise: Mit Kunst Grenzen überschreiten

Neun neue Kulturpreisträger hat der Bezirk Oberpfalz am Montag, 7. Oktober 2024 im Rahmen eines Festakts im Historischen Saal des Neunburger Schlosses ausgezeichnet. Bezirkstagspräsident Franz Löffler attestierte ihnen bereits bei der Begrüßung: „Unsere Preisträger im Kulturbereich überschreiten dieses Jahr in vielerlei Hinsicht Grenzen. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Ihren hervorragenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt in der Oberpfalz“.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler (links) überreichte den Kulturpreis für herausragende Leistungen bei grenzüberschreitenden Kultur-Kooperationen an die Repräsentaten des Kunstvereins Unverdorben e. V. Neunburg vorm Wald (v. re.) Peter Wunder, Karl Stumpfi, Tanja Lennert, Dana Ettl, Maria Bücherl, Dr. Hella Simandi und Jörg Maderer. Fotos: Ralf Gohlke, MZ

Bezirkstagspräsident Franz Löffler (links) überreichte den Kulturpreis für herausragende Leistungen bei grenzüberschreitenden Kultur-Kooperationen an die Repräsentaten des Kunstvereins Unverdorben e. V. Neunburg vorm Wald (v. re.) Peter Wunder, Karl Stumpfi, Tanja Lennert, Dana Ettl, Maria Bücherl, Dr. Hella Simandi und Jörg Maderer. Fotos: Ralf Gohlke, MZ

Im Alten Schloss der Wittelsbacher Pfalzgrafenresidenz Neunburg vorm Wald gab es für die Kultur und den Denkmalschutz in der Oberpfalz am vergangenen Montag ein großes Fest: Die Preisträger 2024 wurden im Historischen Schlosssaal ausgezeichnet. Begrüßt hat die rund 100 Anwesenden Bezirkstagspräsident Franz Löffler: „Dieser Saal strahlt etwas Einzigartiges aus. Es freut mich, das wir ihn heute mit Leben füllen – so wie es sich für ein Denkmal gehört. Denn wo die Kultur gut ist, geht es uns besser.“
Einer, der dafür sorgt, dass es der Kultur in der Oberpfalz gut geht, ist Dr. Hubert Treml. Der aus Weiden stammende Künstler erhielt den Kulturpreis in der Kategorie „Mundartlyrik“ und begleitet mit Musik und Lyrik in seinem Oberpfälzer Dialekt durch den Abend. Treml schaffte es dabei, seine Texte so zu präsentieren, dass auch Nicht-Mundartsprecher oder Menschen, mit einem anderen Dialekt sich seine Texte sehr gut erschließen können.
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„Kultur darf nicht das Privileg von Ballungsräumen sein!“
(Bezirkstagspräsident Franz Löffler)
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In regelmäßigen Abständen widmet sich eine Kategorie des Kulturpreises auch der bildenden Kunst – 2024 nun der Malerei mit Fokus auf das Thema „Der Mensch in seiner Umgebung“. Überzeugt hat der Regensburger Johannes Steubl. Der 35-jährige Künstler erklärte, dass er Umgebung nicht nur Ort im Sinne eines Lebensraums, sondern vor allem als das soziale Gefüge begreift, in dem der Mensch sich bewegt und dann mit seinen Artgenossen interagiert. Das zeigen auch seine Werke „Blech-und-Pauken-Fries“, „Die Sabinerinnen schlagen zurück“ und „Séance“.
Die Kulturpreis-Urkunde

Die Kulturpreis-Urkunde


Im Bereich „Grenzüberschreitende Kulturkooperationen“ wurde der Kunstverein Unverdorben e. V. ausgezeichnet, der sich seit 13 Jahren in Neunburg vorm Wald für die Förderung von Kunst und Kultur, von Bildung und Erziehung sowie der Völkerverständigung einsetzt. Hierbei spielt das Nachbarland Tschechien eine besondere Rolle. So kann der Verein auf rund 40 erfolgreiche grenzüberschreitende Veranstaltungen zurückblicken: Kunstausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops. „Die Vielfalt und Qualität sowie das hohe ehrenamtliche Engagement und die Fokussierung auf echte Begegnungen zwischen Oberpfälzern und Tschechen waren für uns als Bezirk Oberpfalz Grund genug, uns für den hier heimischen Kunstverein auszusprechen“, so Löffler.
In diesem Jahr fiel die Wahl der Jury des Jugend-Kulturförderpreises auf drei Schulprojekte, die in vielerlei Hinsicht Grenzen überschreiten. In der Kategorie „Kunst und Gesellschaft – ästhetisch-künstlerisches Handeln und Soziokultur“ überzeugte der internationale Kinderchor der Grundschule Cham, der am Festabend sein hohes Niveau und seine Freude am Gesang bewiesen hat. Die Zuschauer konnten sehen: Die Musik baut Brücken zwischen den Kindern, deren Eltern aus neun verschiedenen Ländern stammen. Und sie haben Spaß daran, hinaus zu gehen und zu singen – nicht nur für die Gäste der Kulturpreisverleihung, sondern auch im Altersheim oder inklusiven Einrichtungen. UnterschriftenDie Klasse 8c der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald wurde für das Projekt „Land-Art international“ in der Kategorie „Kunst – ästhetisch – künstlerisches Handeln“ ausgezeichnet. Die Kunstwerke, die zusammen mit Schülern des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach und der Kunstakademie Pilsen entstanden sind erzählen Geschichten über den Menschen, die Natur und die Verbindungslinien zwischen Menschen untereinander und ihrer Umwelt.
Mit dem Projekt „Wir machen Schule, jetzt!“ der Grundschule Woffenbach haben die Schüler gezeigt, wie es schon in jungen Jahren gelingt, einen demokratischen Prozess mitzugestalten. Das Ergebnis: Eine geplante Schulsanierung und bereits fertig gestellte neue Schultoiletten, die nach Wünschen der Schüler gestaltet wurden – ganz bunt und mit Tieren an den Türen, wie einem Alpaka.
Seit 2022 verleiht der Bezirk Oberpfalz nicht mehr nur einen, sondern drei gleichwertige Denkmalpreise. „Vielleicht geben diese anderen auch den Ansporn, sich an eine Denkmalsanierung zu wagen“, sagte Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl. Ernst Burger hat in Berching den sogenannten Ziegel- oder Allio-Turm saniert und neu zum Leben erweckt. Josef Plößner hat in Neustadt an der Waldnaab das Haus seines Großvaters, das Ledererhaus, in jahrelanger Detailarbeit wieder instandgesetzt und die JuraMarktStadel eG unter ihrem Vorsitzenden Dr. Thomas Feuerer gegründet, einen auf den ersten Blick unscheinbaren Nutzbau zu retten, sondern machte ihn wieder zu dem regionaltypischen Kleinod, das er eigentlich ist. Für den Bezirksheimatpfleger steht fest: „Diese drei Bauten und die Menschen dahinter zeigen uns gelungene Beispiele von Denkmalsanierungen. Sie machen Mut, verborgene Schätze wieder sichtbar zu machen und genau so soll es sein.“
Der Preisverleihung schloss sich auf Einladung des Bezirks noch ein Gang zum Kalten Buffet und gemütlichen Umtrunk an. In diesem zwanglosen und geselligen Rahmen wurden noch viele anregende Gespräche geführt und neue Künstlerkontakte geknüpft.
Nach der Preisverleihung durften sich die Beteiligten noch in das Goldene Buch der Stadt Neunburg vorm Wald eintragen.

Nach der Preisverleihung durften sich die Beteiligten noch in das Goldene Buch der Stadt Neunburg vorm Wald eintragen.


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MEDIEN-ECHO
Bericht im Kulturteil der Mittelbayerischen Zeitung v. 9. Oktober 2024:MZKultur
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Glanzvolle Klassik-Gala mit Georgiern und Wagner

Zwei Wiener Klassiker vom Feinsten serviert

Magisches Dreieck: Pianist Alexander Maria Wagner, Dirigent Reinhold Mages und das Georgische Kammerorchester in der Schwarzachtalhalle. Foto: Karl Stumpfi

Magisches Dreieck: Pianist Alexander Maria Wagner, Dirigent Reinhold Mages und das Georgische Kammerorchester in der Schwarzachtalhalle. Foto: Karl Stumpfi

Es war eine Gala im besten Sinne des Wortes: Das Georgische Kammerorchester glänzte in der Schwarzachtalhalle mit Spielfreude und Präzision. Der Funke sprang aufs Publikum über, das den Musikern mit einem Beifallsorkan dankte.
Mit der Verpflichtung dieses vorwiegend aus Exil-Georgiern formierte Ensemble der europäischen Spitzenklasse ist dem Kunstverein ein Coup gelungen. Die Kontakte zu diesem in Ingolstadt residierenden Klangkörper hatte Maestro Reinhold Mages geknüpft. Der 2. Oktober als schon traditioneller Neunburger Feiertag der klassischen Musik bot sich als Gastspieltermin an. Zur zwölften Auflage des Gala-Konzerts sollte es ein Programm mit Meisterwerken der Wiener Klassik geben. Vor dem Auftakt war allerdings beim Veranstalter Zittern angesagt. Telefonisch kam die Durchsage, dass der Orchesterbus kurz vor Regensburg im Verkehrstau stecken geblieben sei. Die Ankunft verzögerte sich um knapp eine Stunde, die Anspielprobe wurde zeitlich auf 30 Minuten begrenzt und das Konzert begann mit einer Viertelstunde Verspätung.
Die Georgier setzten für das Wiener-Klassiker-Programm Naturtrompeten und Naturhörner ein.

Die Georgier setzten für das Wiener-Klassiker-Programm Naturtrompeten und Naturhörner ein.


Die geduldig wartenden rund 250 Gäste wurden dann mit einer vor Temperament sprühenden Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart hinreichend entschädigt. Das nur rund vier Minuten dauernde Vorspiel zur Oper und das nachfolgende Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488 sind fast gleichzeitig 1786 entstanden. Der 29-jährige Pianist Alexander Maria Wagner – er konnte in der Schwarzachtalhalle schon mit Tschaikowsky und Brahms solistische Lorbeeren ernten – verstand es, auch den typischen Mozart-Spirit zu verinnerlichen und in seiner Interpretation Ausdruck zu verleihen. Unüblicherweise hatte der Salzburger Meister die Kadenz zum Ende des ersten Allegro-Satzes auskomponiert. Später fügte Leopold Godowsky eine alternative Kadenz hinzu. 2014 studierte Wagner das Opus 488 ein und entschloss sich, seine Handschrift als „Wagner-Kadenz“ in die Partitur einzuarbeiten.
Im Siciliano-Takt begann der langsame Mittelsatz, dem die seltene Tonart fis-moll einen weltentrückten, sphärischen Charakter gibt. Der emotionale Höhepunkt des Abend, bevor ein dahinsprudelndes Rondo-Finale überbordendes Lebensgefühl beschwört. Als solistische Zugabe sattelte Wagner einen weiteren Mozart drauf, „alla turca“, den Türkischen Marsch aus der 11. Klaviersonate. Die Zuhörer bejubelten diesen atemberaubenden Tasten-Parforceritt!
Nach der Pause präsentierten die Georgier einen jungen und, wie Dirigent Mages bemerkte, vor Kraft strotzenden Beethoven. In der 1803 fertig gestellten 2. Symphonie D-Dur op. 36 klingt in keinem Takt jene seelische Depression durch, in die der Komponist durch seine beginnende Taubheit geschlittert war. Unüberhör entfernt sich Beethoven in der Zweiten von seinen Vorbildern Haydn und Mozart, nimmt insbesondere im Finalatz kompositorische Praktiken der Spätromantiker Bruckner und Brahms vorweg. Die von Mages engagiert und impulsiv durch die Partitur geleiteten Georgier entwickelten eine feine Klangkultur, welche von den eingesetzten Naturtrompeten und -hörnern mitgeprägt wurde. Eine glanzvolle Fortsetzung des Neunburger Beethoven-Zyklus, die Vorfreude schürt auf die noch ausstehenden Symphonien Nummer 3, 4, 5 und 8…
Zur Übergabe der Geschenke an die Protagonisten des Abends begleiteten die beiden KVU Vorstände Peter Wunder und Karl Stumpfi Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W. und des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach. Auf Einladung des Kunstvereins waren die Jugendlichen bereits am Nachmittag in der Schwarzachtalhalle eingetroffen. Sie durften hinter die Kulissen eines Symphoniekonzerts blicken und die Anspielprobe des Georgischen Kammerorchesters „live“ mitverfolgen. Dirigent Reinhold Mages ließ es sich trotz immensen Zeitdrucks nicht nehmen, einige fachliche Erläuterungen zu den Werken und Komponisten vorauszuschicken. Schülerinnen und Schüler mit Begleitlehrkräften waren neben Stellvertretender Landrätin Birgit Höcherl, 1. Bürgermeister Martin Birner und Oberstudiendirektor Ludwig Pfeiffer Ehrengäste beim abendlichen Gala-Konzert. Seine Schlussworte verknüpfte 1. Vorsitzender Peter Wunder mit dem Ausblick auf ein kommendes Klassikmusik-Event in der Pfalzgrafenstadt: Am 2. November gastieren das Westböhmische Symphonieorchester Marienbad und der Cerchovan Chor Domazlice mit weiteren Mozart-Meisterwerken: Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 und Requiem d-moll KV 626. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen (Order-Mail: schafbauerrosa@gmail.com; Kartentelefon: 09672/3435).
Mit der 2. Symphonie D-Dur op. 36 wurde der Neunburger Beethoven-Zyklus fortgesetzt.

Mit der 2. Symphonie D-Dur op. 36 wurde der Neunburger Beethoven-Zyklus fortgesetzt.

Die KVU Vorsitzenden Peter Wunder (Mitte) und Karl Stumpfi dankten Dirigent Mages und den Musikern für eine hervorragende Konzertleistung.

Die KVU Vorsitzenden Peter Wunder (Mitte) und Karl Stumpfi dankten Dirigent Mages und den Musikern für eine hervorragende Konzertleistung.

Kunstherbst2024

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Nach Gitarrenklängen rabenschwarze Nachtgeschichten

Musik und Schauspiel in Untermurnthal

Bevor der große Regen kam:  Rabe "Nimmermehr" von Edgar Allen Poe ist im Murnthal gelandet (meisterhaft dargestellt vom Dortmunder Schauspieler Markus Veith. Foto: Karl Stumpfi

Bevor der große Regen kam: Rabe „Nimmermehr“ von Edgar Allen Poe ist im Murnthal gelandet (meisterhaft dargestellt vom Dortmunder Schauspieler Markus Veith. Foto: Karl Stumpfi

Während des Freiluft-Auftritts von Markus Veith begann es zu tröpfeln und als es schließlich aus allen Kübeln regnete, war der Rückzug in den Glaspoliersaal unausweichlich. Foto: Johann Maierhofer

Während des Freiluft-Auftritts von Markus Veith begann es zu tröpfeln und als es schließlich aus allen Kübeln regnete, war der Rückzug in den Glaspoliersaal unausweichlich. Foto: Johann Maierhofer


„Jede Geschichte beginnt mit einem Was wäre, wenn… postuliert der Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Markus Veith aus Dortmund in seinen Büchern. Was wäre, wenn es letzten Freitag geregnet hätte und die geplante „Rabenschwarze Nacht“ des Kunstvereins buchstäblich ins Wasser gefallen wäre?
Der Himmel war noch freundlich, als der erste Höhepunkt des Abends über die Bühne ging. Jochen Martz hatte die Alte Glasschleife in Untermurnthal wieder für Kunst und Kultur geöffnet. Der Neunburger Kunstverein nutzte diese Lokation wie jedes Jahr wieder für einen Programmpunkt des Kunstherbstes und eine Gitarrenseminargruppe gab ihr Abschiedskonzert.

Musica Viva – gern gesehener Gast

Seit Jahren finden die Musikseminare von Musica Viva, diesem bundesweit agierenden Anbieter hier in der Oberpfalz statt. Vielfältig ist das Angebot: Madrigalgesang, Streicherquartette, Flötengruppen und vieles mehr bevölkern regelmäßig das Murnthal. Diesmal war der Gründer von Musica Viva, Fabian Payer, persönlich anwesend und leitete eine Woche lang das jährlich stattfindende Gitarrenseminar. Wetterunabhängig konnten die Zuhörer im Schwarzachtalsaal den Ergebnissen lauschen. Ein motiviertes Gitarrenensemble spielte moderiert und begleitet von Fabian Payr Stücke queerbeet durch die Musikgeschichte von Archangelo Corelli bis Elvis Presley.

MusicaViva-Abschlusskonzert des Gitarrenseminars unter Leitung von Fabian Payr. Foto: JM

MusicaViva-Abschlusskonzert des Gitarrenseminars unter Leitung von Fabian Payr. Foto: JM

Eine rabenschwarze Nacht…

Nachdem diese musikalische Gruppendarbietung nach rund 45 Minuten beendet war, ging es erstmal in die Polier hoch, wo der aus Dortmund angereiste Markus Veith bereits eine gespenstische Bühnenstimmung aufgebaut hatte. Bei der Begrüßung deutete der Leiter des Kunstvereins, Peter Wunder, an, dass man trotz des unbeständigen Wetters geplante Szenen trotzdem im Freien stattfinden lassen wolle. Hieß doch das Thema des Abends: Rabenschwarze Nachtgeschichten – ein gruselhumoriger Theaterspaziergang mit Markus Veith.

Markus Veith monologisiert. Foto: KS

Markus Veith monologisiert. Foto: KS


Zuerst erlebten die Zuschauer aber Edgar Allen Poes Rabengeschichte, eine ergreifende Inszenierung mit perfekt eingefügten Tonelementen, welche durch die schauspielerische Leistung Markus Veiths die Zuschauer mitten ins Geschehen brachte. Dann wurde es doch gewagt, in den Park zu gehen. War es zuerst noch trocken, setzte dann doch prasselnder Regen ein, der zwar zur Inszenierung passte, das Publikum aber, geschickt moderiert vom Künstler, wieder in die Polier zurückführte.
Dort ging es weiter mit einer gelungenen Mischung von Markus Veiths eigenen Texten mit Theodor Fontane und Wilhelm Busch. Nach knapp zwei Stunden war sich das Publikum einig, wieder einen bereichernden Abend im Neunburger Kunstherbst erlebt zu haben.
Markus Veith war bereits das vierte Mal in Neunburg vorm Wald zu Gast. Zweimal mit Busch-Abenden in der Versöhnungskirche und mit den Schauspieler-Memoiren in der Spitalkirche, jeweils auf Einladung von ev. Pfarrer Gerhard Beck. Aktuell findet die Premiere der Verfilmung seines Romans „Die erste Bahn“ statt.
Zum Abschluss des Abends sprach Peter Wunder noch den Wunsch aus, dass der Künstler noch öfter die Pfalzgrafenstadt beehrt und verwies auf die weiteren Veranstaltungen des Kunstherbstes. Bereits am Mittwoch, 2. Oktober findet die Klassik-Gala des Georgischen Kammerorchesters in der Stadthalle statt. Restkartenverkauf ab 18 Uhr im Hallenfoyer.
Johann Maierhofer
Der Glaspoliersaal bot eine passende Kulisse für die Gruselkomödie mit Protagonist Markus Veith. Foto: Karl Stumpfi

Der Glaspoliersaal bot eine passende Kulisse für die Gruselkomödie mit Protagonist Markus Veith. Foto: Karl Stumpfi

Das Publikum lauschte dem Vortrag des Schauspieler hoch konzentriert und geizte danach nicht mit Applaus. Foto: Karl Stumpfi

Das Publikum lauschte dem Vortrag des Schauspieler hoch konzentriert und geizte danach nicht mit Applaus. Foto: Karl Stumpfi

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Gruselig-Schauriges vor der alten Glasschleife

Rabenschwarze Nachtgeschichten mit Veith

Der Rabe von Edgar Allen Poe (dargestellt von Markus Veith)  lehrt dem Publikum das Gruseln....

Der Rabe von Edgar Allen Poe (dargestellt von Markus Veith) lehrt dem Publikum das Gruseln….

Im Rahmen des 12. Neunburger Kunstherbsts steht am Freitag, 27. September, 18 Uhr, ein Theater-Spaziergang auf dem Programm. Bei den „Rabenschwarzen Nachtgeschichten“ schlüpft der Schauspieler Markus Veith in die Rolle eines Raben, der den Menschen den Spiegel vorhält. Die morbide Lyrik, eingebettet in die Naturkulisse vor der Alten Glasschleife Untermurnthal sorgen für den Gruselfaktor.
Niemand kennt sich besser in der Finsternis aus: Edgar Allen Poes Rabe lädt ein zu einem schaurig-makabren Spaziergang durchs Dunkelgrün. Denn dieser düstere Vogel kann nicht nur „Nimmermehr“ von sich geben. Er vermag die Seelen Verstorbener zu sehen, weiß genau, wo sich auf welche Weise Morde zugetragen haben und trägt diese Geschichten in Zeilen rabenschwarzen Humors vor. Er berichtet über Werwölfe und Vampire, über lebensmüde Lebende und überaus lebendige Tote, macht sich über den Aberglauben der Menschen lustig und präsentiert dabei manchen Klassiker: Ein schaurig-schöner Spaß mit einer zu gleichen Anteilen Gänsehaut- und Lach-Garantie!
Der Theater-Spaziergang hat übrigens auch eine wetterfeste Variante. Sollte es dauerhaft regnen, wird die Veranstaltung in den Saal der früheren Glaspolier umgeleitet. Auch dort sind dank raffinierter Lichtregie so manche Gruseleffekte vorprogrammiert. Eintrittskarten (Erwachsene 12 €, Kinder 7 €) sind an der Tageskasse ab 17 Uhr vor der Alten Glasschleife Untermurnthal erhältlich. Beginn der Vorstellung um 18 Uhr. Über eine wetterbedingte Verlegung in den Poliersaal wird kurzfristig vor Ort entschieden, teilt der Kunstverein Unverdorben als Veranstalter mit.LogoKH

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Bayerisch-Böhmische Kunstausstellung läuft bis 27. Oktober

AHOI 24 mit vielen Farben, Formen, Facetten

Das neue Rathaus-Foyer war am Freitagabend bei der Ahoi-24-Vernissage bis auf den letzten Platz von Kunstinteressierten besetzt. Fotos: K. Stumpfi

Das neue Rathaus-Foyer war am Freitagabend bei der Ahoi-24-Vernissage bis auf den letzten Platz von Kunstinteressierten besetzt. Fotos: K. Stumpfi

Erstmals kann der Kunstverein Unverdorben seine Mitgliederausstellung in den Räumen der NEN-Art-Gallery Toth (frühere Commerzbank) präsentieren.

Erstmals kann der Kunstverein Unverdorben seine Mitgliederausstellung in den Räumen der NEN-Art-Gallery Toth (frühere Commerzbank) präsentieren.


Vor einer erfreulich großen Publikumskulisse konnte am 20. September abends im neuen Rathaus-Foyer die Internationale Kunstausstellung AHOI 24 eröffnet werden. Gleichzeitig wurde damit auch der Startschuss für die zwölfte Neunburger Kunstherbst-Saison gegeben – eine 16 Events umfassende kulturelle Veranstaltungsserie als Angebot des gemeinnützigen Kunstvereins Unverdorben e. V. an die gesamte Region. Schwungvoll stimmte das junge Gitarrenduo „La Fresa“ aus Kralovice (Tschechische Republik) in die Vernissage ein.
Vorsitzender Peter Wunder hält die Eröffnungsansprache, Vorstandsmitglied Dana Ettl übersetzte ins Tschechische.

Vorsitzender Peter Wunder hält die Eröffnungsansprache, Vorstandsmitglied Dana Ettl übersetzte ins Tschechische.

Die Begrüßung der Gäste und Vorstellung der beteiligten Kunstschaffenden aus Bayern und Böhmen blieb dem 1. Vorsitzenden des Kunstvereins Peter Wunder vorbehalten. Er bedankte sich beim 1. Bürgermeister der Stadt Neunburg für die Nutzung des repräsentativen Rathaus-Foyers. Besonders begrüßte er neben Martin Birner und dessen Stellvertreterin Margit Reichl den Neunburger Ehrenbürger Theo Männer, Stadtrat Alexander Trinkmann, Realschuldirektorin Diana Schmidberger und die 2. Vorsitzende des benachbarten Vereins Freunde der Kunst Oberviechtach Anne Gierlach. „Wir als Kunstherbst-Veranstalter bemühen uns seit zwölf Jahren, um ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Kulturprogramm zu bieten“, blendete der Redner zurück. Dabei sei der Kunstverein jedoch vom Besuch abhängig und hier hätte man seit der Corona-Zeit harte Einbußen hinnehmen müssen. „Wir freuen uns über jeden einzelnen Gast“, betonte Peter Wunder, zumal dieses Jahr auch Fördergelder – zum Beispiel der Stadt Neunburg vorm Wald – spürbar gekürzt werden sollen.
Kuratorin Tanja Lennert stellte die Künstler der KVU-Werkschau vor.

Kuratorin Tanja Lennert stellte die Künstler der KVU-Werkschau vor.

Danach leitete er zur Vorstellung der beteiligten Künstlerinnen und Künstler über: „Wir haben im Jahr 2024 fünf Künstlergruppen in die Ahoi-Ausstellung integriert und zusätzlich noch sieben Kunst schaffende KVU-Mitglieder, die in der neuen NEN-Art-Gallery in der ehemaligen Commerz- und SchmidtBank ausstellen. Schauplätze der von bayerischen und böhmischen Künstlern getragenen Ahoi-24-Ausstellung sind die Spitalkirche in der Hauptstraße, die Alte Fronfeste, Im Berg, und als Location für die KVU Mitgliederausstellung die NEN-Art-Gallery, Jakobstraße. Die genannten Quartiere wurden in den anschließenden Rundgang durch die Altstadt/Vorstadt einbezogen. Öffnungszeiten sind jeweils am Sonntag, 14 bis 16 Uhr, letztmals am 27. Oktober. In der NEN-Art-Gallery sind Besichtigungen nur an Werktagen möglich. Bitte an der Eingangstür anläuten!
Mitwirkende an AHOI 24 ist ein Team der Westböhmischen Universität Pilsen, der Ladislav-Sutnar-Fakultät für Design und Kunst mit Professor MgA Vladimir Véla (er konnte wegen eines Aufenthalts in Kongo/Afrika nicht an der Vernissage teilnehmen), Andrea Uhlárová, Kristýna Nejedla Bujárková, Jakub Cerný, Katerina Frgalová und Veronika Zpeváková. Die Akademie ist in Pilsen in einem sehr modernen großzügigen Glaspalast untergebracht und erfüllt ihren Lehrauftrag für Studenten aus aller Welt. Das Malatelier an der Ladislav-Sutnar-Fakultät für Design und Kunst ist ein freies Kunstatelier an einer kunstindustriellen Schule. „Deshalb gibt es ein uneingeschränktes Umfeld, in dem die Möglichkeit besteht, alle Arten von Malerei zu entwickeln, von realistischer Darstellung bis hin zu fantasievollen Ideen“, erläuterte der KVU Vorsitzende. Die diesmal in der Neunburger Spitalkirche präsentierten Bilder seien laut Wunder eher der abstrakten Kunst zuzuorden. Dazu zitierte er die beteiligten Studiosi wörtlich: „Die einzigartige Atmosphäre der Stadt und insbesondere die Ausstellungsräume der Spitalkirche ermöglicht es uns, die Auswirkungen unserer Arbeiten in einem historischen Kontext zu untersuchen“.
Jan und Jakub, das Gitarrenduo "La Fresa" aus Kralovice umrahmte die Vernissage musikalisch.

Jan und Jakub, das Gitarrenduo „La Fresa“ aus Kralovice umrahmte die Vernissage musikalisch.

Der KVU Vorsitzende nutzte dann den Anlass, um die neue Leiterin der Kunstschule Klatovy den Gästen vorzustellen: Marcela Kotesoucová. Mit den Klattauern verbindet den Neunburger Kunstverein eine langjährige Zusammenarbeit. Diesmal haben die Kinder Werke zum Thema „Umwandlung der Natur im Böhmerwald“ und Keramik-Kunstwerke erstellt. Der jüngste Teilnehmer ist erst sechs Jahre alt und Wunder hob hervor: „Wir staunen jedes Jahr über das Können und die künstlerische Entwicklung dieser Kinder“. Die Werke aller Schüler sind in der Fronfeste (erster Stock) ausgestellt.

NEUE KONTAKTE ZU KRALOVICE

Mit großer Freude konnte Peter Wunder einen im Jahr 2024 angebahnten neuen künstlerischen Kontakt zum Nachbarland vermelden. Erstmals ist die Kunstschule Kralovice aus Westböhmen an der Ahoi-Ausstellung beteiligt. Ein besonderer Willkommensgruß galt deshalb deren Direktor Marek Lubos. Nicht unverwähnt ließ Wunder in diesem Zusammenhang aber auch „eine Besonderheit in Neunburg“, nämlich den Kunstzweig unserer Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule – „und für den Erhalt dieses Kunstzweigs müssen wir kämpfen!“
Die bayerische Repräsentatin bei der Internationalen Kunstausstellung Katharina Gierlich ist zum ersten Mal bei AHOI dabei. Die Künstlerin stammt aus Winklarn, lebt und arbeitet gegenwärtig in Köln. „Jedesmal aufs Neue fasziniert die Kraft und die Dynamik ihrer Bilder“, betonte Peter Wunder. Erst vor Kurzem fand ihr kreatives Schaffen im „OberpfalzEcho“ eine angemessene Würdigung. In einem ausführlichen Künstlerporträt schrieb der Journalist Jürgen Herda über sie: „Das ist mal ein unkonventionelles künstlerisches Konzept: Die Sujets der Oberpfälzer Malerin Katharina Gierlach changieren zwischen ihrem Schulsport-Hobby Fußball und Monets Seerosen“. Die Malerin Katharina Gierlach beschreibt er als „ein Kind der Postmoderne“ – die 41-Jährige malt, was sie begeistert – und diese Freude springt dem Betrachter ins Auge. Einer Ausstellung in der Davis-Klemm-Gallery in Wiesbaden verlieh sie den hippen Titel „Flowerpower“. Sie selbst verbindet mit den pastosen Blumen-Stillleben aber auch ein Lebensgefühl. Bezieht sie sich doch auf William Burroughs‘ Slogan der Hippie-Bewegung, mit der Macht der Blumen gegen den Vietnam-Krieg zu kämpfen. Der Inspiration, die sie aus der Natur bezieht, verleiht Gierlach mit der „Power der Ölfarbe“ zusätzliche Strahlkraft. Katharina Gierlach lässt sich mitnichten auf eine verträumte Landschaftsmalerei reduzieren. So hängt zum Beispiel in der Aula des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach, wie es Jürgen Herda sieht und formuliert, „die schlachtenbummlerische Antithese, das Sittengemälde der jüngeren Zeitgeschichte, ein Heimspiel des Clubs“ aus der Zeit ihres Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Gierlach, die früher selbst dem runden Leder nachjagte und zuerst im Schulteam und danach beim Verein kickte, zeigt in der Neunburger Fronfeste eine Serie ihrer Stadiengemälde, wobei sie neuerdings auch andere Sportarten wie Eishockey oder Golf integrierte.

Neue Location "NEN-Art-Gallery", Jakobstraße

Neue Location „NEN-Art-Gallery“, Jakobstraße


„Wir wollten in diesem Jahr eigentlich auf eine Mitgliederausstellung verzichten“, kam Wunder auf das dritte Ausstellungs-Quartier zu sprechen: Nachdem im März 2024 die „NEN-Art-Gallery“ durch ihren Initiator Dr. Günter Toth eröffnet worden war, disponierte der KVU nach dessen Einladung kurzfristig um. Die Werkschau 2024 gestalten die Kunstschaffenden Irene Ehemann, Joseph Kaesbauer, Tanja Lennert, Angelika Pesold, Pearl Perera, Andras Olah und Renate Ullmann. „Schön, dass es euch gibt“, sagte Wunder, „auch ihr seid ein Zeichen dafür, dass die Kunst lebt und notwendig ist für Auge, Ohr und alle Sinne“. Seine Ansprache schloss er mit einem Appell an Alle; „Helfen Sie mit, dass wir in Neunburg ein Kulturzentrum bleiben. Auf Bezirksebene hat man das dieses Jahr erkannt!“
1. Bürgermeister Martin Birner stattete in seinen Grußworten dem Kunstverein Unverdorben den Dank für dessen ehrenamtliches Engagement ab. Dieser Einsatz für die kulturellen Belange sei für eine Kleinstadt wie Neunburg „wahnsinnig bedeutsam“. Durch Ausstellungen und Konzertveranstaltungen gelinge es den Initiatoren, eine lebendige Diskussion in der Gesellschaft am Laufenden zu halten und eine Basis für direkte Bürger-Kommunikation zu schaffen. Gemeinsam mit den KVU-Vertretern, den anwesenden Kunstschaffenden und allen Gästen aus Nah und Fern stieß das Stadtoberhaupt mit einem Glas Sekt auf ein Gelingen der Ahoi 24 und KVU Werkschau an.
Gruppenbild mit den Ausstellern von AHOI 24 aus Tschechien und Bayern sowie den Kunstschaffenden des KVU, die an der Werkschau 2024 beteiligt sind.

Gruppenbild mit den Ausstellern von AHOI 24 aus Tschechien und Bayern sowie den Kunstschaffenden des KVU, die an der Werkschau 2024 beteiligt sind.

In der Spitalkirche können Werke von Prof. Mag. Vladimir Véla und Absolventen der Design-und-Kunst-Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen besichtigt werden.

In der Spitalkirche können Werke von Prof. Mag. Vladimir Véla und Absolventen der Design-und-Kunst-Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen besichtigt werden.

"Stadionatmosphäre" in der Alten Fronfeste: Dort werden Werke der aus Winklarn stammenden Kunstmalerin Katharina Gierlach gezeigt.

„Stadionatmosphäre“ in der Alten Fronfeste: Dort werden Werke der aus Winklarn stammenden Kunstmalerin Katharina Gierlach gezeigt.

Die Arbeiten der KVU-Mitglieder können an Werktagen in der NEN-Art-Gallery besichtigt werden.

Die Arbeiten der KVU-Mitglieder können an Werktagen in der NEN-Art-Gallery besichtigt werden.

Kunstherbst2024

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Internationale Kunstausstellung im 12. Kunstherbst

AHOI 24 startet am 20. September in NEN

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In der Alte Fronfeste wurden die Bilder und Skulpturen der Ahoi24-Ausstellung am Dienstag und Mittwoch platziert. Am Freitag Vormittag wird die Spitalkirche mit Exponaten bestückt. Fotos: Karl Stumpfi

In der Alte Fronfeste wurden die Bilder und Skulpturen der Ahoi24-Ausstellung am Dienstag und Mittwoch platziert. Am Freitag Vormittag wird die Spitalkirche mit Exponaten bestückt. Fotos: Karl Stumpfi

Am Freitag, 20. September fällt der Startschuss zur Internationalen Kunstausstellung AHOI 24, gleichzeitig auch offizielle Eröffnung der 12. Neunburger Kunstherbst-Saison. Vor der öffentlichen Vernissage, die um 18 Uhr im neuen Rathaus-Foyer, Im Berg 7, beginnen wird, hatte der veranstaltende Kunstverein Unverdorben mehrere Arbeitseinsätze in den Ausstellungsquartieren zu erledigen. Die Alte Fronfeste, Im Berg 17, stand Mitte der Woche im Blickpunkt des Geschehens. Dort wurden von Mitglieder und Helfern des KVU die Exponate der bayerischen Künstlerin Katharina Gierlach, der Kunstschulen Královice/Tschechien (Gemälde) und Klatovy/Tschechien („Umwandlung der Natur im Böhmerwald“, Keramik-Kunstobjekte)Vogel sowie des Kunstzweigs der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg in Position gebracht. Die Werke von Kunstschaffenden des tschechischen Kooperationspartners Westböhmische Universität Pilsen, Fakultät für Kunst und Design Ladislav Sutnar, werden in der Spitalkirche, Hauptstraße 3, gezeigt und am Freitagvormittag in dem säkularisierten Kirchenraum platziert. Die Riege der bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nachbarland wird von Professor MgA Vladimir Véla, Andrea Uhliárová, Kristýna Nejedla Bujárková, Jakub Černý, Kateřina Frgalová und Veronika Zpěváková., Kunstschule Klatovy , Werke der bayerischen Künstlerin Katharina Gierlach sowie des Kunstzweigs der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald.
Die öffentliche Vernissage ab 18 Uhr im neuen Rathaus-Foyer umrahmt das Gitarrenduo „La Fresa“ aus Kralovice musikalisch. Nach Grußworten von 1. Bürgermeister Martin Birner wird der 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, Peter Wunder, die Präsentation der Ahoi24-Aussteller übernehmen. Zum ersten Mal werden im Jahr 2024 die Internationale Ausstellung AHOI und die alljährliche Mitgliederausstellung des KVU zeitgleich angeboten. Die Werke folgender Kunstschaffenden sind in der NEN-Art-Gallery, Jakobstraße (frühere Commerzbank) zu besichtigen: Andrasz Olah, Pearl Lakshan, Joseph Käsbauer, Irene Ehemann, Angelika Pesold, Renate Ullmann und Tanja Lennert. Der Vernissage schließt sich ein Rundgang zu den Ausstellungsquartieren an. Er führt über die Spitalkirche und die NEN-Art-Gallery zurück zur Alten Fronfeste, wo die Eröffnungsfeier mit einem Ausklang mit Künstlergesprächen und Bewirtung endet.
Öffnungszeiten der Ahoi24-Ausstellung sind jeweils Sonntag, 14 bis 16 Uhr, letztmals 27.Oktober. In der NEN-Art-Gallery ist eine Besichtigung auch werktags möglich, bitte am Eingang anläuten! Eintritt frei, Spenden für den Kunstverein erbeten.Ausstellungsflyer1

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Order-Mail: schafbauerrosa@gmail.com ***Karten-Tel 09672 / 3435

Klassik-Gala am 2. Oktober setzt KH-Glanzlicht

Zum zwölften Mal findet am 2. Oktober, dem Vorabend des Nationalfeiertags, in der Schwarzachtalhalle die Neunburger Klassik-Gala statt. Diesmal sorgt das Georgische Kammerorchester für den absoluten musikalischen Höhepunkt im laufenden Neunburger Kunstherbst.GalaFlyer24
Der Klangkörper ist ein in Tiflis (Georgien) gegründetes und 1990 nach Bayern übersiedeltes Kammerorchester mit einem ständigen Sitz in Ingolstadt.
Inzwischen hat sich das ehemalige Exil-Orchester mit Unterstützung der Stadt Ingolstadt, der AUDI AG und der Sparkasse Ingolstadt zu einem festen Bestandteil des regionalen und überregionalen Kulturlebens entwickelt. Die in Ingolstadt seit 2001 durchgeführte Konzertreihe des Ensembles verzeichnet beständig hohe Abonnentenzahlen. Denn Kontinuität ist Prinzip dieses sehr osteuropäischen Orchesters, das immer, auch im Exil seinen Charakter bewahren konnte. Noch immer spielen fast nur Musiker aus Georgien, der ehemaligen Sowjetunion, zumindest aus Osteuropa in dem Ingolstädter Ensemble.
Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt versteht sich als Ensemble, das sich nicht nur für ein denkbar breites Repertoire verantwortlich fühlt, sondern als kultureller Botschafter der Stadt Ingolstadt auch Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen entfaltet. Rund sechzig Konzerte im Jahr führen das Orchester auch regelmäßig zu Musikfestivals, wie dem Internationalen Musikfest Kreuth, den Oettinger Residenzkonzerten oder dem Festlichen Sommer in der Wies sowie zu Konzerten ins Ausland, darunter nach Spanien, Frankreich, Georgien und in die Schweiz. Eine Konzert-Tournee des Georgischen Kammerorchesters mit Gastdirigent Reinhold Mages, München, und Pianist Alexander Wagner, Wien, ist für die erste Oktober-Woche geplant. Aufführungen mit Werken von Wiener Klassikern (W. A. Mozart und Beethoven) werden im Rosenthal-Theater Selb/Oberfranken, im Konzerthaus Blaibach und – unter Trägerschaft durch den Kunstverein – am 2. Oktober 2024 in Neunburg v. W. stattfinden. Der 29-jährige aus der Oberpfalz stammende Pianist spielt in der Schwarzachtalhalle Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488, das insbesondere mit seinem langsamen Mittelsatz hohe Popularität erlangte. Eingerahmt wird das Mozart-Konzert von der spritzigen Figaro-Ouvertüre des selben Komponisten und die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 von Ludwig van Beethoven. Eine Besonderheit ist der Einsatz von Naturtrompeten und Naturhörner bei den genannten Stücken.
Künstlerisch maßgeblich geprägt wurde das Orchester durch seine langjährige, von 1981 bis 1995 amtierende Leiterin, die Geigerin Liana Issakadse, sowie Dirigentenpersönlichkeiten wie Yehudi Menuhin und Kurt Masur.Screenshot 2024-09-13 120633 Von 2000 bis 2006 leitete Markus Poschner das Ensemble (heute Chefdirigent des Bruckner-Orchesters Linz). Ihm folgte 2007 bis 2011 Ariel Zuckermann. Anschließend übernahm Lavard Skou Larsen die Position des Chefdirigenten. Während 2014 der in Los Angeles geborene Dirigent Benjamin Shwartz die künstlerische Leitung des Kammerorchesters innehatte, stand von 2015 bis Ende 2020 der Armenier Ruben Gazarian als Chefdirigent am Pult der Georgier.Gazarian war außerdem von 2002 bis 2018 künstlerischer Leiter des renommierten Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Nach dem Abschied Gazarians in Ingolstadt übernahm Anfang 2021 erneut Ariel Zuckermann die künstlerische Leitung des Georgischen Kammerorchesters.
Namhafte Gastdirigenten und internationale Künstler wie David Oistrach, Barbara Hendricks, Swjatoslaw Richter oder Daniil Schafran sind genauso mit dem Orchester aufgetreten, wie in jüngerer Vergangenheit Heinrich Schiff, Tabea Zimmermann, Juan Diego Flórez, Gidon Kremer, Edita Gruberová, Giora Feidman, Elisso Wirsaladse, Lynn Harrell, Rudolf Buchbinder, Christian Zacharias, Lisa Batiashvili, François Leleux, Natalja Gutman, Sharon Kam, Diana Damrau, Zoltán Kocsis, Alfredo Perl, das Ensemble Kolsimcha, Gilles Apap, Maxim Wengerow, Nikolai Tokarew und Chatia Buniatischwili.
Eintrittskarten zu 30 € / 35€ / 40 € gibt es im Vorverkauf unter der Order-Mail schafbauerrosa@gmail.com, Karten-Telefon 09672 / 3435 und im Neunburger Büro- und Pressezentrum, Hauptstaße 50. Restkartenverkauf am 2. Oktober ab 18 Uhr im Foyer der Schwarzachtalhalle.

Maestro Reinhold Mages steht am 2. Oktober am Dirigentenpult des Georgischen Kammerorchesters in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald.

Maestro Reinhold Mages steht am 2. Oktober am Dirigentenpult des Georgischen Kammerorchesters in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald.


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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Tageszeitung „Chamer Zeitung/Straubinger Tagblatt“ vom 30. September 2024 als JPG Datei:VorschauChamerZeitung
Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Schwandorf, vom 28. September 2024 als JPG Datei:VorschauMZ
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KVU wird mit Preis des Bezirks Oberpfalz ausgezeichnet

Für Grenzen überschreitende Kulturarbeit

Freshair-Malerei  in Neunburg v. W. mit  Künstlern der Pilsener Gruppe Artvrch war ein Element des internationalen Kunst-und-Kulturprojekts "Töne und Farben ohne Grenzen" 2016.

Freshair-Malerei in Neunburg v. W. mit Künstlern der Pilsener Gruppe Artvrch war ein Element des internationalen Kunst-und-Kulturprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen“ 2016.

Für Grenzen überschreitende BAYERISCH-TSCHECHISCHE KUNST- und KULTURPROJEKTE, initiiert und umgesetzt vom gemeinnützigen Kunstverein Unverdorben Neunburg vorm Wald e. V in den Jahren 2011 bis 2023, erhält der KVU den Kulturpreis 2024 des Bezirks Oberpfalz. Das teilte kürzlich Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Regensburg, dem 1. Vorsitzenden Peter Wunder schriftlich mit. Die feierliche Preisübergabe wird am Montag, 7. Oktober 2024, 17h, im Rahmen eines Festakts im Historischen Schlosssaal der Stadt Neunburg vorm Wald stattfinden. Öffentliche Anerkennung und Belobigung finden somit die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten und Anstrengungen des Neunburger Kunstvereins um einen Länder übergreifenden Kulturausstausch zwischen Bayern und Böhmen.
Post für den Kunstverein aus Regensburg.

Post für den Kunstverein aus Regensburg.

Nachfolgend eine Retrospektive der zurückliegenden zwölf Jahre:
1. Ukulele-Tag-Flyer in tschechischer Sprache.

1. Ukulele-Tag-Flyer in tschechischer Sprache.

° Jahr 2023
Internationale Kunstausstellung AHOJ 23 „Hoffnung“ vom 22. 9. bis 29. 10., Vernissage mit „Kunstprozession“ Neues Rathaus-Foyer – Spitalkirche – Fronfeste, mit Werken von 25 StudentInnen der Ladislav Sutnar Fakultät für Design und Kunst und 5 StudentInnen der Pädagogischen Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen in Verbindung mit einem Freshair-Workshop vom 11. bis 13. 09. sowie einem Land-Art-Projekttag in Kooperation mit den Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach und der Staatlichen Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald und der Kunstschule Klatovy (Klattau).

1. Land-Art-Projekt mit Pilsener Studenten und einheimischen Gymnasiasten/Realschülern im Rahmen der Ahoj-23-Kunstausstellung.

1. Land-Art-Projekt mit Pilsener Studenten und einheimischen Gymnasiasten/Realschülern im Rahmen der Ahoj-23-Kunstausstellung.


Internationaler Tag der bayerisch-böhmischen Ukulele am 30. 9. Im Neunburger Schloss/Alte Fronfeste mit Workshops, Offene Bühne und Abendkonzert in Zusammenarbeit mit tschechischen Ukulele-Organisationen (ukulele-institute.cz/ ukulele-vlas.cz/ uku-lele.cz) und der Städtischen Musikschule Neunburg v. W.
Internationales Neunburger Klassik-Gala-Konzert am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Filharmonie Hradec Kralové (Königgrätz) unter Leitung von Gastdirigent Andreas Weiser; Werke von Antonin Dvorak, Bedrich Smetana und Johannes Brahms mit vorausgehendem Schülerworkshop (Teilnehmer aus dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, der Staatlichen Realschule Neunburg v. W. und der Städtischen Musikschule Neunburg v. W.)
° Jahr 2022
Internationale Kunstausstellung AHOJ 22 „stadt.land.kunst“ vom 16. 9. bis 30. 10. ; Vernissage mit „Kunstprozession“ Neues Rathaus-Foyer – Spitalkirche – Fronfeste, mit Werken von Barbora Novorodá und Kristyna Nejedlá Burjaková, Akademie für Kunst Praha; Brigitta Weigl, Maxhütte-Haidhof und Gerda Pamler, München-Zangenstein sowie Arbeiten aus der Kunstschule Klatovy und Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W.
(Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie!)
Kristyna Nejedlá Burjaková, Pilsen, bei Vorbereitungen der Ahoj-22-Kunstausstellung.

Kristyna Nejedlá Burjaková, Pilsen, bei Vorbereitungen der Ahoj-22-Kunstausstellung.


° Jahr 2021
Internationale Kunstausstellung AHOJ 21 vom 17. 9. bis 31. 10. mit Werken von Simona Baselidesová und Klára Záková, Kunstschule Klatovy, sowie Edmund Keilhammer (Ölbilder und Aquarelle), Agnes Jonas (Fotografien) sowie Arbeiten aus der Kunstschule Klatovy und Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W.
Internationales Neunburger Klassik-Gala-Konzert am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Filharmonie Hradec Kralové unter Leitung von Gastdirigent Andreas Weiser; Werke von Ludwig van Beethoven.
Intendant Vaclav Derner und Dirigent Andreas Weiser, Filharmonie Hradec Kralové, bei der Hallenbesichtigung vor der Beethoven-Nacht.

Intendant Vaclav Derner und Dirigent Andreas Weiser, Filharmonie Hradec Kralové, bei der Hallenbesichtigung vor der Beethoven-Nacht.


(Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie!)
° Jahr 2020
Internationale Kunstausstellung AHOJ 20 „Kunst & Heim@“ vom 18. 9. bis 25. 10. , Vernissage mit „Kunstprozession“ Schwarzachtalhalle – Spitalkirche – Fronfeste, mit Werken Jana Siftová, Ceske Budjovice, Jane Broadwater-Larew (USA); Karl Marth, Fürth; Josef Merkl, Schwarzhofen (Kunstfotografie) und Arbeiten aus der Kunstschule Klatovy und der Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W.
(Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie!)

° Jahr 2019
Internationale Kunstausstellung AHOJ 19 „Natur pur“ vom 13. 9. bis 20. 10., Vernissage mit „Kunstprozession“ Schwarzachtalhalle – Spitalkirche, mit Werken von Eva Felixová, Holysov; Susanne Heinrich, Erlangen; Rose Heuberger, Regensburg; und Arbeiten aus der Kunstschule Klatovy und Staatl. Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v. W.
Kulturreise des Neunburger Kunstvereins Unverdorben vom 10. bis 12. 8. nach Brno und Neratov mit Überführung der „Friedenstauben“ aus der Aktion im Rahmen der Internationalen Kunstausstellung AHOJ 18 „Kunst für den Frieden“ in die Wallfahrtskirche Neratov mit Vernissage.

Die Friedenstauben aus der Ahoj-18-Ausstellung "flogen" in die Wallfahrtskirche Neratov/CR.

Die Friedenstauben aus der Ahoj-18-Ausstellung „flogen“ in die Wallfahrtskirche Neratov/CR.


Internationales Klassik-Rock-Konzert am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter und dem Oberpfälzer Sänger Markus Engelstädter & Band; Werke von Antonin Dvorak, Bedrich Smetana, Leos Janacek, Arie Shaw, John Williams, Lennon/Mc Cartney, Bowie, Geldorf, Prince u. a.

° Jahr 2018
Internationale Kunstausstellung AHOJ 18 „Kunst für den Frieden“ vom 14. 9. bis 21. 10. ,mit Vernissage im Burghof (Präsentation der Kreativ-Aktion „Friedenstauben“), Kunstquartier Im Berg 7 und Schwarzachtalhalle. Werke von Marketa Gebrian, Praha; Dagmar Krusková, Praha; Jitka Stenklová, Praha; Karel Rechlik, Brno; Andrea Thema, Burgthann, und Miriam Ferstl, München-Neunburg; Arbeiten aus der Kunstschule Klatovy, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Staatliche Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg, Mittelschule Neunburg v. W. und den drei örtlichen Kindergärten Gerhardinger-Kloster, St. Josef und St. Martin.
Internationale Klassik-Gala „Tschaikowsky-Nacht“ am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter und Alexander Maria Wagner, Cham-Traitsching, als Solist im Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23
° Jahr 2017
Internationale Kunstausstellung AHOJ 17 „Kunst und Glaube“ von 16. 9. Bis 22. 10., Vernissage mit „Kunstprozession“ von der evangelisch-lutherischen Versöhnungskirche – Jakobskirche – Spitalkirche – Katholische Pfarrkirche St. Josef – Kunstquartier Im Berg 7 – Schwarzachtalhalle; mit Werken von Vaclav Fiala, Klatovy; Patrik Habl, Hubloká; Karel Rechlik, Brno; Jitka Stenklová, Praha; Andrea Thema, Giselher Scheicher, Burgthann.

Werbeposter der Pilsener Projektpartner für "Töne und Farben ohne Grenzen" 2016.

Werbeposter der Pilsener Projektpartner für „Töne und Farben ohne Grenzen“ 2016.


° Jahr 2016
Sinfonisches Frühlingskonzert im Rahmen des Internationalen Kunstprojekts „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ am 23. 4. in der Schwarzachtalhalle mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter, Solist Costin Filipoiu (Klavier) und das Orchester-Workshop-Ensemble mit Neunburger Realschülern (Leitung: Lukas Cach, Smetana Philharmonie Prag); Werke von Max Reger und Wolfgang Amadeus Mozart.
Internationale Kunstausstellung AHOJ 16 vom 16. 9. bis 23. 10.; Vernissage mit mit „Kunstprozession“ Schwarzachtalhalle – Hauptstraße (Straßengalerie: Kunstwerke in Schaufenstern) – Kunstquartier Im Berg 7; Werke von Andrea Hosol, Weiden; Jürgen Fischer, Weiden; Theresa Wurmstein, Neunburg v. W. und den tschechischen Artists in Residence, ArtVrch Pilsen – Partner des Neunburger Kunstvereins beim Projekt „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“ mit Freiluft-Malworkshop mit tschechischen Künstlern und einheimischen Schülern.
Tschechische Opern- und Operettengala am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Smetana Philharmonie Prag und den Gesangsolisten Jana Srejma-Kacirkova (Sopran), Jaroslav Kovacs (Tenor) und Andrij Shkurhan (Bariton); Werke von Bedrich Smetana, Antonin Dvorak und Oskar Nedbal; in Verbindung mit einem Chorworkshop mit Schülern des Regental-Gymnasiums Nittenau (Kulturprojekt „Töne und Farben ohne Grenzen 2016“)

° Jahr 2015
Sinfoniekonzert mit den Karlsbader Symphonikern und Violinistin Markete Janousková untr Leitung von Gastdirigent Anton Zapf in der Schwarzachtalhalle. Werke von W. A. Mozart, Dvorak und Zapf.

Gastkonzert der Karlsbader Symphoniker mit Solistin Marketa Janousková (Violine) in der Schwarzachtalhalle. Am Dirigentpult Anton Zapf.

Gastkonzert der Karlsbader Symphoniker mit Solistin Marketa Janousková (Violine) in der Schwarzachtalhalle. Am Dirigentpult Anton Zapf.


Altstadtfest-Ausstellung „Begegnung“ des Kunstvereins Unverdorben, unterstützt von der Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern zum Thema „Steine“ mit den Künstlern Marek Skrubál (Bildhauer, Zeichner, Grafiker), Vasilij Plotnikov (Bildhauer) und Jean C. Meillan (Zeichner, Grafiker, Fotograf). Vernissage am 20. 8., bis 23. 8., Kunstquartier und Weinhof Im Berg 7.
Internationale Kunstausstellung AHOJ 15 mit „Kunstprozession“, Straßentheater und Tanzperformance: Vernissage in der Schwarzachtalhalle – Rathaustorbogen (Auftritt Theaterverein Klenba Pilsen) – Altes Frankbräu-Sudhaus (Auftritt Tanzakademie Krippner und dANCEwWORxx Regensburg) – Kunstquartier Im Berg 7; Werke der „Vergessenen Künstlern des Sturms“ Emmy Klinker sowie zeitgenössische Werke der Pilsner Künstlerkreise Uboc und ArtVrch und Anton Alesik sowie Schülern der Mittelschule Neunburg v. W.
Internationale Operngala am 2. 10. In der Schwarzachtalhalle Neunburg mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter und den Gesangsolisten Denisa Neubarthová, Hana Holodnaková (Tschechien), Chul-Ho Jang, Don-Seok Im (Südkorea) und Carolin Neukamm (Deutschland), Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.

° Jahr 2014
Altstadtfest-Ausstellung „Begegnung“ des Neunburger Kunstvereins Unverdorben, unterstützt von der Akademie für Natur und Industriekultur, zum Thema „Glaskunst international“ im Kunstquartier und Weinhof Im Berg 7 mit den Künstlern Vladimir Klein (Tschechien), Max Jacquard, Mimi Norgren und Jeff Rogers (England), Jutta Kulow, Silvia Lobenhofer, Marion Mack, Steffen Orlowski und Ralph Wenzel (Deutschland).

Nach dem Liederabend "Ave Patrona Bavariae" mit Sopranistin Lucie Silkenová, Prag, Anton Zapf, München, und Karl Stumpfi, KVU.

Nach dem Liederabend „Ave Patrona Bavariae“ mit Sopranistin Lucie Silkenová, Prag, Anton Zapf, München, und Karl Stumpfi, KVU.


Internationale Kunstausstellung AHOJ 14 vom 18. 9. bis 19.10.; Vernissage mit „Kunstprozession“ Schwarzachtalhalle – Hauptstraße – Kunstquartier Im Berg 7; Werke von Kamila Zemková, Prag; Linda Klimentová, Prag; Harri Schemm (Nürnberg) und Hannes Würdinger (Burglengenfeld)
Internationale Operngala am 2. 10. in der Schwarzachtalhalle Neunburg v. W. mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter und Gesangsolisten aus Polen, Rumänien, Mexico und Südkorea; Werke von Verdi, Rossini, Puccini, Bellini, Thomas und Saint-Saens.
Liederabend „Ave Patrona Bavariae“ am 26. 10. im Historischen Schlosssaal Neunburg v. W. mit Komponist/Pianist Anton Zapf, München; und Sopranistin Lucie Silkenová, Prag.
° Jahr 2013
Altstadtfest-Ausstellung „Begegnung“ des Kunstvereins Unverdorben im Kunstquartier und Weinhof Im Berg 7, mit den Künstlern Frantisek Skala und Alzbeta Skálova, Prag; W. A. Hansbauer, Etzenricht/Oberpfalz. Vernissage 15. 8., bis 14. 9.
Eröffnung des 1. Neunburger Kunstherbsts und der Ausstellung Ahoj 13 mit Künstlern aus Tschechien und Bayern.

Eröffnung des 1. Neunburger Kunstherbsts und der Ausstellung Ahoj 13 mit Künstlern aus Tschechien und Bayern.


Internationale Kunstausstellung AHOJ 13 mit offizieller Eröffnung des 1. Neunburger Kunstherbsts am 26. 9. in der Schwarzachtalhalle; Werke von Martin Buril und Jan Sramek (Tschechien), Hanna Regina Ubel, Robert Diem und Florian Zeitler (Oberpfalz).
Internationale Operettengala am 2. 10. In der Schwarzachtalhalle Neunburg mit der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter und Gesangsolisten aus Tschechien und Rumänien.
° Jahr 2012
Altstadtfest-Ausstellung „Begegnung“ des Neunburger Kunstvereins mit Werken der Künstler Barbora Motlová, Pilsen; und Anton Hantschel, Nürnberg, im Kunstquartier und Weinhof Im Berg 7; Vernissage am 16. 8., bis 20. 8.
Eröffnungskonzert der neuen Neunburger Schwarzachtalhalle am 14.7. mit den Smetana Philharmonikern Prag unter Leitung von Chefdirigent Hans Richter. Programm: Sinfonischer Zyklus „Mein Vaterland“ (Ma Vlast) von Bedrich Smetana.EroeffnungHalle2012
° Jahr 2011
Gründung des Kunstvereins Unverdorben e. V. am 6. 7. im Kunstquartier „Hirschenwirt“, Hauptstraße 57, Neunburg v. W. Ein Satzungsziel ist „Kunstinteressierte und Kulturschaffende, vorrangig im Bayern-Tschechien-Raum an der Achse Nürnberg-Prag, zusammen zu bringen und den kreativen Austausch zu fördern“.
Altstadtfest-Ausstellung „Begegnung“ des Kunstvereins Unverdorben im Kunstquartier „Hirschenwirt“ und Weinhof; Werke der Künstler Stepánka Bláhovcová (Tschechien), Ignazio Tola (Italien), Mara Diener, Veronika Riedl und Andreas Voss (Deutschland); Vernissage 18. 8, bis 21.8.
Kontaktbesuch der KVU-Vorstandschaft beim Westböhmischen Symphonieorchester in Marianske Lazné (Marienbad)

Kontaktbesuch der KVU-Vorstandschaft beim Westböhmischen Symphonieorchester in Marianske Lazné (Marienbad)

Werk einer Schülerin der Kunstschule Klatovy (Klattau), welche seit Jahren Stammgast der Ahoj-Ausstellungen in Neunburg ist.

Werk einer Schülerin der Kunstschule Klatovy (Klattau), welche seit Jahren Stammgast der Ahoj-Ausstellungen in Neunburg ist.


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MEDIEN-ECHO

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe SAD, vom 27.8.2024:mzinterviewKVULogo

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